Uganda mit Gorilla-Tracking

Uganda

Übersicht

  • Studienreise zu den schönsten Nationalparks in Uganda
  • Rundreise in kleiner Gruppe von maximal 18 Personen
  • Gute Hotels und Lodges mit Stil und Atmosphäre
  • Schimpansen- und Gorilla-Tracking im Preis eingeschlossen
  • Bequeme Flüge mit Brussels Airlines

Einst galt Uganda als Perle Afrikas, doch Diktatoren wie Idi Amin führten es bis an den Abgrund. Heute präsentiert sich das Land im Herzen des Schwarzen Kontinents erholt von den Gräueln der Geschichte. Unser Interesse gilt der Natur - in den niemals überlaufenen Nationalparks wie an den Murchison-Fällen des Nils im Norden oder im Queen-Elizabeth-Park im Süden, wo es den Elefanten wieder gut geht. Pirschfahrten im Jeep, Schimpansen- und Gorilla-Tracking zu Fuß sowie Bootsfahrten im Vogelparadies lassen das Herz jedes Naturliebhabers höherschlagen.

Route

1. Tag, Samstag, 10.02.2018: Karibu in Uganda!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug nach Brüssel. Am Vormittag heben Sie dort mit Brussels Airlines ab in Richtung Entebbe (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.). Am Abend begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter auf dem Flughafen von Entebbe und begleitet Sie zu Ihrem Hotel in der Hauptstadt Kampala. 50 km. Zwei Übernachtungen.

2. Tag, Sonntag, 11.02.2018: Die Hauptstadt Kampala

Es herrscht wieder Frieden in Ugandas Hauptstadt, die in ihrer kurzen Karriere schon so viel Elend erlebte. Auf unserer Stadtrundfahrt kommen wir zum grünen Hügel des Parlamentsgeländes, zur neogotischen Kathedrale, zum Hügel mit der Grabstätte der Könige von Buganda (UNESCO-Welterbe), wo wir von wichtigen Würdenträgern des Königshauses empfangen werden. Im Gespräch erfahren wir viel Interessantes zum täglichen Leben. Danach spricht nur noch die Musik zu uns: In einem Kulturzentrum musizieren und tanzen für uns junge Menschen.

3. Tag, Montag, 12.02.2018: Schutzprogramm für Nashörner

Unser erstes großes Ziel an diesem Tag heißt Ziwa Rhino Sanctuary. Mit einem Ranger pirschen wir durch das brusthohe Gras zu den Nashörnern des Reservats. Das erste Baby des Parks tauften die Ranger "Obama", und mit etwas Glück zeigt sich uns der Breitmaul-Teenie. Wenn er groß genug ist, findet er einen Platz im benachbarten Murchison-Falls-Nationalpark. Dorthin fahren wir auf sandigen Pisten durch teilweise dichten Wald, immer den Nil in der Nähe. 375 km. Zwei Übernachtungen im Murchison-Falls-Nationalpark.

4. Tag, Dienstag, 13.02.2018: Der Murchison-Falls-Nationalpark

Am Vormittag klettern wir in die Geländewagen und machen uns auf den Weg zur ersten Pirschfahrt. Auf dem Programm der Tiererkundung stehen Elefanten, Antilopen, Gazellen und natürlich die eleganten Rothschild-Giraffen. Augen auf für das große Wildlife-Kino! Unsere zweite Pirschfahrt am Nachmittag führt uns im Boot zu den Krokodilen und Flusspferden; die einen sonnen sich am Ufer, die anderen baden im Fluss. Plötzlich wird die Szenerie dramatisch: Auf 7 m verengt, stürzen die Wassermassen 43 m in die Tiefe. Extratour

Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Studiosus auch in Uganda ab und zu Alternativen zum Programm für Sie entwickelt. Wer die Wasserfälle gerne aus der Nähe betrachten möchte, kann aussteigen und eine nicht allzu lange, aber schweißtreibende Wanderung machen (1 Std., anspruchsvoll, ↑100 m ↓0 m; wetterabhängig). Oberhalb der Fälle holen Sie unsere Jeeps dann wieder zur Lodge ab.

5. Tag, Mittwoch, 14.02.2018: Über Land

Am Morgen fahren wir noch einmal an den Nil, wo die Vogelkundler vom Anblick des seltenen Schuhschnabels träumen. Kormorane oder Reiher sind wahrscheinlich eher im Anflug. Mit den Jeeps geht es dann nach Süden. Ziel ist die Provinzhauptstadt Hoima, Hauptort des alten Königreichs Bunyoro. Vor wenigen Jahren wurde in der Region Öl gefunden. Wie sehr der erhoffte Reichtum die Lebensverhältnisse der Bevölkerung beeinflusst und wie wenig einfühlsam die Regierung mit den Interessen der alteingesessenen Bevölkerung umgeht, erläutert Ihnen Ihr Reiseleiter. Übernachtung in einem einfachen Hotel. 180 km.

6. Tag, Donnerstag, 15.02.2018: Das grüne Herz Ugandas

Zunächst besuchen wir das neue Kulturzentrum, das den kulturellen Reichtum des traditionellen Königreichs präsentiert, sowie die Mparo-Gräber. Bananenpflanzungen und Papyrussümpfe säumen auf der Weiterreise unseren Weg. Unterwegs stoppen wir auf einer Teeplantage und erfahren, wie fruchtbar die Böden sind. Tagesziel ist Fort Portal, die Hauptstadt des Königreichs Toro. 220 km.

7. Tag, Freitag, 16.02.2018: Affentheater

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, und ähnlich ergeht es uns im Dickicht des Kibale Forest. Ganz still bahnen wir uns einen Weg durch den Dschungel, und vielleicht schwingen sich in unserer Nähe ein paar Schimpansen von Liane zu Liane. Nach dem morgendlichen Schimpansen-Tracking passieren wir das Ruwenzorigebirge, doch die Fünftausender verstecken sich häufig in den Wolken. Auf der Weiterreise überqueren wir den Äquator und befinden uns dann auf der Südhalbkugel der Erde. Unsere Lodge im Queen-Elizabeth-Nationalpark wurde eröffnet, als die junge Königin 1952 ihr Amt antrat. 180 km. Zwei Übernachtungen.

8. Tag, Samstag, 17.02.2018: Im Queen-Elizabeth-Nationalpark

Mit etwas Glück begegnet uns heute auch der König der Tiere im Nationalpark Ihrer Majestät. Extratour Da sich die Antilopen stark vermehrt haben, besonders die Uganda-Kobs, leben die Löwen geradezu im Schlaraffenland. Dafür müssen sich Elefanten und Büffel das begrenzte Grün teilen. Mittags heißt es: Kraft tanken in der Lodge. Nachmittags auf dem Kazinga-Kanal steht dann jeder staunend an der Reling, wenn unser Boot durch das artenreichste Vogelparadies des Planeten treibt: Adler, Kormorane, Pelikane, Eisvögel und Störche fischen, nisten und brüten in dieser Wasserwelt, 600 Arten insgesamt!

Wenn Sie den heutigen Tag lieber ganz geruhsam verbringen möchten, dann bleiben Sie doch einfach im Hotel und genießen Sie die Ruhe des Parks. Wobei der gar nicht so ruhig ist beim genauen Hinhören: In der Bibliothek können Sie sich ein Vogelbuch ausleihen und nachschauen, wer da gerade musiziert oder schimpft.

9. Tag, Sonntag, 18.02.2018: Auf zum Bwindi-Nationalpark

Die Route führt durch den südlichen Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks. Sollten wir in den Bäumen Löwen sichten oder anderen Tieren begegnen, so werden wir stoppen. Die Landschaft ist dank reichlicher Niederschläge üppig grün und das Land dank vulkanischer Böden äußerst fruchtbar. Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge am Rande des Bwindi-Impenetrable-Nationalparks (UNESCO-Welterbe), der Heimat von 350 Berggorillas. 240 km. Zwei Übernachtungen am Rande des Nationalparks.

10. Tag, Montag, 19.02.2018: Gorillas im Nebel

Frühmorgens brechen wir auf zu den Berggorillas! Der Ranger nimmt Sie mit auf eine - je nachdem, wo die Tiere sind - drei- bis sechsstündige Tour zu den Bewohnern des Bergwaldes. Es kann heiß und die Tour anstrengend werden! Wann wird der erste Gorilla auftauchen, werden wir einen Silberrücken zu sehen bekommen? Jeder, der einen wilden Gorilla von Nahem sieht, ist im Herzen berührt. In der Mittagszeit oder am frühen Nachmittag kehren Sie zur Lodge zurück. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

11. Tag, Dienstag, 20.02.2018: Zu den Batwa-Pygmäen

Im Mgahinga-Nationalpark besuchen wir unter kundiger Führung eine Ansiedlung der Batwa-Pygmäen. Dieses Volk kennt sich mit den Tücken des Regenwalds aus wie kein anderer. Auf einer kurzen Wanderung zeigen uns die Batwa, wie sie noch vor 20 Jahren als Jäger und Sammler im Einklang mit der Natur gelebt haben, welche Pflanzen medizinische Wirkung haben und wie man wind- und wetterfeste Baumhäuser baut. Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge im Süden des Bwindi Forest. 100 km.

12. Tag, Mittwoch, 21.02.2018: Zum Bunyonyi-See

Gemeinsam geht es weiter zum Bunyonyi-See. Hier, ganz im Südwesten Ugandas, ist die Natur traumhaft schön und traumhaft grün. Der See auf 2000 m Höhe ist der zweittiefste Afrikas und eine landschaftliche Perle. Wir machen eine Bootsfahrt über den See mit seinen vielen kleinen Inseln. Hunderte bunter Vögel, darunter die majestätischen Kronenkraniche, begleiten uns. Zurück an Land besteigen wir wieder unsere Jeeps, besuchen in Kabale das interessante Bakiga-Museum und übernachten in Mbarara. 280 km. Abendessen mit musikalischer Umrahmung.

13. Tag, Donnerstag, 22.02.2018: Out of Africa

Wir begeben uns auf unsere letzte Etappe zurück nach Entebbe: Hirten treiben ihre Rinder und Ziegen durch die Savanne; Laster, beladen mit Zuckerrohr, Bananenstauden oder Kartoffeln, rauschen an uns vorbei; Menschen schieben auf schwer bepackten Fahrrädern ihre Produkte zum Markt. 260 km. In Entebbe essen Sie noch einmal gemeinsam zu Abend und nehmen Abschied von Ihrer Reiseleiterin und Ihren Mitreisenden. Am späten Abend Rückflug mit Brussels Airlines (via Kigali, Flugdauer insgesamt ca. 9 Std.).

14. Tag, Freitag, 23.02.2018: Ankunft in Brüssel

Frühmorgens landen Sie in Brüssel. Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
6225(ca. 7227 CHF)
Mögliche Abflughäfen Berlin, Brüssel, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Wien, Zürich
Michael Saurer M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
6225(ca. 7227 CHF)
Mögliche Abflughäfen Berlin, Brüssel, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Wien, Zürich
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
6225(ca. 7227 CHF)
Mögliche Abflughäfen Berlin, Brüssel, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Wien, Zürich
Dr. Gerhard Reimer
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Mögliche Abflughäfen Berlin, Brüssel, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Wien, Zürich
Christian Deckert

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.11.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Brussels Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Entebbe und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 180 €)
  • Transfers/Rundreise/Wildbeobachtungsfahrten in geländegängigen Fahrzeugen mit jeweils max. 6 Teilnehmern
  • 12 Übernachtungen in guten Hotels und in Safari-Lodges
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, ein Mittagessen in einer Lodge, zehn Abendessen im Hotel, zwei Abendessen im Restaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Wildbeobachtungs- und Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Gorilla-Tracking und Schimpansen-Tracking mit Permits (ca. 690 €)
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 310 €)
  • Visagebühren (ca. 50 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das elektronische Visum wird von Studiosus beantragt und bei Einreise erteilt. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

...)()()()()()Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Uganda benötigen EU-Bürger und Schweizer ein elektronisches Visum. Das Visum wird von Studiosus Reisen beantragt, und ein entsprechender Beleg wird zusammen mit den Endunterlagen an unsere Gäste gesendet.

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Visabeantragung durch Studiosus möglich für: EU-Bürger und Schweizer

- Erforderliches Reisedokument: Reisepass (Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende hinaus)

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Einzusendende Unterlagen:

- gut lesbare, farbige Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- 1 biometrisches Passbild (farbig, 3,5cm x 4,5cm)

- Fragebogen 'Wichtige Angaben zu Ihrer Person'

- Nachweis Gelbfieberimpfung

- Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis in Deutschland durch eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen.

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Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Sollten Sie Ihr Passfoto selbst ausdrucken, nehmen Sie bitte Fotopapier und achten Sie auf sehr gute Druckqualität. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

Haben Sie eine Nationalität, die nicht für das elektronische Visum zugelassen ist, dann können wir das Visum für Sie nicht beantragen. Wir bitten Sie, sich ggf. bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Eventuell anfallende Visagebühren sind im Reisepreis nicht enthalten.

Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Ihre Visumunterlagen senden Sie in diesem Fall an die für Sie zuständige Botschaft.

Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Wenn Sie eines der Verlängerungsprogramme gebucht haben, beträgt die Einsendefrist bei Studiosus möglicherweise 7 Wochen vor Reisebeginn oder mehr (z.B. Sansibar). Bitte klären Sie diesen Punkt mit Ihrem Reiseberater.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das elektronische Visum wird von Studiosus beantragt und bei Einreise erteilt. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Uganda zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .

Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika immer noch die Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis weist es auf eine erhöhte Gefährdung hin, ohne die Gefahrenmomente näher zu präzisieren.

Die Nationalparks Ugandas, die wir bei unserer Reise besuchen, gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren. Der Bürgerkrieg, der die nördlichen Provinzen Ugandas über viele Jahre hinweg überzog, ist weitestgehend beigelegt. Die gegenwärtigen Auseinandersetzungen im benachbarten Kongo beeinträchtigen trotz gewisser Flüchtlingsprobleme die Sicherheit in den Nationalparks nicht, insbesondere nicht im Queen-Elizabeth-Nationalpark und in den Gorilla-Schutzgebieten im Südosten Ugandas.

Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir auf den Besuch der ehemaligen Bürgerkriegsgebiete sowie der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten.

Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen in den größeren Städten gehört es, sog. ¿no-go-Viertel¿ sowie Menschenansammlungen zu vermeiden.

Über sinnvolle Hygienemaßnahmen während Ihrer Reise wir Sie Ihr Reiseleiter informieren. Gelegentlich treten in Uganda gefährliche tropische Krankheiten auf; die Gefahr einer Infektion ist für Touristen in der Regel jedoch sehr gering. Zur Sicherheit vermeiden wir in unseren Programmen den Besuch von Höhlen, um Infektionen durch Fledermäuse (Marburgvirus) vorzubeugen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

Aus diesem Grunde sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Uganda abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 3. August 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Uganda

Unverändert gültig seit: 13. November 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die Unruhen im Osten der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Da nicht auszuschließen ist, dass Gefechte zwischen kongolesischer Armee und Rebellen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda stattfinden, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie im Südwesten und Westen Ugandas vermieden werden. Besuche der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet und in den anderen Regionen Ugandas sind möglich.

Demonstrationen aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren.

Verhalten in der Öffentlichkeit

Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. Seit Unabhängigkeit Ugandas ist keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt. Eine aktive Verfolgung Homosexueller durch Staatsorgane findet nicht statt. Homosexualität ist jedoch quer durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt. Zurückhaltung wird auch bezüglich des Tragens vielfach als unangemessen empfundener Kleidung (z. B. kurze Miniröcke) empfohlen.

Terrorismus

Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.

Zuletzt kam es am 11. Juli 2010 in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Einkaufszentren - geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Kriminalität

Nach Einbruch der Dunkelheit sollte - mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten - auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala - Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden.

Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis (¿Boda Bodas¿) grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.

Reisen über Land

Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten.

Im Westen Ugandas kam es im Juli 2014 und erneut im März und April 2016 in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu Konflikten mit zahlreichen Toten. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba. Obwohl Sicherheitskräfte in der Region stark präsent sind, gab es bei weiteren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Königreichs Rwenzururu und Sicherheitskräften Ende November 2016 bis zu 60 Tote. Reisende sollten die Nachrichten aus dem Gebiet aufmerksam verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden beachten.

Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten Reisende Abstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen.

Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe

Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden.

Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

In Entebbe ist das Malariarisiko deutlich höher als in Kampala. Da viele Flüge abends und nachts abgehen, sollte an verstärkten Mückenschutz und ggf. Kurzzeitprophylaxe mit Malarone gedacht werden.

Reisenden wird geraten, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Uganda

Medizinische Hinweise

Aktueller medizinischer Hinweis

Im Oktober 2017 kam es im Osten des Landes -Kween Distrikt, nördliche Ausläufer des Mt. Elgon National Park zu einem Ausbruch von Marburg-Virus-Hämorrhagischen-Fieber. Bisher sind zwei Krankheitsfälle gesichert. Außerdem gab es bereits im September einen weiteren Verdachtsfall. Alle drei Personen sind inzwischen verstorben. Aktuelle befinden sich noch mehrere Kontaktpersonen in Überwachung. Die Erkrankung ist in Uganda endemisch und es gibt immer wieder sporadische Fälle. Für Reisende ergibt sich daraus derzeit keine relevante Gesundheitsgefährdung, Präventionsmaßnahmen (s.u.) sollten insbesondere beim Besuch des o.g. Nationalparks beachtet werden. Über verschärfte medizinische Kontrollen (Temperaturmonitoring) bei Grenzübertritt wird berichtet.

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden, die aus Gelbfieberendemiegebieten einreisen ab dem Alter von 1 Jahr zwingend vorgeschrieben (s. Annex 1 unter www.who.int). Tatsächlich wird aber erfahrungsgemäß abweichend davon häufig von allen Reisenden (auch bei z.B. direkter Einreise aus Europa) ein Impfnachweis verlangt, teilweise bereits ab dem 9. Lebensmonat. Wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche von Gelbfieber ist eine Impfung auch medizinisch sinnvoll.

Obwohl seit Juli 2016 der Impfschutz einer Gelbfieberimpfung durch die WHO offiziell als im Regelfall lebenslang wirksam eingestuft wird, ist abweichend davon in Uganda derzeit nicht auszuschließen, dass bei Einreise weiterhin auf den Nachweis einer Impfung, die nicht länger als 10 Jahre zurückliegt, bestanden wird.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.

Tollwutimmunglobulin ist im Land nicht sicher verfügbar.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko, verstärkt während der Monate maximalen Niederschlags (April bis Mai, November). Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen.

Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher dringend empfohlen. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- Körperbedeckende, helle, ggf. imprägnierte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- besonders in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

HIV/AIDS

Für 2013 wurde geschätzt, dass 7,4 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind, insgesamt leben in Uganda ca. 1,6 Mio. Menschen mit HIV/AIDS. Die Tendenz ist steigend. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Sporadisch werden - nicht nur lokal beschränkte, sondern sich ggf. auch weiter ausbreitende Choleraausbrüche - gemeldet. In der Vergangenheit waren davon zumeist Flüchtlingslager im Westen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in Einzelfällen aber auch Armutsviertel in Kampala betroffen.

Auch traten in der Vergangenheit immer wieder Typhusfälle (zuletzt im Osten des Landes, Bukwo-Distrikt) auf. Eine Choleraimpfung kann in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen (z. B. Katastropheneinsatz) u. U. indiziert sein.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden.

Einige Grundregeln

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes und desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Virale hämorrhagische Fieber

Zu den in Uganda immer wieder auftretenden hämorrhagischen Fiebern zählen das Krim-Kongo-Hämorrhagische Fieber (CCHF) sowie die Gelbfieber-, Marburg Virus- und Ebola Virus-Infektionen.

Ein Charakteristikum dieser Virusinfektionen ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankungen sind mit einer hohen Sterberate assoziiert.

Gelbfieber wird durch tagaktive Stechmücken, CCHF, durch den Stich infizierter Zecken und beim Kontakt mit Blut und Fleisch infizierter Tiere übertragen.

Marburg- und Ebola-Infektionen treten in Zusammenhang mit Kontakten zu Fledermäusen bzw. Tieren und Fleisch von Tieren auf, das über Fledermäuse infiziert wurde (bush meat). Infektionen nach dem Besuch von Fledermaushöhlen in Fort Portal in West-Uganda, sowie der ¿Python¿-Höhle im Maramagambo-Wald, der Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes ist, sind bekannt geworden.

Für alle hämorrhagische Fieber (außer Gelbfieber) stellt der ungeschützte Kontakt zu Erkrankten, insbesondere deren Körperflüssigkeiten, ein hohes Risiko dar.

Vorsichtsmaßnahmen:

- Impfung gegen Gelbfieber

- Meiden von Fledermaushöhlen und sonstigen Ansammlungen dieser Tiere

- Meiden von Kontakt mit rohem Wildfleisch insbesondere von Affen (¿bush meat¿)

- Meiden von Schlachthöfen oder anderen Tierschlachtungen und Kontakt zu Tierblut

- Anwenden von Hautabwehrmitteln gegen Mücken und Zecken, auch tagsüber

- Fernhalten von Krankenhäusern und Meiden von erkrankten Personen und deren Körperflüssigkeiten

Aktuelle Hinweise zu Ebola- und Marburgvirus-Erkrankungen in Uganda veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO regelmäßig auf der Website who-country-office-uganda

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Uganda konsequent abgesehen werden. Auch angeblich sichere Gewässer und auch der Nil stellen ein Risiko dar. Lokale Informationen, angebliches Insiderwissen, dubiose Merkblätter lokaler Kliniken, Vereine oder sonstiger Lobby-Gruppen und die ¿Erfahrungen¿ Ortsansässiger sind mit äußerster Vorsicht zu werten. Laut Aussage des WHO Landesbüros in Kampala sind alle Süßwassergewässer Ugandas bilharzioseinfestiert.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

In den Nationalparks des Landes, insbesondere dem Murchison-Falls National Park, besteht ein geringes, aber dennoch relevantes Infektionsrisiko, sich mit dem Erreger der Schlafkrankheit zu infizieren. Er wird durch tagaktive aggressive Tsetsefliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen. Vermeidung der Stiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.

Afrikanisches Zeckenbissfieber

Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).

Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechagressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich.

Hepatitis E

Die Hepatitis E (infektiöse Gelbsucht, Virustyp E) ist eine weltweit, sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Ernsthafte Erkrankungen kommen besonders bei Schwangeren vor. Eine chronische Verlaufsform ist nicht bekannt. Die Infektion erfolgt durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertes Trinkwasser. Die genaue Bedeutung einer Ansteckung durch infizierte Lebensmittel wird derzeit noch analysiert. Da es eine Impfung gegen dieses Virus derzeit nicht gibt, empfiehlt sich insbesondere für Schwangere, die o. g. Hygieneregeln zu beachten.

Nodding Disease

Diese bisher nur bei einheimischen Kindern auftretende Nervenerkrankung ist nur wenig erforscht. Infektion mit Filarien (Onchozerkiasis ¿ Flußblindheit), Fehlernährung und genetische Faktoren oder eine Kombination von Ursachen wird vermutet. Für Reisende besteht keine Gefahr.

Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Weitere Gesundheitsgefahren

In Uganda kommt eine weitere große Zahl anderer Tropenerkrankungen vor (z. B. Leishmaniasis, Filariasis, zeckenübertragbare Erkrankungen, Wurmerkrankungen etc.)

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (Kontaktadressen z.B. unter http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz mit einer Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen. Versicherungen sollten sofort bei Behandlungsbeginn kontaktiert werden (Telefonnummer mitführen!). Ungeachtet dessen hat der Patient fast immer Vorkasse zu leisten und später mit der Versicherung abzurechnen. Für alle Touristen wird der Abschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors empfohlen. Dies kann über das Internet vor Reisebeginn erfolgen (flying-doctors/touristenmitgliedschaft ). Die Karte mit den Nummern der Alarmzentrale in Nairobi sollte man mit sich führen.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

· zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

· auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

· immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

· trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges AmtBürgerserviceArbeitseinheit 040D-11013 BerlinTel.: (03018) 17-2000Fax: (03018) 17-51000

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Gelbfieberimpfung

Uganda gehört zu den von der WHO identifizierten Gelbfieberinfektionsgebieten; eine Gelbfieberschutzimpfung für alle Reisende wird dringend empfohlen.

Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Wissenswertes

Informationen zum Gorilla-Tracking

Die Gorillasafari ist ein einzigartiges Erlebnis, kann aber körperlich anstrengend sein. In Begleitung eines Rangers geht es zu Fuß in 2000 m Höhe durch den Bergwald, je nachdem, wo die Gorillas sind, auch steil bergauf. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, Gorillas anzutreffen, in Uganda sehr groß ist, lässt sich doch keine Garantie geben. Bitte folgen Sie im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit strikt den Verhaltensregeln des Rangers. Die Aufenthaltszeit bei den Gorillas ist auf maximal eine Stunde beschränkt. Das Mindestalter für ein Permit beträgt 15 Jahre. Falls Sie uns bis sechs Wochen vor Reisebeginn mitteilen, dass Sie nicht am Gorilla-Tracking teilnehmen können, erhalten Sie die Kosten des Permits gutgeschrieben (ca. 550 €).