Usbekistan – Kirgisistan Seidenstraße im Wandel der Zeit

Kirgisistan, Usbekistan

Übersicht

  • Optimale Routenführung durch Flüge nach Samarkand und zurück von Bischkek
  • Zentralasien kompakt im spannenden Wechsel von Kultur und Landschaften
  • Je zwei Übernachtungen in Samarkand, Buchara und Taschkent
  • Ferganatal, ein Garten Eden
  • Auf spektakulären Passstraßen durch Kirgisistan
  • Aufenthalt am Hochgebirgssee Issyk-Kul

Nur harte Kerle wagten sich einst auf die Seidenstraße. Heute fühlt sich das Abenteuer Usbekistan und Kirgisistan streichelzart wie ein frisch gewebtes Seidentuch an. Sie folgen den Spuren der alten Karawanenrouten, doch statt Kamelen nehmen Sie den Bus, den Zug oder auch mal den Jeep. In prachtvollen Heiligtümern schwelgen Sie in der Vergangenheit, am See Issyk-Kul genießen Sie Urlaubsidylle zwischen Almwiesen und Viertausendern, in Oasenstädten verschmelzen Sie mit dem orientalischen Alltag von heute. Bummeln Sie über Basare, plaudern Sie mit einem Keramikmeister und erleben Sie auf der Seidenstraße von heute, wie der Spagat zwischen uralter Tradition, Sozialismus und Moderne gelingt!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 24.04.2020: Auf nach Usbekistan!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Nachmittags Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Nach einer Umsteigezeit von ca. drei Stunden Weiterflug nach Samarkand (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.).

2. Tag, Samstag, 25.04.2020: Orient pur in Samarkand

Landung nach Ortszeit frühmorgens. Ihr Studiosus-Reiseleiter begleitet Sie ins Hotel, wo Sie sofort Ihr Zimmer beziehen und sich entspannen können. Dann heißt es: Vorhang auf für das orientalische Märchen! Am Registanplatz (UNESCO-Welterbe) begrüßen uns prachtvolle Heiligtümer, beim Mittagessen hoch über den Dächern 1001 schöne Ausblicke. Dabei schenkt Ihnen Ihr Reiseleiter ein kleines Stück Stoff, um das er eine abenteuerliche Legende spinnt. Wir ziehen weiter in die Bibi-Khanum-Moschee, probieren Nüsse, Rosinen & Co. im Basar und beenden den Tag im Gur-Emir-Mausoleum, der letzten Ruhestätte des Eroberers Timur. Extra Tour Zwei Übernachtungen in Samarkand.

Möchten Sie eigene Wege gehen? Studiosus hat immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Anstelle des Grabmals können Sie heute Nachmittag eine idyllisch gelegene Papiermanufaktur am Stadtrand besuchen, in der nach uralten Techniken Papier geschöpft wird.
(F/M)

3. Tag, Sonntag, 26.04.2020: Samarkand gestern und heute

In den Ausgrabungsfeldern von Afrosiab erahnen wir Samarkands einstige Blütezeit. Im benachbarten Museum erzählen uns farbenprächtige Wandmalereien vom früheren Leben am Hofe, außerdem Fundstücke wie Schmuck, Figuren und Werkzeuge von der untergegangenen Welt der Sogder, einem der wichtigsten Völker der Seidenstraße. Danach an der Gräberstraße Schah-e Sinda: mehr als ein Dutzend Mausoleen aus dem Mittelalter und viele einheimische Pilger. Den Nachmittag haben Sie für sich. Zum Abendessen treffen wir uns in einem familiengeführten Restaurant.

(F/A)

4. Tag, Montag, 27.04.2020: Die Seidenstraße lebt

Mit sphärischen Klängen im Ohr fahren wir in die Wüste und halten an der Karawanserei Rabat-e Malek. Den regen Handel von heute signalisiert uns dagegen der hochmoderne Frachtflughafen mitten in der Wüste. Ganz im Sinne von Usbekistans neuem Regierungschef, wie Ihr Reiseleiter auf dem Weg nach Buchara betont. 290 km. Abends haben wir Romantisches vor: ein traditionelles Schaschlikessen mit Blick auf den spiegelglatten Teich am Labi-Hauz-Komplex und Kalligrafieversuche in den Altstadtgassen an einem besonders stimmungsvollen Ort. Ihr Reiseleiter versorgt Sie mit Papier und Stiften. Zwei Übernachtungen in Buchara.

(F/A)

5. Tag, Dienstag, 28.04.2020: Buchara – Zauber der Altstadt

Buchara galt als die reichste Stadt der Seidenstraße (UNESCO-Welterbe). Auch im Jahr 2020 surrt und klackert es noch in den Handwerkergewölben. Wir widmen uns heute den schönen Dingen: Kalan-Moschee, Ark-Zitadelle und Samanidenmausoleum, Mittagessen unter Einheimischen in einer lauschigen Chaikhana, wie man hier zur Teestube sagt. Nachmittags handeln Sie, wie Sie wollen: Verwöhnprogramm im Hamam, danach ein Dinner in einem der Dachterrassen-Restaurants?

(F/M)

6. Tag, Mittwoch, 29.04.2020: Tour de luxe rund um Buchara

Vormittags verzaubert uns die Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara mit Pfauen im Garten und Kunst aus aller Welt im Inneren des Palastes. Im riesigen Komplex von Tschor Bakr staunen wir danach über die Gräber, Minarette und Höfe von Mohammeds Nachkommen. Nachmittags im Hochgeschwindigkeitszug nach Taschkent (Fahrzeit ca. 4 Std.) verwöhnt Sie Ihr Reiseleiter mit frischem Brot, Käse und Gemüse, und in Ihrem Becher dampft der Tee. Zwei Übernachtungen in Taschkent.

(F/M/I)

7. Tag, Donnerstag, 30.04.2020: Taschkent – Liebe auf den zweiten Blick

Für manche ist sie die schönste Plattenbaustadt der Welt: Taschkent, seit der Unabhängigkeit von Russland wieder voll islamisch. Sie lernen die Altstadt kennen, die Koranschule Barak Khan und das Kaffali-Schaschi-Mausoleum. Extra Tour Am Denkmal des Poeten Alisher Navoiy zitiert Ihr Reiseleiter voller Inbrunst Gedichte. In einem Künstlerzentrum dürfen Sie zwischen Miniaturmalern und Schnitzern Mäuschen spielen. Und als Highlight am Abend legt Ihnen das Panoramarestaurant im Fernsehturm die größte Stadt Zentralasiens zu Füßen.

Sie möchten heute Taschkent auf eigene Faust entdecken? Allein die Fahrt mit der Metro ist ein Erlebnis, denn jede der 36 Stationen ist ein Kunstwerk für sich. Über der Erde laden breite, schattige Boulevards zu einem Bummel ein, und die Protzbauten, die Regierung wie (Staats-)Unternehmen alljährlich errichten lassen, wollen auch bewundert werden.
(F/A)

8. Tag, Freitag, 01.05.2020: Die Schätze des Ferganatals

Per Zug (Fahrzeit ca. 4 Std.) geht es in den Gemüsegarten des Landes, das Ferganatal. Fliesen, Stuck und Wasserspiele begeistern uns im Palast des Chudoyar Khan in Kokand, bevor unser Bus den Bewässerungskanälen bis nach Rischtan folgt. Hier offenbart uns Keramikmeister Rustam Usmanov die Kniffe für seine blau-goldenen Fayencen und lädt uns zum Tee in seinen Garten ein. Danach kündigen Maulbeerbäume den Exportschlager des Landes an: Seide. Wie der feine Stoff gewonnen wird, erfahren wir in einer Manufaktur. Busstrecke 110 km. Übernachtung in Fergana.

(F/A)

9. Tag, Samstag, 02.05.2020: Spannung voraus - Kirgisistan

Haben wir die Grenzformalitäten geschafft, steigen wir in Minibusse und gehen auf Stadtrundfahrt im nahen Osch. Wobei der buchstäbliche Höhepunkt der mitten in der Stadt jäh aufsteigende Suleiman-Berg (UNESCO-Welterbe) ist. Warum ihm Kirgisinnen jauchzend den Buckel herunterrutschen, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Probieren Sie es selbst einmal! 120 km. Bis zum Abendessen haben Sie Zeit für sich. In Ihrem Zimmer erwartet Sie dann eine kuschelige Überraschung, die Sie mit nach Hause nehmen dürfen.

(F/A)

10. Tag, Sonntag, 03.05.2020: Auf in die Berge!

Vormittags besuchen wir in Ösgön das Minarett, die Mausoleen und den authentischen Sonntagsmarkt, der von handgezimmerten Wiegen bis zum Sitzmöbel Tapchan alles anbietet. Auch Kumys, vergorene Stutenmilch, zum Probieren. Die Weiterfahrt über kurvige Straßen ist wildromantisch, die Pause könnte kein Starregisseur imposanter inszenieren: Filmmusik im Ohr, Toktogulsee und teils schneebedeckte Viertausender im Blick, Gipfelschnaps in der Hand. In aller Abgeschiedenheit erwartet uns am Seeufer unser einfaches Hotel. Für diesen Panoramablick verzichten wir gern auf den gewohnten Komfort. 340 km.

(F/A)

11. Tag, Montag, 04.05.2020: Hohe Pässe, wilde Schluchten

Umsteigen in Kleinbusse: Wir rollen durch die Schlucht des Flusses Chichkan in den gleichnamigen Nationalpark. Danach fahren wir hinauf auf den 3184 m hohen Ala-Bel-Pass und durchs Susamyr-Hochtal, das uns herrliche Aussichten schenkt: Hirten hoch zu Ross inmitten ihrer grasenden Schafe und Kühe, saftige Almwiesen, Filzjurten und dramatische Gebirgszüge am Horizont. Übernachtung in Tokmok. 415 km.

(F/A)

12. Tag, Dienstag, 05.05.2020: Auf zum Issyk-Kul

Wieder mit einem großen Bus geht's am Vormittag nach Tscholpon Ata zu den beeindruckenden, Tausende von Jahren alten Felszeichnungen. Danach besuchen wir einen Berkutschi, einen Adlerjäger. Er stellt uns sein gefiedertes Familienmitglied vor, das schon sein Vater ausgebildet und gepflegt hat. Am Nachmittag erreichen wir den Issyk-Kul-See, und Sie führen Programmregie. Zwei Übernachtungen in einem weitläufigen Urlaubsresort am See.

(F/A)

13. Tag, Mittwoch, 06.05.2020: Glücksmomente am See

Heute haben Sie die Wahl: Urlaubsstimmung am See mit atemberaubenden Blicken auf Viertausender und ein erfrischendes Bad? Oder mit dem Reiseleiter den Hochgebirgssee vom Boot aus erleben und einen Abstecher in die Semenowskaja-Schlucht wagen (45 €)?

(F/A)

14. Tag, Donnerstag, 07.05.2020: Nach Bischkek

Auf dem Weg nach Bischkek lassen wir die Reise mit besonderen Gesellen ausklingen: dem weithin sichtbaren Burana-Turm – einem alten Minarett – und den Balbals, einer Kriegerschar aus Stein, gleich daneben. Ihr Reiseleiter findet hier einen besonders schönen Platz für ein Abschiedspicknick. In Bischkek unternehmen wir eine Stadtrundfahrt, bevor wir dann zum letzten Mal gemeinsam zu Abend essen. 410 km.

(F/A/P)

15. Tag, Freitag, 08.05.2020: Adieu, Orient!

Transfer zum Flughafen und vormittags Rückflug nach Istanbul (Flugdauer ca. 5,5 Std.). Nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden Weiterflug. Ankunft gegen Abend.

(F)

F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen I: Imbiss P: Picknick

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Dr. Stefan Fleischauer
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Charles Streeper
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Dr. Stefan Fleischauer
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.05.–29.05. 3095(ca. 3399 CHF) 3580(ca. 3932 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Monika Stenke
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Andreas Vajai M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Andreas Vajai M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Dr. Roland Jansen
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
18.09.–02.10. 3095(ca. 3399 CHF) 3580(ca. 3932 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Charles Streeper

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 14.10.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Samarkand und zurück von Bischkek; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 90 €)
  • Bahnfahrten (Economy) von Buchara nach Taschkent und von Taschkent nach Kokand
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen, vom 9. - 13. Tag in Kleinbussen
  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels meist mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Halbpension (Frühstück, 3 Mittagessen in typischen Restaurants, 5 Abendessen im Hotel, 5 Abendessen in typischen Restaurants)
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am Anreisetag unmittelbar nach Ankunft
  • Ein Imbiss im Zug und ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 80 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Usbekistan und Kirgisistan benötigen EU-Bürger und Schweizer einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass, sie sind für eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen von der Visumpflicht befreit.

Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität benötigen in der Regel ein Visum. Wir bitten Sie, sich diesbezüglich bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Falls Sie aufgrund Ihrer Staatsangehörigkeit nicht zur visumfreien Einreise berechtigt sein sollten, müssen Sie sich selbst um das nötige Visum kümmern, die Kosten hierfür sind nicht im Reisepreis eingeschlossen.

Bitte senden Sie uns in jedem Fall den Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ schnellstmöglich und bis spätestens 10 Wochen vor Abreise zu.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Usbekistan und Kirgisistan. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch“ www.eda.admin.ch.

In ganz Zentralasien gibt es seit vielen Jahren eine potentielle Gefährdung durch islamistisch orientierte radikale Gruppierungen. Diese Gefahr besteht auch in Usbekistan, eine gezielte Bedrohung des Tourismus im Lande sieht das Auswärtige Amt derzeit jedoch nicht. Der usbekischen Regierung ist es durch umfassende Programme zur Förderung der Infrastruktur und der lokalen Wirtschaft gelungen, die soziale und ökonomische Situation der Bewohner insbesondere im einst als besonders von islamischen Extremismus gefährdeten Ferghanatal zu verbessern und landesweit die Sicherheitslage zu stabilisieren. Zusammen mit weit reichenden Wirtschaftsreformen macht die Regierung seit 2017 auch vorsichtige Schritte hin zu einer politischen Öffnung des Landes.

Die innenpolitische Lage in Kirgisistan hat sich in den letzten Jahren beruhigt. Reisen in die touristisch interessanten Landesteile sind ohne Einschränkungen möglich. Vor allem in der Hauptstadt Bischkek, aber auch in den südlichen Bezirken rund um die Stadt Osch können sich jedoch lokale Proteste verschärfen und zu Straßenblockaden und gewaltsamen Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften führen. Diese Ereignisse können uns ggf. zu kurzfristigen Änderungen unserer Programme an einzelnen Reisetagen zwingen.

Wegen der gerade in den Großstädten stark gestiegenen Alltagskriminalität fordert das Auswärtige Amt insbesondere in Bischkek und Taschkent zu Vorsicht und Verzicht auf Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit auf. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse auch den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Usbekistan und Kirgisistan.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus Team

Stand: 19. September 2019

Reise- und Sicherheitshinweise

Kirgisistan

Zuletzt aktualisiert am: 6. September 2019

Sicherheit

Terrorismus

Insbesondere im Süden des Landes gibt es islamistische Gruppierungen mit potenziell terroristischer Ausrichtung. Anschläge auch auf westliche Einrichtungen sind nicht auszuschließen. Ende August 2016 war die chinesische Botschaft in Bischkek Ziel eines Selbstmordattentats.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Gewaltsame Zusammenstöße, beispielsweise im Rahmen von Demonstrationen im Zusammenhang mit innenpolitischen Entwicklungen in Kirgisistan, können im gesamten Land nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt insbesondere auch in den Grenzregionen zu Usbekistan und Tadschikistan, wo es auch noch Landminen gibt.

Anfang August 2019 kam es in Koi Tash bei Bischkek zu Konfrontationen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten.

- Seien Sie bei Reisen innerhalb Kirgisistans und insbesondere in den Grenzregionen besonders vorsichtig.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Informieren Sie sich regelmäßig über die Sicherheitslage.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Gewalt- und Bandenkriminalität mit Raubüberfällen und Taschendiebstählen haben auch Ausländer an hoch frequentierten Orten zum Ziel. In der bei Dunkelheit teilweise schlecht beleuchteten Hauptstadt Bischkek ist es in der Vergangenheit gelegentlich zu Überfällen gekommen. Kriminelle haben sich vereinzelt als Polizisten in Uniform oder in Zivil ausgegeben. Vereinzelte Sexualdelikte wurden besonders aus abgelegenen Gebieten gemeldet.

- Seien Sie bei Dunkelheit lieber mit dem Taxi unterwegs. Angesichts allgemeiner Kriminalität ist vor allem an schlecht einsehbaren Orten wie Fußgängerunterführungen und bei Dunkelheit Vorsicht geboten.

- Seien Sie an typischerweise von Ausländern hochfrequentierten Orten besonders wachsam, z.B.

in der Nähe von Hotels, Restaurants, Bars sowie aufgrund von Taschen- und Trickdiebstählen auf den zahlreichen Basaren.

- Sehen sie bei Überfällen von Widerstand ab, da die Gewaltschwelle niedrig liegen kann.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.

- Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, (Bus-)Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Kirgisistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Reise- und Sicherheitshinweise

Usbekistan

Zuletzt aktualisiert am: 25. Juli 2019

Sicherheit

Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbare Grenznähe zu Afghanistan, Tadschikistan und Kirgisistan wird abgeraten.

Terrorismus

Landesweit, aber insbesondere in den Grenzregionen zu Afghanistan und die Grenzgebiete zu Tadschikistan und Kirgisistan ist von einer latenten Gefährdung durch islamistisch orientierte extremistische Gruppen auszugehen, die in Teilen Zentralasiens operieren. Die Bedrohung richtet sich bislang nicht gegen den Tourismus im Lande.

Teile der grenznahen Gebiete des Fergana-Tals zu Kirgisistan und Tadschikistan sind vermint.

- Verhalten Sie sich umsichtig bei Reisen durch Usbekistan.

- Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen in Grenznähe, mit Ausnahme der offiziellen Grenzübergänge und Bewegungen in unbekanntem Gelände ohne ortskundige Begleitung.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Lage in Usbekistan ist grundsätzlich ruhig. Gewisse politische Spannungen und auch Demonstrationen können nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es finden verstärkt Ausweiskontrollen statt.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Führen Sie Ihren Reisepass stets bei sich, um sich bei Kontrollen ausweisen zu können.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Insbesondere an vielbesuchten Orten wie Basaren und in öffentlichen Transportmitteln kommt es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen, vereinzelt finden auch Überfälle, insbesondere bei Dunkelheit statt, sowohl auf Fußgänger in abgelegenen Orten der Städte als auch auf Fahrzeuge über Land.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.

- Vermeiden Sie Überlandfahrten in der Nacht.

- Vermeiden Sie es, nach Einbruch der Dunkelheit alleine oder zu Fuß in abgelegenen Stadtteilen oder wenig frequentierten Orten wie z.B. Unterführungen unterwegs zu sein.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

Naturkatastrophen

Usbekistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. 1966 wurde die Hauptstadt Taschkent erheblich beschädigt, 2011 forderte ein Erdbeben der Stärke 6,1 im Fergana-Tal mehrere Todesopfer.

Das Land ist geprägt von verschiedenen geologischen und klimatischen Bedingungen wie Wüste, Steppe und Gebirge. Witterungsbedingungen von extremer Hitze bis zu extremer Kälte können sich sehr schnell ändern.

Der Boden des Aralsees ist stark durch Salze und Chemikalien belastet, die durch den Wind verbreitet werden.

Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Usbekistan

Unverändert gültig seit: 25. Juli 2019

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.

Malaria

Seit Dezember 2018 hat die WHO das gesamte Land als malariafrei eingestuft.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen und chemischen Schadstoffen kontaminiert sein, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich.

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften, die Gabe von Immunglobulinen, sind in der Regel in Usbekistan nicht möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Usbekistan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann in Taschkent erfolgen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen ist die Gefahr einer resistenten Tuberkulose gegeben. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

Grippe (Saisonale Influenza)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Usbekistan in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de).

Vogelgrippe (Influenza A H5N1)

Bisher wurden in Usbekistan weder bei Tieren noch bei Menschen Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen.

Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen

In den Sommermonaten kann es zu einer hohen Belastung der Luft durch Staub kommen. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.

Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung durch einen Arzt oder erfahrenen Bergführer wird dringend gewarnt. Zivile Luftrettungsunternehmen für die Rettung aus Bergnot gibt es in Usbekistan nicht.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe.

Weitere Gesundheitsgefahren

Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, sind in Usbekistan nicht üblich, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden nicht immer beachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Im Übrigen gelten die Hinweise unter Straßenverkehr im allgemeinen Teil dieser Hinweise. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend. Auch in Taschkent und Samarkand entspricht die medizinische Versorgung vielfach nicht europäischem Standard. Ärzte fordern für die medizinischen Behandlungen von Ausländern häufig eine Barzahlung in US Dollar oder Euro. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Indien, Dubai oder Europa, erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist zwingend notwendig, kann aber die unzureichende medizinische Infrastruktur vor Ort nicht ersetzen.

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

Kirgisistan

Zuletzt aktualisiert am: 6. September 2019

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und FSME empfohlen.

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.

Malaria

Seit November 2016 ist das ganze Land offiziell von der WHO als malariafrei erklärt worden. Zuvor gab es vereinzelt nachgewiesene Infektionen mit Plasmodium vivax.

HIV/AIDS

Das HIV Vorkommen in der Bevölkerung ist bisher gering (Prävalenz <0,1%). Zu den Hauptrisikogruppen gehören intravenöse Drogenbenutzer und Prostituierte.

Tuberkulose

Tuberkulose stellt in Kirgisistan ein relevantes Gesundheitsproblem dar. Es werden immer noch über Über 100 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner pro Jahr erfasst. Die Resistenzrate des Tuberkelerregers gegen die üblichen Tuberkulosemedikamente ist relativ hoch.

Frühsommermeningoenzephalitis FSME bzw. RSSE, Russian Spring Summer Encephalitis

Diese von Zecken übertragene virale Hirnhautentzündung ist im Land äußerst selten, die Datenlage ist allerdings spärlich.

Bruzellose

Besonders in ländlichen Gebieten werden immer wieder Bruzelloseerkrankungen erfasst. Diese bakterielle, fieberhafte Erkrankung kann durch Kontakt mit kranken Tieren (Schafen, Ziegen, Rinder) oder Genuss von nicht ausreichend gekochten Tierprodukten übertragen werden. Vom Genuss von rohen Milchprodukten ist unbedingt abzuraten.

Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber

Diese hoch fieberhafte Virusinfektion tritt in Kirgisistan sporadisch auf. Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen von April - Oktober zu einzelnen, kleinen Ausbrüchen, auch mit tödlichen Verläufen. Übertragen wird das Virus durch Zecken von Nutztieren wie Schafen, Ziegen, Rinder und Kamelen sowie über Blut infizierter Tiere und Menschen. Schutz vor Zecken und Abstand von Tieren wird empfohlen.

Milzbrand (Anthrax)

Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen zu einzelnen, kleinen Ausbrüchen dieser bakteriellen Infektion, die überwiegend durch kranke Rinder verursacht werden. Ein Infektionsrisiko besteht nur bei Kontakt mit Vieh, oder Umgang mit deren Produkten (Fellen, rohe Milch- bzw. Fleischprodukte).

Geografisch bedingte Erkrankungen

Bei Aufstieg in Höhen über 3.000 Meter kann es zur Ausbildung einer Höhenkrankheit kommen. Langsames Aufsteigen und bei Symptomen (z.B. Kopfschmerzen, Atemnot) sofortiger Abstieg sind dringend zu beachten, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

- Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Kirgisistan entspricht nicht europäischen Verhältnissen.

Ein mit Deutschland vergleichbares Rettungssystem (z.B. per Hubschrauber) mit intensivmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten ist nicht vorhanden. Selbst in der Hauptstadt können Notfälle meist nur unzureichend behandelt werden.

Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung erwogen werden.

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

Gesundheitshinweis

Da in Zentralasien Magen- und Durchfallerkrankungen überdurchschnittlich häufig vorkommen, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig vor Reisebeginn von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.

Hinweis für Allergiker

In Zentralasien kann man spezielle Lebensmittel für Allergiker (z.B. bei Glutenunverträglichkeit, Laktoseunverträglichkeit) nicht überall kaufen. Daher können auch Hotels und Restaurants diese speziellen Nahrungsmittel nicht immer bereitstellen. Es empfiehlt sich, bei schweren Allergien „Notrationen“ mitzunehmen.