Südafrika Natur erleben

Südafrika

Übersicht

  • Die schönsten Naturlandschaften Südafrikas
  • Mit Besuch der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes zwischen Krüger-Nationalpark und Kapstadt
  • Mit einigen aussichtsreichen Wanderungen
  • Mit Besuch des Krüger-Nationalparks
  • Aufenthalt in einem privaten Wildreservat
  • Verlängerungsmöglichkeit an den Viktoriafällen

Löwe, Büffel, Nashorn & Co. – Südafrikas spektakuläre Tierwelt spielt natürlich eine Hauptrolle auf dieser NaturStudienreise. Auf Pirsch im offenen Geländewagen spüren Sie den Atem der Savanne hautnah. Wale und Robben sehen wir, mit ein bisschen Glück, vom Boot aus. Und in traumhafter Landschaft wie den Drakensbergen oder am Kap sind wir immer wieder auch zu Fuß unterwegs. Schließlich sollen Sie die Natur nicht durcheilen, sondern genießen. Genug Zeit zum Entspannen haben wir eingeplant, genauso wie kulinarische Entdeckungen. Und auch die Menschen des Landes kommen zu Wort – wie eine schwarze Powerfrau, die für das neue Südafrika steht, das Nelson Mandela erträumte.

Varianten dieser Reise

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 06.10.2019: Flug nach Johannesburg

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Flug von München oder Frankfurt mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag, Montag, 07.10.2019: Willkommen in Südafrika!

Morgens begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter am Flughafen von Johannesburg und nimmt Sie gleich mit ins Herz Afrikas. Wogende Maisfelder, riesige Rinderfarmen und Bergwerke ziehen am Busfenster vorbei – der Rest ist Einsamkeit. 390 km. Am Nachmittag können wir in unserem Hotel mit Nostalgieflair in aller Ruhe ankommen. Im Goldgräbernest Pilgrim's Rest träumten einst Glücksritter und Abenteurer vom großen Reichtum, dann blieb die Zeit einfach stehen. Die Hotelbar hat eine Vergangenheit als Kirche – hier können Sie das Bier vom Fass oder Südafrikas feine Weine schon mal testen, während Ihr Reiseleiter begeistert von Südafrikas wildschöner Natur berichtet. Sie dürfen sich auf eine tolle Reise freuen!

(A)

3. Tag, Dienstag, 08.10.2019: Fenster in die Wildnis

Frühaufsteher spazieren morgens mit dem Reiseleiter zum Goldgräberfriedhof, wo er zur Zeitreise in die Pionierzeit einlädt. Dann gemeinsam weiter mit dem Bus von einem Naturwunder zum nächsten. Rund 700 m fallen die Klippen ins Lowveld ab – ein Sprungbrett für unsere Reise zu Südafrikas Sehnsuchtsorten. Hier schauen wir durchs "Gottesfenster" bis fast nach Mosambik. Und der nächste Fotostopp ist nicht weit: mit Blick in den Blyde River Canyon. Langsam kurven wir dann ins subtropische Tiefland hinunter – die Wildnis ruft! Unser Nachtlager: mitten in der Natur, aber mit solidem Komfort. Wie wäre es mit einem Sundowner zum Landschaftskino unter dem Sternenzelt? 140 km. Zwei Übernachtungen in Luxuszelten im Karongwe-Wildreservat.

(F/A)

4. Tag, Mittwoch, 09.10.2019: Auf Pirsch zu den "Big Five"

Die Tierwelt Afrikas steht heute im Fokus. Vormittags schlagen wir uns zu Fuß in den Busch (1 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m), begleitet von einem Ranger, der uns die kleinen Schätze des Wildreservats zeigt. Allein 365 Vogelarten flattern hier durchs Geäst! Extra Tour Noch nicht genug Tiere erspäht? Keine Sorge, am Nachmittag geht es noch einmal auf die Pirsch. In offenen Geländewagen – fürs prickelnde Afrika-Feeling. Die Ranger heften sich auf die Fährten der "Big Five" – Nashorn, Elefant, Löwe, Leopard und Büffel. Abends am Lagerfeuer suchen wir gemeinsam das Kreuz des Südens am Himmel, und garantiert gibt es viel zu erzählen.

Möchten Sie eigene Wege gehen? Studiosus hat immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Wenn Sie heute zum Beispiel die Safari auf andere Art erleben wollen, verzichten Sie auf Fußpirsch oder Jeeptour, schwingen Sie sich stattdessen auf den Pferderücken und reiten Sie zur Wildbeobachtung aus!
(F/A)

5. Tag, Donnerstag, 10.10.2019: Singen für eine bessere Zukunft

Morgens haben wir bei einer weiteren Pirschfahrt noch eine Chance auf tierisch gute Begegnungen. Auf der Weiterfahrt passieren wir ehemalige Homelands aus der Zeit der Apartheid. Ihr Reiseleiter lässt ein düsteres Kapitel südafrikanischer Geschichte Revue passieren, spannt aber auch den Bogen zur Gegenwart: Wie steht es heute um ein friedliches Miteinander der Rassen? Der Nachmittag im Hotel bleibt frei: Zeit zum Entspannen am Pool. Abends singt ein schwarzer Jugendchor für uns – mit Leib und Seele. Im Gespräch mit dem Chorleiter erfahren wir von seiner Motivation und den Zukunftsaussichten der Kinder. Singen für eine bessere Zukunft! 190 km. Zwei Übernachtungen bei White River.

(F/A)

6. Tag, Freitag, 11.10.2019: Krüger-Nationalpark - die Savanne erwacht

Heute lohnt sich ein früher Sprung aus den Federn – schließlich wollen wir dabei sein, wenn die Savanne erwacht. Elefanten, die an Wasserstellen ihren gewaltigen Durst löschen; ein Löwe, der knurrend durch das Gras schleicht; ein Nashorn, das – umtanzt von Madenhackern – gemütlich fressend im Busch verharrt. In unseren offenen Geländewagen spüren wir den wilden Atem Afrikas hautnah. Und neben den "Big Five" tummeln sich im Krüger-Nationalpark natürlich auch Kudus, Giraffen, Zebras und Impalas, die sich gut als Fotomodelle machen. Im Laufe des Nachmittags Rückkehr ins Hotel. Träumen Sie sich beim Anschauen Ihrer Fotoausbeute noch einmal in den Busch zurück!

(F/A)

7. Tag, Samstag, 12.10.2019: Mit Heldengeschichten durchs Platteland

Für die heutige Überlandstrecke brauchen Sie etwas Sitzfleisch, und ab und zu werden Sie im bequemen Bus vielleicht sanft entschlummern. Wenn wir die Battle Route streifen – Schauplatz einer Entscheidungsschlacht zwischen Engländern und Buren –, erweckt Ihr Reiseleiter die Helden südafrikanischer Geschichte von König Shaka über "Oom" Krüger bis zu Nelson Mandela zum Leben. Und Sie sind garantiert wieder hellwach! 380 km.

(F/A)

8. Tag, Sonntag, 13.10.2019: Wanderparadies auf dem Drachenrücken

Die Drakensberge kommen in Sicht (UNESCO-Welterbe), Südafrikas höchstes Gebirge! Die Rücken der zerklüfteten Steilhänge erinnern tatsächlich an Drachen, samtiges Grün überzieht ihre Flanken. Ein echter Wolkenkratzer in der Ferne: der 3000 m hohe Cathedral Peak. Gegen Mittag treffen wir in unserem traditionsreichen Hotel ein. 200 km. Einfach die Füße hochlegen oder im Liegestuhl am Pool in der Urlaubslektüre versinken. Am Nachmittag steuern wir auf unserer Wanderung (2 Std., leicht bis mittel, ↑200 m ↓200 m) einen der Wasserfälle der Umgebung an – mit vielen Pausen unterwegs, damit Sie die Bergwelt auch wirklich genießen können. Sternenzauber dann abends auf der Terrasse, wenn Sie beim Blick in den Himmel die Milchstraße glitzern sehen. Zwei Übernachtungen im traditionsreichen Cathedral Peak Hotel.

(F/A)

9. Tag, Montag, 14.10.2019: Freizeit oder Wandern

Ein Tag voller Möglichkeiten: Tennis spielen, eine Runde Golf auf dem hoteleigenen Platz, im Fahrradsattel oder auf dem Pferderücken die Drakensberge erkunden zum Beispiel. Sie können aber auch mit Ihrem Reiseleiter gemütlich zu den mysteriösen Felszeichnungen der San, der Ureinwohner der Region, wandern (2 Std., mittel, ↑200 m ↓200 m). Lieber ein paar Stunden volle Kraft voraus? Dann gehen Sie doch in Begleitung eines ortskundigen Rangers den Contourweg (5 bis 7 Std., anspruchsvoll, ↑750 m ↓750 m)!

(F/A)

10. Tag, Dienstag, 15.10.2019: Von den Bergen an die Küste

Am Vormittag mit dem Bus zum Flughafen von Durban. 280 km. Im Luftsprung weiter nach Port Elizabeth und wieder im Bus nach Tsitsikamma. 170 km. Vor uns liegt die Gartenroute, der schönste Küstenabschnitt des Landes, und unser gemütliches Domizil im Grünen: die Tsitsikamma Lodge. Hotelgarten und Wald ringsum sind herrliches Terrain für Spaziergänge in Eigenregie. Zwei Übernachtungen.

(F/A)

11. Tag, Mittwoch, 16.10.2019: Tsitsikamma - zwischen Wald und Meer

Die Brandung des Indischen Ozeans donnert an die Felsen, Flüsse bahnen sich ihren Weg ins Meer – eine traumhafte Kulisse für unsere Wanderung an der Küste bis zum Wasserfall (3 Std., anspruchsvoll, ↑150 m ↓150 m) im Tsitsikamma-Nationalpark. Extra Tour Nachmittags Freizeit für eigene Ideen. Vielleicht noch einmal in die Wanderschuhe steigen für einen kürzeren Trail? Oder einfach im Spa relaxen?

Heute nicht in Stimmung für die gemeinsame Wanderung im Tsitsikamma-Nationalpark? Dann ja vielleicht für eine Hochseiltour durch den Wald. Sie rollen dabei gut gesichert an Stahlseilen von Baum zu Baum. Auf den Plattformen dazwischen erklärt Ihnen ein Guide die Baum- und Vogelarten.
(F/A)

12. Tag, Donnerstag, 17.10.2019: Wind, Wellen und Meeresfrüchte

Ein weiteres Stück auf der Gartenroute ins charmante Knysna – berühmt für die besten Austern des Landes. Die lassen wir uns natürlich schmecken und spülen das feine Seafood mit Schaumwein hinunter. Berauscht von Wein und Wellen, gehen wir in Wilderness strandwandern (1 Std., leicht, ↑0 m ↓0 m) und lassen uns ein bisschen vom Winde verwehen. Von George geht es über den Outeniqua-Bergpass in die Kleine Karoo nach Oudtshoorn. Und nicht vergessen: im Hotel die Oliven der hauseigenen Plantage probieren. 220 km. Zwei Übernachtungen in Oudtshoorn.

(F/A)

13. Tag, Freitag, 18.10.2019: Die besonderen Vögel von Oudtshoorn

Die Stars der Stadt haben Federn, gutes Fleisch und einen leicht hochmütigen Blick. Aber ob sie auch wirklich ihren Kopf in den Sand stecken? Alles, was Sie schon immer über Strauße wissen wollten, erfahren Sie heute auf einer Straußenfarm und bekommen auch ein Mittagessen "vom Strauß". Für Kontrastprogramm sorgt anschließend ein Besuch in der Unterwelt – in der Cango-Tropfsteinhöhle, die schon manchen Höhlenforscher sprachlos machte. 50 km.

(F/M/A)

14. Tag, Samstag, 19.10.2019: Landschaftskino auf der Route 62

Ein echter Roadtrip: Von Oudtshoorn schlängelt sich die Route 62 durch die Halbwüste der Kleinen Karoo – eine Traumstraße durch fast menschenleere Landschaften. Weite Ebenen vor schroffen Felsmassiven, Flusstäler, Farmland und die Berge der Winelands sorgen für jede Menge Ahs und Ohs. Und zwischendurch verführt Ihr Reiseleiter Sie zu einer Kaffeepause – in einem Sexshop. Lassen Sie sich überraschen! Dann Beine vertreten mit Historienflair vor kapholländischen Häusern in Swellendam und weiter an die Küste nach Hermanus. 360 km. Abends tafeln wir in einem guten Fischrestaurant. Zwei Übernachtungen in Hermanus.

(F/A)

15. Tag, Sonntag, 20.10.2019: Safari der maritimen Art

Jedes Jahr von Mai bis Oktober besuchen Wale die Bucht von Hermanus, um ihre Kälber im nährstoffreichen Wasser vor der Küste zu gebären. Und seit die Artenschutzabkommen greifen, werden es jedes Jahr mehr. Wir nähern uns den Meeresriesen behutsam mit dem Boot; außerhalb der Saison halten wir nach Delfinen und dem Weißen Hai Ausschau. Zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis: die Robben auf Dyer Island, die sich fotogen auf den Felsen räkeln. Auch unsere Nachmittagswanderung (2 Std., leicht, ↑300 m ↓300 m) im Fernkloof-Naturreservat werden Sie lieben. Mit Fernsicht geht es durch die Kapflora mit ihren charakteristischen Fynbos-Gewächsen (UNESCO-Welterbe). Extra Tour Abendessen in Eigenregie.

Sie werden leicht seekrank und ziehen außerdem einen guten Wein Walen, Haien und Robben vor? Weingüter gibt es genug in der Umgebung – und die Weine des nahen Weinanbaugebiets Hemel en aarde haben einen hervorragenden Ruf. Ihr Reiseleiter bucht gerne eine Tour für Sie.
(F)

16. Tag, Montag, 21.10.2019: Stellenbosch - Stadt der guten Tropfen

Ein besonders genussvoller Tag – auch für den Gaumen! Zunächst geht es an der Küste entlang nach Betty’s Bay, wo uns in Stony Point eine Pinguinkompanie entgegenwatschelt. In Stellenbosch – Herz der südafrikanischen Winelands und quicklebendige Studentenstadt – finden wir ein Stück Alt-Holland in Afrika und blättern im Dorp Museum in der Kolonialgeschichte. Rund um den Ort pflanzten Franzosen die ersten Weinstöcke – inzwischen sind südafrikanische Tropfen weltberühmt. Was sie so besonders macht, erfahren wir – mit dem Weinglas in der Hand – in einer Kellerei. Wie gut, dass wir unseren Chauffeur dabeihaben! Beschwingt von den samtig roten Tropfen begrüßen wir Kapstadt! 200 km. Vier Übernachtungen in Kapstadt nahe am Zentrum.

(F/A)

17. Tag, Dienstag, 22.10.2019: Kapstadt vom Tafelberg

Schon allein die spektakuläre Lage am Tafelberg katapultiert Kapstadt auf die Liste der schönsten Städte der Welt. Wir schweben mit der Seilbahn (wetterabhängig) auf den Berg und später wieder hinunter. Dazwischen bleibt viel Zeit für den Fünfsterneblick auf Stadt und Tafelbucht aus allen Perspektiven. Zurück auf Meereshöhe erkunden wir das historische Zentrum der Stadt. Was Sie am Nachmittag und Abend tun, entscheiden Sie nach Lust und Laune. Ein Rundgang im Company's Garden inklusive Südafrika-Museum? Die Shops der Waterfront am alten Hafen durchstöbern? Ihr Reiseleiter hat viele Tipps für Sie.

(F)

18. Tag, Mittwoch, 23.10.2019: Township-Szenen

Wohncontainer dicht an dicht, aber auch erste Zeichen eines wachsenden Wohlstands – gemischte Gefühle begleiten unseren Rundgang in der Township Langa. Wie man hier rund 25 Jahre nach der Apartheid lebt, schildert Ihr örtlicher Begleiter. Mittags wartet Monica in ihrem Restaurant in Lelapa auf uns. Von der Putzfrau zur Restaurantbesitzerin – bei Milipap und anderen afrikanischen Leckerbissen erzählt uns die schwarze Powerfrau ihre Erfolgsgeschichte. Und wir hängen an ihren Lippen. 40 km. Nachmittag und Abend gehören Ihnen! Für einen Spaziergang durch die Kapflora im botanischen Garten von Kirstenbosch zum Beispiel. Oder lieber ins neue Museum Zeitz MOCAA mit Wechselausstellungen afrikanischer Kunst? Und anschließend ein Sundowner in der Rooftop-Bar des Hotels Silo, zur Zeit die angesagteste Adresse Kapstadts?

(F/M)

19. Tag, Donnerstag, 24.10.2019: Aussichtsreiches Finale am Kap

Seefahrer Bartolomeo Diaz segelte 1488 ums stürmische Kap – in der guten Hoffnung, auf Indien zu treffen. Wir haben beim Wandern (3 Std., leicht bis mittel, ↑50 m ↓100 m) am Kap der Guten Hoffnung festen Boden unter den Füßen und zelebrieren am gefühlten Ende Afrikas ein Picknick, während tief unter uns das Meer gegen die berühmten Felsen brandet, die Seefahrtsgeschichte schrieben. Fahrtstrecke 140 km. Abends heißt es dann Abschied nehmen im Africa Café, wo wir kulinarisch durch den gesamten Kontinent reisen – in vielen kleinen Portionen zum Teilen. Wenn das allein noch keine gute Laune macht – die afrikanische Begleitmusik bringt garantiert alle zum Wippen.

(F/A/P)

20. Tag, Freitag, 25.10.2019: Freizeit in Kapstadt und Rückflug

Den letzten Vormittag in Südafrika gestalten Sie, wie Sie wollen. Vielleicht möchten Sie ja Feuerfische, Meeresschildkröten und andere Unterwasserbewohner im Two Oceans Aquarium besuchen. Und sicher hat Ihr Reiseleiter auch noch den ein oder anderen Geheimtipp auf Lager. Am Nachmittag fliegen Sie mit South African Airways nach Johannesburg und weiter Richtung Frankfurt oder München (Nachtflug, nonstop).

(F)

21. Tag, Samstag, 26.10.2019: Zurück in Europa

Morgens Ankunft in Frankfurt bzw. München mit Anschluss zu anderen Orten.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen P: Picknick

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Varianten dieser Reise

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.03.–23.03. 4495(ca. 5054 CHF) 5215(ca. 5863 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
04.08.–24.08. 4695(ca. 5279 CHF) 5415(ca. 6088 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Christian Vogt M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.3.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg und zurück von Kapstadt; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit FlySafair von Durban nach Port Elizabeth
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 18 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem Restaurant in der Township Langa, ein Mittagessen auf einer Straußenfarm, 13 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in guten Restaurants
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Eine Weinprobe und eine Austernprobe
  • Ein Picknick
  • Safarifahrten in offenen Geländefahrzeugen im Karongwe-Wildreservat und im Krüger-Nationalpark
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Bootsfahrt bei Gans Bay
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 190 €)
  • Visagebühr für Simbabwe
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Varianten dieser Reise

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Südafrika benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über das Reiseende hinaus gültig ist und noch mindestens zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthält. Es ist dennoch ratsam, noch mehrere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der Einreise nach Südafrika gelegentlich Schwierigkeiten gegeben hat, wenn lediglich die letzte nummerierte Seite frei war. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Südafrika ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen visumfrei. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes, maschinenlesbares Reisedokument. Verlängerte Kinderreisepässe (mit Verlängererungs- oder Aktualisierungsetikett) werden für die Einreise nach Südafrika nicht akzeptiert, eine Neuausstellung ist notwendig.

Auch wenn seit Dezember 2018 nicht mehr lückenlos die Grenzpolizei danach fragt, müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise grundsätzlich eine Geburtsurkunde im Original oder als beglaubigte Kopie mitführen. Diese können nach Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen.

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche, vom Notar beglaubigte Versicherung („affidavit“), mit beglaubigter Passkopie und beglaubigten Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen ein Original oder eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche vom Notar beglaubigte Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine beglaubigte Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reisen soll. Beglaubigte Kopien müssen von einem Notar oder der Behörde, welche die Urkunde ausgestellt hat, stammen. Eidesstattliche Versicherungen („affidavits“) bedürfen der Beglaubigung durch einen Notar oder eine südafrikanische Auslandsvertretung.

Fragen in diesem Zusammenhang können nur das Department of Home Affairs bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Gelbfieberimpfung:

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int> .

Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weiterer Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Varianten dieser Reise

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit

Südafrika befindet sich zur Zeit in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.

Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere, Flugschein und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nicht verschweigen wollen wir Ihnen in diesem Zusammenhang jedoch, dass im südlichen Afrika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht immer dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.

Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.

Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.

An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

...)()()()()()Medizinische Hinweise

Südafrika

Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

Allerdings wird bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter www.who.int.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und B, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz) auch Tollwut empfohlen.

Malaria

Mittleres bis hohes Risiko: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamteem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.

Geringes Risiko: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).

Eine konsequente Expositionsprophylaxe wird ganzjährig empfohlen (s.u.).Malariafrei sind alle größeren Städte und übrige Gebiete.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 90% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen, alle Medikamente sind aber auch in guter Qualität vor Ort erhältlich.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen,

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- vor allem in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

HIV/AIDS

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Ansteckungsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend (Chlor).

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges AmtKrisenreaktionszentrum11013 BerlinTel.: +49-(0)30-18 17-2000Fax: +49-(0)30-18 17-51000

Swasiland

Medizinische Hinweise

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int) ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, Gültigkeit zehn Jahre). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Swasiland in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen(siehe http://www.rki.de/).

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza (Influenzasaison der Südhalbkugel: März bis Juli).

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.

HIV/AIDS

Etwa 30% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Swasiland zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Malaria

Das Malariarisiko in Swasiland ist moderat und beschränkt sich jahreszeitlich auf den Sommer (Regenzeit) der südlichen Hemisphäre mit klimatisch bedingten Zeitschwankungen zwischen Oktober und April. Besonders die nord-östlichen Landesteile Tjaneni, Mhlume und Simunye mit dem Hlane Nationalpark sowie Big Bend sind betroffen.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle ärztliche Vorstellung mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden

Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Swasiland ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Swasiland durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (s. z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de ).

Varianten dieser Reise