Reisesicherheit aktuell

Flugsicherheit: Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) erteilt Boeing 737-MAX Zulassung unter Auflagen

Knapp zwei Jahre nach dem weltweiten Flugverbot für alle Maschinen des Typs B737 MAX hat die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) am 27. Januar dem Maschinentyp eine Zulassung unter Auflagen erteilt. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hatte die Starterlaubnis bereits im November 2020 ausgesprochen.

Das Flugverbot galt seit März 2019. Die Luftfahrtbehörden hatten mit diesem Flugverbot auf zwei Abstürze in Indonesien und Äthiopien mit über 350 Toten reagiert. Betroffen vom Flugverbot war ausschließlich die B737 MAX, die bewährten früheren Varianten der Boeing 737, also v.a. die Varianten B 737-300 bis B 737-900, waren von dem Flugverbot nicht betroffen.

Boeing hat seitdem in enger Abstimmung mit den internationalen Luftfahrtbehörden deutliche Nachbesserungen an seinen Sicherheits- und Steuerungssystemen vorgenommen. Dies gilt auch für das MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System), das der Crew die Steuerung der Maschine erleichtern sollte.

Die jetzige Zulassung durch die EASA ist allerdings nur ein erster Schritt zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs im europäischen Luftraum.

Voraussetzung für einen Neustart in Europa ist eine Betriebserlaubnis durch die jeweiligen nationalen Luftfahrtbehörden. Nur nach Erfüllung weiterer Auflagen der EASA, die die Sicherheit des Flugzeugtyps zusätzlich erhöhen sollen, dürfen die nationalen Luftfahrbehörden diese Betriebserlaubnis erteilen. Es geht um technische Verbesserungen an Hard- und Software, die manuelle Korrigierbarkeit zentraler Steuerungssysteme sowie um zusätzliche Trainings für die Piloten. Die EASA kündigte zudem an, den Betrieb der Maschinen eng zu überwachen.

Diese genannten Sicherheitsanforderungen gelten auch für nicht im EU-Raum registrierte Maschinen, wenn sie in den europäischen Luftraum einfliegen möchten.

Nachdem nun Nachbesserungen umgesetzt und somit die Sicherheitsstandards der Maschine deutlich erhöht wurden, gibt es aus unserer Sicht aktuell keine Sicherheitsbedenken gegen die zukünftige Nutzung der B 737 MAX. Wir werden daher ab sofort Gästen auch Flugverbindungen, die mit diesem Flugzeugtyp bedient werden, anbieten.

Wir beobachten die weitere Lage-Entwicklung aufmerksam und informieren bei Bedarf erneut.

Stand: 2. Februar 2021

Weltweit: Neue, erweiterte Klassifizierung der Corona-Risikogebiete

In Reaktion auf das Auftreten neuer Coronavirus-Varianten und auf die in einigen Ländern stark steigenden Corona-Neuinfektionen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) Mitte Januar in seiner Länder-Klassifizierung zwei neue Sicherheitseinstufungen eingeführt. Es handelt sich um folgende neue Kategorien:

Virusvarianten-Gebiete: Länder mit erhöhtem Infektionsrisiko aufgrund des vermehrten Auftretens bestimmter SARS-CoV-2-Virusvarianten. In diese Gruppe gehören aktuell Brasilien, Großbritannien, Irland und Südafrika.

Hochinzidenz-Gebiete: Länder mit einem besonders hohen Infektionsrisiko aufgrund sehr hoher Inzidenzwerte. Als Richtwert gilt eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen/100.000 Einwohner. Bei der Bewertung des Infektionsrisikos spielen neben den Inzidenzwerten weitere „qualitative und quantitative“ Bewertungskriterien eine Rolle. In diesem Zusammenhang wird u.a. die Verlässlichkeit der von den jeweiligen Gesundheitsbehörden erhobenen Daten genannt. 

Zusätzlich zu der für alle Risikogebiete geltenden Registrierungs- und Quarantänepflicht bei Rückkehr müssen Reisende aus den Hochrisiko-Ländern bei Wiedereinreise in Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen.

Die RKI-Liste wird einmal pro Woche aktualisiert, die Änderungen treten im Regelfall jeweils am Sonntag um 00.00 Uhr in Kraft. Seit dem 24. Januar befinden sich 25 Länder auf der Liste der Hochinzidenz-Gebiete: Neben Ägypten und den USA auch zahlreiche europäische Länder, z.B. Estland, Litauen, Spanien und Portugal.

Parallel zu den Aktualisierungen in der RKI-Liste überarbeitet und aktualisiert das Auswärtige Amt auch seine Sicherheitshinweise. Darin weist das Amt darauf hin, wenn sich ein Land in einer der beiden neuen Risikogruppen befindet. Die Einführung der neuen Länder-Klassifizierung hat jedoch keine Auswirkung auf die bisherigen Risikogebiete: Für alle Risikogebiete gilt unverändert eine Reisewarnung.

Es reisen keine Gäste von uns in Ländern, in denen eine Reisewarnung besteht. Die nächsten Reisen in Risiko-Länder mit einer derzeitigen Reisewarnung sind ab dem 26. März vorgesehen. Wir werden wie zuletzt alle Reisen in RKI-Risikogebiete schrittweise und jeweils bis spätestens zwei Monate vor Abreise absagen.

Stand: 25. Januar 2021

Aktuelle Informationen zu unseren Corona-Schutzmaßnahmen

Länder erleben in Zeiten von Corona - geht das überhaupt? Aber natürlich. Damit unsere Gäste ihren Urlaub unbeschwert genießen können, haben wir ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt. Es berücksichtigt alle erforderlichen Hygienemaßnahmen, gesetzlichen Bestimmungen und offiziellen Empfehlungen - sei es im Bus, im Hotel oder bei Besichtigungen. Auf drei zentrale Maßnahmen achten wir besonders: Abstandswahrung, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, wo Abstandhalten nicht möglich ist, und Desinfektion.

Die Basis für unsere Sicherheitsmaßnahmen gegen eine Corona-Infektion bilden die entsprechenden regionalen Gesetze und Vorschriften. In einigen Bereichen, vor allem für die Busfahrten, haben wir jedoch weitergehende Hygienestandards definiert und für alle unsere Reisen weltweit verpflichtend eingeführt. Dies gilt insbesondere für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, der immer dann gilt, wenn ein Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ein Mund-Nasen-Schutz ist zwar ausreichend, wir empfehlen unseren Gästen jedoch vorsorglich das Tragen von FFP2-Masken, vor allem bei Aufenthalten in geschlossenen Räumen und auch bei Busfahrten. 

Wie in vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens gilt aktuell auch auf vielen Flughäfen eine verschärfte Maskenpflicht. Auf vielen Flughäfen sowie auf Flügen zahlreicher Fluggesellschaften ist das Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben. Einige Airlines schreiben dagegen nur die Nutzung  einer medizinischen Schutzmaske vor: Das kann neben einer FFP2- Maske auch eine OP-Maske sein.

Bei der Planung unserer Reisen haben wir die Rahmenbedingungen und ihre weitere Entwicklung, soweit bekannt oder absehbar, bestmöglich berücksichtigt und einkalkuliert. Durch hoheitliche Maßnahmen, sicherheitsrelevante Entwicklungen, Witterungs- und Natureinflüsse sowie Änderung der Flugpläne kann es allerdings auch kurzfristig zu Abweichungen von der ursprünglichen Planung kommen.

Und damit unsere Gäste ganz beruhigt buchen können, haben wir ein Corona-Kulanzpaket geschnürt.
Dabei verzichten wir bei allen Abreisen im Jahr 2021 auf Anzahlungen und räumen ein kostenloses Umbuchungsrecht bis einen Monat vor Abreise ein.

Stand: 11. Januar 2021

Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 10.06.2020