Südafrika im Überblick mit Viktoriafällen

Südafrika

Übersicht

  • Eine komplette Studienreise durch Südafrika in 18 Tagen
  • Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zwischen Krügerpark und Kap der Guten Hoffnung
  • Vier Übernachtungen in Kapstadt
  • Flüge mit South African Airways
  • Mit Besuch der Viktoriafälle

Vielleicht mal auf den Tafelberg schweben? Licht und Schatten im Königreich Swasiland erleben? Auf dieser 18-tägigen Reise durch Südafrika haben Sie Zeit für viele Höhepunkte: eine Safari im Krüger-Nationalpark, die Gartenroute, das Kap der Guten Hoffnung, die Goldstadt Johannesburg, die Lifestyle-Metropole Kapstadt. Immer wieder bohren wir auch ein bisschen tiefer: in der Millionenstadt Soweto, bei den Zulus, vor dem Sprachenmonument in Paarl. Mit nach Hause nehmen Sie Impressionen von den vielen wilden Tieren, rauen Felsenküsten, der Weite des Landes und der lockeren und fröhlichen Lebensart der Südafrikaner.

Varianten dieser Reise

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 15.03.2020: Flug ins Land des Regenbogens

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug nach Johannesburg (Flugdauer ca. 10 Std.). Immer noch aktuelle Lektüre zur Einstimmung auf das Land: Nelson Mandelas Autobiografie "Der lange Weg zur Freiheit".

2. Tag, Montag, 16.03.2020: Willkommen in Südafrika!

Bei Tagesanbruch landen Sie in Johannesburg. Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie am Flughafen, und die große Reise beginnt. Das erste Ziel: die nahe gelegene Hauptstadt Pretoria. Ihre Reiseleiterin blättert das Geschichtsbuch auf: Sie erleben die Geburt des Burenstaates am Voortrekker-Monument und besuchen das heutige Zentrum der Macht an den monumentalen Union Buildings. Nelson Mandela hält schützend die Arme davor, erst 2013 hat der damalige Präsident Jacob Zuma dessen 9 m großes Standbild enthüllt. Am Nachmittag beziehen wir unser Hotel im wohlhabenden Vorort Sandton im Norden von Johannesburg. 120 km. Zwei Übernachtungen.

(A)

3. Tag, Dienstag, 17.03.2020: Johannesburg - die Farbe des Goldes

Facettenreiches Johannesburg: gestylte Yuppies zwischen Menschen aus den "informellen Niederlassungen", der futuristische "Diamant" des Weltkonzerns De Beers neben Gebäuden aus der Kolonialzeit. Im Apartheid-Museum werden wir mit der weniger ruhmreichen Vergangenheit des Landes konfrontiert. In Soweto essen wir in einem afrikanischen Restaurant zu Mittag, dann beginnt unsere Rundfahrt durch die Millionenstadt. Extra Tour Auch hier enorme Kontraste: einfachste Hütten da, Villen dort, das zur Fußballweltmeisterschaft 2010 erbaute Fußballstadion, das größte Krankenhaus Afrikas. Wir stoppen bei einem Selbsthilfeprojekt und können nach allem fragen, was uns beschäftigt. Wie lebt man heutzutage im neuen Südafrika? Hat sich etwas geändert? Wenn ja, inwiefern? 70 km. Surf oder Turf? Für das Abendessen in eigener Regie finden Sie am wenige Meter vom Hotel gelegenen Nelson Mandela Square viele Restaurants unterschiedlichen Stils.

Immer wieder hat Studiosus Extratouren für Sie vorbereitet, damit Sie Ihr Urlaubsprogramm nach Tageslaune abwandeln können. Statt mit durch Soweto zu fahren, nehmen Sie doch am Apartheid-Museum ein Taxi und besuchen Sie die Johannesburg Art Gallery im Joubert Park, eines der bedeutendsten Kunstmuseen des Landes!
(F/M)

4. Tag, Mittwoch, 18.03.2020: Durch das Herz Südafrikas

Maisfelder und Rinderfarmen, so weit das Auge reicht, immer wieder ein Kohlebergwerk – auf der Fahrt Richtung Osten sehen wir Afrikas Herz schlagen. In Pilgrim's Rest kommt Goldgräberstimmung auf. Vieles ist noch wie früher, die Wellblechhäuser, die Hauptstraße, die Kneipe im Royal Hotel. Dann ist es nur noch ein kurzer Weg - unser Hotel für die nächsten Tage liegt eingebettet in Bananen-, Mango- und Macadamianusspflanzungen. 470 km. Drei Übernachtungen in Hazyview.

(F/A)

5. Tag, Donnerstag, 19.03.2020: Ein tierisch wilder Tag

Dafür steht jeder gern im Morgengrauen auf: graue Eminenzen und gnadenlose Jäger. Auf der Safari im offenen Geländefahrzeug durch den Krüger-Nationalpark erleben wir Szenen voller Energie neben ganz lethargischen Momenten. Schon am Eingang: Impalas, Antilopen, die hier in großen Mengen leben. Wo sind die "Big Five" - Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Büffel? Wir sammeln aber auch Kudus, Giraffen und Paviane - mit der Kamera. Tagelang könnte man im größten Nationalpark Südafrikas die Vielfalt der Arten studieren und hat vermutlich auch dann nur einen geringen Teil davon gesehen. Im Laufe des Nachmittags kehren wir in unser Hotel zurück, und Sie haben vor dem Abendessen noch einige Stunden für sich. Ca. 250 km.

(F/A)

6. Tag, Freitag, 20.03.2020: Panoramatour

Heute erwartet uns der afrikanische "Grand Canyon". Extra Tour Grandios sind die Aussichten, die sich immer wieder bieten. Wir folgen den "Glücksspuren" von Digger Bourke bis zum Blyde River Canyon. Spektakulärer Höhepunkt: die Drei Rondavels. Bei gutem Wetter bietet sich ein Fernblick bis fast nach Mosambik. Wasserfälle, bizarre Felsen, Trauer- und Freudenfluss, unser Weg führt auch zum "Gottesfenster". Ein Tipp fürs Mittagessen? In Graskop sind es die gefüllten Pfannkuchen - ob deftig oder süß, in jedem Fall lecker! Oder nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang auf dem Grund der Graskopschlucht, die Sie mit einem neuen Panoramalift erreichen. 200 km.

Sie wollen sich heute sportlich betätigen? Dann lassen Sie die Panoramatour sausen und schwingen Sie stattdessen den Golfschläger! Eine Runde im Sabi River Club kostet rund 60 EUR inklusive Caddie und Leihschlägern.
(F/A)

7. Tag, Samstag, 21.03.2020: Königreich Swasiland

Bühne frei für einen sehr ursprünglichen Teil des Schwarzen Kontinents: das Königreich Swasiland, in Landessprache nun Eswatini. Die Kulisse: malerische Berge, sanfte Hügel, grasende Rinder und versprengte weiße Ziegen. Hinter den Kulissen jedoch regiert ein verschwenderischer Monarch, während die Bevölkerung unter bitterer Armut, einer hohen Aidsrate und dem Mangel an Demokratie leidet. Ihre Reiseleiterin öffnet Ihnen die Augen. In der Glasfabrik Ngwenya zeigt man uns originelle recycelte Glasobjekte. Der Rest des Nachmittags ist für unser Hotel im Hochland reserviert. Pool? Tennisrunde? Ihre Entscheidung! 270 km.

(F/A)

8. Tag, Sonntag, 22.03.2020: Schwarz und weiß – auch die Nashörner?

Zurück in Südafrika erwartet uns eine Wildbeobachtungsfahrt mit einem besonderen Kick: "weiße" Nashörner. Ob es im Hluhluwe-Wildreservat auch schwarze Exemplare gibt? Auf der Jeepsafari wird jeder zum Ranger, nach ein paar Kilometern ist man per Du mit den Tieren und weiß auch, dass die Tiere weder schwarz noch weiß sind. Bis auf die Zebras natürlich. Ranzoomen ist nicht nötig, die Models sind nur wenige Armlängen entfernt. Ca. 300 km.

(F/A)

9. Tag, Montag, 23.03.2020: Mittendrin im Zululand

Die Zulus sind das stolzeste afrikanische Volk, auch wenn die meisten Einwohner von Zululand in Armut auf dem Land leben. Bei einer Tanzvorführung erhalten wir einen Einblick in ihre Traditionen. Wie die Zulus mit den Xhosas und den anderen afrikanischen Völkern klarkommen, erläutert Ihre Reiseleiterin dann auf dem Weg nach Durban. 270 km. Nachmittags Rundfahrt durch die Stadt: Industriestadt, Hafen, Seebad und ein Hauch von Indien. Zum Abendessen haben Sie die Wahl: multikulturell in einem der vier Restaurants im Hotel oder lieber ein indisches Restaurant, Ihre Reiseleiterin hat ein paar Geheimtipps!

(F)

10. Tag, Dienstag, 24.03.2020: Szenenwechsel - Tsitsikamma

Am Vormittag haben Sie noch Freizeit in Durban, vielleicht für ein Bad im Meer am Strand gleich gegenüber dem Hotel - wenn das Wetter und der Wellengang mitspielen. In den Mittagsstunden fliegen wir von Durban nach Port Elizabeth. In den Wäldern von Tsitsikamma erwartet uns ein originelles Hotel: Bungalows, die Häusern der Pionierzeit nachempfunden sind. Sie liegen in einer wunderschönen Gartenanlage inmitten des Waldes. Und abends locken eine kleine Brauerei und der Holzfäller-Pub, Treffpunkt von Hotelgästen und Dorfbewohnern. "Cheers" oder - auf Afrikaans - "Gesondheid". 180 km.

(F/A)

11. Tag, Mittwoch, 25.03.2020: Voller Überraschungen - die Gartenroute

Im Tsitsikamma-Nationalpark haben wir Zeit für eine kleine Erkundung zu Fuß im Küstenregenwald. Weiter geht's über Plettenberg Bay und Knysna nach Wilderness – das ist wie Traumreise und Funpark zugleich. Wir beobachten live, wenn sich Mutige beim Bungeesprung aus 216 m Höhe von der Bloukransbrücke stürzen. Und entdecken an der Gartenroute je nach Jahreszeit Orchideen und andere Blumen, bunte Vögel, vielleicht sogar eine Walflosse oder Delfine. Die Palette der Landschaftsformen reicht von schroffen Bergen und Steilküsten bis hin zu Wäldern und satten Wiesen. In Knysna haben Sie Gelegenheit, Austern zu probieren, in Wilderness, barfuß am Strand entlangzuwandern. 160 km.

(F/A)

12. Tag, Donnerstag, 26.03.2020: Zu Vogel Strauß und in die Unterwelt

Kameraakku geladen? Motive heute: eine Passstraße über die Outeniquaberge, die Cango-Tropfsteinhöhle, ein bizarres Reich von Stalagmiten, Stalaktiten und Stalagnaten, Extra Tour Oudtshoorn, die Stadt der Straußenbarone, eine Straußenfarm. Hier lernen wir den merkwürdigen Vogel näher kennen. Steckt er wirklich bei Gefahr den Kopf in den Sand? Experten antworten Laien. Übernachtung bei Oudtshoorn - natürlich darf ein Straußensteak beim Abendessen nicht fehlen. 120 km.

Sie verzichten lieber auf die Tropfsteinhöhle? Dann empfehlen wir alternativ einen Besuch der Cango Wildlife Ranch - Zuchtstation und Streichelzoo mit weißen Tigern, Geparden und anderen Raubkatzen!
(F/A)

13. Tag, Freitag, 27.03.2020: Nach Kapstadt

Auf der letzten langen Etappe unserer Reise folgen wir der historischen Route 62. Die Straße, die sich zwischen den Gebirgszügen des Kaplandes hindurchzwängt, ist nicht nur eine Strecke von großer landschaftlicher Schönheit. Sie passiert auch kleine Städtchen wie Calitzdorp, Barrydale oder Montagu und spiegelt die Siedlungsgeschichte der Region. Wir erreichen Robertson, Aushängeschild des südafrikanischen Weinbaus, und stoppen bei Paarl am Sprachenmonument. Anlass für uns, uns noch einmal Gedanken über die komplizierte südafrikanische Siedlungsgeschichte zu machen. 430 km. Vier Übernachtungen in Kapstadt.

(F/A)

14. Tag, Samstag, 28.03.2020: Kapstadt

So etwas wie die "Miss World" unter den Städten: Kapstadt. Passt das Wetter, schweben wir mit der Seilbahn auf den Tafelberg. Die Gondel dreht sich um 360 Grad, egal also, an welchem Fenster man sich positioniert. Uns zu Füßen liegen die ganze Stadt, der Atlantische Ozean, Robben Island. Zurück in der City besuchen wir den Company's Garden, dessen Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Geschichte und Geschichten auch im historischen Zentrum. Extra Tour Nachmittags und abends haben Sie die Qual der freien Wahl: Champagnerfahrt mit dem Boot in der Tafelbucht? Eine Fahrt zur Robbeninsel (UNESCO-Welterbe), der Gefängnisinsel der Apartheidzeit? Das 2017 eröffnete Museum für zeitgenössische Kunst: eine spektakuläre Sammlung in einem spektakulären Bauwerk. Oder im Aquarium dem Tigerhai ins Auge schauen? Und was bevorzugen Sie zum Abendessen? Seafood oder ein saftiges Steak? Nicht nur an der Waterfront gilt Kapstadt als kulinarisches Schlaraffenland!

Lieber auf eigenen Wegen durch Kapstadt? Dann stellen Sie sich Ihre individuelle Route zusammen! Besuchen Sie die Kunstgalerien, die rund um den Greenmarket Square wie Pilze aus dem Boden schießen, und lassen Sie es sich im Restaurant von Mama Africa gut schmecken!
(F)

15. Tag, Sonntag, 29.03.2020: Ausflug in die Winelands

Ein Tag für die Sinne. Fürs Auge: Stellenbosch. Romantische kapholländische Häuser kleben aneinander, das Rathaus, Museen, Kirchen machen den Stadtrundgang zu einem Trip in die Vergangenheit. Für den Geist: Franschhoek und das Erbe der Hugenotten. Die Franzosen kultivierten den Weinbau in Südafrika. Was ist davon geblieben? Für den Gaumen: edle Tropfen auf einem renommierten Weingut. 180 km.

(F/A)

16. Tag, Montag, 30.03.2020: Kap der Guten Hoffnung

Auf einer der schönsten Straßen der Welt fahren wir danach zum Höhepunkt der Reise: zum Kap der Guten Hoffnung. Vom Leuchtturm blicken wir über das Meer, am Kap selbst folgt das obligate Foto. Am Strand von Boulders besuchen wir die Pinguine, bevor wir von Südafrika Abschied nehmen: Bei unserem letzten Abendessen schauen wir in die Kochtöpfe Afrikas; das Africa Café serviert Gerichte aus allen Teilen des Kontinents. 140 km.

(F/A)

17. Tag, Dienstag, 31.03.2020: Flug zu den Viktoriafällen

Sie fliegen am Vormittag mit South African Airways von Kapstadt, flugplanbdedingt teilweise über Johannesburg, nach Victoria Falls in Simbabwe. Ein Beauftragter unserer Agentur begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zu Ihrem Hotel ganz in der Nähe der Wasserfälle. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Genießen Sie die Ruhe und nehmen Sie einen Drink an der Bar! Sie haben auch Gelegenheit zu einem ersten Spaziergang zu den Wasserfällen (Eintritt ca. 28 €) und am Ufer des Sambesis. Zwei Übernachtungen an den Viktoriafällen.

(F)

18. Tag, Mittwoch, 01.04.2020: Die Viktoriafälle

Am Vormittag holt Sie ein Mitarbeiter unserer Agentur vom Hotel ab und begleitet Sie zu den Viktoriafällen. Der Weg führt zu verschiedenen Aussichtspunkten, von denen Sie die gewaltigen Wassermassen in die Schlucht hinabstürzen sehen. Vergessen Sie nicht Ihren Regenschirm, denn bei hohem Wasserstand sprüht die Gischt hoch hinauf! Für den Nachmittag ist eine geruhsame Bootspartie auf dem Sambesi geplant, bei der Sie mit einem Glas Wein oder einem Cocktail in der Hand die Flusspferde beobachten können.

(F)

19. Tag, Donnerstag, 02.04.2020: Rückflug

Den Vormittag können Sie nach Lust und Laune genießen. Am Nachmittag Rückflug von Victoria Falls nach Johannesburg und Anschluss zum Flug nach Europa (Umsteigezeit ca. 4,5 bis 6 Std.).

(F)

20. Tag, Freitag, 03.04.2020: Rückkehr aus Afrika

Frühmorgens Ankunft aus Afrika.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Varianten dieser Reise

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
97,2%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
98,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
99,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
82,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
91,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Varianten dieser Reise

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
16.02.–06.03. 4555(ca. 4983 CHF) 5245(ca. 5738 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 11
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
25.10.–13.11. 4855(ca. 5311 CHF) 5545(ca. 6066 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 12.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit South African Airways (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Johannesburg und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflug (Economy) mit FlySafair von Durban nach Port Elizabeth
  • Zwischenflüge (Economy) mit South African Airways von Kapstadt über Johannesburg nach Victoria Falls und zurück nach Johannesburg
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen
  • 17 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage und meist mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen und ein Abendessen in guten Restaurants, 11 Abendessen im Hotel
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche, Englisch sprechende Führer an den Viktoriafällen (keine Studiosus-Reiseleitung)
  • Eine Weinprobe
  • Wildbeobachtungsfahrten in offenen Fahrzeugen lt. Reiseverlauf
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Bootsfahrt auf dem Sambesi
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 150 €)
  • Visagebühren für Simbabwe
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Varianten dieser Reise

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Südafrika und Eswatini benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der bei Südafrika noch mindestens 30 Tage über das Reiseende und bei Eswatini noch mindestens 6 Monate über den Einreisetermin in Eswatini hinaus gültig sein sowie noch mindestens vier freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthalten muss. Es ist ratsam, noch weitere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der (Wieder-) Einreise nach Südafrika gelegentlich Schwierigkeiten gegeben hat, wenn lediglich die letzte nummerierte Seite frei war.

Der visumfreie Aufenthalt beträgt für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger in Südafrika 90 Tage und in Eswatini 30 Tage.

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Gäste, die sich selbst ein Visum besorgen, müssen darauf achten, dass sie wegen der Durchreise durch Swasiland ein Visum für Südafrika mit doppelter Einreise benötigen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Minderjährige benötigen zur Ein- und Ausreise in Südafrika seit November 2019 nur noch ein eigenes gültiges Reisedokument, auch wenn sie nur von einem Elternteil begleitet werden oder wenn sie in Begleitung Erwachsener reisen, welche nicht ihre biologischen Eltern sind. Ausnahmen und spezielle Regelungen gelten nur noch für allein reisende Minderjährige. Für die Einreise nach Eswatini benötigen Minderjährige, die nicht mit Ihren Eltern reisen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile; für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.

Gelbfieberimpfung:

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int>.

Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weiterer Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

Individuelle Verlängerung an den Viktoriafällen in Simbabwe

Für die Einreise nach Simbabwe benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen noch 6 Monate über das Reiseende gültigen Reisepass mit mindestens noch einer zusätzlichen leeren Seite für Visastempel. Das Visum wird bei der Einreise erteilt. Den Betrag für das Visum erhalten Sie in US-Dollar von Ihrem Reiseleiter.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Varianten dieser Reise

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit

Südafrika befindet sich noch immer in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.

Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.

Ein Besuch der Townships ist in unseren Augen ein wichtiger Bestandteil einer Südafrika-Reise. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten, was wir bei dieser Reise gewährleisten können.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nichtsdestotrotz entsprechen die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung im Südlichen Afrika nicht immer dem mitteleuropäischen Standard.

Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.

Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des Öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.

Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.

An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

Sicherheitshinweis

Simbabwe

Stand: 11. September 2019

Aktuelle Hinweise

Ende Juni 2019 wurde die Verwendung ausländischer Währungen untersagt und eine neue Landeswährung, der Zimbabwe Dollar, eingeführt. Banknoten und Münzen existieren noch nicht. Die bisher verwendeten sogenannten Bond Notes, Schuldscheine, behalten für den Zahlungsverkehr ihre Gültigkeit zum Nennwert, und werden nur in Zwei- und Fünfbondscheinen ausgegeben. Der elektronische Zahlungsverkehr wird mit sogenannten RTGS-Dollar („Real Time Gross Settlement“) abgewickelt.

Es herrscht große Unsicherheit über Modalitäten des Zahlungsverkehrs. Es besteht ein Mangel an Bargeld.

Die Bezahlung mit ausländischen Kreditkarten und das Abheben von Bargeld an Geldautomaten sind derzeit nicht landesweit sichergestellt.

- Prüfen Sie mit Ihrem Reiseveranstalter, Ihrem Hotel oder Ihrer Lodge, wie Sie Zahlungen leisten oder Bargeld erhalten können, siehe auch Geld/Kreditkarten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Situation

Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage und der daraus resultierenden sozialen Spannungen muss in den städtischen Ballungsräumen mit Demonstrationen und teilweise auch mit gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden.

Ausländer dürfen ohne staatliche Akkreditierung nicht über die aktuellen Entwicklungen im Land berichten. Das schließt auch jegliches Sammeln von Informationen, Gespräche mit der Bevölkerung oder Schnappschussfotografien mit der Handykamera ein, da dies als illegale journalistische Tätigkeit ausgelegt werden kann. In Notfällen ist von Sicherheitskräften in der Regel keine Hilfe zu erwarten.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und fotografieren Sie diese nicht.

- Beteiligen Sie sich nicht an Diskussionen mit politischem Inhalt, auch nicht in den sozialen Medien.

- Führen Sie außerhalb Ihrer Unterkunft stets Ausweisdokumente mit sich.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

<http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html>

Medizinische Hinweise

Südafrika

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.Ein geringes Risiko besteht von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, insbesondere in den Abendstunden und nachts (Malaria).

- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

- Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

- Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Merkblatt Schistosomiasis.

- Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

- Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

- Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

- Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

(unverändert gültig seit 2. September 2019)

Swasiland

Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, lebenslange Gültigkeit). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Eswatini in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.

HIV/AIDS

Etwa 30% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Eswatini zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Malaria

Das Malariarisiko in Eswatini ist moderat und beschränkt sich jahreszeitlich auf den Sommer (Regenzeit) der südlichen Hemisphäre mit klimatisch bedingten Zeitschwankungen zwischen Oktober und April. Besonders die nord-östlichen Landesteile Tjaneni, Mhlume und Simunye mit dem Hlane Nationalpark sowie Big Bend sind betroffen.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle ärztliche Vorstellung mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)

- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden

Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Eswatini ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

Unverändert gültig seit 5. April 2019

Simbabwe

Medizinische Hinweise

Aktuelle Medizinische Hinweise

Im September 2018 ist es erneut zu Cholerafällen auch in der Hauptstadt Harare gekommen. Zur besseren Bekämpfung hat die Regierung einen Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe auch Merkblatt Cholera.

Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben.

Für touristische Reisen nach Simbabwe ist eine Impfung nicht erforderlich, solange die üblichen Hygienehinweise (s.u.) eingehalten werden.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist für alle Personen die älter als ein Jahr sind, der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich, siehe auch www.who.int. Die internationale Impfbescheinigung über die Gelbfieberimpfung hat inzwischen eine lebenslange Gültigkeit.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

Malaria

Malaria tritt landesweit auf. Besonders hohe Risiken bestehen im Norden (Sambesital), im Osten/Südosten (Grenze Mosambik) und in der Region um die Viktoriafälle. Geringe Risiken bestehen in Harare und Bulawayo und in Höhen über 1200m. Bedingt durch starke Regenfälle ist immer wieder auch der Süden Zimbabwes stärker als üblich von der Malaria belastet.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen.

Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

- Tragen von körperbedeckender heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)

- Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel in den frühen Abendstunden und nachts (Malaria!) auf alle freien Körperstellen

- Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Über 10% der Bevölkerung ist HIV-positiv, damit ist das Land eines der am schlimmsten betroffenen Länder weltweit. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Mit Beginn der Regenzeit (November bis März) gibt es regelmäßig Durchfallepidemien im Lande, auch durch Typhus und Cholera verursacht. Meist sind ländliche Gebiete Simbabwes betroffen (insbesondere Chinhoyi, Nyamapanda, Kariba). Auch in der Hauptstadt Harare kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Die Ursache dieser Epidemien ist der Mangel an sauberem Trinkwasser, z.B. können nur 50% der Einwohner Harares mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und insbesondere Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch (auch bei Safari-Touristen) zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren in offenen Safarifahrzeugen) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in der Hauptstadt ist mit westeuropäischen Strukturen nicht vergleichbar. Es gibt zumindest in der Hauptstadt einige Kliniken und Krankenhäuser (Privatsektor) mit sehr ordentlichen Verhältnissen. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika / Deutschland ausgeflogen werden. In vielen Apotheken findet sich - nicht zuletzt mit Einführung des US-Dollar - wieder eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten.

Bei Reisen in abgelegene Landesteile sollten Reisende jedoch eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke mit sich führen. Auch hierzu ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Aufgrund der oftmals fehlenden medizinischen Voraussetzungen für eine ordentliche medizinische Behandlung am Ort wird empfohlen, vor Antritt der Reise eine hier gültige Reisekrankenversicherung abzuschließen, die einen Ambulanz-Rettungsflug mit einschließt. Medizinische Evakuierungen bietet im Gastland Emergency Medical Rescue Services - EMRES - oder auch die Firma ACE Air & Ambulance an. Im medizinischen Notfall wird der komplette Patiententransfer, inklusive Benachrichtigung aller Facharztrichtungen, nach Südafrika organisiert.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de).

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Krisenreaktionszentrum

11013 Berlin

Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

Fax: +49-(0)30-18 17-51000

Nachweis Gelbfieberimpfung

Bei Ihrer Reise übernachten Sie an den Viktoriafällen auf der simbabwischen Seite der Fälle. Sie können auch einen Abstecher nach Sambia unternehmen. Für den Ausflug nach Sambia fallen zusätzliche Visagebühren für Sambia und die Wiedereinreise nach Simbabwe an (ca. 80 USD).

Im Falle, dass wir wegen knapper Kapazitäten Flüge via Livingstone in Sambia zu den Viktoriafällen gebucht haben, werden alle anfallenden Visakosten von Studiosus übernommen.

Wenn Sie nach einem Abstecher auf die sambische Seite der Fälle bzw. einem Flug via Livingstone wieder in Südafrika einreisen möchten, ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung nicht mehr erforderlich, da Sambia am 5. Februar 2015 wieder von der Liste der Gelbfieberendemiegebiete genommen wurde.

Varianten dieser Reise