Usbekistan mit Muße

Usbekistan

Übersicht

  • Eine Studienreise mit geruhsamen Aufenthalten in Samarkand, Buchara und Chiwa
  • Überwiegend Mehrfachübernachtungen
  • Komfortable Bahnfahrten ersetzen Überlandfahrten
  • Nonstop-Flüge ab und bis Frankfurt
  • Reisetermine 30.4. und 10.9. mit ärztlicher Begleitung

Auf Schatzsuche in Tausendundeiner Nacht: Entdecken Sie Usbekistan mit seinen bunten Basaren, Oasenstädten, himmelblauen Kuppeldächern und schlanken Minaretten entlang der Seidenstraße. Und wer sich Zeit nimmt, sieht mehr! Deshalb führt Sie diese Studienreise in entspanntem Tempo zu den Höhepunkten des Landes. Samarkand mit seinen Baudenkmälern aus der Timuridenzeit, glänzend wie Saphire in der Sonne. Buchara, wo Sie Ihre Finger über uralte Lehmziegel gleiten lassen können. Chiwa mit seinen Gartencafés, die der Duft von frisch gebackenem Brot erfüllt. Dabei wohnen Sie in modernen Hotels und überbrücken die meisten längeren Strecken bequem mit komfortablen Zügen und dem Flugzeug.

Entspannte Tageseinteilung mit Zeit zur Muße

Mehrfachübernachtungen, geruhsamer Reiserhythmus

Bequeme Hotels mit Gepäckservice

Viele Einzelzimmer buchbar

Frühstücksbuffet, bei Abendessen im Hotel Menüwahl

Berücksichtigung von Diätwünschen

Umfassende Betreuung durch Ihren speziell geschulten Reiseleiter

Besonders bequeme Reisebusse

Ausgewählte Termine mit ärztlicher Begleitung

Route

1. Tag, Montag, 16.04.2018: Auf nach Usbekistan!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am späten Vormittag Flug von Frankfurt mit Uzbekistan Airways (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.) nach Taschkent. Ankunft abends. Ihr Studiosus-Reiseleiter begleitet Sie ins Hotel. Zwei Übernachtungen in Taschkent.

2. Tag, Dienstag, 17.04.2018: Erste Schritte in Taschkent

Erst mal in Ruhe frühstücken, dann starten wir zur Erkundungstour. Was wurde aus Usbekistans Hauptstadt, die ein Erdbeben in den 1960er Jahren schwer erschütterte? Überraschung: eine blitzsaubere Stadt mit Glasfassaden und gepflegten Parks. Doch durch die Altstadtgässchen weht der Duft des Orients. Wir kosten Manti, gedämpfte Teigtaschen, spähen in Lehmhäuschen und Innenhöfe, besuchen die Medrese Barak Khan. Wie unterscheiden sich eigentlich die Erziehungsmethoden in Zentralasien von unseren? Fragen Sie nach: Bei unserer Rundfahrt am Nachmittag werden wir in einem usbekischen Kindergarten bereits freudig erwartet.

3. Tag, Mittwoch, 18.04.2018: Prinzessin in der Wüste

Kein Hoppeln über Usbekistans Schlaglochautobahnen – nach Samarkand fahren wir bequem in nur drei Stunden im bis zu 220 km/h schnellen Zug. Samarkand (UNESCO-Welterbe), allein der Name klingt nach Märchen: Wie eine Krone funkelt die Oasenstadt. Der große Eroberer Timur beschenkte sie mit Reichtum und prunkvollen Bauwerken. Im Schatten alter Bäume spazieren wir zu seiner Begräbnisstätte Gur Emir. Himmelblau leuchtet uns die Kuppel entgegen – oder ist es violett? Ocker? Je nach Licht verändert sich die Farbe! Beim Abendessen in einer Karawanserei und beim Blick auf den erleuchteten Registanplatz spüren wir: Unser eigenes Märchen auf der Seidenstraße hat gerade erst begonnen. Drei Übernachtungen in Samarkand.

4. Tag, Donnerstag, 19.04.2018: Minarette in der Vormittagssonne

Weil’s so schön war, besuchen wir den Registanplatz noch mal: In der Vormittagssonne wirken die drei Koranschulen mit ihren wuchtigen Eingangsportalen, flankiert von Minaretten und filigranen Mosaiken, beinahe zerbrechlich. Beim gemeinsamen Mittagessen lässt es sich gut Leute beobachten. Kaum eine Frau trägt hier Kopftuch – warum? Welche Rolle spielt der Islam im Alltag? Das weiß Ihr Reiseleiter. Und wie Timurs Lieblingsfrau den Fallschirm erfunden haben soll, erzählt er uns auf dem Weg zur Bibi-Khanum-Moschee. Riecht es hier etwa nach frisch gebackenem Brot? Richtig: Auf dem angrenzenden Basar stapeln sich neben Gewürzen auch allerlei Backwaren. Feilschen nicht vergessen! Für den freien Abend hat Ihr Reiseleiter Tipps.

5. Tag, Freitag, 20.04.2018: Auf Zeitreise in der Straße der Mausoleen

Nur scheinbar stumm liegt das Ausgrabungsfeld Afrosiab vor uns. Von Nahem flüstern uns die Ruinen eine Geschichte zu: darüber, wie hochentwickelt Samarkand vor über 2000 Jahren war. Archäologen haben Münzen und Keramikfiguren entdeckt. Im Museum zeichnen Wandmalereien den Alltag der Menschen nach. Warum aber wurden Gesichter unkenntlich gemacht? Das entschlüsselt Ihr Reiseleiter! Südlich schließt sich Schah-e Sinda an, die "Straße der Mausoleen". Grabstätten aus neun Jahrhunderten schmiegen sich aneinander, blaugekachelt und verziert wie Spitzendeckchen, ehrfurchtsvoll von Pilgern besucht.Extra Tour Nachmittag in Eigenregie: Die Füße hochlegen? Beim Abendessen in einem stimmungsvollen Familienrestaurant lassen wir den Tag ausklingen.

Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm für Sie entwickelt. Ihr Bedarf an Besichtigungen in Samarkand ist gedeckt? Dann besuchen Sie doch vormittags am Stadtrand einen kleinen, feinen Workshop für handgeschöpftes Papier: uraltes Handwerk, eine ruhige Atmosphäre, ein Wohlfühlort - Ihr Reiseleiter organisiert Ihnen gerne die Fahrt dorthin.

6. Tag, Samstag, 21.04.2018: Ein Hauch von Leichtigkeit

Im modernen Zug gleiten wir am späten Vormittag weiter, diesmal in gerade mal eineinhalb Stunden nach Buchara. Herrlich, sich um nichts kümmern zu müssen: Während das Gepäck ins Hotel transportiert wird, stärken wir uns am kühlen Teich an den Labi-Hauz-Gebäuden mit Kebabspießen. Es herrscht sommerliches Flair: Kinder schlecken ihr Eis, Männer spielen Domino, ganze Familien gönnen sich eine Auszeit. Ob sich der usbekische Alltag nach dem Tod des langjährigen Präsidenten Karimov verändert hat? Ihr Reiseleiter weiß die Unterschiede zu deuten. Anschließend drehen wir eine Runde durch die Koranschulen im Labi-Hauz-Komplex, die umliegenden Handwerksgassen und Kuppelmärkte. Drei Übernachtungen in Buchara.

7. Tag, Sonntag, 22.04.2018: Auf Tuchfühlung mit dem Orient

Nirgendwo kann man sich großartiger verirren als im Labyrinth der Altstadtgassen von Buchara (UNESCO-Welterbe). Nach einem Abstecher zur Moschee Kalan mit ihrem monumentalen Backsteinminarett tauchen wir ein in das Gewirr aus Stimmen und Gerüchen, Seidentüchern und Teppichstapeln. Immer wieder blitzen Kuppeln zwischen den Dächern hervor, nur welches Gebäude ist das schönste? Die 1000 Jahre alte Moschee Magoki Attori? Oder die ehemalige Medrese Tschor Minor im indischen Stil? Wenn Sie in einem der stimmungsvollen Gasthäuser der Altstadt zu Abend essen möchten, organisiert Ihr Reiseleiter das gern.

8. Tag, Montag, 23.04.2018: Schatzkästchen im Sand

Ein Glück, dass Dschingis Khan das Samanidenmausoleum bei seinen Raubzügen übersah. Der aus Lehmziegeln geflochtene Grabwürfel mit seinem Kuppeldach gilt nicht nur als ältestes erhaltenes Mausoleum in Zentralasien – er empfängt uns mit dem herzerwärmenden Charme eines zu groß geratenen Schmuckkästchens. Erst im letzten Jahrhundert befreite man das Gebäude aus dem Sand, heute liegt es fotogen inmitten eines Parks. Extra Tour Nach unserem Rundgang durch das Festungsgemäuer der nahen Zitadelle Ark haben Sie den Nachmittag für sich. Vielleicht stöbern Sie in den kleinen Läden nach schönen Dingen? Die Miniaturmalereien sind eine hübsche Erinnerung, die Brotstempel gar ein formschönes Utensil.

Statt Mausoleum lieber orientalische Wellness im Hamam? Dann entspannen Sie Ihre Muskeln im Dampfbad und lassen Sie sich anschließend von Ihrem Masseur durchkneten. Ihr Reiseleiter kümmert sich gern um Ihren Termin.

9. Tag, Dienstag, 24.04.2018: Chiwa - die Ruhe selbst

Die einzige Überlandfahrt dieser Reise: Quer durch die Wüste reisen wir auf meist gut ausgebauten Straßen nach Chiwa. 430 km. Ihr Reiseleiter hat für Verpflegung gesorgt; beim Picknick lassen wir uns Fladenbrot, Gemüse und usbekischen Käse schmecken. Nachmittags verschaffen wir uns einen Eindruck von der Oasenstadt, in der einst müde Karawanen rasteten. Keine Hochhäuser, kein Lärm, Chiwa tickt noch immer im eigenen Rhythmus. Von der Zitadelle aus beobachten wir, wie die Sonne über der Oase versinkt und die Kuppeln mit flüssigem Gold überzieht – unvergesslich. Drei Übernachtungen in Chiwa.

10. Tag, Mittwoch, 25.04.2018: Festung an der Seidenstraße

Beim Streifzug durch die Altstadt fühlen wir uns in einen Historienfilm versetzt: Weil Chiwa auf der Seidenstraße strategisch wichtig war, gab es jahrhundertelang Kämpfe um die Stadt. Deshalb ähnelt sie äußerlich einer Festung. Im Inneren scheint sich in den letzten 200 Jahren nichts verändert zu haben. Vom Eingangstor der Stadtmauer schreiten wir Richtung Freitagsmoschee, vorbei an Medresen, der Zitadelle Kunya-Ark und Kalta Minor, dem "kurzen Minarett". Warum ihm die Spitze fehlt, weiß Ihr Reiseleiter. Am Abend speisen wir feudal – an einer langen Tafel im Sommerpalast des letzten Khans von Chiwa.

11. Tag, Donnerstag, 26.04.2018: Teestunde im Gartencafé

Auf dem Basar geht es geschäftig zu: Händler türmen Rosinen, Nüsse, aber auch Kräuter und Gemüse zu riesigen Pyramiden auf. Wir mischen uns ins Getümmel, besichtigen anschließend den weitläufigen Palast Tasch-Hauli und lassen uns durch die Altstadt zurücktreiben. Gestalten Sie den Nachmittag nach Ihrem Geschmack: Postkarten schreiben, in Büchern blättern – beim Tee im Schatten der lauschigen Gartencafés kann man wunderbar die Zeit vergessen.

12. Tag, Freitag, 27.04.2018: Zurück nach Taschkent

Ein paar Mitbringsel für die Lieben daheim? Viele Souvenirs in den Straßen von Chiwa sind handgefertigt. Seidenschals, Lammfellmützen, Teeschalen oder Wollsocken - gar nicht leicht, sich zu entscheiden. Nachmittags kurzer Flug über die Weiten der Wüste Kyzylkum zurück nach Taschkent, dann Transfer zum Hotel. Zum Abendessen werfen wir uns noch einmal in Schale und kommen wieder in der heutigen Zeit an.

13. Tag, Samstag, 28.04.2018: Auf Wiedersehen, Usbekistan!

Morgens Rückflug mit Uzbekistan Airways nach Frankfurt (nonstop). Vormittags Ankunft und Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
2965(ca. 3421 CHF) N.N., auf Anfrage
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
30.04.–12.05. 2730(ca. 3150 CHF) 3100(ca. 3576 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N., auf Anfrage
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Yulia Smilga
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Monika Stenke

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.2.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Uzbekistan Airways von Frankfurt nach Taschkent und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit Uzbekistan Airways von Urgentsch nach Taschkent
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
  • Bahnfahrten (Economy) mit Hochgeschwindigkeitszügen von Taschkent nach Samarkand und von Samarkand nach Buchara
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 12 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 4 Mittagessen in typischen Restaurants, 3 Abendessen im Hotel, 4 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen mit Tänzen im Innenhof einer ehemaligen Karawanserei, ein Abendessen in einem ehemaligen Sommerpalast
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 60 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Usbekistan beantragt Studiosus (Frist 4 Wochen). Kurzfristiges Visum möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Usbekistan benötigen Sie ein Visum, das von Studiosus als Gruppenvisum (für Gäste mit Flug in der Business Class als Einzelvisum) eingeholt wird. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, sollten Sie Ihr Visum selbst einholen. ___________________________________________________________________________________

Visumbeantragung durch Studiosus

möglich für: alle Reisegäste (für US-Amerikaner mit Aufpreis 215 € pro Person möglich)

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 1 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Einsendungen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.

diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - gut lesbare, farbige Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- (Gäste, die in der Business Class fliegen, senden bitte ihren

Reisepass im Original ein)

- 1 aktuelles biometrisches, farbiges Passbild der Größe 3,5x4,5 cm

- Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

Die Einsendung des Reisepasses (außer für Gäste mit Flug in der Business Class) ist nicht notwendig, da das

Visum für Usbekistan als Gruppenvisum eingeholt wird,

welches der Reiseleiter mit sich führt.

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

___________________________________________________________________________________

Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie bitte daher auf selbst ausgedruckte Fotos.

Sollten Sie nicht mit der Gruppe nach Usbekistan ein- oder ausreisen, benötigen Sie immer ein Einzelvisum. Die entstehenden Kosten sind nicht im Reisepreis enthalten. Für das Einzelvisum benötigen wir zusätzlich zum ausgefüllten Fragebogen und Foto eine schriftliche Flugbuchungsbestätigung und Ihren Reisepass im Original.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Usbekistan beantragt Studiosus (Frist 4 Wochen). Kurzfristiges Visum möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Usbekistan zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch

Der usbekischen Regierung ist es in den letzten Jahren durch umfassende Programme zur Förderung der Industrie, der Landwirtschaft und des Wohnungsbaus gelungen, die soziale und ökonomische Situation der Bewohner im Ferghana-Tal zu verbessern und somit die politische Lage auch in diesem Teil Usbekistans zu stabilisieren. Dennoch ist hier wie in ganz Usbekistan eine allgemeine Gefährdung durch extremistische Gruppierungen nach wie vor nicht auszuschließen, eine gezielte Bedrohung des Tourismus im Lande sieht auch das Auswärtige Amt derzeit jedoch nicht.

Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 29. September 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Usbekistan

Unverändert gültig seit: 29. September 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen über Land/Terrorismus

Die Lage in Usbekistan ist ruhig. Es ist aber weiterhin von einer latenten Gefährdung durch islamistisch orientierte extremistische Gruppen auszugehen, die in Teilen Zentralasiens operieren. Die Bedrohung richtet sich bislang nicht gegen den Tourismus im Lande. Es wird dennoch empfohlen, sich bei Reisen in Usbekistan umsichtig zu verhalten.

Die usbekischen Sicherheitsbehörden erhalten ein System intensiver Sicherheitskontrollen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Städten aufrecht. Die Kontrollen betreffen auch Ausländer, insbesondere im Hinblick auf Verstöße gegen die Registrierungspflicht und die Devisenbestimmungen (s. auch Allgemeine Reiseinformationen). Auch nach deutschen Verständnis geringfügige Verstöße werden regelmäßig mit hohen Geldstrafen geahndet und können zu mehrtägigen Ausreiseverzögerungen und Wiedereinreiseverboten führen.

Die Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen durch Sicherheitskräfte im Fergana-Tal sind besonders stark ausgeprägt. Jeder Reisende muss sich bei den Kontrollpunkten mit seinem Pass ausweisen und teilweise registrieren lassen.

Von Reisen in die Grenzgebiete mit Ausnahme der offiziellen Grenzübergänge wird abgeraten.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Usbekistan

Unverändert gültig seit: 15. Juni 2016

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Typhus, Hepatitis B, und Tollwut empfohlen.

Malaria

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann die Malaria zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

In den Monaten von Juni bis Oktober besteht in den südlichen Landesteilen, außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter, ein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen. Dabei handelt es sich ausschließlich um die im Allgemeinen nicht lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

- Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,

- das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und

- das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder

- der Aufenthalt in Mücken-geschützen Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)

vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor seltenen Erkrankungen wie Phlebotomen-Fieber, (durch Stechmücken übertragen), Krim-Kongo-Hämorrhagischem Fieber und anderen durch Zecken übertragen Erkrankungen. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen (www.dtg.org). Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Usbekistan ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten

Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen.

Durchfall- und Darmerkrankungen

Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen und chemischen Schadstoffen kontaminiert sein, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpacktes und möglichst kohlensäurehaltiges Trinkwasser in Flaschen zu konsumieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden, da nicht im ganzen Land von gleichbleibender Qualität des Leitungswassers ausgegangen werden kann. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Hepatitis A und E, Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen, und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln, können die Gefahr einer Infektion verhindern.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in der Regel in Usbekistan nicht möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Usbekistan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche ¿Auffrischung¿ kann in Taschkent erfolgen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen ist die Gefahr einer resistenten Tuberkulose gegeben. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

Grippe (Saisonale Influenza)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (¿Schweinegrippe¿), zirkulieren in Usbekistan in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de).

Vogelgrippe (Influenza A H5N1)

Bisher wurden in Usbekistan weder bei Tieren noch bei Menschen Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen.

Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen

In den Sommermonaten kann es zu einer hohen Belastung der Luft durch Staub kommen. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.

Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung durch einen Arzt oder erfahrenen Bergführer wird dringend gewarnt. Zivile Luftrettungsunternehmen für die Rettung aus Bergnot gibt es in Usbekistan nicht.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, sind in Usbekistan nicht üblich, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden nicht immer beachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Im Übrigen gelten die ¿Hinweise für Autoreisende¿ im allgemeinen Teil dieser Hinweise. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend. Auch in Taschkent und Samarkand entspricht die medizinische Versorgung vielfach nicht europäischem Standard. Ärzte fordern für die medizinischen Behandlungen von Ausländern häufig eine Barzahlung in US Dollar oder Euro. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Indien, Dubai oder Europa, erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist zwingend notwendig, kann aber die unzureichende medizinische Infrastruktur vor Ort nicht ersetzen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de).

Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Usbekistan mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Es ist vorgeschrieben und wird unbedingt empfohlen, Medikamente in der usbekischen Zollerklärung, die jeder Reisende bei der Ein- und Ausreise vorlegen muss, genau aufzuführen (siehe auch unter ¿Besondere Zollvorschriften¿).

Die Deutsche Botschaft in Taschkent verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

Gesundheitshinweis

Da in Zentralasien Magen- und Durchfallerkrankungen überdurchschnittlich häufig vorkommen, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig vor Reisebeginn von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.

Hinweis für Allergiker

In Zentralasien kann man spezielle Lebensmittel für Allergiker (z.B. bei Glutenunverträglichkeit, Laktoseunverträglichkeit) nicht überall kaufen. Daher können auch Hotels und Restaurants diese speziellen Nahrungsmittel nicht immer bereitstellen. Es empfiehlt sich, bei schweren Allergien „Notrationen“ mitzunehmen.