Mexiko: Wale und Kupferschlucht

Mexiko

Übersicht

Zwei grandiose Natur-Highlights auf einen Streich: Entdecken Sie die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt der mexikanischen Halbinsel Baja California und beobachten Sie Grauwale vor der Küste. Auf der anderen Seite des Golfs von Kalifornien erwartet Sie die Kupferschlucht: bis zu 1800 m tief, viermal so groß wie der Grand Canyon. Die berühmte "Chepe"-Bahn bringt Sie zu den spektakulärsten Aussichtspunkten.

Route

1. Tag, Montag, 22.01.2018: Auf nach Mexiko

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug mit Lufthansa am frühen Nachmittag nach Mexiko-Stadt (nonstop, ca. 12 Std.). Ankunft am Abend Ortszeit (Abendessen im Flugzeug) und Transfer zum Hotel.

2. Tag, Dienstag, 23.01.2018: Bienvenidos!

Zusammen mit unserem Studiosus-Reiseleiter stimmen wir uns auf Mexiko ein und spazieren über den Zócalo, den Hauptplatz der Stadt, und zur Kathedrale. Danach lassen wir die trubelige Stadt hinter uns und fliegen am Nachmittag mit Aeromexico nach La Paz im Süden der Halbinsel Baja California, wo wir uns unser Abendessen schmecken lassen.

3. Tag, Mittwoch, 24.01.2018: Unterwegs in Baja California

Es zieht uns hinaus in die weiten Landschaften von Baja California mit ihrem ganz eigenen Charakter. Unterwegs sehen wir, was hier im "Kakteengarten Mexikos" wächst und gedeiht, und freuen uns auf unsere erste Tour mit offenen Booten auf der Lagune von Lopez Mateos. Um diese Jahreszeit sind hier die beeindruckenden, bis zu 15 Meter langen Grauwale unterwegs. Weiter geht es nach Loreto.

4. Tag, Donnerstag, 25.01.2018: Kakteen und Meer

Wir spazieren zwischen den riesigen Cardón-Kakteen, die zusammen mit dem tiefblauen Golf von Kalifornien und den weißen Stränden die Kulisse des heutigen Vormittags bilden. An der Bahía de Concepción gefällt es nicht nur uns, sondern auch zahlreiche Wasservögel fühlen sich hier wohl. Nach unserer Mittagspause an der Bucht geht es nach Santa Rosalia: Dem kleinen Städtchen ist noch immer anzusehen, dass es von einer französischen Bergbaugesellschaft gegründet worden ist. Am Abend sind wir in San Ignacio. Vier Übernachtungen.

5. Tag, Freitag, 26.01.2018: Auf Wal-Fahrt

Von San Ignacio aus fahren wir hinunter zur Westküste, zur Lagune San Ignacio, eine von drei Buchten, in denen die Grauwale sich im Winter paaren und ihre Jungen zur Welt bringen. Mit Panga-Booten geht es hinaus in die Lagune und wir halten Ausschau nach den majestätischen Tieren. Danach genießen wir in karger, einsamer Landschaft unser nicht ganz so karges Picknick, bevor wir nach San Ignacio zurückfahren.

6. Tag, Samstag, 27.01.2018: In der Sierra San Francisco

Es geht hinauf in die Berge: in die wild zerklüftete Felslandschaft der Sierra San Francisco. Weite Ausblicke über die Landschaft und ihre Canyons begleiten unsere Fahrt. Unser Ziel ist die Cueva del Ratón. In dieser Höhle begegnet uns die geheimnisvolle prähistorische Kultur der Halbinsel. Die Felsmalereien (UNESCO-Welterbe) zeigen Menschen, Antilopen und mythische Symbole.

7. Tag, Sonntag, 28.01.2018: Die Kinderstube der Wale

Ein drittes Mal geht es aufs Wasser und wir sind wieder zu Gast im Reich der Wale. Diesmal sind wir am Rand der Bucht von El Vizcaíno (UNESCO-Welterbe) unterwegs und erleben die riesigen Meeressäuger in einer Mischung aus (gegenseitiger) Neugier und Respekt. Nach einem Picknick in den Safrandünen von Guerrero Negro schauen wir uns in der bizarren Umgebung der großen Salzgewinnungsanlage um und fühlen uns wie auf einem anderen Planeten.

8. Tag, Montag, 29.01.2018: Missionen und Vulkane

Wir spazieren durch die Oasenstadt San Ignacio und besuchen die imposante Missionskirche. Auf der Fahrt Richtung Süden machen wir Halt in der Lavalandschaft am Vulkan Las Tres Virgenes, die wir auf einer kurzen Wanderung erkunden. Später genießen wir den Panoramablick über das Missionsstädtchen Mulegé, bevor wir abends wieder in Loreto eintreffen.

9. Tag, Dienstag, 30.01.2018: Von Loreto nach La Paz

Von Loreto, der ehemaligen Hauptstadt des spanischen Kalifornien, haben die Naturgewalten nicht viel übrig gelassen. In der restaurierten Missionskirche und dem kleinen Museum reisen wir gedanklich zurück zu den Anfängen der europäischen Besiedlung Kaliforniens. Am Nachmittag fahren wir zurück nach La Paz, wo wir einen Blick ins Regionalmuseum werfen. Zwei Übernachtungen.

10. Tag, Mittwoch, 31.01.2018: Besuch bei den Robben

Noch einmal fahren wir hinaus aufs Meer, diesmal in den Golf von Kalifornien, wo wir auf der kleinen Vulkaninsel Espiritu Santo die Kolonien der Seelöwen und Robben besuchen. Für unser Picknick suchen wir uns eine schöne Stelle an einem der Sandstrände, und wer möchte, geht mit den Seelöwen schwimmen. Und in La Paz besuchen wir das Walmuseum.

11. Tag, Donnerstag, 01.02.2018: Über den Golf von Kalifornien

Es bleibt Zeit für einen Bummel durch La Paz, das sich so friedlich und entspannt präsentiert, dass es seinem Namen alle Ehre macht. Dann verlassen wir die Halbinsel Baja California und setzen in ca. 6 Stunden mit der Fähre über aufs mexikanische Festland und beziehen unser nächstes Quartier in Los Mochis.

12. Tag, Freitag, 02.02.2018: Mit kolonialem Flair

Wir fahren ein Stück weiter ins Landesinnere und gönnen uns einen gemütlichen Tag im hübschen Kolonialstädtchen El Fuerte, das wir auf einem ausgedehnten Spaziergang entdecken.

13. Tag, Samstag, 03.02.2018: "Chepe" - die erste Etappe

Wir starten zu unserer ersten Etappe auf der Fahrt mit der berühmten "Chepe"-Bahn: Hinter El Fuerte beginnt der Zug bald, sich durch atemberaubende Schluchten zu winden, fährt über Brücken und durch Tunnel, deren Anlage eine beeindruckende bauliche Leistung ist. Vom Tropenklima der Küste wechseln wir in die gemäßigte Luft der Bergwelt. Am Nachmittag bummeln wir durch Cerocahui, einen Missionsort der Jesuiten.

14. Tag, Sonntag, 04.02.2018: In der Kupferschlucht

Vom Cerro del Gallego schauen wir in die gewaltige Urique-Schlucht: 1800 m fällt unser Blick in die Tiefe. Danach setzen wir unsere spektakuläre Bahnfahrt fort und erreichen Posada Barrancas. Hier sind wir mitten in der Welt der Schluchten, darunter auch die berühmteste, die der Gegend den Namen gegeben hat: die Kupferschlucht. Eine kurze Wanderung bringt uns zu ersten Panoramapunkten. Unterwegs besuchen wir eine Rarámuri-Familie, die uns das traditionelle Kunsthandwerk ihres Volkes vorstellt: feine Flechtarbeiten aus Agavenfasern und Kiefernnadeln.

15. Tag, Montag, 05.02.2018: "El Chepe" zum Dritten

An den spektakulären Ausblicken auf den Kupfercanyon können wir uns gar nicht satt sehen! Mit einer Seilbahn fahren wir mitten hinein in das Schluchtensystem - der Höhepunkt unserer Besichtigungen dieser einzigartigen Landschaft! Dann steigen wir ein letztes Mal in den Zug und "El Chepe" bringt uns nach Creel. Die ehemalige Holzfällerstadt hat sich zum touristischen Zentrum der Gegend gemausert und wir lassen den Tag mit einem Bummel durch den lebendigen Ort ausklingen.

16. Tag, Dienstag, 06.02.2018: Bei den Rarámuri

Auf unserem Ausflug in die Umgebung besuchen wir eine Wohnhöhle der Rarámuri, einem der letzten ursprünglich lebenden Völker Mexikos. Wir schauen im "Tal der Pilze" und im "Tal der Frösche" vorbei, die ihre Namen den eigenwilligen Felsskulpturen verdanken, und bewundern das tiefe Blau des Arareko-Sees. Auf der Weiterfahrt machen wir Halt an einer Käserei der rund um Cuauhtemoc lebenden Mennoniten, bevor wir unsere letzte Station erreichen: die Stadt Chihuahua.

17. Tag, Mittwoch, 07.02.2018: Abschied von Mexiko

Auf den Spuren des Revolutionärs Pancho Villa bummeln wir durch Chihuahua, bevor wir am Nachmittag zurückfliegen nach Mexiko-Stadt. Haben Sie sich für eine Verlängerung entschieden? Ansonsten geht es per Nachtflug wieder zurück nach Frankfurt (nonstop, ca. 10,5 Std.).

18. Tag, Donnerstag, 08.02.2018: Zurück in Europa

Landung am Nachmittag in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
6490(ca. 7466 CHF)
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, Luxemburg, München, Münster, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Gudrun Sievers M.A.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 17.10.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnanreise zum/vom Abflugsort 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Mexiko-Stadt und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit Aeromexico lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage), an den Kupferschluchten in Kleinbussen
  • 16 Übernachtungen mit Frühstück
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • 7 Abendessen vom 2. bis 4., am 9., 10., 15. und 16. Tag, Vollpension am 13. und 14. Tag
  • 4 Picknicks am 5. bis 7. und 10. Tag
  • Bahnfahrt mit "El Chepe" von El Fuerte nach Creel
  • Fährpassage von La Paz nach Topolobampo
  • 4 Bootsausflüge lt. Reiseverlauf
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: örtliche Führer, Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Mexiko einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Die Touristenkarte für Mexiko erhalten Sie im Flugzeug vor der Landung.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Eventuell anfallende Visagebühren sind nicht im Reisepreis enthalten.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels in Mexiko sind teilweise anders als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm

- niedrige Fensterbrüstungen

- ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

- teilweise nicht ausreichend beleuchtete Außenanlagen und Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Mexiko zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Mexiko. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .

Reisen durch Mexiko verlaufen in der Regel ohne Probleme. Dennoch können soziale und politische Spannungen gelegentlich zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese verlaufen meist friedlich und richten sich nicht gegen Touristen. Da wir aus Sicherheitsgründen Protestaktionen und Straßenblockaden weiträumig meiden, können in Einzelfällen blockierte Straßen Verzögerungen und kurzfristige Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf erforderlich machen.

Die auch im Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes erwähnten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Drogenmafia konzentrieren sich auf den Norden Mexikos und hier insbesondere auf die Grenzregion zu den USA. In den von uns besuchten Regionen haben sie bisher nicht zu einer Gefährdung von Touristen geführt.

In vielen Teilen Mexikos besteht - vor allem nach Einbruch der Dunkelheit - eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Wir verzichten daher auf längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. Da es auf einzelnen Überlandstrecken in Mexiko in der Vergangenheit auch tagsüber Überfälle auf parkende Busse gegeben hat, haben wir unsere Buspartner und Reiseleiter angewiesen, auf bestimmten Strecken außerhalb bewachter Parkplätze nicht mehr anzuhalten. Dies gilt insbesondere für Fotostopps!

Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir derzeit nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Unverändert gültig seit: 27. September 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Mexiko

Unverändert gültig seit: 27. September 2017

Aktuelle Hinweise

Am 19. September 2017 ereignete sich im Osten des Bundesstaates Puebla rund 120 km südöstlich von Mexiko-Stadt ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1, das zahlreiche Todesopfer und erhebliche Sachschäden in den Bundesstaaten Puebla, Morelos, Guerrero und dem Estado de México mit der Hauptstadt Mexiko-Stadt verursachte. Für Mexiko-Stadt wurde der Notstand ausgerufen. Auch der internationale Flughafen Mexico City musste kurzfristig geschlossen werden, ist aber wieder in Betrieb.

Lokale Behörden stellen Schutzräume für Betroffene zur Verfügung, Informationen hierzu erteilt die Proteccion Civil.

Zuvor gab es am 8. September 2017 ein schweres Erdbeben der Stärke 8,2 vor der Küste von Chiapas im Pazifik, das auch zu Sachschäden und Todesopfern im Süden Mexikos führte.

Am 23. September 2017 kam es zu einem weiteren Erdbeben der Stärke 6,4 im Süden des Bundesstaates Oaxaca mit Nachbeben.

Es kann in Mexiko-Stadt und in den betroffenen Regionen jederzeit zu stärkeren Nachbeben, einstürzenden Gebäuden, heftigen Regenfällen mit Überflutungen und Erdrutschen kommen.

Reisende werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen und die Hinweise unter Naturkatastrophen zu beachten. Vom Betreten beschädigter oder einsturzgefährdeter Gebäude wird dringend gewarnt. Insbesondere sollte man sich nicht in der Nähe von beschädigten mehrstöckigen Gebäuden aufhalten, denn es besteht nach wie vor Einsturzgefahr.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Von nicht zwingend notwendigen Reisen in den Bundesstaat Tamaulipas wird dringend abgeraten.

Von Reisen in ländliche Gebiete der Bundesstaaten Guerrero, Michoacán und Jalisco wird ebenfalls dringend abgeraten. Dort kommt es häufiger zu Ausschreitungen und bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der Organisierten Kriminalität, Sicherheitskräften und Bürgerwehren.

Auch von der Benutzung der Küstenstraße zwischen Acapulco (Guerrero) und Manzanillo (Colima) wird aus diesem Grund dringend abgeraten.

Überlandfahrten in die Städte und Touristenzonen der Bundesstaaten Guerrero und Jalisco sollten nur tagsüber und nur direkt über die Autobahn erfolgen.

In der Vergangenheit kam es auch in Touristengebieten, wiederholt auch in Acapulco, zu den oben beschriebenen Auseinandersetzungen. Weitere Zwischenfälle dieser Art sind nicht auszuschließen.

Landesweit kann es immer wieder zu Blockaden der Hauptverkehrsverbindungen durch Demonstranten kommen, die u.U. auch gewaltsam aufgelöst werden.

Kriminalität

Aufgrund weit verbreiteter Kriminalität und der in einer Reihe von Bundesstaaten angespannten Sicherheitslage, sollten die empfohlenen Verhaltensregeln strikt eingehalten und ggf. zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

In einigen Fällen sind auch Polizeikräfte bzw. uniformiertes Sicherheitspersonal an Straftaten beteiligt bzw. Kriminelle, die sich als solche ausgeben. Die Gewalt erstreckt sich von Raubüberfällen über Entführungen bis hin zu Tötungsdelikten. In vielen Regionen kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und der Organisierten Kriminalität. Die Gewalt ist besonders ausgeprägt in nördlichen Bundesstaaten wie beispielsweise Tamaulipas, Coahuila, Chihuahua, Nuevo León, aber auch in Zacatecas, Durango, Sinaloa, Michoacán, Guerrero und Morelos. Betroffen sind insbesondere Großstädte wie Tijuana, Ciudad Juárez, Reynosa, Matamoros, Tampico, Acapulco und Torreón. Auch in den an Mexiko-Stadt angrenzenden Gemeinden des Estado de México sowie in den Bundesstaaten Puebla und Veracruz hat die Zahl der Gewaltdelikte weiter zugenommen.

Die Gewalt beschränkt sich keineswegs auf diese genannten Orte, auch an der Riviera Maya nehmen Aktivitäten der Organisierten Kriminalität zu.

Reisenden wird insbesondere in Bars und Diskotheken zu besonderer Vorsicht und absoluter Zurückhaltung von Drogen geraten, siehe auch strafrechtliche Vorschriften.

Verbreitet sind auch virtuelle Entführungen oder Erpressungen, in denen eine Entführung oder ein Unfall eines Angehörigen nur vorgetäuscht wird. Bei unbekannten Anrufern sollten Reisende zurückhaltend mit persönlichen Informationen sein, Ruhe bewahren und versuchen auf anderem Wege mit dem betreffenden Angehörigen einen Kontakt herzustellen.

Gewalt gegen Frauen hat, auch in den Touristenregionen, zugenommen. Frauen sollten, insbesondere nachts und in einsamen Gebieten, nicht allein unterwegs sein. Sexuelle Übergriffe sollten umgehend bei der nächstgelegenen Dienststelle des ¿Ministerio Público¿ (Staatsanwaltschaft) zur Anzeige gebracht werden.

Personen, die einen längeren, nicht rein touristischen Aufenthalt in Mexiko planen (insbes. im Rahmen von Freiwilligendiensten) wird geraten, sich im Vorfeld an die deutsche Botschaft Mexiko zu wenden.

Reisen über Land

Es wird empfohlen, die Ruinen in Teotihuacan, bei Mexiko-Stadt, nicht mit Linienbussen zu besuchen, sondern Touristenbusse dorthin zu nutzen. Sofern eine Reise in die nördlichen und mittleren Landesteile erforderlich ist, ist es ratsam, sich vor Ort über erforderliche Verhaltensmaßnahmen zu erkundigen, wie beispielsweise über bestimmte Stadtteile, die man insbesondere nachts meiden sollte.

Wegen der erhöhten Unfall- und Überfallgefahr wird dringend dazu geraten, nur während des Tages zu reisen und Nachtfahrten - auch mit dem Bus - zu vermeiden. Zudem sollte, auch bei Fahrten auf Autobahnen, nur Halt an belebten Rastplätzen und Tankstellen gemacht werden. Stopps an kleinen Haltebuchten sollten vermieden werden. Bei Überlandfahrten wird empfohlen, auf keinen Fall anzuhalten, wenn am Straßenrand die Bitte um Pannenhilfe signalisiert wird. In solchen Fällen informieren Reisende besser die Polizei an der nächsten Polizeiwache oder Tankstelle über den Notfall.

Auf Fahrten als Anhalter und auf die Mitnahme von Anhaltern sollten Reisende unbedingt verzichten.

Insbesondere während der Ferienzeiten kann es zu öffentlichkeitswirksamen Sperrungen der Hauptverkehrsstraßen durch Demonstranten kommen. Die Weiterfahrt wird zum Teil gegen ein ¿Wegegeld¿ gestattet. Von Diskussionen über dessen Rechtmäßigkeit wird abgeraten. Eine Übersicht über aktuelle Verkehrsblockaden findet sich z.B. unter https://ret.io/c/ .

Vorsicht ist - außer an touristischen Hotspots - beim Fotografieren geboten. Insbesondere die indigene Bevölkerung schätzt dieses nicht, auch nicht, wenn keine Personen direkt aufgenommen werden. Im Zweifelsfall vor dem Fotografieren eine Bitte um Erlaubnis signalisieren.

Individualreisen in entlegene Gebiete sollten nicht ohne professionelle Führung unternommen werden. Es sollte generell darauf geachtet werden, dass der Reiseleiter oder Fremdenführer im Besitz eines offiziellen Ausweises von SECTUR (mexikanisches Tourismusministerium) ist. Bei Wanderungen in Naturschutzgebieten, z.B. Vulkanbesteigungen, besteht die Gefahr von Raubüberfällen. Reisende sollten sich vorab gut über das Zielgebiet informieren und möglichst in größeren Gruppen unterwegs sein.

Zu Urlaubsreisen mit Wohnmobil/Campingwagen kann wegen der ungenügenden Zahl von bewachten Campingplätzen nicht geraten werden.

Weitere Hinweise zur Sicherheit:

- Opfer eines Überfalls sollten keinerlei Gegenwehr leisten, da die Täter sofort von Waffen Gebrauch machen!

- Auf auffälligen (Mode-) Schmuck sollte verzichtet und Geld und Wertsachen nur im erforderlichen Umfang mitgenommen werden. Diese sollten nicht sichtbar am Körper getragen werden. Manche Diebe sind allerdings auf den Diebstahl von verdeckt getragenen Gürteltaschen spezialisiert.

- Vorsicht an Geldautomaten: Möglichst nur Geldautomaten nutzen, die sich innerhalb von gesicherten Gebäuden wie z.B. Banken, Hotels oder Einkaufszentren befinden. Auch dort sollten Reisende auf Personen in unmittelbarer Umgebung achten, die sie unter Umständen ausspähen oder ihnen folgen. Es hat bereits Überfälle mit Todesfolge auch auf deutsche Staatsangehörige gegeben.

- Wichtige Dokumente (Reisepass, Flugticket, etc.) sollten in der Unterkunft sicher deponiert werden. Kopien dieser Dokumente sollten in elektronischer Form in der Privatmail hinterlegt werden, so dass sie im Bedarfsfalle abgerufen werden können.

- Im Pkw sollte nur mit geschlossenen Fenstern und verriegelten Türen gefahren werden.

- Taxis sollten von offiziellen Taxiständen (Sitios) genommen oder telefonisch bzw. über eine Taxi-app bestellt werden. Bei auf der Straße angehaltenen Taxis besteht, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, aber auch tagsüber, ein beachtliches Risiko entführt und/oder ausgeraubt zu werden.

- Der Genuss alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit (also beispielsweise auf der Straße) ist in ganz Mexiko verboten und wird mit Geldstrafe oder Gefängnis geahndet.

Naturkatastrophen

In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Reisende in dieser Zeit müssen an allen Küsten Mexikos mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/765480/publicationFile/228272/170622_Wirbelstuerme.pdfzu).

Es gibt Naturkatastrophen-Apps wie z.B. Sky Alert, Alerta Sísmica D.F., wArning und den twitter-account Protección Civil CDMX, über die im Bedarfsfall auch Anweisungen der Behörden veröffentlicht werden, s.a. www.proteccioncivil.gob.mx

Aktuelle Hurrikan-Informationen sind u.a. unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical abrufbar.

Reisende sollten die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise der lokalen Sicherheitsbehörden beachten.

Der Vulkan Popocatépetl ist seit 1994 wieder verstärkt aktiv. Es gilt eine Sperrzone von 12 km um den Krater. Tagesaktuelle Verhaltenshinweise und festgesetzte Warnstufen finden sich auf der Homepage des mexikanischen Zivilschutzes. Tagesaktuelle Verhaltenshinweise und festgesetzte Warnstufen finden sich auf der Webseite des mexikanischen Zivilschutzes (http://www.cenapred.gob.mx/es/Instrumentacion/InstVolcanica/MVolcan/).

Einschränkungen für den Flugverkehr im Großraum Mexiko können sich kurzfristig ergeben.

Mexiko liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

Besonders gefährdet sind die auf dem ehemaligen Seegrund liegenden älteren Stadtviertel von Mexiko-Stadt. Der Großraum Mexiko-Stadt und die besonders erdbebengefährdeten Bundesstaaten an der Pazifikküste waren bisher immer nur in Teilen betroffen. Evakuierungsmaßnahmen sind behördlicherseits daher vorrangig in sichere Zonen des Hochtals von Mexiko-Stadt bzw. in sichere Zonen des jeweils betroffenen Bundesstaates vorgesehen.

In den Tourismusgebieten an der Küste sind die Hotels in die Schutzmaßnahmen einbezogen und verpflichtet, den Behörden (protección civil) im Alarmfall die Zahl und Staatsangehörigkeit ihrer Gäste zu benennen.

Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bieten das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam und die Webseite der Botschaft Mexiko.

Den Anweisungen der mexikanischen Behörden im Krisenfall ist Folge zu leisten.

Einen Überblick über Gefährdungen durch Naturkatastrophen bietet der ¿nationale Risikoatlas¿ (www.atlasnacionalderiesgos.gob.mx).

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste (http://elefand.diplo.de/) einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.

Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Mexiko

Zika-Virus-Infektion

In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf ), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (http://www.dggg.de/startseite/nachrichten/risikofaktor-zika-virus-fuer-ungeborene/) sowie des Robert-Koch-Institutes (http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Z/Zikaviren/Zikaviren.html/ ).

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica (Erreger: p. falciparum) nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Es besteht ganzjährig ein mittleres Übertragungs-Risiko (p. falciparum < 1%) in ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 m Höhe in den südlichen Grenzregionen bzw. ein minimales Risiko in anderen Gebieten.

Als malariafrei gelten neben Höhenlagen (ca. >1.000m) größere Städte und die Halbinsel Yucatan. Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall das Mitführen einer Notfall-Medikation (¿Standby¿) mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll, z. B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.

Dengue-Fieber

Dengue wird in vielen Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).

Chikungunya

Die ebenso von Aedes Mücken übertragene Chikungunya- Virusinfektion breitet sich seit Januar 2014 in der gesamten Region aus. Mit einer weiteren Zunahme der Häufigkeit ist zu rechnen. Die Krankheit zeigt ein ähnliches Symptombild wie das Dengue-Fieber, schwerwiegende Komplikationen sind jedoch noch seltener.

Ein Merkblatt zu Chikungunya gibt es unter www.diplo.de/reisemedizin .

Leishmaniasis

Die kutane und mukokutane Form kommt in vielen Teilen des Landes vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- ganztägig (Dengue, Zika) und in den Abendstunden und nachts (Malaria), Insektenschutzmittel (Repellents) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

HIV / AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.

Zu weiteren Informationen bezüglich Cholera beachten Sie bitte auch das Cholera-Merkblatt des Auswärtigen Amts: www.diplo.de/reisemedizin

Ebenso werden in Yucatan (inklusive der Riviera Maya) auch andere Durchfallerkrankungen wie der durch eine Darmparasiten fäkal-oral übertragenen Cyclosporiasis beobachtet.

Hierzu einige hygienische Grundregeln zur effektiven Prävention, um eine antibiotische Therapie gar nicht erst notwendig zu machen: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit aufbereitetem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung

Listen von Krankenhäusern und Ärzten finden Sie in der Rubrik ¿Regionalärztlicher Dienst¿ auf der Website der Deutschen Botschaft unter www.mexiko.diplo.de.

Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Gebieten Mexikos häufig nicht mit in Deutschland herrschenden technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen.

Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die auch einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen!) sowie für Medikamente müssen insbesondere im privaten Sektor in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

Lassen Sie sich unbedingt vor einer Reise nach Mexiko durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).

Unverändert gültig seit: 27. September 2017