Kenia – Tansania Naturparks Ostafrikas Flug mit Ethiopian Airlines

Kenia, Tansania

Übersicht

  • Studienreise zu den tierreichsten Nationalparks in Kenia und Tansania
  • Mit Serengeti-Nationalpark und Fahrt in den Ngorongoro-Krater
  • Stimmungsvolle Hotels und Lodges mit Komfort
  • Gute Geländefahrzeuge, Fensterplatz garantiert
  • Kleine Gruppe von maximal 18 Personen
  • Badeverlängerung am Indischen Ozean möglich
  • Langstreckenflüge mit Ethiopian Airlines oder Lufthansa zur Auswahl

Sonnenuntergänge in Glutrot unter Schirmakazien, die schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharos, endlose Steppen und immer wieder Tiere in freier Wildbahn - traumhafte Livebilder aus Afrika. Die schönsten Tierreservate Kenias und Tansanias zwischen Mount Kenya, Ngorongoro-Krater und Serengeti, dazu stimmungsvolle Hotels und Lodges garantieren eine Safari mit Stil! Ihre Reiseleiterin gibt Ihnen eine Einführung in die Natur Ostafrikas und Informationen zu aktuellen Fragen der Tagespolitik, der gesellschaftlichen Entwicklung und der Menschenrechtssituation.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Donnerstag, 13.02.2020: Die Reise beginnt!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).

2. Tag, Freitag, 14.02.2020: Jambo - hallo!

Sie landen morgens in Addis Abeba und haben direkten Anschluss nach Nairobi (Umsteigezeit 1,5 bis 2 Std., Flugdauer ca. 2 Std.). Ankunft am Vormittag und Fahrt zum Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

3. Tag, Samstag, 15.02.2020: In die Aberdares

Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt alle Gäste zum Frühstück im Hotel. Unsere Reise durch Kenia beginnt! Zunächst treffen wir im Kulturzentrum Riuki Angehörige des Volkes der Kikuyu, das traditionell den Ton in Politik und Gesellschaft Kenias angibt. Gesprächsstoff gibt es reichlich - Kolonialzeit, Traditionen und die im Land sporadisch aufflammenden ethnischen Konflikte. Am Nachmittag geht es in den Aberdares-Nationalpark: Wir wohnen in The Ark, der Arche. Unser "Schiff" ankert neben einem Wasserloch mitten im Wald. Bis weit in die Nacht können wir von den Decks beobachten, wie die Tiere aus dem Schutz des Waldes zum Trinken und Salzlecken herauskommen. 180 km.

(F/M/A)

4. Tag, Sonntag, 16.02.2020: Zurück in die Kolonialzeit

Vor dem Frühstück, wenn im Morgengrauen das erste Tageslicht die Szene erhellt, bleibt noch Zeit, die Tiere zu beobachten. Nachdem wir uns gestärkt haben, verlassen wir den Park. Auf einer Kaffeeplantage sehen Sie, wie die Bohne wächst und verarbeitet wird. Kontrastprogramm: Der Aberdare Country Club, wo wir auch zu Mittag essen, wirkt, als wären die Briten nie abgereist. Englischer Rasen vor der Kulisse des Mount Kenya. Der Nachmittag gehört Ihnen. Eine Runde Golf zwischen Giraffen und Warzenschweinen auf dem hoteleigenen Golfplatz? Freizeit im Stile der Kolonialzeit mit einem Plausch bei Tea und Scones? 80 km.

(F/M/A)

5. Tag, Montag, 17.02.2020: Lake-Nakuru-Nationalpark

Wir fahren hinunter ins Great Rift Valley, das sich durch den gesamten Osten Afrikas zieht. Unser Ziel ist der Lake-Nakuru-Nationalpark. 190 km. Unzählige Wasservögel säumen den Nakurusee (UNESCO-Welterbe) zu allen Jahreszeiten. In manchen Jahren kommen die Flamingos in großen Schwärmen, wenn der Wasserstand niedrig und das Nahrungsangebot für sie gut ist. Das Wildreservat ist gleichzeitig eines der wichtigsten Schutzgebiete für Nashörner, von denen in Kenia nur wenige die Jahrzehnte anhaltende Wilderei überlebt haben. Neuerdings steigt der Druck auf die Nashornpopulationen wieder an. Möglicherweise eine Folge der massiven Ausdehnung des wirtschaftlichen Einflusses asiatischer Staaten in vielen afrikanischen Ländern!

(F/M/A)

6. Tag, Dienstag, 18.02.2020: Am Naivashasee

Nach dem Frühstück fahren wir zum Naivashasee. 90 km. Noch am Vormittag starten wir zu unserer Bootsfahrt. Extra Tour Wir setzen über zur Halbmondinsel, auf der Giraffen, Zebras und Antilopen leben. Zusammen mit einem Ranger entdecken wir die Insel und hören Interessantes und Spannendes über das Tierleben dort. Am Nachmittag haben Sie Zeit, im Hotel zu entspannen. Beobachten Sie die Vögel im Garten oder nehmen Sie ein Buch zur Hand! Unser Tipp: "Ich gab mein Herz für Afrika", die Biografie der Tierfilmerin und Umweltschützerin Joan Root, die viele Jahrzehnte am Naivashasee lebte.

Studiosus hat auch in Ostafrika ab und zu Alternativen zum Programm vorbereitet. Sind Sie Golfer und wollen heute lieber einmal pausieren und den Schläger schwingen? Das hoch gelegene Great Rift Valley Golf Resort besitzt einen der schönsten Golfplätze Afrikas mit einer herrlichen Aussicht über den Naivashasee.
(F/M/A)

7. Tag, Mittwoch, 19.02.2020: Zum Amboseli-Nationalpark

Weiterreise über Nairobi in Richtung tansanische Grenze. Kurz vor der Grenzstation biegen wir ab zu unserer Lodge am Rande des Amboseli-Nationalparks. 340 km. Der Rest des Nachmittags bleibt frei zur Entspannung und Erholung. Wenn Sie sich ein wenig mit Afrikas Psyche befassen wollen, empfehlen wir als Poollektüre die Erinnerungen der kenianischen Nobelpreisträgerin Wangari Maathai: "Afrika, mein Leben". Sie können aber auch ein nahe gelegenes Massaidorf besuchen (ca. 20 €). Zwei Übernachtungen am Rande des Amboseli-Nationalparks.

(F/M/A)

8. Tag, Donnerstag, 20.02.2020: Vor der Kulisse des Kilimandscharos

Vor Ihren Augen erhebt sich der von der Sonne beschienene Kilimandscharo in seiner ganzen Majestät. Früh am Morgen beginnt unser Ausflug in den Amboseli-Nationalpark, der als eines der "großen" Naturschutzgebiete Ostafrikas gilt - nicht wegen seiner Ausdehnung, die ist gering, sondern wegen seiner landschaftlichen Schönheit und seiner vielen Tiere. Der Park ist reich an Elefanten, doch auch Löwen und vielerlei Antilopen können Sie hier entdecken. Im Laufe des Nachmittags kehren wir zur Lodge zurück und haben noch ein paar Stunden für uns. Ca. 150 km.

(F/M/A)

9. Tag, Freitag, 21.02.2020: Szenenwechsel

Die heutige Tagesstrecke ist nicht übermäßig lang; lediglich die Formalitäten an der Grenze nach Tansania werden uns ein wenig aufhalten. Kulisse ist immer der Kilimandscharo. Einheimische Führer aus dem Volk der Chagga begleiten uns durch die Siedlungen um das Dorf Marangu. Wir plaudern mit den freundlichen Menschen über das Leben im Dorf, über Bananen, Kaffee, Bohnen - und alles, was Sie wissen wollen. An Moshi vorbei erreichen wir am späten Nachmittag Arusha. 200 km.

(F/M/A)

10. Tag, Samstag, 22.02.2020: Karibu, Tarangire-Nationalpark!

Wir bleiben nicht lange in Arusha und erreichen gegen Mittag den Tarangire-Nationalpark. 170 km. Das Naturschutzgebiet ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit und für seine vielen Elefanten, die hier auch in der Trockenzeit noch Wasser finden. Am Nachmittag eine erste ausgedehnte Pirschfahrt: Neben Elefanten, Giraffen, Impalas und anderen Savannentieren gibt es hier mehr als 300 Vogelarten. Sie werden nicht alle sehen, aber genug, um davon zu träumen. Und morgen ist ein neuer Tag ... Zwei Übernachtungen im Tarangire-Nationalpark.

(F/M/A)

11. Tag, Sonntag, 23.02.2020: Pirschen zwischen Affenbrotbäumen

Morgens und am Nachmittag fahren wir mit dem Geländewagen in die Savanne. Extra Tour Während der heißen Mittagszeit kühlen wir uns am Pool ab oder schlummern in den Zimmern. Und fragen uns später im Nationalpark: Wurden die Bäume von einem Comiczeichner erfunden? Sehr dicke, bauchige Stämme, aus denen sich seltsam kurze Äste wirr in alle Richtungen schrauben, wo sie in feinfingrigen Blättern auslaufen: Der Tarangirepark ist berühmt für seine vielen Affenbrotbäume, die Baobabs. Sagen Sie hier niemandem, er sei ein Mann wie ein Baum!

Für Schwindelfreie eine alternative Perspektive auf den Tarangire-Nationalpark: Bei Sonnenaufgang steigen Sie mit dem Heißluftballon auf und schweben im Licht der Morgensonne über die beeindruckende Landschaft des Tarangire-Nationalparks.
(F/M/A)

12. Tag, Montag, 24.02.2020: Klinik in Karatu

Wir verlassen den Tarangirepark. Unser Weg führt uns durch das Great Rift Valley nach Rhotia. Wir besuchen das kleine Rhotia Health Centre. Beim Gespräch mit einem der Mitarbeiter erfahren wir viel über das Gesundheitswesen in Tansania und über den Alltag in und um Rhotia. Am Nachmittag erreichen wir das Ngorongoro-Schutzgebiet (UNESCO-Welterbe). 150 km. Unser Hotel liegt spektakulär am Kraterrand und offenbart die ersten Blicke 500 m tief in die Caldera des Vulkans. Wir blicken vom Rand der Riesenschüssel hinab in die stille Abenddämmerung und versuchen uns vorzustellen, wie ein riesiger Vulkankegel donnernd in sich zusammenfällt und diese kreisrunde Senke hinterlässt.

(F/A/P)

13. Tag, Dienstag, 25.02.2020: Die Arche Afrikas - der Ngorongoro-Krater

Frühmorgens fahren wir hinunter in den Krater. Hier haben Sie bis zu 25000-mal die Chance, wilde Tiere zu fotografieren. So viele Zebras, Gazellen, Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen und Schakale leben hier. Nachmittags durchqueren wir die Serengeti. Wo es möglich ist und wo wir auf den weiten Grasflächen interessante Tiere erblicken, halten wir an. Der Serengeti-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) ist ein fantastisches Revier für die Wildbeobachtung. Ca. 200 km. Zwei Übernachtungen in der Serengeti.

(F/A/P)

14. Tag, Mittwoch, 26.02.2020: Natur pur - Serengeti

Wir nehmen uns Zeit für die unberührte Wildnis der Serengeti. Extra Tour Das Programm bestimmen heute die Tiere. Der Film "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard und Michael Grzimek hat mit großartigen Bildern von flüchtenden Herden und majestätischen Raubkatzen aus dieser endlosen Savanne einen mythischen Ort gemacht. In diesem Garten Eden erleben wir die Natur unverstellt, ungebändigt - und schutzbedürftig. Hier folgen die Herden seit der letzten Eiszeit auf immer gleichen Wegen der Weide und dem Wasser. Sie werden begleitet und belauert von Hyänen und Löwen, die auf ihre Chance zum Angriffssprung warten. Wir warten auf die nächste Chance zum Fotografieren. Bestimmt nicht lange!

Wer meint, genug gefahren zu sein, und keine Pirschfahrt mehr möchte, kann sich auch an den Pool setzen und die Füße ins kühle Wasser stecken. Ganz nebenbei bietet sich ein grandioser Blick auf die Serengeti.
(F/M/A)

15. Tag, Donnerstag, 27.02.2020: Abschied von der Wildnis

Morgens noch einmal die Kamera scharf stellen - wir durchqueren die Serengeti in Richtung Osten. Im neuen Museum an der Olduvaischlucht begegnen wir den Spuren menschlicher Frühgeschichte - Afrika ist die Wiege der Menschheit. Weiter geht es ins Ngorongoro-Reservat, am Krater vorbei, später dann hinab in das fruchtbare Gebiet um Karatu. Heute übernachten wir in einer vorzüglichen Lodge inmitten von Kaffeepflanzungen und biodynamischem Gemüseanbau am Rande des Ngorongoro-Reservats. Entspannung pur! Interessierte haben die Möglichkeit, bei einem geführten Gartenrundgang zu sehen, wie der Kaffee wächst. 200 km.

(F/A/P)

16. Tag, Freitag, 28.02.2020: Out of Africa - es geht nach Hause

Schlafen Sie sich aus. Frühstücken Sie gemütlich und tun Sie, was Ihnen in Ihren letzten Urlaubsstunden in Afrika guttut! Im Laufe des Vormittags fahren wir nach Arusha. 210 km. Spätnachmittags Flug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (Flugdauer ca. 2 Std., Umsteigezeit 4 bis 5 Std.). Gegen Mitternacht Weiterflug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std.). Oder Sie fliegen nach Sansibar und verbringen noch einige Tage am Indischen Ozean!

(F)

17. Tag, Samstag, 29.02.2020: Zurück in Europa

Am Morgen Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Orten.

F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen P: Picknick

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
87,5%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
99,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
96,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
93,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
92,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 11
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
8045(ca. 8824 CHF) Dietmar Krüger
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Dietmar Krüger
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Dietmar Krüger
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Daniela Schumacher

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 6.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Nairobi und zurück vom Flughafen Kilimandscharo, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
  • Transfers
  • Rundreise/Wildbeobachtungsfahrten in geländegängigen Safarifahrzeugen (Fensterplatz garantiert), in Nairobi in Kleinbussen
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels und Safari-Lodges
  • Vollpension vom 3. bis 16. Tag morgens (Frühstücksbuffet, Mittagessen teilweise als Lunchpaket, Abendessen im Hotel)
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Bootsfahrt auf dem Naivashasee
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 600 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 95 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Kenia und Tansania beantragt Studiosus für Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie für Gäste mit Wohnsitz in einem der drei Länder (Frist 6 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es jedoch möglich, die Visa erst bei der Einreise nach Kenia bzw. Tansania zu beantragen (Kosten ca. 50 EUR für Kenia und ca. 45 EUR für Tansania, Stand Juni 2020). Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Die Details erfahren Sie in den Reiseinformationen, die Sie nach Ihrer Buchung erhalten.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Kenia und Tansania benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer je ein Visum. Für Kenia beantragen wir das Visum online vor der Reise. Das Visum für Tansania wird beim Grenzübertritt direkt vor Ort erteilt.

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Das Visum für die Einreise über Landweg in Tansania ist möglich für:

- alle Reisegäste

Visabeantragung für Kenia durch Studiosus möglich für:

- Gäste aller Nationalitäten, die für das E-Visum zugelassen sind (alle EU-Länder + Schweiz außer Zypern).

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: mindestens 3 freie Seiten

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw. diese sogar scheitern.

Einzusendende Unterlagen für die Beantragung der Visa:

* eine gut lesbare farbige Passkopie

* 1 aktuelles biometrisches Passbild: nicht älter als 6 Monate, ohne Kopfbedeckung, lange Haare hinter die Ohren gesteckt (Achtung: 4,5 * 3,5 cm mit weißem Hintergrund)

* ausgefüllter Studiosus-Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

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Passbilder:

Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Besonderheit: Die Bestätigung des Kenia-Visums erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen wenige Wochen vor Abreise zugeschickt. Seit Sommer 2019 werden Visa in Tansania nur noch direkt bei Einreise über Landweg vergeben. Ihr Reiseleiter wird Ihnen hierzu noch einen Fragebogen austeilen, den Sie dann zusammen mit Ihrem Reisepass an der Grenze vorlegen müssen. Sie erhalten daher von uns kein Visum vorab für die Einreise in Tansania.

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat über benötigte Dokumente und Antragsfristen zu erkundigen. Das Gleiche gilt für die Einreise Minderjähriger!

Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum für Kenia selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst beantragen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Wichtige Information für Gäste mit individueller Verlängerung auf Sansibar:

Die tansanischen Behörden gestatten einen Aufenthalt auf Sansibar nur, wenn vorab eine Festbuchung in einem Hotel o.ä. getätigt wurde. Bei der Einreise nach Sansibar muss daher die Buchungsbestätigung des Hotels auf Sansibar mit sich geführt werden. Wenn Sie eine Verlängerung über Studiosus gebucht haben, reicht der Hotelgutschein aus.

Sollten Sie eine Verlängerung auf Sansibar in Eigenregie gebucht haben, führen Sie bitte eine Buchungsbestätigung für das von Ihnen gebuchte Hotel mit sich. Teilen Sie uns bitte außerdem vorab den Namen und Ort des von Ihnen gebuchten Verlängerungshotels mit, damit wir dies bei der Visumbeantragung berücksichtigen können.

Pflichtimpfungen:

Die tansanischen Behörden verlangen für Reisende aus Europa, die über ein Gelbfieber-Endemiegebiet (z.B. über das Nachbarland Kenia) nach Tansania einreisen den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung. Für die von Ihnen gebuchte Reise ist deshalb der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung unbedingt erforderlich. Der Impfnachweis (Impfpass) muss während der Reise mitgeführt werden.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Kenia und Tansania beantragt Studiosus für Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie für Gäste mit Wohnsitz in einem der drei Länder (Frist 6 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es jedoch möglich, die Visa erst bei der Einreise nach Kenia bzw. Tansania zu beantragen (Kosten ca. 50 EUR für Kenia und ca. 45 EUR für Tansania, Stand Juni 2020). Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Die Details erfahren Sie in den Reiseinformationen, die Sie nach Ihrer Buchung erhalten.

Visumsantrag als download

Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels und Unterkünften

In Kenia und Tansania dürfen Sie keine europäischen Sicherheitsstandards erwarten. Vor allem folgende Punkte erfordern ein umsichtiges Verhalten:

- gelegentlich niedrige Brüstungshöhen bei Balkons und Fenstern

- übergroße Zwischenräume bei den Gitterstäben von Geländern

- lockere Elektroinstallationen, auch in Badezimmern

- Treppen mit Stufen in unterschiedlicher Höhe, bröckelnden Kanten und unebenen Oberflächen

- fehlende Treppengeländer und Handläufe

- unebene und unzureichend beleuchtete Wege in den Außenanlagen

- unbeleuchtete und nicht abgesicherte Swimmingpools

Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein. Sehr wichtig ist es, eine gute Taschenlampe mitzunehmen, zumal gelegentlich in den Abendstunden der Strom ausfällt bzw. die Stromversorgung in einigen Lodges nur durch Generatoren erfolgt, die in der Regel um 23 Uhr abgeschaltet werden.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Kenia und Tansania. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika und insbesondere in Kenia eine erhöhte Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis zu Kenia weist es explizit auf eine erhöhte Gefährdung hin.

Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir in Ostafrika selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. In Kenia meiden wir die als instabil geltenden nördlichen Landesteile, insbesondere die Grenzregionen zu Somalia. Ferner sind auch keine längeren Aufenthalte in größeren Städten des Landes vorgesehen.

Unsere Reiseleiter informieren sich, wo erforderlich, über die aktuelle Lage, um Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen und Protestveranstaltungen zu meiden und eventuelle Straßenblockaden zu umgehen.

Die Nationalparks in Kenia und Tansania, d.h. die Gebiete mit einer besonderen touristischen Anziehungskraft, gelten derzeit als sichere Reiseziele.

Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Ostafrika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Kenia und Tansania.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 15.11.2019

Reisehinweise des Auswärtigen Amts

Kenia

Stand: 10.09.2019

Von Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia (bis zu 80 km Entfernung zur Grenze) wird dringend abgeraten, von Reisen in die Provinz Lamu (mit Ausnahme des Lamu-Archipels) wird abgeraten.

Terrorismus

In Kenia besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge. Die somalischen Al-Shabaab-Terrororganisation hat mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der AMISOM-Mission in Somalia gedroht.

Mehrere Anschläge und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. So erfolgte zuletzt im Januar 2019 ein Anschlag auf den DusitD2-Hotel- und Bürokomplex.

Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, kirchliche Einrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, Kleinbusse, Fähren, Flughäfen und andere stark frequentierte Einrichtungen zählen zu den Orten mit erhöhter Gefährdung.

Von Besuchen des Grenzgebietes zu Somalia im Nordosten Kenias wird dringend abgeraten.

Wegen terroristischen Aktivitäten auf dem Festland der Provinz Lamu wird von Aufenthalten in diesem Bereich abgeraten. Reisen auf das Lamu-Archipel (Lamu Island und Manda Island) sind hiervon ausgenommen und möglich.

Bei Aufenthalten und Reisen in abgelegene Orte oder Nebenstrecken der Küstenregion mit Ausnahme der touristischen Einrichtungen besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Meiden Sie möglichst größere Menschensammlungen.

- Vermeiden Sie unbedingt Reisen, die näher als etwa 80 km an die somalische Grenze heranführen, einschließlich Kiwayu und die Küstenregionen nördlich von Pate Island.

- Seien Sie bei Besuchen des Lamu-Archipels besonders vorsichtig und reisen Sie ausschließlich auf dem Luftweg an.

- Suchen Sie für unvermeidliche Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz - vor allem nach Lamu - unbedingt den Schutz in einem bewachten Konvoi.

- Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.

Piraterie auf hoher See

Vor den Küsten besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind Schiffe vor Kenia gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.

- Als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern sollten Sie besonders vorsichtig sein und unbedingt eine Registrierung beim Maritime Security Center vornehmen.

Innenpolitische Lage

Demonstrationen aus politischen oder sozialen Gründen kommen vor, bei denen gewaltsame Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden können.

In Laikipia und angrenzenden Counties mehren sich die Konflikte über Weide- und Landrechte. Dabei kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Übergriffen auf Farmen und Lodges.

In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias besteht die Gefahr von Stammesauseinandersetzungen.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.

Bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete sind besonders gefährlich. In Nairobi ereigneten sich zudem in letzter Zeit mehrere Fälle von Trickbetrug, in denen die Betrüger den Reisenden, als Polizisten verkleidet, gegenübertraten. Es ist daher zu empfehlen, sich immer den Dienstausweis des vermeintlichen Polizisten zeigen zu lassen und diesem nicht ohne nachvollziehbaren Grund zu folgen.

In Nairobi und in Mombasa besteht die erhöhte Gefahr von Raubüberfallen, auf Fußgänger wie auch Autofahrer einschließlich des „Car-Jackings“.

Auch bei organisierten „Slum-Touren“ ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen.

Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden.

In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz besteht eine erhöhte Gefahr von bewaffneten Überfällen und Entführungen.

In jüngster Zeit ist es zu Überfällen, teilweise mit schwerer Körperverletzung, nach Verabredungen zu sexuellen Handlungen über Dating-Plattformen gekommen.

Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

Vor allem an der Küste kommt es gelegentlich zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser von Individualtouristen, auch in Nationalparks.

Auch beim Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs ist es insbesondere an der Küste vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen.

- Vermeiden Sie bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete im Allgemeinen sowie die Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma.

- Meiden Sie nachts die Innenstädte Nairobis und Mombasas.

- Besuchen Sie die Altstadt von Mombasa auch tagsüber nur mit ortskundigen Personen.

- Legen Sie auch kürzere Strecken im Zweifel lieber mit dem Taxi zurück.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen, ärmeren Wohngegenden und an Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Holen Sie vor individuellen Ausflügen Informationen zur Lagebeurteilung und Risikoabwägung bei den Reise- und Hotelleitungen ein.

- Übernachten Sie als Individualtouristen in Nationalparks ausschließlich in Lodges oder auf bewachten Campingplätzen und achten Sie auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, tragen Sie diese keinesfalls sichtbar.

- Seien Sie beim Einsatz von Bank- und Kreditkarten und beim Abheben am Geldautomaten besonders vorsichtig.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter als auch bei Verabredungen über Dating-Plattformen skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Kenia liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen.

In den Regenzeiten von Oktober bis November und von Ende März bis Mitte Juni können starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche sowie Schäden an der Infrastruktur verursachen.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

- Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Sicherheitshinweis

Tansania

Unverändert gültig seit: 28.11.2019

Sicherheit

Terrorismus

Es hat in der Vergangenheit Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar gegeben, Gotteshäuser und religiöse Führer wurden angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar.

In der Region sind weitere Anschläge nicht auszuschließen.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Lage in Tansania ist insgesamt stabil. Gleichwohl kann es jederzeit zu Demonstrationen und dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.

Die politische Lage in der autonomen Teilrepublik Sansibar ist weiterhin angespannt, Unruhen können nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town geraten.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten besonders wachsam.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalität ist im gesamten Land relativ hoch. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und auch Überfällen häufen sich Maschen, in dem Touristen von angeblichen hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen und Unterstützung wie Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben.Bei Ankunft auf dem neueröffneten 3. Terminal des Internationalen Flughafen beachten Sie bitte, dass es dort bislang keinen Taxistand gibt. Die Gefahr, hier von nicht registrierten Taxifahrern angesprochen zu werden, ist daher besonders hoch. Vor dem 2. Terminal befindet sich weiterhin ein Taxistand.

Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki.

Bei Angriffen auf Fahrzeuge wird versucht, Wertsachen über offene Fenster und nicht verriegelte Autotüren zu entwenden.

Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten sind besonders gefährlich.

Es häufen sich zudem Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben.

- Nutzen Sie ausschließlich registrierte Taxis, erkennbar an weißen Kennzeichen und einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie. In Zweifelsfällen bitten Sie den Fahrer, seine Registrierung vorzuzeigen.

- Meiden Sie nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten auch tagsüber.

- Vermeiden Sie Überlandfahrten und Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit.

- Achten Sie bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten auf vorhandene Sicherheitsvorkehrungen.

- Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus, aber auch beim Geldabheben besonders vorsichtig.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

P iraterie auf hoher See

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden.

Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.

- Lassen Sie als Schiffsführer in den vorgenannten Gebieten höchste Vorsicht walten.

- Registrieren Sie sich bei Fahrten in den gefährdeten Gewässern beim Maritime Security Center.

Natur und Klima

Es herrscht wechselfeuchtes, tropisches Klima mit ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten.

Insbesondere Küstenregionen sind insbesondere von Juni bis Oktober von monsunartigen Regenfällen und Überflutungen betroffen, so dass Straßen unpassierbar werden können.

Tansania liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Kenia

Medizinische Hinweise

Aktuelles

Ebola-Ausbruch

Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda werden derzeit alle Reisenden, die über aus diesen beiden Ländern und ggf. auch weiteren Ländern an Flughäfen in Kenia landen bzw. über die Landgrenzen einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen wie z.B. Quarantäne auszugehen.

Masern

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

-Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Dengue-Fieber

Seit Oktober 2018 sind überdurchschnittlich viele Fälle von Dengue-Fieber in der Region um Mombasa gemeldet worden.

Dengue-Viren werden in Kenia v.a. in den Küstenregionen durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

-Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Impfschutz

Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Eine Auffrischung nach 10 Jahren wird von den kenianischen Behörden nicht verlangt. Bei Einreise aus Nicht-Gelbfiebergebieten wie z.B. aus Europa oder einer Transitzeit von weniger als 12 Stunden im Flughafen eines Gelbfieber-Endemiegebiets ist der Impfnachweis nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch für Reisen im Land empfohlen.

-Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

-Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

-Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG).

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

-Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Im ganzen Land besteht unter 2.500m Höhe ein hohes Malaria-Risiko (P.falciparum mehr als 99%). In Nairobi gibt es nur sehr selten vereinzelte Fälle, siehe Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

-Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

-Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

-Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

-Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

-Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

-Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. Im Landesdurchschnitt liegt die Prävalenz im höheren einstelligen Prozentbereich, allerdings sind Risikogruppen, insbesondere Sexarbeiter/-innen in einem sehr viel höheren Prozentsatz betroffen.

-Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

-Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

-Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

-Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

-Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

-Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

-Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

-Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und ist in Kenia endemisch. Die Erkrankung kann gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

-Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht im gesamten Land beim Baden in Süßwassergewässern wie z. B. dem Victoria-See im gesamten Land, siehe auch Merkblatt Bilharziose.

-Vom Baden in Süßwassergewässern sollten Sie in ganz Kenia konsequent absehen.

Ostafrikanische Schlafkrankheit

Die unbehandelt fast immer tödlich verlaufende Erkrankung wird durch den schmerzhaften Stich der aggressiven TseTse-Fliege übertragen. Insgesamt ist das Risiko in Kenia sehr gering. Bei unklarem Fieber nach Rückkehr sollte neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit gedacht werden.

-Schützen Sie sich insbesondere beim Besuch der Nationalparks im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Mückenstichen.

Höhenkrankheit

Sollte im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Mount Kenia bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

-Lassen Sie sich bei Vorerkrankungen bezüglich der akuten Höhenkrankheit von Ihrem Hausarzt beraten.

Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden bis zum Tod bewirken kann.

-Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher sollten Sie nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen.

-Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material.

Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen sowie Hundertfüßler vor.

-Achten Sie beim Greifen, Gehen, Sitzen und Liegen auf möglicherweise Gifttiere.

-Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.

Luftverschmutzung

-Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung außerhalb Nairobis ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist allerdings gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind Englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet.

Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden.

-Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

-Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

-Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung z.B. bei AMREF-Flying Doctors ab.

-Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

Stand: 23. August 2019

Medizinische Hinweise

Aktuelles

Ausbruch Ebola-Virus-Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda

Aufgrund des aktuellen Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda werden derzeit alle Reisenden, die über Flughäfen und die Landgrenzen nach Tansania einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen. Die WHO hat in einem Statement vom 21. September 2019 über einen Todesfall mit ungeklärter gesundheitlicher Ursache berichtet, der weiter untersucht wird.

Weitere Informationen, Fallzahlen und Verhaltenshinweise bieten die regelmäßig aktualisierten Informationen zum Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda.

Masern

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

-Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Gelbfieber-Impfung

Die tansanische Botschaft in Berlin hat erklärt, dass alle Reisenden aus Deutschland und Europa, die direkt nach Sansibar reisen und sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhalten, keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung benötigen. Rückmeldungen von Reisenden bestätigen dies.

Reisende, die über das Festland nach Sansibar einreisen, werden bei der Einreise am Hafen oder am Flughafen nochmals kontrolliert, ob sie sich zuvor in einem Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben. Im Zweifel sollten die Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums bzw. die Stellungnahme der Botschaft Tansanias in Berlin ausgedruckt mitgeführt werden.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt.

Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt.

Für längere Aufenthalte im Land und bei erhöhter Mückenexposition kann eine Gelbfieberimpfung auch aus medizinischen Gründen sinnvoll sein.

-Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

-Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

-Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG).

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

-Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

-Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

-Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Ein hohes Risiko besteht landesweit inklusive der Städte (auch Daressalam) und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht auf der Insel Sansibar, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

-Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

-Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

-Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

-Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

-Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

-Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

-Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

-Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

-Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

-Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

-Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

-Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

-Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma ist seit Anfang 2015 eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch immer wieder Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen laufen, allerdings sind ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung nicht absehbar.

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

-Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Afrikanisches Zeckenbissfieber

Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).

Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

-Schützen Sie sich durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.

-Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

Meningokokken-Krankheit (u. a. bakterielle Hirnhautentzündung)

Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser (z.B. Victoria-See) durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Merkblatt Schistosomiasis.

-Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern in ganz Tansania konsequent ab.

Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor.

-Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt.

-Entfernen Sie vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln.

Höhenkrankheit

Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). –Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden. Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt Höhenkrankheit.

-Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte.

-Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung z.B. bei AMREF-Flying Doctors ab.

-Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

-Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

-Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

(Unverändert gültig seit: 28.11 2019)

Gelbfieberimpfung

Die tansanischen Behörden verlangen für Reisende aus Europa, die über ein Gelbfieber-Endemiegebiet (z.B. über das Nachbarland Kenia) nach Tansania einreisen den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung.

Für die von Ihnen gebuchte Reise ist deshalb der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung unbedingt erforderlich. Der Impfnachweis (Impfpass) muss während der Reise mitgeführt werden.

Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Wissenswertes

Sicher reisen?

Alle touristisch erschlossenen Regionen und Nationalparks in Kenia und Tansania gelten derzeit als weitgehend sicher. Wie in anderen Ländern auch sollten Sie sich von politischen und religiösen Versammlungen fernhalten. Wegen der erhöhten Gefahr terroristischer Anschläge verzichten wir auf Aufenthalte und Besichtigungen im Stadtzentrum von Nairobi.

Im Flug nach Ostafrika

Für unsere Reisen nach Kenia und Tansania bieten wir preisgünstige Flüge mit Ethiopian Airlines an. Von Frankfurt fliegen Sie nonstop nach Addis Abeba. Dort haben Sie Anschluss nach Nairobi. Der Rückflug erfolgt dann vom Flughafen Kilimandscharo nach Addis Abeba und weiter nach Frankfurt.Alternativ können Sie Langstreckenflüge mit Lufthansa nach und von Nairobi buchen, auf dem Rückflug wird ein Anschluss ab Flughafen Kilimanjaro mit Precision Air gebucht. Wenn Sie bequemer reisen möchten, buchen wir gerne für die Langstreckenflüge gegen Aufpreis Sitze in Business Class für Sie. Gegen moderaten Aufpreis bietet Lufthansa auch eine Premium Economy Class an.Für innerafrikanische Strecken nutzen wir bewährte ostafrikanische Fluggesellschaften wie Precision Air, die die Strecken mit mittelgroßen Propellerflugzeugen moderner Bauart bedienen.

Unterwegs im Jeep

Sie reisen in guten Geländefahrzeugen japanischer Hersteller. Pro Fahrzeug maximal sechs Gäste - damit ist für jeden ein Fensterplatz garantiert! Und für schöne Fotos lässt sich überall das Dach hochklappen. Allerdings wollen wir nicht verschweigen, dass die Sitze auf längeren Fahrtstrecken von manchen Reisegästen als beengt empfunden werden. Um eines höheren Reisekomforts willen bitten wir deshalb dringendst, das Reisegepäck auf das Nötige zu beschränken und sperrige Schalenkoffer zu Hause zu lassen. In ostafrikanischen Hotels können Sie Ihre Wäsche zu sehr niedrigen Preisen waschen und reinigen lassen.

Luxus im Busch?

Bei unseren Reisen nach Ostafrika legen wir besonderen Wert auf einen guten Hotelstandard. In Ostafrika wurden in den Nationalparks in den letzten Jahren eine Reihe neuer Hotels gebaut, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen und einen erstklassigen Komfort bieten. Viele davon werden von unseren Gästen ausgezeichnet bewertet. Nur in wenigen Orten sind wir noch auf einfachere Hotels angewiesen - vielfach Häuser mit Charme, wenn auch noch nicht in jedem Fall mit modernsten Einrichtungen.

Guten Appetit!

Freuen Sie sich auf eine gute Küche! Ein opulentes Frühstück nach angelsächsischer Tradition und einladende Mahlzeiten zum Mittag- und Abendessen erwarten Sie in den Lodges und Hotels - häufig als üppig bestücktes Buffet! Die Küche verbindet kolonialeuropäische mit indisch-orientalischen Einflüssen, doch versuchen die Chefköche mehr und mehr, in ihrem Angebot auch afrikanische Akzente zu setzen. Aus praktischen Gründen ist an den meisten Safaritagen Vollpension vorgesehen, wobei das Mittagessen an einzelnen Tagen als Picknick mit Lunchpaket stattfindet.

Prima Klima

Auf einer Höhe von 1200 bis 1800 m, am Rand des Ngorongoro-Kraters bis 2500 m, herrscht in Ostafrika ein für Europäer angenehmes Klima. Während der Hauptregenzeiten von April bis Juni sowie im November haben wir keine Reisen geplant.

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Sansibar, Bluebay Beach Resort****

Hotelbebilderung

Eine Bungalowanlage mit ungezwungener Atmosphäre.

Lage: Das großzügige Bungalowhotel liegt in einem tropischen Palmengarten unmittelbar am Strand von Kiwengwa an der Ostküste von Sansibar. Die Hauptstadt Stone Town ist 30 km entfernt. Die Transferdauer zum Flughafen beträgt ca. 45 Minuten.

Einrichtungen: Der Gast betritt das Hotel über eine großzügige, offene Empfangshalle mit Rezeption und Boutique. Für das leibliche Wohl sorgen zwei Restaurants und zwei Bars. An der Rezeption können Sie Fahrräder und Autos mieten und Ausflüge buchen. WLAN ist kostenfrei in der Lobby und den Zimmern.

Zimmer: Die 112 Zimmer verteilen sich auf Einzelbungalows und zweistöckige Reihenbungalows. Sie sind groß und komfortabel eingerichtet mit separatem Schrankraum, Klimaanlage, Deckenventilator, Fernseher, Minibar, Safe, Föhn und Kaffeebereiter und verfügen über Terrasse oder Balkon. Wir haben für Sie Superior-Zimmer im ruhigen rückwärtigen Teil der Anlage gebucht.

Sport und Wellness: Ein großer Swimmingpool inmitten des Parks, ein gut ausgestattetes Wellnesscenter und ein Tennisplatz (gegen Gebühr) sorgen für sportliche Abwechslung. Wassersportzentrum am Strand mit Surfbrettern, Kajaks, Segelbooten (gegen Gebühr). Neben dem Hotel befindet sich ein Fünf-Sterne-PADI-Tauchzentrum.

Ein Strandhotel mit einem wunderschönen Garten.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab Arusha pro Person ab € Saison: A* B* C* D*
Doppelzimmer, Superior Halbpension 671 794 845 1247
Einzelzimmer, Superior Halbpension 726 990 1041 1446
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B* C* D*
Doppelzimmer, Superior Halbpension 107 148 165 299
Einzelzimmer, Superior Halbpension 107 195 212 347
Saisonzeiträume Übersicht
C:
07.01.2020–29.02.2020
B:
01.03.2020–31.03.2020
A:
01.04.2020–31.05.2020
B:
01.06.2020–22.07.2020
C:
23.07.2020–28.08.2020
B:
29.08.2020–21.12.2020
D:
22.12.2020–06.01.2021

Sansibar, Breezes Beach Club*****

Hotelbebilderung

Als elegantes Badehotel präsentiert sich der Breezes Beach Club in einer tropischen Umgebung.

Lage: Das Strandresort liegt direkt am weißen Sandstrand der Ostküste. Die Hauptstadt der Insel ist etwa 60 km entfernt. Transferzeit zum Flughafen ca. eine Stunde.

Einrichtungen: Großzügiger Empfangstrakt mit Rezeption und verschiedenen Geschäften. Zur Anlage gehören ein Tea Room mit traditionellen sansibarischen Liegen, zwei Cocktailbars und eine Cigar and Whisky Lounge. Drei Restaurants bieten kulinarische Höhepunkte. Der Nachtclub liegt etwas abseits, sodass die Nachtruhe nicht gestört wird. WLAN gegen Gebühr.

Zimmer: Die 70 Zimmer verteilen sich auf mehrere ein- und zweistöckige Bungalows, die in eine tropische Parkanlage eingebettet sind. Die Räume sind sehr komfortabel eingerichtet mit Klimaanlage, Kühlschrank, Safe und Föhn und verfügen über eine Terrasse. Wir haben für Sie Zimmer der gehobenen Kategorie de luxe gebucht.

Sport und Wellness: Ein großer Swimmingpool mit Liegewiese, ein Fitness- und Aerobic-Center und ein Tennisplatz sorgen für sportliche Abwechslung. Am Strand befindet sich ein Wassersportzentrum, in dem Sie Tretboote, Surfbretter, Kajaks und Segelboote mieten und Ausflüge zum Schnorcheln buchen können. Gut eingerichteter Spa. Tauchschule in der Nähe. Für Inselausflüge können Sie im Hotel Fahrräder mieten.

Eines der führenden Hotels von Sansibar.

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3 Tage ab Arusha pro Person ab € Saison: A* B* C*
Doppelzimmer de luxe Halbpension 692 899 1094
Einzelzimmer de luxe Halbpension 930 1140 1335
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B* C*
Doppelzimmer de luxe Halbpension 114 183 248
Einzelzimmer de luxe Halbpension 175 245 310
Saisonzeiträume Übersicht
B:
08.01.2020–15.03.2020
A:
16.03.2020–15.06.2020
B:
16.06.2020–31.10.2020
A:
01.11.2020–22.12.2020
C:
23.12.2020–07.01.2021