Namibia

Namibia

Übersicht

  • Für ein erstes Kennenlernen von Namibia, zusammen mit anderen weltoffenen Singles und Alleinreisenden
  • Bootsfahrt zu den Robbenbänken bei Walfischbucht und Wildbeobachtung im Etoschapark
  • Freundliche Hotels mit Atmosphäre
  • Singlereise mit erstklassiger Studiosus-Reiseleitung
  • Flüge mit Air Namibia

Die endlos scheinenden rotsandigen Dünenkämme der Namib, Vulkanfelsen, die sich unvermittelt aus der Ebene erheben, raue Felsenküsten, an denen sich nur Robben und Pelikane wohlfühlen - sehr schnell bekommen Sie auf Ihrem Weg durch die scheinbar endlose Weite das Gefühl, allein auf der Welt zu sein. Rund zwei Wochen lang erleben Sie das Land Namibia am Rande Afrikas - in der Gruppe und doch individuell. Mitten in der Wüste oder im Etoschapark mit seinen vielen wilden Tieren. Im aufstrebenden Windhuk oder in der Township Mondesa, wo Sie im Gespräch mit den Bewohnern erfahren, wie nahe Armut und Hoffnung oft beieinanderliegen.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 22.09.2019: Wir fliegen nach Namibia

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug von Frankfurt mit Air Namibia in Richtung Afrika (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

2. Tag, Montag, 23.09.2019: Windhuk zwischen Tradition und Fortschritt

Hoffentlich gut ausgeschlafen landen wir am Morgen in Windhuk. Mit dem Studiosus-Reiseleiter geht es ins Hotel. Kurz einen Kaffee trinken und los, die namibische Hauptstadt per Bus begrüßen. In der früheren Township Katutura sprüht es vor Leben, die Christuskirche erinnert an die wilhelminische Vergangenheit, neben Bürgerhäusern im Jugendstil glänzen die Glasfassaden der Hochhäuser in der Sonne, und das neue Unabhängigkeitsmuseum sorgt im Land für heiße Diskussionen. Vielerlei Lebenswelten treffen aufeinander. So oder so: Windhuk ist eine aufstrebende afrikanische Metropole. Wenn Sie sich, statt an der Stadtrundfahrt teilzunehmen, erst einmal vom langen Flug erholen wollen, ist das kein Problem! Unser Hotel hat einen schönen Garten mit Pool und einen nagelneuen Spa. Und abends? Beim Welcome-Dinner geht der Gesprächsstoff nicht aus.

(A)

3. Tag, Dienstag, 24.09.2019: Vom Hochland in die Wüste

Romane oder Reiseführer ins Handgepäck, heute ist ein wenig Sitzfleisch gefragt. Draußen vor dem Busfenster zieht erst das Hochland vorbei, allmählich wird es karger, die Wüste liegt 1000 m tiefer. Dann sind wir in Sesriem am Eingang zum Nationalpark. 310 km. Heute genießen wir aber erst einmal die Ruhe in unserer Lodge - mitten in der Wüste. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.

(F/A)

4. Tag, Mittwoch, 25.09.2019: Viel Sand um nichts: die Dünen des Sossusvleis

Wir stehen früh auf für eine Dünenshow vom Feinsten. Die Beleuchterin ist schon am Werk: die Sonne. Tag für Tag taucht sie Big Daddy & Co., die bis zu 300 m hohen Sandberge, in unfassbar schönes Licht. Wir arbeiten uns mitten hinein ins Sossusvlei, die letzten paar Meter per Allradantrieb. In der Mitte der riesigen Salz-Lehm-Pfanne warten ein paar knorrige Bäume vergeblich auf Wasser. Dann heißt es nur noch: hinauf- und herumstapfen (2 bis 3 Std., mittel, ↑150 m ↓150 m). Fahrtstrecke 130 km. Nachmittags bietet die Lodge Ausflüge mit Geländefahrzeugen an. Oder wollen Sie lieber auf eigene Faust in die Wüste wandern? Alternativ genießen Sie ein paar Stunden am Pool.

(F/A)

5. Tag, Donnerstag, 26.09.2019: Szenenwechsel

Wir verlassen die Wüste, fahren Richtung Zivilisation. Swapokmund wird gern als "südlichstes Nordseebad" bezeichnet, so erzählt Ihr Reiseleiter von der Hauptstadt der Region Erongo. Hier gibt es also nicht nur eine Landungsbrücke, sondern auch Eisbein mit Sauerkraut, Brötchen und Käsekuchen – für den, der es mag. Wer ganz genau auf den einstigen Hotspot der Aus- bzw. Einwanderer vorbereitet sein will, nutzt die Fahrzeit zum Nachlesen oder Nachfragen. 360 km. Insiderwissen hat der Namibier, den wir abends auf ein Bier oder ein Glas Wein treffen. Fragen Sie ruhig, was Ihnen in puncto Überwindung der Apartheid und aktueller Lage unter den Nägeln brennt - auf Deutsch! Drei Übernachtungen in Swakopmund

(F/A)

6. Tag, Freitag, 27.09.2019: Robbenbänke in der Walfischbucht

Was macht die Robbe in unserem Boot? Sie freut sich. Und lässt sich auch streicheln. Die Pelikane und Delfine schauen zu, genau wie die anderen Robben am Strand. Wir entdecken heute per Boot die Schätze der Walfischbucht, einer Lagune vor der gleichnamigen Stadt (Fahrzeit ca. 4 Std.). Extra Tour Der Naturhafen hat reichlich Platz für alle - Containerschiffe, Austernbänke, Lederschildkröten, Flamingos, Kormorane, Katamarane, Fische - und soll noch weiter zum wichtigsten Hafen des Landes ausgebaut werden. An Bord gibt es Austern, Fisch und Sekt für uns. Nachmittags wieder an Land: ein Rundgang durch Swakopmund mit Ihrem Reiseleiter. Fahrtstrecke 70 km. Abendessen in Eigenregie.

Möchten Sie eigene Wege gehen? Studiosus hat immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Wer eine Jeepfahrt dem Stadtbummel vorzieht, dem empfiehlt sich ein Ausflug in die Wüste zur Living Desert Tour. Mit Jeeps geht es in die Dünen, und Ihr Führer erklärt Ihnen sehr anschaulich, wie viel Leben auch unter den lebensfeindlichen Bedingungen der Wüste noch möglich ist (ca. 50 €).
(F)

7. Tag, Samstag, 28.09.2019: In der Township Mondesa

Jeder entwickelt eigene Gefühle beim Besuch der Township Mondesa, geschaffen in den 1950er Jahren, um die einheimischen Arbeitskräfte außerhalb der Stadt anzusiedeln, heute Heimat von rund 28000 Menschen aus allen Ethnien Namibias. Hier blüht das Leben: auf dem Markt, in den Kneipen, beim Friseur, in den kleinen Läden in den Wellblechbuden. Die Häuser: überwiegend aus Pappe und Holz, nur wenige aus Stein. Themen wie Aids, Alkoholismus und Drogen sind allgegenwärtig. Wir lauschen den Träumen vom eigenen Laden oder Restaurant und machen uns aus erster Hand ein eigenes Bild. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abendessen in Eigenregie.

(F)

8. Tag, Sonntag, 29.09.2019: Fahrt ins Damaraland

Der Millionär macht's freiwillig: sich in Bretterbuden zurückziehen. Seltsam, wie und wo man hier entschleunigt: mitten in der Wüste in einfachsten Häusern, mit Steinen als Grundstücksgrenzen, Tonnen auf meterhohen Holzgerüsten, sonst fast nichts. Wlotzkasbaken heißt der skurrile Ort, und wir fragen uns: Gibt es hier überhaupt Trinkwasser? Und wenn ja: Woher kommt es? Wir verlassen die Küste, die Straße führt jetzt ins Landesinnere durch das Damaraland bis zu unserem Tagesziel: Khorixas. 320 km. Zwei Übernachtungen bei Khorixas.

(F/A)

9. Tag, Montag, 30.09.2019: Felsenwelten

Viele Steine gibt es im Damaraland, nur wenige Menschen können in diesem kargen Landstrich ein Auskommen finden. Heute besuchen wir ein besonderes Museum: die Felszeichnungen von Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe). Wir müssen dazu ein wenig kraxeln und ganz genau hinsehen. Bis zu 10000 Jahre alt sind die Kunstwerke; als Farben dienten vermutlich Blut, Schalen von Straußeneiern oder zermahlene Mineralien. Hauptmotive: Giraffen, Antilopen, Strauße, Zebras, Raubtiere. Extra Tour Kaum weniger interessant sind die anderen Etappenziele unserer Rundfahrt durch das Damaraland: "Orgelpfeifen", "Verbrannter Berg" und "Versteinerter Wald". 220 km.

Sie interessieren sich mehr für die Gegenwart als für die Vergangenheit? Dann verzichten Sie auf den Besuch der Felszeichnungen und lassen Sie sich im Lebenden Museum absetzen, einer Einrichtung, die Ihnen auf eindrucksvolle Weise die Kultur der Damara präsentiert.
(F/A)

10. Tag, Dienstag, 01.10.2019: Weiterreise nach Etoscha

Der Bus frisst Kilometer um Kilometer, wir können uns zurücklehnen. Der weite Horizont ist heute unser Hauptmotiv. Unterwegs stoppen wir bei den Ugab-Terrassen und an der 35 m hohen Fingerklippe, die wie ein vergessener Hinkelstein von Obelix senkrecht in der Landschaft steht. Wir passen die Länge unseres Aufenthalts den Temperaturen an, dann fahren wir weiter zu unserer Lodge am Eingang zum Etoschapark, wo Sie den Rest des Nachmittags am Pool oder auf Ihrer Terrasse verbringen können. Tipp für eine amüsante Lektüre: "Hummeldumm" von Erfolgsautor Tommy Jaud. 250 km.

(F/A)

11. Tag, Mittwoch, 02.10.2019: Durch den Etoscha-Nationalpark

Bereit für den (Foto-)Schuss des Jahres, das nächste Geburtstagsgeschenk, groß aufgezogen und acrylisiert? Models wie diese laufen reihenweise vor die Linse: Zebras, Springböcke, Giraffen, Gnus, Kampfadler, Gelbschnabeltokos. Womöglich erwischen wir ein Nashorn oder einen Leoparden, hoffentlich auch Löwen und Elefanten. Den ganzen Tag nehmen wir uns Zeit für den Etoscha-Nationalpark, eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas. Wir halten an Wasserstellen, kurven durch die Savanne, beziehen Stellung an Lichtungen, recken die Hälse in alle Richtungen. Wir durchqueren den gesamten Park und nächtigen in der Mokuti Lodge am östlichen Eingang. Ca. 200 km. Zwei Übernachtungen.

(F/A)

12. Tag, Donnerstag, 03.10.2019: Lodge oder Park

Heute macht jeder das, worauf er am meisten Lust hat. Der Whirlpool ist eine entspannende Idee. Oder eine der vielen Anwendungen im Wellnessbereich der Lodge. Hot Stone oder ein afrikanisches After Safari Treatment? Oder möchten Sie noch einmal mit Ihrem Reiseleiter in den Nationalpark, dieses Mal in offenen Geländefahrzeugen (50 €, halbtags).

(F/A)

13. Tag, Freitag, 04.10.2019: Der Kreis schließt sich

Am Morgen Abschied von der Lodge. Auf der Fahrt nach Windhuk können wir Erinnerungen sortieren und Kontakte austauschen. Und in Okahandja auf dem Schnitzermarkt noch Souvenirs erstehen. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel in Windhuk. 530 km. Eine Übernachtung in Windhuk.

(F)

14. Tag, Samstag, 05.10.2019: Out of Africa

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug mit Air Namibia nach Frankfurt (Tagesflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.). Ankunft um 18.20 Uhr und Anschluss zu den anderen Orten.

A: Abendessen F: Frühstück

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.03.–16.03. 3525(ca. 3904 CHF) 3725(ca. 4125 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
11.08.–24.08. 3875(ca. 4292 CHF) 4095(ca. 4535 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
08.09.–21.09. 3875(ca. 4292 CHF) 4095(ca. 4535 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 7
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Andreas Aufgebauer
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
07.10.–19.10. 3875(ca. 4292 CHF) 4095(ca. 4535 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 16.7.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Natürlich achten wir bei unserer Zimmerplanung darauf, dass Frau mit Frau und Mann mit Mann ein Zimmer erhalten.
Sollte sich kein zweiter Reisender für Ihr Zimmer finden, wohnen Sie auf unsere Kosten im Einzelzimmer.
Diese Regelung gilt nicht für den Fall, dass zwei Personen gemeinsam oder aufeinander bezogen die Nutzung eines gemeinsamen Doppelzimmers gebucht haben und anschließend eine von beiden storniert.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise in bequemem, landesüblichem Reisebus
  • 11 Übernachtungen in guten Hotels
  • Einzelzimmer bzw. halbes Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, ein Welcome-Dinner und 8 Abendessen im Hotel
bei me & more außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Wildbeobachtungsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Bootsfahrt bei Walfischbucht mit Austernprobe
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Jeep- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Namibia einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens zwei freie Seiten verfügt.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Wenn Sie mit South African Airways nach Windhuk reisen ist möglicherweise auch ein südafrikanisches Transitvisum erforderlich, selbst wenn Sie nur auf dem Flughafen in Johannesburg umsteigen. Auskunft darüber gibt Ihnen das südafrikanische Konsulat.

Der Einreisestempel „Visitors Entry Permit“ kann für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen erteilt werden. Dies muss jedoch nicht zwingend der Fall sein. In der Regel wird die Gültigkeitsdauer auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts begrenzt, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt - z. B. im Krankheitsfall, so sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim „Ministry of Home Affairs“, Independence Avenue/Ecke Casino Str., Windhuk, beantragt werden.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes, maschinenlesbares Reisedokument. Verlängerte Kinderreisepässe (mit Verlängererungs- oder Aktualisierungsetikett) werden für die Einreise nach Südafrika nicht akzeptiert, eine Neuausstellung ist notwendig.

Auch wenn seit Dezember 2018 die Grenzpolizei nicht mehr lückenlos danach fragt, müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise grundsätzlich eine Geburtsurkunde mitführen.

Diese kann nach Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen.

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigten Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass jeder nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“, die nicht älter als sechs Monate ist, mit Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen ein Original oder eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche vom Notar beglaubigte Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine beglaubigte Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reisen soll.

Fragen in diesem Zusammenhang können nur das Department of Home Affairs bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Namibia

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise

Seit Juli 2018 sind von 14 Regionen 4 - Khomas, Omusati, Erongo und Oshana - von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk.

Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet, siehe Infoblatt des Auswärtigen Amts. Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int .

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Malaria

Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)

- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

HIV/AIDS

Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Gifttiere

Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Zeckenübertragbare Erkrankungen

Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.

Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber

Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.

Afrikanisches Zeckenbissfieber

Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.

Anthrax

Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt.

Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.

Weitere Gesundheitsgefahren

Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere

Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben, siehe z.B. http://www.dtg.org/.

(unverändert gültig seit: 13. März 2019)