Nubien – Sudan im Reich der Schwarzen Pharaonen

Sudan, Ägypten

Übersicht

  • Eine Studienreise nach Nubien: Von Assuan durch das mittlere Niltal nach Khartum, der Hauptstadt des Sudans
  • Ansprechende Unterkünfte und gute Geländefahrzeuge
  • Zeltcamp bei Tumbos
  • Pharaonengräber ohne Touristenrummel
  • Von Assuan am Nil entlang nach Khartum
  • Komfortable Unterkünfte, Zeltcamp bei Tumbos
  • Kleine Reisegruppe mit maximal 20 Personen
  • Reise am 4.11. mit ärztlicher Begleitung

Menschenleere Pyramidenfelder, vom Sand konservierte Tempel, Relikte einer vergessenen Hochkultur. Im Land der Schwarzen Pharaonen schlummern atemberaubende Kulturschätze. Entdecken Sie auf dieser Studienexpedition durchs historische Nubien archäologische Highlights wie die Ausgrabungen um den heiligen Berg Dschebel Barkal und die Spitzpyramiden der antiken Stadt Meroe. Von Ägypten aus wollen wir uns dieser versunkenen Welt am Nil nähern. Doch ganz so abseits wie noch vor zehn Jahren liegen die Stätten einstiger Macht nicht mehr: Brücken und Asphalt zeugen auch im Sudan vom Fortschritt durch Öldollars, dem die Konflikte in der islamischen Welt und im Südsudan wenig anhaben konnten.

Route

1. Tag, Sonntag, 11.02.2018: Willkommen in Assuan!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Egypt Air von Frankfurt, Berlin, München, Wien oder Genf nach Kairo (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.) Dann weiter am späten Abend von Kairo nach Assuan. Ankunft kurz vor Mitternacht. Ihr Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie ins Hotel. Zwei Übernachtungen.

2. Tag, Montag, 12.02.2018: Assuan

Nach einem späten Frühstück Besichtigungsrundfahrt: Auf der Nilinsel Agilkia ergründen wir den Tempelkomplex von Philae, der der Göttin Isis geweiht ist. Wieder an Land blicken wir verwundert in eine Grube: Was macht der gigantische Obelisk aus Rosengranit hier? Und warum wurde er nie vollendet? Fragen ganz anderer Dimension wirft der Assuan-Staudamm auf, der den Nassersee aufstaut: Fluch oder Segen? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Romantisches Finale: eine Segelpartie auf dem Nil vor der Kulisse von Stadt und Wüste. Extratour

Studiosus hat sichauch bei dieser Reise ab und zu Alternativen zum Programm für Sie ausgedacht. Statt an der Bootsfahrt teilzunehmen, können Sie auch mit der Fähre über den Nil setzen, das Mausoleum des Aga Khan besuchen und mit einem Kamel in die Wüste zum Simeonskloster reiten.

3. Tag, Dienstag, 13.02.2018: Im Ramses-Tempel von Abu Simbel

Schnurgerade verläuft die Straße durch die Wüste. Ägyptens Pläne für ein fruchtbares Land beschäftigen uns, bis wir in Abu Simbel eintreffen. 290 km. Highlight des Tages: die kolossalen Statuen, die Ramses II. einst in die Felsen schlagen ließ. Packend wie ein Thriller ist die Rettungsaktion des Tempels durch die UNESCO, als der Nassersee aufgestaut wurde. Wer Lust auf ein besonderes Spektakel hat, kann nach dem Abendessen die Ton- und Lichtshow besuchen.

4. Tag, Mittwoch, 14.02.2018: Grenzübertritt in den Sudan

Heute verabschieden wir uns vom ägyptischen Teil des historischen Nubien. Per Fähre überqueren wir den Nassersee und erreichen nach kurzer Zeit die Grenzstation zum Sudan. Alle aussteigen! Pässe mit Visa bitte! Lkws voller Reissäcke oder Maschinen wollen über die Grenze. Busse, Autos, Händler, Wanderarbeiter, Frauen mit ihren Kindern – hier ist die Hölle los! Irgendwann lässt man uns passieren, und wir können uns rund vier Stunden lang im Sitz unserer Jeeps zurücklehnen, bis wir in Tumbos wieder aussteigen. 420 km. Drei Übernachtungen in einem festen Zeltcamp.

5. Tag, Donnerstag, 15.02.2018: Tempeltour am Nil entlang

Im Ort Wawa steigen wir in Motorboote, die uns zur Tempelanlage von Soleb bringen. Gemeinsam entschlüsseln wir die Hieroglyphen an den Wänden und den monumentalen Säulen mit Palmkapitellen, nehmen Flachreliefs unter die Lupe, suchen nach Fragmenten von Widder- und Falkenstatuen aus Granit. Wieder am Ufer, bringt uns wenige Kilometer weiter eine Fähre in die Mondlandschaft der Insel Sai. Verblüffend, was unterschiedlichste Siedler hier hinterlassen haben: Reste eines ägyptischen Tempels, Mauerstücke christlicher Dörfer, Ruinen eines türkischen Forts. 100 km.

6. Tag, Freitag, 16.02.2018: Memoiren in Stein

Heute beschäftigen uns Felsenbilder verschiedener Epochen. Zunächst im Wüstenwadi Sebu, wo wir auf prähistorische Rinder-, Ziegen- und Schafzeichnungen treffen sowie auf Zeugnisse aus der Zeit des Pharaos Thutmosis I. Ihr Reiseleiter unterstützt Sie beim Enträtseln der Inschriften. Wir passieren den dritten Katarakt mit der Ruine einer türkischen Festung. Finale des Tages: die Fundstücke wie Amulette und Pharaostatuen im Museum von Kerma. 110 km.

7. Tag, Samstag, 17.02.2018: Durch das Niltal nach Karima

Wie die Nachkommen der Nubier ihre uralte Kultur pflegen, erleben wir live in einem der Dörfer mit bunt bemalten Häusern. Die Bewohner zeigen uns stolz die liebevoll gestalteten Ornamente, die sich um die Fassaden schlängeln. Auch wenn Sie keine der 150 Sprachen des Landes sprechen, hindert Sie wenig an einer lebhaften Verständigung mit Händen und Gesten. Historisches Highlight des Tages: die Ruinen von Alt-Dongola, wo Ihr Reiseleiter mit wohlgesetzten Worten mehrstöckige Stadtvillen in den Himmel wachsen lässt. 340 km. Drei Übernachtungen in Karima.

8. Tag, Sonntag, 18.02.2018: Dschebel Barkal - der "nubische Olymp"

Der rötliche Tafelberg misst nur 100 m, zählt aber in der Mythologie zu den ganz Großen. Der "heilige Berg" Dschebel Barkal diente ägyptischen Göttern als Sitz, nubischen Königen als Stätte der Regentschaft und den Karawanen zur Orientierung. Wir besichtigen die Ausgrabungen am Fuße des Berges. Extratour Am Nachmittag besuchen wir weitere Stätten des UNESCO-Welterbes der Region: den versteinerten Wald von El-Kurru und die fantasievoll ausgemalten Gräber der Pharaonen sowie die Ruinen von Napata. 60 km.

Statt mit der Gruppe nach El-Kurru und Napata zu fahren, können Sie am Nachmittag auch die Plantagen von Karima an den Ufern des Nils besuchen. Vom Hotel führt ein kurzer Weg dorthin, und im Schatten der Dattelpalmen erklärt Ihnen vielleicht ein Bauer das ausgeklügelte Bewässerungssystem.

9. Tag, Montag, 19.02.2018: Ein Tag nach Wunsch

Händler preisen lautstark ihre Auslagen an, die bunt gewandeten Kunden prüfen sorgsam die Waren, und auch wir mischen uns in das farbige Gewimmel auf dem Markt von Karima. Den weiteren Tag bestimmen Sie selbst: Tee trinken oder mit dem Reiseleiter einen Bootsausflug (40 €) auf dem Nil unternehmen, mit anschließendem Picknick im Palmenhain? Nach der Bootsfahrt geht es auf dem Landweg weiter zu den Pyramiden von Nuri (UNESCO-Welterbe). Fahrtstrecke 50 km. Zurück im Hotel noch Energie? Wer mag, kann über die steile Nordflanke das Gipfelplateau des Dschebel Barkal erklimmen.

10. Tag, Dienstag, 20.02.2018: Durch die Bayudawüste

Neue Brücken ersetzen die alten Fähren, asphaltierte Highways erleichtern die Weiterfahrt - Straßen als Symbol des Fortschritts. Doch immer noch sehen wir Nomaden mit rastenden Schaf- und Ziegenherden am Wegesrand oder an den Wasserstellen - Zeugnis der nomadischen Tradition der Bayudawüste. Bizarr erscheinen auch die Relikte des Klosters Ghazali im Wadi Abu Dom. Einige Wasserstellen weiter überqueren wir erneut den Nil und erreichen schließlich unsere Unterkunft mit Blick auf die Pyramiden von Meroe. 370 km. Zwei Übernachtungen.

11. Tag, Mittwoch, 21.02.2018: Meroe

Atemberaubend, was uns heute bevorsteht: das Pyramidenfeld von Meroe (UNESCO-Welterbe) – 900 Gräber, mitten in der Wüste. Unglaublich, dass wir hier fast allein die verfallenen oder auch top erhaltenen steilen, spitzen Sandsteinbauten und ihre Totentempel erforschen. Wie prachtvoll die Stadt Meroe in der Antike gewesen sein muss, erahnen wir in den Ruinen der benachbarten Tempel und Paläste. Den Hauch von Luxus beweisen die königlichen Bäder, die mit Nilwasser gespeist wurden.

12. Tag, Donnerstag, 22.02.2018: Tempelwelten

Und wieder zwei archäologische Juwelen in Sicht. Am Vormittag: die Tempelstadt Naga, die im Sand konserviert wurde (UNESCO-Welterbe). Bis heute ist unklar, warum mitten in der Wüste eine prächtige Stadt blühte und dann scheinbar plötzlich wieder verschwand. Begeisternde Zeitzeugen sind die mächtigen Reliefs von Menschen und Göttern am Apedemak-Tempel. Nicht weit entfernt fasziniert ein weiterer Tempelkomplex in der Sandsteinwüste von Musawwarat as-Sufra (UNESCO-Welterbe). Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Khartum. 280 km.

13. Tag, Freitag, 23.02.2018: Khartum - moderne Metropole

Ein Tag in Khartum: Die gläsernen und in der Sonne glitzernden Wolkenkratzer der City zeugen vom Aufschwung des erdölreichen Sudan. Im Nationalmuseum lassen wir unsere Eindrücke von der Kultur Nubiens noch einmal Revue passieren. Zu den Höhepunkten zählen Tempelfragmente, die beim Bau des Assuan-Staudamms vor der Überflutung gerettet wurden, und die frühchristlichen Fresken von Faras Pachoras. In Omdurman auf der anderen Seite des Nils begegnen wir auf dem Großmarkt Menschen aus allen Teilen des Vielvölkerstaats, wir sehen das Mahdi-Mausoleum und besuchen das Museum im Khalifa-Haus, gefüllt mit Objekten aus der Zeit des Mahdi-Aufstandes. Extratour Am Abend fliegen wir mit Egypt Air in etwa zweieinhalb Stunden nach Kairo. Übernachtung in einem Hotel in der Nähe des Flughafens.

Eine Alternative zum Besuch von Omdurman ist die Nilinsel Tuti. Im Herzen der beiden Großstädte hat dieses dörfliche Refugium überlebt. Die Bewohner der Oase mit ihren Obstgärten wehren sich gegen Investorenpläne, die hier ein Resort für Touristen schaffen wollen.

14. Tag, Samstag, 24.02.2018: Rückflug von Kairo

Am Vormittag Flug mit Egypt Air nach Frankfurt, München, Berlin, Wien oder Genf (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.). Ankunft nachmittags und Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
5740(ca. 6664 CHF)
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Florian Stelter M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
5740(ca. 6664 CHF)
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Dr. Frank Donath
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
5740(ca. 6664 CHF)
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Florian Stelter M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
5990(ca. 6954 CHF)
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Kirsten Grünenpütt

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.11.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Egypt Air von Frankfurt oder München nach Assuan und zurück von Khartum; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 90 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage) vom 1. bis 4. Tag
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in geländegängigen Fahrzeugen ab der ägyptisch-sudanesischen Grenze (max. 4 Reisegäste pro Fahrzeug)
  • 10 Übernachtungen in Doppelzimmern in Hotels bzw. Gästehäusern
  • 3 Übernachtungen in Zweipersonenzelten in einem Zeltcamp
  • Expeditionsausrüstung
  • Frühstücksbuffet, 9 Mittagessen im Sudan, teilweise als Imbiss, 11 Abendessen im Hotel bzw. Camp
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Europäische Expeditionsleitung
  • Bootsfahrten und Fährüberfahrten lt. Programm
  • Eintrittsgelder (ca. 240 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 40 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Der Pass darf weder Einreisevermerke von Israel noch Ausreisestempel von Grenzstationen zwischen den Nachbarländern und Israel enthalten. Die Visa für Ägypten und den Sudan beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download
Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Ägypten benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Das Visum in Form einer Visamarke ist im Reisepreis eingeschlossen und wird Ihnen mit den Unterlagen zugeschickt. Bitte kleben Sie, bevor Sie die Passkontrolle passieren, die Visamarke auf eine leere Seite in Ihrem Reisepass.

Teilnehmer mit anderer Nationalität erkundigen sich bitte in Ihrem Reisebüro über die zurzeit gültigen Einreisebestimmungen und besorgen sich Ihr Visum selbst. Die im Reisepreis enthaltene Visagebühr in Höhe von ca.25 € schreiben wir Ihnen gut.

Für die Einreise in den Sudan benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum.

Die Visumbeantragung durch Studiosus ist nur möglich für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Nachweis durch Meldebescheinigung bzw. Aufenthaltsgenehmigung erforderlich). Untenstehend finden Sie die genauen Informationen zu den Bestimmungen und den für die Visumbeantragung erforderlichen Unterlagen.

Für Reiseteilnehmer, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben, gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat über benötigte Dokumente und Antragsfristen zu erkundigen. Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Einreisebestimmungen Sudan - Gäste mit Wohnsitz in Deutschland

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erforderliches Reisedokument: Reisepass

Der Pass darf kein Visum und keinen Einreisevermerk von

Israel enthalten und auch keinen Stempel eines jordanischen

oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung können Sie nicht in den Sudan einreisen.

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 3 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw. diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- 1 in Englisch ausgefüllter Visumantrag Sudan

- 1 Passbild

- Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

- Nichtdeutsche: Wohnsitznachweis in Deutschland durch eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und zusätzlich anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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Einreisebestimmungen Sudan - Gäste mit Wohnsitz in Österreich

___________________________________________________________________________________

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Der Pass darf kein Visum und keinen Einreisevermerk von

Israel enthalten und auch keinen Stempel eines jordanischen

oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung können Sie nicht in den Sudan einreisen.

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 1 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw. diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- 1 ausgefüllte und unterschriebener Visumantrag Sudan

- 1 Passbild

- Buchungsbestätigung vom Reisebüro sowie vom

Reiseveranstalter (Studiosus)

- Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

- Nichtösterreicher: Wohnsitznachweis in Österreich durch eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und zusätzlich anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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Hinweis für Teilnehmer mit österreichischer Staatsbürgerschaft bzw. mit Wohnsitz in Österreich:

Sollten Sie die österreichische Staatsbürgerschaft bzw. einen Wohnsitz in Österreich haben, ist für die Visabeantragung der Visaantrag der sudanesischen Botschaft in Österreich zwingend vorgeschrieben. Bitte melden Sie sich umgehend nach Erhalt dieser Unterlagen bei uns und wir schicken Ihnen den für Sie richtigen Visaantrag zu.

Aktuelle, wichtige Information

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Sudan besucht haben und somit ein sudanesisches Visum in Ihrem Pass vorhanden ist.

Wenn Sie also den Sudan seit 2011 bereist haben oder Doppelstaater sind und in die USA einreisen möchten, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein Visum für die USA zu beantragen.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Der Pass darf weder Einreisevermerke von Israel noch Ausreisestempel von Grenzstationen zwischen den Nachbarländern und Israel enthalten. Die Visa für Ägypten und den Sudan beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download
Visumsantrag als download

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Bei Reisen in den Sudan bieten wir Ihnen das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Ägypten und im Sudan zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .

Seit der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch den ehemaligen Militärchef Abdel al-Sisi im Jahr 2014 hat sich die innenpolitische Lage in Ägypten zumindest oberflächlich beruhigt. Das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Anhänger der Muslimbrüder und andere Gruppierungen des politischen Islams hat jedoch zu einer Radikalisierung dieser Kräfte beigetragen und ihre Gewaltbereitschaft verstärkt: Seit Anfang 2015 hat die Zahl terroristischer Anschläge zugenommen. Ziel der Anschläge waren zumeist Einrichtungen des Staates sowie von Polizei und Militär: vor allem auf der Sinai-Halbinsel, aber auch in Kairo und in anderen Städten des Niltals. Wie die Übergriffe vom Juli 2017 zeigen, ist trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen der ägyptischen Behörden jedoch auch eine Gefährdung touristischer Ziele nicht auszuschließen. Vor diesem Hintergrund rät das deutsche Auswärtige Amt weiterhin von Reisen in viele Regionen des Landes ab.

Oberägypten und das Niltal nördlich von Khartum blieben in den vergangen Jahren von den Konflikten in anderen Teilen Ägyptens und Sudans verschont. Die Grenze zwischen Ägypten und Sudan überqueren wir auf einer gesicherten Route.

In allen größeren Orten und insbesondere in der Hauptstadt Khartum meiden wir Menschenansammlungen und größere politische Kundgebungen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem langjährig bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Region weitgehend problemlos verlaufen wird.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation vor Ort sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Unverändert gültig seit: 3. August 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweise

Sudan

Unverändert gültig seit: 7. Juni 2017

Aktuelle Hinweise

Landesspezifische Sicherheitshinweise

In Sudan kann es wegen der aktuellen politischen Lage auch weiterhin zu Spannungen und ggf. Störungen der öffentlichen Ordnung kommen. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt, die politischen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig zu meiden.

Reisenden wird empfohlen, die Reiseplanung eng mit den deutschen oder sudanesischen Reiseveranstaltern und Geschäftspartnern abzustimmen, ggf. die deutsche Botschaft in Khartum zu informieren und sich auf der Webseite der deutschen Botschaft in Khartum in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.

Die wirtschaftliche Lage in Sudan ist angespannt. Anfang November 2016 wurden die Subventionen auf Kraftstoffe, Mehl und Elektrizität gestrichen. Daraufhin stiegen die Transport- und Lebensmittelpreise deutlich. Solche Preissteigerungen sind auch für die Zukunft nicht ausgeschlossen und können erfahrungsgemäß zu Unruhen führen. Es wird daher zu erhöhter Wachsamkeit geraten und gebeten, die lokalen Medien aufmerksam verfolgt werden.

Auch antiwestliche Demonstrationen, ausgelöst beispielsweise durch die Veröffentlichung von Karikaturen oder Filmen auf Sozialen Medien, können nicht ausgeschlossen werden. 2012 wurde auch die deutsche Botschaft in Khartum angegriffen. Zuletzt gab es solche Demonstrationen im Frühjahr 2015, als Reaktion auf die erneute Veröffentlichung einer Mohammed-Karikatur in ¿Charlie Hebdo¿. Diese blieben zwar friedlich, können jedoch auch für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden.

Die Kriminalität in Khartum nimmt zu (insbesondere Einbrüche in Fahrzeuge), befindet sich aber für afrikanische Verhältnisse auf niedrigem Niveau.

Ausländer benötigen für alle Reisen außerhalb Khartums eine Reisegenehmigung der sudanesischen Regierung (travel permit), die am besten mit Hilfe von Hotels und Tourismus-Agenturen eingeholt werden kann.

Terrorismus

Es besteht eine erhöhte Terrorismusgefahr im gesamten Sudan. Terroristische Gruppierungen haben zum ¿Dschihad¿ im Sudan aufgerufen und speziell westliche Einrichtungen als Ziele genannt. Dies kann auch die Form von Entführungen annehmen.

In verschiedenen Landesteilen wurden in den vergangenen Jahren vereinzelte Zellen, die Anschläge geplant hatten, durch sudanesische Behörden aufgedeckt.

Reisen über Land

Die Infrastruktur in Sudan ist in vielerlei Hinsicht unzureichend. Versorgungsmängel (u. a. Treibstoffknappheit) sind weit verbreitet. Daher ist eine sorgfältige Planung von Reisen sehr wichtig. So sind Reisen außerhalb des Großraums der Hauptstadt Khartum wegen mangelnder Infrastruktur und aufgrund von Sicherheitsgefährdungen oft nur eingeschränkt möglich.

Die Unfallgefahr bei Fahrten über Land darf wegen der schlechten Straßen, fehlender Markierungen und der nicht selten unorthodoxen Fahrweise der Sudanesen nicht unterschätzt werden. Nachtfahrten sollten daher ganz vermieden werden. Medizinische Hilfe bei Unfällen steht in der Regel nicht zur Verfügung.

Mit Bandenüberfällen, aber auch mit willkürlichen Maßnahmen der Polizei oder anderer Sicherheitsorgane, muss gerechnet werden.

Aufgrund der Nachwirkungen des Bürgerkriegs in Südsudan, der Stammeskonflikte und der nach wie vor angespannten Situation an manchen Teilen der südlichen und östlichen Grenzen sowie v. a. aufgrund des Darfur-Konflikts ist eine Durchquerung des Landes weder in Nord-Süd- noch in Ost-West-Richtung gefahrlos möglich.

Von nicht notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Libyen und Tschad wird abgeraten.

Von Reisen in das Grenzgebiet zu Äthiopien in den Bundesstaaten Gedaref und Sennar einschließlich des Dinder-Nationalparks wird dringend abgeraten. Im Nationalpark ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und einer extremistischen islamistischen Gruppe gekommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich dort noch weitere bewaffnete gewaltbereite Gruppen aufhalten.

Nördlicher Sudan

Reisen in den nördlichen Sudan zu den Pyramiden von Meroe und Karima sind möglich.

Reisen auf dem Landweg nach Ägypten sind wieder möglich, jedoch ausschließlich über einen einzigen Grenzübergang bei Wadi Halfa. Die Sicherheitslage ist dort wegen der umfangreichen Militär- und Polizeipräsenz Ägyptens und des Sudan gegenwärtig unter Kontrolle. Ausländer benötigen Reisegenehmigungen mit Angabe von Reiseziel und Reisedauer, die in Khartum erhältlich sind. In den Provinzstädten werden Reisegenehmigungen bei den Büros der Polizei/Sicherheitsbehörden ausgestellt, wenn man über den Landweg einreist. Vor dem Versuch des illegalen Grenzübertritts (auch in die anderen angrenzenden Länder) wird wegen des Risikos nicht oder unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ausdrücklich abgeraten. Außerdem setzt man sich der Gefahr einer längerfristigen Inhaftierung aus.

Region Darfur

In der Region Darfur im Westen von Sudan droht wegen militärischer Auseinandersetzungen und Banditenunwesen Lebensgefahr. Es besteht ein sehr hohes Entführungsrisiko. Von Reisen nach Darfur wird daher dringend abgeraten.

In den Darfurprovinzen kommt es weiter zu Überfällen auf Transporte von Hilfsorganisationen und der Friedensmission UNAMID, auch bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Rebellengruppen sowie Brandschatzungen von Milizen unter der Bevölkerung halten an.

Reisen nach Darfur bedürfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Mitarbeitern in Darfur tätiger Hilfsorganisationen wird dringend geraten, engste Abstimmung mit den Hilfskoordinatoren der VN (OCHA, Office for the Co-ordination of Humanitarian Affairs) und der sudanesischen Regierung (HAC, Humanitarian Affairs Commission) zu suchen und die Deutsche Botschaft Khartum über den Aufenthalt im Land zu informieren. Bei Dienst- oder journalistischen Reisen nach Darfur ist engste Koordinierung mit der Deutschen Botschaft in Khartum und der Friedensmission UNAMID und dem VN-Sicherheitsdienst UNDSS (United Nations Department for Safety and Security) angeraten.

Südkordofan (inkl. Abyei,) Unity State und Blauer Nil

Von Reisen in die Regionen Südkordofan (inkl. Abyei -zwischen Sudan und Südsudan umstrittenes Gebiet) und Blauer Nil wird wegen militärischer Kampfhandlungen dringend abgeraten.

In der Stadt Abyei der gleichnamigen Grenzregion zwischen Nord- und Südsudan brachen am 14. Mai 2008 Kämpfe zwischen Armee-Einheiten aus Nord- und Südsudan aus. Die Blauhelmmission UNISFA hat die Kontrolle über Abyei übernommen. Obwohl die Konfliktparteien den Schiedsspruch des Internationalen Schiedsgerichtshof über die Grenzen der umstrittenen Region offiziell anerkennen, bleibt das Konfliktpotential hoch. Immer wieder werden bewaffnete Kämpfe zwischen den das Gebiet durchziehenden Nomaden und der ansässigen Bevölkerung gemeldet. Das für 9. Januar 2011 vorgesehene Referendum über den Status der Abyei-Region wurde nicht durchgeführt. Demnach bleibt die Zugehörigkeit der Region weiter ungelöst.

Auch in ländlichen Räumen in Südkordofan und Blauer Nil (v.a. in den Nuba-Bergen) kommt es regelmäßig zu Kampfhandlungen und Bombenabwürfen durch die sudanesischen Streitkräfte. Die Ränder der südkordofanischen Provinzhauptstadt Kadugli wurden Berichten zufolge während der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2015 von bewaffneten Oppositionsgruppen unter Beschuss genommen.

Ostsudan

Auch nach dem Friedensschluss zwischen der ostsudanesischen ¿Eastern Front¿ und der Regierung in Khartum sind in der Region viele Sicherheitskräfte präsent. Reisen sollten vorher sorgfältig geplant und mit den lokalen Behörden abgestimmt werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

<http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html>

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Sudan

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 9 Monate bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe auch www.who.int

Der Süden Sudans (südlich des 15. Breitengrades) gilt als Gelbfiebergebiet, eine Gelbfieberimpfung ist hier empfohlen

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Pneumokokken und jährlich gegen Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Polio, Gelbfieber (s.o.) und Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfung gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY).

Dengue-Fieber

Dengue wird im Südosten des Landes, inkl. der Provinz Süd-Kordofan, durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

Malaria

In den südlichen Landesteilen ( Südkordofan, Niltal ) gibt es ein ganzjährig hohes Malariarisiko. Im Norden, am Roten Meer, ist das Risiko gering. Khartum und Port Sudan gelten als malariafrei. Etwa 90% der Fälle sind auf Plasmodium falciparum (Malaria Tropica) zurückzuführen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil wird deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine

Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin und Mefloquin) erhältlich; sie sollten aus Deutschland mitgebracht werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue!)und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- unter einem Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande ein Problem wenn auch noch nicht von derselben Dimension wie in den angrenzenden südlichen Nachbarländern. Trotzdem ist HIV/AIDS eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Jedes Jahr werden Fälle von akuter wässriger Diarrhö und Cholera gemeldet, teilweise auch im Rahmen größerer Ausbrüche. Beide Erkrankungen sind im Sudan endemisch.

Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders auch Cholera vermeiden. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Eine Impfung ist für Reisende im Normalfall nicht notwendig.

Weitere Infektionskrankheiten

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

In den südlichen Landesteilen des Sudan kommt es zu Schlafkrankheitsinfektionen. Die Schlafkrankheit wird durch große Fliegen (Tsetse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u. a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.

Schistosomiasis

Die Gefahr einer Infektion mit der Schistosomiasis (Bilharziose) ¿ einer durch Schnecken als Zwischenwirt übertragenen Wurmerkrankung ¿ besteht landesweit in allen Süßwassergewässern (Flüsse und Seen). Baden in diesen Gewässern sollte deshalb grundsätzlich unterlassen werden.

Meningitis

Die bakterielle Hirnhautentzündung tritt mit hauptsächlicher Übertragung in den trockenen Monaten Dezember bis Mai auf. Entsprechend der Reiseform und Reisezeit kann eine Impfung (Beachte: Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen indiziert sein.

Viszerale Leishmaniasis (Kala-Azar)Diese Erkrankung ist im Sudan endemisch. Bei diesem Subtyp der Erkrankung handelt es sich um eine die inneren Organe befallende tödliche Infektion. Schutz vor der vorwiegend Dämmerungs- und nachtaktiven Überträgermücke beachten!

Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Werden Schlangen angetroffen, sollte ein gebührender Abstand eingehalten werden. Keinesfalls sollten sie angefasst, gefangen oder provoziert werden. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte z. T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Ameisen u. a.) vor. Auch diese Tiere sollten nicht angefasst oder gereizt werden, ansonsten gilt auch hier: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung für den Reisenden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in den ländlichen Regionen vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Khartum ist die Versorgung insgesamt besser, aber auch hier nicht mit Europa zu vergleichen. Durch den langjährigen Bürgerkrieg sind vor allem im Süden des Landes weiterhin große Teile der medizinischen Infrastruktur zerstört. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/).

(unverändert gültig seit 7. Juni 2017)

Ägypten

Über die Wintermonate 2013/2014 ist es zu einer landesweit vermehrten Übertragung von A/H1N1 Influenza Infektionen gekommen, vereinzelt auch mit tödlichem Verlauf. Ob der aktuelle Influenzaimpfstoff auch gegen diese Variante schützt, ist noch nicht geklärt.

Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.rki.de).

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Meningokokkenmenigitis (ACWY), bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

Malaria und andere durch Insekten übertragbare Krankheiten

Seit Ende Mai 2014 sind südlich von Luxor (Edfu) erneut vereinzelt autochtone Malariaübertragungen (pl. vivax) nachgewiesen worden.

Bei Reisen in dieses Gebiet ist auch im Hinblick auf andere durch Insekten übertragbare Erkrankungen (z.B. West-Nile-Fieber, Leishmaniose, Filariose, Rift-Valley-Fieber) eine Expositionprophylaxe (helle, körperbedeckende Kleidung, Moskitonetz, Repellentien) unbedingt ratsam. Darüber hinaus kann eine medikamentöse Malariaprophylaxe erwogen werden (nach Beratung bei einem Tropenmediziner).

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Die Prävalenz im Land ist gering (< 0,1% der Bevölkerung).

Hepatitis C

Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. In diesem Zusammenhang müssen auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre kritisch gesehen werden.

Durchfallerkrankungen

Sehr häufig in Ägypten! Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich allerdings viele Durchfallerkrankungen vermeiden.

Bitte lesen sie hierzu auch das entsprechende Merkblatt unter folgendem link: www.auswaertiges-amt.de

Vogelgrippe

Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering. Kontakt zu Geflügel trotzdem möglichst meiden. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht kein Infektionsrisiko.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht bei Süßwasserkontakt (insbesondere Nildelta, Niltal, Nebenflüsse). Baden sollte daher dort grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung

In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.

Unverändert gültig seit: 17.07.2017

Aktueller Hinweis zur Vogelgrippe

In Ägypten ist im März 2006 erstmals der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für Ägypten-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Aus diesem Grund haben die Behörden in Reaktion auf diese Erkrankungsfälle ein EU-weites Einfuhrverbot für Geflügelprodukte aus Ägypten verhängt: Vielen Dank für die Beachtung dieses Verbots.

Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Ägypten-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Obwohl der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eier als unbedenklich gilt, haben wir vorsorglich unsere Leistungspartner angewiesen Geflügelgerichte auf den Büffets klar als solche zu kennzeichnen und Alternativen anzubieten.

Wissenswertes

Reisen im Sudan

Um die Unterkünfte brauchen Sie sich nicht zu sorgen: Dank unserer Partneragentur dürfen Sie mit einer erstklassigen Zeltlodge in Meroe und einem guten Gästehaus in Karima rechnen, beide sehr komfortabel eingerichtet. Bei Tumbos wohnen Sie in einem Zeltcamp mit Zweipersonenzelten, die bereits vor Ihrer Ankunft aufgestellt wurden. Duschen und Toiletten stehen auch hier zu Ihrer Verfügung. Ansonsten ist das Reisen im Sudan wegen des Klimas und der Zivilisationsferne des Landes immer noch beschwerlich, auch wenn der Straßenbau in den letzten Jahren Fortschritte gemacht hat. Eine gute körperliche Verfassung ist deshalb die Voraussetzung dafür, dass Sie diese Reise auch wirklich genießen können.