Nepal am Thron der Götter

Nepal

Übersicht

  • Entspannter Reiseverlauf, ausschließlich Mehrfachübernachtungen
  • Studienreise zu den Höhepunkten Nepals mit Wandermöglichkeiten. Kathmandu, Pashupatinath, Chitwan-Nationalpark, Pokhara und Nagarkot
  • Schöne, landestypische Hotels
  • Zweitägiger Besuch des Chitwan-Nationalparks
  • Gelegenheit zu einigen leichten Wanderungen
  • Verzicht auf Inlandsflüge aus Sicherheitsgründen
  • 15 Tage Nepal Studienreise mit Studiosus-Reiseleitung auf der klassischen Route.

Auf dem Dach der Welt – Sehnsuchtsziel aller Gipfelstürmer – erwartet Sie ganz großes Himalaya-Kino. Mount Everest, Annapurna & Co. sind grandiose Kulisse für die Königsstädte Kathmandu, Patan und Bhaktapur, wo auch heute noch tiefe Religiosität den Alltag prägt. Bei Kerzenschein vor ehrwürdigen Hindutempeln, beim gemeinsamen Umrunden eines buddhistischen Stupas oder beim Tee mit einem Mönch in einem tibetischen Kloster tauchen wir in Nepals spirituelle Welten ein. Auf aussichtsreichen Wanderungen begegnet uns außerdem das dörfliche Leben, und im Chitwan-Nationalpark nehmen wir die Fährte von Panzernashörnern auf.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Samstag, 27.02.2021: Flug nach Osten

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Nachmittags Flug mit Qatar Airways nach Doha (Flugdauer ca. 5,5 Std.). Ankunft nach Ortszeit gegen Mitternacht und nach einer Umsteigezeit von ca. vier Stunden Weiterflug nach Kathmandu (Flugdauer ca. 4,5 Std.).

2. Tag, Sonntag, 28.02.2021: Ankunft in Nepal

Am Vormittag Landung in Kathmandu. Für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. Ihre Studiosus-Reiseleiterin nimmt Sie gleich mit ins angesagte Thamel-Viertel und den Garden of Dreams, eine grüne Oase in der Millionenstadt. Drei Übernachtungen in Kathmandu auf 1300 m Höhe.

(A)

3. Tag, Montag, 01.03.2021: Das historische Herz Kathmandus

Mit einer Runde Frühsport beginnt der Tag: 365 Stufen führen zum Stupa von Swayambhunath, einem der typisch buddhistischen Bauwerke, wo die Gebetsmühlen kreisen. Ein Kraftort hoch über der Stadt. Dann weiter zum Durbar Square ins alte Kathmandu (UNESCO-Welterbe) der Paläste, Tempel und Pagoden. Langsam verheilen hier die Wunden des Erdbebens 2015. Der Nachmittag gehört Ihnen! Abends im Restaurant Bhojan Griha trifft historischer Charme auf göttliche Küche. Mit Raksi, hausgebranntem Reisschnaps, begrüßt man uns nach alter Tradition. Tänzer und Musiker krönen das Festmahl.

(F/A)

4. Tag, Dienstag, 02.03.2021: Göttersegen in Patan

Mit der Hauptstadt verwachsen, aber kleiner und feiner: die Königsstadt Patan (UNESCO-Welterbe). Kunstgenuss serviert Ihre Reiseleiterin im prächtigen Palast von Patan. Im Labyrinth der Backsteinpflastergassen schimmert uns anschließend der Goldene Tempel entgegen. Wo Nepalesen ihre Götter verehren, bleiben sie unter sich. Wir schnuppern Atmosphäre rund ums Heiligtum, entzünden wie die Gläubigen Butterlampen und bitten die Götter um ihren Reisesegen. 20 km. Extra Tour Für Ihr Abendessen in Eigenregie verrät Ihre Reiseleiterin köstliche Adressen.

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm entwickelt. Sie möchten auf Patan verzichten? Dann besuchen Sie doch in Sankhu den Vajrayogini-Tempel. Nicht weit davon lockt in Gokarna einer der schönsten Golfplätze Asiens. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Golfpartie im tropischen Gokarna-Wald. Ein Muss danach: die Teatime im Country Club.
(F)

5. Tag, Mittwoch, 03.03.2021: Zum Chitwan-Nationalpark

Durch die Vorberge des Himalayas windet sich unser Bus ins subtropische Tiefland. Wie ging es nach dem Ende der Monarchie politisch in Nepal weiter? Ein Thema Ihrer Reiseleiterin unterwegs. 170 km, Fahrzeit ca. 6 Std. Nachmittags erfahren wir beim Dorfspaziergang, wie Angehörige des Tharu-Volkes bis heute auf traditionelle Weise leben. Eine Bildpräsentation stimmt uns abends in der Lodge auf die Tierwelt des Chitwan-Nationalparks (UNESCO-Welterbe) ein, der als Hotspot der Artenvielfalt gilt. Zwei Übernachtungen in einer stimmungsvollen Lodge.

(F/M/A)

6. Tag, Donnerstag, 04.03.2021: Dem Panzernashorn auf der Spur

Heute springen wir zeitig aus den Federn – wir wollen dabei sein, wenn die Tierwelt im Dschungel erwacht. Die Ranger lenken unsere Blicke von den Jeeps mal ins Gebüsch, mal in die Baumwipfel: Ganz sicher schwirren ein paar geflügelte Exoten wie Bienenfresser oder Schlangenhalsvögel durchs Geäst, und mit ein bisschen Glück zeigt sich ein Panzernashorn beim Bad. Am Nachmittag lernen wir in einer Aufzuchtstation vom Aussterben bedrohte Gavial-Krokodile kennen. Auf dem Rapti River schließlich treiben wir mit dem Boot an Wasservögeln und anderen Bewohnern der Sandbänke vorbei. Zurück am Ufer öffnet Ihre Reiseleiterin die Dschungelbar – Lust auf einen After-Safari-Drink? Abends zeigen uns Dorfbewohner traditionelle Tänze.

(F/M/A)

7. Tag, Freitag, 05.03.2021: Panoramen von Pokhara

Durch die Täler mehrerer Flüsse schlängeln wir uns nach Pokhara (850 m), ans Ufer des Phewasees. Unterwegs schweben, wenn der Wind die Wolken verweht, die Spitzen des Hohen Himalaya mit ihren Schneemützen vorbei. Während Sie am Busfenster kleben, verrät Ihre Reiseleiterin, warum Dieselruß die Gletscher schmelzen lässt. 150 km, Fahrzeit ca. 6 Std. Auf unserer kleinen Bootstour am Nachmittag schieben sich Dhaulagiri und Annapurna ins Bild. Drei Übernachtungen in Pokhara.

(F/A)

8. Tag, Samstag, 06.03.2021: Zu Füßen der Bergriesen

Gletscher, Gipfel, kleine Dörfer und viele Ahs und Ohs – die Region um den Begnassee erkunden wir (3 Std., mittel, ↑150 m ↓150 m) zu Fuß. Kaffee aus Eigenanbau sorgt unterwegs in einem rustikalen Gasthaus für den Koffein-Kick. Am freien Nachmittag in Pokhara können Sie Ihre müden Wanderknochen bei einer Massage im Seeing Hands Massage Center verwöhnen lassen. Fahrtstrecke 30 km.

(F/A)

9. Tag, Sonntag, 07.03.2021: Der Geist Tibets

Rund ums Dorf Naudanda sind wir heute mit Trekkingschuhen unterwegs (3 Std., leicht, ↑100 m ↓0 m) – durch Bergdörfer, vorbei an Reis- und Gemüseterrassen und immer begleitet von winkenden Kindern. Ein Stück Tibet in Nepal finden wir in einem buddhistischen Kloster. Ein Mönch erzählt bei Buttertee und Snacks vom Leben im Exil. Der Rest des Nachmittags bleibt frei. Extra Tour 60 km.

Wenn Ihnen heute der Sinn eher nach theoretischer Beschäftigung mit Nepals Bergwelt steht, können Sie die Wanderung in Naudanda durch einen Abstecher zum International Mountain Museum ersetzen.
(F/A)

10. Tag, Montag, 08.03.2021: Unterwegs nach Nagarkot

Für den Weg zurück durchs Kathmandutal nach Nagarkot (2195 m) brauchen wir heute ein bisschen Sitzfleisch. Ein paar Häppchen Literatur, die Ihre Reiseleiterin serviert, vertreiben die Zeit. Am Ziel haben wir – bei klarer Sicht – Logenblick auf einige der Himalayariesen. 230 km, Fahrzeit ca. 8 Std. Zwei Übernachtungen in einem Hotel mit Ausblick in Nagarkot.

(F/A)

11. Tag, Dienstag, 09.03.2021: Wandern zu den Göttern

Von Telkot wandern wir (1,5 bis 2 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m) auf einem Höhenweg mit bester Aussicht zum stillen Heiligtum von Changunarayan (UNESCO-Welterbe), wo Nepals Kunsthandwerker ihre Meisterstücke schufen und Hindugott Vishnu seit über 1500 Jahren residiert. Am freien Nachmittag noch eine Wanderung? Auf einem zweistündigen Spaziergang haben Sie vom View Tower die Chance, die Spitze des Mount Everest zu erspähen! Wenn die Sonne für Farbenzauber am Abendhimmel sorgt, prosten wir auf der Aussichtsterrasse des Hotels der Bergwelt mit nepalesischem Rum zu. 30 km.

(F/A)

12. Tag, Mittwoch, 10.03.2021: Bhaktapur – Juwel unter den Königsstädten

Unumstritten die Schönste im Land: Bhaktapur (UNESCO-Welterbe). Zwischen Tempeln und Palästen mit Holzschnitzereien im Newari-Stil ist rund um den Durbar Square das alte Nepal noch lebendig. Während unserer königlichen Runde schauen wir in einer Manufaktur den Handwerkern auf die geschickten Finger, die nach alter Tradition Loktapapier schöpfen. Eine tolle Adresse für stilvolle Mitbringsel! 20 km. Nachmittags lassen Sie sich im eigenen Rhythmus treiben. Zwei Übernachtungen in Bhaktapur.

(F/A)

13. Tag, Donnerstag, 11.03.2021: Pilgerszenen an heiligen Plätzen

Heilige Kühe dösen im Schatten, Asketen meditieren und Pilger warten geduldig darauf, Gott Shiva die Ehre zu erweisen. Rund um den Pashupatinath-Tempel, das wichtigste Hinduheiligtum Nepals (UNESCO-Welterbe), schweben wir auf einer Wolke der Spiritualität. In einer Schule holt uns anschließend die Realität wieder ein: Eine Lehrerin erzählt von Bildungschancen der Jugend im Himalayaland. Gebetsfahnen weisen in Bodnath dann den Weg zur bedeutendsten Kultstätte des Tibetischen Buddhismus im Kathmandutal (UNESCO-Welterbe). Gemeinsam mit den Gläubigen umrunden wir den schneeweißen Stupa – ein paar Pluspunkte auf dem Karma-Konto können schließlich nicht schaden! Fahrtstrecke 40 km. Ein letzter sehnsüchtiger Blick auf den Himalaya, dann nehmen wir abends bei Newari-Spezialitäten Abschied vom Lieblingsplatz der Götter.

(F/A)

14. Tag, Freitag, 12.03.2021: Abschied von Nepal

In Panauti im benachbarten Banepatal strömen die Flüsse Punyamati und Rosi Khola an einem heiligen Platz zusammen – hier erhebt sich als Schlussakkord unserer Reise der älteste Tempel des Landes vor uns. Im Hotel stehen einige Zimmer zum Frischmachen zur Verfügung, bis es am Spätnachmittag zum Flughafen geht. 50 km. Rückflug nach Doha (Flugdauer ca. 5,5 Std.).

15. Tag, Samstag, 13.03.2021: Wieder daheim

Nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden in Doha nach Mitternacht Weiterflug nach Europa (Flugdauer ca. 7 Std.). Ankunft am Morgen und Anschluss zu den Heimatorten.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
89,7%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
96,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
98,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
93,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
94,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
96,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
31.01.2019, Fabian Balz Studiosus Länderexperte Nepal “Die Gäste unserer Nepalreise waren mit ihrer Reiseleitung, den Hotels und dem Reiseverlauf sehr zufrieden. Die anstrengenden Bedingungen auf den Straßen Nepals führten jedoch zu einer geringen Bereitschaft diese Reise weiter zu empfehlen.”
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2021

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Cornelia Ette M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Johannes Pfuhl
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Johannes Pfuhl
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Johannes Pfuhl
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Joachim Stelljes

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 23.10.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Qatar Airways (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Kathmandu und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Sitzplatzreservierung bei Qatar Airways
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen
  • 12 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten, landestypischen Hotels, teilweise mit Swimmingpool
  • Frühstück, 2 Mittagessen im Hotel, 10 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant mit Tanzvorführung
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis ca. 17 Uhr
  • Bootsfahrten im Chitwan-Nationalpark und auf dem Phewasee
  • Jeepsafari im Chitwan-Nationalpark
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 85 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 30 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
Klimaneutral reisen mit Studiosus

Die Reise wird durch CO2e-Kompensation klimaneutral gestellt.

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Nepal beantragt Studiosus (Frist 4 Wochen). Kurzfristiges Visum möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Nepal benötigen Sie ein Visum.

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Visumbesorgung durch Studiosus möglich für: alle Reisegäste

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 2 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 4 Wochen vor Reisebeginn

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

  • ausgefüllter Visumantrag
  • 1 Passbild
  • Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

Gebühr bei verspäteter Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person zzgl. eventuell anfallender Spesen für Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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Passbilder

Konsulate legen großen Wert auf die gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Passeinsendung

Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinem Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.

Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?

Bei der Visumerteilung durch das Konsulat kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer im Konsulat.

Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visakosten schreiben wir Ihnen gut.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Reise- und Sicherheitshinweis

Nepal

Unverändert gültig seit: 14. Oktober 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Nepal weiterhin gewarnt.

Die Einreise ist derzeit nur einem eingeschränkten Personenkreis gestattet. Neben nepalesischen Staatsangehörigen ist die Einreise nur Diplomaten und Beschäftigten der Vereinten Nationen und teilweise von Hilfsorganisationen mit Visum gestattet. Der Visa-on-Arrival Service bleibt ausgesetzt.

Die Einreise von Touristen ist bis auf Weiteres grundsätzlich nicht gestattet. Seit Anfang Oktober 2020 gilt jedoch eine Ausnahme für Teilnehmer an Trekkingtouren und Expeditionen. Sie dürfen unter strengen Auflagen einreisen, wobei die Konditionen ständigen kurzfristigen Änderungen unterliegen können.

Vor Einreise ist ein negativer COVID-19-PCR-Test vorzulegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Alle Reisenden müssen vor Abflug ein Online-Formular ausfüllen und den damit generierten Barcode bei Check-in als Ausdruck oder Screenshot vorweisen. Nach Einreise besteht grundsätzlich eine 14-täge Quarantänepflicht, die entweder Zuhause, im Hotel oder in einer Einrichtung der Regierung abgeleistet werden kann.

Eine Reihe von Fluggesellschaften verlangt für die Ausreise ebenfalls einen negativen COVID-19-PCR Test, unabhängig von den Bestimmungen des Abflug- oder Ziellandes.

Der internationale wie nationale kommerzielle Flugverkehr wird allmählich wieder aufgenommen.

Der seit 20. August 2020 verhängte zweite Lockdown wird graduell gelockert. Distriktübergreifende Fahrten sind wieder erlaubt. Nepalesische Regierungsinstitutionen nehmen ihre Arbeit mit reduzierter Kapazität wahr. Die Visastelle des Department of Immigration ist wieder geöffnet.

Die Abstands- und Hygieneregeln zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 gelten weiter. Die Regierung hat Regeln für das Verhalten während des landesweiten religiösen Festivals erlassen.

Die deutsche Botschaft arbeitet eingeschränkt und bleibt für den Besucherverkehr weitgehend geschlossen. Ein Bereitschaftsdienst für Notfälle ist eingerichtet.

- Folgen Sie den Anweisungen der Behörden und halten Sie sich an die bestehenden Einschränkungen.

- Beachten Sie die Informationen der nepalesischen Einwanderungsbehörde.

- Halten Sie unbedingt Ihre Eintragungen in der Krisenvorsorgeliste aktuell.

- Bei Ausreise, erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft zur Notwendigkeit für einen negativen COVID-19-PCR-Test.

- Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

Sicherheit

Terrorismus

Ende Mai 2019 wurden in Kathmandu mehrere Sprengstoffanschläge verübt, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch wenn Ausländer bisher kein Ziel solcher Anschläge waren, können diese auch außerhalb der Hauptstadt nicht ausgeschlossen werden.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“, Zwangsstreiks mit Blockaden bzw. Straßensperren, auch im Kathmandu-Tal, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Diese können das öffentliche Leben empfindlich stören und zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und gewaltsamen, unter Umständen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften zu rechnen.

An den Grenzübergängen zu Indien kann es auf Grund der politischen Situation sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder über die Touristenpolizei an Ihrem Aufenthaltsort.

- Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Insbesondere in touristischen Gegenden kann es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen und Handtaschenraub, aber auch zu Einbrüchen kommen. Während der Festival-Saison von September bis November kommen derartige Delikte gehäuft vor. Gelegentlich werden insbesondere gegenüber allein reisenden Frauen nach Einbruch der Dunkelheit Vergewaltigungen gemeldet.

In der Vergangenheit kam es zu Übergriffen gegen allein reisende Trekker.

Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen versuchen vereinzelt, nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen zu erpressen und setzen Forderungen teilweise mit Gewalt durch. Auch Trekking-Touristen sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche“. Ein ortskundiger Führer kann in solchen Fällen deeskalierend wirken.

Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften ist zu beachten, dass in Nepal teils ein anderes Rechtsverständnis besteht.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, auf Märkten und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Trekken Sie nicht alleine, sondern nur in Gruppen und buchen Sie verlässlichen Reiseagenturen.

- Seien Sie insbesondere als Frau nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und nicht allein unterwegs.

- Verhalten Sie sich möglichst kooperativ und geduldig gegenüber Sicherheitskräften.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Bitten um Spenden, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet. 2015 führten schwere Erdbeben der Stärken 7,8 und 7,2 mit jeweils zahlreichen Nachbeben zu Tausenden Todesopfern, Verletzen und erheblichen Sachschäden, die weiterhin die Infrastruktur beeinträchtigen.Im Falle eines schweren Erdbebens muss davon ausgegangen werden, dass medizinische Einrichtungen und generelle Notfallausstattungen überlastet sind.

Es herrscht Monsunklima, im Norden durch die Höhenlage gemildert.Während der von Juni bis Anfang Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche, die auch die Hauptreisewege betreffen und einschränken können.

- Beachten Sie die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology und lassen Sie insbesondere an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Nepal zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesen Unterlagen den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Das Erdbeben vom April 2015 und zahlreiche Nachbeben haben insbesondere im Kathmandutal, in geringerem Maße auch in der Umgebung von Pokhara und Dhulikhel, große Zerstörungen verursacht. Dank umfassender internationaler Hilfe konnte bereits wenige Wochen nach den Beben mit den Wiederaufbauarbeiten begonnen werden, sie sind mittlerweile weit fortgeschritten. So funktioniert das öffentliche Leben wieder wie vor dem Erdbeben gewohnt; die von uns genutzten Hotels und Straßenverbindungen stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Da auch die in den jeweiligen Reiseverläufen genannten Sehenswürdigkeiten wieder für Besucher geöffnet sind, steht einer regulären Durchführung unserer Reisen nichts im Wege.

Der Sieg der gemäßigten Kräfte bei den Wahlen zur neuen Verfassungsgebenden Versammlung im November 2013 und die Bildung einer breiten Koalitionsregierung im Februar 2014 hat zu einer gewissen Beruhigung der jahrelang äußerst angespannten innenpolitischen Lage geführt.

Vor dem Hintergrund der seit Jahren anhaltenden Lähmung des politischen Lebens und einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage nehmen die sozialen, politischen und ethnischen Auseinandersetzungen in vielen Landesteilen zu. Da dies insbesondere für das Terai, die südliche Grenzregion zu Indien, zutrifft, beschränken wir unsere Aufenthalte in dieser Region auf den als vergleichsweise sicher geltenden Chitwan-Nationalpark. Auch in der Hauptstadt Kathmandu sind neue Streiks, Demonstrationen und Straßenblockaden nicht ausgeschlossen. Bisher hat sich jedoch keine dieser Aktionen gegen Touristen gerichtet. Um betroffene Gebiete und Stadtviertel zu meiden, können jedoch im Interesse Ihrer Sicherheit auch kurzfristig Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf nicht ausgeschlossen werden.

Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements haben wir Leistungspartner und Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur weiträumigen Umgehung von Demonstrationen und politischen Kundgebungen auf gefordert. Selbstverständlich bieten wir keine Reisen in Regionen und Gebiete an, in denen das Auswärtige Amt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko sieht und daher von Besuchen abrät. Dies gilt in besonderem Maße für die Grenzregionen im Terai. Ebenso vermeiden wir die Gebiete, in denen maoistische Rebellen verstärkt präsent sind und seit Jahren Zwangsabgaben von Touristen und touristischen Einrichtungen erheben.

Wir sehen - abgesehen von den genannten Einschränkungen - derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Nepal abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern und der deutschen Botschaft in Kathmandu die weitere Lage-Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 22. September 2020

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Nepal

Unverändert gültig seit: 14. Oktober 2020

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

• Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

 

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

• Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

 

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine GelbfieberimpfungGelbfieberimpfung nachzuweisen.

• Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

• Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

• Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

• Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

 

Dengue-Fieber

Im September 2019 werden im ganzen Land vermehrt Dengue Infektionen gemeldet. Während das in den letzten Jahren während und nach der Monsunzeit in den südlichen und tiefer gelegenen Landesteilen durchaus möglich war, wurden jetzt auch in Kathmandu (Höhe über NN 1.400 m) mehrere Hundert nachweislich autochtone Übertragungen im Stadtgebiet nachgewiesen.

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

 

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

• Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In Höhenlagen über ca. 2000 Meter besteht in Nepal ganzjährig ein minimales Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland (Terai Distrikte nahe Indien und der Royal Chittwan Park) höher und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 95% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana und nur ganz selten muss mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR der DTG).

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

• Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

• Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

• Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

 

Unter üblichen Rahmenbedingungen (Reisedauer bis 4 Wochen, Hotelunterbringung mit Klimaanlage, informierter und umsichtiger Reisender) wird keine medikamentöse Malariaprophylaxe empfohlen.

 

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

• Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

 

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

• Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

• Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

• Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

• Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

• Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

• Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

• Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

 

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

• Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

 

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe auch Merkblatt Japanische Enzephalitis. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

 

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen.

 

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.

 

Saisonale Influenza (Grippe)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Nepal. Die Gefahr einer Übertragung ist während und nach der Monsunzeit (Juli bis September) am höchsten, ein zweiter Höhepunkt liegt in den kälteren Wintermonaten (Januar bis März). Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen.

 

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Seit kurzem wurden Erkrankungen beim Menschen mit einem bisher nur bei Vögeln aufgetretenen Influenzavirus H7N9 in Nepal bekannt. Seit 2019 wurden aus den nepalesischen Provinzen Nr. 1 und Nr. 3 Fälle von aviärer Influenza gemeldet. Im März 2019 kam es zum ersten menschlichen Erkrankungsfall mit Todesfolge in Bhaktapur.

Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe Merkblatt Aviäre Influenza.

• Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

 

Geographisch bedingte Erkrankungen

Nepal ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

• Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z. B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein, sonst ist sie unter Unständen vom Verunglückten selbst zu tragen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

 

Weitere Gesundheitsgefahren

Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.

 

Luftverschmutzung

• Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z. B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden.

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

• Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

• Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

• Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

 

Wissenswertes

Ein offenes Wort

Nepal ist ein Land im Aufbruch. Das gilt besonders für den Ausbau der Infrastruktur. Durch zahlreiche Baustellen können sich Fahrtzeiten erheblich verlängern, was den Reisekomfort an manchen Tagen einschränkt.