Hawaii Trauminseln im Pazifik

USA

Übersicht

  • Gleich fünf Inseln des Hawaii-Archipels entdecken
  • Komfortable Hotels direkt am Strand auf Maui und Kauai und an der Felsenküste von Big Island
  • Spektakuläre Nationalparks und Naturschauspiele
  • Frühstück und Abschiedsessen inklusive
  • Die wichtigsten Stationen auf dieser Studienreise: Honolulu und Waikiki, Maui, Big Island und Kauai

Eine Kulisse für Surfer-, Dinosaurier- und Hulamädchen-Filme? Hawaii ist so viel mehr: Entdecken Sie auf dieser Studienreise die überwältigende Natur, mächtige Vulkane, paradiesische Buchten und folgen Sie den Spuren der Erd- und Frühgeschichte auf fünf Inseln. Auf Oahu und Kauai begegnen Sie üppigem Regenwald und Orchideenpracht. Auf Big Island und Maui erwarten Sie gewaltige Vulkane und tosende Wasserfälle. Am Kilauea blicken wir in alle Kapitel der Schöpfung. Und Lanai schenkt uns einsame Strände und stille Naturwunder. Freuen Sie sich auf die Gastfreundschaft der Einheimischen und ihre Geschichten. Und zwischendurch ins Meer! Was sonst?

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Donnerstag, 08.04.2021: Auf nach Hawaii!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach San Francisco, Los Angeles (Flugdauer jeweils ca. 11,5 Std.) oder Vancouver (Flugdauer ca. 10 Std.). Beim Zwischenstopp zwei bis drei Stunden Umsteigezeit, dann Weiterflug mit United Airlines bzw. Air Canada nach Honolulu (Flugdauer ca. 5,5 Std. bzw. 6,5 Std.). Ankunft jeweils am Abend. Für Ihren Transfer ins Hotel, wo Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt, ist gesorgt. Drei Übernachtungen in Honolulu.

2. Tag, Freitag, 09.04.2021: Aloha, Honolulu!

Waikiki Beach ist ein Ort, der Ankommen leicht macht. Füße im Sand, Blick aufs Meer – Entspannung pur. Am späten Vormittag nimmt Sie Ihre Reiseleiterin mit auf einen geschichtsträchtigen Ausflug nach Pearl Harbor, wo japanische Streitkräfte 1941 die US-Pazifikflotte aus der Luft angriffen. Extra Tour Ein Rundgang durch Honolulu schließt sich an: Zwischen Iolani-Palast, State Capitol und Kawaiahao-Kirche entdecken wir immer wieder Spuren aus polynesischer Zeit. Später, in einer Bar, bekommen wir blütenreiche Lei-Ketten um den Hals gelegt und wippen beim Welcome-Drink selig zu Hulaklängen. 50 km.

Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm für Sie entwickelt. Sie interessieren sich für die tropische Tierwelt und hawaiische Kultur? Verzichten Sie auf Pearl Harbor und besuchen Sie im Honolulu Zoo den Komodowaran oder schauen Sie im Waikiki Aquarium Zebrahaien tief in die Augen!
(F)

3. Tag, Samstag, 10.04.2021: Entdeckungsrunde auf Oahu

Unsere Rundtour beginnt am Hanauma Bay, bekannt aus der TV-Serie "Baywatch", einer kreisrunden Kraterbucht. "Somewhere over the rainbow" säuselt Hawaiis bekanntester Pop-Export den musikalischen Klassiker, ehe wir das Valley of the Temples erreichen. Der Nachbau des japanischen Byodo-in-Tempels vor den grünen Hängen des Tals wirkt, als wäre er schon immer hier. An der Nordküste erkunden wir den Waimea Valley Park, Pflanzenparadies und Freiluftmuseum mit spannender polynesischer Geschichte in einem. Beim Ananaseis auf der Dole-Plantage fehlt nur noch der Regenbogen über der Insel. 170 km.

(F)

4. Tag, Sonntag, 11.04.2021: Kauai - die Garteninsel

Ein kurzer Flug und wir landen auf Kauai, wo Hawaii einem riesigen Garten gleicht. Ergiebiger Regen macht's möglich: Die bergige Insellandschaft bietet von der Steppe bis zum tropischem Regenwald alle Arten von Grün. Wir beziehen unser Strandhotel und spazieren durch paradiesische Landschaft. Nachmittags haben Sie freie Zeit für einen Cocktail an der Strandbar oder, um Küsten und Wasserfälle aus dem Hubschrauber zu fotografieren (Helikopterflug ca. 250 US-$). Drei Übernachtungen auf Kauai.

(F)

5. Tag, Montag, 12.04.2021: Die wilde Nordküste

Die steilsten Klippen, die schönsten Buchten - im Norden trifft der wilde Dschungel auf die Meeresküste. An einem idyllischen Badestrand packen wir unser Picknick aus: Ananas, Avocados, Bananen und vieles mehr haben wir gemeinsam eingekauft. Dann vielleicht im Meer baden? Barfuß spazieren im Sand? Wonach steht Ihnen der Sinn? Nachmittags warten neue Attraktionen auf uns: Der Opaekaa-Wasserfall stürzt silbrig vor dunklem Vulkangestein in die Tiefe. Gleich nebenan schlängelt sich der Wailua River fotogen zum Meer. 120 km.

(F/P)

6. Tag, Dienstag, 13.04.2021: Am Waimea Canyon

Zunächst Zuckerrohr- und Kaffeeplantagen, dann eine Welt wie aus "Jurassic Park", das sind die Begleiter unserer Fahrt zum atemberaubenden Waimea Canyon. Gewaltige Erdbeben und immer wieder Wind und Wasser formten dieses in Rotbraun und Grün gehaltene Schluchtengemälde. Der kleine Bruder des Grand Canyon fasziniert mit seltener Pflanzenwelt, die sogar noch Exemplare aus der Vorzeit bewahrt hat. Wer heute kein Foto von den vielen Aussichtspunkten unterwegs macht – ist einfach zu überwältigt. 180 km.

(F)

7. Tag, Mittwoch, 14.04.2021: Nach Big Island

Zwei kurze Flüge bringen uns via Honolulu nach Hilo auf Big Island. Wir drehen eine Runde durch die Stadt mit dem lavaschwarzen Strand. Ihre Reiseleiterin erzählt, wie schlimm es war, als Tsunamiwellen 1946 die Stadt überfluteten. Ihr Nachmittagsprogramm gestalten Sie nach eigenem Gusto: Souvenirs kaufen? Im Pacific Tsunami Museum Ihr Wissen über Riesenwellen auffrischen? Oder lieber den Vulkan Mauna Kea aus der Luft bestaunen (Helikopterflug ca. 260 US-$)? Zwei Übernachtungen in Hilo.

(F)

8. Tag, Donnerstag, 15.04.2021: Kilauea – Heimat der Vulkangöttin

Über 4000 m ragen im Gebiet Kilauea die Vulkane in die Höhe. Diese Naturmächte sehen wir uns aus der Nähe an: Im Volcanoes-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) stehen wir am Krater des Kilaueas, auf der Chain of Craters Road sehen wir uns mit leichtem Frösteln an, wie die Lava eine graue Mondlandschaft formte. Viel gefälliger präsentiert sich uns an der Küste der botanische Garten von Hilo: Bambus, Orchideen und Strelitzien wuchern üppig, die Wasserfälle Akaka und Kahuna rauschen zwischen Farnen tosend herab. 190 km.

(F)

9. Tag, Freitag, 16.04.2021: Auf der Saddle Road nach Westen

Wir durchqueren die Insel Richtung Westen auf der zunächst ansteigenden Saddle Road. Auf ca. 2000 m erreichen wir den Sattel zwischen den Vulkanen Mauna Kea und Mauna Loa. Schon bald liegen fast alle Zeichen der Zivilisation hinter uns. Lavazungen und Nebenkrater prägen das Bild. Dann fällt die Straße allmählich wieder ab. Die Lagune des Waikoloa Village kommt uns wie eine Fata Morgana vor. Unser heutiges Ziel: Kona. 180 km. Zwei Übernachtungen in Kailua-Kona.

(F)

10. Tag, Samstag, 17.04.2021: Hawaiianische Geschichte bei Kona

Wir starten morgens an der Kealakekua Bay. Seefahrer James Cook landete 1778 als erster Europäer auf Hawaii und wurde ein Jahr später hier in der Bucht umgebracht. Noch frühere Zeiten werden bei Pu'uhonua o Honaunau lebendig – für Polynesier ein Zufluchtsort in den Anfängen der Siedlungsgeschichte, wie die Reiseleiterin weiß. Bevor Sie in den freien Nachmittag starten, gibt es im Royal Kona Coffee Center noch eine Kostprobe des königlichen Muntermachers. Extra Tour 75 km. Wonach steht Ihnen nun der Sinn? Ein Besuch in der ältesten Kirche Hawaiis? Oder lieber zum Hulihe'e Palace? Die ehemalige Sommerresidenz des Adels ist heute ein Museum.

Sie haben Lust auf mehr Aktivität? Dann mieten Sie sich in der Kailua Bay doch ein Stand-up-Paddle-Board und erkunden Sie die vor hohen Wellen geschützte Bucht! Den Ausflug in die hawaiianische Geschichte lassen Sie dafür aus.
(F)

11. Tag, Sonntag, 18.04.2021: Haleakala - weltentrückter Vulkan

Morgens mit dem Flugzeug nach Maui und weiter per Bus durch den Nationalpark bis zum gigantischen Krater des Haleakalas – 3055 m über dem Meer. Der Halbgott Maui soll hier die Sonne eingefangen haben. Heldenhaft. In dieser Mondlandschaft wachsen die seltenen Silberschwertpflanzen auf der Lavaasche. Uns stockt der Atem, nicht nur wegen der dünnen Luft. 170 km. Drei Übernachtungen im Strandhotel Royal Lahaina Resort.

(F)

12. Tag, Montag, 19.04.2021: Durch Urlandschaft nach Hana

Auf der grünen Seite der Insel kurven wir stets nah der Küste. Die Road to Hana schlängelt sich von Tal zu Tal, immer wieder mit Aussicht auf Wasserfälle, Meer und Regenwald. Sie haben Ihren Lei, den Blütenkranz, noch? In Hana treffen wir eine Einheimische, die uns die hawaiianischen Bräuche gerne erklärt. Fragen Sie alles, was Sie wissen möchten. 275 km.

(F)

13. Tag, Dienstag, 20.04.2021: Lanai - Besuch im Paradies

Die Fähre bringt uns nach Lanai, die kleinste der bewohnten Hawaii-Inseln. Bekannt ist sie für malerische Klippen und einsame Strände. Extra Tour Wir spazieren zum traumhaften Hulopoe Beach und lassen es uns dort gut gehen. Zurück auf Maui rufen wir uns beim Luau, dem hawaiianischen Festbankett, am Abend im Hotel all die Wunder Hawaiis noch einmal in Erinnerung. Begleitet von Livemusik genießen wir am Strand einheimische Köstlichkeiten und einen fruchtigen Cocktail zum Abschied.

Wenn Sie auf Lanai verzichten, könnten Sie stattdessen auch die Unterwasserwelt rund um Maui erkunden. Ein halbtägiger Schnorchelausflug startet morgens vom Lahaina Harbor.
(F/A)

14. Tag, Mittwoch, 21.04.2021: Ein letzter Tag auf Hawaii

Noch einmal an den Strand? Genießen Sie Ihren letzten Urlaubstag! Ihr Hotelzimmer haben Sie bis 15 Uhr. Abends Rückflug mit United Airlines nach San Francisco bzw. Los Angeles (Flugdauer ca. 5 Std.).

(F)

15. Tag, Donnerstag, 22.04.2021: Flug nach Europa

Morgens Ankunft an der Westküste. Nach einer Umsteigezeit von eineinhalb bis zwei Stunden Weiterflug nach Washington D.C. bzw. Chicago (Flugdauer ca. 4 Std.). Ankunft nach Ortszeit morgens und am Nachmittag Weiterflug mit Lufthansa (Flugdauer ca. 8,5 Std.).

16. Tag, Freitag, 23.04.2021: Back home!

Vormittags Ankunft in Frankfurt.

(F)

F: Frühstück P: Picknick A: Abendessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2021

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
Dalia Lomp
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
Jörg Trottenberg

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 29.10.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa/Air Canada/United Airlines (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Honolulu und zurück von Kahului, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit Hawaiian Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Transfers
  • Ausflüge in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstück, ein Abschiedsessen am Strand
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Zimmer am Abreisetag bis 15 Uhr
  • Ein Picknick, eine Kaffeeprobe
  • Fährfahrt nach Lanai und zurück
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
Klimaneutral reisen mit Studiosus

Die Reise wird durch CO2e-Kompensation klimaneutral gestellt.

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und ESTA-Genehmigung erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

Einreisebestimmungen in die USA

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass mit einem digitalen Chip und den biometrischen Daten des Passinhabers. Der Pass muss mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein.

Die visumfreie Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer möglich, sofern sie über einen maschinenlesbaren Reisepass mit digitalem Chip und biometrischen Daten verfügen. Bei Einreise mit einem vorläufigen Reisepass benötigen Sie ein Visum.

Bei der Einreise in die USA werden von allen Reisenden ein digitaler Fingerabdruck und ein digitales Portraitfoto gemacht.

Für die Einhaltung der Visumvorschriften sind Sie selbst verantwortlich. Eventuell anfallende Visumgebühren und die ESTA-Genehmigung sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

WICHTIG! ESTA-Registrierung

Zur visumfreien Einreise in die USA (auch Transit) ist die Einholung einer ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben.

  • - Registrierung und Einholung einer Referenznummer spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/
  • - Registrierung und Einreise ist nur mit einen sogenannten „ePass“ möglich. Diesen erkennen Sie an dem Symbol unter dem Schriftzug „Reisepass“ auf der Frontseite. Sollte bei Ihrem Reisepass kein Symbol unter dem Schriftzug sein, handelt es sich um keinen „ePass“ und Sie müssen sich einen neuen Reisepass beantragen.
  • Referenznummer ist zwei Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses
  • Kosten: US-$ 14 pro Person
  • Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (Mastercard, VISA oder American Express) möglich
  • Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden

Ist die Registrierung auch über Studiosus möglich?

  • Ja, gegen eine Gebühr von 20 € pro Person
  • Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen ESTA-Fragebogen

sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn

Korrekte Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular: Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer „0“ (Null) den Buchstaben „O“ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten Sie, dass der Buchstabe „O“ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird.

Was ist im Falle der Nichterteilung der ESTA-Genehmigung?

  • Sie müssen ein Visum für die Einreise in die USA beantragen.
  • Führen Sie deshalb bitte frühzeitig die Internetformalitäten für die ESTA-Genehmigung durch: Somit bleibt Ihnen ggf. ausreichend Zeit zur Visumbeantragung, die mit einem persönlichen Interview bei einem der US-Konsulate verbunden ist.
  • Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden, um eine Zurückweisung an der US-Grenze zu vermeiden.

!WICHTIG! - Keine ESTA-Registrierung für:

Reisende, die sich seit dem 01.03.2011 im Iran, Irak, Syrien, Sudan Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen. Wenn Sie eines der oben genannten Länder seit 2011 besucht haben oder Doppelstaater mit einem der genannten Länder sind, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein entsprechendes Visum zu beantragen.

Bitte beachten Sie außerdem, dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses nach unserem Kenntnisstand keine Lösung darstellt.

Erstes Hotel in den USA

Die Adresse des ersten Hotels in den USA lautet:

Millenium Biltmore Hotel

506 South Grand Avenue

90071-2607 LOS ANGELES, CA

USA

Sollte es zu einer kurzfristigen Hoteländerung kommen, ist keine nachträgliche Änderung des ESTA-Antrages notwendig.

Verschärfung der Einreisebestimmungen für die USA

Fluggesellschaften sind verpflichtet, zusätzlich zu den Passdaten folgende Daten ihrer Fluggäste an die US-Behörden vor Abflug zu übermitteln:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht der Passagiere

Dies wird von uns in Ihre Flugbuchung eingetragen.

Einzusendende Unterlagen:

  • Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

Sollten Sie im Rahmen Ihrer Studienreise eine Vorverlängerung in Eigenorganisation machen, teilen Sie uns bitte die erste Adresse Ihres USA-Aufenthaltes sowie auch ggf. den Namen Ihrer Mietwagenfirma bei Buchung mit.

Datenschutzhinweis

Wie nach amerikanischem Gesetz vorgeschrieben und gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erhält das US Department of Homeland Security (DHS - Ministerium für Heimatschutz) bestimmte Reise- und Buchungsdaten (PNR) von Fluggästen, die Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA antreten.

Das DHS verpflichtet sich, die Informationen in erster Linie zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und anderen schweren grenzüberschreitenden Verbrechen zu verwenden. Die Daten können zusammen mit anderen Daten mit den Listen der Fluggäste abgeglichen werden, die zu Bedenken hinsichtlich der Luftfahrtsicherheit Anlass geben.

Die PNR-Daten werden mindestens drei Jahre und sechs Monate aufbewahrt und können an andere Behörden weitergegeben werden.

Weitere Informationen zu dieser Regelung, darunter auch zu Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten sind bei der Fluggesellschaft oder auf Anfrage bei uns erhältlich.

Flug mit Air Canada: eTA-Registrierung

Bei Flug mit Air Canadabenötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer für den Transitaufenthalt am Flughafen (zählt als Einreise nach Kanada) einen Reisepass und eine eTA-Genehmigung (electronic Travel Authorisation).

Registrierung und Einholung im Internet unter http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta-start.asp

  • Unter http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf steht eine deutsche Übersetzungshilfe zur Verfügung.
  • Die Einreisegenehmigung ist fünf Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses
  • Kosten: CA-$ 7 pro Person
  • Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (Mastercard, VISA oder American Express) möglich
  • Registrierung bitte selbst oder mit Hilfe des Reisebüros vornehmen, da auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden

Bei Eintrag Ihrer Passnummer beachten Sie bitte, dass sie die oben rechts im Pass aufgeführte Passnummer (bestehend aus Buchstaben und Ziffern) nutzen. Der Buchstabe „O“ wird für die Seriennummern der europäischen Reisepässe nicht verwendet. Es handelt sich generell um die Ziffer „0“ (Null).

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu den USA. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Für die USA weisen das deutsche Auswärtige Amt und die US-Behörden seit Jahren auf ein erhöhtes Anschlagsrisiko hin. Aus diesem Grund wurden die Sicherheitsvorkehrungen im Flugverkehr und in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens stark erhöht. Beim Abflug in die Vereinigten Staaten, bei der Einreise und bei Inlandsflügen müssen Sie mit aufwendigen Sicherheitskontrollen rechnen. Das Handgepäck wird gründlich untersucht, gelegentlich können Sie auch über den Zweck Ihrer Reise befragt werden. Bei der Einreise werden digitale Abdrücke aller Finger sowie ein digitales Porträtfoto angefertigt. Wegen der gründlichen Kontrollen sollten Sie bei Reiseantritt bereits mindestens drei Stunden vor Abflug am Abfertigungsschalter sein und in jedem Fall etwas Geduld mitbringen - schließlich geht es um Ihre Sicherheit.

In bestimmten Vierteln einiger amerikanischer Großstädte herrscht eine hohe Alltagskriminalität. Ihre Reiseleitung wird Ihnen während der Reise genau erklären, wo Sie sich gefahrlos aufhalten können und wo nicht.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Nordamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch die USA.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 13. Oktober 2020

Reise- und Sicherheitshinweise

USA

Zuletzt aktualisiert am: 13. Oktober 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA weiterhin gewarnt.

Seit dem 13. März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind

US-Staatsbürger, Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA („Greencard“-Inhaber), Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen (wegen der Einzelheiten informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei der Botschaft oder einer konsularischen Vertretung der USA in Deutschland), Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen.

Es existieren weitere einzelfallbezogene Ausnahmen, die zum Teil wenig konkret sind. Die Einreisebeschränkungen gelten bis auf weiteres.

Weiterhin gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten in China, Iran und Brasilien.

Die Landgrenzen zu Mexiko und Kanada sind für den Personenverkehr weitgehend geschlossen.

Es gibt in mehreren Bundesstaaten weiterhin Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

• Beachten Sie bei Reisen innerhalb des Landes die örtlich unterschiedlichen Vorschriften, insbesondere die Hinweise der lokalen Behörden und des Centers for Disease Control and Prevention.

• Erkundigen Sie sich vor Abreise zu den Einreisebestimmungen bei der zuständigen Vertretung der USA in Deutschland. Detaillierte Informationen bietet die Proclamation des White House.

• Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

In Kalifornien kommt es weiterhin zu großflächigen Waldbränden, die sich aufgrund der starken Winde rapide ausgebreitet haben. Betroffen sind im Norden insbesondere die Counties Mendocino, Humboldt, Trinity, Tehama, Glenn, Lake, Colusa, Napa, Sonoma, Yola, Solano, Plumas, Butte, Fresno, Madera, Tulare, Shasta und Amador. Aschewolken/-regen ziehen auch über die Bay Area um die Stadt San Francisco und halten sich dort.

Im Bundesstaat Oregon sind die Counties Clackamas, Marion und Linn durch Brände betroffen. Auch im Bundesstaat Washington gibt es vereinzelte Waldbrände in den Counties Josephine, Siskiyou und Del Norte, dort gilt weiterhin verstärkte Smog-Warnung aufgrund heraufziehender Asche aus Kalifornien und Oregon.

Im Süden sind insbesondere Los Angeles und San Bernardino County betroffen. Die Luftverschmutzung durch den Rauch führt auch hier immer wieder zu Warnungen. Für viele Orte in Kalifornien wurden weitreichende Evakuierungen angeordnet.

Aktuelle Informationen zu den Waldbränden sind bei Cal Fire erhältlich.

• Meiden Sie die betroffenen Gebiete weiträumig.

• Verfolgen Sie die aktuelle Lageentwicklung in den lokalen Medien.

• Halten Sie sich unbedingt an die Anweisungen der lokalen Behörden.

Die Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus, die in den vergangenen Monaten teilweise von schweren Ausschreitungen begleitet waren, verlaufen überwiegend wieder in geordneten Bahnen, so dass vielerorts die Nationalgarde abgezogen und nächtliche Ausgangssperren aufgehoben wurden. Die allgemeine Lage ist jedoch weiterhin instabil. Bitte beachten Sie insbesondere im Umfeld der Präsidentschafts- und Kongresswahlen vom 3. November 2020 folgende Sicherheitshinweise:

• Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.

• Verfolgen Sie die aktuelle Lageentwicklung in den lokalen Medien.

• Halten Sie sich unbedingt an die Anweisungen von Sicherheitskräften.

Sicherheit

Terrorismus

In den vergangenen Jahren wurden wiederholt terroristische Anschläge in den USA verübt. Die U.S.-Regierung weist auf die Möglichkeit von weiteren Anschlägen hin und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

• Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In den gesamten USA kommt es häufiger zu politischen Demonstrationen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt. Für die Zeit im Umfeld der Präsidentschafts- und Kongresswahlen vom 3. November 2020 könnten Washington DC, größere Städte sowie die Hauptstädte einzelner US-Bundesstaaten Schauplätze solcher Demonstrationen werden.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Taschendiebstähle, Überfälle und Autoeinbrüche kommen in vielen Ballungszentren der USA vor, die Gefahr ist aber je nach Ortschaft und auch innerhalb einer Großstadt je nach Viertel stark unterschiedlich. In ärmeren Vierteln steigen Risiken für Reisende insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wie auch teilweise in Touristenorten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ladenüberfälle, sog. Looting, haben in einigen Städten in den letzten Monaten spürbar zugenommen.

In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, so dass es häufiger zum Schusswaffengebrauch und vereinzelt auch Amokläufen kommt. Die Zahl der Waffen- und Munitionskäufe hat während der COVID-19-Krise beträchtlich zugenommen.

• Erkundigen Sie sich an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort über die lokalen Gegebenheiten und welche Gegenden gemieden werden sollten, wenn Sie sich nicht auskennen.

• Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine, andere wichtige Dokumente und Wertgegenstände sicher, z.B. im Safe, auf.

• Lassen Sie nichts in geparkten (Miet-)Wagen zurück, auch nicht auf scheinbar sicheren, bewachten Parkplätzen vor Einkaufszentren.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie bei Besuchen ärmerer Gegenden nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn sowie im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Fertigen Sie von allen wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Flugtickets) Kopien an und bewahren Sie diese getrennt von den Originaldokumenten auf.Naturkatastrophen

Natur und Klima

Die Klimazonen reichen von polar in Alaska über kühl bzw. warm gemäßigt bis zu ozeanisch im pazifischen Küstenraum und subtropisch im Süden Floridas.

Kälte und Schneestürme

In den Wintermonaten kann es insbesondere im Mittleren Westen und Norden der USA zu extremer Kälte kommen. An der Ostküste treten häufig Schneestürme auf, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen.

• Stellen Sie sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen wie auch Einschränkungen im Flugverkehr ein und informieren Sie sich z.B. bei der Federal Aviation Administration.

• Achten Sie auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden, z.B. der FEMA oder nutzen Sie die die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Wirbelstürme und Tornados

In bestimmten Regionen der USA kommt es öfters zu starken Wirbelstürmen. Inzwischen stellen abgesehen von kurzfristig auftretenden orkanartigen Winden die Regenmengen und damit einhergehende Überflutungen große Gefahren dar.

In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.

Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln waren zuletzt im September 2017 von den Hurrikanen Irma und Maria besonders betroffen.

Die U.S.-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen sind öfters von Taifunen betroffen.

Insbesondere im Mittleren Westen der USA besteht von März bis Juli eine erhöhte Tornadogefahr.

• Verfolgen Sie insbesondere in den genannten Gebieten regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

• Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA (Federal Emergency Management Agency) oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Busch- und Waldbrände

Insbesondere in Kalifornien kommt es vor allem von Juni bis Dezember immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Diese können oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden.

Auch in anderen Bundesstaaten besteht erhöhte Busch- und Waldbrandgefahr, vor allem im Süden und Südwesten der USA.

• Achten Sie in Bezug auf Busch- und Waldbrände auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden.

• Informieren Sie sich über aktuelle Lagen beim Department of Forestry and Fire Protection und zur Luftqualität in betroffenen Gebieten über AirNow.

• Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.

Zuletzt kam es in Kalifornien Anfang Juli 2019 zu Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,1 nahe Ridgecrest rund 200 Kilometer nördlich von Los Angeles.

Im Südwesten von Puerto Rico kam es Ende Dezember 2019 und Anfang Januar 2020 zu mehreren Erdbeben bis zur Stärke 6,4. Es gab einige Todesopfer und Verletzte. Es kam zu teils erheblichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Es muss mit weiteren Nachbeben in der Region gerechnet werden.

• Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.

• Seien Sie dort besonders vorsichtig.

• Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.

Besonders zahlreich in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Mariannen, aber auch z.B. dem St. Helens im Staat Washington und dem Mount Hood in Oregon gibt es in den USA in der Neuzeit noch aktiv gewesene Vulkane.

Im Zeitraum von Mai und September 2018 ist es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen.

Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.

• Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundige Führer.

• Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.

• Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Algenplagen

Insbesondere von August bis November kann es an den Küsten Floridas und am Golf von Mexiko zu einer Rotalgenplage („Red Tide“) kommen.

Das Baden ist zwar möglich, kann aber je nach Aufkommen durch Hautreizungen, Gerüchen und Hustenreiz beeinträchtigt sein.

• Informieren Sie sich ggf. bei der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission über die aktuelle Lage und aktuell betroffene Strände.

• Beachten Sie ggf. die grundsätzlichen Informationen des National Ocean Service.

• Folgen Sie stets den Hinweisen lokaler Behörden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

USA

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

• Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

• Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland in die USA sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise nach Amerikanisch-Samoa muss seit November 2019 eine Masernimpfung mindestens 14 Tage vor Einreise nachgewiesen oder der Nachweis einer durchmachten Masernerkrankung erbracht werden. Ausgenommen hiervon sind Personen, die vor 1957 geboren wurden. Bei Einreise aus Apia auf Samoa müssen alle Reisenden ein „Immunization Confirmation“ Formblatt des Gesundheitsministeriums haben.

• Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

• Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

• Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

• Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Bis 2017 wurden in Texas und Florida Fälle lokal erworbener Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen, siehe CDC. Auch in Puerto Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa wurden Zika-Viren übertragen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

• Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren können durch tagaktive Aedes-Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in den USA zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe Merkblatt West-Nil-Fieber.

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Hantavirus

Diese seltene virale Erkrankung wird durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Merkblatt Hantavirus.

• Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

Weitere Krankheiten

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Sie bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC.

Medizinische Versorgung

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene und Medikamentenversorgung i.d.R. kein Problem. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.

• Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die USA einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für notwendige Vorkasse.

Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

• Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

• Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

• Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

• Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

• Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Unverändert gültig seit: 8. Juni 2020