China-Tibet: Erdbeben im Nordosten Tibets
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hat am späten Abend des 22. Oktobers (Ortszeit) den Nordosten der autonomen Region Tibet erschüttert. Das Epizentrum lag nach Behördenangaben im Kreis Baqen in der Region Nagqu, etwa 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lhasa. Internationale geologische Institute melden, dass das Epizentrum in einer Tiefe von ca. 17 Kilometern lag. In der Region wurden zwischenzeitlich mehrere Nachbeben registriert.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kamen mindestens 16 Menschen ums Leben, mehr als 60 weitere Personen wurden verletzt. In der betroffenen, auf durchschnittlich 4.800 Metern gelegenen Gebirgsregion sind zahlreiche Gebäude eingestürzt. Zudem ist die Stromversorgung dort weitgehend unterbrochen. Die Behörden haben den Notstand ausgerufen und Rettungsteams in das Katastrophengebiet entsandt.
Aktuell reisen Gäste von uns in Tibet. Sie sind alle wohlauf. Die Region, die vom Erdbeben betroffen ist, besuchen wir auf keiner unserer Reisen.
Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Reiseleiterinnen und Reiseleitern sowie unseren tibetischen Leistungspartnern. Wir beobachten die weitere Lageentwicklung, auch im Hinblick auf mögliche Nachbeben, sehr aufmerksam und werden bei Bedarf entsprechend reagieren. Wir gehen derzeit von einer planmäßigen Durchführung unserer Tibet-Reisen aus.
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Stand: 23. Oktober 2026

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