Per Yacht rund um Kuba

Kuba

Übersicht

Sonne und Sozialismus, Rumba und Revolution, amerikanische Oldtimer mit russischen Ersatzteilen: Kuba ist die Insel der Gegensätze – und aktuell ein Land im Umbruch. Spannende Zeiten: Welchen Weg wird das Land nehmen? Das müssen wir uns genauer ansehen und haben die perfekte Kombination parat: eine Woche Rundreise, eine Woche Kreuzfahrt per Yacht.

Route

1. Tag, Dienstag, 18.12.2018: Auf nach Kuba

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen (s. Tabelle Abflugsorte). Vormittags Flug mit Condor von Frankfurt nach Holguín (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag und Fahrt nach Santiago de Cuba. 100 km. Zwei Übernachtungen.

2. Tag, Mittwoch, 19.12.2018: In Santiago de Cuba

Musik und Lebensfreude bestimmen das Bild von Santiago, der Wiege der Revolution. Unsere Stadtrundfahrt führt uns zur Festung El Morro (UNESCO-Welterbe) und zum Ifigenia-Friedhof mit dem Grab von José Martí, Dichter und Nationalheld. Im Zentrum Santiagos lassen wir uns vom karibischen Lebensrhythmus mitreißen.

3. Tag, Donnerstag, 20.12.2018: Kubas Osten

Wir besuchen den Wallfahrtsort El Cobre und staunen, mit welcher Inbrunst die Pilger hier ihre Nationalheilige, die Jungfrau gleichen Beinamens, verehren. Weiter geht es durch die Sierra Maestra, den höchsten Gebirgszug Kubas. Gegen Mittag erreichen wir Bayamo mit seinen bunt getünchten Fassaden. Zuckerrohrfelder begleiten uns auf unserem Weg nach Westen in die Stadt Camagüey. 340 km.

4. Tag, Freitag, 21.12.2018: In Camagüey

Bei unserem Rundgang in der Altstadt von Camagüey (UNESCO-Welterbe) staunen wir über die vielen Fahrräder, mit denen man hier der latenten Transportmisere begegnet. Ein Mitarbeiter der Schweizer Hilfsorganisation Camaquito erklärt uns, wie die Organisation Kinder in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur unterstützt. Unser Tagesziel ist eine der ältesten Städte Kubas: Sancti Spíritus. 190 km. Kleine Häuschen in Pastell, Kopfsteinpflaster im Callejón de Llano - Kuba wie aus dem Bilderbuch. Dazu ein charmantes Hotel in der Altstadt. Lassen Sie sich bezaubern! Zwei Übernachtungen.

5. Tag, Samstag, 22.12.2018: Das Tal der Zuckerrohrmühlen

Sklavenhandel und Zuckerrohr sind untrennbar miteinander verbunden. Auf einer ehemaligen Zuckerhazienda in Manaca Iznaga gewinnen wir einen Einblick in die kubanische Geschichte. Zum Landleben auf Kuba gehört an besonderen Tagen ein Puerco asado, ein kubanisches Spanferkel. Lassen Sie es sich schmecken - buen provecho! 120 km.

6. Tag, Sonntag, 23.12.2018: Ikonen der Revolution

Heute betreten wir in Santa Clara eine Weihestätte der Revolution. Fahrtstrecke 80 km. Ein Museum informiert über Che Guevara, den Helden des Umsturzes. Wie kommt es, dass seine Faszination bis heute nachwirkt? Genießen Sie Ihre freie Zeit im Universitätsstädtchen Santa Clara.

7. Tag, Montag, 24.12.2018: Einschiffung in Havanna

Wir nähern uns Havanna und fahren zur Finca La Vigía, früher Wohnsitz von Hemingway, heute Museum. 280 km. Von der Christusstatue blicken wir auf Kubas Hauptstadt, den Hafen und erspähen vielleicht schon unsere Yacht. Nachmittags Einschiffung auf unserer Megayacht. Sieben Übernachtungen auf der MY Variety Voyager.

8. Tag, Dienstag, 25.12.2018: Tal des Tabaks

Ausflug ins Tal von Vinales (UNESCO-Welterbe). Zwischen roter Erde und grünen Tabakpflanzen recken sich bizarre Kalkriesen in den Himmel. In Kuba gehört Rauchen zur Kultur. Deshalb nehmen wir uns Zeit für einen Besuch bei einem Tabakbauern. Im Gespräch mit ihm erfahren wir nicht nur einiges über die Tabakpflanze, sondern gewinnen auch einen Einblick in das Leben auf dem Lande unter dem karibischen Kommunismus. Wir unternehmen eine kleine, einstündige Wanderung und lassen uns mittags kreolische Küche in einem Paladar schmecken. Rückkehr nach Havanna und Übernachtung an Bord im Hafen. 360 km.

9. Tag, Mittwoch, 26.12.2018: Gesichter Alt-Havannas

Stadtrundgang durch Alt-Havanna (UNESCO-Welterbe). Ihr Studiosus-Reiseleiter zeigt Ihnen die Altstadt mit ihren Prachtbauten und Plätzen. Das Capitolio, früher Parlamentssitz und eine getreue Kopie des großen Vorbilds in Washington, macht deutlich, wer vor der Revolution den politischen Ton angab. Über allem liegt morbider Charme, aber das politische Tauwetter zwischen Kuba und den USA lässt hoffen: auf mehr Devisen, mehr renovierte Fassaden, noch mehr Lebensfreude. Nachmittags sticht die Variety Voyager in See und nimmt Kurs auf die Westspitze Kubas.

10. Tag, Donnerstag, 27.12.2018: Die Westspitze Kubas

Im äußersten Westen Kubas befindet sich der Guanahacabibes-Nationalpark. Wir schauen ins Besucherzentrum und informieren uns über den Naturschutz. Rustikales Mittagessen an Land, dann weitere Erkundungen im Nationalpark.

11. Tag, Freitag, 28.12.2018: Tropenparadies Cayo Largo

Die Variety Voyager erreicht das Tropenparadies Cayo Largo. Ein Mitarbeiter des Umweltprojektes zum Schutz der Meeresschildkröten erklärt uns seine Arbeit. Anschließend unternehmen wir eine begleitete Schnorcheltour im ruhigen Küstengewässer. Mittags Rückkehr an Bord und Kurs auf Trinidad und den Hafenort Casilda.

12. Tag, Samstag, 29.12.2018: Trinidad, ein Juwel

Schönes Trinidad! Viel beschrieben wurde die Altstadt (UNESCO-Welterbe). Dieses bewohnte Freilichtmuseum muss man erleben! Mit Ihrem Reiseleiter bummeln Sie über das Kopfsteinpflaster zum Stadtmuseum. Dann ziehen wir weiter in die Casa de la Trova. Dort zeigen Ihnen die Musiker, wie man den Rhythmus von Bolero, Cha-Cha-Cha und Son schlägt. Probieren Sie es aus! Mittagessen an Bord oder individuell in einem Privatrestaurant, Paladar genannt. Nachmittags Zeit zum Baden an der Playa Ancón.

13. Tag, Sonntag, 30.12.2018: Cienfuegos

In Cienfuegos (UNESCO-Welterbe) wurden die Zuckerbarone reich. Der geschütze Naturhafen war Basis für den Handel mit dem süßen, "weißen Gold". Beim Stadtrundgang sehen wir, dass man sich sogar ein französisch angehauchtes Theater leistete. Anschließend besuchen wir den vielleicht schönsten botanischen Garten auf Kuba und bewundern die ganze Fülle tropischer Flora. 70 km. Zum Abschluss einer eindrucksvollen Kreuzfahrt bereiten wir uns auf das Captains-Dinner am Abend vor.

14. Tag, Montag, 31.12.2018: Heimreise

Ausschiffung und ein letzter Stopp am Informationszentrum der Schweinebucht. Nachmittags weiter zum Flughafen Varadero (240 km) und abends Rückflug mit Condor nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

15. Tag, Dienstag, 01.01.2019: Rückkehr

Mittags Landung in Frankfurt, Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Schiff

MY Variety Voyager

Die 2012 fertiggestellte, 68 m lange Megayacht gehört zur Flotte der renommierten griechischen Reederei Variety Cruises. Das Schiff bietet Platz für 72 Passagiere in 36 Kabinen, verteilt auf drei Decks. Die Kabinen (16-20 qm; Panoramafenster, auf dem Unterdeck großzügige Bullaugen) verfügen über eine individuell einstellbare Klimaanlage, einen Flachbildfernseher mit DVD-Spieler, Minibar, Safe, Kühlschrank, Kabinentelefon und Haartrockner sowie ein Bad mit Dusche und WC. Für Entspannung und Wellness sorgen ein Spa mit Sauna, Massageraum und kleinem Fitnessstudio. Das Restaurant ist rundum verglast und bietet mediterrane Küche und Kochvorführungen. Bordsprache ist Englisch. Außerdem an Bord: mehrere Lounges mit Sitzecke, eine Bar mit Livemusik, ein Sonnendeck mit balinesischen Liegen, eine Bibliothek, Wäscherei und Kajak- und Schnorchelausrüstung.

Schiffsinformationen SY Sea Cloud II

Ärztliche Versorgung an Bord

Das Hospital wird von einem Schiffsarzt betreut. In Notfällen ist der Arzt jederzeit zu erreichen. Spezielle Behandlungen sind im Vorwege abzustimmen.

Bordsprache

Bordsprache ist Deutsch.

Bordwährung

Bordwährung ist der Euro. Zur Vereinfachung der Bordabrechnung wird für Sie für die Dauer Ihrer Reise ein Kabinenkonto eingerichtet. Hierüber werden Ihre persönlichen Ausgaben an Bord belastet. Zur Abrechnung werden alle gängigen Kreditkarten (MasterCard, Diners Club, American Express und VISA Card) sowie EC-Karte, Bargeld und Reiseschecks akzeptiert.

Essen und Trinken

Auf der SEA CLOUD II wird Ihnen freie Tischwahl geboten - die Servicezeiten entnehmen Sie bitte dem Tagesprogramm. Die Mahlzeiten werden in einer Sitzung eingenommen.

Die Lounge befindet sich auf dem Lido Deck und ist jederzeit zugänglich.

Kaffee, Tee und Wasser stehen zur Selbstbedienung den ganzen Tag bereit.

Ihre Sonderwünsche bezüglich Diätkost und Verträglichkeit werden gerne berücksichtigt. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig vor Ihrer Reise und teilen Sie uns Ihre persönlichen Wünsche mit.

Freizeitgestaltung an Bord

Die SEA CLOUD II verfügt über eine Schnorchel- und Windsurf-Ausrüstung, die je nach Wetterlage und in Absprache mit der Schiffsleitung kostenlos genutzt werden kann.

Der Fitnessraum ist tagsüber geöffnet und bietet modernste Trainingsgeräte. Die Nutzung ist kostenlos. Die Sauna wird auf Anfrage geheizt. Bitte wenden Sie sich an die Rezeption.

Während der Kreuzfahrt stehen Ihnen die Bücher der Bordbibliothek und ausgesuchte Gesellschaftsspiele zur Verfügung. Außerdem bietet das Schiff eine Boutique.

Kabinen

Ihre Kabine ist mit einem Direktwahltelefon, Fernseher mit integrierter DVD-Einheit und einem Safe ausgestattet. Darüber hinaus befindet sich in jeder Kabine ein Sortiment alkoholfreier Getränke, das Ihnen kostenlos zur Verfügung steht. Im Badezimmer finden Sie neben einer Auswahl an Toilettenartikeln auch einen Bademantel und einen Föhn.

Kleidung an Bord

Für die Landausflüge empfehlen wir leichte, bequeme Baumwollkleidung. Da es an Deck gelegentlich feucht sein kann, sollten rutschfeste Schuhe im Reisegepäck nicht fehlen. An Bord empfehlen wir sportlich-legere Kleidung. Nur beim traditionellen Captain's Dinner und zu festlichen Anlässen sind Klassiker die beste Wahl: der dunkle Anzug und ein festliches Cocktailkleid.

Rauchen an Bord

Auf der Sea Cloud II ist das Rauchen, mit Rücksicht auf alle Passagiere, ausschließlich auf den Außendecks gestattet.

Stromspannung

Die Stromspannung an Bord beträgt 220 Volt. Jedes Bad ist mit einer Rasiersteckdose ausgestattet.

Internet an Bord

Sie können sich über einen bordeigenen Laptop gebührenpflichtig ins Internet einwählen. Den Laptop erhalten Sie an der Rezeption. Zusätzlich können Sie sich in der Bibliothek mit dem eigenen Laptop gegen Gebühr ins Internet einwählen.

Die Email-Adresse der Sea Cloud II lautet seacloud2@seacloud.com.

Wäscherei

Die Serviceleistungen an Bord sind auf Waschen und Bügeln begrenzt. Eine Reinigung gibt es nicht. Eine Preisleiste finden Sie in Ihrem Kleiderschrank. Aus Sicherheitsgründen ist das Bügeln in der Kabine nicht erlaubt.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
68,6%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
94,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
92,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
70,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
94,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
91,4%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
07.07.2016, Matthias Sorke Studiosus Länderexperte Kuba “Die zunehmende politische Öffnung des Landes Richtung USA hat in letzter Zeit einen regelrechten "Kuba-Boom" ausgelöst. Mit diesem rasanten Tempo kann die kubanische Infrastruktur leider nicht Schritt halten: Die Grenzen der vorhandenen Kapazitäten sind erreicht oder teilweise bereits überschritten, auch sehr kurzfristige Hotel- und Programmänderungen lassen sich nicht vermeiden. Den von Studiosus ansonsten gewohnten Komfort der Hotels dürfen Sie ebenfalls nicht überall erwarten. Die Kombination von hoher Nachfrage und geringem Komfort kann bisweilen den Eindruck eines nicht mehr stimmigen Preis-Leistungs-Verhältnisses hinterlassen. Sehen Sie es dennoch entspannt - und lassen Sie sich vom besonderen Flair der Insel begeistern!”
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2008 und 14001:2004

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2016.

Termine & Preise

Termine & Preise 2017

Direkt zum Leistungsumfang

Hinweis: Die Buchung halber Doppelzimmer/Zweibettkabinen ist bei KreuzfahrtStudienreisen und somit bei dieser Reise nicht möglich.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Condor von Frankfurt nach Holguin und zurück von Varadero; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
  • Alle Hafengebühren (ca. 390 €)
  • Transfers und Ausflüge in landestypischen Reisebussen
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt lt. Reiseverlauf
  • 2 Übernachtungen in einem guten Hotel in Santiago, 4 Übernachtungen in einfachen Hotels
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 5. Tag Mittagessen statt Abendessen), während der Kreuzfahrt Vollpension, am 14. Tag nur Frühstück
  • Passage und 7 Übernachtungen auf der MY Variety Voyager in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Doppelzimmer/Zweibett-Außenkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Und außerdem: Eintrittsgelder, kubanische Touristenkarte (ca. 25 €), Trinkgelder im Hotel und an Bord (ca. 100 €), Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Schiffspassage sowie Bus-/Bahnfahrten

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die kubanische Touristenkarte beantragt Studiosus. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Bei Einreise aus Panama wird von Nicaragua und Costa Rica zudem die Vorlage eines mindestens zehn Tage alten Gelbfieber-Impfzertifikats verlangt.

Touristenkarte für Nicaragua:

- erhalten Sie bei der Einreise

- ist im Reisepreis enthalten und wird von Ihrem Reiseleiter bezahlt

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.

Eventuell anfallende Visagebühren sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für das Einchecken in den Hotels vorab erforderlich.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die kubanische Touristenkarte beantragt Studiosus. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

- teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und

anderen elektrischen Geräten

- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

- ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

- teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den während Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes für Costa Rica, Nicaragua und Panama. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Nicaragua, Costa Rica und Panama gelten zwar als stabile Reiseländer, dennoch sind in vielen Teilen Zentralamerikas kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in dieser faszinierenden Region so sicher wie möglich gestalten sollen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 13. Dezember 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Panama

Unverändert gültig seit: 13. Dezember 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

In Panama-Stadt muss in einigen Stadtteilen mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Reisende sollten auf offener Straße keinen auffälligen Schmuck tragen, wenig Bargeld und höchstens eine Kreditkarte bei sich haben. Wer nach Einbruch der Dunkelheit zu Fuß geht, setzt sich einem höheren Risiko aus. Ein großes Risiko von Raubüberfällen besteht in Panama-Stadt, in den Stadtteilen San Miguelito, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana, Curundu, Calidonia und Pacora sowie in der zweitgrößten Stadt Panamas Colon (auch tagsüber). Passagiere von Kreuzfahrtschiffen, die in Colon anlegen, sollten sich organisierten Landausflügen anschließen. Es wird dringend davon abgeraten, auf eigene Faust die Stadt Colon und das Hafengelände zu erkunden.

Auch in als sicherer geltenden Stadtteilen von Panama-Stadt oder an anderen bei Touristen beliebten Orten, wie die beliebte Inselkette Bocas del Toro oder dem Valle de Anton, kann es zu Diebstählen oder Überfällen kommen. Es ist daher stets Vorsicht zu wahren - auch bei harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen. Es besteht das Risiko, zufälliges Opfer von Auseinandersetzungen krimineller Banden zu werden. Generell sollten Reisende dieselbe Vorsicht walten lassen wie zu Hause.

Waffen sind verbreitet und es kommt gelegentlich zu Raubüberfällen mit Waffeneinsatz, die unter Umständen auch ohne Vorwarnung eingesetzt werden.

Widerstand des Opfers kann Täter zusätzlich provozieren und das Risiko für Leib und Leben erhöhen. Ruhige Herausgabe der vom Täter geforderten Wertgegenstände oder Geldbeträge kann die Gefahr reduzieren.

Es ist daher ratsam, stets einen kleineren Geldbetrag mit sich zu führen.

Seit August 2008 gilt Ausweispflicht für Ausländer. Daher ist es ratsam, den Originalreisepass - zumindest aber eine Kopie, aus der auch der Einreisestempel hervorgeht - mit sich zu führen. Ausweiskontrollen werden regelmäßig durchgeführt.

Bei Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen sollte man nur am Taxistand in der Eingangshalle des Flughafens registrierte Taxis und auch in der Stadt ausschließlich registrierte oder online zu buchende Funktaxis oder Fahrdienste anfordern. Taxi-Anhalten an der Straße birgt erhebliche Risiken-, auch das Zusteigen zu Taxen, die bereits Fahrgäste befördern.

Im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darien, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, bestehen hohe Sicherheitsrisiken. Es wird dringend davon abgeraten, sich dort aufzuhalten. In dem Gebiet operieren kriminelle Organisationen, die auch vor Waffengebrauch nicht zurückschrecken. Weiterhin gibt es Einfälle von illegalen bewaffneten Gruppen aus Kolumbien.

Daneben besteht das Risiko von Denguefieber, Cholera und Gelbfieber. Die ärztliche Versorgung ist sehr mangelhaft. Polizeiliche Zugangssperren sollten respektiert werden. Es liegt im Ermessen dieser Kontrollposten, dem Reisenden die Weiterfahrt zu verwehren.

Naturkatastrophen

In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.

Reisende in dieser Zeit müssen in Panama mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Panama liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Sicherheitshinweis

Nicaragua

Unverändert gültig seit: 9. Oktober 2017

Aktuelle Hinweise

Alle sechs aktiven Vulkane in Nicaragua zeigen derzeit erhöhte Aktivität (moderate Eruptionen, mehrere kleinere vulkanische Beben, erhöhter Austritt von Schwefeldioxid, Anstieg der Lava im Vulkankessel, etc.). Menschen kamen bisher nicht zu Schaden. Es ist mit weiteren vulkanischen Beben zu rechnen. Daher wird dringend geraten, bei einem Aufenthalt in Nicaragua die Nachrichten zu verfolgen und die Vorgaben der nicaraguanischen Behörden zu beachten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Ein erhöhtes Diebstahlrisiko gab es in der Vergangenheit vor allem an von Touristen frequentierten Orten wie Granada, San Juan del Sur, León, Laguna de Apoyo, den Grenzübergängen, Busbahnhöfen und dem Flughafen Managua. Reisende sollten ihr Gepäck daher nie aus den Augen lassen.

Auf Wertsachen (auch billigen Modeschmuck) sollte möglichst verzichtet werden. Die Kleidung sollte sich der Umgebung anpassen sowie unauffällig und leger sein.

In letzter Zeit kam es in Überlandbussen im gesamten Land, gehäuft jedoch in der Pazifikregion (v. a. nahe Managua und Granada), zu Diebstählen von Wertsachen. Es wird geraten, bei solchen Reisen das Gepäck nicht unbeaufsichtigt zu lassen und insbesondere von einer Verwahrung desselben in den Gepäckfächern der Busse abzusehen.

Es wird geraten, für den Fall eines Diebstahls oder Verlustes eine Kopie des Passes sicher aufzubewahren. Diese sollte neben der Seite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel abbilden.

Im Falle eines Überfalles sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Hemmschwelle der Täter niedrig ist.

Es wird dringend davon abgeraten, außerhalb bewachter Campingplätze zu zelten.

Hauptstadt Managua und Umgebung

In Taxis kann es zu Raubüberfällen kommen, bei denen vereinzelt auch Schusswaffen eingesetzt werden. Es wird davon abgeraten, Taxis am Straßenrand heranzuwinken. Auch bei Tageslicht oder für Gruppenreisende sind Taxis kein sicheres Verkehrsmittel. Vorsicht ist geboten, wenn sympathische Unbekannte, oft auch jüngere Frauen, anbieten, gemeinsam ein (angeblich vertrauenswürdiges) Taxi oder anderes Privat-Kfz zu nehmen. Dies ist ein bekannter Trick von Taxiräuber-Banden.

Sofern nicht auf die Taxibenutzung verzichtet werden kann, sollten registrierte Radiotaxis oder Hotel-Taxis gewählt werden. Vom internationalen Flughafen Managua aus sollten ausschließlich zugelassene Flughafentaxis benutzt werden - diese sind am Flugzeug-Logo des Taxis und an den roten Hemden der Fahrer zu erkennen.

Taxifahrer nehmen grundsätzlich mehrere Passagiere mit. Wenn dies nicht gewünscht wird sollte dem Taxifahrer dies zu Beginn der Fahrt mitgeteilt werden. Auch der Preis, der bei exklusiver Taxibenutzung steigt, sollte vor der Fahrt ausgehandelt werden. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, einem Dritten vor der Fahrt die Nummer des Taxis, Lizenz des Fahrers und Fahrtziel für den Fahrer sichtbar mitzuteilen. Das Risiko eines Überfalls lässt sich allerdings durch diese Vorsichtsmaßnahmen nicht vollständig vermeiden.

Von Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit sollte in jedem Fall abgesehen werden.

In Managua besteht bei Marktbesuchen sowie auf allen Busbahnhöfen ein hohes Überfall- und Diebstahlrisiko. Vom Besuch des labyrinthischen Mercado Oriental und Umgebung wird abgeraten. Märkte sollten generell nur mit Ortskundigen besucht werden.

Auch in touristischen Zonen wie der alten Kathedrale und am Malecón, sowie in der Nähe der großen Einkaufszentren in Managua kommt es immer wieder zu bewaffneten Raubüberfällen, ebenso in der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS in Managua im Stadtviertel Martha Quezada. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras ankommen, sollten dort besondere Vorsicht walten lassen und sich keinesfalls während der Dunkelheit dort aufhalten.

Landesinneres

Die Sicherheitslage an der touristisch erschlossenen Pazifikküste ist stabil. Dennoch kommt es auch hier zu Überfällen und Diebstählen. Generell wird geraten, einsame Straßen zu meiden und bei Dunkelheit keine Spaziergänge zu unternehmen.

Der Norden des Landes mit den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa sowie die Autonomen Gebiete der Nördlichen und Südlichen Atlantikküste (RAAN und RAAS) sind in weiten Teilen kaum erschlossen. Es mangelt an Infrastruktur. Polizei und Armee sind nicht in der Lage, die Sicherheit zu garantieren.

Reisen im Norden des Landes, abseits der Panamericana, sollten auf das unbedingt erforderliche Minimum, z.B. aus geschäftlichen Gründen, beschränkt werden.

Gleiches gilt für das sogenannte ¿Minendreieck¿ der RAAN zwischen den Städten Siuna, Bonanza und La Rosita. Es kommt hier immer wieder zu Straßenblockaden mit gewaltsamen Ausschreitungen, Demonstrationen und auch Überfällen auf den Transitverkehr (Busse und sonstige Kfz). Der Einsatz von Schusswaffen ist weit verbreitet, die Mordrate höher als im Landesdurchschnitt.

Die Südliche Atlantikküste (RAAS), zu der auch die Touristenziele Bluefields, Pearl Lagoon und die Corn Islands zählen, hat eine 4 Mal höhere Mordrate als der Landesdurchschnitt. Auch hier sollten Reisen in entlegene Gebiete nur bei Vorliegen wichtiger Gründe und mit größter Vorsicht durchgeführt werden. Auf den bei Touristen beliebten Inseln an der Atlantikküste - Little Corn Island und Big Corn Island - kam es in der Vergangenheit zu mindestens drei (versuchten) Vergewaltigungen an deutschen Touristinnen. Frauen sollten sich daher auch bei Tageslicht zumindest immer zu zweit auf der Insel bewegen.

Reisen über Land / Straßenverkehr / Öffentliche Verkehrsmittel

Nicaragua verfügt - mit Ausnahme der Atlantikregion - über ein relativ gutes Straßenverkehrsnetz. Dabei gehören allerdings die Haupttourismusrouten auf der pazifischen Seite wie z. B. von der Hauptstadt nach Granada, León, San Juan del Sur, San Carlos und Matagalpa zu den besseren Verkehrswegen.

Dagegen sind kleinere Straßen zumeist nicht asphaltiert und in schlechtem Zustand. Wegen der teilweise unberechenbaren Fahrweise der Verkehrsteilnehmer und der oft mangelhaften Zustände der Fahrzeuge ist besonders umsichtiges Verhalten geboten. Bei Überlandfahrten abseits der großen Verbindungsstraßen zwischen den größeren Städten ist die Benutzung eines Geländefahrzeuges ratsam. Von Nachtfahrten wird abgeraten.

Es wird davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen. Bei Verwicklung in einen Unfall sollte das Fahrzeug auf keinen Fall fortbewegt werden.

Schiffsüberfahrten auf die bei Touristen beliebten Inseln Big Corn Island und Little Corn Island in der Atlantikregion sind aufgrund gravierender Sicherheitsmängel der Schiffe bzw. kleineren Boote nicht ungefährlich. Passagierschiffe zwischen dem Atlantikhafen ¿El Bluff¿ (Nähe Bluefields) und Big Corn Island sind nicht selten mit Mensch und Tier überladen. Die Hygienebedingungen für die rund 6-stündige Überfahrt lassen zu wünschen übrig.

Naturkatastrophen

Nicaragua ist erdbebengefährdet, insbesondere die Hauptstadt Managua und die Universitätsstadt León. Bei dem letzten großen Beben 1972 wurde Managua fast vollständig zerstört.

Seit dem 10.04.2014 wird der Großraum Managua/León von regelmäßigen Erdbeben erschüttert. Ein Andauern der Aktivität, auch mit größeren Beben, ist zu erwarten. Es wird deshalb geraten, sich vor Reiseantritt mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut zu machen.

Weitere Hinweise unter

http://bib.gfz-potsdam.de/pub/schule/merkblatt_erdbeben_0209.pdf.

Von der Besteigung des Vulkans Momotombo sowie vom Besuch der Laguna Xiloa am Vulkan Apoyeque wird aufgrund der aktuellen seismischen Aktivität ausdrücklich abgeraten.

Auch bei allen anderen Vulkanen Nicaraguas kann es plötzlich zu vulkanischer und seismischer Aktivität kommen. Dies gilt auch für die Vulkane San Cristobal, Telica, Cerro Negro, El Hoyo, zu denen Wandertouren und ‚Vulkane-Boarding' angeboten werden. Ebenso gilt dies für die Ausflugsziele des Vulkan Masaya und Vulkan Mombacho, sowie für die Vulkane der Insel Ometepe Concepción und Maderas. Bei der Insel Ometepe ist zu berücksichtigen, dass durch die Insellage eine ggf. erforderliche Evakuierung erschwert wird.

Darüber ist in Nicaragua von Mai bis November Hurrikan-Saison.

Reisende in dieser Zeit müssen mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste (elefand.diplo.de) einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Sicherheitshinweis

Costa Rica

Unverändert gültig seit: 28. November 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Die Gefährdung durch Kriminalität in Costa Rica ist hoch, es muss mit einer höheren Gewaltbereitschaft gerechnet werden. Dies gilt vor allem nach Einbruch der Dunkelheit (ganzjährig ab 18 Uhr). Die Sicherheitslage hat sich in letzter Zeit verschlechtert, insbesondere nehmen Morde als Folge von Konflikten zwischen Drogenhändlern ständig zu. Schusswechsel werden nun auch tagsüber in der Öffentlichkeit ausgetragen, ohne Rücksicht auf Unbeteiligte.

Besondere Vorsicht wird in San José (dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe), zwischen Jacó und Quepos, sowie Uvita und an den Stränden in der Provinz Guanancaste am Pazifik empfohlen. Autoaufbrüche erfolgen derzeit vermehrt an der Brücke am Fluss Tarcoles, an den Stränden Playa Hermosa und in Drake Bay, wo die Kriminalität deutlich angestiegen ist.

An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, die Mordrate ist dort doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. In den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo südlich von Limón sind besonders ausländische Staatsangehörige häufiger Ziel von bewaffneten Raubüberfällen.

Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen. Sogenannte Parkwächter an Stränden entpuppen sich häufig als Komplizen der Diebe. Selbst im Kfz gelassene nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck nicht zu erhalten ist; Gepäck sollte daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke, durch Ablenkungsmanöver (z. B. das Herunterfallenlassen von Objekten/Kreditkarten). Pässe, Kreditkarten und andere wichtige Dokumente sollten unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit.

Verbreitet sind außerdem Einbruch- und Trickdiebstähle - selbst auf belebten Parkplätzen. Gepäck sollte daher im Fahrzeug so wenig wie möglich sichtbar sein. Auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer werden Autos - insbesondere Mietwagen - aufgebrochen und Gepäckstücke entwendet. Mietwagentouristen, die wegen eines ¿arrangierten¿ platten Reifens anhalten müssen, wird scheinbar Hilfe angeboten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck entwendet. An Ampeln oder in dichtem Verkehr werden Autoscheiben eingeschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden.

Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.

In den großen Touristenzentren Jacó, Tamarindo und San José sind Beamte der Touristenpolizei im Einsatz. Die Touristenpolizei ist jederzeit über die kostenlose Notrufnummer 911 (meistens auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

Minderjährige stehen in Costa Rica unter dem besonderen Schutz staatlicher Behörden, s. Hinweise für Minderjährige weiter unten im Text.

Naturkatastrophen

Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen. Erdrutschen sowie Brückenschäden. Es ist daher ratsam, sich in den Medien über die Wetterlage und den Zustand der Straßen zu informieren.

Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Es ist daher, insbesondere während der Regenzeit von ca. Mai bis November, besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen (auch wegen Krokodilen), Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten. Im Zweifel sollte davon abgesehen werden.

Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Bei Ausbruch kann dies zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) informiert auf ihrer Website und telefonisch (00506 2210-2828) über eventuelle Katastrophengebiete. Informationen erhalten Sie auch über den internationalen Flughafen Juan Santa Maria, Telefonnummer: 00506 2437-2400.

Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse können Sie telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen (Spanischkenntnisse erforderlich).

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Reisende, die mit Pauschalangeboten reisen, werden in der Regel über die Reiseveranstalter mit Informationen versorgt.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Costa Rica, Nicaragua und Panama

Zika-Virus-Infektion

In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren (und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut) von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf).

Gelbfieber

Für Panama wird die Gelbfieberimpfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehört u.a. die gesamte östliche Landeshälfte (gem. www.who.int). Bei Weiterreise in ein Drittland kann zudem die Impfung aus Panama kommend verlangt werden. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr.

Bei Einreise in Nicaragua aus einem der folgenden Staaten/Gebiete wird die Vorlage eines mindestens zehn Tage alten Impfzertifikats der Gelbfieberimpfung verlangt: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Panama, Paraguay, Peru, Venezuela sowie sämtliche afrikanische Staaten mit Ausnahme von Kongo, Tanzania, S¿o Tomé und Príncipe sowie Somalia.

In Costa Rica selbst gibt es kein Gelbfieber. Bei direkter Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, wohl aber für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (siehe www.who.int) wie dem Nachbarland Panama.

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

In Panama besteht ein geringes Risiko in den Provinzen der Atlantikküste (v.a. Bocas del Toro im Nordwesten) und in den Grenzgebieten zu Costa Rica und Kolumbien (Colon, Chiriquí, Darién, Ngobe Bugle, Panama, Kuna Yala (SanBlas), San Blas Islands und Veraguas). Als malariafrei gelten die übrigen Landesteile inkl. Stadtgebiete.

In Nicaragua besteht ganzjährig ein mittleres Risiko in den östlichen Regionen Atlantico Sur und Atlantico Norte, ein geringes Risiko in den zentralen Regionen und im Westen sowie ein minimales Risiko im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Managua und die Zentren der großen Städte.

In Costa Rica besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte. Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, dass es malariainfizierte Patienten im Jahr 2016 und in diesem Jahr (2017) gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.

Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung. Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.

Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

Dengue

Dengue wird in allen drei Ländern landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).

Chikungunya

Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in den drei Ländern.

Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Chikungunya ist selten - überwiegend bei Kleinkindern und alten Menschen - lebensgefährlich. Typische Symptome sind hohes Fieber, Gliederschmerzen sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Der Virus sollte rechtzeitig medizinisch behandelt werden, damit es nicht zu chronischen Muskel- und Gelenkbeschwerden oder Behinderungen kommt. Ein Impfstoff oder eine Chemoprophylaxe existiert nicht. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

Leishmaniasis

Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Persönlicher Mückenschutz

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria)

Insektenschutzmittel (Repellentien), auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.

Influenza / H1N1

Die saisonale Influenza (Grippe) kann in Costa Rica landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.

Im Distrikt Barú, Region Chiriqui, Panama, werden vermehrt H1N1 - Influenzafälle, mit Todesfällen, gemeldet. Die zuständige Gesundheitsbehörde rät zu den üblichen präventiven Hygienemaßnahmen: häufiges Händewaschen, Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung, engen Kontakt mit fremden Menschen reduzieren.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Tollwut

Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Hantavirus

Diese seltene, in Panama durch Nagetiersekrete übertragene, Erkrankung verläuft in der Regel zunächst wie eine Grippe. Noch seltener werden Todesfälle durch Kreislauf-, Lungen- und Nierenversagen beobachtet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

HIV

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung

Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser in den Großstädten aufgesucht werden.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden. Es wird daher empfohlen eine ausreichend gedeckte Kreditkarte mitzuführen. Der Botschaft in Nicaragua sind in den vergangenen Monaten mehrere Fälle bekannt geworden, in denen trotz eines Notfalles bis zur Klärung der Kostenfrage dringend notwendige Behandlungen oder Operationen nicht vorgenommen wurden.

Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Lassen Sie sich in jedem Fall vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).

Eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten finden Sie auf der Website der deutschen Botschaft San José (www.san-jose.diplo.de) bzw. Panama (www.panama.diplo.de).

Unverändert gültig seit: 13. Dezember 2017