Kolumbien: Auswärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis
Im Südwesten Kolumbiens kommt es seit dem 24. April zu Protest- und Blockadeaktionen sowie vereinzelt zu Anschlägen. Am 25. April wurde an der Überlandstraße Panamericana im Departamento Cauca zwischen Cali und Popayán ein Bombenattentat verübt. In Folge dieser Ereignisse hat das Auswärtige Amt am 28. April seinen Sicherheitshinweis zu Kolumbien aktualisiert und schreibt wie folgt:
„Im Vorfeld der am 31. Mai 2026 anstehenden ersten Runde der Präsidentschaftswahl ist die Sicherheitslage in Kolumbien angespannt. Seit 24. April 2026 erschüttert eine Serie von Bomben- und Drohnenanschlägen den Südwesten des Landes, schwerpunktmäßig die Regionen Cauca und Valle del Cauca, mit weiteren Vorfällen in Nariño und Huila. Es gab Todesopfer und Verletzte. Die Panamericana zwischen Cali, Popayán und Pasto ist nach mehreren Anschlägen wieder befahrbar, die Sicherheitslage entlang der Strecke bleibt jedoch kritisch. Die Militär- und Polizeipräsenz in den betroffenen Gebieten wurde verstärkt[.]“
Die bereits bestehende Teilreisewarnung für die betroffenen Regionen wird ausgedehnt. Das Auswärtige Amt rät damit nun zusätzlich auch von Reisen nach Popayán, der Hauptstadt des Departamento Cauca, sowie nach Palmira im Departamento Valle del Cauca ab.
Aktuell reisen Gäste von uns in Kolumbien, alle sind wohlauf. Die nächsten Abreisen nach Kolumbien sind danach wieder im Oktober vorgesehen. Reisen in die Departamentos Cauca und Valle del Cauca sind derzeit nicht geplant bzw. sind bereits nach der ersten Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes umgeroutet worden.
Die zentralen und für Touristen bedeutsamen Regionen rund um Bogotá und Medellín, in der Kaffeezone und an der Karibikküste sind von den aktuellen Ereignissen nicht betroffen.
Wir stehen in engem Austausch mit unseren Partnern vor Ort und beobachten gemeinsam sehr aufmerksam die aktuellen Entwicklungen.
Generell besuchen wir auf unseren Reisen keine Regionen mit instabiler Sicherheit, halten uns fern von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen und passen unsere Programme notfalls auch kurzfristig entsprechend an.
Erfahrungsgemäß steht zu erwarten, dass sich die Lage nach den Präsidentschaftswahlen wieder beruhigen wird. Auch deshalb gehen wir nach aktuellem Stand davon aus, dass wir unsere Kolumbien-Reisen wie geplant durchführen können.
Für Umbuchungen und Stornierungen von Reisen der Unternehmensgruppe nach Kolumbien gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Stand: 8. Mai 2026
