Indochina die umfassende Reise

Kambodscha, Laos, Vietnam

Übersicht

  • Die kulturellen Höhepunkte von Laos, Vietnam und Kambodscha erleben
  • Bootsfahrten auf dem Mekong, dem Parfümfluss und in der Halongbucht
  • Begegnung mit laotischen Schülern in Luang Prabang und Besuch einer Hotelfachschule in Siem Reap

Lüften Sie mit uns den Bambusvorhang und entdecken Sie den Zauber Indochinas! Lernen Sie Laos kennen, die scheue Schönheit am Mekong, finden Sie heraus, was die Königsstadt Luang Prabang außer 30 buddhistischen Tempeln noch zu bieten hat, und lassen Sie sich auf dem Mekong zu hochprozentigen Spezialitäten und alten Dschungelmetropolen treiben! In Vietnam begegnen wir Onkel Ho in Hanoi und lernen in Siem Reap Straßenkinder kennen, die neue Chancen im Leben bekommen haben. Überwältigen wird uns zum Abschluss die Khmerkultur rund um Angkor.

Route

1. Tag, Sonntag, 04.03.2018: Indochina, wir kommen!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Mittag Flug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Hanoi (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Nichtschläfer können sich mit Tiziano Terzanis Roman "Fliegen ohne Flügel" auf Indochinas Alltag und Mythen einstimmen.

2. Tag, Montag, 05.03.2018: Vientiane erwacht

Am Morgen Ankunft in Hanoi und Weiterflug nach Vientiane. Die Zeiten, in denen Spione noch Geheiminformationen in Vientianes Bars verkauften und Agenten durch die Straßen huschten, gehören längst der Vergangenheit an. Denn kaum vom Kommunismus entdeckt, fiel Vientiane in einen Dämmerschlaf und wurde erst wiedererweckt, als Baukräne eine Boomtown aus der Hauptstadt machen wollten. Ihre Studiosus-Reiseleiterin zeigt Ihnen das Mekongufer und die älteste Seite der Metropole: den Wat Si Saket und den goldenen That Luang.

3. Tag, Dienstag, 06.03.2018: Luang Prabang - Feuerwerk der Farben

Am Vormittag fliegen wir mit Lao Airlines nach Luang Prabang (UNESCO-Welterbe). Schon auf dem Weg zum Hotel macht uns diese Stadt klar, dass sie alles mag, nur eines nicht: Eintönigkeit. Schwarz-golden glänzen uns gewaltige Tempelanlagen entgegen, tiefgrün säumen Bäume die Ufer, weiß und rosa blühen die Frangipanibäume, in Safrangelb und Orange wandeln Mönche vorbei. Auf einem Rundgang sammeln wir erste Eindrücke von der farbenfrohen Minimetropole. Bereit für die Baci-Zeremonie am Abend? Lassen Sie sich von diesem stimmungsvollen Ritual der Laoten umgarnen und Ihr Gepäck mit guten Geistern ausstatten! Drei Übernachtungen in Luang Prabang.

4. Tag, Mittwoch, 07.03.2018: Die Tempel von Luang Prabang

Mit einer flammenden Hommage an Buddha empfängt uns der prachtvolle Tempel Wat Xieng Thong. Anschließend besuchen wir den historisch so bedeutsamen Wat Mai mit seiner 4 m hohen bronzenen Buddhastatue. Extratour Gut gestärkt vom Mittagessen, steigen wir den Berg Phousi hinauf (1 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m). Der Nachmittag steht Ihnen in Luang Prabang zur freien Verfügung. Bummeln Sie durch die lebhafte Hauptstraße mit ihren vielen Antiquitätengeschäften oder entspannen Sie bei einer Massage im Hotel.

Möchten Sie eigene Wege gehen? Studiosus hat immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Anstatt die Tempel zu besichtigen, können Sie auch ins Stadtgewühl eintauchen. Feilschen Sie mit den Frauen auf dem Hmong-Markt um Stickereien oder suchen Sie nach laotischem Kunsthandwerk im Traditional Arts & Ethnology Centre!

5. Tag, Donnerstag, 08.03.2018: Laos' schnellste Autobahn - der Mekong

Heute besuchen wir pünktlich zum Unterrichtsbeginn eine Grundschule und erfahren aus erster Hand, welche Bildungschancen die Jugend in Laos hat. Welches sind ihre Lieblingsfächer und was wissen die Schüler über Deutschland? Ein Tagesauftakt voller Begegnungen. Welche Loyalität zur Royalität Laos früher zusammenhielt, erfahren wir anschließend im Königspalast von Luang Prabang. Hier zeichnen internationale bis extraterrestrische Geschenke das Bild einer kosmopolitischen Verbundenheit. Dann geht es mit dem Boot auf den Mekong. In den Höhlen von Pak Ou schauen uns Buddhas in allen Größen und Farben versteinert an. Warum sie gerade auf diesem Platz versammelt sind, enträtseln Sie mit Ihrer Reiseleiterin. Ein scharfer Geruch steigt uns auf dem Rückweg in die Nase: Lao-Lao, frisch gebrannter Reisschnaps. Lust auf eine Kostprobe? Genießen Sie danach am Abend Luang Prabang.

6. Tag, Freitag, 09.03.2018: Freie Zeit in Luang Prabang

Heute führen Sie Regie! Lassen Sie sich einen Kochkurs organisieren, radeln Sie durch die gemütliche Kleinstadt oder genießen Sie einfach das schöne Hotel. Oder Sie schließen sich Ihrer Reiseleiterin zu einem Ausflug an: Wir besuchen einen Schmetterlingsgarten und bewundern die unterschiedlichsten farbenfrohen Exemplare. Die Besitzer aus Holland erzählen uns, wie sie dieses kleine Paradies erschaffen haben. Anschließend fahren wir zu den Wasserfällen Khouang Sy (65 €). Gewaltig stürzen sie in die Tiefe, an ihrem Fuße liegen kristallklare Seen. Die kleinen Pools laden zu einem erfrischenden Bad ein, und wir lassen uns ein Mittagspicknick schmecken. Am Abend bringt uns Vietnam Airlines nach Hanoi. Zwei Übernachtungen.

7. Tag, Samstag, 10.03.2018: Hanoi mit Onkel Ho und Konfuzius

Für die Ewigkeit einbalsamiert grüßt uns Volksheld Ho Chi Minh in seinem Mausoleum. Wie Hanois junge Generation vor 800 Jahren die Schulbank drückte, schauen wir uns danach bei Konfuzius im Literaturtempel an. Lassen Sie sich am Nachmittag mit Ihrer Reiseleiterin durch die Altstadt treiben, schauen Sie im Old Quarter bei den Bambus- und Papierhändlern vorbei, feilschen Sie in den Gassen um Flipflops, Lackwaren und Holzschnitzereien oder probieren Sie in den dampfenden Garküchen Leckereien wie Reissuppe oder frischen Sinh To, einen Fruchtshake. Extratour Am Abend lässt Hanoi für uns so richtig die Puppen tanzen - im Wasserpuppenballett.

Statt Altstadttour lieber Kult(o)ur in Vietnams Galerien? Eine riesige Auswahl hält die Green Palm Gallery für Sie bereit - falls gewünscht, auch mit käuflichen Objekten für zu Hause.

8. Tag, Sonntag, 11.03.2018: Die Halongbucht

Am Morgen starten wir mit dem Bus zur Halongbucht (UNESCO-Welterbe). Immer wieder passieren wir große Produktionsstätten der Bekleidungsindustrie, die für den Westen günstig produzieren. Wie es sich hier mit den Arbeitsbedingungen verhält, können Sie mit Ihrer Reiseleiterin diskutieren. 175 km. Mittags gehen wir an Bord und kreuzen mit einer Dschunke durch die Halongbucht mit ihren Karstkegeln. Wir genießen den Anblick vom Wasser aus und lassen es uns bei gegrillten Fischspezialitäten gut gehen. Sie haben in der Kegelkarstlandschaft plötzlich ein Déjà-vu? Vielleicht haben Sie Catherine Deneuve im Film "Indochine" im Sinn. Warum ein Drache einst die beliebte Filmkulisse ins Meer gemeißelt haben soll, erfahren Sie von Ihrer Reiseleiterin. Übernachtung an Bord einer komfortablen Dschunke.

9. Tag, Montag, 12.03.2018: Ba-Vang-Pagode und Zentralvietnam

Wenn Wu, Cheng, Yan, Wu Hai und Son zusammenkommen, kann das nur eines bedeuten: Ihre Zeit für Tai-Chi ist angebrochen. Die Bootscrew hat gleich alle fünf Meister auf einmal verinnerlicht und zeigt Ihnen am Morgen, wie Sie Ihr Yin und Yang am besten ankurbeln. Genießen Sie danach beim Frühstücksbrunch ganz entspannt die Fahrt in den Hafen von Halong. Anschließend fahren wir zur Ba-Vang-Pagode, die zu einer buddhistischen Zen-Schule gehört. Vor Kurzem erbaute diese die größte Gebetshalle Vietnams auf dem Berg Thanh Dang. 160 km. Abends Flug mit Vietnam Airlines nach Hue (UNESCO-Welterbe). Zwei Übernachtungen.

10. Tag, Dienstag, 13.03.2018: Hues Kaiserstadt

Mit Dörfchen, Reisfeldern, Tempeln und einer Verbotenen Stadt wollte Vietnam hier einst dem großen Bruder China Konkurrenz machen. Doch während der in Beijing weiterstrahlt, schaut uns Hues Kaiserstadt heute seltsam geknickt an. Der Parfümfluss fließt durch ein Land voller Legenden, denen wir bei einer Bootsfahrt auf den Grund gehen. Bewacht von Elefanten, Beamten und Soldaten empfängt uns nachmittags pompös das kaiserliche Grab von Minh Mang (UNESCO-Welterbe). Lust auf Alltagsleben am freien Nachmittag? Spazieren Sie doch über den Fluss, um am östlichen Zipfel der Kaiserstadt auf dem Dong-Ba-Großmarkt tief in die vietnamesische Lebensart einzutauchen!

11. Tag, Mittwoch, 14.03.2018: Über den Wolkenpass nach Hoi An

Hinter den Serpentinen des Wolkenpasses erwartet uns der tropische Süden. Wie umkämpft die Straße im Vietnamkrieg war, schildert Ihnen Ihre Reiseleiterin während der Fahrt. Schöne Blicke auf die Küstenlandschaft Zentralvietnams begleiten unsere Fahrt bis nach Hoi An. In der Altstadt Hoi Ans (UNESCO-Welterbe) führen uns alte Kaufmannshäuser und Versammlungshallen auf eine Zeitreise ins Mittelalter. 150 km.

12. Tag, Donnerstag, 15.03.2018: Weltstadt Saigon

Genießen Sie den Morgen bei einem ausgiebigen Frühstück oder bummeln Sie über den lebhaften Markt von Hoi An. Mittags fliegen wir von Da Nang nach Saigon - der heimlichen Hauptstadt Vietnams. Temperamentvoll bezirzt uns die Metropole auf einem ersten Rundgang zwischen Oper und Rathaus mit Savoir-vivre und übersprudelnder asiatischer Lebensart. Bei einer Dinner Cruise auf dem Saigon-Fluss bewundern wir die Skyline der heimlichen Hauptstadt Vietnams. Zwei Übernachtungen im Herzen Saigons.

13. Tag, Freitag, 16.03.2018: Saigon - früher und heute

Die Citytour zeigt es: Wie Pilze schießen neben uns moderne Glaspaläste aus dem Asphalt und heben, umknattert von blutjungen Großstädtern auf ihren Motorrädern, geradewegs ins Wirtschaftswunder ab. Extratour Frauen mit Reiskörben und Schuhputzer quetschen sich dazwischen, als hätten sich die Zeiger der Uhr für sie nie weitergedreht. An die amerikanische Besatzungszeit erinnert uns das Kriegsmuseum. Dann geht die Reise ins Chinesenviertel Cholon: Hier wachsen kleine Tempel in den Himmel, der Geruch von Räucherstäbchen erfüllt die Luft. Feilschen Sie mit den Händlern auf dem Binh-Tay-Markt um die Wette und beten Sie im Thien-Hau-Tempel für gute Geschäfte. Mittags stärken Sie sich bei einer dampfenden Schüssel Pho. Pho bedeutet für die Vietnamesen das Leben, die Liebe und was sonst noch wichtig ist. Der restliche Tag in Saigon gehört Ihnen!

Wer mehr über den Vietnamkrieg erfahren möchte, kann heute einen halbtägigen Ausflug zu den Tunnelanlagen von Cu Chi unternehmen. 10 m unter der Erde bauten die Vietcong hier eine Stadt und wappneten sich mit zahlreichen tückischen Fallen, aber auch Schlaf- und Versammlungsräumen, Krankenstationen, Gebetsräumen, Werkstätten und Bunkern gegen die Angriffe der Amerikaner.

14. Tag, Samstag, 17.03.2018: Nach Phnom Penh

Morgens heißt es: Tschüss, Vietnam - hallo, Kambodscha! Wir fliegen wir mit Cambodia Angkor Air nach Phnom Penh. Wie Phönix aus der Asche hat die Kapitale den Staub der Roten Khmer abgeschüttelt und blüht wieder in den exotischsten Farben. Wir schauen bei Kambodschas König und seinen Ahnen vorbei - im Königspalast und in der Silberpagode. In einem Restaurant am Flussufer lassen wir uns beim Abendessen langsam in die Nacht fallen.

15. Tag, Sonntag, 18.03.2018: Fahrt nach Siem Reap

Morgens besuchen wir Kambodschas schönstes Geschichtsbuch: das Nationalmuseum. Danach wird es haarig! Denn was uns auf der Fahrt nach Siem Reap in Skun erwartet, ist wirklich nicht jedermanns Geschmack: gebratene Spinnen, frittiert in Form gebracht. Ein Abenteuer zum Essen! 350 km. Drei Übernachtungen in Siem Reap.

16. Tag, Montag, 19.03.2018: Angkor Wat - die Mutter aller Tempel

Gewaltig erheben sich vor uns die Tempel der Roluos-Gruppe. Der Pyramidentempel Bakong war der Prototyp für alle Angkor-Tempel. Anschließend besuchen wir eine Hotelfachschule, erfahren dort, wie Jugendliche eine sichere Ausbildung erhalten, und können beim Mittagessen ihr ganzes kulinarisches Know-how austesten. Gut gestärkt sind wir bereit für ein wahres Highlight: Angkor Wat - Mutter aller Tempel und größtes religiöses Bauwerk der Erde. Über vier Jahrhunderte lang tobten sich an der göttlichen Pyramide die kambodschanischen Steinmetze aus und meißelten ihre Heldenepen so unfassbar schön in Stein, dass die Gänsehaut gar nicht mehr nachlässt.

17. Tag, Dienstag, 20.03.2018: Bayon und Ta Phrom

Heute Morgen werden wir von den Geistern und Dämonen im Bayon-Tempel prompt mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßt. Was wollen sie uns damit im Dschungeldickicht sagen? Das entschlüsseln Sie gemeinsam mit Ihrer Reiseleiterin. Dann jagen Sie im Ta-Prohm-Tempel Lara Croft hinterher und suchen zwischen den alten Reliefs der Anlage das magische Dreieck der Khmer. Die Baumriesenwurzeln fesseln die Steinmonumente. Der letzte Abend in Indochina naht. Wir versüßen uns den Abschied mit einem gemeinsamen Dinner.

18. Tag, Mittwoch, 21.03.2018: Banteay Srei und Abschied

Himmlische Göttinnen tanzen auf den Abbildungen des Banteay Srei vor uns und entführen uns elfengleich in die hinduistische Sagenwelt. Dann schauen wir bei den Senteurs d'Angkor vorbei: Hier werden aus besten kambodschanischen Rohmaterialien Düfte, Gewürze und Tees produziert. Der Nachmittag gehört Ihnen. Shoppen, Sonnenbaden - alles ist möglich! Am Abend fliegen wir mit Vietnam Airlines nach Saigon (Flugdauer ca. 1 Std.) und von dort kurz vor Mitternacht weiter nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 12,5 Std., Abendessen im Flugzeug).

19. Tag, Donnerstag, 22.03.2018: Wieder zu Hause

Morgens Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
91,5%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
97,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
96,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
98,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
88,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
91,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
95,7%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2008 und 14001:2004

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2016.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
21.01.–08.02. 4145(ca. 4812 CHF) 4835(ca. 5613 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
18.02.–08.03. 4145(ca. 4812 CHF) 4835(ca. 5613 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
25.02.–15.03. 4145(ca. 4812 CHF) 4835(ca. 5613 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Brigitte Heusel
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Brigitte Heusel
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
28.10.–15.11. 4145(ca. 4812 CHF) 4835(ca. 5613 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Michael Saurer M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Ulrich Sigmundt M.A.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.11.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Vientiane und zurück von Siem Reap; weitere Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
  • Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 15 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Eine Übernachtung auf einer Dschunke (Doppelkabine)
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen in Restaurants, ein Mittagessen in einer Hotelfachschule, ein Abendessen im Hotel, 7 Abendessen in Restaurants, ein Abendessen während einer Dinner-Cruise, 2 Seafood-Essen an Bord eines Halongschiffes
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis ca. 16 Uhr
  • Bootsfahrten auf dem Mekong, in der Halongbucht und auf dem Parfümfluss
  • Baci-Zeremonie in Luang Prabang
  • Besuch eines Wasserpuppentheaters in Hanoi
  • Eintrittsgelder (ca. 110 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung für Laos und Kambodscha (ca. 55 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Laos und Kambodscha beantragt Studiosus bei der Einreise. Deutsche benötigen für diese Reise kein Visum für Vietnam. Bei Buchung einer Verlängerung in Vietnam benötigen auch Deutsche ein Visum. Visumpflicht besteht generell für Österreicher und Schweizer. Gerne beantragen wir gegen Mehrpreis das Visum für Sie (Frist 5 Wochen).

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Vietnam, Laos und Kambodscha benötigen Deutsche einen 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass mit mindesten 5 freien Seiten, Visa für Laos und Kambodscha sowie ggfs. für Vietnam. Die Visa für Laos und Kambodscha werden bei der Einreise am Flughafen erteilt. Bitte führen Sie zu diesem Zweck drei Passbilder (eines zur Sicherheit) mit sich.

Ein Visum für Vietnam ist nur für Nichtdeutsche nötig bzw. für Deutsche, die nach dem Kambodscha-Aufenthalt nochmals nach Vietnam einreisen. Das Visum für Vietnam muss dann vorab beantragt werden.

Kostenpflichtige Vietnam-Visumbeantragung für Nichtdeutsche

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen

bzw. diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- 1 ausgefüllter Visumantrag Vietnam

- 1 farbiges Passbild

- Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Es werden nur Bilder in Fotoqualität akzeptiert, keine selbst ausgedruckten. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

Wichtiger Hinweis zur Passeinsendung

Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinem Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.

Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück? Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Vietnam-Visumbeantragung für Deutsche, die nach dem Kambodscha-Aufenthalt nochmals nach Vietnam einreisen für eine Verlängerung

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

einzusendende Unterlagen: - Passkopie

- Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

Wir besorgen für Sie ein Einladungsschreiben der Agentur, mit dem Sie dann unter Vorlage Ihres Reisepasses bei der zweiten Einreise vor Ort ein Visum bekommen. Das Einladungsschreiben liegt Ihren abschließenden Unterlagen bei. Die Kosten hierfür betragen 45 USD, die ebenfalls vor Ort bei Einreise zu bezahlen sind. Bitte nehmen Sie hierfür zwei weitere Passbilder mit auf die Reise.

Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie Ihr Visum selbst beantragen. Je nach Nationalität kann Ihr Visum als E-Visum beantragt werden oder es muss bei der Botschaft eingeholt werden. Bitte senden Sie uns in dem Fall und auch wenn Sie kein Visum benötigen rechtzeitig 4 Wochen vor Reisebeginn den Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿ zurück.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Laos und Kambodscha beantragt Studiosus bei der Einreise. Deutsche benötigen für diese Reise kein Visum für Vietnam. Bei Buchung einer Verlängerung in Vietnam benötigen auch Deutsche ein Visum. Visumpflicht besteht generell für Österreicher und Schweizer. Gerne beantragen wir gegen Mehrpreis das Visum für Sie (Frist 5 Wochen).

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Laos und Kambodscha zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Die Sicherheitslage in Laos und Kambodscha hat sich in den letzten Jahren zwar verbessert, dennoch besteht weiterhin, gerade nach Einbruch der Dunkelheit, eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Aufgrund der oftmals sehr schlechten Straßenverhältnisse legen wir bei vielen Reisen längere Strecken mit modernen Flugzeugen westlicher Bauart zurück. Wir haben unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten in der Dunkelheit vermieden werden. Selbstverständlich besuchen wir auch hier nur von Minen geräumte und offiziell zum Besuch freigegebene Orte und Sehenswürdigkeiten. Wir verzichten bei unseren Ausflügen auf dem Tonle-Sap-See auf die Benutzung der meist überladenen Linienschiffe und verwenden ausschließlich Charterboote unserer Agentur, die strengen Sicherheitsstandards entsprechen.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen

Stand: 13. Oktober 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Laos

Unverändert gültig seit: 4. September 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Die Kleinkriminalität in Laos nimmt weiterhin zu. In den von Touristen stark frequentierten Städten Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng kommt es vermehrt zu Überfällen, Handtaschen- und Moped Diebstählen, immer häufiger auch unter Gewaltanwendung.

Die Zunahme der Kriminalität ist eng verbunden mit ansteigendem Drogenmissbrauch in Laos.

Angesichts der vielerorts angebotenen Motorrad- oder Mopedvermietungen wird davon abgeraten, den vom Vermieter regelmäßig als Sicherheit verlangten Reisepass dort zu hinterlegen. Bei jeglichen Schäden am Mietmotorrad oder bei Diebstahl ist es i.d.R. nur nach Zahlung eines willkürlich festgesetzten Betrages möglich, den Pass zurückzuerlangen.

Es kommt immer wieder vor, dass gemietete Motor- und Fahrräder gestohlen werden und dann vom Mieter die Bezahlung eines neuen Motor- oder Fahrrads gefordert wird, wenn dies Teil des Mietvertrags ist.

Die Zahl von (tödlichen) Zwischenfällen im Bereich des Drogenmissbrauchs in Laos steigt derzeit. Beim Genuss von mit Drogen versetzten Lebensmitteln und Getränken drohen schwere gesundheitliche Schäden. Erwerb, Besitz, Verteilung, Genuss sowie Ein- und Ausfuhr von Drogen sind zudem mit harten Strafandrohungen bewehrt (siehe Besondere Strafrechtliche Vorschriften). Reisenden wird dringend dazu geraten, jeden Kontakt mit Drogen zu meiden.

Die Polizei in Vientiane hat eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet, unter der Verkehrsunfälle oder Verbrechen gemeldet werden können: +856 21 21 27 03.

Reisen über Land

Auf der Nationalstraße 13, zwischen Kilometer 220 nahe Kasi und Kilometer 270 nahe Phu Khun (auch Phoukhoun), kam es in der Vergangenheit mehrmals zu Angriffen auf Fahrzeuge mit Schusswaffengebrauch.

Es wird geraten, insbesondere bei Dunkelheit keine Auto- oder Busfahrten zwischen Luang Prabang und Vang Vieng zu unternehmen.

Ende März 2016 kam es auf der Nationalstraße 4 bei Kasi zu einem Angriff mit Schusswaffengebrauch auf einen Reisebus. Bei diesem Vorfall wurden mehrere Businsassen verletzt und eine Person in einem hinter dem Bus fahrenden Pickup getötet. Zuvor wurden bei einem weiteren Überfall fünf Buspassagiere verletzt.

Auch in der Provinz Xaysomboun ist es seit Ende November 2015 mehrfach zu Schusswaffengebrauch und Sprengsatzexplosionen gekommen. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Xaysomboun sollte abgesehen werden.

Individualreisende setzen sich unkalkulierbaren Risiken aus, wenn sie ohne ortskundige laotische Führer befestigte Straßen bzw. Wege verlassen. Insbesondere in den östlichen Landesteilen lagern immer noch zahllose nicht explodierte Sprengkörper aus dem 2. Indochinakrieg (UXO). Auch vor dem Hintergrund, dass sich wiederholt Touristen verlaufen haben und nur mit aufwendigen Rettungsaktionen geborgen werden konnten, wird von Alleingängen, z. B. in Nationalparks, abgeraten.

Schwere Verletzungen oder Krankheiten können außerhalb der wenigen städtischen Zentren (und selbst dort oft mit erheblichen Einschränkungen) nur unzureichend versorgt werden (siehe auch Medizinische Hinweise).

Straßen- und Luftverkehr sowie Verkehr auf Wasserwegen

Viele Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand. Insbesondere in der Regenzeit kommt es häufig vor, dass ganze Straßenabschnitte, gerade in ländlichen Gegenden, überflutet oder weggespült werden und kaum oder gar nicht mehr befahrbar sind.

Zudem birgt der Straßenverkehr auf Grund des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer und des Zustandes vieler Fahrzeuge (nicht zuletzt der Überlandbusse) besondere Risiken. Gerade abends und an Feiertagen tragen alkoholisierte Fahrer zum hohen Verkehrsrisiko bei. Die Unfallrate (auch mit Todesfolge) ist hoch. Benutzer motorisierter Zweiräder müssen einen Schutzhelm tragen. Ist ein Ausländer in einen Unfall verwickelt, wird von ihm in der Regel der Pass eingezogen und unabhängig von der Schuldfrage die Bezahlung des (gesamten) Schadens und ggf. Schmerzensgeld gefordert.

Reisende, die mit örtlich ansässigen Reiseveranstaltern Touren unternehmen, wird empfohlen, vorab die Haftungsfrage bei Sach- oder Personenschäden zu klären, da es schwierig bis unmöglich sein kann, auch in offensichtlich berechtigten Fällen vom Veranstalter Schadenersatz einzufordern.

Der Sicherheitsstandard des Luftverkehrs hat sich mit dem Einsatz neuer Flugzeuge von Lao Airlines für die wichtigsten Inlandsstrecken deutlich verbessert.

Problematisch bleiben die Verbindungen in die entlegenen Provinzen wegen des häufig schlechten Wetters und der fehlenden technischen Ausstattung der dortigen Flughäfen. Insbesondere in der Regenzeit (von Mai bis September) sollten diese Strecken gemieden werden. Am 16. Oktober 2013 stürzte eine Linienmaschine von Lao Airlines auf dem Weg von Vientiane nach Pakse im Süden des Landes bei stürmischem Wetter kurz vor der Landung in den Mekong. Alle 49 Personen an Bord starben.

Flüge können kurzfristig ausfallen, wenn nicht genügend Passagiere mitfliegen.

Die Schnellboote (¿Speed Boats¿) sind häufig in Unfälle verwickelt, gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Da auf fast allen Strecken auch normale Boote (sog. ¿Slow Boats¿) verkehren, sollte auf die Benutzung der Schnellboote verzichtet werden.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, damit in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglicht wird.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis

Kambodscha

Unverändert gültig seit: 13. Oktober 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aufgrund der Verhaftung des Oppositionsführers Kem Sokha am 3. September 2017 können die Spannungen im Land potentiell ansteigen. Bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Massenkundgebungen und Demonstrationen, bei denen es vereinzelte Gewaltausbrüche gab. Es wird geraten, sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten und die englischsprachige Presse zu verfolgen.

Bei Reisen nach Preah Vihear wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Der Territorialkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand hinsichtlich des Grenzverlaufs um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist beigelegt; die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben sich verbessert. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in Preah Vihear ist jedoch jederzeit möglich. Besuchern wird daher dringend geraten, sich vor einer Reise nach Preah Vihear kurzfristig über die konkrete Lage vor Ort zu informieren.

Wegen des möglichen Landminenrisikos sollten Reisende zudem auf keinen Fall die gekennzeichneten Wege der Tempelanlage verlassen.

Der Grenzübergang Suay Chrom in der Provinz Preah Vihar ist nur für thailändische und kambodschanische Staatsangehörige passierbar.

Zur Situation auf thailändischer Seite siehe auch die Reise-und Sicherheitshinweise für Thailand.

Kriminalität

In den touristischen Zentren, insbesondere in Phnom Penh, Sihanoukville und Kampot, ist ein Anstieg von tätlichen Angriffen und Raubüberfällen gegen Ausländer zu verzeichnen, teilweise auch unter Gebrauch von Messern und/oder Schusswaffen. In Phnom Penh sind hiervon vor allem die Touristen- und Wohnviertel für Ausländer betroffen, u.a. auch die die Gegend um das Flussufer des Tonlé Sap und Boeung Keng Kang 1 (BKK1). Es wird dringend geraten, bei Überfällen keinen Widerstand zu leisten. Alleinreisenden wird zu besonderer Vorsicht geraten. In Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville ist außerdem ein erheblicher Anstieg von Diebstählen zu beobachten, in Gästehäusern und Hotels.

In letzter Zeit wurden vereinzelt Ausländerinnen Opfer sexuellerer Übergriffe, vor allem bei einsamen nächtlichen Strandspaziergängen im Badeort Sihanoukville. Reisende sollten nachts möglichst nicht allein unterwegs sein und die Rückfahrt in die Unterkunft im Vorfeld organisieren. Möglichen Opfern sexueller Übergriffe wird wegen der weiten Verbreitung von HIV/AIDS dringend empfohlen, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.

Bei Fahrten mit Motorradtaxis und Tuk-Tuks, aber auch zu Fuß, ist damit zu rechnen, dass Taschen von vorbeifahrenden Motorradfahrern weggerissen oder abgeschnitten werden (sog. bag snatching). Dabei werden Verletzungen der Bestohlenen billigend in Kauf genommen. Handtaschen und Schultertaschen sollten daher nach Möglichkeit nicht mitgeführt, oder zumindest auf der von der Straße abgewandten Seite getragen bzw. sicher verstaut werden. Der Verlust von Pässen, Bargeld, Reiseschecks oder sonstige Wertgegenständen ist bei der Polizei am Tatort anzuzeigen.

In Phnom Penh werden vermehrt ausländische Touristen unter verschiedenen Vorwänden - beispielsweise mit Hinweisen auf eine Begegnung am Flughafen oder auf nahe Verwandte, die demnächst in Europa studieren oder arbeiten werden - angesprochen und in Privathäuser eingeladen. Nach Schaffung einer gastfreundlichen und geselligen Atmosphäre wird im weiteren Verlauf das Opfer in fingierte Karten- bzw. Glücksspiele verwickelt, an deren Ende das Opfer verliert und unter Drohungen zur Zahlung angeblicher Spielschulden veranlasst wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Speisen oder Getränke mit Drogen versetzt werden. Es wird daher empfohlen, große Umsicht bei Privateinladungen walten zu lassen. Im Übrigen sind - vor allem in Phnom Penh und Siem Reap - verschiedenste Formen von Trickbetrügereien weit verbreitet.

In letzter Zeit sind Reisende vereinzelt Opfer von Betrügereien geworden, bei denen Vermieter von Motorrädern und -rollern für vorgebliche Beschädigungen des Mietgegenstands Schadensersatz gefordert haben. Um Druck auszuüben versuchen diese Vermieter, den Pass einzubehalten. Gleichzeitig werden die Einwanderungsbehörden informiert, um die Ausreise zu verhindern. Es wird daher dringend geraten, bei der Anmietung von Motorrädern und -rollern den Reisepass nicht als Pfand zu hinterlegen.

Quallen (Seewespen)

kommen insbesondere in den Sommermonaten an der Küste vor. Ihre Nesselzellen können bei Menschen starke Schmerzen verursachen, die normalerweise nach wenigen Stunden abklingen. Bei geschwächten Menschen oder Allergikern kann es jedoch zu einem allergischen Schock kommen.

Minengefahr

In einigen Landesteilen, insbesondere in Grenznähe zu Thailand, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt. Es wird jedoch dringend empfohlen, wegen des möglichen Landminenrisikos auf keinen Fall die gekennzeichneten Wege zu verlassen.

Verkehrsinfrastruktur

Die Infrastruktur ist unzureichend ausgebaut. Busse, Eisenbahn und Boote entsprechen - von Ausnahmen abgesehen - nicht im Mindesten den in Deutschland üblichen Sicherheitsstandards. Von Fahrten mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad wird aus Gründen der Verkehrssicherheit abgeraten. Zumindest sollte stets ein geeigneter Helm getragen werden. Fahrer von Motorradtaxis (sog. motordups) verfügen in der Regel nicht über Helme für ihre Fahrgäste.

Kambodschanische Fluggesellschaften verfügen nicht über die hohen Sicherheitsstandards, wie sie beispielsweise in Deutschland üblich sind. Die International Civil Aviation Organization (ICAO) hat erhebliche Verletzungen von Vorschriften der ICAO festgestellt.

Alle Reisen auf dem Landweg sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Laos

Unverändert gültig seit 4. September 2016

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int.

Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggf. Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfung wird Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Japanische Encephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber

Denguefieber kommt in Laos gehäuft vor, besonders in der Monsunzeit. Die Viruserkrankung wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Zika-Virus-Infektion

Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten zehn Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituationen als minimal einzuschätzen.

Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings können sie für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts: Merkblatt Zika-Virus-Infektion

Malaria

Malaria tritt in Laos ganzjährig auf, gehäuft während und nach der Regenzeit in den ländlichen Gebieten. Höhenlagen über 1000 Meter und größere Städte (auch Vientiane) gelten als malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 97 % der Fälle in Laos) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. ¿Standby - Notfallselbstbehandlung¿ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

-körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria)

-Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

-ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande ein wachsendes Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches, lebensgefährliches Risiko bergen. Die Benutzung von Kondomen wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durchfallerkrankungen treten in Laos häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln.

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann. Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels.

Influenza

Saisonale Influenzaviren kommen überwiegend während der Regenzeit vor, epidemische Verläufe sind nicht bekannt. Die pandemische Influenza A/H1N1 konnte seit Juni 2009 nachgewiesen werden, die Fälle sind deutlich rückläufig. Zwei tödlich verlaufene Fälle der aviären Influenza A/H5N1 (Vogelgrippe) wurden 2007 bekannt, seither gab es nur noch vereinzelte Ausbrüche auf Geflügelfarmen, die schnell eingedämmt werden konnten.

Weitere wichtige Erkrankungen im Land

Weiterhin erwähnenswert sind an Infektionen Tollwut (vorwiegend in ländlichen Gebieten, Impfstoffe und Immunglobulin sind in Laos insbesondere auf dem Land nur schwer zu bekommen), Japanische Encephalitis (saisonal in ländlichen Gebieten) sowie auf dem Lande auch Melioidose und Leptospirose. Des Weiteren kommen in Laos diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!

Medizinische Versorgung

In Vientiane ist die medizinische Grundversorgung in einigen wenigen Privatkliniken möglich (Niveau Hausarztpraxis/Gemeinschaftspraxis). Bei Bedarf kann hier die Verlegung in ein internationales Krankenhaus im benachbarten Udon in Thailand in die Wege geleitet werden.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette beachten!). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Vietnam

Unverändert gültig seit 15. November 2017

Aktuelle medizinische Hinweise

Zika-Virus-Infektion

Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten zehn Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituation als gering einzuschätzen, obgleich Einzelfälle bei Reisenden aus der Region um Ho Chi Minh City und dem Hochland gemeldet werden. Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings können sie für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts: Zika-Virus.

http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de. <http://www.rki.de.>

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfung wird Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus sowie Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue wird in vielen Teilen des Landes inkl. der Städte durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine reisemedizinisch etablierte Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).

Malaria

Malaria tritt in Vietnam regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 66% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen. Humane Infektionen mit Plasmodium knowlesii sind möglich. Zunehmend werden Arteminisin-Resistenzen berichtet.

Mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) vor allem im zentralen Hochland unterhalb 1500m südlich des 18. Breitengrades (Provinzen Kon Tum, Gia Lai, Dak Lak, Binh Phuoc, Dak Nong, sowie Hinterland der Küstengebiete von Quang Tri, Ninh Thuan, Quang Nam, Khanh Hoa); weniger ausgeprägt im gesamten Süden mit dem Mekong-Delta.

Geringes oder kein Risiko in den Küstenregionen und im Norden.

Stadtgebiete inkl. Ho-Chi-Minh-Stadt und Großraum Hanoi bis zur Halong-Bucht gelten als malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Vietnambesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe oder eine Notfall-Selbsttherapie empfohlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande, insbesondere in den Risikogruppen, ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Infektionsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Jährlich kommt es in Vietnam während und nach den Regenzeiten zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Bei entsprechender Behandlung verlaufen diese in der Regel ohne Komplikationen.

In den Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Quang Tri und Thua Thien-Hue ist das Meerwasser durch Industrieabwässer verunreinigt, zur Vorsicht beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten in den betroffenen Regionen wird geraten.

Einige Grundregeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, kein Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen und Eiswürfel vermeiden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang, vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Japanische Enzephalitis

Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten im Süden während der Regen- und der frühen Trockenzeit und im Norden im Spätsommer und Herbst auf. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten sind Mückenschutz (s.o.) und eine Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Vietnam nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Vietnam je nach Reiseprofil eine besondere Bedeutung zu.

Tuberkulose

Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Vietnam.

Diverse Influenza Infektionen

Seit einigen Jahren ist in Vietnam die klassische Geflügelpest (aviäre Influenza A/H5N1, Vogelgrippe) bekannt. Seit den ersten Krankheitsfällen, im Dezember 2003, wurden in Vietnam immer wieder Ausbrüche von H5N1 registriert.

Zahlenangaben der WHO zu den menschlichen Erkrankungen sowie weitere Informationen können über www.who.int <http://www.who.int> sowie www.pandemicflu.gov <http://www.pandemicflu.gov> eingesehen werden.

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infiziertem Geflügel. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Die saisonale Influenza ist über das ganze Jahr zu unterschiedlichen Jahreszeiten verbreitet. Seit Mai 2009 wird sie von der pandemischen Neuen Influenza A/H1N1 in den meisten Landesteilen verdrängt.

Hand-Fuß-Mundkrankheit

Diese durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit zeigt regelmäßige größere Ausbrüche, besonders betroffen ist der Süden des Landes. An der Infektion erkranken in der Regel junge Kinder. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, Symptome sind hohes Fieber und Bläschenbildung an Händen, Füßen und Mundschleimhaut. Eine spezifische Behandlung existiert nicht. Auf gute persönliche Hygienemaßnahmen sollte geachtet werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Hanoi und HCMC gibt es mehrere Krankenäuser, das über einen etwas besseren Standard verfügt. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen.

Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Es muss damit gerechnet werden, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Vietnam durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen- oder Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org <http://www.dtg.org>

Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Vietnam bewusst sein.

Kambodscha

Unverändert gültig seit 13. Oktober 2017

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe http://who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen nach dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten),ggf. gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue Fieber

Dengue Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Dengue Fieber tritt in Kambodscha häufig auf, vorwiegend während der Regenperioden. Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen.

Zika-Virus-Infektion

Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten zehn Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituation als minimal einzuschätzen.

Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings können sie für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf

Malaria

In Kambodscha besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeiten. Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.

Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos, geringer in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von SO nach NW entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap.

Ein geringes Risiko innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap.

Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei.

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum, in Kambodscha ca. 75% der Fälle) bei nichtimmunen Europäern häufig tödlich. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Südostasien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. ¿Standby - Notfallselbstbehandlung¿ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

-körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

-tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

-ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Der Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage) vermindert das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen, von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis.

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Kambodscha, insbesondere in größeren Städten ein gravierendes Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen treten in Kambodscha sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.

Einige Grundregeln

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann.Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Kambodscha nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Kambodscha eine besondere Bedeutung zu.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z. T. langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Kambodscha immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

Aviäre Influenza

Auch in Kambodscha tritt die die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, ¿Vogelgrippe¿) auf. 2015 sind wieder Fälle von Vogelgrippe gemeldet worden. Mehrere Hühner-Zuchtbetriebe in der Provinz Kandal nahe der Hauptstadt Phnom Penh waren betroffen.

Bitte beachten Sie hierzu auch die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichte Information ¿Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe¿ unter www.bmel.de

Tuberkulose

Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte, die Darmtuberkulose durch den Genuss von roher Milch und von Milchprodukten infizierter Rinder. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Kambodscha.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

In den letzten Jahren wurden gehäuft Erkrankungen an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit registriert (v .a. bei Kindern); eine Erkrankung die in regelmäßigen Abständen in Kambodscha auftritt. Als Ursache konnte von der WHO u.a. das Enterovirus EV71 identifiziert werden.

Anfängliche Symptome der HFMK können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und gegebenenfalls Füßen. Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit häufig unbemerkt. Prinzipiell ist die Hand-Fuß-Mundkrankheit eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie in der Regel rasch und selbstständig abheilt.

Zur Prophylaxe empfiehlt sich die strikte Einhaltung von grundlegenden Hygienemaßnahmen wie häufiges, gründliches Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durcherhitzen von Lebensmitteln und Schälen von Obst.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.

Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (siehe z.B. www.dtg.otg oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Kambodscha bewusst sein. Für mit Gerinnungshemmern behandelte Menschen besteht bei Verletzungen ein hohes Risiko, da Gegenmittel zum Stoppen von Blutungen nicht zur Verfügung stehen.