Naher Osten: Zur Lage in der Region - Update

Das Auswärtige Amt hat am 30. April die Reise- und Sicherheitshinweise zu vielen Ländern im Nahen Osten geändert und in vielen Fällen die bestehende Reisewarnung aufgehoben. Es handelt sich hierbei um die Länder Jordanien, Bahrain, Katar, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Gleichwohl wird immer noch dringend von Reisen in diese Länder abgeraten.

Wörtlich und wortgleich informiert die Behörde in ihren Reise- und Sicherheitshinweisen bei den o.g. Ländern:

„Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran. Seitdem kam es zu Angriffen von Iran und Iran-nahen Milizen auf verschiedene Ziele in der Region, u.a. auch auf zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen und Büro- und Wohngebäude. Am 8. April 2026 haben die USA, Israel und Iran eine Waffenruhe bekannt gegeben.

Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt dennoch höchst volatil. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung der Sicherheitslage und erneuter Einschränkungen des Flugverkehrs sowie eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge bestehen unvermindert fort.“

Eine Reisewarnung besteht weiterhin für den Libanon, Syrien, Irak, Iran, Jemen und Kuwait. Für Israel und die Palästinensischen Gebiete besteht eine Teilreisewarnung für den Gazastreifen und das Westjordanland sowie den Norden des Landes bzw. ein dringendes Abraten für die anderen Landesteile und für Ost-Jerusalem.

Aufgrund der bis vor kurzem bestehenden bzw. aktuell noch bestehenden Reisewarnungen befinden sich keine Gäste der Unternehmensgruppe im Nahen Osten. Saisonbedingt sind Reisen in den Nahen Osten erst wieder ab Mitte September geplant. Über deren Durchführung werden wir spätestens zwei Monate vor Reisebeginn auf der Basis der dann geltenden Reise- und Sicherheitshinweise entscheiden und informieren.

Für zahlreiche Gäste der Unternehmensgruppe sind in den anstehenden Wochen Flüge mit Umstiegen an den Flughäfen der Golfstaaten vorgesehen. 

Der Luftraum über den oben genannten Staaten, bei denen die Reisewarnung aufgehoben wurde, ist aktuell wieder geöffnet. Die Fluggesellschaften bieten zu großen Teilen ihr vor dem Krieg bestehendes Angebot wieder an.

Ab 1. Juli ermöglichen wir daher wieder Flüge über die Drehkreuze in den Golfstaaten. Alternativ können wir den Gästen, die dies wünschen, andere Flugmöglichkeiten (gegebenenfalls gegen Aufpreis) anbieten.

Die ab 1. Juli betroffenen Gäste werden von uns per Rundschreiben informiert. Alle Gäste mit Abreiseterminen bis einschließlich 30. Juni wurden mittlerweile auf alternative Flugverbindungen zu ihren Reisezielen in Asien umgebucht.

Wir beobachten die weitere Lageentwicklung sehr aufmerksam und werden bei Bedarf erneut informieren.

Für Umbuchungen und Stornierungen von Reisen der Unternehmensgruppe in den Nahen Osten gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Stand: 4. Mai 2026

Link zum Auswärtigen Amt