Nubien – Sudan im Reich der Schwarzen Pharaonen

Sudan, Ägypten

Übersicht

  • Eine Studienreise nach Nubien: von Assuan durch das mittlere Niltal nach Khartum, der Hauptstadt des Sudans
  • Ansprechende Unterkünfte und gute Geländefahrzeuge
  • Zeltcamp bei Tumbos
  • Pharaonengräber ohne Touristenrummel
  • Von Assuan am Nil entlang nach Khartum
  • Komfortable Unterkünfte, Zeltcamp bei Tumbos
  • Kleine Reisegruppe mit maximal 20 Personen
  • Reise am 15.11. mit ärztlicher Begleitung

Menschenleere Pyramidenfelder, vom Sand konservierte Tempel, Relikte einer vergessenen Hochkultur, eine Anmutung von Abenteuer. Im Land der Schwarzen Pharaonen schlummern atemberaubende Kulturschätze. Entdecken Sie auf dieser Studienexpedition durchs historische Nubien archäologische Highlights wie die Ausgrabungen um den heiligen Berg Dschebel Barkal und die Spitzpyramiden der antiken Stadt Meroe. Von Ägypten aus wollen wir uns dieser versunkenen Welt am Nil nähern. Doch ganz so abseits wie noch vor zehn Jahren liegen die Stätten einstiger Macht nicht mehr: Brücken und Asphalt zeugen auch im Sudan vom Fortschritt durch Öldollars, dem die Konflikte in der islamischen Welt und im Südsudan wenig anhaben konnten.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 25.10.2020: Willkommen in Assuan!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Nachmittags Flug mit Egypt Air nach Kairo (Flugdauer ca. 4 Std.). Dann weiter am späten Abend von Kairo nach Assuan. Ankunft nach Ortszeit kurz vor Mitternacht. Ihr Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie ins Hotel. Zwei Übernachtungen in Assuan.

2. Tag, Montag, 26.10.2020: Assuan

Nach einem späten Frühstück Besichtigungsrundfahrt: Zunächst vertiefen wir uns ins Nubische Museum und bewundern dort pharaonische Stelen neben Zeugnissen der Kultur der Nubier aus allen Epochen. Auf der Nilinsel Agilkia ergründen wir den Tempelkomplex von Philae, der der Göttin Isis geweiht ist. Wieder an Land blicken wir verwundert in eine Grube: Was macht der gigantische Obelisk aus Rosengranit hier? Und warum wurde er nie vollendet? Fragen ganz anderer Dimension wirft der Assuan-Staudamm auf, der den Nassersee aufstaut: Fluch oder Segen? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Romantisches Finale: eine Segelpartie auf dem Nil vor der Kulisse von Stadt und Wüste. Extra Tour

Studiosus hat sich auch bei dieser Reise ab und zu Alternativen zum Programm für Sie ausgedacht. Statt an der Bootsfahrt teilzunehmen, können Sie in Assuan bleiben und das Flair auf dem afrikanisch anmutenden Basar genießen. Fragen Sie Ihren Reiseleiter nach einem Crash-Kurs im Feilschen!
(F/A)

3. Tag, Dienstag, 27.10.2020: Im Ramsestempel von Abu Simbel

Schnurgerade verläuft die Straße durch die Wüste. Ägyptens Pläne für ein fruchtbares Land beschäftigen uns, bis wir in Abu Simbel eintreffen. 290 km. Highlight des Tages: die kolossalen Statuen, die Ramses II. einst in die Felsen schlagen ließ. Wir besuchen das Heiligtum, wenn die meisten Tagesausflügler die Stätte bereits wieder verlassen haben. Packend wie ein Thriller ist die Rettung des Tempels durch die UNESCO, als der Nassersee aufgestaut wurde. Am Nachmittag Freizeit oder Gelegenheit zu einem Spaziergang mit Ihrem Reiseleiter ins nahe gelegene Dorf mit einem kleinen Museum zur Geschichte der Rettungsaktion. Wer Lust auf ein besonderes Spektakel hat, kann nach dem Abendessen die Ton- und Lichtshow besuchen.

(F/A)

4. Tag, Mittwoch, 28.10.2020: Grenzübertritt in den Sudan

Heute verabschieden wir uns vom ägyptischen Teil des historischen Nubien. Per Fähre überqueren wir den Nassersee und erreichen nach kurzer Zeit die Grenzstation zum Sudan. Das Abenteuer Afrika beginnt. Alle aussteigen! Pässe mit Visa bitte! Lkws voller Reissäcke oder Maschinen wollen über die Grenze. Busse, Autos, Händler, Wanderarbeiter, Frauen mit ihren Kindern – und wir mittendrin! Irgendwann lässt man uns passieren. In Wadi Halfa schnuppern wir ein wenig Sahara-Atmosphäre, dann können wir uns rund vier Stunden lang im Sitz unserer Jeeps zurücklehnen, bis wir bei Tumbos wieder aussteigen. 300 km. Drei Übernachtungen in einem festen Zeltcamp.

(F/M/A)

5. Tag, Donnerstag, 29.10.2020: Tempeltour am Nil entlang

Eine Fähre bringt uns in die Mondlandschaft der Insel Sais. Verblüffend, was unterschiedlichste Siedler hier hinterlassen haben: Reste eines ägyptischen Tempels, Mauerstücke christlicher Dörfer, Ruinen eines türkischen Forts. Im Ort Wawa steigen wir erneut um in Boote, die uns zur Tempelanlage von Soleb bringen. Gemeinsam entschlüsseln wir die Hieroglyphen an den Wänden und den monumentalen Säulen mit Palmkapitellen, nehmen Flachreliefs unter die Lupe, suchen nach Fragmenten von Widder- und Falkenstatuen aus Granit. Im Nachmittagslicht erstrahlen die Säulen besonders schön. 300 km.

(F/A/I)

6. Tag, Freitag, 30.10.2020: Memoiren in Stein

Heute beschäftigen uns Felsenbilder verschiedener Epochen. Zunächst im Wüstenwadi Sebu, wo wir auf prähistorische Rinder-, Ziegen- und Schafzeichnungen treffen sowie auf Zeugnisse aus der Zeit des Pharaos Thutmosis I. Ihr Reiseleiter unterstützt Sie beim Enträtseln der Inschriften. Von der Ruine einer türkischen Festung haben wir einen überwältigenden Blick auf die Stromschnellen des dritten Kataraktes. Finale des Tages: die Fundstücke wie Amulette und Pharaostatuen im Museum von Kerma. 110 km.

(F/A/I)

7. Tag, Samstag, 31.10.2020: Durch das Niltal nach Karima

Wie die Nachkommen der Nubier ihre uralte Kultur pflegen, erleben wir live in einem der Dörfer mit bunt bemalten Häusern. Die Bewohner zeigen uns stolz die liebevoll gestalteten Ornamente, die sich um die Fassaden schlängeln. Auch wenn Sie keine der 150 Sprachen des Landes sprechen, hindert Sie wenig an einer lebhaften Verständigung mit Händen und Gesten. Historisches Highlight des Tages: die Ruinen von Alt-Dongola. 340 km. Drei Übernachtungen in Karima.

(F/A/I)

8. Tag, Sonntag, 01.11.2020: Dschebel Barkal - der "nubische Olymp"

Der rötliche Tafelberg misst nur 100 m, zählt aber in der Mythologie zu den ganz Großen. Der "heilige Berg" Dschebel Barkal diente ägyptischen Göttern als Sitz, nubischen Königen als Stätte der Regentschaft und den Karawanen zur Orientierung. Wir besichtigen die Ausgrabungen am Fuße des Berges. Extra Tour Am Nachmittag besuchen wir weitere Stätten des UNESCO-Welterbes der Region: den versteinerten Wald von El-Kurru und die fantasievoll ausgemalten Gräber der Pharaonen bei Napata. 60 km.

Statt mit der Gruppe nach El-Kurru und Napata zu fahren, können Sie am Nachmittag auch die Plantagen von Karima an den Ufern des Nils besuchen. Vom Hotel führt ein kurzer Weg dorthin, und im Schatten der Dattelpalmen erklärt Ihnen vielleicht ein Bauer das ausgeklügelte Bewässerungssystem.
(F/M/A)

9. Tag, Montag, 02.11.2020: Ein Tag nach Wunsch

Händler preisen lautstark ihre Auslagen an, die bunt gewandeten Kunden prüfen sorgsam die Waren, und auch wir mischen uns in das farbige Gewimmel auf dem Markt von Karima. Den weiteren Tag bestimmen Sie selbst: Tee trinken oder mit dem Reiseleiter einen Bootsausflug (40 €) auf dem Nil unternehmen, mit anschließendem Picknick im Palmenhain? Nach der Bootsfahrt geht es auf dem Landweg weiter zu den Pyramiden von Nuri (UNESCO-Welterbe). Fahrtstrecke 50 km.

(F/M/A)

10. Tag, Dienstag, 03.11.2020: Durch die Bayudawüste

Neue Brücken ersetzen die alten Fähren, asphaltierte Highways erleichtern die Weiterfahrt - Straßen als Symbol des Fortschritts. Doch immer noch sehen wir Nomaden mit rastenden Schaf- und Ziegenherden am Wegesrand oder an den Wasserstellen. Bizarr erscheinen die Relikte des Klosters Ghazali im Wadi Abu Dom. Einige Wasserstellen weiter überqueren wir erneut den Nil und erreichen schließlich unsere Unterkunft mit Blick auf die Pyramiden von Meroe. 370 km. Zwei Übernachtungen.

(F/A/I)

11. Tag, Mittwoch, 04.11.2020: Meroe

Atemberaubend: das Gräberfeld von Meroe (UNESCO-Welterbe) – um die 200 Pyramiden mit ihren Totentempeln mitten in der Wüste. Wie prachtvoll die Stadt Meroe in der Antike gewesen sein muss, erahnen wir in den Ruinen der benachbarten Tempel und Paläste. Den Hauch von Luxus beweisen die mit Nilwasser gespeisten königlichen Bäder.

(F/M/A)

12. Tag, Donnerstag, 05.11.2020: Tempelwelten

Und wieder zwei archäologische Juwelen in Sicht. Am Vormittag: die Tempelstadt Naga, die im Sand konserviert wurde (UNESCO-Welterbe). Jeden Besucher begeistern die mächtigen Reliefs von Menschen und Göttern am Apedemak-Tempel. Nicht weit entfernt fasziniert ein weiterer Tempelkomplex in der Sandsteinwüste bei Musawwarat as-Sufra (UNESCO-Welterbe). Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Khartum. 280 km.

(F/A/I)

13. Tag, Freitag, 06.11.2020: Khartum - die Metropole

Wir starten den Tag im Nationalmuseum und lassen unsere Eindrücke von der Kultur Nubiens noch einmal Revue passieren. Zu den Höhepunkten zählen Tempelfragmente, die beim Bau des Assuan-Staudamms vor der Überflutung gerettet wurden, und die frühchristlichen Fresken von Faras Pachoras. Anschließend genießen wir noch einmal den Fahrtwind in den Haaren bei unserer Bootsfahrt auf dem Nil. Extra Tour Am Abend fliegen wir mit Egypt Air in etwa zweieinhalb Stunden nach Kairo. Übernachtung in der Nähe des Flughafens.

Eine Alternative zum Besuch des Museums ist die Nilinsel Tuti. Im Herzen der beiden Großstädte hat dieses dörfliche Refugium überlebt. Die Bewohner der Oase mit ihren Obstgärten wehren sich gegen Investorenpläne, die hier ein Resort für Touristen schaffen wollen.
(F)

14. Tag, Samstag, 07.11.2020: Zurück nach Hause

Am Vormittag Rückflug von Kairo mit Egypt Air (Flugdauer ca. 4 Std.). Ankunft nachmittags und Anschluss zu den anderen Orten.

(F)

F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen I: Imbiss

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
02.02.–15.02. 5290(ca. 5607 CHF) 6165(ca. 6535 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
23.02.–07.03. 5290(ca. 5607 CHF) 6165(ca. 6535 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
6465(ca. 6853 CHF) Florian Stelter M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
Kirsten Grünenpütt

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 24.2.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Egypt Air (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Assuan und zurück von Khartum; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 260 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem Reisebus vom 1. bis 4. Tag
  • Rundreise in geländegängigen Fahrzeugen ab der ägyptisch-sudanesischen Grenze (max. 4 Reisegäste pro Fahrzeug)
  • 10 Übernachtungen in Doppelzimmern in Hotels bzw. Gästehäusern
  • 3 Übernachtungen in Zweipersonenzelten in einem Zeltcamp
  • Expeditionsausrüstung
  • Frühstück, 9 Mittagessen im Sudan, teilweise in einfachen Restaurants als Imbiss, teilweise als Picknick, 11 Abendessen im Hotel bzw. Camp
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Bootsfahrten und Fährüberfahrten lt. Programm
  • Eintrittsgelder (ca. 240 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 110 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Bei dieser Reise benötigen Sie einen Reisepass, der weder Einreisevermerke von Israel noch Ausreisestempel von Grenzstationen zwischen Israel und seinen Nachbarländern enthalten darf. Die Visamarken für Ägypten erhalten Sie mit den Reiseunterlagen. Das Visum für den Sudan beantragt Studiosus für Deutsche und Österreicher sowie für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist fünf Wochen).

Visumsantrag als download
Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Ägypten benötigen EU-Bürger und Schweizer Staatsangehörige einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Die Kosten für die Visa in Form von Visamarken sind im Reisepreis eingeschlossen. Die Visamarken werden Ihnen mit den Unterlagen zugeschickt. Bitte kleben Sie, bevor Sie die Passkontrolle passieren, die Visamarke zur Einreise auf eine leere Seite in Ihrem Reisepass.

Teilnehmer mit anderer Nationalität erkundigen sich bitte in Ihrem Reisebüro über die zurzeit gültigen Einreisebestimmungen und besorgen sich Ihr Visum selbst. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut.

Für die Einreise in den Sudan benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum.

Die Visumbeantragung durch Studiosus ist nur möglich für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Nachweis durch Meldebescheinigung bzw. Aufenthaltsgenehmigung erforderlich). Untenstehend finden Sie die genauen Informationen zu den Bestimmungen und den für die Visumbeantragung erforderlichen Unterlagen.

Für Reiseteilnehmer, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben, gelten abweichende Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat über benötigte Dokumente und Antragsfristen zu erkundigen. Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen in diesem Fall selbstständig an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Einreisebestimmungen Sudan - Gäste mit Wohnsitz in Deutschland und Österreich

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erforderliches Reisedokument: Reisepass

Der Pass darf kein Visum und keinen Einreisevermerk von Israel enthalten und auch keinen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung können Sie nicht in den Sudan einreisen.

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 3 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw. diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen:

  • Reisepass im Original
  • gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)
  • 1 in Englisch ausgefüllter Visumantrag Sudan *
  • 1 biometrisches Passbild
  • Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
  • Nichtdeutsche bzw. Österreicher: Wohnsitznachweis in Deutschland/Österreich und eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Für österreichische Gäste zusätzlich: Buchungsbestätigung vom Reisebüro sowie vom Reiseveranstalter (Studiosus)

Gebühr bei verspäteter Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhevon 25 € pro Person und zusätzlich anfallende Spesen für Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

* Auf dem Visumsantrag ist zwingend ein Abdruck des rechten und linken Daumens einzufügen. Ohne diese Fingerabdrücke wird der Visumsantrag im Konsulat nicht bearbeitet.

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Hinweis für Teilnehmer mit österreichischer Staatsbürgerschaft bzw. mit Wohnsitz in Österreich:

Sollten Sie die österreichische Staatsbürgerschaft bzw. einen Wohnsitz in Österreich haben, ist für die Visabeantragung der Visaantrag der sudanesischen Botschaft in Österreich zwingend vorgeschrieben. Bitte melden Sie sich umgehend nach Erhalt dieser Unterlagen bei uns und wir schicken Ihnen den für Sie richtigen Visaantrag zu.

Aktuelle, wichtige Information

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Sudan besucht haben und somit ein sudanesisches Visum in Ihrem Pass vorhanden ist. Wenn Sie in den nächsten Jahren in die USA reisen wollen, müssen Sie frühzeitig ein Visum bei einem Konsulat der USA beantragen.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Bei dieser Reise benötigen Sie einen Reisepass, der weder Einreisevermerke von Israel noch Ausreisestempel von Grenzstationen zwischen Israel und seinen Nachbarländern enthalten darf. Die Visamarken für Ägypten erhalten Sie mit den Reiseunterlagen. Das Visum für den Sudan beantragt Studiosus für Deutsche und Österreicher sowie für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist fünf Wochen).

Visumsantrag als download
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Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Ägypten und in den Sudan das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Ägypten und dem Sudan. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Seit der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch den ehemaligen Militärchef Abdel al-Sisi hat sich die innenpolitische Lage in Ägypten oberflächlich beruhigt. Das unverändert harte Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Anhänger der Opposition, insbesondere der Muslimbrüder und anderer Gruppierungen des politischen Islam, hat jedoch zu einer Radikalisierung dieser Kräfte beigetragen und ihre Gewaltbereitschaft verstärkt: Die Zahl terroristischer Anschläge hat in den letzten Jahren zugenommen. Trotz weitreichender Sicherheitsvorkehrungen der Behörden ist auch eine Gefährdung touristischer Ziele nicht auszuschließen. Ziel der Anschläge waren aber zumeist Einrichtungen des Staates sowie von Polizei und Militär: vor allem im Norden der Sinai-Halbinsel, aber auch in Kairo und in anderen Städten des Niltals. Das deutsche Auswärtige Amt rät vor diesem Hintergrund von Reisen in einige Regionen des Landes ab. Selbstverständlich befolgen wir bei unserer Reiseplanung diese Hinweise strikt und verzichten bei unseren Reisen untern anderem auf Aufenthalte auf der Sinai-Halbinsel und in den Wüstengebieten westlich des Niltals. Aufenthalte in Kairo, im Niltal zwischen Luxor und Assuan, am Nassersee sowie in den Touristenresorts am Roten Meer gelten derzeit dagegen als vergleichsweise sicher.

Oberägypten blieb in den vergangen Jahren von den Konflikten in anderen Teilen Ägyptens verschont. Die Grenze zwischen Ägypten und Sudan überqueren wir auf einer gesicherten Route.

Ansonsten haben wir Rahmen unserer Programme eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die Ihrer Sicherheit dienen, z.B. haben wir keine Überlandfahrten in der Dunkelheit geplant. Unsere Reiseleiter informieren sich, wo erforderlich, über die aktuelle Lage, um Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen und Protestveranstaltungen zu meiden und eventuelle Straßenblockaden zu umgehen.

Nach dem Sturz des langjährigen sudanesischen Präsidenten Baschir im April 2019 und darauf folgenden Protesten im Januar 2020 hat sich die innenpolitische Lage im Sudan zuletzt deutlich beruhigt. Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt. In Reaktion auf die jüngste Lage-Entspannung hat das Auswärtige Amt den Sicherheitshinweis entschärft. Da Ihre gebuchte Reise in die touristisch wichtigen Regionen von Meroe und Karima führt, die nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes wieder bereist werden können, gehen wir nach aktuellem Stand davon aus, dass wir Ihre gebuchte Reise wie geplant durchführen können.

Selbstverständlich beobachten wir die Sicherheitslage zusammen mit unseren Partnern vor Ort sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Unverändert gültig seit: 18. Februar 2020

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Ägypten

Stand: 17.2.2020

Sicherheit - Teilreisewarnung

Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel, das ägyptisch-israelische Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara wird gewarnt.Von unbegleiteten, individuellen Ausflügen und Überlandfahrten im Süden der Sinai-Halbinsel wird abgeraten.

Terrorismus

Es besteht landesweit weiterhin ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge. Diese richten sich meist gegen ägyptische Sicherheitsbehörden, vereinzelt aber auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger. Zuletzt forderte am 4. August 2019 ein Autobombenanschlag im Zentrum von Kairo mindestens 20 Todesopfer und zahlreiche Verletzte.

Der nach einem Terroranschlag im April 2017 verhängte landesweite Ausnahmezustand dauert an und wurde seither alle drei Monate verlängert. Die Maßnahme geht mit erhöhten Eingriffsbefugnissen für Sicherheitskräfte und Militär einher. Vor allem nachts ist mit verstärkten Kontrollen durch Sicherheitskräfte zu rechnen.

Seit 2016 ist es wiederholt zu Anschlägen auf koptische Christen und koptische Kirchen gekommen. Dabei gab es zahlreiche Tote und Verletzte.

- Lassen Sie bei Reisen nach Ägypten, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer, besondere Vorsicht walten.

- Meiden Sie während der Feiertage (z.B. koptisches Weihnachtsfest am 7. Januar) die Nähe zu koptischen Einrichtungen.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen stets aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Sinai-Halbinsel

Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel, das Gouvernorat Nordsinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet - mit Ausnahme des unmittelbaren Küstenabschnitts und des Grenzortes Taba - wird gewarnt.

In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, es kam zu terroristischen Anschlägen. Im November 2017 wurden durch einen besonders schweren terroristischen Anschlag nach dem Freitagsgebet in einer Moschee in Bir al-Abed mehr als 300 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt.

Bereits im August 2013 wurde im Gouvernorat Nordsinai der Ausnahmezustand verhängt und seitdem immer wieder verlängert. Es gilt dort auch eine nächtliche Ausgangssperre. Die Straße von Suez nach Taba ist für nichtmilitärische Fahrzeuge gesperrt.

Vor Reisen in den angrenzenden Gazastreifen wird nach wie vor gewarnt; dies gilt insbesondere auch für Personen mit Familienangehörigen im Gazastreifen. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird aufgrund der aktuellen Sicherheitslage nur in unregelmäßigen Abständen für einen eingeschränkten Personenkreis geöffnet. Die deutschen Auslandsvertretungen können keine Unterstützung bei der Ein- oder Ausreise über den Grenzübergang Rafah und keine Hilfe im Notfall leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich.

Im Süden der Sinai-Halbinsel, das Gouvernorat Südsinai mit den Küstenorten Sharm el-Sheikh, Dahab, Nuweiba und Taba am Roten Meer, wird von unbegleiteten, individuellen Ausflügen und Überlandfahrten abgeraten. Dies gilt insbesondere auch für Fahrten zum Katharinen-Kloster und zum Berg Sinai.

- Beachten Sie die Hinweise von Hotels und Reiseveranstaltern.

- Unternehmen Sie Tauch- und Schnorchel-Touren, Bergwanderungen sowie Ausflüge in die Wüste nur in hierfür lizenzierter ortsansässiger Begleitung.

- Buchen Sie Ausflüge nur mit hierfür lizenzierter ortsansässiger Begleitung.

Übrige Landesteile

Vor Reisen in entlegene Gebiete der Sahara einschließlich der Grenzgebiete zu Libyen und Sudan wird gewarnt.

Die ägyptischen Behörden haben die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan zu Sperrgebieten erklärt und Reisen dorthin untersagt.

Im September 2015 wurde im Bereich der westlichen Wüste, nahe Farafra, eine Touristengruppe versehentlich durch ägyptische Sicherheitskräfte beschossen; es gab mehrere Todesopfer. Ausflugsziele, die sich in den entlegenen westlichen und südlichen Wüstengebieten befinden, können grundsätzlich mit einer Sondergenehmigung bereist werden. Auch bereits genehmigte Wüstenexkursionen können durch Militär und Sicherheitsbehörden kurzfristig untersagt werden. insbesondere die Verbindung von 6th of October City in Richtung Bahariya gilt aufgrund militärischer Operationen im Bereich der westlichen Wüste für Touristen und Ausländer nach offiziellen Angaben noch immer als gesperrt. Es kann zu Zurückweisungen kommen. Die Ausdehnung der bestehenden Sperrgebiete unterliegt ständigen Veränderungen.

- Nehmen Sie nur an durch professionelle Reiseveranstalter bzw. Touranbieter organisierten und ortskundig begleiteten Wüstenexkursionen teil.

- Bereisen Sie keinesfalls Ausflugsziele jenseits gesicherter Orte und Straßenverbindungen.

- Unternehmen Sie Überlandfahrten auch nur mit ortskundiger Begleitung.

Innenpolitische Lage

Seit April 2017 gilt landesweit der Ausnahmezustand. Schwerwiegende Anschläge auf ägyptische Sicherheitskräfte und zivile Ziele können nicht ausgeschlossen werden.

Demonstrationen sind seit 2014 seltener geworden, können aber weiterhin vor allem in Kairo und anderen Städten nicht ausgeschlossen werden.

Der Ausnahmezustand geht mit erhöhten Eingriffsbefugnissen für Sicherheitskräfte und Militär einher. Vor allem nachts und bei Demonstrationen ist mit verstärkten Kontrollen durch Sicherheitskräfte zu rechnen.

Kritische Äußerungen über Ägypten und politische Kommentare auch in den sozialen Medien können unter anderem als strafbare Beleidigung und Diffamierung Ägyptens oder des Staatspräsidenten bzw. als strafbares „Verbreiten falscher Nachrichten“ angesehen werden und eine Strafverfolgung nach sich ziehen. Bei Kontrollen ist eine Durchsuchung nach solchen Kommentaren möglich.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder Ihren Reiseveranstalter.

- Beachten Sie Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten an Tagen wie dem Jahrestag des Sturzes des ehemaligen Präsidenten Mubarak am 25. Januar oder dem Revolutionsjahrestag am 30. Juni unbedingt gemieden werden.

- Seien Sie sich Ihres Verhaltens und Ihrer Äußerungen in der Öffentlichkeit und in sozialen Medien bewusst.

- Folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Minengefahr

Minenfelder sind häufig unzureichend gekennzeichnet, insbesondere auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen.

- Seien Sie in den genannten Gebieten vorsichtig und bleiben Sie auf regulären Straßen und Wegen.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle als auch vereinzelte Übergriffe speziell auf Frauen haben etwas zugenommen. In den Urlaubsgebieten wie z.B. Hurghada gibt es vermehrt betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern.

- Lassen Sie die übliche Vorsicht walten und seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie allein reisen, auch z.B. als letzter Fahrgast in Sammeltaxis.

- Vermeiden Sie insbesondere als allein reisende Frau Spaziergänge in Großstädten und außerhalb von Touristenzonen bei Dunkelheit.

- Nutzen Sie nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter, zahlen Sie nach Aussteigen durch das Fenster. Informieren Sie sich vor Fahrtantritt, z. B. in Ihrem Hotel über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Ägypten liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

Das Klima reicht von mediterran an der Mittelmeerküste und im Nildelta bis wüstenhaft in Kairo, Mittel- und Oberägypten.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweise

Sudan

Unverändert gültig seit: 11. Feburar 2020

Aktuelles

Demonstrationen im Nachgang zum Regierungsübergang im September 2019 finden weiterhin landesweit statt. Gewaltsame Auseinandersetzungen und zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen sind bei Protesten nicht ausgeschlossen. In verschiedenen Landesteilen kann jederzeit der Ausnahmezustand ausgerufen und Grenzübergänge geschlossen werden.

- Verfolgen Sie die weitere Entwicklung.

- Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Sicherheit

Von Reisen in die Grenzgebiete zu

- Libyen,

- Ägypten, mit Ausnahme der Hauptstrecke N1 über den Grenzübergang Wadi Halfa/Assuan,

- Tschad, sowie vonReisen

- in alle fünf Darfur-Teilregionen (Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddafur, Westdafur und Süddarfur) im Westen des Sudan,

- in die Regionen Südkordofan und Blauer Nil

wird dringend abgeraten.

Von Reisen in das Gebiet entlang der Grenze zu Äthiopien in den Bundesstaaten Gedaref und Sennar einschließlich des Dinder-Nationalparks, mit Ausnahme der Hauptstrecke N21 über den Grenzübergang Gallabat/Metemma, wird abgeraten.

Terrorismus

Es besteht weiterhin eine erhöhte Terrorismusgefahr im gesamten Sudan, auch wenn die letzten Anschlagsversuche einige Jahre zurückliegen. In verschiedenen Landesteilen wurden in den vergangenen Jahren vereinzelte Zellen, die Anschläge geplant hatten, durch sudanesische Behörden aufgedeckt.

-Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

-Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

InnenpolitischeLage

Auch nach Bildung der Übergangsregierung halten Proteste, Demonstrationen und Streiks an. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Gewaltsame Auseinandersetzungen und zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen sind bei Protesten nicht ausgeschlossen.

Wegen Güterknappheit und Anpassung von Subventionen steigen die Preise für Grundnahrungsmittel stetig. Zugleich herrscht eine starke Inflation. Der Bargeldkreislauf verläuft fast ausschließlich außerhalb der Banken. Diese sind nicht mehr in der Lage, Guthaben auszuzahlen.

Landesweit kommt es regelmäßig zu einer Knappheit wichtiger Güter, die zum Teil auch die Hauptstadt Khartum erfassen. Insbesondere herrscht häufig Treibstoffknappheit, vor Tankstellen bilden sich immer wieder sehr lange Schlangen.

In den Grenzgebieten zu Libyen, Ägypten und Tschad kommt es immer wieder zu Gefechten mit aus Libyen einsickernden Rebellen und Schleuserbanden.

Im Dinder-Nationalpark ist es in der Vergangenheit zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und einer extremistischen islamistischen Gruppe gekommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich dort noch weitere bewaffnete gewaltbereite Gruppen aufhalten.

Die Grenzen zu Eritrea und Tschad sind geschlossen. Auch die Grenzen zu Libyen und der Zentralafrikanischen Republik können jederzeit für längere Zeiträume geschlossen werden, wie Ende September 2019 geschehen.

An der Grenze zu Ägypten ist nur der Grenzübergang Assuan/Wadi Halfa geöffnet.

Ob der Grenzübergang Gallabat/Metemma zu Äthiopien geöffnet ist, muss im Einzelfall erfragt werden. Abseits der Hauptverkehrsroute besteht die Gefahr von Landminen, zudem droht eine auch längerfristige Inhaftierung.

Region Darfur

In den fünf Darfur-Teilregionen (Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddafur, Westdafur und Süddarfur) im Westen des Sudan gibt es vereinzelt gewaltsame Auseinandersetzungen und Banditenunwesen. Es besteht zudem ein sehr hohes Entführungsrisiko.

Reisen nach Darfur bedürfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sollten die enge Abstimmung mit der VN und der sudanesischen Regierung (HAC, Humanitarian Affairs Commission) suchen, bei Dienst- oder journalistischen Reisen mit der deutschen Botschaft in Khartum und der Friedensmission UNAMID sowie dem VN-Sicherheitsdienst UNDSS.

Südkordofan (inkl. Abyei) Unity State und Blauer Nil

In den Regionen Südkordofan und Blauer Nil kommt es zu militärischen Kampfhandlungen.

In der Stadt Abyei und der gleichnamigen Grenzregion zwischen Nord- und Südsudan - die Grenze zwischen Sudan und Südsudan ist umstritten - kann sich die derzeitige Ruhe abhängig von lokalen und regionalen Ereignissen sehr schnell ändern.

Auch in ländlichen Räumen in Südkordofan und Blauer Nil, vor allem in den Nuba-Bergen, kommt es immer wieder zu Kampfhandlungen zwischen Armee und Rebellen sowie Bombenabwürfen durch die sudanesischen Streitkräfte. Die Ränder der südkordofanischen Provinzhauptstadt Kadugli wurden Berichten zufolge während der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2015 von bewaffneten Oppositionsgruppen unter Beschuss genommen.

Nördlicher Sudan

Im nördlichen Sudan, insbesondere für die Pyramiden von Meroe und Karima ist die Sicherheitslage aufgrund der umfangreichen Militär- und Polizeipräsenz Ägyptens und des Sudan gegenwärtig unter Kontrolle.

Ostsudan

Auch nach dem Friedensschluss zwischen der ostsudanesischen „Eastern Front“ und der Regierung in Khartum sind in der Region viele Sicherheitskräfte präsent.

-Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

-Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

-Verlassen Sie auf dem Weg nach Ägypten die Hauptstrecke nicht.

Versuchen Sie nicht, Grenzen illegal zu übertreten.

-Meiden Sie das zwischen Sudan und Ägypten umstrittene Hala'ib-Dreieck.

-Planen Sie Reisen im Ostsudan sorgfältig und stimmen Sie sie mit den lokalen Behörden ab.

-Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalität in Khartum und anderen Städten nimmt zu, befindet sich aber für afrikanische Verhältnisse auf niedrigem Niveau. Auf Flughäfen, Busstationen und Märkten besteht ein erhöhtes Risiko für Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle und Handtaschenraub. Autoeinbrüche erfolgen hauptsächlich in Khartum.

Außerhalb der Städte, insbesondere in entlegenen Gebieten abseits der Verbindungsstraßen längs des Nils, muss mit Bandenkriminalität, bewaffneten Überfällen und auch Entführungen gerechnet werden. Im Oktober 2017 wurde eine 72-jährige Schweizer Helferin in Darfur entführt und erst nach mehr als einem Monat wieder freigelassen.

-Seien Sie nicht nachts unterwegs und unternehmen Sie Überlandfahrten möglichst immer in Gruppen mit mehreren Geländewagen.

-Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

-Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

-Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Busstationen und auf Märkten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

-Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Es gibt verschiedene Vegetationsgürtel von der ariden Sahara im Norden bis zu semi-ariden Savannengebieten im Süden. Im Norden herrscht zum Teil extreme Dürre, insbesondere von April bis Oktober kommt es zu Sandstürmen.

Zu Beginn und Ende der Regenzeit von April bis Oktober können heftige Regenfälle zu Überflutungen und damit Beeinträchtigungen führen.

-Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Medizinische Hinweise Sudan

Aktuelles

Ausgehend von der aktuellen Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus 2019-nCoV aus der chinesischen Stadt Wuhan muss auch in Sudan mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China und importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

  • Beachten Sie die Informationen im Merkblatt nCoV sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert-Koch-Instituts RKI.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Der Süden Sudans (südlich des 15. Breitengrades) gilt als Gelbfiebergebiet, eine Gelbfieberimpfung ist hier auch aus medizinischen Gründen empfohlen.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Polio, Gelbfieber (s.o.) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden im Südosten des Landes, einschließlich der Provinz Süd-Kordofan, durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In den südlichen Landesteilen (Südkordofan, Niltal) gibt es ein ganzjährig hohes Malariarisiko. Im Norden, am Roten Meer, ist das Risiko gering. Khartum und Port Sudan gelten als malariafrei. Etwa 90% der Fälle sind auf Plasmodium falciparum (Malaria Tropica) zurückzuführen.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Jedes Jahr werden Fälle von akuter wässriger Diarrhö und Cholera gemeldet, teilweise auch im Rahmen größerer Ausbrüche. Beide Erkrankungen sind im Sudan endemisch. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

MERS (Middle East Respiratory Syndrome)

Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe Merkblatt MERS-Coronavirus.

  • Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

In den südlichen Landesteilen des Sudan kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.

  • Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u. a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

Meningitis

Die bakterielle Hirnhautentzündung tritt mit hauptsächlicher Übertragung in den trockenen Monaten Dezember bis Mai auf. Entsprechend der Reiseform und Reisezeit kann eine Impfung (Beachte: Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen indiziert sein.

Viszerale Leishmaniasis (Kala-Azar)

Diese Erkrankung ist im Sudan endemisch. Bei diesem Subtyp der Erkrankung handelt es sich um eine die inneren Organe befallende tödliche Infektion. Schutz vor der vorwiegend Dämmerungs- und nachtaktiven Überträgermücke beachten!

Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Werden Schlangen angetroffen, sollte ein gebührender Abstand eingehalten werden. Keinesfalls sollten sie angefasst, gefangen oder provoziert werden. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte z. T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Ameisen u. a.) vor. Auch diese Tiere sollten nicht angefasst oder gereizt werden, ansonsten gilt auch hier: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung für den Reisenden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in den ländlichen Regionen vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Khartum ist die Versorgung insgesamt besser, aber auch hier nicht mit Europa zu vergleichen. Durch den langjährigen Bürgerkrieg sind vor allem im Süden des Landes weiterhin große Teile der medizinischen Infrastruktur zerstört. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.

Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und -Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

(unverändert gültig seit 11. Feburar 2020)

Ägypten

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten gefordert, die aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet (sowie zusätzlich Eritrea, Ruanda, Somalia, Tansania oder Sambia) einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben. Falls bei Einreise aus den genannten Gebieten keine Gelbfieberimpfung nachgewiesen wird, können Reisende bis zu 6 Tage in Quarantäne genommen werden. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

Der Nachweis einer Polioimpfung innerhalb von 12 Monaten bis 4 Wochen vor Einreise wird von allen Reisenden verlangt, die aus der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Niger oder Syrien einreisen. Die Impfung muss im Internationalen Impfausweis dokumentiert sein.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden an der Küste zum Roten Meer (Alquaseer und Hurghada) durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Der letzte lokale Ausbruch wurde 2014 in Aswan mit 21 Fällen P. vivax und 1 Fall P. falciparum berichtet. Eine Malariaprophylaxe ist derzeit nicht empfohlen, siehe Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin der DTG.

HIV/AIDS

Die Prävalenz von HIV im Land ist mit weniger als 0,1 % gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen (u. a. EHEC-Erkrankung)

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt Erkrankungen mit enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) gemeldet, die nach oder während eines Aufenthalts in Ägypten aufgetreten sind, insbesondere bei Rückkehr aus Hurghada und Marsa Alam. Als Komplikation dieser Erkrankung kann ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) mit Gefahr des Nierenversagens entstehen. EHEC-Infektionsquellen in Ägypten sind vor allem roh verzehrtes Obst und Gemüse sowie nicht durchgegartes Rind- und Schafsfleisch. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Verzichten Sie auf den Verzehr nicht durchgegarter Speisen.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Hepatitis C

Hepatitis C ist eine Form von Leberentzündung, verursacht durch das Hepatitis-C-Virus. Sie wird vorwiegend über Blutkontakte übertragen. Eine Hepatitis-C-Infektion verläuft meist asymptomatisch, wird aber oft chronisch. In diesem Zusammenhang kann es zu Spätfolgen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs kommen. Bislang gibt es keine Impfung gegen den Erreger. Die Erkrankung ist in Ägypten weit verbreitet, ca. 20% der Bevölkerung ist betroffen.

  • Vermeiden Sie jede Form von Blutkontakt, auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre müssen kritisch gesehen werden.

Vogelgrippe

Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering.

  • Vermeiden Sie den Kontakt zu Geflügel. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht jedoch kein Infektionsrisiko.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern, insbesondere dem Nildelta, Niltal und den entsprechenden Nebenflüssen, siehe Merkblatt Bilharziose.

  • Vom Baden in Süßwassergewässern sollten Sie konsequent absehen.

Weitere Infektionskrankheiten

Leishmaniose und West-Nil-Fieber kommen vor.

Medizinische Versorgung

In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die DTG zu finden.

Unverändert gültig seit: 16.01.2020

Wissenswertes

Ein sicheres Reiseziel?

Oberägypten und das Niltal nördlich von Khartum blieben in den vergangenen Jahren von den Konflikten in anderen Teilen Ägyptens und Sudans verschont. Die Grenze zwischen Ägypten und Sudan überqueren wir auf einer gesicherten Route, die zurzeit kein erhöhtes Risiko aufweist. In allen größeren Orten und insbesondere in der Hauptstadt Khartum meiden wir Menschenansammlungen und größere politische Kundgebungen.

Ihre Flüge

Bei unserer Reise nach Nubien fliegen Sie mit Egypt Air von Frankfurt, München, Berlin, Genf oder Wien nach Kairo und weiter nach Assuan. Der Rückflug erfolgt ebenfalls mit Egypt Air via Kairo. Um einen unbequemen Nachtflug zu vermeiden, haben wir auf dem Rückweg eine Zwischenübernachtung in Kairo vorgesehen. Egypt Air ist wie die Lufthansa Mitglied des Verbunds Star Alliance.

Unterwegs

In Ägypten reisen Sie in modernen Reisebussen. Im Sudan arbeiten wir mit einem erfahrenen ortsansässigen italienischen Veranstalter zusammen. Sie reisen in Geländefahrzeugen, in denen vier Fahrgäste ausreichend Platz finden. Die Autos sind robust, aber schon älter. Neue Fahrzeuge sind wegen der eingebauten Elektronik unter Bedingungen wie im Sudan unzweckmäßig, da sie bei einem Defekt vor Ort nicht repariert werden können.

Komfortable Unterkünfte

Im Sudan gibt es außerhalb der Hauptstadt keine Hotels, die europäischen Standards entsprechen. Um die Unterkünfte brauchen Sie sich aber nicht zu sorgen: Dank unserer italienischen Partneragentur dürfen Sie mit einer erstklassigen Zeltlodge in Meroe und einem guten Gästehaus in Karima rechnen, beide sehr komfortabel eingerichtet. Bei Tumbos wohnen Sie in einem Zeltcamp mit Zweipersonenzelten, die bereits vor Ihrer Ankunft aufgestellt wurden. Duschen und Toiletten stehen auch hier zu Ihrer Verfügung. In Assuan und Abu Simbel wohnen Sie in ordentlichen Hotels mit internationalem Publikum.

Buon appetito

Freuen Sie sich auf eine gute Küche, die von unseren Gästen im weltweiten Vergleich Spitzenbewertungen bekommt. Während der Tage im Sudan ist auf unserer Reise Vollpension vorgesehen. Neben dem eher einfachen Frühstück gibt es einen kalten Mittagsimbiss und ein ausgiebiges warmes Abendessen - mit deutlich italienischer Note.

Ein angenehmes Klima

Wir reisen ausschließlich im Winterhalbjahr, wenn es fast immer sonnig und trocken ist und nur sehr selten einmal regnet. Nachts kann es in der Wüste und im Niltal, vor allem zwischen Dezember und Februar, stark abkühlen.