Peru Auszeit zwischen Anden und Pazifik

Peru

Übersicht

  • Unterkünfte in spektakulärer Landschaft - u.a. im Colca-Canyon
  • In zwei Wochen entspannt zu den Höhepunkten Perus
  • Maximal 15 Teilnehmer

Ins Land der Inkas von Lima bis nach Machu Picchu. Zeit zum Relaxen auf dem Titicacasee, Begegnungen mit Alpakas, Lamas und Bauern im gigantischen Colca-Canyon. Die Gruppe ist klein, die Möglichkeiten sind daher groß: Wir entlocken der Panflöte ihre Geheimnisse. Wir lernen in einer Kochschule die kreativste Küche Lateinamerikas kennen und selbst zuzubereiten. Wir wohnen in besonderen Häusern: Boutique-Hotels mit lauschigen Innenhöfen und in rustikalen Lodges mit Thermalquellen.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Dienstag, 07.04.2020:

Individuelle Anreise nach Lima. Wenn Sie einen Transfer ins • Hotel Antigua Miraflores gebucht haben (80 € pro Fahrt), werden Sie am Flughafen von einem Studiosus-Mitarbeiter erwartet. Ansonsten buchen Sie sich im Flughafenterminal ein Taxi (ca. 40 € pro Fahrt). Das kleine Hotel mit 81 Zimmern ist ein architektonisches Schmuckstück mit kolonialem Charme mitten im modernen Stadtteil Miraflores. Die Zimmer sind modern und mit Fernseher, Safe und WLAN ausgestattet. Von hier starten wir mittags zur Stadtrundfahrt: Plaza de Armas mit ihren kolonialen Prachtbauten, dann Kloster San Francisco und Museum Larco, das in seiner beeindruckenden Ausstellung auch eine amüsante Kollektion erotischer Keramiken aus präinkaischer Zeit präsentiert. Danach ins herrliche Café-Restaurant des Museums für unser erstes gemeinsames Abendessen! Eine Übernachtung in Lima.

(F/A)

2. Tag, Mittwoch, 08.04.2020:

Ein Vormittag mit besonderer Würze: Ignacio Barrios empfängt uns zum Kochkurs in seiner Kochschule Urban Kitchen. Zum Auftakt nimmt er uns mit auf einen lokalen Markt, um Seebrassen herauszufischen und Kartoffeln, Chilischoten, Koriander, Limetten, Zwiebeln, Knoblauch ... Der Gourmet ahnt schon, dass daraus die herzhafte Kartoffelkreation Causa limena gezaubert und der Fisch zu Ceviche veredelt wird - die Vorzeigegerichte Perus, Hand in Hand mit Meister Barrios. Am frühen Abend fliegen wir in den Süden nach Arequipa. Direkt an der Plaza de Armas liegt unser • Hotel Casa Andina Select mit seinen 58 kleinen, zeitgemäß eingerichteten Zimmern. Vom Restaurant unter den Arkaden hat man einen wunderbaren Blick auf das Leben am Hauptplatz - wie wäre es dort mit einem Absacker? Zwei Übernachtungen in Arequipa auf 2350 m Höhe.

(F/M)

3. Tag, Donnerstag, 09.04.2020:

Umgeben von imposanten Vulkanen liegt Arequipa, die weiße Stadt, in einem fruchtbaren Tal. Auf dem Rundgang durch die schmucke Kolonialstadt zeigt Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter die Kathedrale und das Kloster Santa Catalina. Kulinarischer Leckerbissen beim Marktbesuch: Queso helado, gefrorener Käse. Einfach probieren! Am Nachmittag und Abend können Sie die Stadt auf eigene Faust erobern. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen sicher sein Lieblingslokal für Rocoto relleno, gefüllte Paprika! Und danach genießen Sie die abendliche Stimmung an der beleuchteten Plaza de Armas.

(F)

4. Tag, Freitag, 10.04.2020:

Heute beginnt das gigantische Abenteuer Colca-Canyon. Am höchsten Punkt der Fahrt (4910 m) stoppen wir. Vulkane und schneebedeckte Gipfel grüßen in der Ferne. Deutlich tiefer dann unsere rustikale • Colca Lodge. Statt Fernseher sorgen hier heiße Thermalquellen, Bar, Salon und Kamin für gute Unterhaltung. Die 45 Zimmer sind komfortabel und analog zur Natur in Grün, Braun und Weiß gehalten. Um uns strecken sich Fünf- und Sechstausender in den Himmel, an ihren Hängen leuchtet ein goldenes Mosaik aus Terrassen. Eine herrliche Umgebung für den freien Nachmittag - weit weg vom Alltag. Vielleicht noch ein entspannendes Bad im Thermalwasser? Zwei Übernachtungen im Colca-Canyon auf 3250 m Höhe.

(F)

5. Tag, Samstag, 11.04.2020:

Früh aufstehen lohnt sich heute: Wir fahren zum Cruz del Condor, dem besten Aussichtspunkt weit und breit, wo uns mit etwas Glück Kondore eine imposante Flugshow bieten. Und danach? Ein Bummel durch den Ort Chivay oder Entspannung im Hotel? Oder Sie kommen mit dem Reiseleiter mit auf eine Wanderung durch die terrassierte Landschaft: Die Wege teilen wir uns mit Bauern und ihren Mulis, im kleinen Andendorf Coporaque mit kunterbunt gekleideten Menschen, die Handwerkskunst für Touristen anbieten. Wer nicht webt, töpfert oder Teppiche und Kittel bestickt, melkt Kühe, hütet Schafe, züchtet Alpakas. Steinerne Zeugen der Inkavergangenheit begegnen uns in den Ruinen von Uyo-Uyo.

(F)

6. Tag, Sonntag, 12.04.2020:

Fahrt zum Titicacasee. Für Ablenkung sorgt das Landschaftsbild: Vulkane am Horizont, Alpaka- und Lamaherden auf den kargen Feldern, Flamingos in einem der Bergseen. Den von Mythen und Legenden umrankten See erreichen wir in Puno auf 3800 m Höhe. Unser Domizil für die nächsten beiden Nächte liegt direkt an seinem Ufer: das • Hotel Casa Andina Premium. Durch seine Lage außerhalb des Ortes ist das Haus mit seinen 45 Zimmern der ideale Ort, die Magie des Sees zu spüren. Bei einem Spaziergang am Ufer oder ganz gemütlich hinter den Panoramafenstern des Hotelrestaurants. Wenn die Sonne untergeht, beginnen bei klarem Himmel Millionen von Sternen zu leuchten. Sieht man das Kreuz des Südens? Oder was bietet der südliche Sternenhimmel? Ihr Reiseleiter kennt die Bilder. Zwei Übernachtungen am Titicacasee.

(F/A)

7. Tag, Montag, 13.04.2020:

Mit dem Schiff fahren wir hinaus auf den Titicacasee. Einen ersten Stopp legen wir bei den Urus ein: Seit Urzeiten lebt das Volk auf ganz aus Binsen gefertigten schwimmenden Inseln. Auf der Insel Taquile zeigt sich der See in seiner ganzen Pracht: Hinter dem tiefen Blau des Wassers reckt sich stolz die schneebedeckte Königskordillere in den stahlblauen Himmel. Die Insel bietet den besten Rundumblick. Auf dem Dorfplatz erfahren wir, welche Bedeutung sich hinter den Farben der Inseltrachten verbirgt und was es mit den strickenden Männern auf sich hat. Auch zum Mittagessen sind wir zu Gast auf der Insel.

(F/M/A)

8. Tag, Dienstag, 14.04.2020:

Unterwegs im Bus geht es über den Pass von La Raya (4350 m) durch die Berge der Anden. In Raqchi wird schnell klar: Die archäologischen Funde waren mal eine Inkastadt. Auch das heutige Raqchi ist ein Erlebnis: die alte Kapelle, der Markt mit den Püppchen, gemusterten Tüchern und Tierfiguren, mit Mais und den vielen Kartoffelsorten. Die Menschen in ihrer typischen Tracht: schwarz mit bunten Bordüren. Mittags kosten wir peruanische Hausmannskost in einem Dorf. In Cuzco (3400 m) erwartet uns das • Boutique-Hotel Casa San Blas. Es liegt im historischen Künstlerviertel und ist selbst ein Kunstwerk. Handgearbeitete Holzmöbel und liebevolle Details zieren jedes der 18 Zimmer, der Blick geht zum stimmungsvollen Innenhof mit geschmackvollen Gartenmöbeln. Zwei Übernachtungen in Cuzco.

(F/M)

9. Tag, Mittwoch, 15.04.2020:

Ein Tag für die frühere Inkahauptstadt Cuzco: Zuerst zur Festungsruine Sacsayhuamán mit ihren mächtigen Mauern, dann die Höhepunkte der Stadt: Plaza de Armas, Kathedrale, Sonnentempel Koricancha – heute eine Kirche – und das urige Künstlerviertel San Blas. In einem Souvenirladen zeigt uns der Besitzer, wie man auf der Zampona, einer traditionellen Panflöte, spielt. Sie dürfen es auch mal probieren. Am restlichen Nachmittag entdecken Sie Cuzco auf eigene Faust.

(F)

10. Tag, Donnerstag, 16.04.2020:

Sie kennen Linda, Laura und Sieglinde? Sicher, aber wohl kaum ihre über 700 Schwestern im Parque de la Papa, dem Kartoffelpark. Am Ende der Führung sind Sie fit in Sachen Erdäpfel und wissen, wie einige der hiesigen Sorten schmecken. Dann freut sich die Leiterin des Projekts Winay der Studiosus Foundation über Ihren Besuch. Fragen Sie sie, was man hier für die Kinder aus sozial schwachen Familien tut. Wir erreichen Ollantaytambo (2750 m) und das • Hotel Pakaritampu: 40 freundliche Zimmer, ein prächtiger Garten, ein charmanter Aufenthaltsraum mit Kamin, Bar, Handwerksladen – was will man mehr! Zwei Übernachtungen im Heiligen Tal.

(F/M)

11. Tag, Freitag, 17.04.2020:

Wer errichtete in einer schwer zugänglichen Bergregion eine komplette Stadt? Die Inkas. Warum, wird man wohl nie erfahren. Doch das macht Machu Picchu ja umso aufregender. Wir nähern uns per Zug durchs malerische Flusstal, wechseln in Aguas Calientes in Shuttlebusse und sind einige Serpentinen später dem Himmel nah: Entschlüsseln Sie gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter die Geheimnisse der Häuser und Tempel, der Terrassen, Gräber und kleinen Plätze! Ein magischer Ort, den uns die Inkas hier hinterlassen haben. Noch ganz verzaubert feiern wir beim Abendessen im Hotel Abschied von Peru.

(F/A)

12. Tag, Samstag, 18.04.2020:

Wer mag, zieht am Morgen noch los und besucht die Inkafestung in Ollantaytambo. Im Laufe des Tages individuelle Heimreise.

(F)

F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Hotel

Ihre Hotels

Auch in Limas modernem Stadtteil Miraflores gibt es architektonische Schmuckstücke mit kolonialem Charme wie das Hotel Antigua Miraflores***. Es liegt zentral, aber ruhig, den Parque del Amor an der Pazifikküste erreichen Sie mit einem kurzen Spaziergang. In den 81 Zimmern finden Sie modernen Komfort wie Klimaanlage, Deckenventilatoren, Kabelfernsehen, kostenloses WLAN, Safe und Föhn. Der koloniale Charakter des Hauses wird durch geschmackvolle Antik-Möbel unterstrichen. Ein weiterer Pluspunkt ist die luftige Dachterrasse. Für das leibliche Wohl sorgen ein Restaurant, eine Bar sowie ein Coffeeshop.

Direkt an der Plaza de Armas in Arequipa liegt unser • Hotel Casa Andina Select***(*) mit seinen 58 kleinen, zeitgemäß eingerichteten Zimmern. Vom Restaurant unter den Arkaden hat man einen wunderbaren Blick auf das Leben am Hauptplatz.

In der rustikalen • Colca Lodge***(*) gibt die Natur des gigantischen Colca-Canyon das Programm vor. Statt Fernseher sorgen hier auf 3250 m Höhe heiße Thermalquellen für Entspannung, die Gäste treffen sich in Bar, Salon und am Kamin für eine gute Unterhaltung. WLAN gibt es nur in den öffentlichen Bereichen. Die weitläufige Anlage ist sehr geschmackvoll in die Natur eingebettet, gepflasterte Fußwege verbinden die Gebäudeteile und führen zu den Thermalbecken nahe dem Fluss. Die 45 Zimmer sind komfortabel und analog zur Natur in Grün, Braun und Weiß gehalten. Geheizt wird mit Thermalwasser.

In Puno wohnen Sie im Hotel • Casa Andina Premium**** am Ufer des Titicacasees auf 3800 m Höhe. Die Einrichtung des Hauses kombiniert den tradtionellen Stil des Hochlands mit modernem Komfort. Die 45 Zimmer verfügen über kostenfreies WLAN, Sat.-TV, Zimmersafe und Föhn. Das Restaurant bietet nicht nur regionale Küche, sondern auch einen herrlichen Panoramblick auf die Stadt Puno und den See.

In Cuzco (3400 m) erwartet uns das Boutique-Hotel • Casa San Blas***. Es liegt im historischen Künstlerviertel und ist selbst ein Kunstwerk. Handgearbeitete Holzmöbel und liebevolle Details zieren jedes der 18 Zimmer, der Blick geht zum stimmungsvollen Innenhof mit geschmackvollen Gartenmöbeln. Auch wenn Sie sich in die Zeiten der Inkas versetzt fühlen, müssen Sie nicht auf kostenfreies WLAN verzichten, Heizung, Sat.-TV, Safe und Föhn sind ebenfalls vorhanden. Im Restaurant bedienen Sie sich beim Frühstück vom Buffet, mittags und abends können Sie dort à la carte speisen.

Am Ortsrand von Ollantaytambo (2750 m) steht das • Hotel Pakaritampu***. 40 freundliche Zimmer, ein prächtiger Garten, ein charmanter Aufenthaltsraum mit Kamin, Bar, Restaurant, Handwerksladen – was will man mehr. Den Bahnhof des Städtchens, von dem die Züge Richtung Machu Picchu fahren, erreichen Sie zu Fuß. Im Inneren des Hotels dominieren Holz und warme Erdtöne, in den rustikal eingerichteten Zimmern finden Sie Heizung, Sat.-TV, Safe und Föhn. WLAN ist kostenfrei verfügbar.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
75,6%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
91,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
95,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
57,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
42,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
77,5%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
05.03.2019, Ulrich Brandner Studiosus Länderexperte Peru “In der Saison 2018 ist es im Gebiet des Colca-Canyon unerwartet zu Schneefällen und Witterungsbedingungen gekommen, die ein Passieren der Straße in den Canyon unmöglich gemacht haben. Daher musste ein Alternativprogramm angeboten werden und der Besuch des Colca-Canyons ist entfallen.”
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Barbara Ferstl
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Barbara Ferstl
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Lukas Luna-Stangl
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
Sandra Wolf

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 16.9.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Hinweis: Diese Reisevariante beinhaltet keine An- und Abreise

Hinweis: 12 Reisetage/Reisepreis p. P. ohne Flug ab 3560 €

Hinweis: 14 Reisetage/Reisepreis p. P. mit Flug ab 4350 €

Hinweis: Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Inlandsflug (Economy) mit LATAM Airlines von Lima nach Arequipa
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen
  • Zugfahrt nach Machu Picchu und zurück
  • Bootsausflug zur Insel Taquile
  • Je 2 Nächte in den Hotels Casa Andina Select***(*) in Arequipa, Casa Andina Premium**** in Puno, Casa San Blas*** in Cuzco, Pakaritampu*** in Ollantaytambo und in der Colca Lodge***(*) im Colca-Canyon sowie eine Nacht im Hotel Antigua Miraflores*** in Lima; alle Hotels mit Klimaanlage/Heizung
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen im Hotel, 3 Mittagessen in Restaurants, 3 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Restaurant
  • Und außerdem: Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung, Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag in Lima, Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 200 €), Kochkurs in Lima, Studiosus-Audioset, Trinkgelder im Hotel, Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten.
zusätzliche Leistungen
  • Gerne organisieren wir Ihnen auch bei Buchung ohne Flug einen Transfer vom Flughafen zum Hotel.

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.

Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Peru.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 9. September 2019

Sicherheitshinweis

Peru

Unverändert gültig seit: 9. September 2019

Innenpolitische Lage

Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder

auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch

Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa waren schon betroffen.

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

• Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.

• Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.

In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.

Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.

In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.

Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen

Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt

Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

• Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.

• Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.

• Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften

• Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ‚von der Straße.

• Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.

• Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.

• Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon

• Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.

• Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper

• Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.

• Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921

• Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien

Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen.

• Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter.

• Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren.

Naturkatastrophen

Erdbeben

Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

Vulkane

Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

Überschwemmungen

Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Medizinische Hinweise

Aktuelle Medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.

Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.

Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten

Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

Chikungunya

In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter

www.diplo.de/reisemedizin

Dengue-Fieber

Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.)

Leishmaniasis

Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Oropouche-Fieber

Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/blob/251022/04c8fc306bc39d0c6a1ee34efd63edf0/expositionsprophylaxeinsektenstiche-data.pdf> empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

· Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)

· wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

· Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

Pest

Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Höhenkrankheit („Soroche“)

In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

HIV/AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

Unverändert gültig seit: 14. Juni 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.