Costa Rica Pura Vida im Land der Feuerberge

Costa Rica

Übersicht

  • Regenwaldtouren und Plantagenbesuche
  • Öko-Lodge mitten im Urwald und elegantes Landhotel im Haziendastil
  • Maximal 15 Teilnehmer

Vom kleinen Landhotel bis zur rustikalen Öko-Lodge reicht das Spektrum der Hotels – allesamt perfekte Ausgangspunkte für Entdeckungsreisen im grünen Dschungelparadies zwischen Pazifik und Karibik. Wanderungen im Nebelwald und in Vulkanlandschaften, ein Baumwipfelspaziergang oder eine Bootstour im tropischen Regenwald sind in kleiner Gruppe ein besonderer Genuss. Und natürlich bleibt Zeit für die Siesta am Pool, Verwöhnmomente im Spa und Unternehmungen nach eigenem Gusto.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Donnerstag, 06.02.2020:

Individuelle Anreise ins • Resort Martino. Das Hotel mit seinen 67 Zimmern inmitten eines tropischen Gartens ist ideal, um in Costa Rica entspannt anzukommen.

2. Tag, Freitag, 07.02.2020:

Nach einem Frühstück zum Wachwerden geht's sofort los: Im Zentrum von San José beherbergt das Goldmuseum eine der größten Goldsammlungen Amerikas. Unser kleiner Bus nimmt nach dem Stadtbummel elegant die Kurven der Bergstraßen zwischen grünen Vulkanhängen unter seine Räder. Vom Kraterrand des Irazús – mit 3430 m Costa Ricas höchster Feuerberg – blicken wir nicht nur in den Krater hinab, sondern – bei gutem Wetter – auch gleichzeitig auf zwei Ozeane. Dann dürfen Sie sich auf die • Casa Turire freuen, ein elegantes Landhotel mit 16 großzügigen Zimmern im Haziendastil. Auf Ihrem Balkon, am Pool, im Spa und in den Gärten des Hotels, in denen sich unzählige tropische Vögel tummeln, können Sie wunderbar entspannen. Spätestens beim gemeinsamen Abendessen sind Sie endgültig in Costa Rica angekommen. Zwei Übernachtungen in Turrialba.

(F/A)

3. Tag, Samstag, 08.02.2020:

Straßen, Zisternen, Grabmäler, Felszeichnungen und Skulpturen – zwischen den dschungelüberwucherten Überresten der Stadt Guayabo tauchen wir in die präkolumbische Vergangenheit ein. Durch die tropische Pflanzenpracht spazieren wir anschließend im botanischen Garten CATIE. Kaffee, Kakao und jede Menge exotischer Früchte wachsen hier; anfassen, schnuppern und probieren ausdrücklich erlaubt. Und Sie können bleiben, solange Sie wollen, zum nahen Hotel gelangen Sie auch per Taxi.

(F/M)

4. Tag, Sonntag, 09.02.2020:

Vom Vulkanland in den Regenwald: Unser Quartier für die nächsten Tage, die • Maquenque Eco Lodge, liegt am San-Carlos-Fluss und mitten im tropischen Regenwald. Die 19 rustikalen Bungalows bieten alles, was Sie brauchen, und auf den Terrassen genießen Sie echtes Dschungel-Feeling. Drei Übernachtungen in der Nähe von Boca Tapada.

(F/A)

5. - 6. Tag, Mo, 10.02.2020 - Di, 11.02.2020:

Zwei Tage unterwegs im Regenwald. Mit Ihrem Reiseleiter, der mit Flora und Fauna per Du ist, kundschaften Sie heute und morgen die Natur aus. Wir stapfen mit Gummistiefeln und Rohrstecken durch den Regenwald und entdecken das Leben rundherum. Reiher, Papageien und Tukane sorgen für Farbtupfer im Dschungelgrün. Abends erforschen wir im Hotelgarten mit der Taschenlampe das Nachtleben von Fröschen, Schlangen und Spinnen. Wir besuchen eine Dorfschule und leisten eigenhändig einen kleinen Beitrag gegen den Klimawandel. Dazwischen bleibt viel Zeit für den Hotelpool und zum Schauen und Entspannen auf der Terrasse, damit Sie alles, was Sie sehen, auch verarbeiten können.

(F/A)

7. Tag, Mittwoch, 12.02.2020:

Unterwegs im Boot auf dem Cano Negro erspähen wir mit geübtem Forscherblick Brüllaffen, Krokodile, Aras – die tierischen Wunder des Regenwaldes. Dann Fahrt nach La Fortuna, wo wir zurück im Reich der Feuerberge sind. Im Schatten des Arenals, eines Musterexemplars unter Costa Ricas Vulkanen, entfaltet die Natur ihr geothermisches Spektakel. Im • Arenal Manoa Resort können Sie im Hotelgarten relaxen. Die 80 Zimmer mit Vulkan- oder Gartenblick, Spa und Pool inmitten der tropischen Vegetation verteilen sich auf mehrere Casitas - insgesamt eine grüne Oase! Drei Übernachtungen in La Fortuna.

(F/M)

8. Tag, Donnerstag, 13.02.2020:

Ein Vogelkonzert und das Flattern der Schmetterlinge begleiten unsere heutige Wanderung (2 Std., leicht) durchs Dschungelgrün des Nationalparks Arenal. Den Kegel des gleichnamigen Vulkans haben wir dabei im Blick. Anschließend treffen wir Don Juan, der die Pflanzen seines Lehrbauernhofs in- und auswendig kennt.

(F)

9. Tag, Freitag, 14.02.2020:

Ein Tag zum Relaxen und um die Seele baumeln zu lassen. Wir empfehlen ein Bad in den heißen Quellen.

(F)

10. Tag, Samstag, 15.02.2020:

Vom Vulkanland nach Monteverde im zentralen Hochland, berühmt für seinen tropischen Nebelwald. Das familiengeführte • Hotel El Establo erstreckt sich auf einem weitläufigen Gelände. Großartig sind die Ausblicke auf die Berge von Monteverde mit dem faszinierenden und üppig grünen Nebelwald - mit etwas Glück sogar bis zum Golf von Nicoya. Ins Zentrum von Monteverde sind es nur wenige Schritte. Waren Sie schon mal in einem Fledermausmuseum? Nein? Dann wird es aber Zeit! Zwei Übernachtungen in der Nähe der Schutzgebiete von Monteverde.

(F)

11. Tag, Sonntag, 16.02.2020:

Nebelschwaden treiben durch das Blätterdach, und während unseres Baumwipfelspaziergangs über Hängebrücken dringen aus der Ferne die Laute des Dschungels an unser Ohr: das Quaken von Fröschen, die Rufe des Quetzals und das Brüllen der Affen. Baumriesen, Bergbambus, Würgefeigen, Orchideen, Farne, so groß wie Sonnenschirme, und Lianen, so dick wie Fußballerschenkel, gibt es zu entdecken. Warum der Klimawandel dieses Naturparadies bedroht, erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter. Der Nachmittag gehört Ihnen. Wer einen Extraschub Adrenalin braucht, bucht im Hotel eine Canopy-Tour und saust am Stahlseil, gut gesichert im Klettergurt, durch die Baumkronen.

(F)

12. Tag, Montag, 17.02.2020:

Auf dem Weg an den Pazifik garantiert unsere Bootstour Gänsehaut: In den Lagunen des Rio Tarcoles lauern regungslos Krokodile. Nach dem Mittagessen geht es weiter an der Küste entlang zum • Parador Resort & Spa, das hoch über dem Ozean thront. Die Lage des mehrfach ausgezeichneten Öko-Resorts ist einzigartig: Hier trifft der Regenwald auf den Pazifik. In den sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmern werden Sie sich wohlfühlen, von den Ausblicken in die Natur werden Sie sich kaum loseisen können. Wenn doch: Drei Pools, Jacuzzi, Tennisplatz, Fitnesscenter und ein kleiner Strand, zu dem man etwa 300 m hinuntersteigt, locken. Drei Übernachtungen in Manuel Antonio, in der Nähe des gleichnamigen Nationalparks.

(F/M)

13. Tag, Dienstag, 18.02.2020:

Einfach nur relaxen oder noch einmal in die Natur eintauchen? Heute führen Sie Programmregie. Das Hotel bietet eine Fülle an Aktivitäten, von der Rafting-Tour auf dem Naranjo River bis zum Kajakausflug in die Wunderwelt der Mangroven vor der Damasinsel.

(F)

14. Tag, Mittwoch, 19.02.2020:

Der Manuel-Antonio-Nationalpark gehört zu Costa Ricas beliebtesten Naturparadiesen. Kein Wunder – neben weißen Traumstränden und Traumblicken über die Küste fasziniert die Tierwelt: Kapuzineraffen und Totenkopfäffchen, Waschbären und Faultiere leben unter dem dichten Blätterdach. Wir wandern auf gut ausgebauten Pfaden im Regenwald. Wer heute nicht wandern will, für den ist der Strand die entspannte Alternative. Und wer einmal auf den Wellen reiten möchte, bucht im Hotel einen Surfkurs. Am Nachmittag bestimmen ohnehin Sie das Programm. Beim Abschiedsessen in einem typischen Restaurant lassen wir uns Costa Rica noch einmal auf der Zunge zergehen.

(F/A)

15. Tag, Donnerstag, 20.02.2020:

Zurück nach San José, wo sich der Kreis unserer Reise schließt. Ankunft am Flughafen gegen 18 Uhr. Individuelle Heimreise.

(F)

F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Hotel

Ihre Hotels

Die Casa Turire**** ist ein elegantes Landhotel mit 16 großzügigen Zimmern im Haziendastil. Die Zimmer sind stilvoll mit viel Holz eingerichtet und verfügen über Deckenventilator, Sat.-TV, WLAN, Safe, Bügeleisen und -brett sowie Föhn. Von Ihrem Balkon haben Sie einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge. Am Pool mit Jacuzzi und in den Gärten des Hotels, in denen sich unzählige tropische Vögel tummeln, können Sie wunderbar entspannen. Im Spa haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Anwendungen und Massagen (gegen Gebühr).

Die Maquenque Eco Lodge*** liegt direkt am San-Carlos-Fluss im Norden Costa Ricas mitten im tropischen Regenwald. Die 18 rustikalen Bungalows sind ca. 45 qm groß, auf der Terrasse Ihrer Unterkunft genießen Sie von der Hängematte aus bereits echtes Dschungel-Feeling. Warmwasser wird mittels Solarpaneelen erzeugt, für Kühlung sorgt ein Deckenventilator. Zur Lodge gehören ein Restaurant und eine Bar sowie ein Pool. Gemüse und Obst kommen aus dem eigenen Garten.

Im Arenal Manoa Resort**** können Sie mit Blick auf den Vulkan Arenal auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse relaxen. Die 80 Zimmer mit Vulkan- oder Gartenblick sind mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Kühlschrank, Safe und Föhn komfortabel ausgestattet. Im tropischen Garten des Hotels finden Sie den Poolbereich mit Jacuzzi, teilweise mit natürlichem Thermalwasser. Im geschmackvollen Spa-Bereich des Hotels sind verschiedene Anwendungen buchbar. Für das leibliche Wohl sorgt ein Restaurant.

Das familiengeführte Hotel El Establo***(*) erstreckt sich auf einem weitläufigen Gelände nahe Monteverde. Großartig sind die Ausblicke auf die Berge von Monteverde mit dem faszinierenden und üppig grünen Nebelwald - mit etwas Glück sogar bis zum Golf von Nicoya. Ins Zentrum von Monteverde sind es nur wenige Schritte. In den einfachen Zimmern müssen Sie dennoch auf keine Annehmlichkeiten verzichten, sie verfügen über Sat.-TV, Föhn, Safe und Minibar. Im Spa-Bereich können Sie verschiedene Anwendungen buchen, ein kleiner Pool sorgt für Erfrischung.

Das Hotel Parador Resort & Spa**** thront hoch über dem Ozean; hier trifft der Regenwald auf den Pazifik, der Manuel-Antonio-Nationalpark ist nur wenige Minuten entfernt. Die 129 sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmer verteilen sich auf verschiedene Gebäudeteile. Zur Ausstattung gehören Klimaanlage und Deckenventilatoren, Kabelfernseher, WLAN, Minibar, Kaffeemaschine, Safe, Bügeleisen und -brett sowie Föhn. Für das leibliche Wohl sorgen vier Restaurants und drei Bars, davon eine Poolbar. Zum Baden, für Sport und Fitness stehen drei Pools (zwei nur für Erwachsene), Jacuzzi, Tennisplatz und Fitnesscenter zur Verfügung. Außerdem lockt ein kleiner Strand, zu dem man etwa 300 m hinuntersteigt. Im großzügigen Pacific Spa des Resorts können Sie aus einer Vielzahl von Anwendungen und Massagen auswählen (gegen Gebühr).

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
89,9%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
98,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
98,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
97,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
92,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
63,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
95,6%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
30.01.–13.02. 2990(ca. 3271 CHF) 4190(ca. 4583 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
4190(ca. 4583 CHF) Marco-Aurelio Royo-Seemann
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
20.02.–05.03. 2990(ca. 3271 CHF) 4190(ca. 4583 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.03.–19.03. 2990(ca. 3271 CHF) 4190(ca. 4583 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Barbara-Renate Franz
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Barbara-Renate Franz
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Barbara-Renate Franz
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Marco-Aurelio Royo-Seemann
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Barbara-Renate Franz
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Ursula Aviles-Calderon
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Marco-Aurelio Royo-Seemann

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 12.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Hinweis: Diese Reisevariante beinhaltet keine An- und Abreise

Hinweis: 15 Reisetage/Reisepreis p. P. ohne Flug ab 2990 €

Hinweis: 16 Reisetage/Reisepreis p. P. mit Flug ab 3990 €

Hinweis: Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Bootsfahrten im Cano-Negro-Schutzgebiet und auf dem Rio Tarcoles
  • Je 3 Nächte in der Maquenque Eco Lodge*** in Boca Tapada (Termine 20.2., 2.4., 13.8., 5.11. und 12.11.: Pedacito de Cielo Eco Lodge***), in den Hotels Arenal Manoa**** in La Fortuna (Termin 19.3.: Arenal Springs****) und Parador Resort & Spa***** in Manuel Antonio, je 2 Nächte in der Casa Turire**** in Turrialba und im Hotel El Establo***(*) in Monteverde sowie eine Nacht im Resort Martino***(*) in Alajuela bei San José.
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, 4 Mittagessen in Restaurants, 4 Abendessen im Hotel
  • Und außerdem: Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung, Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren, Trinkgelder im Hotel, Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten.
zusätzliche Leistungen
  • Gerne organisieren wir Ihnen auch bei Buchung ohne Flug einen Transfer vom Flughafen zum Hotel. Preise auf Anfrage.

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültig sein muss.

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für das Einchecken in den Hotels vorab erforderlich.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

- teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und

anderen elektrischen Geräten

- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

- ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

- teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Costa Rica. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Costa Rica gilt zwar als stabiles Reiseland mit deutlich niedrigerer Kriminalitätsrate als in anderen Ländern Mittelamerikas, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen.

Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Mittelamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Costa Rica.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 4. September 2019

Sicherheitshinweis

Costa Rica

Unverändert gültig seit: 10. Oktober 2019

Sicherheit

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Lage im Land ist ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können im Rahmen der Reformpolitik insbesondere in der Hauptstadt San José vorkommen und zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Städten und in stark frequentierten Nationalparks vor. Die Gewaltbereitschaft, auch zum Teil unter Verwendung von Schusswaffen, ist erhöht.

In der Hauptstadt San José kommt es insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 vermehrt zu Diebstählen, nach Einbruch der Dunkelheit erhöhen sich die Gefahren.

An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor.

Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage von Linien- und Überlandbussen verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver.

Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero wurden im Jahr 2018 touristische Reisebusse überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi.

Vereinzelt kommt es zum Einsatz von K.o.-Tropfen.

Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor.

Autos werden häufiger, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen, aufgebrochen.

In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an bzw. speichern Sie sie elektronisch.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, verzichten Sie insbesondere auf Schmuck und sichtbar getragene Gürteltaschen.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Meiden Sie das Zentrum von San José bei Dunkelheit sowie Armenviertel.

• Seien Sie besonders als allein reisende Frau besonders umsichtig und misstrauisch in unerwarteten Situationen.

• Lassen Sie Essen und Getränke nie unbeaufsichtigt.

• Transportieren Sie Ihr Gepäck im Linien- und Überlandverkehr nach Möglichkeit immer im Personenteil oder im Fußraum des Busses und lassen Sie es nicht aus den Augen.

• Lassen Sie Ihr Gepäck auch in abgeschlossenen Fahrzeugen nicht unbeaufsichtigt. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung.

• Halten Sie Türen und Fenster auch während der Fahrt verschlossen und verriegelt und stellen Sie Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen ab.

• Halten Sie bei eigenen (auch vermeintlichen) Pannen nicht sofort an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle oder rufen Sie professionelle Hilfe.

• Nehmen Sie keine Anhalter mit.

• Leisten Sie im Fall eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Tropenstürme

In Zentralamerika ist von Mai bis Ende November Hurrikan-Saison.

In Costa Rica müssen Sie in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste und Erdrutsche auslösen und in der Folge zu Überschwemmungen und Verkehrsbeeinträchtigungen.

Erdbeben und Vulkane

Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen.

Meeresströmungen

Starke Strömungen und plötzlicher, starker Wellengang können auch gute Schwimmer in Gefahr bringen und führen jährlich zum Tod von Touristen und Einheimischen. Auch im niedrigen Wasser können diese so stark sein, dass selbst Erwachsene ins offene Meer gezogen werden. Nur wenige Strände werden von Rettungsschwimmern bewacht oder haben Rettungsboote.

• Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

• Informieren Sie sich bei der costaricanischen Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) über eventuelle Katastrophengebiete.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

• Hinterlassen Sie bei längeren Ausflügen Informationen zu Ziel und geplanter Route im Hotel.

• Seien Sie beim Schwimmen sowohl an der Pazifik- als auch an der Karibikküste besonders vorsichtig und verzichten Sie bei Warnungen vor Strömungen ganz darauf, ins Wasser zu gehen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Costa Rica

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

• Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

Zudem muss bei Einreise aus Tansania, Sambia, südamerikanischen Ländern außer Argentinien und Panama, Kolumbien (außer Barranquilla, Cali, Cartagena, Medellín, San Andrés und Bogota), Ecuador (nur Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-Chinchipe), Paraguay (außer der Hauptstadt Ascunción), Peru (außer Lima, Cusco, Machu Picchu, Inka Trail, Lambayeque, Tumbes, Piura und Cajamarca), Trinidad und Tobago (außer städtische Gebiete von Port of Spain, Reisende im Transit oder Reisende nur auf der Insel Tobago) der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erfolgen.

Costa Rica selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

• Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

• Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

• Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

• Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

• Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Es besteht ganzjährig ein minimales Malariarisiko in den Provinzen Heredia, Alajuela und Limón. Als malariafrei gelten San José sowie die übrigen Landesteile, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG. Zusätzlich wurden 2019 Malariafälle auch in der Provinz Puntarenas bekannt, so dass auch hier von einem minimalen Risiko auszugehen ist.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

• Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

• Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

• Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

• Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

• Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

• Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

• Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

• Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

• Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

• Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

• Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

• Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

• Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

In Costa Rica kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

• Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Viruserkrankung, die über den Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen wird. Landesweit besteht in Costa Rica ein hohes Risiko für Bissverletzungen, siehe Merkblatt Tollwut.

• Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.

• Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.

• Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Leishmaniasis

Diese durch Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung kommt landesweit vor und kann zu Hautveränderungen (kutane Form) oder einer generalisierten Erkrankung mit Fieberschüben und Milzvergrößerung (viszerale Form) führen.

• Schützen Sie sich im Rahmen einer Expositionsprophylaxe adäquat vor Sandfliegen.

• Stellen Sie sich bei nicht heilenden Hautgeschwüren oder anhaltenden Fieberschüben in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik vor.

Leptospirose

Diese bakterielle Infektion wird ganzjährig vereinzelt durch Kontakt mit Oberflächenwasser, das mit Nagetierausscheidungen kontaminiert ist, übertragen. Meist verläuft die Erkrankung wie ein milder grippaler Infekt, in seltenen Fällen kann es jedoch zu einer schwerwiegenden Beteiligung der Leber und Nieren kommen, siehe Merkblatt Leptospirose..

• Erwägen Sie bei zu erwartender Exposition im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin.

Medizinische Versorgung

Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

Notfallpatienten wird regelmäßig wegen nicht vorliegender Kostenübernahme die Behandlung verweigert. Gleiches gilt für die zahlreichen privaten Ambulanzdienste (z.B. für Helikoptertransport vom Unfallort in ein Krankenhaus in San José). Hier muss der Patient in Vorkasse treten.

• Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

• Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Unverändert gültig seit: 31. Oktober 2019