Südliches Afrika Höhepunkte

Namibia, Südafrika

Übersicht

  • Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Südafrika und Namibia
  • Studienreise mit hohem Hotelstandard
  • Mit Krüger- und Etoscha-Nationalpark
  • Mit Johannesburg und Kapstadt

Die reizvollsten Ziele des südlichen Afrika haben wir für Sie auf dieser Studienreise zusammengestellt. Die Metropolen Kapstadt und Johannesburg faszinieren den Besucher genauso wie Namibias Busch- und Wüstenlandschaft oder die Tiere im Krüger- und im Etoschapark. Zusammen ergeben diese Höhepunkte ein farbenprächtiges Mosaik - vor allem geeignet für Gäste, die zum ersten Mal in diese Region reisen. Und wenn Sie wollen, können Sie Ihren Reiseleiter noch ein paar Tage zu den Viktoriafällen und in den Chobe-Nationalpark in Botswana begleiten.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Dienstag, 05.02.2019: Take-off nach Johannesburg

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Von Frankfurt bzw. München startet am Abend der Flug mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, ca. 10 Std.).

2. Tag, Mittwoch, 06.02.2019: Willkommen in Südafrika!

Am Morgen landen Sie in Johannesburg. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen, und gleich geht es los gen Osten. Wir stoßen ins Herz Südafrikas vor - in die schier unendliche Weite des Landes. Wogende Maisfelder und riesige Rinderfarmen neben Kohlebergwerken säumen unseren Weg ins subtropische Lowveld. Eingebettet in Bananen-, Mango- und Macadamianusspflanzungen liegt unser Ziel. Wir erreichen es am Nachmittag und haben ein paar Stunden Zeit zur Akklimatisierung. 440 km. Beim Abendessen lernen wir uns näher kennen. Drei Übernachtungen in Hazyview.

(A)

3. Tag, Donnerstag, 07.02.2019: Panoramatour mit göttlichen Ausblicken

Nach einem opulenten Frühstück mit Eiern, Speck und frischen Früchten folgt ein landschaftlicher Höhepunkt auf den nächsten: von malerischen Wasserfällen zum Trauer- und zum Freudenfluss; vom atemberaubenden Blyde River Canyon zum "Fenster Gottes" - mit einem wahrlich göttlichen Ausblick, bei gutem Wetter bis fast nach Mosambik! Extra Tour Zu Mittag besteht Gelegenheit, in Graskop die legendären Pfannkuchen zu probieren! Im Goldrauschstädtchen Pilgrim's Rest ist noch vieles so wie früher: die Wellblechhütten, die Kneipen, die Straßen. 250 km.

Zum Programm bietet Ihnen Studiosus immer wieder Alternativen. Wenn Sie, statt am Ausflug teilzunehmen, lieber den Golfschläger schwingen wollen: Der nächste Golfplatz ist nicht weit vom Hotel. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen bei der Buchung der Abschlagszeit.
(F/A)

4. Tag, Freitag, 08.02.2019: Im legendären Krüger-Nationalpark

Früh brechen wir auf zu unserer Fotosafari. Im legendären Krüger-Nationalpark beobachten wir vom offenen Fahrzeug aus Gnus und Giraffen, Kudus und Paviane. Mit etwas Glück erspähen wir auch eine Löwenfamilie und Elefanten. 200 km. Nach etwa zehn Stunden kehren wir ins Hotel zurück und haben bis zum Abendessen noch Zeit für ein paar Runden im Pool oder für entspannte Lektüre unter einem Schatten spendenden Baum. Unser Tipp: ein spannender Krimi des südafrikanischen Erfolgsautors Deon Meyer.

(F/A)

5. Tag, Samstag, 09.02.2019: Pretoria - alte und neue Hauptstadt

Auf gut ausgebauter Straße führt unser Weg von Hazyview nach Pretoria. 430 km. Dort geht's gleich zum Voortrekker-Monument, dem steinernen Heldenepos über die Anfänge des Burenstaates. Vor den Union Buildings, dem Regierungssitz, spannt Ihr Reiseleiter den Bogen der Geschichte Südafrikas von den Voortrekkern bis zum aktuellen Präsidenten Cyril Ramaphosa. Alles im Schatten der 9 m hohen Statue des Nelson Mandela. Unsere Endstation ist Fourways, ein gut situierter Vorort von Johannesburg. Zwei Übernachtungen.

(F/A)

6. Tag, Sonntag, 10.02.2019: Johannesburg und Soweto

Wir erkunden die facettenreiche Wirtschaftsmetropole Johannesburg: vom gläsernen "Diamanten", einst Hauptquartier des Weltkonzerns De Beers, bis hin zu Gebäuden aus der Zeit des ersten Goldrauschs und zu den Stadien der Fußballweltmeisterschaft 2010. Im Apartheidmuseum werden wir mit der schwierigen Vergangenheit des Landes konfrontiert und in Soweto mit der Aufbruchstimmung der Gegenwart. Nach dem Mittagessen in einem afrikanischen Restaurant besuchen wir ein Selbsthilfeprojekt und erfahren im Gespräch mehr über die herbe Gegenwart Sowetos, aber auch über die Hoffnungen der Bewohner. Abendessen in Eigenregie.

(F/M)

7. Tag, Montag, 11.02.2019: Auf nach Kapstadt!

Von Johannesburg fliegen wir mit South African Airways nach Kapstadt, wo wir gegen Mittag ankommen. Wenn das Wetter mitspielt, schweben wir am Nachmittag mit der Seilbahn auf den Tafelberg und genießen den Ausblick über Kapstadt und die Tafelbucht. Vier Übernachtungen in Kapstadt.

(F/A)

8. Tag, Dienstag, 12.02.2019: Mama Africa

Am Vormittag Rundgang durch das Zentrum der "Mother City" Südafrikas. Sie sehen den bereits im 17. Jahrhundert angelegten Company's Garden mit dem Parlament. Ist nun Kapstadt oder Pretoria die Hauptstadt des Landes? Ihr Reiseleiter klärt Sie auf. Vorbei an der Groote Kerk, an zwischen Hochhausfronten eingeklemmten viktorianischen Gebäuden geht es zur Long Street mit ihren Kneipen, Designerläden und Kunstgalerien. Den Nachmittag und den Abend gestalten Sie in eigener Regie. Möchten Sie eine Champagne Cruise im Hafen und durch die Tafelbucht unternehmen? Oder zum früheren Gefängnis Nelson Mandelas auf Robben Island (UNESCO-Welterbe), Mahnmal für die menschenverachtende Politik der Rassentrennung? Und wie wäre es am Abend mit einem Dinner im Restaurant Mama Africa? Ihr Reiseleiter hat noch viele andere kulinarische Tipps für Sie!

(F)

9. Tag, Mittwoch, 13.02.2019: Ausflug in die Winelands

Wieder ein besonders genussvoller Tag - nicht nur fürs Auge, auch für den Gaumen! Extra Tour Im malerischen Stellenbosch stehen noch viele Häuser im kapholländischen Stil - das Dorp Museum entführt uns in die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts. Das nahe Franschhoek wurde von Hugenotten gegründet, die hier den ersten Weinstock pflanzten. Heute genießt südafrikanischer Wein Weltruf - wir wollen diesen Ruf bei einer Weinprobe prüfen! Schließlich zum Sprachenmonument in Paarl, Sinnbild für die komplizierte Verständigung der Südafrikaner untereinander. 150 km. Am Abend wird uns im Africa Café Kulinarisches aus allen Teilen Afrikas serviert.

Statt des gemeinsamen Ausflugs bevorzugen Sie individuelle Weinproben? Gehen Sie mit einem privaten Guide auf Weintour! Dabei öffnen sich Ihnen auch Türen zu Kellereien, die nicht öffentlich zugänglich sind.
(F/A)

10. Tag, Donnerstag, 14.02.2019: Zum Kap der Guten Hoffnung

Windfeste Kleidung eingepackt? Vom Leuchtturm eröffnet sich ein spektakulärer Rundblick über das Kap der Guten Hoffnung. Voller vitaler Frische brandet das Meer gegen die berühmten Felsen. Am Strand von Boulders statten wir den Pinguinen einen Besuch ab. Der botanische Garten in Kirstenbosch ist der bekannteste des Landes und gibt mit seinen Blumen, Sträuchern und Bäumen einen hervorragenden Einblick in die Kapflora (UNESCO-Welterbe). 120 km.

(F/A)

11. Tag, Freitag, 15.02.2019: Szenenwechsel

Bye-bye, Südafrika. Zwei Stunden braucht das Flugzeug von Air Namibia bis nach Walfischbucht in Namibia. Wir fahren weiter nach Swakopmund, rechts Sanddünen, links der Atlantik. 40 km. Nachmittags Rundgang durch die Stadt, in der bis heute Deutsch gesprochen wird. Vom Damaraturm haben Sie einen wunderbaren Ausblick über Wüste, Stadt und Meer. Abends treffen wir einen Namibier, der aus seinem Leben berichtet und mit uns bei einem Bier oder einem Glas Wein über die Zeit der südafrikanischen Besatzung, das Zusammenleben der Völker Namibias und die Zeit der Apartheid diskutiert. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

(F/A)

12. Tag, Samstag, 16.02.2019: Robby, die Robbe

Was macht Robby in unserem Boot? Er freut sich auf Sie, lässt sich sogar streicheln. Wir sind wieder in Walfischbucht, wo wir eine Bootstour starten. Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir vorbei an den Containerschiffen und den zur Reparatur herbeigeschleppten Ölplattformen im größten namibischen Hafen. An den Stränden auf der anderen Seite der Bucht halten sich Tausende von Robben auf. An Bord werden uns Austern, Fisch und Sekt gereicht. Extra Tour Zurück in Swakopmund haben Sie Freizeit! Souvenirjäger, aufgepasst: Handgeschnitztes lockt zu fairen Preisen. Tipp fürs Abendessen in eigener Regie: Kückis Pub ist eine kulinarische Institution und berühmt für leckere Meeresfrüchte. 100 km.

Wenn Sie leicht seekrank werden, dann empfiehlt sich statt der Bootstour ein Ausflug in die Wüste. Mit Jeeps geht es in die Dünen, und Ihr Führer erklärt Ihnen sehr anschaulich, wie viel Leben auch unter den lebensfeindlichen Bedingungen der Wüste noch möglich ist.
(F/M)

13. Tag, Sonntag, 17.02.2019: Nach Norden

Über eine Salzstraße geht die Fahrt nach Henties Bay und weiter ins Landesinnere, vorbei an dem geheimnisvollen Brandbergmassiv. Unterwegs hat Ihr Reiseleiter genügend Zeit, über die drängenden Probleme Namibias und die Lösungsmöglichkeiten zu sprechen: den Uranbergbau, den Wassermangel, die Landreform und manch anderes. Wir passieren das Zinnminendorf Uis und erreichen unsere Lodge bei Twyfelfontein. 420 km.

(F/A)

14. Tag, Montag, 18.02.2019: Im Damaraland

Im Mittelpunkt des heutigen Tages stehen die landschaftlichen und vorgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten des Damaralandes: die Felsgravuren von Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe), der Versteinerte Wald und die Fingerklippe. 310 km. Übernachtung in einer Lodge nicht weit vom südlichen Eingang des Etoscha-Nationalparks.

(F/A)

15. Tag, Dienstag, 19.02.2019: Auf Pirsch im Etoscha-Nationalpark

Wir brechen im Morgengrauen auf: Kamera bereit? Akkus aufgeladen? Dann kann nichts mehr schiefgehen auf unserer Safari durch eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas. Mit Sicherheit werden Sie heute Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen sehen. Wahrscheinlich auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr persönliches Foto des Jahres. Übernachtung in der Mokuti Etosha Lodge am östlichen Ausgang des Parks. 200 km.

(F/A)

16. Tag, Mittwoch, 20.02.2019: Nach Windhuk

Auf direktem Weg fahren wir auf guter Straße nach Windhuk. 530 km. Am Nachmittag erkunden wir die namibische Hauptstadt per Bus - Licht und Schatten werden sichtbar: hier die Township Katutura, wörtlich übersetzt "der Platz, wo man nicht wohnen will"; dort der raumgreifende, von Nordkorea gestiftete Bau des Unabhängigkeitsmuseums und verstreut zwischen den Glaspalästen der namibischen Hauptstadt die Relikte wilhelminischer Herrschaft: die Christuskirche, Geschäftshäuser im Jugendstil und der Tintenpalast.

(F/A)

17. Tag, Donnerstag, 21.02.2019: Abschied von Afrika

Der Vormittag gehört Ihnen. Genießen Sie den kühlen Pool oder lesen Sie auf der Terrasse die letzten Seiten Ihrer Reiselektüre! Oder bummeln Sie noch einmal durch die Ladengalerien von Windhuk. Am Nachmittag Abflug nach Johannesburg. Abends Rückflug mit South African Airways nach München oder Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

(F)

18. Tag, Freitag, 22.02.2019: Zurück aus Afrika

Morgens Ankunft in Frankfurt bzw. München und Anschluss zu den anderen Orten.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
93,5%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
99,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
99,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
97,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
94,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.02.–22.02. 4795(ca. 5259 CHF) 5435(ca. 5961 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.03.–22.03. 4795(ca. 5259 CHF) 5435(ca. 5961 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.10.–18.10. 5245(ca. 5753 CHF) 5895(ca. 6466 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.10.–01.11. 5245(ca. 5753 CHF) 5895(ca. 6466 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
22.10.–08.11. 5245(ca. 5753 CHF) 5895(ca. 6466 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
29.10.–15.11. 5245(ca. 5753 CHF) 5895(ca. 6466 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.11.–22.11. 5245(ca. 5753 CHF) 5895(ca. 6466 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
12.11.–29.11. 5245(ca. 5753 CHF) 5895(ca. 6466 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 6.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflüge (Economy) mit South African Airways und Air Namibia lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (in Südafrika mit Klimaanlage)
  • 15 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem Restaurant in Soweto, ein Mittagessen an Bord eines Ausflugsbootes, 11 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem guten Restaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Weinprobe auf einem renommierten Weingut
  • Safarifahrten im Bus (Etoscha) und in offenen Geländefahrzeugen lt. Reiseverlauf
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Bootsfahrt bei Walfischbucht
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 150 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für diese Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass noch über mindestens vier freie Seiten verfügen muss. Es ist dennoch ratsam, noch mehrere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der Einreise gelegentlich Schwierigkeiten gibt, wenn dann lediglich noch die letzte nummerierte Seite frei ist.

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Der visumfreie Aufenthalt beträgt für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger in Südafrika 90 Tage.

Es wird darauf hingewiesen, dass die mit dem „Vistors Entry Permit“ (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung für Namibia häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen.

Reisedokumente müssen in einwandfreiem Zustand sein, sie dürfen weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein.

Bei Buchung der langen Variante mit Chobe und den Viktoriafällen wird das Visum für Simbabwe und Botswana vor Ort erteilt.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen:

Für die Einreise von Minderjährigen gelten zum Teil spezielle und strenge Regelungen. Wir bitten Sie, sich bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Gelbfieberimpfung:

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <http://www.who.int> .

Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weitere Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit

Südafrika befindet sich zur Zeit in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.

Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.

Ein Besuch der Townships ist in unseren Augen ein wichtiger Bestandteil der meisten Südafrika-Reisen. Das Auswärtige Amt weist aus Sicherheitsgründen darauf hin, dass Township-Besuche nur in organisierter Form und unter ortskundiger Führung unternommen werden sollten, was wir bei dieser Reise gewährleisten können.

Zu Beginn Ihrer Reise wird Ihnen Ihr Reiseleiter noch einige Tipps und Verhaltensregeln zu Sicherheitsfragen geben. Wir bitten Sie, diese im eigenen Interesse zu beachten.

Im Gegensatz zu Südafrika ist die Kriminalität in Namibia kein beherrschendes Problem. Dennoch empfiehlt es sich, ebenfalls die für Südafrika geltenden Sicherheitsregeln zu beachten. In Windhuk sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nichtsdestotrotz entsprechen die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung im Südlichen Afrika nicht immer dem mitteleuropäischen Standard.

Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.

Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des Öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.

Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.

An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

...)()()()()()Medizinische Hinweise

Südafrika

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.Ein geringes Risiko besteht von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, insbesondere in den Abendstunden und nachts (Malaria).

- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

- Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

- Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Merkblatt Schistosomiasis.

- Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

- Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

- Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

- Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

(unverändert gültig seit 2. September 2019)

Namibia

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Seit Dezember 2017 sind vor allem die Regionen Khomas, Kavango und Erongo von einem Ausbruch der Hepatitis E mit tausenden Erkrankten und mehreren Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind besonders gefährdet, siehe Merkblatt Hepatitis E.

- Achten Sie auf eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Im gesamten Land inklusive der Städte besteht ein hohes Malariarisiko vorrangig für die gefährliche Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria).

- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

- Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Namibia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko.

- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im dichtbesiedelten Norden des Landes und in den Armenvierteln von Windhuk, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen Reisende sind in Regel davon nicht betroffen. Eine Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

- Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Gifttiere

Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Insgesamt sind Schlangenbisse jedoch ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten vor.

- Laufen Sie nachts nicht an den Beinen unbedeckt umher, da viele Schlangen nachtaktiv sind.

- Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig und ähnlich unübersichtliches Material.

- Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.

Zeckenübertragbare Erkrankungen

Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenstichen sind aus Namibia bekannt: Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Afrikanisches Zeckenbissfieber.

- Schützen Sie sich zur Vermeidung von durch Zecken übertragenen Erkrankungen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Zeckenstichen.

A frikanisches Zeckenbissfieber

Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber

Diese seltene hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen, u.U. kann es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in Gesundheitseinrichtungen zur Erkrankung kommen. Die Infektion geht mit hohem Fieber, ausgeprägtem Krankheitsgefühl und Blutungsneigung einher.

Anthrax

Gelegentlich kommt es im Nordosten / Caprivi wie in anderen tierreichen Gebieten des südlichen Afrikas zu Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Insbesondere Flusspferde und Büffel wie auch Nutztiere sind betroffen. Bei direktem Kontakt kann der Erreger auch für Menschen gefährlich sein (v.a. Farmarbeiter).

- Halten Sie sich bei Safaris von toten Tieren fern.

Weitere Gesundheitsgefahren

Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland.

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.

- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Globale Gesundheit e.V.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

- Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

- Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

- Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

(unverändert gültig seit: 11. Oktober 2019)