Südafrika Natur und Kultur am Kap

Südafrika

Übersicht

  • Studienreise zu den bedeutendsten Kultur-und Naturschätzen Südafrikas
  • Viele Pirschfahrten in offenen Fahrzeugen
  • Aufenthalt in einem privaten Wildreservat in komfortablen Safarizelten
  • Die geheimnisvolle Hochkultur von Mapungubwe entdecken
  • Kleine Gruppe von maximal 20 Teilnehmern

Mapungubwe - hinter diesem klangvollen Namen verbirgt sich eine Hochkultur, die im Norden des heutigen Südafrika bereits im 11. Jahrhundert eine hoch entwickelte Zivilisation hervorbrachte. Ihr Reiseleiter lässt vor Ihrem geistigen Auge das alte Königreich im Mapungubwe-Nationalpark wieder auferstehen. Freuen dürfen Sie sich außerdem auf viele (Foto-)Safaris im offenen Geländewagen in privaten Wildschutzgebieten und im Krügerpark. Und zum Abschluss geht es nach Kapstadt und ans Kap der Guten Hoffnung.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Donnerstag, 30.07.2020: Abflug nach Afrika

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug nach Johannesburg (Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag, Freitag, 31.07.2020: Willkommen in Südafrika!

Nach der Landung am Morgen in Johannesburg begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter und nimmt Sie gleich mit auf Entdeckungsreise. Wir begeben uns auf Rundfahrt durch Soweto – Südafrikas berühmteste Township und Synonym für Jahrzehnte schwarzen Widerstands. In einem Selbsthilfeprojekt stellen sich Projektmitarbeiter unseren Fragen zur aktuellen Lebenswelt Südafrikas. Nachmittags treffen wir Lwando, sie führt uns über den Constitutional Hill und erläutert uns, wie die neue Verfassung Südafrikas entstand und architektonisch eindrucksvoll umgesetzt wurde. 90 km.

(A)

3. Tag, Samstag, 01.08.2020: Durch das Herz Südafrikas

Maisfelder und Rinderfarmen, so weit das Auge reicht, immer wieder ein Kohlebergwerk – auf der Fahrt Richtung Osten sehen wir Afrikas Herz schlagen. In Pilgrim's Rest kommt Goldgräberstimmung auf. Dann ist es nur noch ein kurzer Weg – unsere Lodge für die nächsten Tage liegt eingebettet in Bananen-, Mango- und Macadamianusspflanzungen. 440 km. Drei Übernachtungen in Hazyview.

(F/A)

4. Tag, Sonntag, 02.08.2020: Panoramatour

Heute erwartet uns der afrikanische "Grand Canyon". Extra Tour Grandios sind die Aussichten, die sich immer wieder bieten. Wir folgen den "Glücksspuren" des Goldgräbers Tom Bourke bis zum Blyde River Canyon. Spektakulärer Höhepunkt: die Felsformation der "Drei Schwestern". Bei gutem Wetter bietet sich ein Fernblick bis nach Mosambik. Wasserfälle, bizarre Felsen, Trauer- und Freudenfluss, unser Weg führt auch zum "Gottesfenster". Ein Tipp fürs Mittagessen? In Graskop sind es die gefüllten Pfannkuchen – ob deftig oder süß, in jedem Fall lecker! Oder nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang auf dem Grund der Graskopschlucht, die Sie mit einem neuen Panoramalift erreichen. 200 km.

Sie wollen sich heute sportlich betätigen? Dann lassen Sie die Panoramatour sausen und schwingen Sie stattdessen den Golfschläger! Eine Runde im Sabi River Club kostet rund 60 EUR inklusive Caddie und Leihschlägern.
(F/A)

5. Tag, Montag, 03.08.2020: Ein tierisch wilder Tag

Dafür steht jeder gern im Morgengrauen auf: Es geht auf Safari im offenen Geländefahrzeug durch den Süden des Krüger-Nationalparks. Schon am Eingang: Impalas, Antilopen, die hier in großen Mengen leben. Wo sind die "Big Five" – Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Büffel? Wir sammeln aber auch Kudus, Giraffen und Paviane – mit der Kamera. Tagelang könnte man im größten Nationalpark Südafrikas die Vielfalt der Arten studieren. Im Laufe des Nachmittags kehren wir in unsere Lodge zurück, und Sie haben vor dem Abendessen noch einige Stunden für sich. Ca. 250 km.

(F/A)

6. Tag, Dienstag, 04.08.2020: Durchs Lowveld

Durchs Lowveld Wir fahren nordwärts durch das tropische Lowveld und biegen kurz vor Hoedspruit rechts ab in den Busch zu unserer rustikalen Lodge. 110 km. Die Zimmer sind eher einfach, aber die Atmosphäre macht alles wett. Nach der Ankunft begeben wir uns auf eine kleine Wanderung im Nachmittagslicht auf dem Gelände unserer Lodge. Ferngläser bereit? Auch Vogelliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Zwei Übernachtungen bei Familie Eickriede am Rande des Krügerparks.

(F/A)

7. Tag, Mittwoch, 05.08.2020: Im Norden des Krüger-Nationalparks

Im Morgengrauen starten wir von unserer Lodge und erkunden gemeinsam den Nordteil des Parks. Der Besucherandrang ist im Süden des Parks größer und deshalb seien hier, so heißt es, die Tierherden viel größer. Bei der Frühstückspause unterwegs wissen wir sicher schon, ob das stimmt. Am frühen Nachmittag kehren wir in unser gemütliches Hotel zurück. Beim Abendessen überprüfen wir dann unsere persönliche Checkliste aus "Krügerparks Tierleben".

(F/A)

8. Tag, Donnerstag, 06.08.2020: Ins Land der Baobabs

Die Transvaaler Drakensberge begleiten unsere Fahrt ins subtropische Städtchen Tzaneen. Wir sind in der Provinz Limpopo und fahren immer gen Norden Richtung Zimbabwe. Da tauchen die ersten Baobabs auf, Affenbrotbäume, Giganten der Flora Afrikas. Im Grenzstädtchen Musina verlassen wir die Hauptstraße und biegen ab zum Mapungubwe-Nationalpark. Direkt angrenzend liegt das Mapesu Private Game Reserve, wo komfortable Safarizelte mit einmaligem Ausblick über den afrikanischen Busch auf uns warten. Zur Einstimmung begeben wir uns auf Nachmittagspirsch nach Gepard, Rappenantilope und Co. im offenen Safarifahrzeug. Hier im Busch schmeckt der Sundowner erst richtig gut. 400 km. Drei Übernachtungen in komfortablen Safarizelten.

(F/A)

9. Tag, Freitag, 07.08.2020: Im Mapungubwe-Nationalpark

In der Kühle der Morgenstunden brechen wir auf in den nahen Mapungubwe-Nationalpark. Dort treffen wir Ranger, die uns den Weg zur Ausgrabungsstätte weisen. Auf der Fahrt zum Startpunkt unserer Wanderung begegnen wir Zebras, Gnus und Elefanten. Dann stehen wir am Fuß des Mapungubwe Hill. Ein steiler Pfad mit vielen Stufen führt hinauf zu den Resten des alten Königreiches. Ein magischer Platz! Im Museum des Parks bringt uns der Studiosus-Reiseleiter auf den neuesten Stand der Forschung. Über die heißen Mittagsstunden entspannen wir im nahen Camp, nachmittags sind wir zurück im Park und sehen uns den Zusammenfluss von Limpopo und Shashe River im Dreiländereck an.

(F/M/A)

10. Tag, Samstag, 08.08.2020: Die Felsbilder der San

Auf dem privaten Gelände einer Wildfarm liegt eines der beeindruckendsten Kunstwerke der Region versteckt. Wir steigen aus unseren Geländewagen und gehen die letzten Meter zu Fuß durch den Busch zum Kaoxa Rock Art Shelter. Die jahrtausendealten Felsbilder der San werden vor unserem Auge lebendig, Jagdszenen mit Kudus und Giraffen, Elefanten und Gnus. Nachmittags entspannen wir in unserem Bushcamp, entweder relaxt am Pool oder vor unseren Zelten mit der wunderbaren Aussicht über weites Land.

(F/M/A)

11. Tag, Sonntag, 09.08.2020: Nach Pretoria

Über Alldays und Polokwane geht die Fahrt wieder Richtung Süden nach Pretoria. Wir passieren die Soutpans- und die Waterberge und erreichen unser Hotel in einem Vorort Pretorias. Ein modernes Hotel mit angeschlossenem Bauernhof, Hofladen und Scheune in Südafrikas Hauptstadt? Auch das gehört zur Nation am Kap! 490 km. Zwei Übernachtungen bei Pretoria.

(F/A)

12. Tag, Montag, 10.08.2020: Entdeckungen in Südafrikas Hauptstadt

Diamanten sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Süden Afrikas: In der Cullinan-Diamantenmine erfahren wir mehr. Weiter geht’s in die Hauptstadt. Das Voortrekker-Monument ist ein steinernes Epos über die Anfänge des Burenstaats, eine Beschwörung des Geistes der weißen Pioniere. Heute hält Nelson Mandela, in Bronze gegossen, vor den Union Buildings seine segnenden Hände über die Menschen aller Hautfarben. 100 km.

(F/A)

13. Tag, Dienstag, 11.08.2020: Flug nach Kapstadt

Im Museum der Universität von Pretoria bestaunen wir das berühmte Goldene Nashorn von Mapungubwe. Ein gut behüteter Schatz, kein Wunder, gibt es doch südlich der Sahara keine vergleichbaren Goldschätze aus dieser Zeit! Dann starten wir zum Flughafen und heben ab zum Kap. Willkommen in einer der schönsten Städte der Welt - Kapstadt. Fahrtstrecke 90 km. Drei Übernachtungen in Kapstadt.

(F)

14. Tag, Mittwoch, 12.08.2020: Kapstadt – unterm Tafelberg

Der berühmte Tafelberg: Auf 1067 m schweben wir bequem mit der Seilbahn hinauf in den Tafelberg-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) und genießen den Fernblick auf Stadt und Küste. Wieder zurück auf Meereshöhe lassen wir uns nach einer kurzen Citytour an der Victoria and Alfred Waterfront absetzen, Kapstadts Ausgehviertel schlechthin. Der Nachmittag und Abend gehören Ihnen. Ihr Reiseleiter gibt Tipps, welche Restaurants gerade sehr gefragt sind.

(F)

15. Tag, Donnerstag, 13.08.2020: Am Kap der Guten Hoffnung

Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Woher die steile, oft sturmumtoste Landzunge ihren Namen hat? Bartolomeo Díaz segelte hier im Jahr 1488 um die Ecke, in der Hoffnung, auf Indien zu treffen. Während wir im botanischen Garten von Kirstenbosch durch die Kapflora spazieren, verabschieden wir uns langsam von der Südspitze Afrikas. Abends heißt es dann Abschied nehmen von Gruppe und Reiseleiter - in einer besonderen Location, im Africa Café. Freuen Sie sich auf eine kulinarische Reise quer durch den Schwarzen Kontinent. 100 km.

(F/A)

16. Tag, Freitag, 14.08.2020: Ein letztes Mal Kapstadt

Ihr Reiseleiter hat sicher noch einen persönlichen Tipp für Ihren freien Vormittag! Am Nachmittag Flug nach Johannesburg und weiter in Richtung Europa (Flugdauer ca. 10 Std.).

(F)

17. Tag, Samstag, 15.08.2020: Goodbye Südafrika!

Sie landen morgens wieder in Europa.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
30.07.–15.08. 3990(ca. 4311 CHF) 4470(ca. 4829 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
20.08.–05.09. 3790(ca. 4095 CHF) 4270(ca. 4613 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
10.09.–26.09. 3990(ca. 4311 CHF) 4470(ca. 4829 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.10.–17.10. 3790(ca. 4095 CHF) 4270(ca. 4613 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.10.–31.10. 3790(ca. 4095 CHF) 4270(ca. 4613 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
29.10.–14.11. 3690(ca. 3987 CHF) 4170(ca. 4505 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
12.11.–28.11. 3690(ca. 3987 CHF) 4170(ca. 4505 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 7.8.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit South African Airways (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Johannesburg und zurück von Kapstadt, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflug (Economy) mit South African Airways von Johannesburg nach Kapstadt
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer in Hotels, Lodges und Safarizelten mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, zwei Mittagessen in einer Lodge, ein Abendessen in einem typischen Restaurant, 11 Abendessen im Hotel
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Wildbeobachtungsfahrten in offenen Fahrzeugen lt. Reiseverlauf
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 150 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Südafrika benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über das Reiseende hinaus gültig ist und noch mindestens zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthält. Es ist dennoch ratsam, noch mehrere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der Einreise nach Südafrika gelegentlich Schwierigkeiten gegeben hat, wenn lediglich die letzte nummerierte Seite frei war. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Südafrika ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen visumfrei. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen seit November 2019 nur noch einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.

Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:

  • Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
  • Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z. B. mittels Muster „Parental consent letter“,
  • Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils, jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
  • Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
  • Bestätigungsschreiben in englische Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.

Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs, bzw. die südafrikanische Vertretung in Deutschland.

Gelbfieberimpfung:

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z. B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int>.

Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weiterer Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Sicherheit

Südafrika befindet sich noch immer in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.

Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.

Ein Besuch der Townships ist in unseren Augen ein wichtiger Bestandteil einer Südafrika-Reise. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten, was wir bei dieser Reise gewährleisten können.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nichtsdestotrotz entsprechen die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung im Südlichen Afrika nicht immer dem mitteleuropäischen Standard.

Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.

Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des Öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z. B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.

Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.

An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Medizinische Hinweise Südafrika

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z. B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z. B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s. u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.
Ein geringes Risiko besteht von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, insbesondere in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. 

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Merkblatt Schistosomiasis.

  • Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

(unverändert gültig seit 26. Juni 2020)