Klimaschonend reisen

Klimaschonend reisen

Klimaschonend reisen

Wie wir jetzt für noch mehr Transparenz beim Klimaschutz sorgen und auf welche Weise wir die CO2e-Emissionen auf unseren Reisen genau berechnen, erläutert Ihnen Janne Mertineit, Studiosus-Referentin für Qualität und Nachhaltigkeit, in folgendem Video.

So ermitteln wir den CO2e-Fußabdruck unserer Reisen

Bereits seit 2012 gleichen wir die CO2-Emissionen für alle Fahrten zu Lande und zu Wasser auf unseren Reisen durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten aus. Jetzt sind wir noch einen großen Schritt weitergegangen und stellen unsere Reisen umfassend klimaschonend. Klimaschonend heißt für uns: Wir kompensieren nicht nur die CO2-Emissionen der Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten auf unseren Reisen, sondern auch die Flüge ins und im Zielgebiet und die Hotelübernachtungen sowie die Verpflegung. Wie das funktioniert? Die Treibhausgase, die beim Flug, durch Transporte im Zielgebiet, Übernachtungen und Verpflegung entstehen, werden in einen Geldbetrag umgerechnet, der benötigt wird, um dieselbe Menge Treibhausgase in Klimaschutzprojekten an anderer Stelle einzusparen. Damit die Klimawaage wieder im Gleichgewicht ist!

Zur Berechnung berücksichtigen wir übrigens nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch andere relevante Treibhausgase, wie Methan und Lachgas. Deren Klimawirksamkeit wird auf CO2-Emissionen umgerechnet. Das bezeichnet man als CO2-Äquivalente oder CO2e.

 

Erfahren Sie mehr über unser Projekt

CO2-Kompensation durch Biogasanlagen

Das Geld für die CO2e-Kompensation unserer Reisen fließt in den Bau von Biogasanlagen in Nepal. Dabei arbeiten wir mit der Klimaschutzorganisation myclimate zusammen, die das Projekt bereits seit Jahren begleitet. Das Projekt wurde nach den Gütekriterien des Gold Standard überprüft und erfüllt dessen höchste Anforderungen. Damit ist sichergestellt, dass die Biogasanlagen die Entstehung von Treibhausgasen mindern, zugleich aber auch die nachhaltige Entwicklung im Projektgebiet fördern. Neben der Einsparung von CO2-Emissionen haben die Biogasanlagen noch viele weitere Vorteile: Die Abholzung wird vermindert, da zum Kochen kein Brennholz mehr benötigt wird. Die Frauen, die bisher jeden Tag stundenlang Holz zum Kochen sammeln mussten, werden entlastet. Durch das Kochen mit Biogas werden offene Holzfeuer im Haus überflüssig. Das hilft, Unfälle zu vermeiden, und reduziert Rauch und die damit verbundenen Augenerkrankungen. Der entstehende hochwertige Biodünger ersetzt chemische Düngemittel und steigert die Erträge in der Landwirtschaft.

Mit Biogasanlagen zur CO2-Kompensation haben wir übrigens Erfahrung: Seit 2012 wurden durch Kompensationszahlungen von Studiosus sowie durch die freiwilligen Spenden der Studiosus-Gäste zur Kompensation ihrer Flüge schon über 3600 Biogasanlagen gebaut – die meisten davon in Südindien.

 

Aktuelle Nachweise

Im Jahr 2021 hat Studiosus die Treibhausgas-Emissionen aller Reisen der Gäste weltweit (Flüge ins und im Zielgebiet, Bus-, Bahn- und Schiffsstrecken, Übernachtungen und Verpflegung) sowie alle Reiseleitertransporte in Klimaschutzprojekten kompensiert. Insgesamt wurden dafür 10.327,00 t C02e kompensiert, ausschließlich durch Projekte, die den Gütekriterien des Gold Standard entsprechen und dessen höchste Anforderungen erfüllen.

Zur Urkunde der Klimaschutzorganisation myclimate (PDF download)

Darüber hinaus wurden alle Treibhausgas-Emissionen von Printprodukten, eigenen Dienstreisen sowie des Post- und Paketversands und der Produktbeigaben im Jahr 2021 kompensiert. Insgesamt wurden dafür 1.137,00 t C02e kompensiert.

Zur Urkunde der Klimaschutzorganisation myclimate (PDF download)