Oman mit Dubai

Oman, Vereinigte Arabische Emirate

Übersicht

  • Überwiegend leichte Wanderungen, eine anspruchsvollere Tour
  • An acht Reisetagen Fahrten und Ausflüge in Geländefahrzeugen
  • Eine Übernachtung in einem komfortablen Wüstencamp
  • Mit Abstechern nach Musandam und Dubai

Die grandiose Bergwelt im Osten der Arabischen Emirate und im Sultanat Oman ist ein noch unentdecktes Juwel. Welch ein Kontrast zu Dubai oder Maskat, den glitzernden Metropolen an der Küste der Ölstaaten! Nur mit Geländewagen kann man viele der alten Bergdörfer, die palmenreichen Wadis und die faszinierenden Wüstenlandschaften erkunden. Ein Highlight: der Aufenthalt auf der von tief eingeschnittenen Buchten durchzogenen Halbinsel Musandam. Auf meist einfachen Wanderungen, die lediglich Freude an der Bewegung voraussetzen, lassen sich die abgeschiedenen Regionen hautnah erleben.

Route

1. Tag, Montag, 05.03.2018: Abflug nach Maskat

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Emirates von Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien, Genf oder Zürich nach Dubai (alle Flüge nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.)

2. Tag, Dienstag, 06.03.2018: Willkommen! Ahlan-wa-sahlan!

Frühmorgens steigen Sie in Dubai um (Umsteigezeit ca. 1,5 Std.) und kommen nach einem kurzen Flug vormittags in Maskat an - für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. Ihre Studiosus-Reiseleiterin treffen Sie spätestens im Hotel. Die Zimmer stehen Ihnen am Vormittag zur Verfügung, und Sie können entspannen. Am Nachmittag machen wir eine erste Schnuppertour durch die sympathische Hauptstadt. Zwei Übernachtungen in Maskat.

3. Tag, Mittwoch, 07.03.2018: In der Hauptstadt

Mit der Qaboos-Moschee stiftete der Sultan einen der prächtigsten Bauten der Arabischen Halbinsel. Der Herrscher des Landes ist populär und verkörpert eine solide Entwicklung Richtung Zukunft - ein Thema, das uns auf der Stadtrundfahrt zum kleinen Naturkundemuseum begleitet. Wir kommen am Opernhaus vorbei und informieren uns im Volkskundemuseum Bait al-Zubair über die Traditionen des Landes. Eine kleine • Wanderung über die alte Passstraße (1,5 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m) führt uns zum Regierungsviertel mit dem Sultanspalast. Farbenfroh und voller Gerüche des Orients zeigt sich der Souk von Muttrah. Extratour

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm entwickelt. Zu besonderen Anlässen schmücken sich die omanischen Frauen mit filigranen Hennazeichnungen an Händen und Füßen. Wenn Sie wollen, dann können Sie es den einheimischen Frauen gleichtun. Besuchen Sie doch am Nachmittag statt des Souks ein Hennastudio. Sie werden begeistert sein!

4. Tag, Donnerstag, 08.03.2018: Von Maskat nach Sur

In den kommenden sechs Tagen sind wir mit komfortablen, modernen Geländewagen unterwegs. Bevor wir die Hauptstadt verlassen, statten wir dem Fischmarkt in Muttrah einen Besuch ab. Die Fahrt an der Küste entlang nach Sur ist alles andere als langweilig. Rechts begleitet uns die grandiose Kulisse des Hadschargebirges, links die Küste des Indischen Ozeans mit bizarren Felsformationen und weiten Sandstränden. Unterwegs halten wir und picknicken omanisch. 210 km. Und abends? An den Strand von Ras al-Junays, ca. 60 km von Sur entfernt, kommen nachts große Meeresschildkröten zur Eiablage. Lassen Sie sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen - buchen Sie doch vor Ort einen Ausflug zum Schildkrötenstrand und beobachten Sie die Tiere in Begleitung eines Rangers (ca. 50 €)!

5. Tag, Freitag, 09.03.2018: Götter, Gräber, Geröllvielfalt

Vom Meer geht es auf die Höhen des östlichen Hadschargebirges. Unser Weg führt vorbei an archaischen Bergdörfern und über einsame Höhen. Die große steinerne Attraktion aber sind über 4000 Jahre alte Grabtürme - ein Vermächtnis des einstigen Kupferlandes Magan. Je nach Gusto • wandern wir (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) kurze Strecken in tiefen Wadis - Trockentälern, die zeitweise Wasser führen. Wenn die Sonne tief steht, erreichen wir die Wahiba Sands - gigantische Sanddünen, so weit das Auge reicht. 180 km. Wir klettern auf eine Düne und warten im warmen Sand auf den Sonnenuntergang. Auch das Abendessen in unserem Camp passt zur Umgebung: Langsam gart - von Beduinen zubereitet - ein Lämmlein im traditionellen Erdofen.

6. Tag, Samstag, 10.03.2018: Ein Morgen in der Wüste

Gut, dass wir geländegängige Fahrzeuge haben! Morgens machen wir bei bestem Fotolicht eine Tour durch die Dünenlandschaft, anschließend • wandern wir (1 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) zurück ins Camp. Nach einem späten Frühstück verlassen wir den riesigen Sandkasten und gelangen in die Oase von Birkat al-Mauz. Wir • wandern (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) im Schatten der Dattelpalmen. Danach wird es kurvig: Eine gut ausgebaute Serpentinenstraße führt uns auf den Dschebel al-Akhdar zum Saik-Plateau. Wir passieren kunstvoll angelegte Terrassenfelder und kleine Bergdörfer, vom Plateau aus öffnet sich ein weiter Blick auf eine wilde Bergwelt. 280 km.

7. Tag, Sonntag, 11.03.2018: Wandern am Dschebel al-Akhdar

Vom Plateau auf ca. 2000 m Höhe bietet sich uns ein atemberaubendes Bergpanorama. Unsere • Wanderung (2 Std., mittel, ↑150 m ↓200 m) mit einem einheimischen Führer führt uns auf Treppenwegen von Dorf zu Dorf. Über der Landschaft liegt im Frühjahr der Duft von Rosen, denn hier wird das kostbare Rosenöl erzeugt. Mittags geht es zurück ins Tal zum Marktbummel in Nizwa: Gewürzhändler bauen Pyramiden aus duftendem Pulver, Silberschmiede hämmern, und die Obsthändler bieten ihre Früchte feil. Die stolze Festung, einst Sitz des religiösen Herrschers, lädt zum Verweilen ein. 70 km. Zwei Übernachtungen in Nizwa.

8. Tag, Montag, 12.03.2018: Majestätischer Dschebel Schems

Der Herrscher der Berge ist der Dschebel Schems. Am Rand des Canyons führt uns der • Balcony Walk (3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑200 m ↓200 m) zu einem verlassenen Bergdorf. Derlei herrliche Ausblicke setzen sich auch am Nachmittag fort. Wir • wandern (2 Std., mittel, ↑150 m ↓150 m) in der Bergoase Misfat über schmale Pfade und Treppen, kommen vorbei an typischen Lehmhäusern und laufen im Schatten von Dattelpalmen. Extratour Unser einheimischer Begleiter spricht über den Erhalt der traditionellen Landwirtschaft, Wasserknappheit, Klimawandel und die Abwanderung der Jugend. Dabei begleiten uns auf Schritt und Tritt die Wasserrinnen des Faladj-Bewässerungssystems (UNESCO-Welterbe). 180 km.

Wenn Sie genug gewandert sind, dann klinken Sie sich am Nachmittag aus, bummeln Sie durch die Oase, trinken Sie einen Tee und besuchen Sie ein traditionelles Lehmhaus.

9. Tag, Dienstag, 13.03.2018: Durch das Akhdargebirge

Die Piste durch das Wadi Bani Auf und das Wadi Sahtan ist zwar nur bei gutem Wetter passierbar, dann aber eine der spektakulärsten Bergstrecken im Oman: Wilde Schluchten, über 3000 m hohe Gipfel und die vielfarbigen Gesteinsschichten sind ein offenes Buch der Erdgeschichte. Kurze Strecken • zu Fuß (1 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) bieten tolle Fotoperspektiven. Am Nachmittag erreichen wir unser Strandhotel, und es bleibt noch Zeit für ein Bad im Meer, um den Staub der abenteuerlichen Tour abzuspülen. 190 km.

10. Tag, Mittwoch, 14.03.2018: In die Emirate

Mit dem Bus geht es zwischen Bergen und Meer nach Norden in die Hafenstadt Sohar. Die alte Festung in der modernen Stadt kündet vom Glanz vergangener Tage. Wir passieren die fruchtbare Küstenebene Batinah und erreichen die Grenze zu den Emiraten. Dann geht es weiter durch das Emirat Fujairah über die Berge, begleitet von den Klängen arabischer Musik. Tagesziel ist Khatt im Emirat Ras al-Khaimah. 350 km.

11. Tag, Donnerstag, 15.03.2018: Wadiwanderung

Mit Geländewagen folgen wir der Piste in das wildromantische Wadi Bih im omanischen Musandam. Wir • wandern (3 Std., leicht, ↑50 m ↓250 m) durch enge Schluchten und finden in den Felsen einen schattigen Platz für ein traditionelles omanisches Picknick. Spektakulär bleibt die Landschaft auch bei der Fahrt durch emiratisches Gebiet über die Berge vom Indischen Ozean zum Persischen Golf. Auf der in den Fels gesprengten Straße geht es nach Khasab, dem Hauptort Musandams. 190 km. Zwei Übernachtungen.

12. Tag, Freitag, 16.03.2018: Die Halbinsel Musandam

Das Volkskundemuseum im ehemaligen Fort von Khasab erzählt vom Leben der Fischer und der Bergbauern in Musandam. Die Berge rufen: Mit Geländewagen fahren wir durch das wilde Wadi Khasab und • wandern (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓400 m) auf einem Panoramaweg hinunter zu einer malerischen Bucht. Fahrtstrecke 50 km. Extratour Der Nachmittag gehört Ihnen - Zeit zum Baden, Entspannen oder für einen Strandspaziergang.

Statt mit dem Geländewagen lieber mit einer Dhau durch die Fjorde von Musandam? Mittags reicht der Smutje auf einer Insel frischen Fisch, unterwegs können Sie im glasklaren Wasser schwimmen und schnorcheln. Die Fahrt ist auch als Halbtagestour möglich.

13. Tag, Samstag, 17.03.2018: Schnuppertour im Übermorgenland!

Wir machen uns mit dem Bus auf den Weg nach Dubai und betrachten mit großen Augen die Wunderwelt im Sand - errichtet von zahllosen Billiglöhnern, deren Lebens- und Arbeitsbedingungen immer wieder für Diskussionen sorgen. Ihre Reiseleiterin nimmt Sie mit auf eine Tour der Superlative. Lassen Sie sich auf die "Palme" bringen und genießen Sie bei einer Fahrt mit einem Abra, wie die Wassertaxis hier heißen, die Skyline des Übermorgenlandes! Busstrecke 160 km. Grandios ist das 360-Grad-Panorama von Dubai in der 19. Etage unseres Hotels - hier nehmen wir beim gemeinsamen Abendessen Abschied von der Luxuswelt am Golf.

14. Tag, Sonntag, 18.03.2018: Bye-bye, Dubai!

Am Vormittag haben Sie noch Zeit für einen ausgiebigen Bummel durch eine der gigantischen Shoppingmalls der Megacity. Und wenn Sie zum Abschluss der Reise ganz hoch hinaus wollen, dann fahren Sie auf den Burj Khalifa und genießen Sie den Blick über die Stadt von der 428 m hohen Aussichtsplattform (ca. 60 €). Gegen Mittag Fahrt zum Flughafen und nachmittags Rückflug mit Emirates nach Europa. Ankunft am Abend.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
94,7%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
97,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
99,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
97,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
92,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
94,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
96,1%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2008 und 14001:2004

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2016.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.02.–18.02. 3595(ca. 4199 CHF) 4225(ca. 4934 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.02.–11.03. 3595(ca. 4199 CHF) 4225(ca. 4934 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Hans-Ulrich Kühn
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Hans-Ulrich Kühn
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Hans-Ulrich Kühn
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Hans-Ulrich Kühn
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Hans-Ulrich Kühn

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 11.12.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Emirates von Frankfurt oder München nach Maskat und zurück von Dubai; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage) am 2., 3., 10. und 13. Tag
  • Ausflüge in komfortablen Geländefahrzeugen mit Klimaanlage vom 4. bis 9. Tag, am 11. und am 12. Tag (max. 4 Reisegäste pro Fahrzeug)
  • 11 Übernachtungen in Hotels mit Klimaanlage, meist auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Eine Übernachtung in einem komfortablen, fest eingerichteten Wüstencamp, Chalets für ein bzw. zwei Personen mit Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 10 Abendessen im Hotel, ein Abendessen bei Beduinen
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer bereits bei Ankunft im Hotel am 2. Tag
  • 2 Picknicks
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 100 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für diese Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen sechs Monate über das Reisedatum hinaus gültigen Reisepass.

Das Visum für den Oman wird bei Einreise erteilt. Das Visum für die Vereinigten Arabischen Emirate wird in Form eines Einreisestempels kostenlos bei Einreise erteilt. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass noch genügend freie Seiten enthält.

Bitte beachten Sie:

Inhaber von vorläufigen Reisepässen können seit März 2017 nur noch mit Visum in die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen, Inhaber von regulären, elektronischen Reisepässen können weiterhin für Besuchsaufenthalte bis zu 90 Tagen visumfrei einreisen, siehe Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige.

Für Reiseteilnehmer mit anderen Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bei einigen Reisen ist eine Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Landweg vorgesehen, was für manche Nationalitäten nicht möglich ist. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen.

Bitte senden Sie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn den ausgefüllten Fragebogen an Studiosus.

Medikamente

Vorsicht ist beim Mitführen von Medikamenten geboten, da die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffe in die VAE verboten ist. Das Auswärtige Amt empfiehlt dringend, sich vor einer Reise in die Emirate durch eine Vertretung der VAE in Deutschland beraten zu lassen, um aktuelle Informationen zu erhalten. Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Website der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Berlin (Tel.: 030-516 51-6) unter http://www.uae-embassy.ae/Embassies/de/faq%27s/1189 oder http://www.uae-embassy.ae/Embassies/de/ --> FAQ).

Oman: Bei der Einfuhr von Schmerzmitteln sowie halluzinogenen Medikamenten (Antidepressiva und andere Psychopharmaka) sollte ein mehrsprachiges ärztliches Attest des behandelnden Arztes unbedingt mitgeführt werden, da eine Reihe dieser Medikamente im Oman als illegale Drogen angesehen werden, deren Besitz und Einfuhr unter Strafe steht.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Oman zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch

Grundsätzlich sind die Golfstaaten - nicht nur im regionalen Vergleich - sichere Reiseländer. Trotz des aktiven Engagements der Vereinigten Arabischen Emirate in der von den USA geführten Koalition gegen die Terrororganisation ¿Islamischer Staat¿ und einer entsprechenden Terrordrohung des IS vom Herbst 2014 blieb die Region in den letzten Jahren von Terroranschlägen verschont. Dennoch rät das deutsche Auswärtige Amt in Anbetracht der allgemeinen Lage im Nahen Osten auch hier zu erhöhter Vorsicht und zur Rücksichtnahme auf religiöse, kulturelle und soziale Traditionen. Die strikte Befolgung dieser Ratschläge ist für uns selbstverständlich. Ebenso fordern wir örtliche Leistungsträger und Reiseleiter auf, Protestveranstaltungen und politische Kundgebungen weiträumig zu meiden.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation in der Region sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 28. November 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Vereinigte Arabische Emirate

Stand: 20.10.2017

Aktuelle Hinweise

Am 5. Juni 2017 haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die diplomatischen Beziehungen zu Katar mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Seit 6. Juni 2017 sind bis auf weiteres alle Flüge zwischen VAE und Katar ausgesetzt.

Reisende werden gebeten, sich bezüglich ihrer Reiseverbindungen direkt mit ihrer jeweiligen Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen, die fortlaufend aktualisiert werden.

Während katarischen Staatsangehörigen und Staatsangehörigen mancher anderer Länder mit gültigen längerfristigen Aufenthaltstiteln für Katar (¿residence permits¿) die Einreise in und der Transit durch die VAE verwehrt werden soll, gilt dies nach Auskunft der VAE-Behörden nicht für EU-Bürger.

Für die Einreise deutscher Staatsangehöriger sollten daher weiterhin ungeachtet eines möglichen katarischen Aufenthaltstitels die üblichen Einreisebestimmungen gelten. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Mitarbeiter von Fluggesellschaften beim Check-in bzw. Grenzbeamte hierüber nicht im Detail informiert sind.

Die Behörden der VAE haben mitgeteilt, dass öffentliche Sympathiebekundungen für Katar z.B. in sozialen Medien unter Strafe gestellt werden, so dass selbst eine Freiheitsstrafe oder empfindliche Geldstrafe nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Einreise in die VAE mit vorläufigen Reisepässen ist seit März 2017 problematisch. Allen Reisenden wird daher empfohlen, rechtzeitig (ggf. im Expressverfahren) einen biometrischen Reisepass zu beantragen, siehe auch Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die Gebräuche und Gesetze der VAE sind stark durch den Islam und dessen Glaubensinhalte und Wertvorstellungen geprägt. Reisende sollten (insbesondere während des Fastenmonats Ramadan) u.a. durch ihre Kleidung und ihr Verhalten gegenüber diesen religiösen und sozialen Traditionen Respekt zeigen.

Die Terrororganisation ISIS hat seit September 2014 mit Anschlägen in Ländern gedroht, die mit den USA verbündet sind. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind ein prominentes und aktives Mitglied der Anti-ISIS-Koalition. Reisenden wird empfohlen, sich insbesondere in größeren Menschenansammlungen sicherheitsbewusst und situationsgerecht zu verhalten.

KriminalitätDie VAE zählen zu den sichersten Länder des Mittleren Ostens mit einer äußerst niedrigen Kriminalitätsrate. Dennoch sind vereinzelt Taschendiebstähle z. B. in großen Einkaufszentren oder bei Großveranstaltungen nicht auszuschließen. Besondere Aufmerksamkeit sollten alleinreisende Frauen und (weibliche) Jugendliche bei der Benutzung von Taxis oder bei Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit walten lassen, da es hier in letzter Zeit vermehrt zu Übergriffen gekommen ist.

KrisenvorsorgelisteDeutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Sultanat Oman

Stand: 28. November 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisende in Oman sollten in der Öffentlichkeit generell zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen fernhalten. Wanderwege sowohl im Gebirge als auch in den Wadis sind weitgehend ungesichert. Auch technisch einfache Wanderungen können mitunter durch so steiles Gelände führen, dass ein unkontrolliertes Stolpern an der falschen Stelle tödlich enden kann.

Piraterie

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.

Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center dringend empfohlen.

Kriminalität

Die Gefährdung durch Gewalt- und Diebstahlskriminalität ist sehr gering. Ausflüge in die Grenzgebiete im Dreiländereck Jemen/ Saudi Arabien/ Oman sollten, wenn überhaupt, nur mit mehreren Fahrzeugen unternommen werden.

Reisende sollten Wertsachen und Reisedokumente im Hotelsafe deponieren.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Oman

Aktuell

Neues Coronavirus (MERS-CoV)

Seit dem Sommer 2012 kommt es in Ländern der arabischen Halbinsel vereinzelt zu schweren Infektionen der Atemwege durch ein neues Coronavirus (MERS-CoV, die Abkürzung für Middle East Respiratory Syndrome Corona Virus). Die meisten Erkrankungen wurden aus Saudi-Arabien bekannt. Wo genau und wie sich Menschen in verschiedenen Ländern anstecken können, ist noch unklar. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht aber seit kurzem davon aus, dass es bei sehr engem Kontakt zu Erkrankten auch zu einer Übertragung von Mensch zu Mensch kommen kann. Es gibt nach wie vor aber keinen Nachweis einer kontinuierlichen Mensch-zu-Mensch-Übertragung.

Eine aktuelle Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) findet sich für Deutschland unter http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/C/Corona/Risikoeinschaetzung.html .

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht keinen Grund für Einschränkungen im Reiseverkehr oder Handel mit Ländern der arabischen Halbinseln und ihren Nachbarn. Das europäische Center for Disease Control (ECDC) betont jedoch, dass EU-Bürger, die in die Region reisen, auf die Existenz des MERS-CoV und das geringe Infektionsrisiko hinzuweisen sind (siehe ECDC Rapid Risk Assessment - Update vom 8.5.2013 unter http://www.ecdc.europa.eu ).

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

Malaria

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u.a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien, das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent unddas Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder der Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen tagsüber auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen.

Außer in der vom eigentlichen Territorium des Oman durch eine Landbrücke der VAE getrennten Enclave Musandam im Norden besteht im Land kein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen. In Musandam besteht ein insgesamt sehr geringes Risiko einer Übertragung nach Regenfällen. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird für den Oman nicht empfohlen (www.dtg.org). Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt im Oman ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem potentiellen Malariagebiet aber notwendig.

HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten

Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B-Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen.

Durchfall- und Darmerkrankungen

Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich. Leitungswasser hat wegen der Zwischenlagerung in Tanks auf den Häuserdächern und der damit verbundenen starken Erwärmung keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen kann in aller Regel Leitungswasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein geringes Risiko für Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut, auch in den Städten. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Oman außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Gebirge, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe kann nicht überall gewährleistet werden. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem möglichen Biss. Sie sollte vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche ¿Auffrischung¿ kann dann meist vor Ort - z.B. in den großen Kliniken in Maskat - erfolgen.

Leishmaniose

Insbesondere die Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Oman Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. ¿viszerale¿) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss.

Grippe (Saisonale Influenza)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (¿Schweinegrippe¿), zirkulieren im Oman vor allem in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de). Persönliche Hygienemaßnahmen (Händewaschen oder -desinfektion, Einmalhandtücher in öffentlichen Einrichtungen¿) und die vorbeugende Grippeschutzimpfung sind wichtige Maßnahmen zur Verhütung einer Infektion.

Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen

Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung, besonders zur Mittagszeit, wird von Urlaubern gerne unterschätzt und kann zu unangenehmen und langfristig gefährlichen Sonnenbränden führen. Auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme muss insbesondere bei Kindern und älteren Personen geachtet werden.

Gefährliche Strömungen führen an den Küsten zu tragischen Ertrinkungsunfällen. Auf entsprechende Warnungen ist an den Stränden zu achten, Alkoholkonsum sollte beim Baden und Schwimmen vermieden werden. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Badeunfälle durch Quallen, Giftfische, Wasserschlangen und Haie sind möglich aber selten.

Weitere Gesundheitsgefahren

Geschwindigkeitsübertretungen sind vor allem außerhalb der Städte an der Tagesordnung. Fernstrassen verlaufen wegen der Gefahr von Überschwemmungen mitunter auf erhöhten Dämmen. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine rasche, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Überlastungen der vorhandenen Infrastruktur bei zunehmender Verkehrsdichte in Maskat oder während der seltenen, schweren Regenfälle verzögern das zeitliche Eintreffen alarmierter Rettungsfahrzeuge deutlich. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in den entlegenen Landesteilen entspricht technisch-apparativ, hygienisch und organisatorisch nicht überall europäischem Standard. Sprachbarrieren können darüber hinaus die Kommunikation erheblich erschweren. In Maskat ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen auf einem hohen Niveau und damit auch teuer, eine Verständigung in Englisch ist meist möglich.

Im Oman sind öffentliches Gesundheitswesen (Sicherstellung der medizinischen Versorgung von omanischen Staatsbürgern und Notfallversorgung aller Patienten) und Privat-Sektor der Medizin (für Ausländer die einzige Möglichkeit der medizinischen Versorgung außer bei Notfällen) weitgehend getrennt. Der Transport eines verletzten oder schwer erkrankten Ausländers erfolgt in jedem Fall zunächst in ein geeignetes öffentliches Krankenhaus. Dort wird der Patient stabilisiert. Besteht keine akute Lebensgefahr, wird er in eine geeignete, private medizinische Einrichtung weiterverlegt. Bei Vorstellungen, z.B. in der Notaufnahme, wegen einer akuten Erkrankung, nicht jedoch eines akuten Notfalls, wird der Patient ggf. ohne weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen an eine private Institution verwiesen. Fehlender Versicherungsschutz per se rechtfertigt keine Behandlung im staatlichen Gesundheitssystem! Privatmedizinische Einrichtungen erwarten vom Patienten vor Behandlungsbeginn in aller Regel eine erhebliche Anzahlung oder eine Bürgschaft für die entstehenden Kosten. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist deshalb dringend notwendig. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Oman bewusst sein. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de).

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht in allen Landesteilen gesichert. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge mitbringen und sich ggf. für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Apotheken der großen Kliniken in Maskat bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Das Mitführen einer Reiseapotheke bei Aufenthalten außerhalb der Hauptstadt ist sinnvoll.

Die Deutsche Botschaft in Maskat verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

Unverändert gültig seit: 28.11.2017

Vereinigte Arabische Emirate

Aktuelle Hinweise

Neues Coronavirus (MERS-CoV)

Seit dem Sommer 2012 kommt es in Ländern der arabischen Halbinsel vereinzelt zu schweren Infektionen der Atemwege durch ein neues Coronavirus (MERS-CoV, die Abkürzung für Middle East Respiratory Syndrome Corona Virus). Die meisten Erkrankungen wurden aus Saudi-Arabien bekannt. Wo genau und wie sich Menschen in verschiedenen Ländern anstecken können, ist noch unklar. Es gibt Hinweise, dass Fledermäuse das Virusreservoir sind und Kamele an der Übertragung beteiligt sein könnten. Reisende sollten unnötige Kontakte mit Tieren meiden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht aber seit kurzem davon aus, dass es bei sehr engem Kontakt zu Erkrankten auch zu einer Übertragung von Mensch zu Mensch kommen kann. Es gibt nach wie vor aber keinen Nachweis einer kontinuierlichen Mensch-zu-Mensch-Übertragung.

Eine aktuelle Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) findet sich für Deutschland unter: www.rki.de/.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht keinen Grund für Einschränkungen im Reiseverkehr oder Handel mit Ländern der arabischen Halbinseln und ihren Nachbarn. Das europäische Center for Disease Control (ECDC) betont jedoch, dass EU-Bürger, die in die Region reisen, auf die Existenz des MERS-CoV und das geringe Infektionsrisiko hinzuweisen sind (siehe ECDC Rapid Risk Assessment - Update vom 25.11.2013 unter: www.ecdc.europa.eu).

Aktuelle Merkblätter finden Sie unter: www.auswaertiges-amt.de/Reisemedizin

Impfschutz

Es gibt keine Pflichtimpfungen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), und Tollwut empfohlen.

HIV / Aids

Die Rävalenz ist niedrig. Trotzdem besteht ein grundsätzliches Infektionsrisiko. Die bekannten Schutzmaßnahmen sollten beachtet werden.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden.

Einige Grundregeln

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes und desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung

Teilweise ist die Einfuhr von selbst gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen ohne ärztliche Verschreibung verboten (siehe auch Kapitel Allgemeine Reiseinformationen / Medikamenteneinfuhr). Bitte beachten sie dies für Reiseapotheke bzw. ihre Dauermedikation.

Die medizinische Versorgung ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Auch deutschsprachige Ärzte sind häufig anzutreffen. Nur in ländlicheren Regionen kann es noch zu Versorgungseinschränkungen kommen. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind grundsätzlich empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Fernreiseerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/).

Unverändert gültig seit: 20.10.2017