Goldenes Dreieck – Laos per Schiff

Laos, Thailand

Übersicht

Unternehmen Sie die mit 820 km längste Flusskreuzfahrt, die auf dem Mekong angeboten wird: Ihr stilvolles Boutique-Schiff bringt Sie flussabwärts vom Dreiländereck zwischen Thailand, Myanmar und Laos über Luang Prabang bis in die laotische Hauptstadt Vientiane. Freuen Sie sich auf unvergessliche Eindrücke in Nordthailand und in einer ursprünglichen Flusslandschaft!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Mittwoch, 24.10.2018: Auf nach Asien!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und mittags Flug von Frankfurt, München oder Zürich mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).

2. Tag, Donnerstag, 25.10.2018: Willkommen in Thailand!

Morgens landen Sie in Bangkok und fliegen mit Thai Airways zusammen mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin weiter in den Norden nach Chiang Mai. Am Nachmittag entführt Sie Ihre Reiseleiterin zu den schönsten Tempeln der "Perle des Nordens": die Lan-Na-Tempel Wat Chedi Luang und Wat Phra Sing. Beim Abendessen stimmen wir uns auf die nächsten Tage ein. Zwei Übernachtungen in Chiang Mai.

3. Tag, Freitag, 26.10.2018: Chedi und Curry in Chiang Mai

Weithin sichtbar leuchtet der Chedi, der goldene Reliquienturm des Tempels Wat Doi Suthep, hinab ins Tal - wir besuchen das Schmuckstück am Vormittag. Weiter geht's in die alte Königsstadt Wiang Kum Kam, bevor wir den Tag mit einem Kochkurs krönen: Bei einer deutsch-thailändischen Familie lernen wir, wie man aus Kokos- und Zitronenmilch, Chili und Hühnchen das weltbeste Curry zaubert. Beim Schnippeln, Rühren und Schlemmen bleibt genug Zeit, um mit unserer Köchin, Frau Genuhn, über ihr Leben zu plaudern.

4. Tag, Samstag, 27.10.2018: Mae Kachan und der Weiße Tempel

Von Chiang Mai geht es zu den heißen Quellen von Mae Kachan – in deren 80 Grad heißem Wasser man sogar Eier kochen kann. Auf der Weiterfahrt fasziniert uns das einzigartige Zusammenspiel von wilden Gebirgsmassiven, reißenden Flüssen und üppiger Dschungelvegetation. Vor den Toren von Chiang Rai wartet der Weiße Tempel auf uns - ein fantastischer Zuckerbäckertraum.

5. Tag, Sonntag, 28.10.2018: Tempel in den Bergen

Wir besuchen den Tempel Wat Phra That Doi Tung in den Bergen (ca. 2000 m). Weiterfahrt nach Chiang Saen, der alten Krönungsstadt der Könige von Chiang Mai, wo wir den fotogenen goldenen Buddha sehen. Nachmittags Einschiffung und 11 Übernachtungen an Bord der Mekong Pearl.

6. Tag, Montag, 29.10.2018: Ins Goldene Dreieck

Heute geht es in die berühmt-berüchtigte Region des Goldenen Dreiecks - die Grenzregion zwischen Thailand, Myanmar und Laos. Im Dorf Sob Ruak bildet der Mekong die Grenze. Früher erntete man hier Schlafmohn, den Rohstoff für die Opiumherstellung. Die Pflanze machte die Region zum Brennpunkt des internationalen Drogenhandels. Opium - Medizin, Teufelswerk oder harmlos berauschender Spaß? Warum Asiens Kriegsherren wegen dieser Frage einen gewaltigen Sturm in Europa auslösten und sich die britischen Kolonialherren am Rauschmittel lange eine goldene Nase verdienten erzählt Ihnen Ihr Reiseleiter. Am Nachmittag beginnt unsere Kreuzfahrt von Thailand nach Laos.

7. Tag, Dienstag, 30.10.2018: Nach Laos

Erstes Tagesziel ist das ehemalige Tor zu Indochina - bei Huay Sai erfolgt die Einreise nach Laos. Tropisch-grüne Gebirgslandschaft und eindrucksvolle Felsformationen entlang des Ufers, Strömungen im Wechsel mit ruhigen Passagen begleiten uns auf der Weiterreise durch meist einsame Natur. Wer sich für Astronomie interessiert, kann hier nachts ungestört den Sternenhimmel beobachten.

8. Tag, Mittwoch, 31.10.2018: Im Land Khmu

Es geht weiter flussabwärts: an den Ufern immer wieder eine wilde Mondlandschaft aus Felsen und Sandbänken, darüber tropische Wälder mit exotischen Flammen- und Regenbäumen, Teak-Wäldern und Bambusdickichten. Wir besuchen abgelegene Dörfer der Tiefland-Lao, aber auch von Minoritäten wie den Khum und Hmong. Mit kleinen Booten fahren wir auf einem Nebenfluss in ein Dorf des Khum-Volkes. Mit Glück sehen wir unterwegs in einem der Dörfer Elefanten am Ufer.

9. Tag, Donnerstag, 01.11.2018: Die Pak-Ou-Höhlen

Wieder auf dem Fluss, beobachten wir, wie die Bewohner am Mekongufer Reisschnaps brennen. In einer kleinen Dorfschule hören wir von den Problemen der Landbevölkerung: Viele Jugendliche verlassen die Schule bereits nach fünf Jahren, um für die Familien Geld zu verdienen. Wir erreichen die berühmten Pak-Ou-Höhlen mit ihren Tausenden kleinen Buddha-Statuen aus Holz und Gold. Manche der Pilgergaben sind bis zu 300 Jahre alt. Abends legt unser Flussschiff an Sandbänken in freier Natur an - ideal für ein unvergessliches Dschungelpicknick!

10. Tag, Freitag, 02.11.2018: In Luang Prabang

Wir erreichen Luang Prabang (UNESCO-Welterbe), die alte Königsstadt des Reichs Lan Xang. Zu Fuß erkunden wir die Stadt: den ehemaligen Königspalast, nach 1975 Umerziehungslager, heute Nationalmuseum. Hier steht auch die Statue des Prabang-Buddhas, des Schutzheiligen der Laoten. Weiter geht es zum prachtvollen Tempel Wat Xien Thong mit seinen Mosaiken. Mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin steigen Sie (1 Std., leicht, ↑ 100 m ↓ 100 m) auf den Berg Phousi und erleben bei schönem Wetter einen Bilderbuchsonnenuntergang mit Panoramablick auf die Altstadt und die umliegenden Berge. Das Abendessen haben wir heute in einem Restaurant reserviert. Die Mekong Pearl bleibt über Nacht in Luang Prabang.

11. Tag, Samstag, 03.11.2018: Zeit für Sie in Luang Prabang

Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Frühaufsteher haben Gelegenheit, morgens Mönche beim Almosengang zu beobachten. Bummeln Sie später durch die lebhafte Hauptstraße mit ihren vielen Antiquitätengeschäften oder erkunden Sie die Umgebung mit einem Mietfahrrad. Ihre Reiseleiterin hat Tipps parat. Abends treffen wir uns alle zum Abendessen an Bord und erzählen von unseren Erlebnissen.

12. - 14. Tag, So, 04.11.2018 - Di, 06.11.2018: Wasserfälle und mehr

Vorbei an unzähligen Klöstern erreichen wir die Khouang-Sy-Wasserfälle. Dort wachsen Teak, Bambus und Rattan noch unbehelligt in den Himmel und sorgen für "Dschungelbuch"-Feeling. Inmitten von grüner Pracht stürzt der Wasserfall in die Tiefe. Vorbei an Stromschnellen geht es nach Süden. Unterwegs besuchen wir eine fast vergesse Buddha-Höhle und unternehmen kleine Wanderungen. Wir passieren per Schleuse eines der größten Bauprojekte in Laos, den imposanten Staudamm bei Xayaburi. Entspannen Sie während der Fahrt auf dem Sonnendeck und hören Sie Ihrer Reiseleiterin bei einem Vortrag über die französische Mekongexpedition von 1860 und zur Geschichte von Laos zu.

15. Tag, Mittwoch, 07.11.2018: In der Hauptstadt Vientiane

Wir erreichen die laotische Hauptstadt. Nur keine Hektik, lautet das Lebensmotto in Vientiane. Na, dann schlendern wir mal in aller Ruhe am Mekong entlang. Nach einem Abstecher zum Wat Si Saket mit 2000 Buddhas leuchtet aus der Ferne der goldene That Luang, Nationalsymbol von Laos und bedeutendes Pilgerziel. Warum? Auch hier soll Buddha höchstpersönlich aufgetaucht sein. Nach dem Mittagessen an Bord erfahren wir im COPE Center, wie schwierig es im heutigen Laos ist, mit den Hinterlassenschaften des "geheimen Krieges", insbesondere den Bildgängern, zurechtzukommen. Das Rehabilitations- und Therapiezentrum COPE hilft den Opfern. Beim Abendessen an Bord verabschieden wir uns von Crew und Schiff.

16. Tag, Donnerstag, 08.11.2018: Abschied von Laos

Wir besuchen Wat Si Muang, das meistbesuchte Kloster der Stadt und einen der zahlreichen Märkte. Hier wird alles Mögliche angeboten und wir sehen noch einmal Pithaya (Drachenfrucht), Rambutan, Mangostan & Co. Nach dem Mittagessen werden Sie in ein Hotel in Flughafennähe gebracht, wo wir bis zum Abflug Zimmer reserviert haben. Abends Flug mit Thai Airways nach Bangkok und kurz vor Mitternacht Weiterflug mit Thai Airways nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

17. Tag, Freitag, 09.11.2018: Zurück in Europa

Ankunft am frühen Morgen in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Event

Hinweis

Bitte beachten Sie: Jede Flussreise auf dem oberen Mekong ist aufs Neue eine Pionierfahrt und den sich ständig ändernden Verhältnissen des Flusses unterworfen. So kann der Wasserstand hier von einem Tag auf den anderen sehr stark variieren. Das ausgeschriebene Programm unterliegt daher eventuell kurzfristigen Änderungen.

Schiff

Mekong Pearl

Das neue Boutique-Schiff wurde im Winter 2017 in Dienst gestellt. Es bietet dank seiner begrenzten Kabinenzahl ein exklusives Kreuzfahrterlebnis für unsere Gruppe. Alle 14 Kabinen sind Zweibettkabinen in Außenlage und verfügen über Klimaanlage und Dusche/WC. Auf dem Hauptdeck liegen 6 Classic- und 4 Superior-Kabinen (12 qm bzw. 16 qm) mit französischem Balkon. Außerdem lädt auf dem Hauptdeck das kleine Spa zum Relaxen ein. Auf dem Oberdeck befinden sich 2 weitere Superior-Kabinen und 2 Deluxe-Kabinen mit Privatbalkon und Panoramablick nach vorn (22 qm). Ebenfalls auf dem Oberdeck liegen das Sonnendeck und der Restaurant-/Barbereich, letzterer mit seinem südostasiatischen und europäischen Angebot an Köstlichkeiten.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
24.10.–09.11.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 14.8.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Kabinenplan-PDF zum Download

Hinweis: *Einzel- sind Zweibettkabinen zur Alleinbenutzung

Hinweis: Die Buchung halber Doppelzimmer/Zweibettkabinen ist bei dieser Reise nicht möglich.

Hinweis: TOMA-Buchungshinweis: Bitte zuerst ST-52K2 danach Kreuzfahrtcode K-52PEA und Kabinencode z.B. ZDCV Einzelkabinen Code z.B. ZECV

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflüge (Economy) mit Thai Airways von Bangkok nach Chiang Mai und von Vientiane nach Bangkok
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Alle Hafengebühren
  • Transfers/Ausflüge in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Landausflüge während der Flussfahrt laut Reiseverlauf
  • 3 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Hotelzimmer am Abreisetag bis 18 Uhr
  • Passage und 11 Übernachtungen auf der Mekong Pearl in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Doppelzimmer/Zweibettkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 9 Mittagessen an Bord, ein Mittagessen in einem Restaurant, 3 Abendessen im Hotel, 10 Abendessen an Bord
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: Eintrittsgelder, Studiosus-Audioset, Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-/Bahn- und Schiffsfahrten

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich (mind. noch 6 Monate Gültigkeit). Das Visum für Laos beantragt Studiosus. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für Ihre Reise benötigen Sie einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum für Laos. Das Visum für Laos wird bei Einreise am Grenzübergang erteilt. Hierzu muss der Pass mindestens noch eine freie Seiten haben (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt). Führen Sie zu diesem Zweck bitte auch zwei Passbilder (eines zur Sicherheit) mit sich.

Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ spätestens vier Wochen vor Reisebeginn zurück.

Diese Bestimmungen gelten für Bürger der Europäischen Union und Schweizer Staatsangehörige. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten u. U. abweichende Bestimmungen. In diesen Fällen ist der Reisende selbst für die Visabesorgung verantwortlich.

Eventuell zusätzlich anfallende Gebühren sind nicht im Reisepreis enthalten.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich (mind. noch 6 Monate Gültigkeit). Das Visum für Laos beantragt Studiosus. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Die gesetzlichen Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen in den Hotels in Südostasien sind teilweise anders als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm

- niedrige Fensterbrüstungen

- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools

- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Thailand und Laos zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Der Militärputsch im Mai 2014 beendete eine lange Phase schwerer innenpolitischer Spannungen, die ihren Ausdruck in monatelangen Protestkundgebungen, Straßenblockaden und Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der verschiedenen politischen Strömungen fanden. Seitdem hat sich nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes die Sicherheitslage in Thailand weitgehend stabilisiert. Auch während der einjährigen Trauerperiode nach dem Tod von König Bhumipol im Oktober 2016 verläuft das öffentliche Leben normal. Kritisch bleibt die Situation im Grenzgebiet zu Malaysia, in den mehrheitlich von Muslimen bewohnten Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songhkla. Anschläge lokaler terroristischer Gruppierungen sind hier nach wie vor an der Tagesordnung. Selbstverständlich bleiben Reisen in diese Region für uns auch weiterhin tabu. Terrorwarnungen der Behörden für belebte Plätze sowie Antiterroraktionen der Polizei zeigen jedoch: Auch in anderen Landesteilen und insbesondere in Bangkok sind terroristische Anschläge nicht gänzlich auszuschließen. Daher fordern wir unsere Reiseleiter und örtlichen Partner im ganzen Land, insbesondere aber in touristischen Zentren wie Bangkok, Chiang Mai und in den Urlaubsregionen im Süden zu erhöhter Wachsamkeit und Umsicht auf. In den Tourismuszentren von Phuket, Koh Samui und Pattaya hat die Kriminalität in den letzten Jahren zugenommen.

Laos ist insgesamt ein stabiles Reiseland, dennoch besteht weiterhin, gerade nach Einbruch der Dunkelheit, eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Aufgrund der oftmals sehr schlechten Straßenverhältnisse legen wir bei vielen Reisen längere Strecken mit modernen Flugzeugen westlicher Bauart zurück. Wir haben unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten in der Dunkelheit vermieden werden. Selbstverständlich besuchen wir auch hier nur von Minen geräumte und offiziell zum Besuch freigegebene Orte und Sehenswürdigkeiten.

Nach eingehender Prüfung aller möglichen Risiken sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen in die bei Ihrer Reise besuchten Regionen Thailands und Laos abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes für Laos und ganz Thailand bzw. für einzelne, von Ihnen besuchte Landesteile bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 20. Juni 2018

Sicherheitshinweis

Thailand

Unverändert gültig seit: 20. Juni 2018

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Grundsätzlich hat sich die Sicherheitslage in Thailand nach dem Militärputsch im Mai 2014 stabilisiert. Das öffentliche Leben verläuft weitgehend normal. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind allerdings weiterhin erheblich eingeschränkt. Reisende sollten sich des strengen Majestätsbeleidigungsgesetzes in Thailand bewusst sein. Es wird generell empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden, da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen sind.

Terrorismus

Wie in vielen anderen Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden.

Vor allem in den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie weite Teile von Songhkla) besteht die Gefahr terroristischer Anschläge.

Im August 2016 kam es in Hua Hin, Phuket, Krabi, Trang und Surat Thani sowie weiteren Orten und Provinzen im Süden Thailands zu Bomben- und Brandanschlägen. Dabei gab es Tote und Verletzte. Im Mai 2017 gab es einen Bombenanschlag in einem Militärkrankenhaus in Bangkok. Weitere Anschläge, auch in Urlaubsgebieten, können nicht ausgeschlossen werden. Reisenden in Thailand wird weiterhin empfohlen, besonders wachsam zu sein und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden Folge zu leisten.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Dort kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen Separatistengruppen und Sicherheitskräften sowie zu terroristischen Anschlägen, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele.

Reisen auf dem Landweg nach Kambodscha sind nur über die offiziellen Grenzübergänge möglich.

Von Reisen nach Preah Vihear und den umliegenden Tempelanlagen wird abgeraten, da der gesamte Bereich weiterhin militärisches Sperrgebiet ist. Zur Situation auf kambodschanischer Seite beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise Kambodscha.

Kriminalität

Thailand verzeichnet zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge). Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya.

Auf den monatlich stattfindenden ,,Mondscheinpartys¿ (Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan ist es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. Wiederholt sind Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt worden.

In vielen Touristenhochburgen ist die Zusammenarbeit von Banden mit korrupten Polizeibeamten keine Seltenheit. Dabei wird den Touristen unterstellt, sie hätten gemietete Gegenstände (insbesondere Jet Skis oder Motorroller) beschädigt zurückgegeben oder Bagatelldelikte (Diebstahl von Uhrenimitaten etc.) begangen, um Geld zu erpressen. Besonders auffällig geworden ist die Polizeistation am Patong Beach. Es wird dringend geraten, in diesen Fällen unverzüglich telefonischen Kontakt mit der deutschen Botschaft in Bangkok aufzunehmen.

Touristen sollten generell nur in Taxis oder Tuk-Tuks steigen, deren Fahrer sie selbst angesprochen haben. Die Gefahr von Betrugsversuchen unter Mitwirkung von Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrern ist hoch, z. B. werden Touristen gezielt in diverse Geschäfte geführt und dann unter Druck gesetzt, dort Fälschungen oder minderwertige Produkte zu kaufen. Gerade bei Fahrten mit Tuk-Tuks ist besondere Vorsicht geboten. Der Preis sollte schon vor Fahrtantritt verbindlich ausgehandelt werden. Andernfalls ist damit zu rechnen, anschließend mit stark überteuerten Forderungen konfrontiert zu werden. Außerhalb Bangkoks gibt es kaum Taxameter. In Phuket dürfen Taxis aus dem Ostteil der Insel nicht in den Westteil (an die Strände) fahren. Hingegen können sich Tuk-Tuks frei über die ganze Insel bewegen.

In entlegenen Gebieten und in den Grenzgebieten zu Kambodscha und Myanmar kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen. Trekking-Touren sollten generell nur gut vorbereitet und am besten in einer Reisegruppe unter sachkundiger Führung unternommen werden.

Sicherheitsvorkehrungen (z. B. in Hotels und Discos) in Thailand entsprechen teilweise nicht europäischen Standards. Auf Fähren und Ausflugsbooten sind Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oftmals mangelhaft; Vorsicht ist angebracht.

Naturkatastrophen

Insbesondere in der Regenzeit von Mai bis Oktober kommt es häufig zu großflächigen Überschwemmungen und Erdrutschen, denen jährlich Menschen zum Opfer fallen. Im Südosten der Thai-Halbinsel (u.a. auch Koh Samui) kommt es auch von November bis Januar zu Starkregen und vereinzelten Tropenstürmen.

Reisenden wird empfohlen, sich zu jeder Jahreszeit über lokale Medien (z.B. Bangkok Post, NationMultimedia) und staatliche Wetterwarnungen (Flood Monitoring) über die aktuelle Lage zu informieren und ggfs. die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Thailand befindet sich in einer seismisch aktiven Zone, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Reisende mit Pauschalangeboten erhalten Informationen auch zur Sicherheit normalerweise über die Reiseveranstalter.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis

Laos

Unverändert gültig seit: 25. Juli 2018

Aktuelle Hinweise

Schwere Regenfälle im Süden von Laos haben im Distrikt Sanamxay, in der Provinz Attapeu, zur Beschädigung eines Staudamms und einer darauf folgenden Flutwelle geführt. Umliegende Dörfer wurden überschwemmt und schwer beschädigt. Die laotische Regierung hat die betroffene Region weiträumig zu einem Notstandsgebiet erklärt. Von Reisen in das Gebiet wird abgeraten.

Aufgrund der weiter anhaltenden, starken Regenfälle könnten in den kommenden Tagen weitere Gebiete in den südlichen Provinzen Attapeu, Sekong und Champasack von Überschwemmungen betroffen sein. Die in Laos ansässige Mekong River Commission hat aufgrund der schnell steigenden Wasser- und Fließmenge des Mekongs eine Vorwarnung für mögliche Hochwasserszenarien für die Stadt Paksé herausgegeben.

Reisenden wird empfohlen, größte Vorsicht walten zu lassen und Hinweise und Anordnungen lokaler Behörden zu befolgen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Die Kleinkriminalität in Laos nimmt weiterhin zu. In den von Touristen stark frequentierten Städten Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng kommt es vermehrt zu Überfällen, Handtaschen- und Moped Diebstählen, immer häufiger auch unter Gewaltanwendung. Es häufen sich vor allem sogenannte „bag-snatching“ Vorfälle, bei denen sich Diebe ihren Opfern auf dem Moped fahrend von hinten nähern und ihnen auf zumeist sehr ruppige Art Handtaschen und Rucksäcke entreißen.

Angesichts der vielerorts angebotenen Motorrad- oder Mopedvermietungen wird davon abgeraten, den vom Vermieter regelmäßig als Sicherheit verlangten Reisepass dort zu hinterlegen. Bei jeglichen Schäden am Mietmotorrad oder bei Diebstahl ist es i.d.R. nur nach Zahlung eines willkürlich festgesetzten Betrages möglich, den Pass zurückzuerlangen.

Es kommt immer wieder vor, dass gemietete Motor- und Fahrräder gestohlen werden und dann vom Mieter die Bezahlung eines neuen Motor- oder Fahrrads gefordert wird, wenn dies Teil des Mietvertrags ist.

Die Zunahme der Kriminalität ist eng verbunden mit ansteigendem Drogenmissbrauch in Laos.

Die Zahl von (tödlichen) Zwischenfällen im Bereich des Drogenmissbrauchs steigt. Beim Genuss von mit Drogen versetzten Lebensmitteln und Getränken drohen schwere gesundheitliche Schäden. Erwerb, Besitz, Verteilung, Genuss sowie Ein- und Ausfuhr von Drogen sind zudem mit harten Strafandrohungen bewehrt (siehe Besondere Strafrechtliche Vorschriften). Reisenden wird dringend dazu geraten, jeden Kontakt mit Drogen zu meiden.

Die Polizei in Vientiane hat eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet, unter der Verbrechen oder Verkehrsunfälle gemeldet werden können: +856 21 21 27 03.

Reisen über Land

Im Zusammenhang mit Grenzverlaufsdiskussionen zwischen Laos und Kambodscha haben sich insbesondere in der Grenzregion, innerhalb der südlichen Provinz Attapeu, zwischen den Distrikten Phouvong and Sanamxay, Spannungen aufgebaut, die unter anderem zu einer Stationierung von militärischen Einheiten auf beiden Seiten geführt haben. Das laotische Militär hat eine restriktive Zugangspolitik für diesen Bereich verhängt. Der Grenzstreifen hat eine Länge von 140 km. Von Fahrten, die in die Nähe dieses spezifischen Grenzstreifens führen, wird abgeraten.

Individualreisende setzen sich unkalkulierbaren Risiken aus, wenn sie ohne ortskundige laotische Führer befestigte Straßen bzw. Wege verlassen. Es wird geraten, bei Dunkelheit keine selbstständigen Auto- oder Motorradfahrten außerhalb der Städte und Ortschaften zu unternehmen. Insbesondere in den östlichen Landesteilen lagern immer noch zahllose nicht explodierte Sprengkörper aus dem 2. Indochinakrieg (UXO). Auch vor dem Hintergrund, dass sich wiederholt Touristen verlaufen haben und nur mit aufwendigen Rettungsaktionen geborgen werden konnten, sollten Alleingänge, beispielsweise in Nationalparks, unbedingt unterbleiben.

Schwere Verletzungen oder Krankheiten können außerhalb der wenigen städtischen Zentren nur unzureichend versorgt werden. Auch in den Städten ist bei der medizinischen Versorgung oft mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen, siehe auch Medizinische Hinweise.

Straßen- und Luftverkehr sowie Verkehr auf Wasserwegen

Viele Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand. Insbesondere in der Regenzeit kommt es häufig vor, dass ganze Straßenabschnitte, gerade in ländlichen Gegenden, überflutet oder weggespült werden und kaum oder gar nicht mehr befahrbar sind. Wegen der oft schlechten Straßenverhältnisse sollten eigene Überlandfahrten bei Dunkelheit möglichst vermieden werden.

Zudem birgt der Straßenverkehr auf Grund des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer und des Zustandes vieler Fahrzeuge (nicht zuletzt der Überlandbusse) besondere Risiken. Gerade abends und an Feiertagen tragen alkoholisierte Fahrer zum hohen Verkehrsrisiko bei. Die Unfallrate (auch mit Todesfolge) ist hoch. Benutzer motorisierter Zweiräder müssen einen Schutzhelm tragen. Ist ein Ausländer in einen Unfall verwickelt, wird von ihm in der Regel der Pass eingezogen und unabhängig von der Schuldfrage die Bezahlung des (gesamten) Schadens und ggf. Schmerzensgeld gefordert.

Reisende, die mit örtlich ansässigen Reiseveranstaltern Touren unternehmen, wird empfohlen, vorab die Haftungsfrage bei Sach- oder Personenschäden zu klären, da es schwierig bis unmöglich sein kann, auch in offensichtlich berechtigten Fällen vom Veranstalter Schadenersatz einzufordern.

Der Sicherheitsstandard des Luftverkehrs hat sich mit dem Einsatz neuer Flugzeuge der beiden nationalen Fluggesellschaften für die wichtigsten Inlandsstrecken deutlich verbessert.

Problematisch bleiben die Flugverbindungen in die entlegenen Provinzen wegen des häufig schlechten Wetters und der fehlenden technischen Ausstattung der dortigen Flughäfen. Insbesondere in der Regenzeit (von Mai bis September) sollten diese Strecken gemieden werden. Flüge können kurzfristig ausfallen, wenn nicht genügend Passagiere mitfliegen.

Die Schnellboote („Speed Boats“) sind häufig in Unfälle verwickelt, gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Da auf fast allen Strecken auch normale Boote (sog. „Slow Boats“) verkehren, sollte auf die Benutzung der Schnellboote verzichtet werden.

Für Ausländer bestehen in Laos - von möglichen Sperrungen bestimmter Regionen wegen Militärübungen einmal abgesehen - keine Reisebeschränkungen. Sie können sich auf eigenes Risiko im ganzen Land frei bewegen.

Besondere VerhaltenshinweiseDie Bevölkerung von Laos ist aus vielen Ethnien (offiziell 49) zusammengesetzt, deren Verhaltensweisen und Bräuche respektiert werden sollten. Dies gilt insbesondere, aber nicht nur für religiöse Stätten und Zeremonien (etwa hinsichtlich der Bekleidung bei Betreten buddhistischer Klöster).

KrisenvorsorgelisteDeutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, damit in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglicht wird.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Laos

Unverändert gültig seit 27. Juli 2018

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int.

Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggf. Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfung wird Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Japanische Encephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber kommt in Laos gehäuft vor, besonders in der Monsunzeit. Die Viruserkrankung wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver Mücken übertragen. Da es derzeit weder eine reisemedizinisch etablierte Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).

Zika-Virus-Infektion

Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten zehn Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituationen als minimal einzuschätzen.

Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings können sie für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts: Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Malaria

Malaria tritt in Laos ganzjährig auf, gehäuft während und nach der Regenzeit in den ländlichen Gebieten. Höhenlagen über 1000 Meter und größere Städte (auch Vientiane) gelten als malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 97 % der Fälle in Laos) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

-körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria)

-Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

-ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reisemedizin/reisemedizinische-hinweise>

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande ein wachsendes Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches, lebensgefährliches Risiko bergen. Die Benutzung von Kondomen wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durchfallerkrankungen treten in Laos häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln.

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann. Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels.

Influenza

Saisonale Influenzaviren kommen überwiegend während der Regenzeit vor, epidemische Verläufe sind nicht bekannt. Die pandemische Influenza A/H1N1 konnte seit Juni 2009 nachgewiesen werden, die Fälle sind deutlich rückläufig. Zwei tödlich verlaufene Fälle der aviären Influenza A/H5N1 (Vogelgrippe) wurden 2007 bekannt, seither gab es nur noch vereinzelte Ausbrüche auf Geflügelfarmen, die schnell eingedämmt werden konnten.

Weitere wichtige Erkrankungen im Land

Weiterhin erwähnenswert sind an Infektionen Tollwut (vorwiegend in ländlichen Gebieten, Impfstoffe und Immunglobulin sind in Laos insbesondere auf dem Land nur schwer zu bekommen), Japanische Encephalitis (saisonal in ländlichen Gebieten) sowie auf dem Lande auch Melioidose und Leptospirose. Des Weiteren kommen in Laos diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!

Medizinische Versorgung

In Vientiane ist die medizinische Grundversorgung in einigen wenigen Privatkliniken möglich (Niveau Hausarztpraxis/Gemeinschaftspraxis). Bei Bedarf kann hier die Verlegung in ein internationales Krankenhaus im benachbarten Udon in Thailand in die Wege geleitet werden.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette beachten!). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Thailand

Unverändert gültig seit: 20. Juni 2018

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland besteht keine Impfnotwendigkeit gegen Gelbfieber.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober, Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Thailand mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung <http://www.who.int/emergencies/zika-virus/en>, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion <https://www.auswaertiges-amt.de/blob/200190/322053258788965790e4296e4be48727/zika-virus-data.pdf> des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Thailandbesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 42% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 50% durch Plasmodium vivax (selten auch Infektionen mit Plasmodium knowlesii). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.

Ein Malariarisiko besteht im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, v. a. in den Provinzen Tak und Mae Hong Son, im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Ranong sowie im Süden in der Provinz Yala. Des Weiteren im westlichen Grenzgebiet zu Myanmar (Provinzen Chumphon, Prachuab, Khiri Khan, Kanchanaburi, Petchaburi) sowie im Süden (Narathiwat, Songkhla), im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha (Trat, Chantaburi) und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang bei Ranong); außerdem in den ländlichen bewaldeten Regionen von Phuket und Phang Nga.

Das Malariarisiko ist geringer aber vorhanden (mehr in der Regenzeit, weniger in der Trockenzeit) in den Waldgebieten des mittleren Westens sowie der nördlichen und östlichen Landesteile; auf einigen Inseln, z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat im Südosten, Similan-Inseln in der Andamanensee vor der Provinz Phang Nga im Südwesten.

Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentralen Landesteilen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen.

Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket (Stadtgebiet), Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf

alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reisemedizin/reisemedizinische-hinweise>.

HIV / AIDS

ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem, glücklicherweise steigen die Fallzahlen nicht mehr an. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Neue Influenza A/H1N1 2009 (Schweinegrippe)

Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.

Saisonale Influenza

Die üblichen saisonalen Influenzaviren zirkulieren ganzjährig in Thailand mit leichtem Anstieg der Fallzahlen während und kurz nach den Regenzeiten. Insgesamt ist das Vorkommen aber seltener als in europäischen Gebieten mit größerer Temperaturdifferenz, epidemische Verläufe sind nicht bekannt.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Seit Jahren ist in Thailand auch die hochpathogene Form der aviären Influenza („Vogelgrippe“) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.

Weiter vorkommende Infektionen sind Tollwut, Japanische Enzephalitis sowie Melioidose und Leptospirose.

In Thailand kommen diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete, Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.