Reisesicherheit aktuell

Israel: Waffenstillstand nach militärischer Konfrontation im Gaza-Streifen

Ein durch Vermittlung Ägyptens vereinbarter Waffenstillstand hat am 7. August spätabends die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den israelischen Streitkräften und radikalen Palästinensergruppen im Gaza-Streifen beendet.

Die Kämpfe hatten am 5. August mit einem gezielten Angriff der israelischen Streitkräfte auf mehrere Führungspersonen der proiranischen Gruppierung Islamischer Dschihad begonnen. Radikale Palästinensergruppen hatten daraufhin ihrerseits aus dem Gaza-Streifen heraus Ziele in Israel mit Raketen angegriffen. Medienberichten zufolge kamen bei den jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zahlreiche Palästinenser ums Leben.

In Israel war vor allem das Grenzgebiet zu Gaza vom Raketenbeschuss betroffen. Hier gab es israelischen Angaben zufolge mehrere Verletzte. Am 7. August flogen mehrere Raketen auch auf Jerusalem, sie konnten jedoch vom Raketen-Abwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen werden. 

Aktuell reisen Gäste von uns in Israel, es geht allen gut. Weitere Israel-Reisen beginnen ab dem 3. September. 

Nach allen uns vorliegenden Informationen halten sich die Konfliktparteien bisher an den am 7. August spätabends vereinbarten Waffenstillstand. Wir gehen daher davon aus, dass wir alle derzeit in Israel stattfindenden Reisen wie geplant fortsetzen können und auch die ab Anfang September geplanten Reisen regulär durchführen werden. 

Wir stehen in engem Kontakt mit unseren örtlichen Partnern und beobachten die weitere Entwicklung der Sicherheitslage sehr aufmerksam. Bei Bedarf ergreifen wir auch sehr kurzfristig weiterreichende Maßnahmen.

Für Umbuchungen und Stornierungen gelten im Jahr 2022 die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 8. August 2022

 

Island: Ausbruch des Vulkans Fagradalsfjall

Bereits seit Tagen hatten Wissenschaftler des isländischen meteorologischen Instituts IMO eine Zunahme der lokalen seismischen Aktivität im Umkreis des Vulkans Fagradalsfjall registriert. Am 3. August nachmittags ist der 30 Kilometer von der Hauptstadt Reykjavik entfernt liegende Vulkan nach mehrmonatiger Ruhephase ausgebrochen. Mehrere Lavaströme fließen seitdem aus einem mehrere hundert Meter langen Spalt, bisher hat sich keine größere Aschewolke gebildet. Ein Ende der Eruptionen ist derzeit nicht absehbar.

Nach Einschätzung der isländischen Behörden besteht aktuell keine erhöhte Gefahr für Menschen in den umliegenden besiedelten Gebieten. Nur einige Straßen im Umkreis des Vulkans wurden vorsorglich gesperrt.

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Island. Allen unseren Gästen geht es gut. Wir gehen davon aus, dass wir alle derzeit laufenden und alle in den nächsten Tagen und Wochen beginnenden Island-Reisen wie geplant durchführen können.

Für Umbuchungen und Stornierungen unserer Island-Reisen im Jahr 2022 gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 4. August 2022

 

Usbekistan: Lage-Beruhigung in der autonomen Republik Karakalpakstan

Nach den schweren Unruhen Anfang Juli hat sich die Lage in der autonomen Republik Karakalpakstan wieder beruhigt. Anfang Juli hatte es vor allem in der Hauptstadt Nukus schwere Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften gegeben, bei denen zahlreiche Menschen ums Leben gekommen waren. Karakalpakstan liegt im Nordwesten Usbekistans, an der Grenze zu Turkmenistan und Kasachstan.

Auslöser der Massenproteste war eine geplante Verfassungsänderung, die der Teilrepublik zahleiche seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 bestehende Autonomierechte genommen hätte. Nachdem der usbekische Staatspräsident Misijojew die geplanten Änderungen zurückgenommen hatte, beruhigte sich die Lage rasch. 

In Reaktion auf die deutliche Entspannung der Situation hat das Auswärtige Amt am 27. Juli seinen Sicherheitshinweis zu Usbekistan entschärft. Das Amt rät nun nicht mehr von Reisen nach Karakalpakstan ab, fordert aber unverändert im gesamten Land zu Vorsicht und zum Meiden von Demonstrationen auf.

Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in Usbekistan. Die nächsten Usbekistan-Reisen beginnen ab dem 22. August.

Bei den ab dem 8. September beginnenden umfassenden Usbekistan-Reisen ist jeweils am 6. Reisetag ein ganztägiger Ausflug von Chiwa nach Nukus vorgesehen. Da sich die Lage in Karakalpakstan deutlich entspannt hat, werden wir auch diesen Ausflug wie geplant anbieten. Alle unsere Usbekistan-Reisen führen wir somit ohne Einschränkungen durch.    

Für Umbuchungen und Stornierungen von Usbekistan-Reisen gelten somit im Jahr 2022 die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 1. August 2022

Link zum Auswärtigen Amt

Reisedurchführung in einer Vielzahl von Ländern wieder möglich

Das Reisen ist in einer Vielzahl von Ländern wieder möglich

Für unsere Angebote - vorwiegend Gruppen-/Rundreisen mit Programm - gilt: Wir führen nur dann Reisen durch, wenn wir alle wesentlichen Programmpunkte und -leistungen ohne erhebliche Einschränkungen zum Pandemieschutz erbringen können.

Unsere Länderexperten machen sich dafür kontinuierlich ein Bild von der aktuellen Lage und recherchieren laufend - Land für Land, Region für Region, Reisetermin für Reisetermin.

Um unseren Gästen eine reibungslose Urlaubsreise gewährleisten zu können, setzen auch Studiosus und Marco Polo auf die sogenannte 2-G-Regel. Die Teilnahme an unseren Reisen ist insofern nur Geimpften und Genesenen mit entsprechendem Nachweis möglich. 

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Ergebnisse unserer Recherchen zum Stand 6. Juli 2022.

 

Mittel- und Nordeuropa

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

 

Ost- und Südeuropa

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

 

Naher und Mittlerer Osten

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

 

Nord-/Ost-/Westafrika

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

In Prüfung und in Vorbereitung:

 

Südliches Afrika und Indischer Ozean

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

 

Asien

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

 

Nord-, Mittel- und Südamerika

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

In Prüfung und in Vorbereitung

 

Australien und Ozeanien

In diesen Ländern können wir Reisen wieder durchführen:

 

Die detaillierten und aktuellen Einreisebestimmungen Ihrer Wunschreise finden Sie unter der Rubrik  "Sicherheit | Gesundheit | Einreise" der Online-Reiseausschreibung.

Weitere Informationen zu unserem Hygiene- und Sicherheitskonzept haben wir hier für Sie bereitgestellt:

FAQs zur Reisedurchführung

Corona-Schutz  - Unser ausführliches Hygiene-Konzept

 

Aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes

Für diese Länder und Regionen gilt aktuell eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, eine Reisedurchführung ist daher nicht möglich:

  • Afghanistan
  • Ägypten: Norden der Sinai-Halbinsel, ägyptisch-israelisches Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara
  • Äthiopien mit Ausnahme von Umsteigeflugverbindungen über den Flughafen von Addis Abeba
  • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und zur Westsahara
  • Armenien: Gesamtes Grenzgebiet zu Aserbaidschan sowie in die Region Berg-Karabach
  • Aserbaidschan: Aserbaidschanisch kontrollierte Gebiete von Berg-Karabach und das gesamte Grenzgebiet zu Armenien
  • Belarus
  • Eritrea
  • Burkina Faso mit Ausnahme der Hauptstadt Ouagadougou
  • Elfenbeinküste: Grenzgebiet zu Guinea
  • Haiti
  • Irak mit Ausnahme der Region Kurdistan-Irak
  • Israel: Gazastreifen
  • Jemen
  • Kamerun: Region Extrême-Nord (einschließlich des Tschadsees), Grenzgebiete zu Nigeria, zum Tschad und zur Zentralafrikanischen Republik sowie Bakassi Halbinsel
  • Libyen
  • D.R. Kongo: Östliche und nordöstliche Landesteile
  • Libanon: Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek sowie grenznahe Gebiete zu Syrien und Israel und palästinensische Flüchtlingslager 
  • Mali
  • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
  • Mosambik: Norden des Landes
  • Myanmar
  • Niger
  • Nigeria: nördliche Bundesstaaten Borno, Gombe, Kaduna, Kano, Sokoto Yobe, Sokoto, Katsina, Zamfara und Jigawa, Norden des Bundesstaats Adamawa
  • Pakistan: Grenzgebiete zu Afghanistan und Indien sowie Nationalpark um Nathia Gali und Belutschistan 
  • Philippinen: Halbinsel Zamboanga, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel und Süd-Palawan
  • Russland: Verwaltungsbezirke (Oblasts) im Grenzgebiet zur Ukraine
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad: Grenzgebiete zu Kamerun, zur Zentralafrikanischen Republik und zu Libyen sowie Region des Tschadsees
  • Ukraine
  • Venezuela: Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien
  • Zentralafrikanische Republik

Stand: 12. Juli 2022

Teilnahmevoraussetzung für unsere Reisen

Für die Teilnahme an unseren Reisen im Jahr 2022 oder 2023 gilt die 2G-Regel. Die Teilnahme an unseren Reisen ist daher nur Geimpften mit Nachweis eines vollständigen Impfschutzes bzw. Genesenen mit entsprechendem Nachweis möglich. Dies gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren.
An Covid-19 erkrankte sowie positiv getestete Gäste sind von der Teilnahme an unseren Reiseprogrammen ausgeschlossen.

Unsere Bestimmungen richten sich nach den entsprechenden Vorgaben des deutschen Gesetzgebers (Infektionsschutzgesetz). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass ab dem 1. Oktober 2022 ein vollständiger Impfschutz nur nach einer Dreifach-Impfung besteht. Gelten in einzelnen Reiseländern abweichende, strengere Bestimmungen, gelten diese. In diesem Fall informieren wir Sie über die länderbezogenen Reiseinformationen.

Unabhängig von diesen Teilnahmevoraussetzungen gelten für alle Reisen unsere bekannten allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Stand: 14. Juli 2022

Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 12.04.2022
Corona-Schutz bei Studiosus

Wir berücksichtigen alle erforderlichen Hygienemaßnahmen, gesetzlichen Bestimmungen und offiziellen Empfehlungen.

FAQs zur Reisedurchführung

Unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen unserer Gäste rund um die Reisedurchführung in der Pandemie.