Reisesicherheit aktuell

Israel/Palästinensische Gebiete: Eskalationspotential am "Jerusalem Day"

Das Auswärtige Amt hat am 27. Mai seinen Sicherheitshinweis zu Israel aktualisiert und weist darin auf Eskalationspotential am „Jerusalem Day“ am 29. Mai hin. Das Amt schreibt wörtlich: 

"Für Sonntag, 29. Mai 2022, ist anlässlich des "Jerusalem Day" ein Marsch und eine israelische Flaggenparade angekündigt. (…) Sollte es bei dem angekündigten Verlauf bleiben, muss im Zusammenhang mit diesem Marsch mit gewaltsamen Ausschreitungen und Zusammenstößen sowohl in der Altstadt und deren unmittelbarer Umgebung als auch in anderen Stadtteilen Ost-Jerusalems gerechnet werden. (…). Mit weiträumigen Straßensperrungen auf allen Zufahrtsstraßen Richtung Altstadt muss gerechnet werden. Weitergehende Auswirkungen auf die Sicherheitslage auch im Westjordanland, in Gaza und in Israel sind nicht auszuschließen." 

Das Auswärtige Amt ruft dazu auf, ab dem Abend des 28. Mai und am 29. Mai von Besuchen in der Altstadt von Jerusalem abzusehen.

Aktuell reisen mehrere Reisegruppen der Firmengruppe in Israel, allen unseren Gästen geht es gut.  Die meisten unserer Gäste verlassen das Land im Laufe des 28. Mai. Die Gäste, die am 29. Mai in Israel sein werden, unternehmen an diesem Tag einen Ausflug von Jerusalem zum Toten Meer, ein Aufenthalt in der Altstadt ist nicht geplant.

Grundsätzlich gelten auf allen unseren Israel-Reisen weitreichende Vorsichtsmaßnahmen: Wir passen Besichtigungsprogramme landesweit und insbesondere in Jerusalem an aktuelle Entwicklungen an, meiden größere Menschenansammlungen und verzichten auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Wir beobachten die weitere Entwicklung der Sicherheitslage sehr sorgfältig: Bei Bedarf werden wir notfalls auch sehr kurzfristig reagieren und alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

Für Umbuchungen und Stornierungen gelten im Jahr 2022 die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 27. Mai 2022

Link zum Auswärtigen Amt

Iran: Auswärtiges Amt rät von nicht notwendigen Reisen ab

Das Auswärtige Amt hat am 12. Mai abends seinen Sicherheitshinweis zum Iran verschärft. Es rät darin bis auf weiteres von nicht zwingend notwendigen Reisen in den Iran ab, dazu gehören auch touristische Reisen. Bislang bezog sich das Abraten nur auf Personen, die auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen. Jetzt wurde das Abraten erweitert und bezieht sich auf alle Reisende. Für deutsche Staatsangehörige bestünde laut Auswärtigem Amt die Gefahr, an der Einreise nach Iran gehindert oder willkürlich festgenommen zu werden.

Aktuell reisen keine Gäste von uns im Iran. Die nächste Iran-Reise von uns beginnt am 30. Mai. Aufgrund des Abratens des Auswärtigen Amts können wir diese Reise nicht durchführen und werden sie absagen.

Wir beobachten die Lage-Entwicklung im Iran sehr aufmerksam und entscheiden jeweils zwei Monate vor Abreise, ob wir eine Reise durchführen können oder absagen müssen.

Gebuchte Gäste informieren wir per Rundschreiben über die Situation im Land und über die von uns ergriffenen Maßnahmen.

Ab sofort haben alle unsere gebuchten Iran-Gäste ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung ihrer Reise.  

Stand: 13. Mai 2022

EU schafft Maskenpflicht an Flughäfen und in Flugzeugen ab 16. Mai ab - Lockerung gilt nicht in Deutschland und weiteren EU-Ländern

Ab dem 16. Mai hebt die Europäische Union auf europäischen Flughäfen und bei Flugreisen die Maskenpflicht auf. Dieser Schritt wurde von der EU-Flugsicherheitsbehörde in enger Abstimmung mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten beschlossen. Die EU-Flugsicherheitsbehörde sieht diese Maßnahme als Schritt hin zu einer Normalisierung des Flugverkehrs.

Die Entscheidung über die Umsetzung der Maßnahme in den einzelnen Mitgliedsstaaten liegt jedoch bei den jeweiligen nationalen Behörden. Nach Auskunft des deutschen Gesundheitsministeriums bleibt die Maskenpflicht in Deutschland bestehen. Somit gilt auch nach dem 16. Mai auf allen deutschen Flughäfen, auf innerdeutschen Flügen und auf Flügen mit Start oder Landung in Deutschland unverändert die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske bzw. einer FFP2-Maske. Auch in anderen EU-Ländern wie in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien ist vorerst zum 16. Mai keine Abschaffung der Maskenpflicht geplant. Ebenso gilt dies für Flüge aus dem EU-Ausland in Drittstaaten, in denen unverändert eine solche Maskenpflicht besteht.

In den kommenden Tagen und ab dem 16. Mai reisen zahlreiche Gäste von uns, sehr viele davon auch mit Flügen ab deutschen Flughäfen. Es gibt für diese Gäste keine Änderungen an den bestehenden und bekannten Vorschriften, eine weitergehende Informationspflicht besteht daher nicht.

Für Umbuchungen und Stornierungen gelten im Jahr 2022 die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 12. Mai 2022

Sri Lanka: Auswärtiges Amt rät von nicht erforderlichen Reisen ab

Die innenpolitische Lage in Sri Lanka hat sich seit dem 9. Mai noch einmal deutlich verschärft. Nach gewaltsamen Ausschreitungen in der Hauptstadt Colombo und anderen Städten hat die Regierung des Inselstaats eine landesweit geltende Ausgangssperre verhängt. Trotz dieser Ausgangssperre gingen die regierungsfeindlichen Demonstrationen und Proteste vor allem in Colombo weiter. Demonstranten haben am 10. Mai unter anderem die Zufahrt zum internationalen Flughafen von Colombo blockiert, um die Flucht von führenden Vertretern der Regierungspartei zu verhindern.

Zudem verschlechtert sich die wirtschaftliche Situation weiter: Jüngsten Informationen zufolge sind die Devisenvorräte des Landes weitgehend aufgebraucht, der Import wichtige Güter musste weiter zurückgefahren werden. Es kommt zu zunehmenden Engpässen bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten, Treibstoffen und damit verbundenen Ausfällen in der Stromerzeugung. Zudem gibt es massive Preissteigerungen.

In Reaktion auf die rapide Verschlechterung der innenpolitischen Lage hat das  Auswärtige Amt am 9. Mai abends seinen Sicherheitshinweis erneut aktualisiert. Es rät nun ab sofort und bis auf Weiteres von nicht erforderlichen Reisen nach Sri Lanka ab.

Aktuell reisen aus Gründen der saisonalen Nachfrage keine Gäste von uns in Sri Lanka. Weitere Reisen nach Sri Lanka beginnen ab dem 1. August.

Da das Auswärtige Amt nun von Reisen nach Sri Lanka abrät, können wir nach aktuellem Lage-Stand diese Reisen nicht durchführen. Wir beobachten die Lage-Entwicklung sehr aufmerksam und entscheiden jeweils zwei Monate vor Abreise, ob wir  eine Reise durchführen können oder absagen müssen. Gebuchte Gäste informieren wir per Rundschreiben über die Situation im Land und über die von uns ergriffenen Maßnahmen.

Ab sofort haben alle unsere bis zum 15. Oktober gebuchten Sri-Lanka-Gäste ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung ihrer Reise.


Stand: 10. Mai 2022

Link zum Auswärtigen Amt

Russland: Alle Reisen bis Jahresende abgesagt

In Reaktion auf den anhaltenden russischen Angriff auf die Ukraine haben zahlreiche Regierungen, darunter auch die deutsche Bundesregierung, scharfe Sanktionsmaßnahmen gegen Russland verhängt. So wurde unter anderem der Zahlungsverkehr massiv eingeschränkt. Seit Ende Februar gelten zudem bilaterale Luftraumsperrungen, die zur Einstellung des direkten Flugverkehrs zwischen dem EU-Raum und Russland geführt haben.

Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt unverändert von allen Reisen in die Russische Föderation ab.

Nach jetzigem Lage-Stand ist nicht mit einer baldigen Deeskalation der Situation in der Ukraine und einer möglichen Entspannung im Verhältnis zu Russland zu rechnen.

Es reisen keine Gäste von uns in Russland. Wir haben seit Ende Februar schrittweise alle unsere Russland-Reisen des laufenden Jahres abgesagt, zuletzt auch die über den Jahreswechsel 2022/2023 vorgesehenen Reisen.

Somit bieten wir im Jahr 2022 keine Russland-Reisen mehr an. Dies gilt auch für alle geplanten kurzen Aufenthalte in Russland, vor allem in St. Petersburg, die wir bei einzelnen Reisen ins Baltikum und nach Finnland geplant hatten.

Stand: 21. April 2022

Weltweit: RKI streicht alle Länder von der Liste der Corona-Hochrisikoländer

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am 2. März seine Liste der Virusvarianten- und Hochrisikoländer überarbeitet und alle verbliebenen Länder von der Liste genommen. Somit gibt es mit Inkrafttreten der aktualisierten Liste am 3. März um 00.00 Uhr keine Hochrisikogebiete mehr. Eine quarantänefreie Ein- bzw. Rückreise nach Deutschland ist unabhängig vom Impfstatus aus allen Ländern weltweit möglich.

Das RKI erklärt diesen Schritt mit der Verbreitung der Omikron-Variante und deren reduzierter „Fähigkeit … eine bedrohliche Erkrankung hervorzurufen“.

Sollten sich in einzelnen Ländern neue Varianten des SARS-CoV2-Virus ausbreiten, die im Vergleich zu Omikron eine höhere Virulenz besitzen, also vermehrt schwere Krankheitsverläufe verursachen, wird das RKI betreffende Länder wiederum sehr kurzfristig zu Hochrisikogebieten erklären.

In abgestimmter Reaktion auf diesen Schritt des RKI nimmt das Auswärtige Amt für die insgesamt noch über 60 verbliebenen Länder seine Reisewarnungen zurück. Das Amt hat am 2. März vormittags mit der Überarbeitung der länderbezogenen Sicherheitshinweise und dem Streichen der COVID-19-bedingten Reisewarnungen begonnen.

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Ländern, für die eine COVID-19-bedingte Reisewarnung gegolten hatte. Wir hatten nach sorgfältiger Analyse der Corona-Lage bereits vor einigen Wochen beschlossen, in ausgewählten Ländern trotz Klassifizierung als Hochrisikogebiet gebuchten Gästen eine Reisedurchführung anzubieten. 

Weitere Reisen in diese Länder beginnen in den kommenden Tagen und Wochen. Bisher hatten wir alle gebuchten Gäste in diesen Ländern rechtzeitig vor Reisebeginn per Rundschreiben kontaktiert, ihnen einerseits die Durchführung der Reise, andererseits auch ein kostenloses Umbuchungs- und Rücktrittsrecht angeboten.

Einen solchen erweiterten Informationsbedarf sehen wir ab sofort nicht mehr: Wir stellen daher den Neuversand entsprechender Rundschreiben ein. Ebenso bieten wir Gästen in diesen Ländern kein Recht mehr auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung der Reise an.

Unsere sonstigen Hygienemaßnahmen und Teilnahmevoraussetzungen (2G-Regel) gelten unverändert.

Abgesehen von jeweiligen Sonderregelungen für Länder mit sonstigen hohen Sicherheitsrisiken gelten ab sofort für Umbuchungen und Stornierungen weltweit die allgemeinen Geschäftsbedingungen. 

Stand: 2. März 2022

Reisedurchführung in einer Vielzahl von Ländern wieder möglich

Nachdem das Robert-Koch-Institut (RKI) am 2. März seine Liste der Virusvarianten- und Hochrisikoländer überarbeitet und alle verbliebenen Länder von der Liste genommen hat, sind Reisen in eine Vielzahl von Ländern wieder möglich

Für unsere Angebote - vorwiegend Gruppen-/Rundreisen mit Programm - gilt: Wir führen nur dann Reisen durch, wenn wir alle wesentlichen Programmpunkte und -leistungen ohne erhebliche Einschränkungen zum Pandemieschutz erbringen können.

Unsere Länderexperten machen sich dafür kontinuierlich ein Bild von der aktuellen Lage und recherchieren laufend - Land für Land, Region für Region, Reisetermin für Reisetermin.

Um unseren Gästen eine reibungslose Urlaubsreise gewährleisten zu können, setzen auch Studiosus und Marco Polo auf die sogenannte 2-G-Regel. Die Teilnahme an unseren Reisen ist seit dem 1. Oktober 2021 nur mehr Geimpften und Genesenen mit entsprechendem Nachweis möglich. 

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Ergebnisse unserer Recherchen zum Stand 10. Mai 2022.

 

Mittel- und Nordeuropa

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

In Prüfung und in Vorbereitung

 

Ost- und Südeuropa

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

In Prüfung und in Vorbereitung

 

Naher und Mittlerer Osten

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

In Prüfung und in Vorbereitung

 

Nord-/Ost-/Westafrika

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

In Prüfung und in Vorbereitung:

 

Südliches Afrika und Indischer Ozean

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

 

Asien

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

In Prüfung und in Vorbereitung

 

Nord-, Mittel- und Südamerika

In diesen Ländern können wir Reisen durchführen:

In Prüfung und in Vorbereitung

 

Australien und Ozeanien

In Prüfung und in Vorbereitung:

 

Die detaillierten und aktuellen Einreisebestimmungen Ihrer Wunschreise finden Sie unter der Rubrik  "Sicherheit | Gesundheit | Einreise" der Online-Reiseausschreibung.

Weitere Informationen zu unserem Hygiene- und Sicherheitskonzept haben wir hier für Sie bereitgestellt:

FAQs zur Reisedurchführung

Corona-Schutz  - Unser ausführliches Hygiene-Konzept

 

Weltweit: Teilnahmevoraussetzung für unsere Reisen im Jahr 2022

Für die Teilnahme an unseren Reisen im Jahr 2022 gilt die 2G-Regel. Die Teilnahme an unseren Reisen ist daher nur Geimpften mit Nachweis eines vollständigen Impfschutzes bzw. Genesenen mit entsprechendem Nachweis möglich. Dies gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren.

Unsere Bestimmungen richten sich nach den entsprechenden Vorgaben des deutschen Gesetzgebers (Infektionsschutzgesetz). Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass ab dem 1. Oktober 2022 ein vollständiger Impfschutz nur nach einer Dreifach-Impfung besteht. Gelten in einzelnen Reiseländern abweichende, strengere Bestimmungen, gelten diese. In diesem Fall informieren wir Sie über die länderbezogenen Reiseinformationen.

Unabhängig von diesen Teilnahmevoraussetzungen gelten für alle Reisen unsere bekannten allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Stand: 11. Mai 2022

Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 12.04.2022
Corona-Schutz bei Studiosus

Wir berücksichtigen alle erforderlichen Hygienemaßnahmen, gesetzlichen Bestimmungen und offiziellen Empfehlungen.

FAQs zur Reisedurchführung

Unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen unserer Gäste rund um die Reisedurchführung in der Pandemie.