Alaska der Nordwesten auf der Inside Passage

Kanada, USA

Übersicht

  • Sechs Tage Alaska-Kreuzfahrt auf der eleganten Noordam
  • Mit attraktivem Programm in Seattle und Vancouver vor der Kreuzfahrt sowie in der Alaska Range im Anschluss
  • Mit Inside Passage und Glacier Bay
  • Frühstück und Abschiedsessen, während der Kreuzfahrt Vollpension inklusive
  • Ausflugsprogramm auch während der Kreuzfahrt im Reisepreis enthalten
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch die USA, Kanada und Alaska: Seattle, Vancouver, Ketchikan, Juneau, Glacier Bay, Seward, Anchorage

Sie denken bei Alaska an raue Wildnis, Goldgräber und Grizzlys? Russland fand all das kurioserweise vor eineinhalb Jahrhunderten wenig spannend und verscherbelte das Wunder an die jungen USA. Hätte man damals vom Öl gewusst! An den Inuit ging und geht das Geschäft meist sowieso vorbei. Starten Sie mit uns in Seattle, gehen Sie in der Olympiastadt Vancouver an Bord der klassischen Noordam und brechen Sie mit uns auf durch die Inside Passage gen Norden! Dort entdecken Sie, welche Goldstücke sich zwischen Ketchikan und Denali-Nationalpark verstecken. Erleben Sie verlassene Goldgräberstädte, kalbende Gletscher, gewaltige Fjorde und das vibrierende Anchorage. Von Hundeschlittenführern und Seebären erfahren Sie alles über ihr Leben jenseits der Mythen der Inuit.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Donnerstag, 18.06.2020: Hello, Seattle!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am frühen Nachmittag Flug mit Condor von Frankfurt nach Seattle (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.), Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag. Alternativ können Sie auch mit Lufthansa nach Seattle fliegen. Transfer zum Hotel, wo Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt. Für viele Amerikaner ist die junge Stadt, die Starbucks und den Grunge hervorbrachte, die lebenswerteste Metropole des Landes. Lust, die Schönheit des Nordwestens gleich allein zu entdecken? Zur Seattle Waterfront sind es nur ein paar Blocks. Zwei Übernachtungen in Seattle.

2. Tag, Freitag, 19.06.2020: Boomtown des Westens

Schlaflos in Seattle? Entweder sind Sie Tom-Hanks-Fan, oder es liegt am Jetlag. Auf geht's zur Citytour! Unser Spaziergang weckt Lebensgeister. Ein Blick vom Columbia Center auf die Stadt sorgt für Übersicht. Da der schneebedeckte Mt. Rainier, vor der Nase die Pazifikbucht des Puget Sound, dazwischen stylishe Skyscraper und die extravagante Space Needle, dort unten Pioneer Square, etwas weiter der Pike Place Market. Dorthin zieht es uns. Am Nachmittag haben Sie die Wahl: Mit der Monorail, der Einschienenbahn, ist das Seattle Center mit Museen, Restaurants und Cafés schnell erreicht. Neben dem Opernhaus lockt auch das Museum of Pop Culture. Das Museum der Unterhaltungsmusik im modernen Architekturtempel von Frank O. Gehry wurde von Microsoft-Mitgründer Paul Allen, dem Mäzen der Stadt, gestiftet. In dem hypermodernen Ambiente sind auch die Science-Fiction-Artefakte von Star Trek & Co. gut aufgehoben.

(F)

3. Tag, Samstag, 20.06.2020: Hinüber nach Vancouver

Wer ist nun die Schönere - Vancouver oder Seattle? Heute können wir uns unsere eigene Meinung bilden. Zuvor heben wir ab, na ja, fast - wir schauen uns an, wie man abhebt: beim Besuch der Boeing-Werke in Everett. Hier werden die Riesen der Lüfte gefertigt, und wir erfahren alles über den Star des Konzerns, den Dreamliner Boeing 787. Dann geht es über die Grenze nach Kanada. Schon bei der Anfahrt zeigt sich Vancouvers spektakuläre Lage zwischen Pazifik und den meist schneebedeckten Coast Mountains. 220 km. Neben den Wolkenkratzern: alte chinesische Tempel, Parks und Goldgräberrelikte. Die Steam Clock schlägt die Viertelstunden an, am Hafen verladen Arbeiter Getreide, Papier und Bodenschätze auf Schiffe, die nach Asien fahren.

(F)

4. Tag, Sonntag, 21.06.2020: Leinen los!

Relaxt starten wir zum Stanley Park und arbeiten uns vor nach Granville Island - dem Künstlerviertel Vancouvers. Extra Tour Durst? Dann ab nach Gastown und rein in die Bars, wo früher die Sägearbeiter Whiskey wie Limo wegzischten und heute Studenten und Banker am Cool-Downer nippen. East meets West heißt es im größten Chinesenviertel Nordamerikas: Dim Sum duftet stilecht aus den Lokalen, Händler plaudern zwischen kleinen Tempeln, verwitterten Häusern und asiatisch aufgepeppten Telefonhäusern. Gleich nebenan erobert sich das Sam Kee Building schmalbrüstig sein Terrain. Dann erwartet uns die Noordam - unser schwimmendes Hotel für die nächsten Tage. Bereit für unser Abenteuer? Also Leinen los und auf nach Alaska! Sieben Übernachtungen an Bord der Noordam.

Zum Programm bietet Ihnen Studiosus immer wieder Alternativen. Wer Vancouver auf eigene Faust mit dem Mountainbike entdecken möchte, kann sich nach einem späten Frühstück in den Markthallen von Granville Island auf den Sattel eines Mietfahrrads schwingen und die Stadt oder den Stanley Park erkunden.
(F/A)

5. Tag, Montag, 22.06.2020: Inside Passage

Eier, Croissants und Käse oder lieber gebratene Leckereien? Beim Frühstück an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes haben Sie die Qual der Wahl. Lust auf Kanadas Freilichtkino? Dann gleich an Deck! Kleine Felseninseln und bewaldete Küsten ziehen auf unserer Fahrt durch die Inside Passage vorbei, vielleicht tapsen Bären über die Steine und schauen uns brummend nach. Tiefe Fjorde mit kristallklarem Wasser haben sich in die Küstenlandschaft gegraben, schneebedeckte Berge erheben sich schützend darüber. Plötzlich schießt eine Fontäne in die Luft, majestätisch hebt ein Wal seine Fluke und holt Luft. Die Inside Passage zeigt sich in ihrer ganzen Schönheit. Wonach steht Ihnen später der Sinn? Tanken Sie Harmonie beim Yoga, dehnen Sie sich beim Pilates, trinken Sie leckere Cocktails in der Bar oder wagen Sie das "rien ne va plus" im Casino!

(F/M/A)

6. Tag, Dienstag, 23.06.2020: Ankunft in Ketchikan

Willkommen in Alaska! Am Morgen legen wir in Ketchikan an. In Scharen versuchen Angler rund um die "Weltstadt des Lachses" den großen Fang, Fischfabriken rauchen im Hintergrund, in den Restaurants an der Waterfront brutzeln Köche die Spezialität. Wir starten zur Creek Street. Wo früher freizügig die Hüllen von Alaskas Damen fielen, versuchen Boutiquen heute das Gegenteil und ziehen Einheimische und Reisende gleichermaßen an. Wie Wächter aus der Vergangenheit erinnern dazwischen Totempfähle an Alaskas Indianer. Noch keine Lust, aufs Schiff zurückzugehen? Dann starten Sie doch individuell zur Great Alaskan Lumberjack Show und fiebern Sie mit, wenn die Einwohner sich hier die Zeit vertreiben - beim Wettkampf im Baumstammrollen und Holzhacken. Eine starke Sache!

(F/M/A)

7. Tag, Mittwoch, 24.06.2020: Juneau - Wale in Sicht

Juneau! Es plätschert, es nieselt? Keine Seltenheit, weiß Ihre Reiseleiterin, denn tatsächlich glänzt die Kapitale Alaskas als regenreichste Stadt der USA! Gummipelle an oder aus? Wichtig nur: Niederschlag sorgt für Gletschernachschub. Das sehen wir uns an am Mendenhall-Gletscher. Dann zum nächsten Anleger und wieder rauf aufs Boot - ein kleineres allerdings als die Noordam, denn so kommen wir näher heran an die Tierwelt Alaskas. Robben und Orcas schwimmen um unser Boot herum. Sehen Sie die anderen Wale dahinter? Gleich die Kamera rausholen! Am Abend lichtet die Crew den Anker.

(F/M/A)

8. Tag, Donnerstag, 25.06.2020: Goldgräberstimmung in Skagway

Heute gehen wir in Skagway an Land. Wir erkunden die Bucht der ehemaligen Goldgräberstadt Dyea. Extra Tour Kaum zu glauben, dass sich hier Ende des 19. Jahrhunderts Tausende von Goldsuchern aus der ganzen Welt trafen, um, berauscht vom Nuggetfieber, zum berühmt-berüchtigten Chilkoot Trail zu starten. Wer als Millionär auszog und mit leeren Hosentaschen zurückkam, weiß Ihre Reiseleiterin. Wir haken nach. Dann hinauf nach Fraser, wo die historische Yukon Railroad auf uns wartet: Dampfend trägt sie uns durch die subarktische Natur hinunter zum Meeressaum nach Skagway (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Busstrecke 60 km. Tutend legt die Noordam ab und gleitet auf dem Pazifik in die Nacht.

Statt den Spuren der Goldgräber in Dyea zu folgen, möchten Sie lieber Skagway entdecken? Einen Blitzüberblick über die Stadt finden Sie im Trail of '98 Museum - vom Goldrausch bis zur Gangsterlegende von Skagway, Soapy Smith. Wer noch Souvenirs braucht, sollte einen Blick in die Alaska Shirt Company werfen. Skurrile T-Shirts und Holzfällerhemden gibt es hier en masse!
(F/M/A)

9. Tag, Freitag, 26.06.2020: In der Glacier Bay

Bei diesem Ziel ist Höhepunkt mehr als nur ein Wort: Einen Tag lang kreuzen wir quer durch den Glacier-Bay-Nationalpark. Ganze 16 Gletscher münden hier in die spektakuläre Bucht. Es kracht und knarzt, grollend kalben Gletscher, Seehunde gleiten an den Eisbergen vorbei. Halten Sie Ihre Kamera griffbereit!

(F/M/A)

10. Tag, Samstag, 27.06.2020: Ein Tag auf See

Auf dem Promenadendeck den Wind um die Nase wehen lassen oder die Fahrt auf dem Schiff genießen - dieser Seetag ist wie gemacht, um Spaß zu haben! Doch wie erlebt die Crew eigentlich die Tage an Bord? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie ist die Verpflegung, und wie kommen die Matrosen mit ihrem Heimweh klar? Was Sie schon immer über die Arbeit der Kreuzfahrer wissen wollten, erfahren Sie von einem Besatzungsmitglied, das vom Leben auf den Planken berichtet und sich auf Ihre Fragen freut. Lassen Sie sich an Ihrem letzten Abend an Bord auf dem Deck unter das Sternenzelt fallen. Der Hafen von Seward kann warten.

(F/M/A)

11. Tag, Sonntag, 28.06.2020: Die Huskys von Wasilla

Seward ahoi! Zeit, von Bord zu gehen. Mit dem Bus fahren wir nordwärts, vorbei an Anchorage nach Wasilla. Huskys mit türkisblauen Augen hecheln uns entgegen. Warum sie 1925 eine ganze Stadt vor der Diphtherie bewahrten und Abenteurer aus ganz Alaska einmal im Jahr mit ihnen beim berühmten Iditarod-Rennen zu einer schier unvorstellbaren Strapaze bis nach Nome durchstarten, erfahren wir im Gespräch mit Schlittenführerin Barbara. Neugierig, warum die Hunde kein Wasser mögen und wie sie den Weg durch den Schnee finden? Ihre Reiseleiterin dolmetscht gerne. Am späten Nachmittag erreichen wir Talkeetna: Tanken Sie Ruhe, knabbern Sie Zimtrollen im Roadhouse oder stöbern Sie nach Ulu-Eskimo-Messern in den Shops, den Denali immer im Blick. 380 km.

(F)

12. Tag, Montag, 29.06.2020: Tief in die Wildnis der Alaska Range

Die Weißen nannten ihn Mt. McKinley, seit 2015 trägt er wieder seinen indianischen Namen Denali - "der Hohe". Mit 6190 m ist er der höchste Berg Nordamerikas. Als zugleich höchster Gipfel der Alaska Range dominiert er die Landschaft weit über den Denali-Nationalpark hinaus. Einfach nur vorbeifahren und seinen schneebestäubten Rücken sehen ist schon grandios. Aber wir wollen auch hinein in die wilde Natur. Auf unserer Tour durch den Park erleben wir die ganze Schönheit dieser Landschaft. 250 km.

(F)

13. Tag, Dienstag, 30.06.2020: Nach Anchorage

Am Vormittag haben Sie im Denali-Nationalpark Gelegenheit, zum Horseshoe Lake zu wandern (1 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m) oder alternativ im Visitor Center des Nationalparks den preisgekrönten Naturfilm "Heartbeats of Denali" anzusehen. Dann fahren wir durch die weite Landschaft zurück nach Anchorage. 380 km. Für das Abendessen hat Ihre Reiseleiterin jede Menge Tipps parat: Lust auf eine der unzähligen Variationen von Lachs oder Heilbutt? Und haben Sie schon Pizza mit Rentierwurst probiert? Zwei Übernachtungen in Anchorage.

(F)

14. Tag, Mittwoch, 01.07.2020: Vibrierend - Anchorage

Nagelneu blitzt die Skyline von Anchorage auf. Kein Zufall, verrät Ihre Reiseleiterin, denn 1964 zog ein Erdbeben der Stadt wortwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Vom Earthquake Park aus schauen wir auf Downtown, starten zum größten Wasserflughafen der Welt und durchstreifen anschließend Alaskas Geschichte im historischen Museum. Extra Tour Shoppinglust? Dann bummeln Sie doch durch den Freiluftbasar. Von neun Kilo schweren Karotten bis zum Elchkopf und zur Stinktiermütze verkaufen hier Händler zwischen Austernständen Skurrilitäten, die man kaum glauben mag. Einen Bären bindet einem hier aber keiner auf! Und beim Abendessen hängen wir gemeinsam den Erlebnissen der letzten Tage nach. Noch nicht müde? Dann gönnen Sie sich doch einen letzten Absacker in der Hotelbar. Unser Tipp für anspruchsvolle Kehlen: Yukon Jack - der süffigste Whiskeylikör des Landes!

Statt ins Museum zu gehen, möchten Sie lieber der Tierwelt des Landes begegnen? Dann gleich los zum Alaska Zoo! Eisbären, Schneeleoparden und Rentiere dösen und rennen hier in den Tag. Nur die Nachkommen des ersten Siedlers des Open-Air-Geheges sind längst ins warme Kalifornien ausgewandert: die Elefanten!
(F/A)

15. Tag, Donnerstag, 02.07.2020: Abschied von Alaska

Am Vormittag bleibt Zeit für einen letzten Stadtbummel, Einkäufe oder einen Besuch im Alaska Native Heritage Center, bevor es Abschied nehmen heißt. Rückflug am Nachmittag mit Condor nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.) oder alternativ mit Air Canada und Lufthansa via Vancouver.

(F)

16. Tag, Freitag, 03.07.2020: Zurück nach Hause

Mittags Landung in Europa.

F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Schiff

MS Noordam ***+

Die traditionsreiche Noordam gehört zur Flotte der renommierten amerikanischen Reederei Holland America Line und zählt zur Kategorie der mittelgroßen Schiffe (Vergabe der Sterne nach dem Urteil des etablierten Berlitz-Guides für Hochseekreuzfahrten 2019). Bordsprache ist Englisch. Das Schiff besitzt 959 komfortabel ausgestattete Kabinen, verteilt auf sieben Decks. Alle Kabinen sind mit Queensize-Betten ausgestattet, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können. Die Kabinen verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, TV mit Flachbildschirm, LAN-Anschluss, Radio, DVD-Player, Minisafe, Telefon sowie Bad mit Dusche/WC. Neben dem zweistöckigen Hauptrestaurant (zwei Tischzeiten, Studiosus reserviert die zweite Tischzeit um 20 Uhr) stehen das Restaurant Lido Market sowie zwei A-la-carte-Restaurants (gegen Aufpreis) zur Verfügung. Der Entspannung und Unterhaltung dienen eine Bibliothek, elegante Salons und Bars, eine Show-Lounge, ein Internetcenter, ein Casino, eine Kunstausstellung, Sonnendecks mit zwei Swimming- und mehreren Whirlpools (z. T. mit Glasschiebedach), ein Sportdeck mit Golfsimulator, Basketball- und Volleyballfeld sowie ein Spa- und Fitnesszentrum mit Dampfbad sowie einem Massage- und Schönheitssalon. Ebenfalls an Bord: zahlreiche Geschäfte und eine Krankenstation. Ihre Studiosus-Reiseleiterin hält interessante Vorträge an Bord.

Schiffsinformationen MS Noordam

Kabinen

Das Schiff besitzt 959 komfortabel ausgestattete Kabinen, verteilt auf sieben Decks. Alle Kabinen sind mit Queensize-Betten ausgestattet, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können. Die Kabinen verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, TV mit Flachbildschirm, LAN-Anschluss, Radio, DVD-Player, Safe, Telefon, sowie Bad mit Dusche, WC und Föhn.

Ärztliche Versorgung an Bord

Für Notfälle befindet sich eine gut ausgestattet Krankenstation mit Ärzten und Pflegepersonal an Bord. Behandlungen und Medikamente (außer Mittel gegen Seekrankheit) werden Ihnen gemäß üblicher Honorare in Rechnung gestellt. Häufig verabreichte Medikamente sind an Bord verfügbar und können vom Schiffsarzt verschrieben werden. Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, sollten Sie jedoch in ausreichender Menge mit sich führen (Medikamente, die gekühlt werden müssen, können in der Krankenstation kostenfrei gelagert werden).

Bordsprache

Bordsprache ist Englisch.

Essen und Trinken

Neben dem zweistöckigen Hauptrestaurant (wir haben zum Abendessen für unsere Gäste die zweite Sitzung um 20:00 Uhr reserviert) stehen das Restaurant Lido Market, zwei A-la-carte-Restaurants (gegen Aufpreis) sowie mehrere Bars und Lounges zur Verfügung.

Sonderwünsche bei Diäten und Allergien leiten wir gerne an die Reederei weiter. Bitte teilen Sie uns dies rechtzeitig, jedoch nicht später als sechs Wochen vor Reisebeginn mit.

Bitte beachten Sie, dass es den Gästen untersagt ist, Bier, Wein im Karton und Spirituosen zum Verzehr an Bord mitzubringen. In den Bordshops oder an Land gekauft Alkoholika werden kostenfrei bis zum Ende der Kreuzfahrt für Sie aufbewahrt. Für Wein- und Sektflaschen gilt folgende Regelung: Jeder Gast über 21 Jahren kann zu Beginn der Kreuzfahrt eine Flasche Sekt oder Wein (max. 750 ml) mit an Bord bringen. Für diese Flasche fällt kein Korkgeld an, wenn diese auf der Kabine getrunken wird. Für jede weitere Flasche (max. 750 ml; im Gepäck mitgeführt oder in einem der Anlaufhäfen erworben) wird Korkgeld in Höhe von 18 US-$ erhoben, unabhängig davon, wo diese konsumiert wird.

Freizeitgestaltung an Bord

Der Entspannung und Unterhaltung dienen mehrere Bars und Lounges, eine Bibliothek, eine Show-Lounge, die Kunstausstellung, ein Kasino und ein Nachtclub, Sonnendecks mit zwei Swimming- und mehreren Whirlpools (z. T. mit Glasschiebedach), ein Sportdeck mit Golfsimulator, Basketball- und Volleyballfeld sowie ein Spa- und Fitnesscenter mit Dampfbad, Massage- und Schönheitssalon. Ebenfalls an Bord befinden sich zahlreiche Geschäfte und eine Krankenstation.

Gepäck

Mit Ihren Reiseunterlagen erhalten Sie Kofferanhänger der Reederei im Papierformat. Diese sind deutlich mit dem Namen Ihres Schiffes gekennzeichnet. Befestigen Sie bitte an jedem Gepäckstück, das Sie für die Kreuzfahrt aufgeben, gut sichtbar einen Anhänger. Aus Sicherheitsgründen werden Gepäckstücke ohne Gepäckanhänger nicht auf das Schiff verladen.

Da Ihre Koffer in der Nacht, bevor Sie das Schiff wieder verlassen, abgeholt werden, sollten Sie am Ende der Kreuzfahrt eine kleine Tasche mit wichtigen Medikamenten, Wertsachen und Dingen, die Sie über Nacht oder für den nächsten Morgen benötigen, packen.

Kleidung an Bord

Die Atmosphäre an Bord der Noordam ist tagsüber zwanglos und entspannt. Kurze Hosen, Strandbekleidung, Jeans, die übermäßig ausgeblichen sind, Löcher oder Risse haben sowie bedruckte T-Shirts und Trägershirts sind jedoch abends nicht angebracht und in den feineren Restaurants auch tagsüber untersagt. An den meisten Abenden gilt die Devise „elegant-leger“, d. h. lange Stoffhosen und ein Hemd, Polo-Shirt oder Pullover (ggf. mit Sakko) werden für Herren, ein Kleid, lange Hose oder Rock mit Bluse/Pullover für Damen empfohlen. Zu den Gala-Abenden tragen die Damen in der Regel ein Kostüm, Cocktail- oder Abendkleid, die Herren ein dunkles Jackett oder einen Anzug mit Krawatte.

Es ist generell empfehlenswert, einen Pullover oder eine Jacke im Gepäck zu haben, da die Restaurants und öffentlichen Räume an Bord entsprechend amerikanischer Gepflogenheiten kühl klimatisiert sind.

Kommunikation an Bord

Sie sind im Notfall auch auf hoher See stets erreichbar. Die zentrale Telefonnummer der Holland America Line-Schiffe ist 001-3218376106 (16 US-$ pro Minute, der Anrufer muss Schiffsnamen, Kreditkartennummer und Name des Gastes bzw. Kabinennummer bereithalten).

Ihre Kabine ist mit einem Telefon ausgestattet, mit dem Sie rund um die Uhr, weltweit telefonieren können (Preise finden Sie in Ihrem Kabinenhandbuch). Sie können auch mit Ihrem eigenen, kompatiblen Mobiltelefon erreichbar bleiben. Internationale Roaming-Gebühren werden Ihrem eigenen Benutzerkonto in Rechnung gestellt. Überprüfen Sie diese vor der Abreise mit Ihrem Mobilfunkunternehmen. Der endgültige Betrag hängt von Ihrem Mobilfunkanbieter und nicht von der Reederei ab.

Sie können rund um die Uhr Emails senden und empfangen. Internetzugang haben Sie von den Arbeitsplätzen an Bord sowie von Ihrem Smartphone/Laptop. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass das Internet an Bord kostspielig (unterschiedliche Pakete sind buchbar) und nicht sehr schnell ist Der Versand/Empfang von Faxen ist an Bord ebenfalls möglich.

Rauchen an Bord

Das Rauchen ist nur in den dafür ausgewiesen Raucherbereichen erlaubt (auf der Noordam aktuell nur im Oak Room sowie an zwei Abenden pro Kreuzfahrt im Kasino). In allen anderen Bereichen, auch in den Kabinen und Suiten inkl. der Balkone, ist das Rauchen nicht gestattet. E-Zigaretten dürfen ausnahmsweise in den Kabinen verwendet werden, jedoch nicht auf den Balkonen. Für Rauchen innerhalb der Kabine (außer bei Verwendung von E-Zigaretten) oder auf dem Balkon wird eine Reinigungsgebühr in Höhe von 250 US-$ pro Tag erhoben.

Sicherheitsstandards

Gemäß der internationalen Konvention zur Rettung des Menschenlebens auf See findet auf allen Passagierschiffen aus Sicherheitsgründen eine Rettungsboot-Übung statt. Diese erfolgt innerhalb der ersten 24 Stunden auf See. Die Teilnahme an dieser Übung ist Pflicht! Während der Übung wird jeglicher Service an Bord eingestellt. Vorab sollten Sie sich in Ihrer Kabine darüber informieren, welche Nummer Ihre Rettungsstation hat und wo sich Ihre Schwimmweste befindet (Informationen an der Kabinentür und/oder über das Bordfernsehen). Ein Sicherheitsvideo steht bis 24 Stunden nach Einschiffungsbeginn auf dem Bordkanal Ihres Fernsehgerätes zu Verfügung.

Das Mitbringen von Reisebügeleisen, Feuer- und jeglichen anderen Waffen (auch Messer mit einer Klingenlänge von über 6,35 cm), Munition, explosiven Stoffen oder anderen gefährlichen Gütern ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

Stromspannung

Die Stromspannung an Bord beträgt 110 und 220 Volt.

Trinkgelder

Die Hotelservicegebühr für das Bordpersonal (Trinkgeld) ist bei Studiosus bereits im Reisepreis eingeschlossen. Selbstverständlich steht es Ihnen frei zusätzlich für besonders guten Service ein zusätzliches Trinkgeld zu geben. Auf Getränkebestellungen wird eine pauschale Service-Gebühr von 15 % erhoben, die automatisch Ihrem Bordkonto belastet wird.

Wäscherei/Reinigung

Eine Wäscherei und ein Reinigungsservice sind an Bord vorhanden. Aus Sicherheitsgründen ist das Bügeln von Kleidung in der Kabine untersagt.

Wertsachen

Alle Kabinen verfügen über Minisafes. Bitte beachten Sie, dass die Reederei nicht für Wertgegenstände haftet, die offen in den Kabinen oder an anderen Orten auf dem Schiff verwahrt werden.

Zahlungsmittel an Bord

Die Währung an Bord ist der US-$.

An Bord herrscht bargeldloser Zahlungsverkehr, d. h. die Bezahlung erfolgt gegen Vorlage der Schlüsselkarte. Am Ankunftstag wird für Sie ein Bordkonto eröffnet, über das alle Ausgaben bargeldlos abgerechnet werden. Bei der Eröffnung des Bordkontos entscheiden Sie selbst, ob von Ihrer Kreditkarte abgebucht werden soll, oder ob Sie einen entsprechenden Betrag in Bar oder in Form von Reiseschecks in US-$ hinterlegen wollen. In jedem Fall wird bereits ein Betrag von 60 US-$ pro Person und Tag dem Bordkonto belastet. Ist dieser Betrag erschöpft, werden automatisch weitere 60 US-$ pro Tag hinzugefügt.

Bei der Bargeldoption müssen Sie genug Bargeld zur Hand haben, um die Kontohinterlegung abzudecken (Hinweis: An Bord befindet sich ein Geldautomat; fremde Währungen können am Gästeschalter gewechselt werden). Der nicht genutzte Teil der Bareinlage wird Ihnen am Ende der Kreuzfahrt zurückerstattet.

Wir empfehlen Ihnen, eine gängige Kreditkarte (American Express, Mastercard oder Visa) oder eine ausreichende Anzahl von Reiseschecks in US-$, die Sie beim Zahlmeister in Bargeld eintauschen können, mitzuführen. EC-Karten (Debitkarten), persönliche Schecks oder andere Währungen als US-$ werden an Bord nicht akzeptiert.

Bitte beachten Sie, dass auf Grundlage Ihrer Ausgaben an Bord eine oder mehrere Positionen auf Ihrem Kartenkonto verbucht werden. Das schränkt den Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte ein. Nach Abrechnung Ihres Bordkontos können diese Kartenpositionen bis zu 30 Tage nach Kreuzfahrtende auf Ihrem Konto verbleiben.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.hollandamerica.com/de_DE/faq.htm

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
86,4%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
92,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
97,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
94,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
67,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
91,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
89,7%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
18.06.–03.07. s. PDF s. PDF
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
02.07.–17.07. s. PDF s. PDF
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
16.07.–31.07. s. PDF s. PDF
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
30.07.–14.08. s. PDF s. PDF
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
13.08.–28.08. s. PDF s. PDF
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
27.08.–11.09. s. PDF s. PDF

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 12.8.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Alle Preise, Termine und Unterbringungsmöglichkeiten als download (Stand 26.6.2019)
Kabinenplan-PDF zum Download

Hinweis: Für diese Reise gelten besondere Stornobedingungen, siehe https://www.studiosus.com/AGB/

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Condor (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Seattle und zurück von Anchorage, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Alle Hafengebühren
  • Transfers
  • Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage (außer am Denali-Nationalpark), teilweise auch mit Swimmingpool
  • Passage und 7 Übernachtungen in der Zweibettkabine auf der Noordam in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Frühstück, während der Kreuzfahrt Vollpension auf der Noordam, ein Abschiedsessen in einem Restaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Besuch der Boeing-Werke bei Seattle
  • Walbeobachtungstour in Juneau (ca. 100 €)
  • Zugfahrt mit der White Pass & Yukon Railway (ca. 70 €)
  • Ausflug in den Denali Park (ca. 120 €)
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt lt. Reiseverlauf
  • Zwei Flaschen Wein pro Kabine
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel während des Landprogramms
  • Obligatorische Servicegebühren an Bord der Noordam (ca. 100 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Schiffspassage sowie Bus-/Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und ESTA- Genehmigung erforderlich. Keine Impfung vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen in die USA

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass mit einem digitalen Chip und den biometrischen Daten des Passinhabers. Der Pass muss mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein.

Die visumfreie Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer möglich, sofern sie über einen maschinenlesbaren Reisepass mit digitalem Chip und biometrischen Daten verfügen. Bei Einreise mit einem vorläufigen Reisepass benötigen Sie ein Visum.

Bei der Einreise in die USA werden von allen Reisenden ein digitaler Fingerabdruck und ein digitales Portraitfoto gemacht.

Für die Einhaltung der Visumvorschriften sind Sie selbst verantwortlich. Eventuell anfallende Visumgebühren und die ESTA-Genehmigung sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Passgültigkeit

Sie müssen für die Kreuzfahrt im Besitz eines Reisepasses sein, der nach Ende der Kreuzfahrt für weitere sechs Monate gültig ist und diesen mitführen.

WICHTIG! ESTA-Registrierung

Zur visumfreien Einreise in die USA (auch Transit) ist die Einholung einer ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben.

  • - Registrierung und Einholung einer Referenznummer spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/
  • - Registrierung und Einreise ist nur mit einen sogenannten „ePass“ möglich. Diesen erkennen Sie an dem Symbol unter dem Schriftzug „Reisepass“ auf der Frontseite. Sollte bei Ihrem Reisepass kein Symbol unter dem Schriftzug sein, handelt es sich um keinen „ePass“ und Sie müssen sich einen neuen Reisepass beantragen.
  • Referenznummer ist zwei Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses
  • Kosten: US-$ 14 pro Person
  • Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (Mastercard, VISA oder American Express) möglich
  • Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden

Ist die Registrierung auch über Studiosus möglich?

  • Ja, gegen eine Gebühr von 20 € pro Person
  • Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen ESTA-Fragebogen

sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn

Korrekte Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular: Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer „0“ (Null) den Buchstaben „O“ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten Sie, dass der Buchstabe „O“ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird.

Was ist im Falle der Nichterteilung der ESTA-Genehmigung?

  • Sie müssen ein Visum für die Einreise in die USA beantragen.
  • Führen Sie deshalb bitte frühzeitig die Internetformalitäten für die ESTA-Genehmigung durch: Somit bleibt Ihnen ggf. ausreichend Zeit zur Visumbeantragung, die mit einem persönlichen Interview bei einem der US-Konsulate verbunden ist.
  • Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden, um eine Zurückweisung an der US-Grenze zu vermeiden.

!WICHTIG! - Keine ESTA-Registrierung für:

Reisende, die sich seit dem 01.03.2011 im Iran, Irak, Syrien, Sudan Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen. Wenn Sie eines der oben genannten Länder seit 2011 besucht haben oder Doppelstaater mit einem der genannten Länder sind, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein entsprechendes Visum zu beantragen.

Bitte beachten Sie außerdem, dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses nach unserem Kenntnisstand keine Lösung darstellt.

Erstes Hotel in den USA

Die Adresse des ersten Hotels in den USA lautet:

Mayflower Park Hotel

405 Olive Way

98121 Seattle, Washington

USA

Sollte es zu einer kurzfristigen Hoteländerung kommen, ist keine nachträgliche Änderung des ESTA-Antrages notwendig.

Verschärfung der Einreisebestimmungen für die USA

Fluggesellschaften sind verpflichtet, zusätzlich zu den Passdaten folgende Daten ihrer Fluggäste an die US-Behörden vor Abflug zu übermitteln:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht der Passagiere

Dies wird von uns in Ihre Flugbuchung eingetragen.

Einzusendende Unterlagen:

  • Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

Sollten Sie im Rahmen Ihrer Studienreise eine Vorverlängerung in Eigenorganisation machen, teilen Sie uns bitte die erste Adresse Ihres USA-Aufenthaltes sowie auch ggf. den Namen Ihrer Mietwagenfirma bei Buchung mit.

Flug mit Air Canada: eTA-Registrierung

Bei Flug mit Air Canadabenötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer für den Transitaufenthalt am Flughafen (zählt als Einreise nach Kanada) einen Reisepass und eine eTA-Genehmigung (electronic Travel Authorisation).

Registrierung und Einholung im Internet unter http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta-start.asp

  • Unter http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf steht eine deutsche Übersetzungshilfe zur Verfügung.
  • Die Einreisegenehmigung ist fünf Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses
  • Kosten: CA-$ 7 pro Person
  • Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (Mastercard, VISA oder American Express) möglich
  • Registrierung bitte selbst oder mit Hilfe des Reisebüros vornehmen, da auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden

Bei Eintrag Ihrer Passnummer beachten Sie bitte, dass sie die oben rechts im Pass aufgeführte Passnummer (bestehend aus Buchstaben und Ziffern) nutzen. Der Buchstabe „O“ wird für die Seriennummern der europäischen Reisepässe nicht verwendet. Es handelt sich generell um die Ziffer „0“ (Null).

Datenschutzhinweis

Wie nach amerikanischem Gesetz vorgeschrieben und gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erhält das US Department of Homeland Security (DHS - Ministerium für Heimatschutz) bestimmte Reise- und Buchungsdaten (PNR) von Fluggästen, die Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA antreten.

Das DHS verpflichtet sich, die Informationen in erster Linie zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und anderen schweren grenzüberschreitenden Verbrechen zu verwenden. Die Daten können zusammen mit anderen Daten mit den Listen der Fluggäste abgeglichen werden, die zu Bedenken hinsichtlich der Luftfahrtsicherheit Anlass geben.

Die PNR-Daten werden mindestens drei Jahre und sechs Monate aufbewahrt und können an andere Behörden weitergegeben werden.

Weitere Informationen zu dieser Regelung, darunter auch zu Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten sind bei der Fluggesellschaft oder auf Anfrage bei uns erhältlich.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu den USA. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Die allgemeine Sicherheitslage in den USA und Kanada ist gut. In den USA, in den letzten Jahren auch in Kanada, besteht ein erhöhtes Anschlagsrisiko. Aus diesem Grund wurden die Sicherheitsvorkehrungen im Flugverkehr und in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens stark erhöht. Beim Abflug, insbesondere in die Vereinigten Staaten, bei der Einreise und bei Inlandsflügen müssen Sie mit aufwendigen Sicherheitskontrollen rechnen. Das Handgepäck wird gründlich untersucht, gelegentlich können Sie auch über den Zweck Ihrer Reise befragt werden. Bei der Einreise werden digitale Abdrücke aller Finger sowie ein digitales Porträtfoto angefertigt. Wegen der gründlichen Kontrollen sollten Sie bei Reiseantritt bereits mindestens drei Stunden vor Abflug am Abfertigungsschalter sein und in jedem Fall etwas Geduld mitbringen - schließlich geht es um Ihre Sicherheit.

In bestimmten Vierteln einiger amerikanischer Großstädte herrscht eine hohe Alltagskriminalität. Ihre Reiseleitung wird Ihnen während der Reise genau erklären, wo Sie sich gefahrlos aufhalten können und wo nicht.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Nordamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch die USA und Kanada.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 09. Juni 2020

Reise- und Sicherheitshinweise

USA

Zuletzt aktualisiert am: 09. Juni 2020

Aktuelles

Die Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus, die in der vergangenen Woche teilweise von schweren Ausschreitungen begleitet waren, verlaufen überwiegend wieder in geordneten Bahnen, so dass vielerorts die Nationalgarde abgezogen und nächtliche Ausgangssperren aufgehoben wurden. Die allgemeine Lage ist jedoch weiterhin instabil.

• Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.

• Verfolgen Sie die aktuelle Lageentwicklung in den lokalen Medien.

• Halten Sie sich unbedingt an die Anweisungen von Sicherheitskräften.

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in den USA zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Einreisesperren.

Seit dem 13. März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind

US-Staatsbürger, Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA („Greencard“-Inhaber), Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen (wegen der Einzelheiten informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei der Botschaft oder einer konsularischen Vertretung der USA in Deutschland), Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen.

Es existieren weitere einzelfallbezogene Ausnahmen, die zum Teil wenig konkret sind. Die Einreisebeschränkungen gelten bis auf weiteres.

Weiterhin gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten in China, Iran und Brasilien.

Die Landgrenzen zu Mexiko und Kanada sind für den Personenverkehr weitgehend geschlossen.

Es gibt in mehreren Bundesstaaten weiterhin Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

• Beachten Sie bei Reisen innerhalb des Landes die örtlich unterschiedlichen Vorschriften, insbesondere die Hinweise der lokalen Behörden und des Centers for Disease Control and Prevention.

• Erkundigen Sie sich vor Abreise zu den Einreisebestimmungen bei der zuständigen Vertretung der USA in Deutschland. Detaillierte Informationen bietet die Proclamation des White House.

• Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus, insbesondere die derzeitige Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Sicherheit

Von nicht erforderlichen Reisen in die Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York wird abgeraten.

Terrorismus

In den vergangenen Jahren wurden einige terroristische Anschläge in den USA verübt. Die U.S.-Regierung weist auf die Möglichkeit von weiteren Anschlägen hin und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

• Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In den gesamten USA kommt es häufiger zu politischen Demonstrationen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Taschendiebstähle, Überfälle und Autoeinbrüche kommen in vielen Ballungszentren der USA vor, die Gefahr ist aber je nach Ortschaft und auch innerhalb einer Großstadt je nach Viertel stark unterschiedlich. In ärmeren Vierteln steigen Risiken für Reisende insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wie auch teilweise in Touristenorten und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, so dass es häufiger zum Schusswaffengebrauch und vereinzelt auch Amokläufen kommt.

• Erkundigen Sie sich an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort über die lokalen Gegebenheiten und welche Gegenden gemieden werden sollten, wenn Sie sich nicht auskennen.

• Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine, andere wichtige Dokumente und Wertgegenstände sicher, z.B. im Safe, auf.

• Lassen Sie nichts in geparkten (Miet)Wagen zurück, auch nicht auf scheinbar sicheren, bewachten Parkplätzen vor Einkaufszentren.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie bei Besuchen ärmerer Gegenden nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn sowie im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Fertigen Sie von allen wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Flugtickets) Kopien an und bewahren Sie diese getrennt von den Originaldokumenten auf.

Naturkatastrophen

Natur und Klima

Die Klimazonen reichen von polar in Alaska über kühl bzw. warm gemäßigt bis zu ozeanisch im pazifischen Küstenraum und subtropisch im Süden Floridas.

Kälte und Schneestürme

In den Wintermonaten kann es insbesondere im Mittleren Westen und Norden der USA zu extremer Kälte kommen. An der Ostküste treten häufig Schneestürme auf, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen.

• Stellen Sie sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen wie auch Einschränkungen im Flugverkehr ein und informieren Sie sich z.B. bei der Federal Aviation Administration.

• Achten Sie auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden, z.B. der FEMA oder nutzen Sie die die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Wirbelstürme und Tornados

In bestimmten Regionen der USA kommt es öfters zu starken Wirbelstürmen. Inzwischen stellen abgesehen von kurzfristig auftretenden orkanartigen Winden die Regenmengen und damit einhergehende Überflutungen große Gefahren dar.

In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.

Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln waren zuletzt im September 2017 von den Hurrikanen Irma und Maria besonders betroffen.

Die U.S.-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen sind öfters von Taifunen betroffen.

Insbesondere im Mittleren Westen der USA besteht von März bis Juli eine erhöhte Tornadogefahr.

• Verfolgen Sie insbesondere in den genannten Gebieten regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

• Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA (Federal Emergency Management Agency) oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Busch- und Waldbrände

Insbesondere in Kalifornien kommt es vor allem von Juni bis Dezember immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Diese können oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden.

Auch in anderen Bundesstaaten besteht erhöhte Busch- und Waldbrandgefahr, vor allem im Süden und Südwesten der USA.

• Achten Sie in Bezug auf Busch- und Waldbrände auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden.

• Informieren Sie sich über aktuelle Lagen beim Department of Forestry and Fire Protection und zur Luftqualität in betroffenen Gebieten über AirNow.

• Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.

Zuletzt kam es in Kalifornien Anfang Juli 2019 zu Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,1 nahe Ridgecrest rund 200 Kilometer nördlich von Los Angeles.

Im Südwesten von Puerto Rico kam es Ende Dezember 2019 und Anfang Januar 2020 zu mehreren Erdbeben bis zur Stärke 6,4. Es gab einige Todesopfer und Verletzte. Es kam zu teils erheblichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Es muss mit weiteren Nachbeben in der Region gerechnet werden.

• Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.

• Seien Sie dort besonders vorsichtig.

• Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.

Besonders zahlreich in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Mariannen, aber auch z.B. dem St. Helens im Staat Washington und dem Mount Hood in Oregon gibt es in den USA in der Neuzeit noch aktiv gewesene Vulkane.

Im Zeitraum von Mai und September 2018 ist es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen.

Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.

• Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundige Führer.

• Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.

• Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Algenplagen

Insbesondere von August bis November kann es an den Küsten Floridas und am Golf von Mexiko zu einer Rotalgenplage („Red Tide“) kommen.

Das Baden ist zwar möglich, kann aber je nach Aufkommen durch Hautreizungen, Gerüchen und Hustenreiz beeinträchtigt sein.

• Informieren Sie sich ggf. bei der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission über die aktuelle Lage und aktuell betroffene Strände.

• Beachten Sie ggf. die grundsätzlichen Informationen des National Ocean Service.

• Folgen Sie stets den Hinweisen lokaler Behörden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die Einreise nach Kanada sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden bei Aufenthalten in den nördlichen Landesteilen eine Impfung gegen Hepatitis B empfohlen, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Tollwut.
  • Die Meningitisimpfung (Schutzimpfung gegen Hirnhautentzündung) gehört in Kanada zum Standardimpfprogramm für Kinder und Jugendliche, sie ist als Reiseimpfung für diesen Personenkreis empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Medizinische Versorgung

Sanitäre und hygienische Verhältnisse entsprechen weitgehend denen in Deutschland. Das Gesundheitssystem in Kanada ist staatlich organisiert. Arzttermine sind sehr schwer zu bekommen. Im Bedarfsfall wenden Sie sich an sogenannte „walk-in clinics“ und im Notfall gehen Sie direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Behandlungen sind allerdings teuer und erfolgen mit Ausnahme von Erstmaßnahmen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oft nur gegen Vorkasse oder zumindest direkte Bezahlung.

Das Leitungswasser ist trinkbar, enthält jedoch relativ viel Chlor, was den Geschmack beeinträchtigt.

Die Versorgung mit Medikamenten ist in Kanada gut. Verschreibungspflichtige Medikamente können mit kanadischem Rezept beschafft werden. Haltbare deutsche Spezialmedikamente können in den erforderlichen Mengen und unter Vorlage des Rezepts mitgebracht werden.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

USA

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

• Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

• Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland in die USA sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise nach Amerikanisch-Samoa muss seit November 2019 eine Masernimpfung mindestens 14 Tage vor Einreise nachgewiesen oder der Nachweis einer durchmachten Masernerkrankung erbracht werden. Ausgenommen hiervon sind Personen, die vor 1957 geboren wurden. Bei Einreise aus Apia auf Samoa müssen alle Reisenden ein „Immunization Confirmation“ Formblatt des Gesundheitsministeriums haben.

• Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

• Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

• Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

• Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Bis 2017 wurden in Texas und Florida Fälle lokal erworbener Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen, siehe CDC. Auch in Puerto Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa wurden Zika-Viren übertragen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

• Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren können durch tagaktive Aedes-Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in den USA zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe Merkblatt West-Nil-Fieber.

• Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Hantavirus

Diese seltene virale Erkrankung wird durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Merkblatt Hantavirus.

• Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

Weitere Krankheiten

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Sie bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC.

Medizinische Versorgung

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene und Medikamentenversorgung i.d.R. kein Problem. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.

• Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die USA einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für notwendige Vorkasse.

Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

• Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

• Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

• Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

• Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

• Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Unverändert gültig seit: 8. Juni 2020