Südafrika

Südafrika

Übersicht

  • Ein erstes Kennenlernen von Südafrika zusammen mit anderen weltoffenen Singles und Alleinreisenden
  • Exkursion im offenen Geländewagen in den Krüger-Nationalpark
  • Rundfahrt durch die Township Soweto bei Johannesburg
  • Singlereise mit erstklassiger Studiosus-Reiseleitung
  • Flüge mit South African Airways

Südafrika ist kein Land für den schnellen Badeurlaub. Südafrika ist ein Land für eine große Reise. Die bekannten Highlights dort anzusteuern, wäre vermutlich ein Leichtes für Sie. Auch eine Weinprobe könnten Sie wahrscheinlich selbst organisieren. Aber mitten hinein in die Township Soweto und dort mit den Beteiligten eines Selbsthilfeprojekts sprechen? Straußen und Austern ganz nahekommen? In die Cangohöhle steigen? Das nennen wir nämlich "wirklich reisen". Und außerdem: im Team auf Safari in den Krügerpark gehen, gemeinsam durch Johannesburg, Pretoria und Kapstadt ziehen, Ihren Reiseleiter löchern und viel erfahren. Und auf alle Fälle: viel Spaß in einer Gruppe haben.

Route

1. Tag, Freitag, 03.02.2017: Abflug nach Südafrika

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug von Frankfurt oder München mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag, Samstag, 04.02.2017: Willkommen in Südafrika!

Ein Flug durch die Nacht, am Morgen haben wir unser Ziel erreicht: Johannesburg. Auf dem Flughafen heißt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter willkommen. Dann geht es in rascher Fahrt ins subtropische Lowveld, wo wir unser erstes Quartier beziehen. 470 km. Am Nachmittag bleibt Zeit zur Entspannung. Abends ein Braai - das Welcome Dinner auf südafrikanische Art: gegrilltes Fleisch, Salate und gekühltes Bier. Vier Übernachtungen bei Hazyview.

3. Tag, Sonntag, 05.02.2017: Im Reich der wilden Tiere

Raus aus den Federn! Frühmorgens erwarten uns Jeeps zur Fahrt in die Wildnis. Schon bald nachdem wir im Morgengrauen die Tore des Krügerparks passiert haben, begegnen wir den ersten Tieren: vermutlich Impalas, die hier zu Zehntausenden vorkommen. Der Nationalpark ist das artenreichste Naturschutzgebiet Afrikas, und so stehen die Chancen nicht schlecht, im Laufe des Tages zumindest einige der "Big Five" vor die Kamera zu bekommen. Im Laufe des Nachmittags kehren wir wieder zurück ins Hotel, und am Abend besucht uns ein Jugendchor, der eigens für uns singt. Im Gespräch mit dem Chorleiter erfahren wir, wie er den jungen Leuten aus den Townships Hoffnung vermitteln möchte.

4. Tag, Montag, 06.02.2017: Spuren des Goldrauschs

Wasserfälle inmitten grüner Wiesen, ein Blick weit über das Land, der mehrere Hundert Meter in den Fels hineingeschnittene Blyde River Canyon. Wir wollen all diese Attraktionen besuchen, uns gleichzeitig aber auch auf die Spuren des Goldrauschs begeben: Eine Kirche wurde mühsam auf Ochsenkarren von Mosambik nach Pilgrim's Rest gebracht - und als Bar für die Goldgräber wieder aufgebaut. Die Minen sind längst stillgelegt; der Zapfhahn ist immer noch nicht trocken. Und nach dem zweiten Glas erläutert Ihnen Ihr Nachbar am Tresen seine ganz individuelle Sicht der Dinge! 200 km.

5. Tag, Dienstag, 07.02.2017: Freizeit oder Safari!

Genießen Sie einen Ruhetag in unserem freundlichen Hotel bei Hazyview! Oder kommen Sie mit auf einen zweiten, diesmal halbtägigen Ausflug in den Krügerpark (65 EUR; Dauer ca. 6 Std.)!

6. Tag, Mittwoch, 08.02.2017: Ebony and Ivory - Pretoria

Auf direktem Weg von Hazyview zurück nach Pretoria. Eine Rundfahrt durch die südafrikanische Hauptstadt, vor Kurzem umbenannt in Tshwane ("Wir sind alle gleich"), ist eine Reise durch die südafrikanische Geschichte: das Voortrekker-Monument und die Union Buildings - steingewordene Zeugnisse imperialer Gesinnung, 1994 von Nelson Mandela triumphal in Besitz genommen. Sein neun Meter hohes Denkmal hält die Erinnerung wach und ist gleichzeitig eine Mahnung an die Regierenden. Weiter geht es Richtung Johannesburg, wo wir unser Hotel in Sandton, einem wohlhabenden Vorort im Norden der Metropole, beziehen. 470 km. Abendessen in einem guten Restaurant am Sandton Square. Zwei Übernachtungen.

7. Tag, Donnerstag, 09.02.2017: Give me hope, Joanna ...

... betitelte Eddy Grant vor Urzeiten einen Song über das neue Johannesburg. Bei einer Rundfahrt durch die Metropole, 1886 nach aufsehenerregenden Goldfunden gegründet, sehen wir die postmodernen Wolkenkratzer im Zentrum, die großzügigen Villen der vornehmen Vororte und "Soccer City", Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft 2010. Johannesburg ist aber auch der soziale Brennpunkt des Landes. Das Apartheid-Museum berichtet von der Geschichte der afrikanischen Einwohner. Extratour Die Tour durch Soweto stimmt nachdenklich; u. a. besuchen wir ein Selbsthilfeprojekt. Sprechen Sie die Leute an, denen Sie hier begegnen - ein Lächeln öffnet die Herzen der Menschen! 60 km. Abends essen Sie, wo immer Sie möchten. Ein Tipp: das neue Hard Rock Café am Nelson Mandela Square in Sandton.

Zum Programm gibt es immer auch Alternativen von Studiosus: Wenn Sie nicht an der Fahrt durch Soweto teilnehmen möchten, tauchen Sie in die Vergangenheit ab. In der Gold Reef City warten nicht nur Biergärten und Restaurants auf die Besucher, Sie können auch in die älteste Goldmine der Stadt einfahren. Nach der "Heritage Tour" holt Sie der Bus auf dem Rückweg von Soweto wieder ab.

8. Tag, Freitag, 10.02.2017: Zum Indischen Ozean

Im Luftsprung von Johannesburg nach George. Wir stoppen in Wilderness mit seinem kilometerlangen Sandstrand, dann geht es weiter nach Knysna, dem größten Ort der Gartenroute. Hier sind wir zu einer Austernprobe eingeladen. 70 km. Zwei Übernachtungen in Knysna.

9. Tag, Samstag, 11.02.2017: Ferienort Knysna

Ein ganzer Tag für Sie im Ferienort Knysna an der Gartenroute. Ist hier noch Afrika? In der idyllischen Landschaft zwischen den langen Stränden und den Outeniquabergen bauten sich viele Südafrikaner ihre Ferienvillen und Alterssitze. Lohnende Möglichkeiten, den Tag zu verbringen, gibt es viele. Ein Ausflug nach Brenton-on-Sea mit seinem wunderbaren Sandstrand? Eine Bootsfahrt mit Motorbooten zum Featherbed-Naturreservat? Eine Wanderung in verlassenen Goldgräberfeldern? Oder haben Sie Lust auf eine Runde Golf? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Er hat vielleicht noch mehr gute Ideen. Abendessen in Eigenregie.

10. Tag, Sonntag, 12.02.2017: Zu den Straußenbaronen

Über die Outeniquaberge führt unser Weg nach Oudtshoorn in der Kleinen Karoo. Auf einer Straußenfarm machen wir uns mit Aufzucht und Haltung dieser merkwürdigen Vögel vertraut - ein Mittagessen "vom Strauß" darf dabei nicht fehlen. Am Nachmittag steigen wir hinab in die Unterwelt: zur Cangohöhle, der schönsten Tropfsteinhöhle Südafrikas - geräumig, kühl und beleuchtet. Extratour Übernachtung in Mossel Bay. Und am Abend? Fragen Sie Ihren Reiseleiter, er hat einige Restauranttipps parat! 240 km.

Mögen Sie keine Tropfsteinhöhlen? Dann empfehlen wir stattdessen einen Besuch der Cango Wildlife Ranch - Zuchtstation und Streichelzoo mit Geparden, weißen Tigern und anderen Raubkatzen! Die Ranch liegt auf dem Weg zur Höhle; nach der Höhlenführung werden Sie wieder abgeholt.

11. Tag, Montag, 13.02.2017: Dickhäuter der Meere

Mossel Bay war für die portugiesischen Seefahrer ein wichtiger Ort - hier fassten Sie frisches Wasser, hier tauschten sie ihre Nachrichten aus. Heute steht der Ort mit der wichtigsten Raffinerie des Landes für die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Durch die südliche Kapprovinz geht es nach Hermanus. Von Mai bis Oktober schwimmen die Wale hier sehr nahe an die Küste heran und lassen sich - mit etwas Glück - von den Klippen aus beobachten. Ein Walschreier meldet, wenn sich die dicken Gesellen nähern. Schließlich heißt es für uns: "Kapstadt, wir kommen!" 400 km. Vier Übernachtungen im Herzen von Kapstadt.

12. Tag, Dienstag, 14.02.2017: Auf den Tafelberg!

Vom Tafelberg (Auffahrt wetterabhängig) blicken wir hinab auf Kapstadt, 1652 von Holländern gegründet. Wir spazieren durch den Company's Garden, sehen die Museen, den Präsidentensitz und das Parlament sowie das alte Malaienviertel Bo Kaap. Der Nachmittag ist frei. Besuchen Sie doch die Waterfront: Lassen Sie es sich gut gehen, schlendern Sie durch das Vergnügungsviertel der Capetonians und versuchen Sie zu erfahren, was die Menschen bewegt! Das Abendessen organisieren Sie in Eigenregie. Besuchen Sie doch eines der Gourmetrestaurants von Kapstadt, wo Sie für erstaunlich wenig Geld hervorragend speisen können! Ihr Reiseleiter kennt die besten Adressen.

13. Tag, Mittwoch, 15.02.2017: Freizeit oder Ausflug

Ein Tag in Kapstadt. Die Stadt bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten: den weltbekannten botanischen Garten von Kirstenbosch, einen Kochkurs in einem Privathaushalt im Malaienviertel Bo Kaap, eine Runde Golf auf einem der vielen Golfplätze in und um Kapstadt. Oder begleiten Sie Ihren Reiseleiter auf einen Ausflug (65 EUR). Das Universitätsstädtchen Stellenbosch wartet mit einem unverfälschten kapholländischen Stadtbild auf. Nicht weit entfernt liegt Franschhoek, von Hugenotten gegründet. Sie brachten den Weinbau zum Kap; natürlich werden wir einen edlen Tropfen probieren. Das Sprachendenkmal in Paarl bietet willkommenen Anlass, sich noch einmal mit der verwickelten südafrikanischen Geschichte zu befassen. 130 km. Abendessen in Eigenregie.

14. Tag, Donnerstag, 16.02.2017: Kap der Guten Hoffnung

Ziel jeder Südafrikareise - das Kap der Guten Hoffnung, der (vermeintlich) südlichste Punkt Afrikas. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen, ob hier wirklich Atlantischer und Indischer Ozean zusammentreffen. Auf dem Rückweg stoppen wir bei den Pinguinen am Strand von Boulders, die sich von den Besitzern der Villen hinter den Dünen und den vielen Besuchern nicht stören lassen. 120 km. Bei unserem Abschiedsessen schauen wir in die Kochtöpfe Afrikas: Das Africa Café serviert Gerichte aus allen Teilen des Kontinents.

15. Tag, Freitag, 17.02.2017: Rückflug von Kapstadt

Den freien Vormittag können Sie für letzte Einkäufe oder einen letzten Stadtbummel nutzen. Am Nachmittag Rückflug mit South African Airways nach Johannesburg und weiter in Richtung Europa (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

16. Tag, Samstag, 18.02.2017: Rückkehr aus Südafrika

Morgens Ankunft in Frankfurt oder München mit Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
96,1%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
97,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
92,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
97,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
79,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
92,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
94,1%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2008 und 14001:2004

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2016.

Termine & Preise

Termine & Preise 2017

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.02.–18.02. 2895(ca. 3381 CHF) 3145(ca. 3673 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
17.02.–04.03. 2895(ca. 3381 CHF) 3145(ca. 3673 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.03.–18.03. 2895(ca. 3381 CHF) 3145(ca. 3673 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
17.03.–01.04. 2895(ca. 3381 CHF) 3145(ca. 3673 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
04.08.–19.08. 3095(ca. 3615 CHF) 3345(ca. 3907 CHF)
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18.08.–02.09. 3095(ca. 3615 CHF) 3345(ca. 3907 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.09.–16.09. 3095(ca. 3615 CHF) 3345(ca. 3907 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.09.–30.09. 3095(ca. 3615 CHF) 3345(ca. 3907 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
29.09.–14.10. 3095(ca. 3615 CHF) 3345(ca. 3907 CHF)
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13.10.–28.10. 3195(ca. 3731 CHF) 3445(ca. 4023 CHF)
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20.10.–04.11. 3195(ca. 3731 CHF) 3445(ca. 4023 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
27.10.–11.11. 3195(ca. 3731 CHF) 3445(ca. 4023 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.11.–18.11. 3195(ca. 3731 CHF) 3445(ca. 4023 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
10.11.–25.11. 3195(ca. 3731 CHF) 3445(ca. 4023 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
17.11.–02.12. 3195(ca. 3731 CHF) 3445(ca. 4023 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
22.12.–06.01. 3345(ca. 3907 CHF) 3595(ca. 4199 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.12.–10.01. 3345(ca. 3907 CHF) 3595(ca. 4199 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 11.12.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Natürlich achten wir bei unserer Zimmerplanung darauf, dass Frau mit Frau und Mann mit Mann ein Zimmer erhalten.
Sollte sich kein zweiter Reisender für Ihr Zimmer finden, wohnen Sie auf unsere Kosten im Einzelzimmer.
Diese Regelung gilt nicht für den Fall, dass zwei Personen gemeinsam oder aufeinander bezogen die Nutzung eines gemeinsamen Doppelzimmers gebucht haben und anschließend eine von beiden storniert.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit South African Airways von Johannesburg nach George und von Kapstadt nach Johannesburg
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 145 €)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 13 Übernachtungen in guten Hotels
  • Einzelzimmer bzw. halbes Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen und Frühstück, am 10. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 7., 9., 12. und 13. Tag nur Frühstück
bei me & more außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Welcome-Dinner als südafrikanisches Braai
  • Abendessen in Restaurants am 6. und 14. Tag
  • Termine 22.12. und 26.12. mit Silvesterdinner, Sekt um Mitternacht
  • Mittagessen "vom Strauß" am 10. Tag
  • Austernprobe in Knysna
  • Weinprobe bei Kapstadt
  • Wildbeobachtungsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 100 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Jeepfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Südafrika benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über das Reiseende hinaus gültig ist und noch mindestens zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthält. Es ist dennoch ratsam, noch mehrere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der Einreise nach Südafrika gelegentlich Schwierigkeiten gegeben hat, wenn lediglich die letzte nummerierte Seite frei war. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Südafrika ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen visumfrei. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Hinweis für die Einreise von Minderjährigen:

Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes, maschinenlesbares Reisedokument. Verlängerte Kinderreisepässe werden für die Einreise nach Südafrika nicht akzeptiert, eine Neuausstellung ist ratsam.

Seit dem 01.06.2015 müssen Personen unter 18 Jahren bei Ein- und Ausreise eine Geburtsurkunde vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Diese können nach Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf Weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich!

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche , vom Notar beglaubigte Versicherung (affidavit), beglaubigte Passkopie und beglaubigte Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche vom Notar beglaubigte Versicherungen (affidavit), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine beglaubigte Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reisen soll.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs (http://www.dha.gov.za/) bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Gelbfieberimpfung:

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int> .

Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weiterer Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit

Südafrika befindet sich z.Z. in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.

Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere, Flugschein und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.

Ein Besuch einer der Vorstädte, die zu Zeiten der Apartheid für die Schwarzen angelegt wurden, gehört in unseren Augen zu jeder Südafrika-Reise dazu. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten. Wir führen die Fahrten in Townships mit Unternehmen durch, die aus den entsprechenden Stadtteilen kommen und allseits respektiert werden.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass im südlichen Afrika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.

Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.

Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in ¿Feet¿ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.

An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher dringend, im Umgang mit diesen Einrichtungen besonders vorsichtig zu sein.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Südafrika

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische HinweiseDie diesjährige Regenzeit hat bereits zu zahlreichen Malariafällen, auch in der Region des südlichen Krügerparks, geführt. Daher werden Reisende gebeten, die tieferstehenden Hinweise zu einer möglichen Malariainfektion in Südafrika zur Kenntnis zu nehmen. Die Einnahme einer medikamentösen Malariaprophylaxe kann je nach Reiseverlauf notwendig sein.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

Allerdings wird bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter www.who.int <http://www.who.int/ith/en/>.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe <http://www.rki.de> ).

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und B, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz) auch Tollwut empfohlen.

Malaria

Hohes Risiko: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz, im Nordosten von KwaZulu-Natal (mit Tembe- und Ndumu - Nationalpark). Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist empfohlen.

Mittleres Risiko: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal.

Geringes Risiko: restliches Tiefland von KwaZulu Natal.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 85% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen, alle Medikamente sind aber auch in guter Qualität vor Ort erhältlich.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen,

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- vor allem nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

HIV/AIDS

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Ansteckungsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden

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Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend (Chlor).

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Haftungsausschluss:

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.