Kenia – Tansania Naturparks Ostafrikas Flug mit Lufthansa

Kenia, Tansania

Übersicht

  • Studienreise zu den tierreichsten Nationalparks in Kenia und Tansania
  • Mit Serengeti-Nationalpark und Fahrt in den Ngorongoro-Krater
  • Stimmungsvolle Hotels und Lodges mit Komfort
  • Gute Geländefahrzeuge, Fensterplatz garantiert
  • Kleine Gruppe von maximal 18 Personen
  • Badeverlängerung am Indischen Ozean möglich
  • Langstreckenflüge mit Ethiopian Airlines oder Lufthansa zur Auswahl

Sonnenuntergänge in Glutrot unter Schirmakazien, die schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharos, endlose Steppen und immer wieder Tiere in freier Wildbahn - traumhafte Livebilder aus Afrika. Die schönsten Tierreservate Kenias und Tansanias zwischen Mount Kenya, Ngorongoro-Krater und Serengeti, dazu stimmungsvolle Hotels und Lodges garantieren eine Safari mit Stil! Ihre Reiseleiterin gibt Ihnen eine Einführung in die Natur Ostafrikas und Informationen zu aktuellen Fragen der Tagespolitik, der gesellschaftlichen Entwicklung und der Menschenrechtssituation.

Route

1. Tag, Samstag, 22.07.2017: Take-off nach Kenia

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Vormittag Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Nairobi (Tagesflug, nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.). Gegen 21 Uhr Ortszeit landet Ihr Flugzeug in der kenianischen Metropole. Sie werden am Flughafen erwartet und zum Hotel gebracht.

2. Tag, Sonntag, 23.07.2017: In die Aberdares

Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt alle Gäste zum Frühstück im Hotel. Unsere Reise durch Kenia beginnt! Doch zunächst treffen wir im Kulturzentrum Riuki Angehörige des Volkes der Kikuyu, das traditionell den Ton in Politik und Gesellschaft Kenias angibt. Gesprächsstoff gibt es reichlich - Kolonialzeit, Traditionen und die im Land sporadisch aufflammenden ethnischen Konflikte. Am Nachmittag geht es in den Aberdares-Nationalpark: Wir wohnen in The Ark, der Arche. Unser "Schiff" ankert neben einem Wasserloch mitten im Wald. Bis weit in die Nacht können wir von den Decks beobachten, wie die Tiere aus dem Schutz des Waldes zum Trinken und Salzlecken herauskommen. 180 km.

3. Tag, Montag, 24.07.2017: Zurück in die Kolonialzeit

Am Morgen können Sie noch die Tiere beobachten, dann verlassen wir den Park. Kontrastprogramm: Der Aberdare Country Club, wo wir zu Mittag essen, wirkt, als wären die Briten nie abgereist. Englischer Rasen vor der Kulisse des Mount Kenya. Der Nachmittag gehört Ihnen. Eine Runde Golf zwischen Giraffen und Warzenschweinen auf dem hoteleigenen Golfplatz? Freizeit im Stile der Kolonialzeit mit High Tea und Scones? Oder bevorzugen Sie Kaffee? Dann begleiten Sie doch Ihre Reiseleiterin auf eine Plantage, wo Sie sehen können, wie die edle Bohne wächst und verarbeitet wird! 80 km.

4. Tag, Dienstag, 25.07.2017: Lake-Nakuru-Nationalpark

Wir fahren hinunter ins Great Rift Valley, das sich durch den gesamten Osten Afrikas entlangzieht. Unser Ziel ist der Lake-Nakuru-Nationalpark. 190 km. Unzählige Wasservögel säumen den Nakurusee (UNESCO-Welterbe) zu allen Jahreszeiten, die Flamingos kommen in großen Schwärmen, wenn der Wasserstand niedrig und das Nahrungsangebot für sie gut ist. Das Wildreservat ist gleichzeitig eines der wichtigsten Schutzgebiete für Nashörner, von denen in Kenia nur wenige die Jahrzehnte anhaltende Wilderei überlebt haben. Neuerdings steigt der Druck auf die Nashornpopulationen wieder an. Möglicherweise eine Folge der massiven Ausdehnung des wirtschaftlichen Einflusses asiatischer Staaten in vielen afrikanischen Ländern!

5. Tag, Mittwoch, 26.07.2017: Am Naivashasee

Nach dem Frühstück fahren wir zum Naivashasee. 90 km. Noch am Vormittag starten wir zu unserer Bootsfahrt. Extra Tour Wir fahren hinüber zur Halbmondinsel, auf der Giraffen, Zebras und Antilopen leben. Zusammen mit dem Ranger entdecken wir die Insel und erfahren Interessantes und Spannendes über das Tierleben dort. Am Nachmittag haben wir Zeit, im Hotel zu entspannen. Beobachten Sie die Vögel im Garten oder nehmen Sie ein Buch zur Hand! Unser Tipp: "Ich gab mein Herz für Afrika", die Biographie der Tierfilmerin und Umweltschützerin Joan Root, die viele Jahrzehnte am Naivashasee lebte.

Lust auf Extratouren? Studiosus hat für Sie auch in Ostafrika ab und zu Alternativen zum Programm vorbereitet. Sind Sie Golfer und wollen heute lieber einmal pausieren und den Schläger schwingen? Das hoch gelegene Great Rift Valley Golf Resort besitzt einen der schönsten Golfplätze Afrikas mit einer herrlichen Aussicht über den Naivashasee.

6. Tag, Donnerstag, 27.07.2017: Zum Amboseli-Nationalpark

Weiterreise über Nairobi in Richtung tansanische Grenze. Kurz vor der Grenzstation biegen wir ab zu unserer Lodge am Rande des Amboseli-Nationalparks. 260 km. Der Rest des Nachmittags bleibt frei zur Entspannung und Erholung. Wenn Sie sich ein wenig mit Afrikas Psyche befassen wollen, empfehlen wir als Poollektüre die Erinnerungen der kenianischen Nobelpreisträgerin Wangari Maathai: "Afrika, mein Leben". Wenn Sie wollen, können Sie aber auch ein nahe gelegenes Massaidorf besuchen (ca. 20 €). Zwei Übernachtungen am Rande des Amboseli-Nationalparks.

7. Tag, Freitag, 28.07.2017: Vor der Kulisse des Kilimandscharos

Vor Ihren Augen erhebt sich der von der Sonne beschienene Kilimandscharo in seiner ganzen Majestät. Früh am Morgen beginnt unser Ausflug in den Amboseli-Nationalpark, der als eines der "großen" Naturschutzgebiete Ostafrikas gilt - nicht wegen seiner Ausdehnung, die ist gering, sondern wegen seiner landschaftlichen Schönheit und seiner vielen Tiere. Der Park ist reich an Elefanten, doch auch Löwen und vielerlei Antilopen können Sie hier entdecken. Ca. 150 km.

8. Tag, Samstag, 29.07.2017: Szenenwechsel

Die heutige Tagesstrecke ist nicht übermäßig lang; lediglich die Formalitäten an der Grenze nach Tansania werden uns ein wenig aufhalten. Kulisse ist immer der Kilimandscharo. Einheimische Führer aus dem Volk der Chagga begleiten uns durch die Siedlungen um das Dorf Marangu. Wir plaudern mit den freundlichen Menschen über das Leben im Dorf, über Bananen, Kaffee, Bohnen - und alles, was Sie wissen wollen. An Moshi vorbei erreichen wir am späten Nachmittag Arusha. 200 km.

9. Tag, Sonntag, 30.07.2017: Karibu, Tarangire-Nationalpark!

Wir halten uns nicht lange in Arusha auf und erreichen gegen Mittag den Tarangire-Nationalpark. 170 km. Das Naturschutzgebiet ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit und für seine vielen Elefanten, die hier auch in der Trockenzeit noch Wasser finden. Am Nachmittag eine erste ausgedehnte Pirschfahrt. Neben Elefanten, Giraffen, Impalas und anderen Savannentieren gibt es hier mehr als 300 Vogelarten. Sie werden nicht alle sehen, aber genug, um davon zu träumen. Und morgen ist ein neuer Tag ... Zwei Übernachtungen im Tarangire-Nationalpark.

10. Tag, Montag, 31.07.2017: Pirschen zwischen Affenbrotbäumen

Morgens und am Nachmittag fahren wir mit dem Geländewagen in die Savanne. Während der heißen Mittagszeit kühlen wir uns am Pool ab oder schlummern in den Zimmern. Und fragen uns später im Nationalpark: Wurden die Bäume von einem Comiczeichner erfunden? Sehr dicke, bauchige Stämme, aus denen sich seltsam kurze Äste wirr in alle Richtungen schrauben, wo sie in feinfingrigen Blättern auslaufen: Der Tarangirepark ist berühmt für seine vielen Affenbrotbäume, die Baobabs. Sagen Sie hier niemandem, er sei ein Mann wie ein Baum!

11. Tag, Dienstag, 01.08.2017: Klinik in Karatu

Wir verlassen den Tarangirepark. Unser Weg führt uns durch das Great Rift Valley nach Rhotia. Wir besuchen das kleine Rhotia Health Centre. Beim Gespräch mit einer der Schwestern erfahren wir viel über daas Gesundheitswesen in Tansania und den Alltag in und um Rhotia. Am Nachmittag erreichen wir das Ngorongoro-Schutzgebiet (UNESCO-Welterbe). 150 km. Unser Hotel liegt spektakulär am Kraterrand und offenbart die ersten Blicke 500 m tief in die Caldera des Vulkans. Wir blicken vom Rand der Riesenschüssel hinab in die stille Abenddämmerung und versuchen uns vorzustellen, wie ein riesiger Vulkankegel donnernd in sich zusammenfällt und diese kreisrunde Senke hinterlässt.

12. Tag, Mittwoch, 02.08.2017: Die Arche Afrikas: der Ngorongoro-Krater

Wir fahren frühmorgens hinunter in den Krater. Hier haben Sie bis zu 25000-mal die Chance, wilde Tiere zu fotografieren. So viele Zebras, Gazellen, Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen und Schakale leben hier. Nachmittags durchqueren wir die Serengeti. Wo es möglich ist und wo wir in der Steppe interessante Tiere erblicken, halten wir an. Die Serengeti ist ein fantastisches Revier für die Wildbeobachtung. Fahrtstrecke ca. 200 km. Zwei Übernachtungen in der Serengeti.

13. Tag, Donnerstag, 03.08.2017: Natur pur: Serengeti - das Programm machen die Tiere

Wir nehmen uns Zeit für die unberührte Wildnis der Serengeti. Das Programm bestimmen heute die Tiere. Der Film "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard und Michael Grzimek hat mit großartigen Bildern von flüchtenden Herden und majestätischen Raubkatzen aus dieser endlosen Savanne einen mythischen Ort gemacht (UNESCO-Welterbe). In diesem Garten Eden erleben wir die Natur unverstellt, ungebändigt - und schutzbedürftig. Hier folgen die Herden seit der letzten Eiszeit auf immer gleichen Wegen der Weide und dem Wasser. Sie werden begleitet und belauert von Hyänen und Löwen, die auf ihre Chance zum Angriffssprung warten. Wir warten auf die nächste Chance zum Fotografieren. Bestimmt nicht lange!

14. Tag, Freitag, 04.08.2017: Abschied von der Wildnis

Morgens noch einmal die Kamera scharf stellen - wir durchqueren die Serengeti in Richtung Osten. An der Olduvaischlucht begegnen wir den Spuren menschlicher Frühgeschichte - Afrika ist die Wiege der Menschheit. Weiter geht es ins Ngorongoro-Reservat, am Krater vorbei, bis es hinabgeht in das fruchtbare Gebiet um Karatu. Heute übernachten wir in einer Lodge inmitten von Kaffeepflanzungen und biodynamischem Gemüseanbau am Rande des Ngorongoro-Reservats. Entspannung pur! 200 km.

15. Tag, Samstag, 05.08.2017: Out of Africa - es geht nach Hause

Schlafen Sie sich aus. Frühstücken Sie gemütlich und tun Sie, was Ihnen in Ihren letzten Urlaubsstunden in Afrika guttut! Interessierte haben die Möglichkeit, bei einem geführten Gartenrundgang zu sehen, wie der Kaffee wächst. Wir fahren nach Arusha und zum Flughafen Kilimandscharo. 210 km. Am Abend Flug mit Precision Air nach Nairobi und gegen 23 Uhr weiter mit Lufthansa nach Frankfurt (Umsteigezeit ca. 4 Std., dann Nachtflug, Flugdauer ca. 7,5 Std.). Oder Sie fliegen nach Sansibar und verbringen noch einige Tage am Indischen Ozean!

16. Tag, Sonntag, 06.08.2017: Zurück in Europa

Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise

Mehr zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur Verfügbarkeit Dieser Termin ist nicht mehr buchbar
27.01.–11.02. 6275(ca. 6731 CHF) 7195(ca. 7718 CHF)
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Information zur Verfügbarkeit Dieser Termin ist nicht mehr buchbar
17.02.–04.03. 6275(ca. 6731 CHF) 7195(ca. 7718 CHF)
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Information zur Verfügbarkeit Dieser Termin ist nicht mehr buchbar
10.03.–25.03. 6175(ca. 6624 CHF) 7055(ca. 7568 CHF)
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Information zur Verfügbarkeit Noch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
N.N.
Information zur Verfügbarkeit Noch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
N.N.
Information zur Verfügbarkeit Noch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
N.N.
Information zur Verfügbarkeit Noch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
Dietmar Krüger
Information zur Verfügbarkeit Noch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
N.N.
Information zur Verfügbarkeit Noch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 18
Mögliche Abflughäfen Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Friedrichshafen, Genf, Graz, Hamburg, Hannover, Innsbruck, Leipzig, Linz, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart, Wien, Zürich
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.1.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa nach Nairobi und zurück; weitere Fluggesellschaften und Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
  • Linienflug mit Precision Air vom Flughafen Kilimandscharo nach Nairobi
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 €)
  • Transfers/Rundreise/Wildbeobachtungsfahrten in geländegängigen Safarifahrzeugen (Fensterplatz garantiert), in Nairobi in Kleinbussen
  • 14 Übernachtungen in guten Hotels und Safari-Lodges
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Vollpension (Mittagessen teilweise als Lunchpaket), kein Abendessen am 1. Tag, kein Mittagessen am 15. Tag

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Bootsfahrt auf dem Naivashasee
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 600 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 90 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Kenia und Tansania beantragt Studiosus für Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie für Gäste mit Wohnsitz in einem der drei Länder (Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es jedoch möglich, die Visa erst bei der Einreise nach Kenia bzw. Tansania zu beantragen (Kosten jeweils ca. 45 EUR, Stand Juni 2016). Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Die Details erfahren Sie in den Reiseinformationen, die Sie nach Ihrer Buchung erhalten.

Visumsantrag als download

Wichtiger Hinweis zur Passeinsendung

Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinen Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Kenia und Tansania benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer je ein Visum. Für Kenia können Visa nicht nur bei den Botschaften, sondern auch online beantragt werden. Daneben werden weiterhin Visa an den offiziellen Grenzstationen, wie z. B. an den Flughäfen Nairobi und Mombasa erteilt. Auch an den internationalen Flughäfen in Tansania können theoretisch Visa erteilt werden.

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Visabeantragung für Tansania durch Studiosus möglich für:

- Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie Gäste mit Wohnsitz in einem der Länder (Gäste anderer Nationalität möchten bitte folgendes nachweisen: Wohnsitz für Deutschland oder Österreich durch eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung)

Visabeantragung für Kenia durch Studiosus möglich für:

- Gäste aller Nationalitäten, die für das E-Visum zugelassen sind (alle EU-Länder + Schweiz außer Zypern).

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: mindestens 3 freie Seiten

Einsende frist bei Studiosus: 6 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw. diese sogar scheitern.

Einzusendende Unterlagen für die Beantragung des Kenia-Visums:

* eine gut lesbare farbige Passkopie

* 1 aktuelles biometrisches Passbild: nicht älter als 6 Monate, ohne Kopfbedeckung, lange Haare hinter die Ohren gesteckt (Achtung: 4,5 * 3,5 cm mit weißem Hintergrund)

* ausgefüllter Studiosus-Fragebogen

Einzusendende Unterlagen für die Beantragung des Tansania-Visums:

* Reisepass im Original

* ausgefüllter Visaantrag (alle Punkte müssen beantwortet werden)**

* 1 aktuelles biometrisches Passbild (Achtung: 4,5 * 3,5 cm, gleiche Anforderungen wie bei Kenia)

* 1 ausgefüllter Studiosus-Fragebogen

Gebühr bei verspäteter Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person und zusätzlich anfallende Spesen für Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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Hinweis **: Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Unterschrift auf dem Visumantrag für Tansania identisch ist mit der in Ihrem Reisepass. Das Konsulat hat in diesem Punkt sehr strenge Vorschriften. Bitte vergessen Sie nicht, die auf dem Visumantrag geforderten Informationen zu Ihrem Arbeitgeber komplett auszufüllen.

Passbilder:

Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?

Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Besonderheit: Bestätigung des Kenia-Visums wird mit dem Reisepass (inkl. Tansaniavisum) separat zugeschickt.

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat über benötigte Dokumente und Antragsfristen zu erkundigen. Das Gleiche gilt für die Einreise Minderjähriger!

Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst beantragen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Wichtige Information für Gäste mit individueller Verlängerung auf Sansibar:

Die tansanischen Behörden gestatten einen Aufenthalt auf Sansibar nur, wenn vorab eine Festbuchung in einem Hotel o.ä. getätigt wurde. Bei der Einreise nach Sansibar muss daher die Buchungsbestätigung des Hotels auf Sansibar mit sich geführt werden. Wenn Sie eine Verlängerung über Studiosus gebucht haben, reicht der Hotelgutschein aus.

Sollten Sie eine Verlängerung auf Sansibar in Eigenregie gebucht haben, führen Sie bitte eine Buchungsbestätigung für das von Ihnen gebuchte Hotel mit sich. Teilen Sie uns bitte außerdem vorab den Namen und Ort des von Ihnen gebuchten Verlängerungshotels mit, damit wir dies bei der Visumbeantragung berücksichtigen können.

Pflichtimpfungen:

Die tansanischen Behörden verlangen für Reisende aus Europa, die über ein Gelbfieber-Endemiegebiet (z.B. über das Nachbarland Kenia) nach Tansania einreisen den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung. Für die von Ihnen gebuchte Reise ist deshalb der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung unbedingt erforderlich. Der Impfnachweis (Impfpass) muss während der Reise mitgeführt werden. Dies gilt insbesondere für die Einreise nach Sansibar (falls gebucht).

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Kenia und Tansania beantragt Studiosus für Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie für Gäste mit Wohnsitz in einem der drei Länder (Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es jedoch möglich, die Visa erst bei der Einreise nach Kenia bzw. Tansania zu beantragen (Kosten jeweils ca. 45 EUR, Stand Juni 2016). Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Die Details erfahren Sie in den Reiseinformationen, die Sie nach Ihrer Buchung erhalten.

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Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Kenia und Tansania zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Im Rahmen unserer Informationspflicht teilen wir Ihnen mit, dass das Auswärtige Amt die allgemeine Warnung vor terroristischen Anschlägen Kenia angesichts der weltpolitischen Entwicklungen in Zusammenhang mit der terroristischen Organisation ISIS konkretisiert hat. Die Details finden Sie im angefügten Sicherheitshinweis. Die von Ihnen gebuchte Reise kann nach unserer Einschätzung ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt ja betont, dass die Sicherheitsrisiken von Land zu Land und selbst innerhalb eines Landes sehr unterschiedlich zu bewerten sind. Bei der Planung unserer Reisen berücksichtigen wir immer auch die Sicherheitsinteressen unserer Gäste. Wir meiden deshalb von vornherein Orte, in denen möglicherweise eine erhöhte Gefährdung besteht.

Zusätzliche Einschränkungen Ihrer Reiseroute sind nach unserer Einschätzung nach dem erneuten Sicherheitshinweis nicht erforderlich. Wir haben aber unsere Reiseleiter angewiesen, die aktuelle Lage sorgsam zu beobachten, und bitten Sie, ggf. ihren Hinweisen zu folgen, sowie Menschenansammlungen zu meiden. Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, werden wir Sie selbstverständlich umgehend informieren.

Die Nationalparks in Kenia und Tansania, d.h. die Gebiete mit einer besonderen touristischen Anziehungskraft, gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren.

Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika und insbesondere in Kenia eine erhöhte Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis zu Kenia weist es explizit auf eine erhöhte Gefährdung hin: Diese Gefährdung hat mit der militärischen Intervention der kenianischen Streitkräfte gegen Stützpunkte der Shabaab-Miliz in Somalia und entsprechenden, von der Miliz angekündigten Vergeltungsaktionen, zugenommen, in besonderem Maße seit dem Anschlag auf das Westgate-Einkaufszentrum im September 2013.

Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. In Kenia meiden wir die als instabil geltenden nördlichen Landesteile, insbesondere die Grenzregionen zu Somalia. Ferner sind auch keine längeren Aufenthalte in größeren Städten des Landes vorgesehen. Wir haben uns entschlossen, auf ein Besichtigungsprogramm in Nairobi zu verzichten und bis auf Weiteres den Aufenthalt auf 1 Nacht zu begrenzen. Alternativ ist ein erweitertes Programm in den Aberdares geplant.

Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität vermeiden wir in den größeren Städten den Besuch von Stadtvierteln, die als ¿no-go-areas¿ bekannt sind. Außerdem haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Reiseleiter sind landesweit zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert. Wir bitten Sie, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise oder auch unterwegs gibt.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit langjährig bewährten Partnern organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Um unserer Verantwortung gerecht zu werden, räumen wir auch allen Gästen unserer Reisen nach Kenia das Recht ein, bis vier Wochen vor Abreise ohne Kosten auf ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 18. Januar 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand 3. Januar 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Kenia

Stand: 18. Januar 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus

In Kenia besteht die Gefahr terroristischer Anschläge.

Die Drohung der somalischen Al-Shabaab-Terrororganisation mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der AMISOM-Mission in Somalia ist ernst zu nehmen. Mehrere Anschläge und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. Ziele waren zum Beispiel Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel (z. B. Busse, Kleinbusse, Fähren) und Flughäfen. Es wird daher zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Von Besuchen des Grenzgebietes zu Somalia im Nordosten Kenias wird dringend abgeraten.

Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die Al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Krimineller unbedingt vermieden werden. Dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein.

Wegen terroristischen Aktivitäten auf dem Festland der Provinz Lamu wird von Aufenthalten in diesem Bereich nachdrücklich abgeraten.

Bei Reisen auf das Lamu-Archipel wird zu besonderer Vorsicht geraten. Die Anreise sollte unbedingt auf dem Luftweg erfolgen.

Bei unvermeidlichen Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz - vor allem nach Lamu - sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden.

Kriminalität

Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Wachsamkeit und ein aufmerksamer Umgang mit Geld, Kreditkarten und Wertgegenständen ist jederzeit geboten.

Reisende sollten beim Einsatz von Bankkarten (Zahlung mit Kreditkarte, Abheben am Geldautomat) besonders vorsichtig sein. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.

Vor individuellen Ausflügen sollten Informationen zur Lagebeurteilung und Risikoabwägung bei den Reise- und Hotelleitungen eingeholt werden.

Aufgrund erhöhter Kriminalität wird von Aufenthalten und Besuchen bestimmter Stadtteile Nairobis (Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete) abgeraten.

Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell gemieden werden. Die Altstadt von Mombasa sollte nur mit ortskundigen Personen und am Tage besucht werden. Es besteht die erhöhte Gefahr Opfer eines Raubüberfalles (Fußgänger und Autofahrer) zu werden. Teilweise sind diese verbunden mit der Wegnahme des Fahrzeugs (¿Car-Jacking¿). Ärmere Wohngegenden, Slums sowie Busbahnhöfe und -haltestellen sollten darüber hinaus möglichst auch bei Tag nicht besucht werden. Auch bei organisierten ¿Slum-Touren¿ ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen.

Ebenso besteht bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden. Generell sollte auf das sichtbare Tragen von Wertsachen verzichtet werden. Es wird geraten, selbst kürzeste Entfernungen mit einem Taxi zurückzulegen.

Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen, Entführungen oder Stammesauseinandersetzungen (¿land issues¿) zu werden, besteht in den zentralen, nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz.

Die kenianischen Sicherheitsbehörden haben ihre Präsenz in der genannten Region deutlich verstärkt, die Sicherheitslage hat sich etwas gebessert.

Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. Vor allem an der Küste kommt es gelegentlich zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser. Bei der Auswahl von Unterkünften sollten Reisende generell auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen achten. Dasselbe gilt für den Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs, insbesondere an der Küste, da es dort vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen ist.

Demonstrationen aus politischen oder sozialen Gründen können unvorhersehbar eskalieren und sollten großräumig gemieden werden.

Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird vom Besuch der Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma dringend abgeraten.

Reisen über Land/Straßenverkehr

Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen oder den ¿Matatus¿ genannten Kleinbussen sollten vermieden werden. Die Fahrzeuge sind teils nicht in verkehrssicherem Zustand.

Schwere Unfälle von Überlandbussen mit Todesopfern aufgrund überhöhter Geschwindigkeit oder Übermüdung der Fahrer sind bedauerlicherweise vergleichsweise häufig.

Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht, auch in Wohngebieten, die Gefahr bewaffneter Überfälle. Der teilweise schlechte

Straßenzustand kann Fahrten erheblich verlängern oder sich als unüberwindliches Hindernis erweisen. Planen Sie daher ihre voraussichtlichen Fahrzeiten und ¿routen nach aktuellen Informationen durch ortskundige Personen.

Safaris

Regelmäßig kommt es auf Grund des offensiven Fahrstils, Übermüdung oder nur bedingter Geländetauglichkeit der Kleinbusse zu schweren Unfällen lokaler Safariunternehmen. Es wird empfohlen, sich bei der Reise- oder Hotelleitung über die Erfahrungen mit dem jeweiligen Safarianbieter zu informieren und sich bei Reiseantritt zu vergewissern, dass sich die Fahrzeuge in einem verkehrstauglichen Zustand befinden. Darüber hinaus sollte man den Fahrer bei risikoreicher Fahrweise vehement auf einen angemessenen Fahrstil hinweisen.

Luftverkehr

Die Sicherheitskontrollen an den kenianischen internationalen Flughäfen Nairobi ¿Jomo Kenyatta¿ und Mombasa ¿Daniel Arap Moi¿

entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vorkommnisse in der Vergangenheit lassen an ihrer Effizienz zweifeln.

Die Sicherheitskontrollen am regionalen Flughafen Nairobi-Wilson - Ausgangspunkt zahlreicher ¿flying safaris¿ - werden als unzureichend eingeschätzt.

Piraterie auf hoher See

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen. Auch wenn internationale Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie Erfolge gezeigt haben, besteht die Gefahr, von Piraten angegriffen zu werden, fort.

Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter www.mschoa.org dringend empfohlen.

Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html) zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Die Küstenregion Kenias ist islamisch geprägt. Reisende sollten darauf Rücksicht nehmen und ihr Verhalten - wo erforderlich - sowie ihre Bekleidung (außerhalb der Hotelanlagen) entsprechend anpassen. Für Reisende, die in Kenia zu Schaden kommen oder Opfer eines Verbrechens oder Unfalls werden, ist es erfahrungsgemäß schwierig bis aussichtslos rechtliche Ansprüche durchzusetzen.

Sicherheitshinweis

Tansania

Unverändert gültig seit: 07. September 2016

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Alle Reisenden haben die Möglichkeit sich im elektronischen Meldesystem des Auswärtigen Amts anzumelden. Hierüber werden im Bedarfsfall Sicherheitshinweise versandt. Insbesondere Reisenden, die nicht Teil einer Pauschalreisegruppe sind, wird geraten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Allgemeine Lage

Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Es wird zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten.

Die politische Lage in der autonomen Teilrepublik Sansibar ist aufgrund der Annulierung der im Oktober 2015 erfolgten Wahlen angespannt. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town geraten.

Piraterie auf hoher See

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.

Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter www.mschoa.org <http://www.mschoa.org/> dringend empfohlen.

Terrorismus

In der Region sind Attentate nicht auszuschließen.

Kriminalität

Derzeit häufen sich die Fälle, in denen Touristen von angeblichen Taxifahrern angesprochen und ihnen Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, mit ihrer Bankkarte Geld vom Automaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers über Western Union zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen. Es wird daher dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen. Diese sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie zu erkennen. In Zweifelsfällen sollte der Fahrer gebeten werden, seine Registrierung vorzuzeigen. Es wird ausdrücklich davon abgeraten, Angebote von Mitfahrgelegenheiten oder Hilfe beim Abheben von Geld oder Banktransfers von Fremden anzunehmen.

Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden sollten auch tagsüber gemieden werden. Dies gilt insbesondere auch für die Strände in den Küstenstädten.

Mit Einbruch der Dunkelheit sollte von Spaziergängen und von Überlandfahrten abgesehen werden.

Bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten, sollte auf hinreichend vorhandene Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden. Sicherheitsrelevante Zwischenfälle in Nationalparks und in ihrer unmittelbaren Umgebung sind selten; allerdings kam es im Juni 2012 bei Ikoma (nordöstlicher Eingang zum Nationalpark Serengeti) zu einem bewaffneten Raubüberfall mit Todesfolge. Auch in anderen Landesteilen kommt es vereinzelt zu bewaffneten Raubüberfällen auf Hotels.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Kenia

Medizinische Hinweise

Impfschutz

Eine gültige, durch eine zertifizierte Gelbfieberimpfstelle durchgeführte Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Eine Auffrischung nach 10 Jahren wird von den kenianischen Behörden nicht mehr verlangt. Bei Einreise aus Nicht-Gelbfiebergebieten (z.B. aus Europa) oder einer Transitzeit von weniger als 12 Stunden im Flughafen eines Gelbfieber-Endemiegebietes (z.B. Äthiopien) ist der Impfnachweis nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch empfohlen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Kenia!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Ein hohes ganzjähriges Risiko besteht in den Touristenzentren an der Küste und im Westen des Landes am Viktoriasee. Ein mittleres Risiko besteht in den Grenzregionen zu Tansania im Südwesten sowie ein geringes Risiko in den restlichen Landesteilen. Die Wüstenregionen im Norden und Nairobi mit Umgebung sind malariafrei.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) anzuraten. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- ganztägig (Dengue), in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

HIV/AIDS

Im Landesdurchschnitt liegt die Prävalenz im höheren einstelligen Prozentbereich, allerdings sind Risikogruppen, insbesondere Sexarbeiter/-innen in einem sehr viel höheren Prozentsatz betroffen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Risiken daher meiden. Kondombenutzung wird dringend empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Cholera ist in Kenia endemisch. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wenn möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Dengue-Fieber

Insbesondere in den Küstenregionen, auch in Mombasa werden immer wieder Fälle gemeldet (Dengue Typ 1, 2 und 3). Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag, schwere Gelenk- und Knochenschmerzen (¿break bone fever¿) gekennzeichnet.

In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf. Dengue Fieber wird durch tagstechende Mücken (Stegomyia aegypti) übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe existiert nicht. Mückenschutz auch am Tage ist dringend angeraten (siehe auch Merkblatt des Auswärtigen Amtes dazu).

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (z. B. Victoria-See) im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Polio (Kinderlähmung)

Im August 2013 sind erneut Fälle von Wild-Poliomyelitis im Nordosten des Landes (Dadaab Distrikt) aufgetreten. Reisende nach Kenia sollten ihren Impfschutz überprüfen und anlässlich der Reise ggf. auffrischen lassen.

Ostafrikanische Schlafkrankheit

Die unbehandelt fast immer tödlich verlaufende Erkrankung wird durch den schmerzhaften Stich der aggressiven TseTse-Fliege übertragen. Obgleich das Risiko sehr gering ist, sollte bei Besuch der Nationalparks auf guten Mückenschutz (protektive Bekleidung, Mückenabwehrmittel auch tagsüber) geachtet werden. Bei unklarem Fieber nach Rückkehr sollte neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit gedacht werden.

Höhenkrankheit

Sollte im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Mount Kenia bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (akute Höhenkrankheit ¿ Rücksprache mit Hausarzt entsprechend eigener Vorerkrankungen). Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt des Gesundheitsdienstes.

Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung außerhalb Nairobis ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist allerdings gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet.

Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden.

Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Nairobi haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor.

Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist auch in Kenia möglich. Häufig sind die Kosten für ärztliche Behandlungen in Kenia für Europäer deutlich teurer als in Deutschland. Touristen, die nach Kenia kommen, sollten über eine zusätzliche Reisekrankenversicherung verfügen. Wer sich längerfristig in Kenia aufhalten will, sollte über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Kenia und in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer deutschen oder internationalen Flugrettungsversicherung sowie lokal für Reisen innerhalb von Kenia bei AMREF (http://www.amrefgermany.de/flying-doctors/ - ¿Flying Doctors¿) empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/ )

Tansania

Aktuelle Hinweise

Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma, Anfang 2015 ist inzwischen eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen sind eingeleitet, allerdings ist ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung derzeit nicht absehbar. Bei Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen (s. u.), besteht für Touristen weiterhin kein oder ein nur äußerst geringes Risiko.

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (Vgl. auch Merkblatt des Auswärtigen Amts unter www.diplo.de/reisemedizin).

Eine Cholera-Schluckimpfung steht grundsätzlich zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Gabe mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel aber auch in der momentanen Situation nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Im Zweifel wird eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu empfohlen.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr für das Festland und Sansibar erforderlich - siehe auch www.who.int.

Das tansanische Gesundheitsministerium hat dafür folgende Regelungen festgelegt:

- Reisende aus Endemiegebieten (z.B. Nachbarländer) benötigen eine Gelbfieberimpfung. Eine nachgewiesene Gelbfieberimpfung wird als ausreichend anerkannt, auch wenn diese länger als 10 Jahre zurückliegt.

- Reisende aus Nicht-Endemiegebieten (z.B. Europa) benötigen nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen beim Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten. Ein Transit, z.B. in Addis Abeba, von unter 12 Stunden erfordert keinen Gelbfieberimpfnachweis.

- Bei Ankunft in Sansibar (Flughafen oder Fähre) vom tansanischen Festland kommend ist keine Gelbfieberimpfung nötig.

Falls es entgegen dieser Hinweise zu Unregelmäßigkeiten bei der Einreise nach Tansania (Festland oder Sansibar) kommt, sollten Reisende die deutsche Botschaft in Daressalam unterrichten - möglichst mit Nennung des Namens des entsprechenden Gesundheitsbeamten -.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), und gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR)), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue Fieber wird durch tagstechende Mücken (Stegomyia aegypti) übertragen und kommt in den letzten Jahren immer wieder, insbesondere während der Regenzeit an der Küste vor.. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag und schwere Gelenk- und Knochenschmerzen (¿break bone fever¿) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen (s.u.).

Meningokokken-Krankheit (u. a. bakterielle Hirnhautentzündung)

Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Tansania!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes Risiko besteht landesweit unter 1800m inklusive der Städte und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht in den Höhenlagen zwischen 1800 und 2500m, in Daressalam und auf den Inseln Sansibar und Pemba. In den letzten großen Regenzeiten 2013 und 2014 kam es zu einem deutlichen Anstieg der Malariafälle in Daressalam.

Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher ratsam. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. MalaroneAtovaquon/Proguanil, Doxycyclin, LariamMefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

-körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ggf. mit Imprägnierung,

-ganztägig (? Dengue) und in den Abendstunden und nachts (? Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

-unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.

Einige Grundregeln

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Afrikanisches Zeckenbissfieber

Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).

Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierten sich zuletzt mehrere Touristen während des Besuchs des Serengeti-Nationalparks. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung und stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser (z.B. Victoria-See) durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Tansania konsequent abgesehen werden.

Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Höhenkrankheit

Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden. Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt des Gesundheitsdienstes unter www.diplo.de/reisemedizin. Eine reise- bzw. höhenmedizinische Beratung wird insbesondere auch beim Vorliegen von Vorerkrankungen dringend empfohlen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Darüber hinaus wird für alle Touristen der Abschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors empfohlen. Dies kann über das Internet vor Reisebeginn erfolgen (http://www.amrefgermany.de/flying-doctors/touristenmitgliedschaft/).

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Es gibt im Land immer wieder Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

(Unverändert gültig seit: 30. August 2016)

Schlafkrankheit

Obwohl Infektionen bei Touristen äußerst selten auftreten, raten Tropenmediziner auch hier zu konsequentem Insekten schutz (körperbedeckende Kleidung tragen, Insektenschutzmittel wiederholt aufzutragen, möglichst keine dunkelblaue oder schwarze Kleidung tragen, da diese die Tse-Tse-Fliege anzieht). Es ist angeraten, bei einer Erkrankung nach Ende der Reise dringend einen Arzt aufzusuchen und neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit zu denken.

Gelbfieberimpfung

Die tansanischen Behörden verlangen für Reisende aus Europa, die über ein Gelbfieber-Endemiegebiet (z.B. über das Nachbarland Kenia) nach Tansania einreisen den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung.

Für die von Ihnen gebuchte Reise ist deshalb der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung unbedingt erforderlich. Der Impfnachweis (Impfpass) muss während der Reise mitgeführt werden.

Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Wissenswertes

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Kenia und Tansania beantragt Studiosus für Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie für Gäste mit Wohnsitz in einem der drei Länder (Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es jedoch möglich, die Visa erst bei der Einreise nach Kenia bzw. Tansania zu beantragen (Kosten jeweils ca. 45 EUR, Stand Juni 2016). Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Die Details erfahren Sie in den Reiseinformationen, die Sie nach Ihrer Buchung erhalten.

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