Laos geheimnisvolles Reich am Mekong

Laos, Thailand

Übersicht

  • Laos umfassend und in kleiner Gruppe erleben
  • Erlebnisreiche Mekongfahrt vom Goldenen Dreieck bis nach Luang Prabang
  • Begegnung mit laotischen Schülern
  • Aufenthalt im Gebiet der 4000 Inseln des südlichen Mekong
  • Flüge mit Thai Airways

Wer sich für eine Studienreise durch Laos entscheidet, unternimmt eine Zeitreise durch unberührte Natur, vergessene Höhlen und dichten Dschungel. Schlummert das Land noch im entspannten Dornröschenschlaf oder kommt die Moderne in großen Schritten näher? Beides, wie Ihnen Ihr Reiseleiter näherbringen wird! Sie entdecken den geheimnisvollen Zauber von Laos zu Lande, zu Wasser und zu Fuß. Der Weg führt Sie über steile Bergstraßen, zu den Tempeln der Khmer, ins zauberhafte Luang Prabang, in die mystische Ebene der Tonkrüge und zu den 4000 Inseln im Mekong. Lassen Sie sich dazu von der Gastfreundschaft und der Neugier der Laoten bezaubern!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Samstag, 24.10.2020: Nach Fernost

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug von Frankfurt, München oder Zürich mit Thai Airways (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.) nach Bangkok. Als Einstimmung auf Ihre Laosreise empfiehlt sich der Krimi "Dr. Siri und seine Toten" von Colin Cotterill.

2. Tag, Sonntag, 25.10.2020: Ins Goldene Dreieck

Morgens landen Sie in Bangkok und fliegen mit Thai Smile zusammen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter weiter in den Norden Thailands nach Chiang Rai. Dann geht es mit dem Bus direkt in das berühmte Goldene Dreieck. 120 km. Kein Geheimnis: Das Goldene Dreieck ist für seinen Opiumanbau bekannt - Ihr Reiseleiter berichtet, wie die Situation hier heute ist. Beim Abendessen im Hotel stimmen wir uns auf unsere abenteuerliche Reise nach Laos ein.

(A)

3. Tag, Montag, 26.10.2020: Mit dem Boot auf dem Mekong nach Laos

Wir sind am Mekong, sozusagen dem roten Faden unserer Route. Auf einem der traditionellen Boote geht es von Huay Xai geruhsam durch den "Hintereingang" nach Laos - so lernen wir das Land gleich von seiner ursprünglichsten Seite kennen. Wie sich der Wasserbüffel im Uferschlamm suhlt! Und diese Neugier und Freundlichkeit der Laoten in den kleinen Dörfern! Nach einem Mittagessen an Bord und erfüllt von diesen Eindrücken steuern wir unser Hotel in Pakbeng an.

(F/M/A)

4. Tag, Dienstag, 27.10.2020: Die Höhlen von Pak Ou

Es geht weiter: Unser Boot hält an den Höhlen von Pak Ou mit Tausenden kleiner Buddhas aus Holz und Gold. Unterwegs besuchen wir Dorfbewohner, die am Mekongufer Reisschnaps destillieren. Lust zu probieren? Gestärkt vom Mittagessen an Bord tuckern wir dann vorbei an den Dächern unzähliger Klöster nach Luang Prabang (UNESCO-Welterbe), der alten Königsstadt des Reiches Lan Xang. Nach der traditionellen Baci-Zeremonie am Abend ist unsere Reise mit den besten Wünschen gesegnet. Drei Übernachtungen in Luang Prabang.

(F/M/A)

5. Tag, Mittwoch, 28.10.2020: Luang Prabang - Stadt des Prabang-Buddhas

Welche Loyalität zur Royalität Laos früher zusammenhielt, erfahren wir vormittags im Königspalast von Luang Prabang. Hier zeichnen internationale Geschenke das Bild einer kosmopolitischen Verbundenheit. Heute dagegen versucht die Regierung, soziale Netze im Internet zu zensieren, um so die Bevölkerung zu kontrollieren. Nach der Besichtigung des prachtvollen Tempels Wat Xieng Thong steigen wir (1 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m) hinauf auf den Berg Phousi und betrachten von dort oben das Stadtpanorama im sanften Nachmittagslicht. Wir beschließen den Tag mit einem Abendessen in einem landestypischen Restaurant. Extra Tour

Oft schlägt Studiosus Alternativen zum Programm vor. Ob Sie darauf Lust haben, entscheiden Sie nach Urlaubslaune. Sie möchten heute auf die kleine Wanderung auf den Berg Phousi verzichten? Dann schauen Sie sich doch auf dem Hmong-Markt und im Traditional Arts & Ethnology Centre Luang Prabang um, das auch ein kleines privates völkerkundliches Museum enthält!
(F/A)

6. Tag, Donnerstag, 29.10.2020: Schule und Khouang-Sy-Wasserfall

Wie sieht der Stundenplan laotischer Schüler aus? Was wissen sie über Deutschland? Diese und andere Fragen stellen wir vormittags Kindern und Lehrern einer Schule, die von der Studiosus Foundation unterstützt wird. Weiter geht es zum Wasserfall Khouang Sy. Dort wachsen Teak, Bambus und Rattan noch unbehelligt in den Himmel und sorgen für "Dschungelbuch"-Feeling. Nach einem Mittagessen schauen wir in einer Molkerei, wie aus Büffelmilch Käse, Speiseeis und andere Milchprodukte hergestellt werden. 60 km. Zurück in Luang Pranbang können Sie am Hotelpool entschleunigen. Am Abend lockt das breite Angebot an Restaurants, Sie haben die Wahl!

(F/M)

7. Tag, Freitag, 30.10.2020: Fahrt ins Bergland

Auf unserer langen Fahrt windet sich der Bus durch das nordlaotische Bergland bis in die Ebene der Tonkrüge. Auf zahlreichen Fotostopps und kleinen Spaziergängen erleben wir das geheimnisumwobene Land abseits der Touristenpfade. Warum das Gebiet lange Zeit vermint war und welche Rolle das Volk der Hmong und die CIA während des Vietnamkrieges spielten, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter auf der Fahrt nach Phonsavan. 270 km. Zwei Übernachtungen.

(F/A)

8. Tag, Samstag, 31.10.2020: Die Ebene der Tonkrüge

Auch für Archäologen rätselhaft: die riesigen steinernen Gefäße. Von wem stammen sie? Welche Funktion hatten sie? Hat sie eine Horde Riesen einst nach einem Zechgelage hinterlassen? Ihr Reiseleiter lüftet so manches Geheimnis, wenn wir uns am Vormittag ausführlich, teilweise auch mit längeren Spaziergängen, der mystischen Ebene der Tonkrüge widmen. Kontrastprogramm zwischendurch: Auf dem Markt von Phonsavan begegnen uns laotisches Alltagsleben und allerlei kuriose Waren. Zum Abendessen probieren wir in einem Restaurant die Spezialitäten von Nordlaos.

(F/A)

9. Tag, Sonntag, 01.11.2020: Durch die Berge nach Vang Vieng

Heute geht es durch atemberaubende Berglandschaften, vorbei an traditionellen Dörfern, in denen Angehörige der Hmong, Khmu und Lao leben. Wo wollen nur all die Rucksacktouristen hin? Anscheinend so wie wir nach Vang Vieng. Und überall diese Karstkegel, tolle Fotomotive! 230 km.

(F/A)

10. Tag, Montag, 02.11.2020: Die Tropfsteinhöhlen von Vang Vieng

Reisfelder, so weit das Auge reicht, dazu immer wieder Karstfelsen und verzweigte Tropfsteinhöhlen - das ist Vang Vieng. Extra Tour Wie war das gleich noch mal? Stalaktiten hängen von der Decke, Stalagmiten wachsen von unten? Genau! Wir sind in der Tham-Chang-Höhle. Nach einem Mittagessen in einem urigen Restaurant geht es weiter nach Vientiane, in die laotische Hauptstadt. Auf dem Weg machen wir halt am Vang-Xang-Tempel. Angeblich war an dieser Stelle mal ein Elefantenfriedhof. 160 km. Der Abend bleibt frei. Ihr Reiseleiter hat die besten Restauranttipps für Sie. Zwei Übernachtungen im Herzen Vientianes.

Statt nach Tropfsteinhöhlen steht Ihnen der Sinn nach Aktivität? Dann gönnen Sie sich ein ganz besonderes Abenteuer - Sie haben die Wahl: Fahrradfahren, Kajakfahren oder Wandern in der Umgebung.
(F/M)

11. Tag, Dienstag, 03.11.2020: In der Hauptstadt Vientiane

Nur keine Hektik, lautet das Lebensmotto in Vientiane. Wir spazieren in aller Ruhe am Mekong entlang ins frühere Kloster Ho Phra Kaeo. Nach einem Abstecher zum Wat Si Saket mit seinen 2000 Buddhas leuchtet aus der Ferne der goldene That Luang, Nationalsymbol von Laos und bedeutendes Pilgerziel. Am Nachmittag schauen wir beim COPE Center vorbei. Ein Mitarbeiter erläutert uns, wie schwierig es im heutigen Laos ist, mit den Hinterlassenschaften des "geheimen Krieges", insbesondere Blindgängern, zurechtzukommen. Das Rehabilitations- und Therapiezentrum COPE hilft dabei.

(F/A)

12. Tag, Mittwoch, 04.11.2020: Pakse und Bolaven-Plateau

Auf nach Südlaos! Am Morgen fliegen wir mit Lao Airlines von Vientiane nach Pakse, wo wir den quirligen Großmarkt besuchen und allerlei Unbekanntes entdecken. Insekten als Snack oder doch lieber ein Baguette für die Busfahrt ins Bolaven-Plateau mitnehmen? Um Paksong bauten die Franzosen auf dem fruchtbaren vulkanischen Boden wertvollen Arabica-Kaffee an. Wir nehmen die Sträucher, Blüten und Kaffeekirschen unter die Lupe und hoffen auf eine Probe des duftenden Café Lao. Am Nachmittag fahren wir nach Champasak, in unser oberhalb des Mekongs gelegenes Resort, das seit Jahren zu den von unseren Kunden am besten bewerteten Unterkünften in Indochina zählt. Busstrecke 90 km. Drei Übernachtungen.

(F/A)

13. Tag, Donnerstag, 05.11.2020: Heiliger Wat Phou

Am Vormittag fahren wir mit Tuk-Tuks durch die ehemalige Königsstadt Champasak. Am heiligen Berg Phou Khao versteckt sich der wichtigste Teil des Tempelkomplexes Wat Phou hinter duftenden Frangipanibäumen. Der Wat Phou (UNESCO-Welterbe) ist eines der bedeutendsten und frühesten Heiligtümer der Khmer außerhalb Kambodschas. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant bleiben der Nachmittag und der Abend frei. Genießen Sie den herrlichen Ausblick auf den Fluss von unserem Resort aus!

(F/M)

14. Tag, Freitag, 06.11.2020: 4000 Inseln und Mekong-Wasserfälle

Wir sind in der Gegend der 4000 Inseln, dort, wo der Mekong mit seinen verzweigten Armen unzählige Eilande geformt hat - Siphandone. Per Bus und Boot geht's weiter nach Don Khon. Wir werfen einen Blick auf die traditionellen Pfahlhäuser und spazieren an den Überresten der ehemaligen französischen Schmalspureisenbahn vorbei. Was ist das für ein Donnern? Nein, kein Zug, das kommt vom Khong Papheng, dem größten Wasserfall Asiens! Gleich hier verläuft übrigens auch die Grenze zu Kambodscha. Extra Tour 160 km. Abschiedsbarbecue im Hotel.

Sie wollen heute allein auf Entdeckungsreise gehen? Dann hat Ihr Reiseleiter genau den richtigen Tipp: Verbringen Sie Ihren Tag doch mit einer Boots- und Fahrradtour auf der größeren, mekongaufwärts gelegenen Insel Don Khong! Erst eine Tempelbesichtigung von Wat Kann Khong, dann eine Radtour über die Insel zum Wat Phou Khao Kaew.
(F/A)

15. Tag, Samstag, 07.11.2020: Abschied von Laos

Am Vormittag bleibt uns ein letzter wehmütiger Blick auf den Mekong. Unsere Fahrt führt über die thailändische Grenze nach Ubon Ratchathani. 110 km. Am Abend fliegen wir mit Thai Smile von Ubon Ratchathani nach Bangkok und weiter mit Thai Airways nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

(F/M)

16. Tag, Sonntag, 08.11.2020: Wieder daheim

Ankunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
84,6%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
96,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
92,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
98,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
84,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
90,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
90,9%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
18.01.–02.02. 3795(ca. 4057 CHF) 4420(ca. 4725 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.02.–01.03. 3745(ca. 4004 CHF) 4370(ca. 4672 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
22.02.–08.03. 3795(ca. 4057 CHF) 4420(ca. 4725 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
07.03.–22.03. 3745(ca. 4004 CHF) 4370(ca. 4672 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
Wilfried Arz
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 14.7.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Thai Airways (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Bangkok und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlands- und Zwischenflüge (Economy) mit Thai Smile und Lao Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • Bootsfahrten von Huay Xai nach Pakbeng und von Pakbeng nach Luang Prabang
  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Halbpension (Frühstück, 4 Mittagessen und 3 Abendessen in landestypischen Restaurants, 7 Abendessen im Hotel), zusätzlich 2 Mittagessen auf Booten
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Örtliche Führer
  • Bootsausflug auf dem Mekong
  • Baci-Zeremonie in Luang Prabang
  • Eintrittsgelder (ca. 50 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 30 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Laos beantragt Studiosus bei Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für Ihre Reise benötigen Sie einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum für Laos. Das Visum für Laos wird bei Einreise am Grenzübergang erteilt. Hierzu muss der Pass mindestens noch eine freie Seiten haben (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt). Führen Sie zu diesem Zweck bitte auch zwei Passbilder (eines zur Sicherheit) mit sich.

Bitte senden Sie uns in jedem Fall rechtzeitig 4 Wochen vor Reisebeginn den Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ zurück, da wir diese für die Abwicklung der Reise mit unserer lokalen Agentur benötigen.

Diese Bestimmungen gelten für Bürger der Europäischen Union und Schweizer Staatsangehörige. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten u. U. abweichende Bestimmungen. In diesen Fällen ist der Reisende selbst für die Visabesorgung verantwortlich.

Eventuell zusätzlich anfallende Gebühren sind nicht im Reisepreis enthalten.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Thailand und Laos zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Der Militärputsch im Mai 2014 beendete eine lange Phase schwerer innenpolitischer Spannungen, die ihren Ausdruck in monatelangen Protestkundgebungen, Straßenblockaden und Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der verschiedenen politischen Strömungen fanden. Seitdem hat sich nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes die Sicherheitslage in Thailand weitgehend stabilisiert. Auch während der einjährigen Trauerperiode nach dem Tod von König Bhumipol im Oktober 2016 verläuft das öffentliche Leben normal. Kritisch bleibt die Situation im Grenzgebiet zu Malaysia, in den mehrheitlich von Muslimen bewohnten Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songhkla. Anschläge lokaler terroristischer Gruppierungen sind hier nach wie vor an der Tagesordnung. Selbstverständlich bleiben Reisen in diese Region für uns auch weiterhin tabu. Terrorwarnungen der Behörden für belebte Plätze sowie Antiterroraktionen der Polizei zeigen jedoch: Auch in anderen Landesteilen und insbesondere in Bangkok sind terroristische Anschläge nicht gänzlich auszuschließen. Daher fordern wir unsere Reiseleiter und örtlichen Partner im ganzen Land, insbesondere aber in touristischen Zentren wie Bangkok, Chiang Mai und in den Urlaubsregionen im Süden zu erhöhter Wachsamkeit und Umsicht auf. In den Tourismuszentren von Phuket, Koh Samui und Pattaya hat die Kriminalität in den letzten Jahren zugenommen.

Laos ist insgesamt ein stabiles Reiseland, dennoch besteht weiterhin, gerade nach Einbruch der Dunkelheit, eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Aufgrund der oftmals sehr schlechten Straßenverhältnisse legen wir bei vielen Reisen längere Strecken mit modernen Flugzeugen westlicher Bauart zurück. Wir haben unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten in der Dunkelheit vermieden werden. Selbstverständlich besuchen wir auch hier nur von Minen geräumte und offiziell zum Besuch freigegebene Orte und Sehenswürdigkeiten.

Nach eingehender Prüfung aller möglichen Risiken sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen in die bei Ihrer Reise besuchten Regionen Thailands und Laos abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes für Laos und ganz Thailand bzw. für einzelne, von Ihnen besuchte Landesteile bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 23. Juni 2020

Sicherheitshinweis

Thailand

Zuletzt aktualisiert am: 23. Juni 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Thailand weiterhin gewarnt.

Seit 25. März 2020 ist die Einreise auf dem Luft-, Land- und Seeweg für ausländische Reisende mit wenigen Ausnahmen untersagt. Ausgenommen sind u.a. Ausländer, die im Besitz einer gültigen thailändischen Arbeitserlaubnis sind, Diplomaten und Mitarbeiter internationaler Organisationen sowie deren Familienangehörige, Piloten und Crewmitglieder. Diese müssen einen Gesundheitsnachweis (fit-to-fly-Bescheinigung, nicht älter als 72 h) vorlegen. Faktisch ist jedoch auch dieser Gruppe eine Einreise kaum möglich, da kommerzielle Fluggesellschaften derzeit Passagiere nur mit einer Sondergenehmigung der thailändischen Regierung nach Thailand befördern dürfen. Dies betrifft auch Transitreisende.

Von Bangkok aus ist eine Rückreise nach Deutschland weiterhin mit den Angeboten kommerzieller Fluggesellschaften, ggf. über Drittländer, möglich; aktuell z.B. mit Lufthansa, KLM, Swiss, Air France, EVA Air und Qatar Airways.

Die thailändische Regierung hat Ende März 2020 den Notstand ausgerufen. Damit erhält der Regierungschef weitreichende Vollmachten. Es muss insbesondere mit Einschränkungen der Bewegungs-und Reisefreiheit, der Versammlungs- und der Meinungsfreiheit gerechnet werden. Reisende müssen sich den Maßnahmen der Regierung (Überwachungs- und Quarantänemaßnahmen, lückenlose Kontrolle ihrer Bewegungen u.a.) im Hinblick auf die Bekämpfung des Sars-CoV2-Virus verpflichtend unterziehen.

Verstöße gegen die Notstandsverordnung werden von den thailändischen Behörden strikt geahndet und sind mit Haft- und Geldstrafen belegt. In den einzelnen Provinzen gelten oftmals über die landesweit getroffenen Maßnahmen hinausgehende Vorschriften.

Inlandsflüge sind weiterhin nur in eingeschränktem Umfang verfügbar, bei Fahrten mit dem Mietwagen ist mit Einschränkungen und Kontrollen zu rechnen. Reisebeschränkungen der einzelnen Provinzen müssen beachtet werden und können stark variieren, z. B für die Provinz Phuket.

Für Flugreisen ab Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok wird empfohlen, die Anreise mindestens einen Tag vor Abreise durchzuführen. Der Flughafen Phuket ist für den kommerziellen Flugverkehr bis auf weiteres geschlossen.

Bitte beachten Sie die lokalen Vorschriften genau (insbesondere die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln).

Sollten Sie sich in Thailand aufhalten und ausreisen wollen, nutzen Sie die genannten kommerziellen Angebote der Fluggesellschaften auch unter Einbeziehung von Rückkehroptionen über Drittländer.

Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.

Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus

Sicherheit

Von Reisen in die Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla im Süden Thailands wird dringend abgeraten.

Terrorismus

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort. Auch in Thailand können Anschläge selbst in Urlaubsgebieten nicht ausgeschlossen werden. Zuletzt kam es am 2. August 2019 in Bangkok an unterschiedlichen Orten zu kleineren Bombenexplosionen.

In den Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen Separatistengruppen und Sicherheitskräften sowie zu terroristischen Anschlägen, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele. Dort gelten Notstandsgesetze. In einzelnen Distrikten, insbesondere an der Grenze zu Malaysia, kann es auch kurzfristig zur Verhängung von nächtlichen Ausgangssperren kommen.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften, bei unvermeidbaren Aufenthalten in den Südprovinzen auch im Fall von nächtlichen Ausgangssperren.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit stabil, mit Ausnahme der Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia, wo es zu Auseinandersetzungen und Anschlägen kommt und Notstandsrecht gilt.

Die Meinungsfreiheit ist eingeschränkt. Kritik an der Regierung und an Gegebenheiten des Landes kann strafrechtlich relevant werden, insbesondere, wenn sie unter Nutzung elektronischer Medien geäußert wird.

- Seien Sie sich des streng angewendeten Majestätsbeleidigungsgesetzes in Thailand bewusst.

- Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Thailand verzeichnet zunehmende Kriminalität. Neben Diebstahl und Betrugsfällen kommen auf Gewaltverbrechen wie Vergewaltigung und Raubüberfalle, teilweise mit Todesfolge, vor. Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya.

Auf den monatlich stattfindenden ,,Mondscheinpartys„ (Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan ist es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen wie der Vergewaltigung von unter Drogen oder Alkohol stehenden Touristinnen gekommen.

In vielen Touristenhochburgen ist die Zusammenarbeit von Banden mit korrupten Polizeibeamten keine Seltenheit. Dabei wird Touristen unterstellt, gemietete Gegenstände wie Jet Skis oder Motorroller beschädigt zurückgegeben oder Bagatelldelikte wie z.B. einen Diebstahl von Uhrenimitat begangen zu haben, um Geld zu erpressen. Besonders auffällig geworden ist die Polizeistation am Patong Beach.

Die Gefahr von Betrugsversuchen unter Mitwirkung von Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrern ist hoch, z. B. werden Touristen gezielt in diverse Geschäfte geführt und unter Druck gesetzt, dort Fälschungen oder minderwertige Produkte zu kaufen.

In entlegenen Gebieten und in den Grenzgebieten zu Kambodscha und Myanmar kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen. Sicherheitsvorkehrungen in Hotels und Clubs in Thailand entsprechen teilweise nicht europäischen Standards.

- Benutzen Sie nur Taxis oder Tuk-Tuks, deren Fahrer Sie selbst angesprochen haben.

- Bereiten Sie Trekking-Touren gut vor und unternehmen Sie diese am besten in einer Reisegruppe unter sachkundiger Führung.

- Achten Sie bei Fähren und Ausflugsbooten auf Sicherheits- und Rettungseinrichtungen und seien Sie entsprechend vorsichtig.

- Nehmen Sie in Fällen möglicher Erpressung mithilfe von korrupten Polizisten unverzüglich Kontakt mit der deutschen Botschaft in Bangkok auf.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in Bussen und an Stränden aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Es herrscht tropisches Klima.

Insbesondere in der Regenzeit von Mai bis Oktober kommt es häufig zu großflächigen Überschwemmungen und Erdrutschen, denen häufig Menschen zum Opfer fallen.

Im Südosten der Thai-Halbinsel (u.a. auch auf Koh Samui) kommt es auch von November bis Januar zu Starkregen und vereinzelten Tropenstürmen.

Thailand befindet sich in einer seismisch aktiven Zone, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss.

- Achten Sie stets auf Warnmeldungen des thailändischen Meteorological Department.

- Beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Krisenreaktionszentrum

11013 Berlin

Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

Fax: +49-(0)30-18 17-51000

Reise- und Sicherheitshinweise Laos

Zuletzt aktualisiert am 11. Juni 2020

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:

Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte

Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz

Aktuelles

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Laos zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.

Laos ist derzeit weitgehend abgesperrt. Seit dem 23. März 2020 sind alle Grenzübergänge (Land- und Luftweg) für den Personenverkehr gesperrt. Ausnahmen bestehen für laotische Arbeiter aus Thailand, Vietnam und China sowie für ausländische Investoren, Teilhaber, Experten und Diplomaten unter Einhaltung von Quarantänevorschriften. Reguläre, kommerzielle Flugverbindungen zwischen Laos und den Staaten der Region sind de facto eingestellt. Damit ist Laos von den wichtigen Umsteigeflughäfen abgeschnitten.

Eine Ausreise aus Laos ist derzeit nur mit unregelmäßig stattfindenden Charterflügen aktuell über Incheon/Südkorea mit Anschluss nach Europa möglich. Dabei darf der Transitaufenthalt in Südkorea einen Zeitraum von 24 Stunden nicht überschreiten. Vor Ausreise müssen sich deutsche Staatsangehörige bei der Deutschen Botschaft Vientiane melden, da diese dem laotischen Außenministerium deren Ausreise notifizieren muss.

Die Ausstellung von „Visa upon Arrival“ oder eines E-Visa für Laos ist derzeit bis auf weiteres generell ausgesetzt worden. Touristenvisa werden überhaupt nicht mehr ausgestellt. Visa können aktuell nur in bestimmten Ausnahmefällen (ausländische Investoren, Teilhaber, Experten und Diplomaten) bei der zuständigen laotischen Auslandsvertretung im Land der Abreise beantragt werden.

Seit dem 22. Mai 2020 wurden die Inlandsflüge von Lao Airlines wieder aufgenommen. Ebenso ist der Über-Land-Busverkehr wieder möglich.

Für Laos wurden Rückholaktionen für Reisende durchgeführt.

Sollten Sie sich noch touristisch in Laos aufhalten und ausreisen wollen, halten Sie unbedingt Ihre Eintragungen in der Krisenvorsorgeliste aktuell und informieren Sie sich bei der Deutsche Botschaft Vientiane.

Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus, insbesondere die derzeitige Reisewarnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Sicherheit

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die politische Lage ist insgesamt stabil. In der Provinz Xaisomboun gab es wiederholt gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen und Sicherheitskräften. Einzelne Protestaktionen können nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Im Zusammenhang mit Grenzverlaufsdiskussionen zwischen Laos und Kambodscha haben sich insbesondere innerhalb der südlichen Provinz Attapeu in der Grenzregion zwischen den Distrikten Phouvong and Sanamxay Spannungen aufgebaut. Auf beiden Seiten wurden militärische Einheiten stationiert. Das laotische Militär hat eine restriktive Zugangspolitik für den Bereich des Grenzstreifens mit einer Länge von 140 km verhängt.

Insbesondere in den östlichen Landesteilen lagern immer noch zahllose nicht explodierte Sprengkörper aus dem 2. Indochinakrieg (UXO).

• Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.

• Meiden Sie größere Menschenansammlungen.

• Vermeiden Sie Fahrten, die in die Nähe des Grenzstreifens zu Kambodscha führen.

• Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege nicht.

• Zur Sicherheit auf der kambodschanischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Kambodscha.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kleinkriminalität in Laos nimmt weiterhin zu. In den von Touristen stark frequentierten Städten Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng kommt es vermehrt zu Überfällen, Handtaschen- und Moped Diebstählen, immer häufiger auch unter Gewaltanwendung. Es häufen sich vor allem sogenannte „bag-snatching“ Vorfälle, bei denen sich Diebe ihren Opfern auf dem Moped fahrend von hinten nähern und ihnen auf zumeist sehr ruppige Art Handtaschen und Rucksäcke entreißen.

Vermieter von Motorrad- oder Mopedvermietungen verlangen regelmäßig als Sicherheit den Reisepass und geben diesen bei jeglichen Schäden am Zweirad oder bei Diebstahl i.d.R. nur nach Zahlung eines willkürlich festgesetzten Betrages zurück.

Gemietete Motor- und Fahrräder werden vermehrt und zuletzt teilweise auch unter Gewaltanwendung gestohlen und dann vom Mieter die Bezahlung eines neuen Motor- oder Fahrrads gefordert, wenn dies Teil des Mietvertrags ist. In einigen Fällen arbeiten Vermieter und Diebe zusammen, sog. Scooter Scams.

Die Zunahme der Kriminalität ist eng verbunden mit ansteigendem Drogenmissbrauch; die Zahl (tödlicher) Zwischenfälle steigt. Beim Genuss von mit Drogen versetzten Lebensmitteln und Getränken drohen schwere gesundheitliche Schäden.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

• Vermeiden Sie möglichst die Hinterlegung Ihres Reisepasses bei Motorrad- oder Mopedvermietern und prüfen Sie genau die Versicherungsbedingungen für den Verlustfall, verzichten Sie ggf. auf die Anmietung.

• Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Drogen.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

• Kontaktieren Sie im Notfall die Polizei unter +856 21212703.

Natur und Klima

Es herrscht tropisches Monsunklima.

In der Regenzeit von Mai bis November können monsunartige Regenfälle weitreichende Überschwemmungen und Erdrutsche insbesondere entlang des Mekong-Flusses und in gebirgigen Regionen verursachen.

Laos liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann.

• Verfolgen Sie in der Regenzeit Vorhersagen zu erhöhten Pegelständen und Überschwemmungen z.B. bei der Mekong River Commission und beim laotischen Wetterdienst.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Krisenreaktionszentrum

11013 Berlin

Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

Fax: +49-(0)30-18 17-51000

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Laos

Gesundheit

Stand: 26. März 2020

 

Aktuelles

Ausgehend von der aktuellen Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus 2019-nCoV aus der chinesischen Stadt Wuhan muss auch in Laos mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China und importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

Beachten Sie die Informationen im Merkblatt nCoV sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert-Koch-Instituts RKI.

 

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

 

• Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

 

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nachzuweisen.

 

• Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

• Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut, und JE empfohlen.

• Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V. (DTG).

 

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

 

• Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

 

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

 

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

 

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

 

• Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

 

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

 

• Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

• Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

• Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

 

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

 

• Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

• Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

 

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

 

• Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

 

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

 

• Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

• Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

• Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

• Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

• Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

• Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

• Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

 

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

 

• Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

 

Schistosomiasis (Bilharziose)

Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann. Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels.

 

Influenza

Saisonale Influenzaviren kommen überwiegend während der Regenzeit vor, epidemische Verläufe sind nicht bekannt. Die pandemische Influenza A/H1N1 konnte seit Juni 2009 nachgewiesen werden, die Fälle sind deutlich rückläufig. Zwei tödlich verlaufene Fälle der aviären Influenza A/H5N1 (Vogelgrippe) wurden 2007 bekannt, seither gab es nur noch vereinzelte Ausbrüche auf Geflügelfarmen, die schnell eingedämmt werden konnten.

 

Weitere wichtige Erkrankungen im Land

Tollwut (vorwiegend in ländlichen Gebieten, Impfstoffe und Immunglobulin sind in Laos insbesondere auf dem Land nur schwer zu bekommen), Japanische Encephalitis (saisonal in ländlichen Gebieten) sowie auf dem Lande auch Melioidose und Leptospirose sind weiter wichtige Infektionskrankheiten. Verschiedene giftige Schlangenarten kommen vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten, siehe Merkblatt Erste Hilfe bei Schlangenbissen.

 

Medizinische Versorgung

In Vientiane ist die medizinische Grundversorgung in einigen wenigen Privatkliniken möglich (Niveau Hausarztpraxis/Gemeinschaftspraxis). Bei Bedarf erfolgt eine Verlegung in ein internationales Krankenhaus im benachbarten Thailand.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte.

• Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

• Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V..

 

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

 

• Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

• Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

• Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

• Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

 

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

 

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

 

Auswärtiges Amt

Krisenreaktionszentrum

11013 Berlin

Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

Fax: +49-(0)30-18 17-51000

 

Thailand

Zuletzt aktualisiert am: 23. Juni 2020

Gesundheit

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Ausgehend von der aktuellen Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus 2019-nCoV aus der chinesischen Stadt Wuhan muss auch in Thailand mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China und importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

Beachten Sie die Informationen im Merkblatt nCoV sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert-Koch-Instituts RKI.

 

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 12 Monaten  eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Thailand selbst ist kein Gelbfiebergebiet.

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Encephalitis empfohlen.

Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

 

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

 

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober. Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

 

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Insbesondere die südlichen Provinzen Thailands, inklusive der Touristenzentren, sind betroffen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

 

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, in etwa ein Viertel der Fälle handelt es sich um die gefährliche Malaria tropica. Ein geringes Malariarisiko besteht in den Grenzregionen zu Myanmar, Kambodscha und Malaysia. Ein minimales Risiko liegt im Rest des Landes einschließlich Phuket, Koh Samui und auf weiteren Inseln vor. Als malariafrei gelten die Städte Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Pattaya, Samet und die Inseln der Krabi Provinz (Koh Phi Phi, Koh Yao Noi, Koh Yao Yai, Ko Lanta), siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

 

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

 

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich insbesondere in Thailand um sehr häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

 

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

 

Neue Influenza A/H1N1 2009 (Schweinegrippe)

Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.

 

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Seit Jahren ist in Thailand die hochpathogene Form der aviären Influenza (“Vogelgrippe„) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.

Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

 

Weitere Infektionskrankheiten

Weiter vorkommende Infektionen sind Tollwut, Japanische Enzephalitis sowie Melioidose und Leptospirose.

 

Schlangen

In Thailand kommen diverse giftige Schlangenarten vor. Auch in den Stadtgebieten, vor allem während der Regenzeit Muss mit Schlangen gerechnet werden.

Bei einem Schlangenbiss beachten Sie bitte die Hinweise im Merkblatt Erste Hilfe bei Schlangenbissen.

 

Luftverschmutzung

Die Luftverschmutzung/Feinstaubbelastung in größeren thailändischen Städten, insbesondere in Bangkok und Chiang Mai, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Außerdem ist in der trockenen Jahreszeit (November bis April) in ländlichen Gebieten aufgrund von Bränden eine stärkere Belastung durch Rauch und Staub möglich.

Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z. B. über den World Air Quality Index und Air4Thai sowie die Smartphone App AirVisual.

 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete, Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte.

Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken). Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

 

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

 

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

 

Auswärtiges Amt

Krisenreaktionszentrum

 

 

Auswärtiges Amt

Krisenreaktionszentrum

11013 Berlin

Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

Fax: +49-(0)30-18 17-51000