Namibia die Große Namibiareise

Namibia

Übersicht

  • Eine umfassende Reise durch Namibia
  • Mit Fischflusscanyon, den Dünen am Sossusvlei, Swakopmund und Etoschapark
  • Freundliche Hotels mit guter Küche
  • Flüge mit Qatar Airways oder Air Namibia zur Auswahl

Namibia - das klingt nach Wüste, nach wilden Tieren und nach Abenteuer. Zu Recht! Auf unserer Studienreise können Sie sich selbst davon überzeugen. Wir durchfahren das weite, oft menschenleere Land, durchqueren die Namibwüste und beobachten Löwen und Nashörner im Etoschapark. Natur pur! Namibia hat aber noch eine andere Seite: Das moderne Windhuk, die nordländisch anmutenden Küstenstädte am Atlantik, die Menschen in den Townships Katutura und Mondesa liefern kontrastreiche Bilder des vielfältigen Landes. Lernen Sie einen der schönsten Flecken Afrikas kennen, kommen Sie mit nach Namibia!

Varianten dieser Reise

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Donnerstag, 14.03.2019: Abflug nach Namibia

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am späten Nachmittag Abflug von Frankfurt, München, Berlin oder Zürich mit Qatar Airways nach Doha (Flugzeit ca. 5,5 Std). Ankunft gegen Mitternacht (Ortszeit) und Anschluss nach Windhuk (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.). Alternativ am Abend Nonstop-Flug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk (Nachtflug, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

2. Tag, Freitag, 15.03.2019: Ankunft in Windhuk

Ankunft in Windhuk mit Air Namibia morgens. Ihre Reiseleiterin begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Nach einer Kaffeepause - der Zimmerbezug ist noch nicht möglich - am Vormittag Stadtrundfahrt durch die namibische Hauptstadt. Der Nachmittag bleibt frei. Gäste mit Qatar Airways landen am Vormittag in Windhuk, werden von einem Beauftragten von Studiosus empfangen und zum Hotel begleitet. Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie im Hotel und zeigt Ihnen nach einer Ruhepause im Zimmer am Nachmittag auf einer Rundfahrt die namibische Hauptstadt. Die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und schwarzem Afrika offenbaren sich schnell: hier das Gewusel in der früheren Township Katutura, dort die Relikte aus wilhelminischer Zeit - die Alte Feste, die Bürgerhäuser im Jugendstil, der Tintenpalast.

(A)

3. Tag, Samstag, 16.03.2019: Weites Land Namibia

Wir brechen auf. Es geht südwärts durch weites, dünn besiedeltes Farmland. Über staubige Straßen fahren wir nach Hoachanas. In diesem Dorf mit der zweitältesten Kirche Namibias begegnen wir vor allem Angehörigen des Volkes der Nama, und im Gespräch erfahren wir einiges über Lebensweise und Perspektiven dieses Volkes. Haben Sie Fragen? Nur zu! Unsere Lodge ist jetzt nicht mehr weit entfernt. 310 km. Am späten Nachmittag starten wir die Geländewagen und erkunden die roten Dünen der Kalahari. Die Sonnenuntergänge hier sind postkartenwürdig. Extra Tour

Immer wieder hat Studiosus Extratouren für Sie vorbereitet, damit Sie Ihr Urlaubsprogramm nach Tageslaune abwandeln können. Wenn Ihnen nach der langen Busfahrt der Sinn eher nach Bewegung steht, dann verzichten Sie doch auf die Jeepfahrt zu den Dünen. In der Lodge erhalten Sie eine Karte mit verschiedenen Wandervorschlägen.
(F/A)

4. Tag, Sonntag, 17.03.2019: Der Fischflusscanyon

Auf unserem Weg nach Südnamibia machen wir einen Abstecher zum Köcherbaumwald, einer Ansammlung von etwa 300 dieser seltsamen Pflanzen, aus deren Rinde die Buschmänner früher die Köcher für ihre Pfeile fertigten. Nächster Halt: Keetmanshoop, die von rheinischen Missionaren gegründete "Metropole" Südnamibias. Unser Tagesziel ist der Fischflusscanyon inmitten einer grandiosen Wüstenlandschaft. 440 km.

(F/A)

5. Tag, Montag, 18.03.2019: Auf nach Aus!

Per Bus und zu Fuß geht es zu einigen spektakulären Aussichtspunkten des 150 km langen und bis zu 550 m tiefen Fischflusscanyons. Weiterreise zum kleinen Flecken Aus und zu unserer nahe gelegenen Lodge im Gondwana-Rand-Naturschutzgebiet. 300 km. Sie liegt einzigartig schön, und Sie haben Zeit zum Entspannen und Genießen der Stille. Aktiveren Naturen bietet sich die Möglichkeit, auf markierten Wanderwegen die grandiose Landschaft der Namib auf eigene Faust zu entdecken. Und wer dann Durst bekommt, kann sich an der Hotelbar gerne von der Qualität des namibischen Biers überzeugen. Zwei Übernachtungen in Aus.

(F/A)

6. Tag, Dienstag, 19.03.2019: Kolmanskuppe und Lüderitz

Ziehen Sie sich warm an, denn vor der namibischen Küste verläuft der kalte Benguelastrom! Extra Tour Die Ruinen der Geisterstadt Kolmanskuppe erzählen vom Diamantenfieber, das hier vor 100 Jahren ausbrach. Nach einer kurzen Blütezeit - man baute sogar eine Kegelbahn - war der Diamantenrausch jedoch vorbei, und die Stadt leerte sich zügiger als eine Pfütze in der Wüste. Das kühle Wasser im Meer sorgt für ein reiches Fischvorkommen vor den Küsten Namibias. Das macht Lüderitz mit seinen bunten Art-déco-Häusern und Jugendstilvillen zum wichtigen Fischereihafen. Ihre Reiseleiterin verrät Ihnen gerne, wo Sie zum Mittagessen den besten Fisch bekommen. Auf der Rückfahrt nach Aus Abstecher zu einer Wasserstelle, wo wir mit etwas Glück den Wildpferden der Namib begegnen. 260 km.

Sie sind ein Wüstenfuchs? Dann fahren Sie nicht mit Bus und Gruppe zur Küste, sondern beteiligen Sie sich an einem von der Lodge organisierten Ausflug in die menschenleere Wüste mit ihren weiten Horizonten (mindestens vier Teilnehmer)!
(F/A)

7. Tag, Mittwoch, 20.03.2019: Durch die Wüste

Heute brauchen Sie Sitzfleisch. Doch so abenteuerlich die Schotterstraßen sind, so eindrucksvoll ist die Wüstenlandschaft. Auf halber Strecke erscheint eine mittelalterliche Burg am Horizont. Eine Fata Morgana? Nein, vielmehr die fixe Idee eines exzentrischen Siedlers, der sie vor 100 Jahren hier errichtete. Im Inneren von Schloss Duwisib wähnt man sich in der Wartburg: gekreuzte Schwerter, dunkles Holz, Jagdtrophäen - skurril! In der alten Schmiede der Burg essen wir zu Mittag und treffen Farmer Jochen Frank-Schulz. Wie denkt er über die Landreform? Droht eine Enteignung weißer Farmer nach dem Vorbild Simbabwes? Hat er Angst, alles zu verlieren? Fragen Sie ihn danach! Aber bitte auch nach seiner hausgemachten Kaktusfeigenmarmelade! 460 km. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.

(F/M/A)

8. Tag, Donnerstag, 21.03.2019: Die Dünen des Sossusvleis

Eine Stunde vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um per Bus und Geländewagen in die zentrale Namib vorzustoßen, die älteste Wüste der Welt. Höhepunkt: die bis zu 300 m hohen orangefarbenen Sanddünen rund um das Sossusvlei, eine riesige Lehmpfanne. Wer will, besteigt eine der Dünen, die im Lichte des frühen Morgens besonders schön zu leuchten scheinen. Kann ein Fluss einfach verschwinden? Ja, er kann. Das sehen wir im Sesriem-Canyon, wo der Fluss Tsauchab scheinbar unvermittelt unter einer Felsplatte vom Erdboden verschluckt wird. 300 km. Der Nachmittag gehört Ihnen. Lust auf eine Jeeptour (ca. 30 €) zu den versteinerten Dünen? Oder wollen Sie lieber wandern? Mehrere Wege sind ausgeschildert.

(F/A)

9. Tag, Freitag, 22.03.2019: Die Namib

Auf dem Weg nach Swakopmund passieren wir einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks, die Welwitschia-Fläche, wo die einzigartige, urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst, und die sogenannte Mondlandschaft, die ihren Namen redlich verdient. Nach so viel Wüste hat uns dann in der Küstenstadt Swakopmund die Zivilisation wieder. Hier treffen wir abends einen deutschsprachigen Namibier, der aus seinem Leben berichtet und mit Ihnen bei einem Bier oder einem Glas Wein über die aktuelle Lage, das Zusammenleben der Völker Namibias und die Zeit der Apartheid diskutiert. 350 km. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

(F/A)

10. Tag, Samstag, 23.03.2019: Robby, die Robbe

Was macht Robby in unserem Boot? Er freut sich auf Sie, lässt sich sogar streicheln. Wir sind in Walfischbucht, einem Nachbarort von Swakopmund, von dem aus wir eine Bootstour starten. Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir vorbei an den Containerschiffen und den zur Reparatur herbeigeschleppten Ölplattformen im größten namibischen Hafen zur anderen Seite der Bucht. Hier ist es noch idyllisch, an weiten Stränden halten sich Tausende von Robben auf. An Bord werden uns Austern, Fisch und Sekt gereicht. Extra Tour Busstrecke 100 km. Zurück in Swakopmund führt Sie Ihre Reiseleiterin durch die Stadt. Vom Damaraturm haben Sie einen wunderbaren Blick über den Atlantik, die Wüste und die Dächer der Kolonialstadt. Hier spricht man Deutsch, und es ist nicht schwierig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Souvenirjäger, aufgepasst: Handgeschnitztes lockt zu fairen Preisen. Tipp fürs Abendessen: Kückis Pub ist eine kulinarische Institution und berühmt für leckere Meeresfrüchte.

Wenn Sie leicht seekrank werden, dann empfiehlt sich statt der Bootstour ein Ausflug in die Wüste. Mit Jeeps geht es in die Dünen, und Ihr Führer erklärt Ihnen sehr anschaulich, wie viel Leben auch unter den lebensfeindlichen Bedingungen der Wüste noch möglich ist.
(F/I)

11. Tag, Sonntag, 24.03.2019: In die Erongoberge

Wir fahren hinauf in die Erongoberge. Im Landesinneren wird es jetzt wieder deutlich wärmer. Gegen Mittag erreichen wir unsere traumhaft gelegene Lodge. 240 km. Nachmittags brechen wir dann zu einer Rundfahrt durch die bergig-bizarre Felslandschaft auf, bei der wir einige der farbigen Felsbilder bestaunen, die die Buschleute hier in den Stein ritzten - vielleicht schon vor Tausenden von Jahren.

(F)

12. Tag, Montag, 25.03.2019: Zur Fingerklippe

Unser Bus zieht eine lange Staubfahne hinter sich her. Die Schotterpisten wollen heute kein Ende nehmen. Gegen Mittag erreichen wir die Ugab-Terrassen und die 35 m hohe Fingerklippe, die wie ein vergessener Hinkelstein von Obelix senkrecht in der Landschaft steht. Wir passen die Länge unseres Aufenthaltes den Temperaturen an, dann fahren wir weiter zu unserer Lodge am Eingang zum Etoschapark, wo Sie den Rest des Nachmittags am Pool oder auf Ihrer Terrasse verbringen können. Unser Tipp für eine amüsante Lektüre: der Roman "Hummeldumm" von Erfolgsautor Tommy Jaud. 360 km. Zwei Übernachtungen in der Etosha Safari Lodge.

(F/A)

13. Tag, Dienstag, 26.03.2019: Im Etoscha-Nationalpark

Heute wird ein tierisch guter Tag. Der Etoscha-Nationalpark gehört zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten Afrikas. Mit Sicherheit werden Ihnen hier Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen vor die Linse laufen. Wahrscheinlich auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den vielen Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr persönliches Foto des Jahres. 200 km.

(F/A)

14. Tag, Mittwoch, 27.03.2019: Auf der Pirsch

Noch kein Nashorn abgeschossen? Fototechnisch natürlich! Dann haben Sie heute eine weitere Chance. Aber vergessen Sie nicht, Ihren Blick ab und zu von der Steppe in den Himmel zu richten. Die Vogelvielfalt im Etoschapark ist gewaltig. Und vielleicht identifizieren Sie ja einen Kampfadler oder einen der skurrilen Gelbschnabeltokos. Heute queren wir den gesamten Park und nächtigen in einem sehr guten Hotel am Rande des Reservats. Ca. 200 km.

(F/A)

15. Tag, Donnerstag, 28.03.2019: Über Tsumeb nach Windhuk

Im Minenstädtchen Tsumeb erfahren wir im Stadtmuseum mehr über das "Gold" Namibias: Kupfer. Viele Jahre wurde in den nahen Kupferminen freilich nicht geschürft. Ihre Reiseleiterin erzählt Ihnen, warum. Auf der Weiterfahrt durchqueren wir das Gebiet der Hereros und erfahren, warum dieses Volk bis heute von Deutschland Entschädigungszahlungen für die Grausamkeiten während des Kolonialkriegs fordert. Am späten Nachmittag schließt sich in Windhuk der Kreis unserer Reise. 480 km.

(F/A)

16. Tag, Freitag, 29.03.2019: Abschied von Namibia

Gäste mit Qatar Airways fahren am Vormittag zum Flughafen von Windhuk. Gegen 13 Uhr Abflug nach Doha mit Anschluss nach Frankfurt, München oder Zürich (Flugdauer nach Doha ca. 8,5 Std., Weiterflug ca. 6 Std.). Gäste mit Air Namibia haben den Vormittag frei. Im Laufe des Nachmittags Transfer zum Flughafen und Flug mit Air Namibia nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

(F)

17. Tag, Samstag, 30.03.2019: Ankunft in Europa

Morgens Ankunft in Frankfurt, München oder Zürich und Anschluss zu den anderen Städten.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen I: Imbiss

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Varianten dieser Reise

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
95,1%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
96,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
93,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
99,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
62,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
77,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
95,7%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert, zuletzt im März 2017.

Varianten dieser Reise

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 11
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Ulrich Frantz
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Jürgen Schatz
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Hartmut Grensing
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N., auf Anfrage
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
22.08.–07.09. 4095(ca. 4622 CHF) 4445(ca. 5018 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Jürgen Schatz
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.09.–21.09. 4195(ca. 4735 CHF) 4545(ca. 5130 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
19.09.–05.10. 4195(ca. 4735 CHF) 4545(ca. 5130 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.10.–19.10. 4195(ca. 4735 CHF) 4545(ca. 5130 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Jürgen Schatz
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
17.10.–02.11. 4195(ca. 4735 CHF) 4545(ca. 5130 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Lloyd-Eberhard Ulrich
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
31.10.–16.11. 4195(ca. 4735 CHF) 4545(ca. 5130 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Jürgen Schatz
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Esmes Uaisiua

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 5.9.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways z.B. von Frankfurt oder München nach Windhuk und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Sitzplatzreservierung (nur bei Flug mit Qatar Airways)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus
  • 14 Übernachtungen in Hotels und Lodges, teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen an Bord eines Ausflugsbootes, ein Mittagessen auf einer Farm, 13 Abendessen im Hotel
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Wildbeobachtungs- und Farmrundfahrten lt. Reiseverlauf
  • Bootsfahrt zur Delfin- und Robbenbeobachtung bei Walfischbucht
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 90 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Varianten dieser Reise

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Namibia einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens zwei freie Seiten verfügt.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Wenn Sie mit South African Airways nach Windhuk reisen ist möglicherweise auch ein südafrikanisches Transitvisum erforderlich, selbst wenn Sie nur auf dem Flughafen in Johannesburg umsteigen. Auskunft darüber gibt Ihnen das südafrikanische Konsulat.

Der Einreisestempel „Visitors Entry Permit“ kann für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen erteilt werden. Dies muss jedoch nicht zwingend der Fall sein. In der Regel wird die Gültigkeitsdauer auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts begrenzt, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt - z. B. im Krankheitsfall, so sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim „Ministry of Home Affairs“, Independence Avenue/Ecke Casino Str., Windhuk, beantragt werden.

Für Minderjährige gelten besondere Einreisebestimmungen

Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes Reisedokument. Der Reisepass des Elternteils bleibt uneingeschränkt gültig.

Darüber hinaus müssen Personen unter 18 Jahren bei Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde vorweisen, aus welcher beide Eltern hervorgehen. In Deutschland bekommen Sie diese Urkunde beim Standesamt Ihres Geburtsortes.

Außerdem ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen.

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung (affidavit), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils), bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen (affidavit), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Namibia reisen soll.

Eidesstattliche Versicherungen (affidavits) bedürfen der Beglaubigung durch einen „commissioner of oaths“ (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für Ihren Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Varianten dieser Reise

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Namibia

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise

Hepatitis E -Ausbruch

Seit Juli 2018 sind von 14 Regionen 4 - Khomas, Omusati, Erongo und Oshana - von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk.

Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet.

Siehe Infoblatt des Auswärtigen Amts

Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u.

Impfschutz

Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int .

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (http://www.rki.de )

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Malaria

Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe

HIV/AIDS

Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Gifttiere

Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Zeckenübertragbare Erkrankungen

Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.

Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber

Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.

Afrikanisches Zeckenbissfieber

Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.

Anthrax

Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt.

Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.

Weitere Gesundheitsgefahren

Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere

Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).

(unverändert gültig seit: 22. August 2018)

Varianten dieser Reise