Kolumbien: Starkes Erdbeben im Zentrum des Landes
Am Morgen des 10. August (Ortszeit) erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 die zentralen Regionen des Landes. Das Epizentrum lag in der Westkordillere der Anden unweit der Gemeinde San José del Palmar im Departamento Chocó. Stark betroffen ist die bei Touristen beliebte Kaffeezone mit den Städten Pereira und Manizales. Das Beben ist auch in den entfernter gelegenen Großstädten Medellín, Cali und Bogotá deutlich spürbar gewesen.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird vereinzelt von Verletzten und teilweise schweren Schäden an Gebäuden und Infrastruktur berichtet. Ein umfassender Lagebericht liegt jedoch noch nicht vor.
Die betroffene Region gehört zum seismologisch aktiven Pazifischen Feuerring, an dem es häufig zu Erdbeben oder vulkanischen Aktivitäten kommt.
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Stand: 10. August 2026
