Asien/Ozeanien: Auswärtiges Amt aktualisiert seine Reise- und Sicherheitshinweise für diverse Länder aufgrund von Einschränkungen im Flugverkehr

Vor dem Hintergrund des militärischen Konflikts im Nahen Osten, der seit dem 28. Februar andauert, und den daraus folgenden aktuellen Luftraumsperrungen in der betroffenen Region hat das Auswärtige Amt nun auch seine Reise- und Sicherheitshinweise für diverse Länder in Asien und Ozeanien aktualisiert.

Wörtlich informiert die Behörde in ihrem Reise- und Sicherheitshinweis vom 10. März zum Beispiel für Thailand wie folgt:

Aktuelle Einschränkungen im Flugverkehr

Thailand ist nicht direkt von der Krise im Nahen und Mittleren Osten betroffen. Dennoch wirken sich Luftraumsperrungen und der eingeschränkte Flugbetrieb (vor allem an den großen Drehkreuzen in den Golfstaaten) direkt auf Flugverbindungen von und nach Thailand aus. Es werden allerdings in Thailand weiterhin kommerzielle Flugverbindungen auch nach Europa angeboten.

Die Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten bleibt volatil. Daher können auch weitergehende und längerfristige Einschränkungen des Flugverkehrs nicht ausgeschlossen werden.

  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten oder stornierten Flügen Ihren Reiseveranstalter oder Ihre Fluggesellschaft und informieren Sie sich zu alternativen Ausreisemöglichkeiten.
  • Ziehen Sie auch Verbindungen in Betracht, die einen oder mehrere Umstiege erfordern. Informieren Sie sich in den Reise- und Sicherheitshinweisen zu den jeweiligen Transitbedingungen.
  • Sollten Sie eine Reiseverbindung über Flughäfen im Nahen und Mittleren Osten nutzen wollen, informieren Sie sich vorab in den jeweiligen Reise- und Sicherheitshinweisen - für zahlreiche Staaten in der betroffenen Region gilt aktuell eine Reisewarnung.
  • Generell wird allen Reisenden weltweit empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts, ELEFAND, einzutragen und die dort hinterlegten Daten regelmäßig zu aktualisieren.“

Die entsprechenden Absätze der Reise- und Sicherheitshinweise für China, Indien, Indonesien, Japan, Malaysia, Malediven, Philippinen, Seychellen, Singapur, Sri Lanka, Südkorea und Vietnam sowie Australien und Neuseeland lauten ähnlich.

Aktuell reisen zahlreiche Gäste der Unternehmensgruppe in betroffenen Ländern in Asien und Ozeanien. Weitere Anreisen stehen in den nächsten Tagen und Wochen an.

Für zahlreiche Gäste der Unternehmensgruppe sind in den kommenden Wochen Flüge mit Umstieg an den Flughäfen der Golfstaaten vorgesehen. 

Die Reisewarnung für die Golfstaaten wurde am 30. April aufgehoben und der Luftraum ist hier aktuell wieder geöffnet. Die Fluggesellschaften bieten zu großen Teilen ihr vor dem Krieg bestehendes Angebot wieder an.

Ab 1. Juli ermöglichen wir wieder Flüge über die Drehkreuze in den Golfstaaten. Alternativ können wir den Gästen, die dies wünschen, andere Flugmöglichkeiten (gegebenenfalls gegen Aufpreis) anbieten.

Für Stornierungen und Umbuchungen unserer Reisen in die betroffenen Länder gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Stand: 4. Mai 2026

Link zum Auswärtigen Amt