Flusskreuzfahrt Senegal-Gambia

Gambia, Senegal

Übersicht

  • Senegal und Gambia - zwei ursprüngliche Länder in Westafrika
  • Rundfahrt zu den Höhepunkten des Senegals: St-Louis, Dakar und die Insel Gorée
  • Einwöchige Kreuzfahrt von Dakar zum Gambiafluss
  • Exkursionen per Boot in Naturreservate mit einer schillernden Vogelwelt
  • Urzeitliche Steinkreise und vorgeschichtliche Inseln aus Muschelschalen
  • Ihr Schiff: Die komfortable Motoryacht Harmony G

Eine Reise in zwei Länder Westafrikas: Entdecken Sie erst die Höhepunkte im Senegal zwischen Dakar und der kolonialen Perle St-Louis und stoßen Sie dann mit der komfortablen Motoryacht Harmony G auf dem Gambiafluss ins Innere Westafrikas vor. Eine hochinteressante Kreuzfahrt zu Zeugnissen der Vorgeschichte, Erinnerungsorten an den Sklavenhandel und zu Naturparks von unvermuteter Schönheit.

Route

1. Tag, Montag, 09.04.2018: Willkommen in Senegal

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Flug nach Brüssel und weiter mit Brussels Airlines nach Dakar (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.) Ankunft im Laufe des Nachmittags. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Beim gemeinsamen Abendessen lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen.

2. Tag, Dienstag, 10.04.2018: Ein Kloster und St-Louis

Im Benediktinerkloster Keur Moussa vor den Toren Dakars erhalten wir einen ersten Einblick in die jüngere Geschichte Senegals, auf der Weiterreise nach Norden gibt Ihnen dann Ihr Reiseleiter weitere Informationen zum Land. Ziel ist Saint-Louis, erste Hauptstadt Französisch-Westafrikas, die romantisch auf einer Insel liegt. Wir übernachten in einem charmanten Hotel, das schon dem Vater des kleinen Prinzen, Antoine de Saint-Exupéry, und den anderen Piloten der Aeropostale als Nachtquartier diente. Zwei Übernachtungen in Saint-Louis.

3. Tag, Mittwoch, 11.04.2018: Kolonialgeschichte und ein Vogelpark

Die Insel Saint-Louis bezirzt uns mit französischem Flair und zählt nicht zu Unrecht zum UNESCO-Welterbe. Pirogen schaukeln im Fischerviertel auf dem Senegal-Fluss. Wir ziehen mit der Pferdekutsche durch die Kolonialgeschichte. Am Nachmittag Abstecher zum Nationalpark Langue de Barbarie, einer Landzunge im Mündungsdelta des Flusses. Der Park ist reich an Pelikanen, Flamingos und Kormoranen und zugleich die Heimat von verschiedenen Schildkrötenarten.

4. Tag, Donnerstag, 12.04.2018: Zum Lac Rose

Mit dem Bus fahren wir wieder nach Süden und nehmen Quartier am Lac Rose. Der Name kommt Motorsportfreunden sicher bekannt vor, denn am rosa schimmernden Salzsee endete viele Jahre lang die Rallye Paris - Dakar. Am Nachmittag umrunden wir mit Jeeps den See und stoppen in malerischen Fischer- und Salzbauerndörfern.

5. Tag, Freitag, 13.04.2018: Gorée – Insel der Sklavenhändler

Pastellfarbene Häuser und Cafés unter Palmen – die der Hauptstadt Dakar vorgelagerte Insel Gorée (UNESCO-Welterbe) präsentiert sich heute als Idylle mit dem Flair der Kolonialzeit, doch jahrhundertelang verbreiteten die Schiffe der Sklavenhändler hier Angst und Schrecken. Am Nachmittag folgen wir der Küste ein wenig nach Süden und übernachten in einem Strandhotel im Badeort Saly.

6. Tag, Samstag, 14.04.2018: Die Kreuzfahrt beginnt

Der Vormittag gehört Ihnen. Verbringen Sie ihn am Pool, wagen Sie ein Bad im Atlantik oder machen Sie einen Spaziergang am Strand von Saly. Am frühen Nachmittag fahren Sie zurück zum Hafen von Dakar und schiffen sich auf der Harmony G ein. Nach dem Abendessen sticht die Motoryacht in See und folgt der Küste nach Süden. Sieben Übernachtungen an Bord.

7. Tag, Sonntag, 15.04.2018: Inseln aus Muschelschalen

Im Delta des Flusses Saloum (UNESCO-Biosphärenreservat) erwartet uns eine vogelreiche Mangrovenlandschaft. Pirogen bringen uns zum Fischerdorf Djiffere – anschließend geht es über Land nach Joel Fadiouth. Mit Booten und zu Fuß erkunden wir die Ortschaft, die sich auf einer vor 1500 Jahren angelegten künstlichen Insel aus Muschelschalen befindet. Nachmittags verlässt unser Schiff die Gewässer Senegals und nimmt Kurs auf Banjul, die Hauptstadt Gambias.

8. Tag, Montag, 16.04.2018: Banjul und Kunta Kinteh

Eine kurze Stadtrundfahrt gibt uns einen Überblick über Banjul, dann geht es weiter zum benachbarten Ort Bakau. Gleich neben dem Palast des britischen Botschafters erwartet uns ein friedvoller botanischer Garten. Das heilige Krokodilbecken von Kachikally ist für viele Einheimische ein magischer Ort, zu dem vor allem Frauen von weither pilgern. Zurück in Banjul gibt Ihnen Ihr Reiseleiter im Nationalmuseum einen Abriss der Geschichte Gambias. Mit unserer Yacht fahren wir dann den Gambiafluss aufwärts zur Sklaveninsel Kunta Kinteh (UNESCO-Welterbe), bekannt aus dem Weltbestseller "Roots". Am Abend ankert die Harmony G vor dem Dorf Tendaba.

9. Tag, Dienstag, 17.04.2018: Fischerdörfer und Naturreservate

Unsere Yacht liegt heute vor Tendaba. Mit Booten setzen wir über ans Ufer. Im Fischerdorf mit etwa 600 Einwohnern begegnet uns eine Gemeinschaft muslimischen Glaubens. Wir haben die Gelegenheit, mit einem lokalen Führer die etwa fünf Kilometer bis zum Kiang-West-Nationalpark zu Fuß zurückzulegen. Im Park leben mehr als 250 Vogelarten, etliche davon nur hier zu beobachten, außerdem Paviane, Buschböcke und Warzenschweine. Mit offenen Safarifahrzeugen geht es zurück zum Schiff. Am Nachmittag dreistündige Exkursion mit Booten zum Baobolong-Wetland-Reservat.

10. Tag, Mittwoch, 18.04.2018: Zum Gambia-Nationalpark

Ein Tag auf dem Fluss. Nachmittags erreichen wir Kuntaur, 250 km von der Mündung entfernt und letzter für seegängige Schiffe erreichbarer Hafen. Nachmittags Exkursion mit Pirogen zur Pavianinsel im Gambia-Nationalpark. Die Insel dürfen wir nicht betreten, doch gleitet unser Boot langsam am Ufer entlang und ein Parkranger gibt uns Informationen zum Naturschutz und zu den Tieren, die dort leben. Mit etwas Glück sehen wir hier Affen in ihrer natürlichen Umgebung, Flusspferde, Krokodile, in jedem Fall aber zahllose Vögel. Zurück in Kuntaur, vertreiben am Pier ein "Kankurang"-Ritus und eine Tanzgruppe die bösen Geister und wir gehen geläutert zurück an Bord unserer Yacht.

11. Tag, Donnerstag, 19.04.2018: Leben am Fluss

Unser Rundgang durch Janjanbureh führt uns zum früheren Gouverneurspalast, zum Markt und zur Methodistenkirche. Mag dieses Städtchen, das frühere Georgetown, noch ein wenig verschlafen wirken, so erwartet uns beim anschließenden Besuch einer Schule das blühende Leben und viel afrikanisches Temperament. Die Schule wird von der Reederei Variety Cruises unterstützt, und so haben Sie die Gelegenheit, sich im Gespräch aus erster Hand über das tägliche Leben in Gambia zu informieren. Weit zurück in die Vorgeschichte weisen die geheimnisvollen senegambischen Steinkreise von Wassu (UNESCO-Welterbe) und ein kleines Museum. Am Nachmittag fährt unsere Yacht wieder flussabwärts bis zum Fischerdorf Kaur. Captains-Dinner an Bord.

12. Tag, Freitag, 20.04.2018: Ein Tag an Bord

Wir gleiten gemächlich den Gambiafluss abwärts und erledigen nachmittags in Banjul die Ausreiseformalitäten. In den Abendstunden erreicht das Schiff wieder den Atlantik und wir zelebrieren unser letztes Dinner an Bord zu den Klängen afrikanischer Kora-Musik.

13. Tag, Samstag, 21.04.2018: Unterwegs in Dakar

Nach dem Frühstück verlassen wir das Schiff und das letzte afrikanische Abenteuer beginnt – eine Rundfahrt durch Dakar zu Bankenpalästen und Shopping Malls, Marktgassen und Armenviertel. In der senegalesischen Hauptstadt prallen Europa und Afrika aufeinander. Das Nationalmuseum, in den 1930er Jahren von der französischen Kolonialmacht gegründet, besitzt die beste ethnographische Sammlung Westafrikas. Im Village des Artistes können Sie sich dann von zeitgenössischer afrikanischer Kunst inspirieren lassen und vielleicht auch das eine oder andere Stück erfeilschen. Bis zur Fahrt zum Flughafen am Abend stehen Tageszimmer zu Ihrer Verfügung. Gegen 21 Uhr Abflug mit Brussels Airlines in Richtung Europa.

14. Tag, Sonntag, 22.04.2018: Zurück in Europa

Frühmorgens Ankunft in Brüssel und Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Event

MY Harmony G

Die 2001 in Dienst gestellte und 2013 modernisierte 54 m lange Megayacht gehört zur Flotte der griechischen Reederei Variety Cruises und zählt zur Kategorie der kleinen, komfortablen Schiffe. Das Schiff mit dem Ambiente einer Privatyacht ist mit Stabilisatoren ausgestattet und besitzt 21 Zweibett-Außenkabinen, Kat. P (ca. 14 qm) auf dem Oberdeck, Kategorien A und B (ca. 12,5 qm) auf dem Hauptdeck sowie Kat. C im Unterdeck. Die modern eingerichteten Kabinen verfügen über große Fenster (Kat. C Bullaugen), eine individuell regulierbare Klimaanlage, Flachbild-Fernseher, CD/DVD-Spieler, Schiffstelefon, Mini-Safe, einen kleinen Kühlschrank und einen Föhn sowie Dusche und WC. Im Restaurant werden neben mediterraner Küche auch vegetarische Gerichte und Diabetikerkost (gegen Voranmeldung) angeboten. Der Entspannung dienen die Lounge mit Bar sowie das geräumige Sonnendeck mit Liegestühlen. Außerdem an Bord verfügbar: WLAN (gegen Gebühr) und Wäscheservice.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
09.04.–22.04. (ca. NaN CHF) (ca. NaN CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 15.12.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Alle Preise, Termine und Unterbringungsmöglichkeiten als download (Stand 7.9.2017)

Hinweis: Einzelkabinen sind Zweibettkabinen zur Alleinbenutzung.

Hinweis: Die Buchung halber Doppelzimmer/Zweibettkabinen ist bei KreuzfahrtStudienreisen und somit bei dieser Reise nicht möglich.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Brussels Airlines von Frankfurt nach Dakar und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 225 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen, Geländefahrzeugen und Booten
  • 5 Übernachtungen mit Halbpension (Frühstück, Abendessen) in bewährten Hotels
  • Passage und 7 Übernachtungen mit Vollpension auf der Harmony G in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Doppelzimmer/Zweibett-Außenkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Tageszimmer am 13. Tag
  • Ausflüge während der Kreuzfahrt laut Reiseverlauf
  • Alle Hafengebühren
  • Trinkgelder an Bord (ca. 70 €)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Schiffspassage sowie Bus-/Bahnfahrten (S. 110).

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Gambia wird bei der Einreise erteilt. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

...)()()()()()Einreisebestimmungen

Senegal

Für die Einreise nach Senegal benötigen deutsche sowie österreichische Staatsbürger kein Visum.

Abweichende Vorschriften gelten für Reisende anderer Nationalitäten. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an das für Sie zuständige Konsulat.

In allen Fällen gelten weiter folgende Voraussetzungen für die Einreise:

- Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

- Im Reisepass muss mindestens eine Seite frei sein.

- Ein Rück- bzw. Weiterreiseticket muss mitgeführt werden.

Gambia

Für die Einreise nach Gambia benötigen deutsche Staatsbürger kein Visum. Abweichende Vorschriften gelten für Reisende anderer Nationalitäten. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an das für Sie zuständige Konsulat.

In allen Fällen gelten weiter folgende Voraussetzungen für die Einreise:

- Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

- Ein Rück- bzw. Weiterreiseticket muss mitgeführt werden.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Gambia wird bei der Einreise erteilt. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Medizinische Hinweise

Impfschutz

Senegal ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung verlangt wird. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen (auch bei ausschließlichem Aufenthalt auf einem Flughafen in einem Gelbfiebergebiet), ausgenommen sind Kinder unter neun Monaten, siehe auch www.who.int/ith. In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Dakar, Thies, Touba, Thiadiaye Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt, zuletzt im Juni 2011.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio, Masern-Mumps-Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Während der Trockenzeit (Dezember¿April) kommt es in den Ländern des ¿Afrikanischen Meningitisgürtels¿ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Meningokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.

Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.

Dengue-Fieber

Dengue wird landesweit vereinzelt durch tagaktive Mücken übertragen. Seit Oktober 2017 werden vermehrt Fälle auch aus der Hauptstadt Dakar gemeldet (Typ 3).

Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft gelegentlich auch Reisende.

In seltenen Fällen treten bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen, inkl. möglicher Todesfolge, auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine verfügbare Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, s.u.

Malaria

Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den schwerwiegendsten Erkrankungen im Senegal. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100 % der Fälle in Senegal) bei nicht-immunen Menschen in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Es besteht ein Malariarisiko im ganzen Land, auch wieder zunehmend im Stadtgebiet Dakar. Übertragung ganzjährig, mit geringeren saisonalen Schwankungen in den südlichen zwei Dritteln des Landes und ausgeprägter im Norden mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit.

Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe ist eine Chemoprophylaxe zu empfehlen. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente ( Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin oder Mefloquin) in Deutschland verfügbar. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

ganztägig (Dengue, s.o.) und bei Aufenthalten im Freien in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf freie Körperstellen wiederholt aufzutragen,

unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Chikungunya

2015 wurden 40 Fälle aus der Region Kedougou gemeldet. Die Krankheit wird durch Aedes-Mücken übertragen und ist charakterisiert durch hohes Fieber und starke Gelenkschmerzen, Organversagen ist möglich. Klinisch wird die Krankheit meist mit Dengue-Fieber verwechselt. Expositionsprophylaxe.

HIV / AIDS

Ungefähr 0,5 % (2015) der erwachsenen Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren sind HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Auch andere Geschlechtskrankheiten kommen häufiger vor (insb. Syphilis). Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v. a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten nur sporadisch auf und treffen meist auf ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, und auch Cholera, vermeiden.

Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selbst schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände vor der Essenzubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Ebola

Ebola ist eine von Mensch zu Mensch übertragbare hochansteckende Viruserkrankung, die häufig zum Tode führt. Die Ebolaepidemie 2013-2016 in den vor allem betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone ist eingedämmt. In den Senegal war ein Fall eingeschleppt worden. Grundsätzlich ist ein erneutes Auftreten von Ebolainfektionen in Westafrika nicht auszuschließen. Es wird deshalb dazu geraten, die Nachrichtenlage zu verfolgen, insbesondere auch die Hinweise auf der Homepage der deutschen Botschaft in Abidjan zu beachten und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Senegal-Fluss). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Tollwut

Tollwut wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, Katzen, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung. Tierkontakt sollte man meiden. Eine passive Impfung mit Tollwutimmunglobulin nach Biss oder Kontakt ist nur in Dakar im Institut Pasteur erhältlich.

Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber

Am 10. November 2015 wurde eine Infektion mit dem Krim-Kongo Hämorrhagischen Virus (ähnliche Symptome wie bei der Ebolavirusinfektion) bei einem Mädchen aus dem Dorf Ndiawdoune (15 km nordöstlich von Saint-Louis) gemeldet. Die Ansteckung erfolgt über Zecken oder Körperflüssigkeiten infizierter Tiere (Reservoir in Rindern, Schafen, Ziegen, Vögeln, Hasen, Zecken) oder Menschen. Sie ist für den Senegal ungewöhnlich. Milde Verläufe sind die Regel, Organversagen und Tod in bis zu 30 % der Fälle sind jedoch möglich.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Landesinneren ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Dakar hingegen ist immer noch eines der beiden medizinischen Referenzzentren für Westafrika.

Französischsprachige Fachärzte fast aller Fachrichtungen sind vorhanden.

Planbare Operationen sollten in Deutschland durchgeführt werden. Für den Notfall kommen verschiedene Kliniken in Dakar in Betracht.

Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Dakar haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt sind allerdings nicht auszuschließen.

Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen zunehmend Vorkasse. Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Senegal durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (z:B.: www.dtg.org) und Ihren Impfschutz anpassen. Dies gilt auch, wenn Sie aus anderen Regionen bereits Tropenerfahrung haben.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

- auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

- nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;

- trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges AmtBürgerserviceArbeitseinheit 040D-11013 BerlinTel.: (03018) 17-2000Fax: (03018) 17-51000

Gambia

Impfschutz

Eine Impfung gegen Gelbfieber ist sinnvoll; bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist sie vorgeschrieben.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden außerdem einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch gegen Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann darüber hinaus auch ein Impfschutz gegen Tollwut, und Typhus, evtl. auch gegen Meningokokken-Meningitis sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit einem tropen- und reisemedizinisch erfahrenen Arzt können diese Fragen entschieden werden.

Malaria

Während und nach der Regenzeit steigt das Malaria-Risiko. Neben der Expositionsprophylaxe (Mückennetz, Repellentien, bedeckende Kleidung, Verhalten) ist für die meisten Reisenden auch bei einem Kurzaufenthalt eine medikamentöse Chemoprophylaxe indiziert. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

HIV / AIDS

ist in Gambia ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.

Prophylaxe

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur frisch gekochte, keine lau aufgewärmten Speisen) und konsequenten Mückenschutz können die meisten Darminfektionen und andere tropische Infektionserkrankungen vermieden werden. Man sollte auch nicht in Süßwasser baden (u.a. Gefahr der Bilharziose).

Medizinische Versorgung

Die Grundversorgung ist zwar gewährleistet, aber nicht mit Europa zu vergleichen, da technisch und hygienisch oft problematisch. In ländlichen Gegenden fehlen oft auch europäisch ausgebildete, englisch oder französisch sprechende Ärzte. Reisenden wird deshalb ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung deckt in Gambia entstehende Krankheitskosten nicht ab. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen Vorkasse. Es kann sinnvoll sein, eine eigene Reiseapotheke mitzuführen.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

•zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

•auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

•nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;

•trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.

(Unverändert gültig seit: 29. April 2014)

Gelbfieberimpfung

Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Im Falle einer Impfunverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.