Mexiko: Wale und Kupferschlucht

Mexiko

Übersicht

Zwei grandiose Natur-Highlights auf einen Streich: Entdecken Sie die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt der mexikanischen Halbinsel Baja California und beobachten Sie Grauwale vor der Küste. Auf der anderen Seite des Golfs von Kalifornien erwartet Sie die Kupferschlucht: bis zu 1800 m tief, viermal so groß wie der Grand Canyon. Die berühmte "Chepe"-Bahn bringt Sie zu den spektakulärsten Aussichtspunkten.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Montag, 10.02.2020: Auf nach Mexiko

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug mit Lufthansa am frühen Nachmittag nach Mexiko-Stadt (nonstop, ca. 12 Std.). Ankunft am Abend (Ortszeit, Abendessen im Flugzeug) und Transfer zum Hotel.

2. Tag, Dienstag, 11.02.2020: Bienvenidos!

Zusammen mit unserer Studiosus-Reiseleiterin stimmen wir uns auf Mexiko ein und spazieren über den Zócalo, den Hauptplatz der Stadt, und zur Kathedrale. Danach lassen wir die trubelige Stadt hinter uns und fliegen am Nachmittag mit Aeromexico nach La Paz im Süden der Halbinsel Baja California, wo wir uns unser Abendessen schmecken lassen.

(F/A)

3. Tag, Mittwoch, 12.02.2020: Unterwegs in Baja California

Es zieht uns hinaus in die weiten Landschaften von Baja California mit ihrem ganz eigenen Charakter. Unterwegs sehen wir, was hier im "Kakteengarten Mexikos" wächst und gedeiht, und freuen uns auf unsere erste Tour mit offenen Booten auf der Lagune von Lopez Mateos. Um diese Jahreszeit sind hier die beeindruckenden, bis zu 15 Meter langen Grauwale unterwegs. Weiter geht es nach Loreto.

(F/A)

4. Tag, Donnerstag, 13.02.2020: Kakteen und Meer

Wir spazieren zwischen den riesigen Cardón-Kakteen, die zusammen mit dem tiefblauen Golf von Kalifornien und den weißen Stränden die Kulisse des heutigen Vormittags bilden. An der Bahía de Concepción gefällt es nicht nur uns, sondern auch zahlreiche Wasservögel fühlen sich hier wohl. Nach unserer Mittagspause an der Bucht geht es nach Santa Rosalia: Dem kleinen Städtchen ist noch immer anzusehen, dass es von einer französischen Bergbaugesellschaft gegründet worden ist. Am Abend sind wir in San Ignacio. Vier Übernachtungen.

(F/A)

5. Tag, Freitag, 14.02.2020: Auf Wal-Fahrt

Von San Ignacio aus fahren wir hinunter zur Westküste, zur Lagune San Ignacio, eine von drei Buchten, in denen die Grauwale sich im Winter paaren und ihre Jungen zur Welt bringen. Mit Panga-Booten geht es hinaus in die Lagune und wir halten Ausschau nach den majestätischen Tieren. Danach genießen wir in karger, einsamer Landschaft unser nicht ganz so karges Picknick, bevor wir nach San Ignacio zurückfahren.

(F/P)

6. Tag, Samstag, 15.02.2020: In der Sierra San Francisco

Es geht hinauf in die Berge: in die wild zerklüftete Felslandschaft der Sierra San Francisco. Weite Ausblicke über die Landschaft und ihre Canyons begleiten unsere Fahrt. Unser Ziel ist die Cueva del Ratón. In dieser Höhle begegnet uns die geheimnisvolle prähistorische Kultur der Halbinsel. Die Felsmalereien (UNESCO-Welterbe) zeigen Menschen, Antilopen und mythische Symbole.

(F/P)

7. Tag, Sonntag, 16.02.2020: Die Kinderstube der Wale

Ein drittes Mal geht es aufs Wasser und wir sind wieder zu Gast im Reich der Wale. Diesmal sind wir am Rand der Bucht von El Vizcaíno (UNESCO-Welterbe) unterwegs und erleben die riesigen Meeressäuger in einer Mischung aus (gegenseitiger) Neugier und Respekt. Nach einem Picknick in den Safrandünen von Guerrero Negro schauen wir uns in der bizarren Umgebung der großen Salzgewinnungsanlage um und fühlen uns wie auf einem anderen Planeten.

(F/P)

8. Tag, Montag, 17.02.2020: Missionen und Vulkane

Wir spazieren durch die Oasenstadt San Ignacio und besuchen die imposante Missionskirche. Auf der Fahrt Richtung Süden machen wir Halt in der Lavalandschaft am Vulkan Las Tres Virgenes, die wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Später genießen wir den Panoramablick über das Missionsstädtchen Mulegé, bevor wir abends wieder in Loreto eintreffen.

(F)

9. Tag, Dienstag, 18.02.2020: Von Loreto nach La Paz

Von Loreto, der ehemaligen Hauptstadt des spanischen Kalifornien, haben die Naturgewalten nicht viel übrig gelassen. In der restaurierten Missionskirche und dem kleinen Museum reisen wir gedanklich zurück zu den Anfängen der europäischen Besiedlung Kaliforniens. Am Nachmittag fahren wir zurück nach La Paz, wo wir einen Blick ins Regionalmuseum werfen. Zwei Übernachtungen.

(F/A)

10. Tag, Mittwoch, 19.02.2020: Besuch bei den Robben

Noch einmal fahren wir hinaus aufs Meer, diesmal in den Golf von Kalifornien, wo wir auf der kleinen Vulkaninsel Espiritu Santo die Kolonien der Seelöwen und Robben besuchen. Für unser Picknick suchen wir uns eine schöne Stelle an einem der Sandstrände, und wer möchte, geht mit den Seelöwen schwimmen. Und in La Paz besuchen wir das Walmuseum.

(F/A/P)

11. Tag, Donnerstag, 20.02.2020: Über den Golf von Kalifornien

Es bleibt Zeit für einen Bummel durch La Paz, das sich so friedlich und entspannt präsentiert, dass es seinem Namen alle Ehre macht. Dann verlassen wir die Halbinsel Baja California und setzen in ca. 6 Stunden mit der Fähre über aufs mexikanische Festland und beziehen unser nächstes Quartier in Los Mochis.

(F)

12. Tag, Freitag, 21.02.2020: Mit kolonialem Flair

Wir fahren ein Stück weiter ins Landesinnere und gönnen uns einen gemütlichen Tag im hübschen Kolonialstädtchen El Fuerte, das wir auf einem ausgedehnten Spaziergang entdecken.

(F)

13. Tag, Samstag, 22.02.2020: "Chepe" - die erste Etappe

Wir starten zu unserer ersten Etappe auf der Fahrt mit der berühmten "Chepe"-Bahn: Hinter El Fuerte beginnt der Zug bald, sich durch atemberaubende Schluchten zu winden, fährt über Brücken und durch Tunnel, deren Anlage eine beeindruckende bauliche Leistung ist. Vom Tropenklima der Küste wechseln wir in die gemäßigte Luft der Bergwelt. Unser Quartier beziehen wir heute in Posada Barrancas. Zwei Übernachtungen.

(F/M/A)

14. Tag, Sonntag, 23.02.2020: In der Kupferschlucht

Vom Cerro del Gallego schauen wir in die gewaltige Urique-Schlucht: 1800 m fällt unser Blick in die Tiefe. Danach setzen wir unsere spektakuläre Bahnfahrt fort und erreichen Posada Barrancas. Hier sind wir mitten in der Welt der Schluchten, darunter auch die berühmteste, die der Gegend den Namen gegeben hat: die Kupferschlucht. Eine kurze Wanderung bringt uns zu ersten Panoramapunkten. Unterwegs besuchen wir eine Rarámuri-Familie, die uns das traditionelle Kunsthandwerk ihres Volkes vorstellt: feine Flechtarbeiten aus Agavenfasern und Kiefernnadeln.

(F/M/A)

15. Tag, Montag, 24.02.2020: "El Chepe" zum Dritten

An den spektakulären Ausblicken auf den Kupfercanyon können wir uns gar nicht satt sehen! Mit einer Seilbahn fahren wir mitten hinein in das Schluchtensystem - der Höhepunkt unserer Besichtigungen dieser einzigartigen Landschaft! Dann steigen wir ein letztes Mal in den Zug und "El Chepe" bringt uns nach Creel. Die ehemalige Holzfällerstadt hat sich zum touristischen Zentrum der Gegend gemausert und wir lassen den Tag mit einem Bummel durch den lebendigen Ort ausklingen.

(F/A)

16. Tag, Dienstag, 25.02.2020: Bei den Rarámuri

Auf unserem Ausflug in die Umgebung besuchen wir eine Wohnhöhle der Rarámuri, einem der letzten ursprünglich lebenden Völker Mexikos. Wir schauen im "Tal der Pilze" und im "Tal der Frösche" vorbei, die ihre Namen den eigenwilligen Felsskulpturen verdanken, und bewundern das tiefe Blau des Arareko-Sees. Auf der Weiterfahrt machen wir Halt an einer Käserei der rund um Cuauhtemoc lebenden Mennoniten, bevor wir unsere letzte Station erreichen: die Stadt Chihuahua.

(F/A)

17. Tag, Mittwoch, 26.02.2020: Abschied von Mexiko

Auf den Spuren des Revolutionärs Pancho Villa bummeln wir durch Chihuahua, bevor wir am Nachmittag zurückfliegen nach Mexiko-Stadt. Haben Sie sich für eine Verlängerung entschieden? Ansonsten geht es per Nachtflug wieder zurück nach Frankfurt (nonstop, ca. 10,5 Std.).

(F)

18. Tag, Donnerstag, 27.02.2020: Zurück in Europa

Landung am Nachmittag in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Orten.

F: Frühstück A: Abendessen P: Picknick M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Gudrun Sievers M.A.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 16.7.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnanreise zum/vom Abflugsort 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Mexiko-Stadt und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit Aeromexico lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 180 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage), an den Kupferschluchten in Kleinbussen
  • 16 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und teilweise mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, ein Mittagessen im Hotel, 7 Abendessen in Hotels und 2 Abendessen in typischen Restaurants
  • 5 Picknicks am 5., 6., 7., 10. und 14. Tag
  • Bahnfahrten mit "El Chepe" von Divisadero Barrancas und von El Fuerte nach Creel
  • Fährpassage von Pichilingue nach Topolobampo
  • 4 Bootsausflüge lt. Reiseverlauf
  • Seilbahnfahrt zum Piedra Volada
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: örtliche Führer, Eintrittsgelder, Studiosus-Audioset, Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-, Bahnfahrten- und Bootsfahrten

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Mexiko einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Die Touristenkarte für Mexiko erhalten Sie im Flugzeug vor der Landung.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels in Mexiko sind teilweise anders als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm

- niedrige Fensterbrüstungen

- ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

- teilweise nicht ausreichend beleuchtete Außenanlagen und Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Mexiko zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Mexiko. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .

Reisen durch Mexiko verlaufen in der Regel ohne Probleme. Dennoch können soziale und politische Spannungen gelegentlich zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese verlaufen meist friedlich und richten sich nicht gegen Touristen. Da wir aus Sicherheitsgründen Protestaktionen und Straßenblockaden weiträumig meiden, können in Einzelfällen blockierte Straßen Verzögerungen und kurzfristige Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf erforderlich machen.

Die auch im Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes erwähnten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Drogenmafia konzentrieren sich auf den Norden Mexikos und hier insbesondere auf die Grenzregion zu den USA. In den von uns besuchten Regionen haben sie bisher nicht zu einer Gefährdung von Touristen geführt.

In vielen Teilen Mexikos besteht - vor allem nach Einbruch der Dunkelheit - eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Wir verzichten daher auf längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. Da es auf einzelnen Überlandstrecken in Mexiko in der Vergangenheit auch tagsüber Überfälle auf parkende Busse gegeben hat, haben wir unsere Buspartner und Reiseleiter angewiesen, auf bestimmten Strecken außerhalb bewachter Parkplätze nicht mehr anzuhalten. Dies gilt insbesondere für Fotostopps!

Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir derzeit nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Unverändert gültig seit: 5. April 2019

Sicherheitshinweis

Mexiko

Unverändert gültig seit: 5. April 2019

Aktuelle Hinweise

Es mehren sich bewaffneten Auseinandersetzungen krimineller Banden in verschiedenen Landesteilen Mexikos, inzwischen auch häufiger an Reisezielen internationaler Touristen. Reisende sind Zeugen dieser Auseinandersetzungen geworden und in Einzelfällen auch verletzt worden. Nach einer Reihe gewaltsamer Überfälle wurde der Polizeischutz in öffentlichen Bussen in der Hauptstadt Mexiko-Stadt erhöht, ein Restrisiko besteht jedoch fort, siehe auch Kriminalität.

Im Zusammenhang mit der Migration von Mittelamerikanern nach und durch Mexiko muss mit Behinderungen und vereinzelten gewalttätigen Auseinandersetzungen im Umfeld von Migrantengruppen, insbesondere an den Grenzübergängen zu Guatemala und den USA, gerechnet werden. Reisende sollten sich über die Lage in den jeweiligen Grenzregionen informiert halten, sich dort besonders umsichtig bewegen, Menschenansammlungen meiden und den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge leisten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Von Reisen in folgende Regionen und Städte wird dringend abgeraten:

- Grenzregion zu den USA. Der Aufenthalt dort sollte sich auf das für die Ein- oder Ausreise erforderliche Minimum beschränken

- Bundesstaat Tamaulipas

- Bundesstaat Sinaloa, mit Ausnahme von Mazatlán, dort Zona Dorada und historisches Zentrum, bei direkter An- und Abreise per Flugzeug sowie Los Mochis/ Bahnstrecke des „El Chepe

- Bundesstaat Colima, mit Ausnahme von Manzanillo, bei Anreise per Schiff oder Flugzeug

- Bundesstaat Guerrero, mit Ausnahme von Ixtapa-Zihuatanejo, bei Anreise per Flugzeug sowie der Stadt Taxco, sofern An- und Abreise bei Tageslicht erfolgt.

Zu besonderer Vorsicht wird geraten:

- bei Überlandfahrten

- bei Reisen in die Bundesstaaten Guanajuato, Puebla und Veracruz

- bei Besuchen in den Bezirken Tepito, Doctores, Lagunilla, Venustiano Carranza, Gustavo A. Madero und Iztapalapa von Mexiko-Stadt

Die Sicherheitslage in weiten Teilen Mexikos verschlechtert sich stetig. Gewaltdelikte, als Folge der hohen, zunehmenden und weit verbreiteten Allgemeinkriminalität sind an der Tagesordnung, aber auch Raubüberfälle, Entführungen, Tötungsdelikte und Racheakte im Zusammenhang mit der Organisierten Kriminalität finden zunehmend an zentralen Orten und am helllichten Tag statt, vor allem aber nachts im Umfeld von Diskotheken, Bars und Restaurants. Dabei können auch Unbeteiligte zu Schaden kommen. Aufgrund der in Mexiko weit verbreiteten Präsenz von Angehörigen der Organisierten Kriminalität ist die Sicherheitslage in einigen Bundesstaaten sehr kritisch, in einer Reihe von anderen angespannt.

Kriminalität

In ganz Mexiko wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Häufigste Verbrechen sind Diebstähle, Raubüberfälle und vorübergehende Entführungen. Polizeikräfte oder uniformiertes Sicherheitspersonal bzw. Kriminelle, die sich als solche ausgeben, können grundsätzlich an Straftaten beteiligt sein. Bei unbekannten Anrufern sollten Reisende zurückhaltend mit persönlichen Informationen sein. Im Falle von “virtuellen Entführungen„ sollte Ruhe bewahrt und versucht werden, auf anderem Wege Kontakt mit dem vermeintlich entführten Angehörigen herzustellen.

Gewalt gegen Frauen hat nicht zuletzt in den Touristenregionen zugenommen. Frauen sollten daher insbesondere nachts und in einsamen Gebieten nicht allein unterwegs sein. Sexuelle Übergriffe sollten umgehend bei der nächstgelegenen Dienststelle des “Ministerio Público„ (Staatsanwaltschaft) zur Anzeige gebracht werden. Zuletzt wurden gehäuft Vorfälle, auch Entführungsversuche, in der Metro von Mexiko-Stadt bekannt.

Es wird dringend davon abgeraten, Gegenwehr zu leisten. Schusswaffen sind weit verbreitet, ihr Einsatz erfolgt oft hemmungslos. Dies gilt auch bei Autodiebstahl im stehenden Verkehr, dem sogenannten Car-napping und bei Überfällen in öffentlichen Bussen. Hier werden erfahrungsgemäß selbst verbale Entgegnungen brutal beantwortet.

Überlandfahrten sollten landesweit nur tagsüber und über mautpflichtige Autobahnen erfolgen. Zwischenstopps sollten dabei auf das notwendige Minimum beschränkt bleiben. Es sollte nur an belebten Rastplätzen und Tankstellen Halt gemacht werden. Das gilt auch, wenn am Straßenrand die Bitte um Pannenhilfe signalisiert wird. Es ist besser, die Polizei an der nächsten Polizeiwache oder Tankstelle über den Notfall zu unterrichten.

Von Fahrten als Anhalter und auf die Mitnahme von Anhaltern wird dringend abgeraten.

Bei Aufenthalten in den großen Badeorten wird empfohlen, Stadtzentren nicht nach Einbruch der Dunkelheit zu besuchen, sondern dann vorzugsweise auf Unterhaltungsangebote in geschützten Hotelanlagen zurückzugreifen. Reisen und Besuche in Gruppen bieten meist mehr Sicherheit als Besuche ohne jede Begleitung. Organisierte und geführte Touren berücksichtigen in der Regel bestehende Sicherheitsrisiken. Von Aufenthalten in verlassenen Gegenden und Stadtvierteln wird grundsätzlich abgeraten.

Bei Wanderungen in Naturschutzgebieten, z.B. bei Vulkanbesteigungen, besteht die Gefahr von Raubüberfällen. Reisende sollten sich vorab gut über das Zielgebiet informieren und möglichst in größeren Gruppen unterwegs sein.

Fahrzeuge sollten nur mit geschlossenen Fenstern und verriegelten Türen gefahren und nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Wegen der hohen Einbruchgefahr sollte kein Gepäck sichtbar im Fahrzeug verbleiben.

Zu Urlaubsreisen mit dem Wohnmobil/Campingwagen kann wegen der ungenügenden Zahl von bewachten Campingplätzen nicht geraten werden.

Auf auffälligen Schmuck sollte verzichtet und Geld und Wertsachen nur im erforderlichen Umfang mitgenommen werden. Diese sollten nicht sichtbar am Körper getragen werden. Wichtige Dokumente (Reisepass, Flugticket, etc.) sollten in der Unterkunft sicher deponiert, bei Ausflügen Kopien z.B. auf mobilen Geräten mitgeführt werden.

Innenpolitische Lage

In vielen Regionen kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und der Organisierten Kriminalität. Besonders ausgeprägt ist die Gewalt in den nördlichen und westlichen Bundesstaaten entlang der Pazifikküste, sowie in Großstädten wie Tijuana, Acapulco, Victoria, Ciudad Juárez, Irapuato, Cancún, Culiacán, Uruapan, Obregón, Coatzacoalcos, Celaya, Ensenada, Tepic oder Reynosa. Auch in den an Mexiko-Stadt angrenzenden Gemeinden des Estado de México nimmt die Zahl der Gewaltdelikte weiter zu. Auch wohlhabende Stadtviertel der mexikanischen Großstädte sind immer häufiger von gewalttätigen Vorfällen, mit teils erheblichen Beeinträchtigungen oder Verletzungen von Anwohnern, betroffen.

Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Drogenhändlerbanden oder Benzindieben sind vielerorts an der Tagesordnung. Dabei werden gegnerische Bandenmitglieder brutal ermordet, auf Unbeteiligte wird keine Rücksicht genommen. Insoweit bieten auch öffentliche und frequentierte Orte nicht immer Sicherheit.

Politische Demonstrationen können in gewaltsame Auseinandersetzungen umschlagen und sollten daher gemieden werden. Dabei kann es landesweit zu Blockaden der Hauptverkehrsverbindungen durch Demonstranten kommen, die mitunter gewaltsam aufgelöst werden.

Naturkatastrophen

In Mexiko ist wie in der gesamten Region von Mai bis November Hurrikan-Saison.

Reisende müssen in dieser Zeit an allen Küsten Mexikos mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die lokalen Wettervorhersagen z.B. auf der Webseite des zuständigen National Hurricane Center zu verfolgen, die Hinweise der lokalen Behörden wie der Protección Civil und die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Mexiko liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es des Öfteren und zum Teil schweren Erdbeben sowie vulkanischen Aktivitäten kommt.

Besonders gefährdet sind die auf dem ehemaligen Seegrund liegenden älteren Stadtviertel von Mexiko-Stadt, sowie die Stadtteile Condesa und Roma. Der Großraum Mexiko-Stadt und die besonders erdbebengefährdeten Bundesstaaten an der Pazifikküste waren bisher immer nur in Teilen betroffen. Die Behörden evakuieren daher vorrangig in sichere Zonen des Hochtals von Mexiko-Stadt bzw. in sichere Zonen des betroffenen Bundesstaates.

Der Vulkan Popocatépetl ist seit 1994 wieder verstärkt aktiv. Es gilt eine Sperrzone von 12 km um den Krater. Tagesaktuelle Verhaltenshinweise und Warnstufen finden sich auf der Webseite des mexikanischen Zivilschutzes (http://www.cenapred.gob.mx/es/Instrumentacion/InstVolcanica/MVolcan/).

Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam und die Webseite der Botschaft Mexiko-Stadt.

Den Anweisungen der mexikanischen Behörden im Krisenfall ist Folge zu leisten.

Einen Überblick über Gefährdungen durch Naturkatastrophen bietet der “nationale Risikoatlas„ (www.atlasnacionalderiesgos.gob.mx).

Naturereignisse können kurzfristig zu Einschränkungen im Flugverkehr führen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Mexiko

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Mexiko mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica (Erreger: p. falciparum) nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Es besteht ganzjährig ein mittleres Übertragungs-Risiko (p. falciparum < 1%) in ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 m Höhe in den südlichen Grenzregionen bzw. ein minimales Risiko in anderen Gebieten.

Als malariafrei gelten neben Höhenlagen (ca. >1.000m) größere Städte und die Halbinsel Yucatan. Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall das Mitführen einer Notfall-Medikation („Standby“) mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll, z. B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.

Dengue-Fieber

Dengue wird in vielen Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, siehe Expositionsprophylaxe.

Chikungunya

Die ebenso von Aedes Mücken übertragene Chikungunya- Virusinfektion breitet sich seit Januar 2014 in der gesamten Region aus. Mit einer weiteren Zunahme der Häufigkeit ist zu rechnen. Die Krankheit zeigt ein ähnliches Symptombild wie das Dengue-Fieber, schwerwiegende Komplikationen sind jedoch noch seltener, siehe Merkblatt Chikungunya.

Leishmaniasis

Die kutane und mukokutane Form kommt in vielen Teilen des Landes vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

- Tragen körperbedeckender heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden),

- Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel (Repellents) auf alle freien Körperstellen, ganztägig (Dengue, Zika) und in den Abendstunden und nachts (Malaria)

- Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

In Mexiko kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

HIV / AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden, siehe auch Merkblatt Cholera.

Ebenso werden in Yucatan (inklusive der Riviera Maya) auch andere Durchfallerkrankungen wie der durch eine Darmparasiten fäkal-oral übertragenen Cyclosporiasis beobachtet.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht

gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung

Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Gebieten Mexikos häufig nicht mit in Deutschland herrschenden technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen.

Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die auch einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen!) sowie für Medikamente müssen insbesondere im privaten Sektor in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

Eine Liste von Krankenhäusern und Ärzten bietet die Regionalarztstelle der deutschen Botschaft in Mexiko.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/Tropenmediziner/*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

Unverändert gültig seit: 5. April 2019