Nepal am Thron der Götter

Nepal

Übersicht

  • Studienreise zu den Höhepunkten Nepals mit Wandermöglichkeiten. Geruhsamer Reiseverlauf mit Übernachtungen in sehr guten Hotels
  • Schöne, landestypische Hotels
  • Zweitägiger Besuch des Chitwan-Nationalparks
  • Gelegenheit zu einigen leichten Wanderungen
  • Verzicht auf Inlandsflüge aus Sicherheitsgründen

Friedlicher Alltag – nach überwundenem Bürgerkrieg und dem schweren Erdbeben im April 2015 ein Zustand, den die Menschen in Nepal herbeigesehnt haben. Auf dieser Reise tauchen Sie in die einzigartige Kultur im Himalaya ein. Noch immer prägt tiefe Religiosität das Denken der Menschen im Reich der Bergriesen. Und Dhaulagiri, Annapurna & Co. sind grandiose Kulisse für die alten Königsstädte Patan, Bhaktapur und Kathmandu. Sie lernen auf dieser Studienreise aber auch die Tierwelt im Chitwan-Nationalpark kennen und schnuppern in einer Schule Alltagsleben.

Route

1. Tag, Samstag, 07.04.2018: Flug nach Osten

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Qatar Airways von Frankfurt, München, Genf, Zürich oder Wien nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.). Ankunft nach Ortszeit gegen Mitternacht und nach einer Umsteigezeit von ca. dreieinhalb bis vier Stunden Weiterflug nach Kathmandu (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.). Oder abends Flug mit Etihad Airways von Frankfurt, Berlin, Düsseldorf oder München nach Abu Dhabi (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.). Ankunft morgens und nach einer Umsteigezeit von ca. drei Stunden Weiterflug nach Kathmandu (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.). Zur literarischen Einstimmung als Fluglektüre empfohlen: Nepals Sprung in die Demokratie wird eindrucksvoll von Manjushree Thapa in ihrem Roman "Geheime Wahlen" geschildert.

2. Tag, Sonntag, 08.04.2018: Ankunft in Nepal

Qatar Airways landet am Vormittag in Kathmandu. Mit Etihad Airways kommen Sie nachmittags an. Wann immer Sie ankommen, für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. Ihre Studiosus-Reiseleiterin treffen Sie spätestens im Hotel. Beim gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns kulinarisch auf Nepal ein. Und wenn es Sie danach noch ins nepalesische Nachtleben zieht - Bars und Kneipen im Stadtteil Thamel sind legendär, wie z.B. die Rum Doodle Bar. Drei Übernachtungen in Kathmandu auf 1300 m Höhe.

3. Tag, Montag, 09.04.2018: Die Altstadt von Kathmandu

Sport am Morgen: 365 Stufen trennen uns vom Buddha von Swayambhunath! Die Augen des Erleuchteten blicken den Gläubigen bis ins Herz. Extra Tour Danach bekommen wir rund um den Durbar Square in der Altstadt (UNESCO-Welterbe) Einblick in die Schäden, die das Erdbeben vom April 2015 verursacht hat. Vieles ist wieder rekonstruiert. Am freien Nachmittag bestimmen Sie das Programm. Werfen Sie doch mal einen Blick in die kleinen Geschäfte im Stadtteil Thamel. Für Ihr Abendessen hat Ihre Reiseleiterin gute Tipps.

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm entwickelt. Wenn Sie den Morgen ohne Treppensteigen beginnen möchten, spazieren Sie doch zum Garden of Dreams! Im wunderschönen Park und im Café finden Sie Ruhe und Entspannung.

4. Tag, Dienstag, 10.04.2018: Königsstadt Patan

Auf nach Patan (UNESCO-Welterbe), heißt es am Morgen. Irgendwo im Irrgarten der Kopfsteinpflastergassen baut sich der Goldene Tempel vor uns auf. Extra Tour Eines der schönsten Museen in Südasien wurde mit österreichischer Hilfe im Palast von Patan eingerichtet - Ihre Reiseleiterin führt Sie durch die exklusive Auswahl von Kunstgegenständen. Nachmittags treffen wir im Hotel Frauen, die Hilfsbedürftigen mit Mikrokrediten zu einer neuen Existenz verholfen haben. Gern nutzen wir die Gelegenheit, Infos aus erster Hand zu bekommen. Abends schlemmen wir im nepalesischen Restaurant Bhojan Griha, wo zierliche Tänzerinnen für den Augenschmaus zum Gaumenschmaus sorgen.

Sie möchten auf Patan verzichten? Dann mischen Sie sich doch in Sankhu unter die Pilger, die zum Vajrayogini-Tempel ziehen. Nicht weit davon lockt in Gokarna einer der schönsten Golfplätze Asiens. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Golfpartie im tropischen Gokarna-Wald. Ein Muss danach: die Teatime im Country Club.

5. Tag, Mittwoch, 11.04.2018: Zum Chitwan-Nationalpark

Durch die Vorberge des Himalayas fahren wir hinab ins subtropische Tiefland des Terais. Zeit für Fragen und Diskussionen im Bus: Was führte zum Ende der Monarchie? Wie geht es politisch in Nepal weiter? 160 km, Fahrzeit ca. 6 Std. Zu Fuß geht es am Nachmittag in ein Dorf der Tharu. Diese indigene Volksgruppe ist bekannt für ihre Resistenz gegen Malaria. Am Abend erfahren wir bei einer Bildpräsentation mehr über die Tierwelt des Chitwan-Nationalparks. Zwei Übernachtungen in einer Lodge.

6. Tag, Donnerstag, 12.04.2018: Auf der Pirsch

Gleich am Morgen geht's zu Fuß zur Naturbeobachtung - schließlich erwacht die Tierwelt auch früh. Mehr als 400 Vogelarten gibt es hier - wie gut, dass sich unser Ranger auskennt! Am Nachmittag fahren wir mit Jeeps zum Aufzuchtzentrum für Gaviale, eine Krokodilart. Nun befinden wir uns schon mitten im Chitwan-Nationalpark (UNESCO-Welterbe). Aber es geht noch tiefer hinein. Bei Altwasserseen besteht eine gute Chance, Panzernashörner zu sehen. Zum Abschluss steigen wir in kleine Boote und lassen uns den Rapti River hinuntertreiben, während wir Wasservögel, Krokodile und andere Bewohner der Sandbänke beobachten. Abends zeigen uns die Dorfbewohner ihre traditionellen Tänze.

7. Tag, Freitag, 13.04.2018: Panoramen von Pokhara

Vom Tiefland der Terai-Ebene fahren wir weiter durch die Vorberge des Himalayas nach Pokhara (850 m), direkt am Ufer des Phewasees gelegen. 180 km, Fahrzeit ca. 6 Std. Schon auf der Fahrt eröffnen sich bei entsprechendem Wetter großartige Aussichten auf den Hohen Himalaya. Atemberaubend kann es am Nachmittag werden: Bei einer kleinen Bootstour haben wir mit etwas Glück traumhafte Ausblicke auf den Annapurna. Drei Übernachtungen in Pokhara.

8. Tag, Samstag, 14.04.2018: Am Fuße des Annapurnas

Gletscher, Gipfel, kleine Dörfer - die Region um den Begnassee will durchwandert werden (3 Std., mittel, ↑150 m ↓150 m)! Beim Blick auf den Himalayakamm können Sie Ihre Reiseleiterin mit Fragen löchern und erfahren, warum Dieselruß die Gletscher schmelzen lässt oder was es mit dem Raupenkeulenpilz auf sich hat. Nachmittags zurück in Pokhara bestimmen Sie das Programm. 50 km.

9. Tag, Sonntag, 15.04.2018: Wandern und Freizeit

Am Vormittag fahren wir ins Dorf Naudanda. Bei einer leichten Wanderung (3 Std., ↑100 m ↓0 m) erkunden wir die Region: Terrassenfelder und Bergdörfer, winkende Kinder, Frauen, die Wäsche waschen. Extra Tour Der Nachmittag gehört Ihnen. 80 km. Wie wäre es mit einer Massage im Seeing Hands Massage Center?

Wenn Ihnen heute der Sinn eher nach theoretischer Beschäftigung mit Nepals Bergwelt steht, können Sie statt der Wanderung in Naudanda auch einen Abstecher zum International Mountain Museum machen.

10. Tag, Montag, 16.04.2018: Himalayariesen in Dhulikhel

Heute geht es wieder Richtung Kathmandutal. Beeindruckend, wie sich die Stadt immer weiter ausbreitet - nach der unberührten Natur in den Bergen werden die negativen Seiten der Zivilisation deutlich sichtbar. Unser Ziel heißt aber Dhulikhel (1600 m). 210 km, Fahrzeit ca. 8 Std. Lärm und Hitze der Stadt sind bald vergessen, und wir genießen bei gutem Wetter die fantastische Sicht auf die Bergketten des zentralen Himalayamassivs. Zwei Übernachtungen in einem Bergresort bei Dhulikhel.

11. Tag, Dienstag, 17.04.2018: Pilgerziel Palanchowk

Pilger aus ganz Nepal zieht es zum Bhagwati-Tempel von Palanchowk, um die vielarmige Göttin Kali zu verehren. Wie leben die Menschen hier in den Bergen - gibt es eigentlich Handy- und Internetempfang? In einem Dorf des Newari-Volkes bekommen wir einen Einblick. Dann wandern wir (2 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m) - bei klarem Wetter natürlich mit Gipfelblick. Fahrtstrecke 60 km. Nachmittags basteln Sie Ihr eigenes Programm.

12. Tag, Mittwoch, 18.04.2018: Königsstadt Bhaktapur

Im Vishnuheiligtum von Changunarayan (UNESCO-Welterbe) bezaubern neben den grandiosen Schnitzereien die vielleicht schönsten Steinskulpturen des Kathmandutals. Dann zieht uns Bhaktapur (UNESCO-Welterbe) magisch an, das Kleinod unter den Königsstädten; hier scheint Nepal im 19. Jahrhundert stehen geblieben zu sein. Zum gemeinsamen Abschiedsessen sind wir wieder zurück in Kathmandu und lassen alle Höhepunkte der Reise Revue passieren. 50 km.

13. Tag, Donnerstag, 19.04.2018: Bodnath und Pashupatinath

Wir fahren nach Bodnath, der bedeutendsten Kultstätte des Tibetischen Buddhismus in Kathmandu (UNESCO-Welterbe). Ein Spaziergang führt uns nach Pashupatinath, dem wichtigsten Hindu-Heiligtum in ganz Nepal (UNESCO-Welterbe), so heilig, dass nur Hindus in das Innerste hineindürfen. Aber die Atmosphäre rund um den Tempel mit den Verbrennungsplätzen ist einzigartig. Zum Abschluss werden wir in einer Schule stürmisch begrüßt: Lehrer und Schüler sind gespannt auf unsere Eindrücke. Am Nachmittag bleibt Zeit für letzte Unternehmungen. Im Hotel stehen einige Zimmer zum Frischmachen zur Verfügung. Abends Rückflug mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.). Nach einer Umsteigezeit von zwei bis drei Stunden Weiterflug nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Oder mit Etihad Airways nach Abu Dhabi (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.). Nach einer Umsteigezeit von ca. 1,5 Stunden Weiterflug nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.).

14. Tag, Freitag, 20.04.2018: Wieder daheim

Ankunft an den Ausgangsorten jeweils morgens.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.03.–16.03. 2595(ca. 2994 CHF) 3035(ca. 3501 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
24.03.–06.04. 2595(ca. 2994 CHF) 3035(ca. 3501 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 9
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Joachim Stelljes
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Cornelia Ette M.A.
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
17.11.–30.11. 2865(ca. 3305 CHF) 3305(ca. 3813 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.2.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways von Frankfurt nach Kathmandu und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen
  • 11 Übernachtungen, gute, landestypische Hotels, teilweise mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen im Hotel, 9 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Restaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis ca. 18 Uhr
  • Bootsfahrten im Chitwan-Nationalpark und auf dem Phewasee
  • Jeepsafari im Chitwan-Nationalpark
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 85 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 30 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Nepal beantragt Studiosus (Frist 4 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Nepal benötigen Sie ein Visum.

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Visumbesorgung durch Studiosus

möglich für: alle Reisegäste

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 2 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 4 Wochen vor Reisebeginn

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- ausgefüllter Visumantrag

- 1 Passbild

- Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in

Höhe von 25 € pro Person zzgl. eventuell anfallender

Spesen für Expressbearbeitung in der Botschaft und

Kurierkosten.

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Passbilder

Konsulate legen großen Wert auf die gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Passeinsendung

Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinem Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.

Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?

Bei der Visumerteilung durch das Konsulat kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer im Konsulat.

Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visakosten schreiben wir Ihnen gut.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Nepal beantragt Studiosus (Frist 4 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Nepal

Unverändert gültig seit: 13. Dezember 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Bandhs/ Streiks

Im jetzigen politischen Umfeld kommt es in Nepal nur noch gelegentlich zu kurzfristig ausgerufenen ¿Bandhs¿ (Zwangsstreiks jedweder Art), auch im Kathmandu-Tal mit Blockaden/Straßensperren; manchmal werden diese auch gewaltsam durchgesetzt. Letzteres gilt auch für sog. Transportstreiks. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören.

Während der Streiks sind Reisen auf dem Landweg nicht oder nur unter schwierigen Bedingungen möglich. Der Flugverkehr ist von den Bandhs in aller Regel nicht betroffen, evtl. aber der Zu- und Abgang zu den Flughäfen. Sofern es die Sicherheitslage zulässt, bemüht sich das Nepal Tourism Board Shuttle-Busse zum Flughafen zu betreiben. Nähere Informationen dazu gibt die Touristenpolizei am jeweiligen Aufenthaltsort.

Es wird empfohlen, jegliche Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden.

Besonders im Terai ist mit Protestaktionen und gewaltsamen, unter Umständen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zu rechnen.

Reisen über Land

In Folge der schweren Erdbeben im Jahr 2015 gibt es im ganzen Land weiterhin Infrastrukturschäden und unpassierbare Straßen. Reisenden wird empfohlen, sich vor Reisen nach Nepal bei ihrem Reiseveranstalter oder der örtlichen Reiseleitung über die Durchführbarkeit der Reise zu informieren und während eines Aufenthalts in Nepal die aktuelle örtliche Medienberichterstattung zu verfolgen, da Straßen manchmal auch für Reparaturarbeiten geschlossen werden.

Infolge der nicht immer störungsfreien Kommunikation können sich in Notfällen erhebliche Schwierigkeiten ergeben, weil Hilfeleistungen nicht rechtzeitig organisiert werden können. Es wird darauf hingewiesen, dass Rettungsflüge wetter- und tageszeitbedingt nicht immer rechtzeitig durchgeführt werden können und Rettungshubschrauber nicht in alle Höhen und Landesteile fliegen können.

Das Terai, südliches Grenzland zu Indien, war in den vergangenen Jahren oftmals Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften.

An den Grenzübergängen zu Indien kann es auf Grund der politischen Situation sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.

Kriminalität

Auf Grund der politischen Instabilität und der Unzuverlässigkeit des Rechtssystems ist eine steigende Gewaltbereitschaft und Kriminalität im ganzen Land feststellbar. In touristischen Regionen sind häufiger Taschendiebstähle vorgekommen, in abgelegeneren Gebieten auch durch vorbeifahrende Motorradfahrer.

In den vergangenen Jahren haben mehrere ausländische Touristinnen Vergewaltigungen in Thamel, dem Touristen-Viertel Kathmandus, sowie in den in Kathmandus südlicher Nachbarstadt Patan gelegenen Vierteln Sanepa und Jawalakhel angezeigt. Frauen wird deshalb empfohlen, nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und stets mit Begleitung unterwegs zu sein.

Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen erpressen in vielen Landesteilen nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen und setzen Forderungen teilweise mit Gewalt durch. Auch Trekking-Touristen sind gelegentlich Ziel derartiger ¿Spenden-Erpressungsversuche¿. Ein ortskundiger Führer kann in solchen Fällen deeskalierend wirken.

Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften ist zu beachten, dass in Nepal teils ein anderes Rechtsverständnis besteht. Nachgiebiges Auftreten wird daher angeraten.

Naturkatastrophen

Das Himalaya-Gebiet gilt insgesamt als stark erdbebengefährdet. Im Falle eines schweren Erdbebens muss davon ausgegangen werden, dass medizinische Einrichtungen und generelle Notfallausstattungen überlastet sind. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben gibt es im Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Während der von Juni bis Anfang Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal immer wieder Reisebehinderungen durch plötzlich auftretende Überschwemmungen (insbesondere im Grenzgebiet zu Indien) und Erdrutsche, die auch die Hauptreisewege betreffen können.

Hinweise für Trekking-Touren

Es wird dringend empfohlen, nicht alleine zu trekken. Die gesundheitlichen Risiken sind in den höher gelegenen Gebieten sehr hoch. Auch kam es in der Vergangenheit zu Übergriffen gegen allein reisende Trekker.

Weiterhin wird empfohlen, nur bekannte Routen zu begehen, in Gruppen zu bleiben, ausschließlich seriöse Agenturen und Führer zu nutzen sowie vor Aufsuchen abgelegener Gebiete aktuelle Informationen über die Sicherheitslage einzuholen. Darüber hinaus sollten sich Reisende unter Angabe der Trekking-Route und der Versicherungsdaten bzw. der evtl. Mitgliedschaft in einer Rettungsfluggesellschaft unbedingt in der Krisenvorsorgeliste registrieren. Die Registrierung kann maximal zehn Tage vor der geplanten Reise vorgenommen werden.

Beim Trekking sollten Reisende die Risiken der Höhenkrankheit nicht unterschätzen und bei den ersten Anzeichen (Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot) absteigen. Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit kommt in der Regel jede Hilfe zu spät. Ebenso ist zu bedenken, dass Helikopter-Rettungsflüge wetter- und tageszeitbedingt nicht immer sofort durchgeführt werden können. Das Auswärtige Amt verweist hierzu auf das Merkblatt zur Höhenkrankheit.

Alle Trekker müssen ein gültiges TIMS-Certificate (Trekkers' Information Management System) vorweisen, das von den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) sowohl für Trekker, die mit einer Agentur reisen als auch für Individual-Trekker ausgestellt wird. Die Gebühr muss in nepalesischen Rupien entrichtet werden. Reiseagenturen, die diesen Verbänden nicht angehören, müssen die Zertifikate bei NTB bzw. TAAN einholen. Gelegentlich werden die Zertifikate von hilfsbereiten Vermittlern ausgefüllt. Da jeder Tourist für den Inhalt seiner Genehmigung selbst verantwortlich ist, gilt es, auf eine korrekte Ausfüllung zu achten. Nähere Informationen sind erhältlich bei NTB, Tel. 00-977-1-422 57 09, E-mail: mediacenter@ntb.org.np

Die Trekking Gebühren unterliegen laufenden Anpassungen.

Wiederholt kam es zu Erpressungen von Trekkern, die mit frei angeheuerten Trägern ohne Versicherungsnachweise für die Träger unterwegs waren. Das Einschalten einer verlässlichen Reiseagentur und das Mitführen der entsprechenden Zahlungsnachweise beugen rechtlichen Schwierigkeiten vor.

Freiwilligendienste/Voluntourism-Aufenthalte

Bei der Aufnahme von Freiwilligendiensten (sogenannten Voluntourism) bei vermeintlich gemeinnützigen Organisationen wird zu einer gewissen Vorsicht geraten. Dies gilt insbesondere für Tätigkeiten in Kinderheimen oder wenn dem Freiwilligen ein größerer Geldbetrag für seine Dienste in Rechnung gestellt werden soll. Es ist vermehrt vorgekommen, dass lokale oder internationale Nichtregierungs-Organisationen armutsrelevante Projekte zur eigenen Bereicherung vortäuschen.

Es wird empfohlen, sich vor Abreise beim Hauptsitz der Organisation über die Anstellungsbedingungen, die Art der Arbeit sowie die Versicherungsdeckung zu informieren. Zur Aufnahme einer Freiwilligenarbeit in Nepal muss eine Arbeitserlaubnis von den nepalesischen Behörden erteilt werden. Die Ausübung dieser Tätigkeiten mit einem Touristenvisum ist illegal und wird bestraft.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste http://elefand.diplo.de einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Es sollten dort Informationen zu möglichen Ansprechpartnern in Deutschland sowie Angaben zur Mitgliedschaft bei einer Rettungsfluggesellschaft und die Reisekrankenversicherung hinterlegt werden. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Nepal zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesen Unterlagen den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Das Erdbeben vom April 2015 und zahlreiche Nachbeben haben insbesondere im Kathmandutal, in geringerem Maße auch in der Umgebung von Pokhara und Dhulikhel, große Zerstörungen verursacht. Dank umfassender internationaler Hilfe konnte bereits wenige Wochen nach den Beben mit den Wiederaufbauarbeiten begonnen werden, sie sind mittlerweile weit fortgeschritten. So funktioniert das öffentliche Leben wieder wie vor dem Erdbeben gewohnt; die von uns genutzten Hotels und Straßenverbindungen stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Da auch die in den jeweiligen Reiseverläufen genannten Sehenswürdigkeiten wieder für Besucher geöffnet sind, steht einer regulären Durchführung unserer Reisen nichts im Wege.

Der Sieg der gemäßigten Kräfte bei den Wahlen zur neuen Verfassungsgebenden Versammlung im November 2013 und die Bildung einer breiten Koalitionsregierung im Februar 2014 hat zu einer gewissen Beruhigung der jahrelang äußerst angespannten innenpolitischen Lage geführt.

Vor dem Hintergrund der seit Jahren anhaltenden Lähmung des politischen Lebens und einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage nehmen die sozialen, politischen und ethnischen Auseinandersetzungen in vielen Landesteilen zu. Da dies insbesondere für das Terai, die südliche Grenzregion zu Indien, zutrifft, beschränken wir unsere Aufenthalte in dieser Region auf den als vergleichsweise sicher geltenden Chitwan-Nationalpark. Auch in der Hauptstadt Kathmandu sind neue Streiks, Demonstrationen und Straßenblockaden nicht ausgeschlossen. Bisher hat sich jedoch keine dieser Aktionen gegen Touristen gerichtet. Um betroffene Gebiete und Stadtviertel zu meiden, können jedoch im Interesse Ihrer Sicherheit auch kurzfristig Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf nicht ausgeschlossen werden.

Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements haben wir Leistungspartner und Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur weiträumigen Umgehung von Demonstrationen und politischen Kundgebungen auf gefordert. Selbstverständlich bieten wir keine Reisen in Regionen und Gebiete an, in denen das Auswärtige Amt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko sieht und daher von Besuchen abrät. Dies gilt in besonderem Maße für die Grenzregionen im Terai. Ebenso vermeiden wir die Gebiete, in denen maoistische Rebellen verstärkt präsent sind und seit Jahren Zwangsabgaben von Touristen und touristischen Einrichtungen erheben.

Wir sehen - abgesehen von den genannten Einschränkungen - derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Nepal abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern und der deutschen Botschaft in Kathmandu die weitere Lage-Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 13. Dezember 2017

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Nepal

Unverändert gültig seit: 13. Dezember 2017

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Cholera

In Nepal und besonders auch im Kathmandu-Tal registriert man bei Beginn des Monsuns eine Zunahme von Cholera-Erkrankungen. Das Infoblatt ¿Cholera¿ informiert über persönliche Vorsichtsmaßnahmen. Sie finden es unter den Merkblättern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Durchfall- und Darmerkrankungen

Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen kontaminiert sein. Leitungswasser hat selbst in den Städten nicht immer Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss , zu filtern, chemisch zu desinfizieren oder zu kochen. Trinkwasser aus den ACAP Filteranlagen entlang des Annapurna Treks gilt allgemein als sicher. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden.

Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart worden sein.

Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.

Dengue Fieber

Dengue Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe auch tagsüber, wie unten für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Dengue Fieber kommt besonders im Süden des Landes, während und unmittelbar nach der Regenzeit auch in den mittleren Landesteilen bis in Höhen von circa 2000 Metern vor.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.

Malaria

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

Außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter besteht in Nepal ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 70% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana. In ca. 30% muss aber mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

- Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,

- das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und

- das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder

- der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)

vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Aufgrund des Risikos in Nepal, gefälschte Medikamente zu erwerben, ist das Mitführen eines verschreibungspflichtigen Malariamittels zur so genannten Notfalltherapie angeraten. Die individuelle Auswahl des Medikaments und mögliche Nebenwirkungen, beziehungsweise Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten, müssen entsprechend dem Reiseverlauf und persönlichen Umständen mit einem Tropen- oder Reisemediziner vor Ausreise besprochen werden. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Nepal ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten

Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen und kann auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (Gonorrhö, Syphilis, Hepatitis B, u. a.) schützen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche ¿Auffrischung¿ kann dann ggf. vor Ort erfolgen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.

Saisonale Influenza (Grippe)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (¿Schweinegrippe¿), zirkulieren in Nepal in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de).

Geographisch bedingte Erkrankungen

Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet, Frühsymptome falsch gedeutet und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden - nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden.

Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird dringend gewarnt. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Nepal nicht regelmäßig durchgeführt, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann im weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist nicht existent. Bei der Wahl der Transportmittel und der Route sind Reisende daher gehalten, eine kritische Auswahl zu treffen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Nepal bewusst sein.

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Nepal mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf. Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist nach Rücksprache mit einem Reisemediziner beim Reisen, insbesondere beim Trekking, mitzuführen.

Die Deutsche Botschaft in Kathmandu verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.