Sie fragen – Peter-Mario Kubsch antwortet

Liebe Leserinnen und Leser,

es lässt sich nicht abstreiten: Urlaub wird immer teurer. Das hat mehrere Gründe. Allen voran sind da die Kosten für Flugtickets. Im Moment haben wir es mit rund 40% höheren Flugpreisen als vor der Corona-Pandemie zu tun. Hintergrund ist eine Gemengelage aus einem verminderten Angebot (aufgrund von Personalmangel sowie Lieferproblemen bei Boeing), steigenden Kerosinkosten, Steuern und Abgaben – und einer stark steigenden internationalen Nachfrage.

Dazu kommt die weltweite Inflation, die zwar in Deutschland und anderen Ländern inzwischen wieder gesunken ist, doch das Preisniveau vieler Güter und Dienstleistungen spürbar erhöht hat. Zudem sind wir als Reiseveranstalter von Preissteigerungen in anderen Ländern besonders betroffen, da viele Leistungen im jeweiligen Reiseland in unseren Preisen inkludiert sind. Neben der Inflation, die in einigen beliebten Zielgebieten sogar noch steigt, sind weltweit auch höhere Personalkosten als Spätfolge des pandemiebedingten Personalmangels zu beobachten. Hinzu kommen höhere Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten zur Regulierung von Overtourism.

Als einzelner Reiseveranstalter können wir wenig gegen diese allgemeine Entwicklung, die die komplette Tourismusbranche betrifft, unternehmen. Vielmehr sind wir angewiesen auf unsere unterschiedlichen Leistungspartner, die wiederum selbst von Preissteigerungen betroffen sind. Trotz alledem möchten wir die gewohnte Studiosus-Qualität wahren und setzen daher weiterhin auf renommierte Fluggesellschaften und bewährte Hotels, auch wenn das höhere Preise für unsere Reisen bedeutet.

Unsere Einkäuferinnen und Einkäufer tun ihr Bestes, um gute Konditionen für Sie auszuhandeln. Auch werden Flugkapazitäten langsam wieder ausgebaut, sodass das größere Angebot mit günstigeren Preisen einhergehen könnte. Wir versichern Ihnen, dass wir unsere Reisen so fair wie nur möglich kalkulieren – und hoffen auf bessere Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre.

Ihr Peter-Mario Kubsch

Peter-Mario Kubsch, Geschäftsführer von Studiosus