Vietnam – Kambodscha – Thailand Impressionen Südostasiens

Kambodscha, Thailand, Vietnam

Übersicht

  • Spannender Überblick über drei Länder Südostasiens
  • Saigon und das Mekongdelta in Vietnam
  • Kambodscha mit den Tempeln von Angkor und dem kolonialen Battambang
  • Treffen mit Schülern des Goethe-Instituts in Phnom Penh
  • Abschluss in der thailändischen Hauptstadt Bangkok

Zu Lande, zu Wasser und im Tuk-Tuk: Auf dieser Studienreise lernen Sie die Lebensart Südostasiens lieben – in prickelnden und exotischen Metropolen wie Saigon und Phnom Penh ebenso wie an den idyllischen Ufern des mächtigen Mekong und im Gewimmel der Schwimmenden Märkte. Sie erforschen die letzte Hauptstadt der Khmer, Angkor Thom, und lassen sich von der Tempelanlage Angkor Wat den Atem rauben. Ihre abwechslungsreiche Route umfasst Königspaläste, Dschungelabenteuer, Gourmeterlebnisse und führt an Reisfeldern und Wolkenkratzern entlang. Zum Finale empfängt Sie die thailändische Metropole Bangkok mit einem Feuerwerk an Eindrücken. Lassen Sie sich durch die drei Länder des Lächelns treiben!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Samstag, 02.02.2019: Auf nach Asien!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und mittags Flug mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Alternativ Flug am Nachmittag mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft gegen Mitternacht (Ortszeit) und nach einer Umsteigezeit von ein bis zwei Stunden Weiterflug nach Saigon (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.)

2. Tag, Sonntag, 03.02.2019: Willkommen in Vietnam!

Bei Flug mit Thai Airways morgens Landung in Bangkok und nach einer Umsteigezeit von eineinhalb bis zwei Stunden Weiterflug nach Saigon (Flugdauer ca. 1,5 Std.). Ankunft vormittags. Qatar-Airways-Gäste erreichen Saigon mittags. Transfer durch einen Studiosus-Mitarbeiter zum Hotel. Fünf Millionen Mopeds knattern in Saigon zwischen uralten Tempeln, schicken Boutiquen und modernen Hochhausriesen um die Wette und brausen hupend, mit jungen Familien und Einkäufen bis zum Helm beladen, dem Wirtschaftswunder entgegen. Je nach Ankunftszeit können Sie sich im Hotelpool entspannen oder einen Cappuccino auf der Terrasse des berühmten Hotel Rex trinken. Zum Abendessen nimmt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin mit auf den Saigon-Fluss. Bei einer Bootsfahrt lassen wir uns hier kulinarisch verwöhnen, während die erleuchtete Skyline der Metropole an uns vorüberzieht. Zwei Übernachtungen im Zentrum Saigons.

(A)

3. Tag, Montag, 04.02.2019: Spurensuche in Saigon

Vormittagsspaziergang durch Saigon. Im Kolonialviertel entdecken wir die Spuren der Franzosen: in den Backsteinen der Kathedrale Notre-Dame, auf der Flanierallee Dong Khoi und am Hauptpostamt von Gustave Eiffel. Im quirligen Chinatown Cholon kauft man an Straßenständen. Im Gassengewirr dieses Marktviertels führt Sie Ihre Reiseleiterin zielsicher zum Thien-Hau-Tempel, wo Frauen zur Göttin der Fruchtbarkeit beten. Extra Tour Nach dem Mittagessen in einem stilvollen Restaurant bekommen wir nachmittags bei einem Spaziergang durch den botanischen Garten einen ersten Einblick in die Pflanzenwelt Vietnams - ein Ruhepol inmitten der geschäftigen Stadt. Der Abend bleibt frei. Ihre Reiseleiterin hat die besten Restauranttipps.

Für Ihre Tagesgestaltung nach Lust und Laune hat Studiosus immer wieder Wahlmöglichkeiten vorbereitet. Wer auf den Rundgang in Saigon verzichten und alternativ mehr über den Vietnamkrieg erfahren möchte, kann heute einen halbtägigen Ausflug zu den Tunnelanlagen von Cu Chi unternehmen. 10 m unter der Erde baute der Vietcong hier eine Stadt und wappnete sich mit zahlreichen tückischen Fallen, aber auch Schlafräumen, Krankenstationen, Werkstätten und Bunkern gegen die Angriffe der Amerikaner.
(F/M)

4. Tag, Dienstag, 05.02.2019: Magischer Mekong

Wir sagen Adieu zur Großstadt, das Mekongdelta erwartet uns. In der Kleinstadt Cai Be starten wir mit dem Boot auf dem Neun-Drachen-Fluss, wie der Mekong auf Vietnamesisch heißt. Wasser ist Leben, das spüren wir hier ganz deutlich: Kokosnuss- und Obstplantagen, Reisfelder und Shrimpsfarmen geben den Menschen Arbeit. Gesprenkelt ist der Fluss von zahlreichen Inseln. Auf einer dieser Inseln reicht Ihnen Ihre Reiseleiterin frische Früchte zum Kosten, deren Aromen den Gaumen verwöhnen. Appetit bekommen? In einem Familienrestaurant, das in einem Bonsaigarten liegt, lassen wir uns vietnamesische Küche schmecken. Weiter geht es mit dem Bus in die "Mekong-Metropole" Can Tho. Busstrecke 190 km. Was heute Abend auf den Tisch kommt, entscheiden Sie.

(F/M)

5. Tag, Mittwoch, 06.02.2019: Stromaufwärts nach Chau Doc

Morgens heißt es: rauf aufs Boot. Wir stürzen uns in den Trubel auf dem Schwimmenden Markt von Cai Rang. Ob Lottoscheine, Kaffee, Fisch, frische Ananas oder heiße Nudelsuppe – es gibt fast nichts, was es hier nicht gibt. Weiter geht es in die Heimat der Fischzüchter am Mekong, nach Chau Doc. Der Mekong-Haiwels alias Pangasius ist ein Exportschlager aus diesen Gewässern. Unterwegs diskutieren wir, ob in Vietnam der Wandel von konventioneller Aquakultur hin zu umweltverträglicher Zucht gelingen kann. Busstrecke 120 km. Die quirlige Grenzstadt schmiegt sich an den Bassac, einen Mündungsarm des Mekongs. Vietnamesen, Chinesen, Khmer und Cham sind hier zu Hause. Wir machen uns bei einem Rundgang ein Bild von der kulturellen Vielfalt der Stadt. Oder genießen Sie einfach vom Liegestuhl am Hotelpool aus den Logenblick auf das geschäftige Leben am Mekong! Wir übernachten in einem stilvollen Hotel am Fluss.

(F/A)

6. Tag, Donnerstag, 07.02.2019: Per Schnellboot nach Kambodscha

Aus den Federn, uns erwartet das Schauspiel der Morgenstunden am Mekong! Während wir per Schnellboot Richtung Kambodscha brausen, lichtet sich der Frühnebel, die Menschen am Ufer erwachen, sie fischen oder waschen Wäsche. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh (Fahrzeit ca. 5 Std.). Bei ein paar Schritten auf der Uferpromenade des Tonle-Sap-Flusses testen wir, ob wir immer noch Seemannsbeine haben. Zum Kaffee treffen wir Studenten des Goethe-Instituts und erfahren, wie sich der Alltag in der kambodschanischen Hauptstadt anfühlt. Zum Abendessen gibt es moderne Khmerküche im Restaurant Friends. Das von einer Nichtregierungsorganisation geführte Restaurant gibt ehemaligen Straßenkindern die Chance, mit einer Ausbildung in der Gastronomie ein neues Leben zu beginnen. Zwei Übernachtungen in Phnom Penh.

(F/A)

7. Tag, Freitag, 08.02.2019: Mit der Fahrradrikscha durch Phnom Penh

Da sind sie, die pagodenartigen Dächer des Königspalasts! Den beeindruckenden Sitz von König Norodom Sihamoni streifen wir nur äußerlich, aber in der Silberpagode, nur ein paar Schritte weiter, funkelt uns der wahrscheinlich kostbarste Altar der Welt mit seinem diamantenverzierten goldenen Buddha entgegen. Im Nationalmuseum begrüßt uns anschließend der Garuda, halb Mensch, halb Adler. Extra Tour Wir breiten nicht wie er unsere Schwingen aus, um über den trubeligen Verkehr der Hauptstadt zu fliegen, sondern werden in einer Fahrradrikscha Teil davon. So kurven wir durch das Kolonialviertel, zum Unabhängigkeitsdenkmal und am Zentralmarkt Psar Thmei entlang. Nachmittag und Abend sind frei. Erkunden Sie Phnom Penh, der schachbrettartige Aufbau macht die Orientierung leicht, und begeben Sie sich zum Sundowner auf die berühmte Terrasse des Foreign Correspondents Club!

Die modernen Zeiten interessieren Sie mehr als die alten Schätze im Nationalmuseum? Ein besonderer Höhepunkt ist für Sie dann der Khmer Architecture Walk. Bei einer Rikschafahrt werden Ihnen die interessantesten architektonischen Meisterwerke von Phnom Penh gezeigt, wie das Stadion, die Universität oder einzelne Wohnhäuser.
(F)

8. Tag, Samstag, 09.02.2019: Kampong Khleang – Dorf mit Freischwimmer

Zuckerpalmen und Reisfelder gleiten an uns vorbei, wenn wir aus Phnom Penh herausfahren. Im kleinen Marktflecken Skun können sich die kulinarisch Mutigen mit exotischen Delikatessen wie gebratenen Taranteln oder Wasserkäfern stärken. Den Tonle Sap haben wir bereits als Fluss kennengelernt, jetzt treffen wir auf den Tonle-Sap-See, den größten Süßwassersee Südostasiens. Mittendrin liegt das Floating Village Kampong Khleang. Das naturnahe Leben der Menschen hier erschließt sich uns von einem Boot aus: Mit Stelzenhäusern und schwimmenden Häusern passen sie sich dem im Monsunrhythmus schwankenden Wasserstand des großen Sees an. Schulen, Gärten und sogar Schweineställe "floaten" hier. Weiterfahrt nach Siem Reap und Abendessen in einem landestypischen Restaurant. Busstrecke 390 km. Drei Übernachtungen.

(F/A)

9. Tag, Sonntag, 10.02.2019: Das Lächeln von Angkor

Heute erwartet uns ein besonderes Erlebnis: Mit Tuk-Tuks, den typischen knatternden Freiluftfahrzeugen Südostasiens, kurven wir nach Angkor Thom. Die "große Hauptstadt" gab Anfang des 13. Jahrhunderts König Jayavarman VII. in Auftrag. Durch eines der mit Ornamenten beladenen Tore betreten wir die gewaltige Anlage. Rund eine Million Menschen sollen einst in der letzten mächtigen Hauptstadt des Khmerreiches gelebt haben. An sie erinnern uns die steinernen Gesichter im Staatstempel Bayon, die mit mildem Lächeln auf uns hinabblicken. Der Nachmittag ist frei. Nutzen Sie die Zeit, um sich im Pool ins Hier und Jetzt zurückzuschwimmen, oder erkunden Sie den alten Markt von Siem Reap. Abendessen im Hotel.

(F/A)

10. Tag, Montag, 11.02.2019: Angkor Wat und Ta Prohm

Jetzt können wir sie verstehen, die französischen Forscher, denen ein Schauer über den Rücken lief, als sie Ende des 19. Jahrhunderts die Ruinen von Angkor entdeckten. Angesichts der grandiosen Türme der Tempelanlage geht es uns genauso. Auf Erkundungstour lassen wir uns von der Schönheit der steinernen Apsaras, der himmlischen Nymphen, verzaubern. Beim Mittagessen wird es überirdisch lecker: Die Schüler der Hotelfachschule Salabai servieren uns ein köstliches französisch-kambodschanisches Menü. Das Finale unseres Angkor-Abenteuers bildet der Dschungeltempel Ta Prohm: In fester Umarmung umschlingen Urwaldpflanzen die sakralen Ruinen, grün und geheimnisvoll. Extra TourGenießen Sie Ihren freien Abend, zum Beispiel auf dem Nachtmarkt von Siem Reap!

Wer sich nach Bewegung sehnt und nicht mit in den Dschungel nach Ta Prohm möchte, kann sich bei einer Wanderung in den nahen Kulenbergen die Beine vertreten. Heute fast unvorstellbar, dass diese friedliche Landschaft lange die Hochburg der Roten Khmer war.
(F/M)

11. Tag, Dienstag, 12.02.2019: Auf dem Bamboo Train in Battambang

Vormittags fahren wir nach Battambang. 200 km. Die zweitgrößte Stadt des Landes hat einen angenehm verschlafenen Charakter. Unsere eigenen Füße tragen uns bei einem Erkundungsspaziergang am Fluss Sangker entlang und durchs Kolonialviertel, wo wir in einem urigen Restaurant zu Mittag essen. Dann lassen wir uns bewegen: An Bord des Bamboo Train, eines Bambusgestells mit Rädern, gleiten wir ein kurzes Stück auf Schienen durch den Ort. Reissäcke, Hühner oder sogar Rinder sind oft unter den Fahrgästen. Zum Finale des Tages lassen wir uns auf dem Tempelberg Phnom Sampeau vom Sonnenuntergang verzaubern und sehen in der Abendstimmung die vielen Reisfelder dicht an dicht wie einen Flickenteppich unter uns liegen.

(F/M)

12. Tag, Mittwoch, 13.02.2019: Hallo, Thailand!

Last, but not least: Über Land geht es gen Thailand. Willkommen im Land des Lächelns! Wir überqueren die Grenze und unterbrechen den langen Fahrtag in der Provinzstadt Chanthaburi, die von Ananas-, Orangen- und Mangoplantagen umgeben ist. Bei einem Stadtspaziergang erleben wir den bunten Alltag der Menschen mit seiner interessanten Mischung der Religionen, sehen koloniales Erbe und können leckere Kostproben an den Essensständen nehmen. Weiter geht es in die thailändische Hauptstadt Bangkok, zum spannenden Finale der Reise. 560 km. Drei Übernachtungen in Bangkok in einem Hotel am Fluss Chao Phraya.

(F)

13. Tag, Donnerstag, 14.02.2019: Bangkok - die Stadt der Engel

Nach dem Frühstück freuen sich unsere Nasen: Auf dem Blumenmarkt duftet es nach Orchideen und Jasminblüten. Stetiges Klingeln erfüllt den Tempel Wat Pho: Auch wir werfen Münzen in die 108 Opferschalen neben dem liegenden Buddha – das bringt Glück! Wenige Meter weiter wartet Thailands größtes Heiligtum, der Smaragdbuddha im Wat Phra Kaeo, hinter den Mauern des Königspalastes. Wie es nach dem Tod des geliebten Königs Bhumibol wohl mit der Monarchie weitergeht? Fragen Sie Ihre Reiseleiterin! Extra Tour Beim Bootsausflug auf dem Chao Phraya präsentiert sich Bangkok am Nachmittag in all seiner Pracht. Rechts schicke Bankenriesen, links die Klongs - Kanäle - und ihre ursprünglichen Viertel. Frauen waschen Wäsche in den sedimentreichen Fluten, Kinder schwimmen mit unserem Longtailboot um die Wette, und glitzernd öffnet der Tempel der Morgenröte für uns seine Tore. Testen Sie am Abend doch mal die legendären Garküchen der Stadt auf eigene Faust!

Statt Tempelbesichtigung lieber ein Aktivprogramm? Dann buchen Sie vormittags eine geführte Fahrradtour durch den Süden von Bangkok. Ihr englischsprachiger Fahrrad-Guide zeigt Ihnen ganz neue Seiten der Millionenstadt. Durch kleine Wohnviertel führt Sie die Tour auch an das andere Ufer des Chao Phraya, wo Sie ein grünes Bangkok erleben werden.
(F)

14. Tag, Freitag, 15.02.2019: Bangkok oder märchenhaftes Ayutthaya

Ihr freier Tag in Bangkok! Wer die Tour in Siams alte Königsstadt Ayutthaya (UNESCO-Welterbe) gebucht hat (110 €, inklusive Mittagessen), bricht mit dem Bus in die Vergangenheit auf. Drei Paläste und Hunderte Tempelruinen recken sich spitz, rund, dick oder schmal in den Himmel. Das Areal wirkt wie ein riesiges Brettspiel mit XXL-Figuren! Ihre Reiseleiterin kennt die schönsten Bauwerke, wie den Wat Phra Si Sanphet mit drei glockenförmigen Reliquientürmen. 70 km. Abends steuern wir per Boot auf Bangkok zu (Fahrtzeit ca. 2,5 Std.). Sie bleiben lieber in der City? Vielleicht lassen Sie sich in der berühmten Massageschule neben dem Wat Pho für ein paar Baht verwöhnen! Oder genießen Sie den Vieruhrtee in der schneeweißen Author's Lounge im Hotel Oriental! Beim Abendessen im Hotel nehmen wir gemeinsam wehmütig Abschied von Südostasien.

(F/A)

15. Tag, Samstag, 16.02.2019: Abschied von Asien

Bis zur Abfahrt zum Flughafen bestimmen Sie das Programm: ein Einkaufsbummel durch einen der vielen Shoppingtempel, relaxen am Pool oder ein Spaziergang durch das geschäftige Chinatown. Aber natürlich können Sie auch einfach ausruhen - das Hotelzimmer ist bis 18 Uhr reserviert. Am Abend Flug mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.) und nach einer Umsteigezeit von ca. zwei bis drei Stunden Weiterflug nach Europa (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 6,5 Std.). Oder kurz nach Mitternacht Rückflug mit Thai Airways (nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.).

(F)

16. Tag, Sonntag, 17.02.2019: Hallo, Europa!

Morgens Ankunft in Europa mit Qatar Airways und mit Thai Airways und Anschluss zu den anderen Städten.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
3280(ca. 3702 CHF) Dr. Christoph Palm
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Brigitte Heusel
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
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Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Brigitte Heusel
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Wilfried Arz

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 5.9.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways z.B. von Frankfurt oder München nach Saigon und zurück von Bangkok; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (meist mit Klimaanlage)
  • Bootsfahrt von Chau Doc nach Phnom Penh
  • 13 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, meist auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 4 Mittagessen in Restaurants, 3 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants, ein Abendessen auf einem Boot
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am Abreisetag bis ca. 18 Uhr
  • Bootsfahrten auf dem Saigon-Fluss, im Mekongdelta, auf dem Tonle Sap und auf dem Fluss Chao Phraya
  • Eintrittsgelder (ca. 75 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung für Kambodscha (ca. 30 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Kambodscha beantragt Studiosus bei Einreise. Deutsche benötigen für diese Reise kein Visum für Vietnam und Thailand. Bei Buchung einer Verlängerung in Vietnam über 14 Tage benötigen auch Deutsche ein Visum. Visumpflicht besteht generell für Österreicher und Schweizer. Gerne beantragen wir gegen Gebühr das Visum für Sie (Frist 5 Wochen).

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise benötigen Deutsche einen 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass mit mindestens 4 freien Seiten (S. 5 und letzte Umschlagseite werden nicht mitgezählt), ein Visum für Kambodscha und ggfs. eines für Vietnam.

Das Visum für Kambodscha wird bei der Einreise erteilt. Bitte führen Sie zu diesem Zweck ein Passbild mit sich.

Ein Visum für Vietnam ist nur für Nichtdeutsche nötig bzw. für Deutsche, die nach de r Reise nochmals nach Vietnam einreisen. Das Visum für Vietnam muss dann vorab beantragt werden.

Kostenpflichtige Vietnam-Visumbeantragung für Nichtdeutsche

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen

bzw. diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- 1 ausgefüllter Visumantrag Vietnam

- 1 farbiges Passbild

- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Es werden nur Bilder in Fotoqualität akzeptiert, keine selbst ausgedruckten. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

Wichtiger Hinweis zur Passeinsendung

Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinem Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.

Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück? Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Vietnam-Visumbeantragung für Deutsche, die nach de r Reise nochmals nach Vietnam einreisen für eine Verlängerung

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

einzusendende Unterlagen: - Passkopie

- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

Wir besorgen für Sie ein Einladungsschreiben der Agentur, mit dem Sie dann unter Vorlage Ihres Reisepasses bei der zweiten Einreise vor Ort ein Visum bekommen. Das Einladungsschreiben liegt Ihren abschließenden Unterlagen bei. Die Kosten hierfür betragen 45 USD, die ebenfalls vor Ort bei Einreise zu bezahlen sind. Bitte nehmen Sie hierfür zwei weitere Passbilder mit auf die Reise.

Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie Ihr Visum selbst beantragen. Je nach Nationalität kann Ihr Visum als E-Visum beantragt werden oder es muss bei der Botschaft eingeholt werden. Bitte senden Sie uns in dem Fall und auch wenn Sie kein Visum benötigen rechtzeitig 4 Wochen vor Reisebeginn den Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ zurück.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Kambodscha beantragt Studiosus bei Einreise. Deutsche benötigen für diese Reise kein Visum für Vietnam und Thailand. Bei Buchung einer Verlängerung in Vietnam über 14 Tage benötigen auch Deutsche ein Visum. Visumpflicht besteht generell für Österreicher und Schweizer. Gerne beantragen wir gegen Gebühr das Visum für Sie (Frist 5 Wochen).

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitshinweis

Thailand

Unverändert gültig seit: 11. September 2018

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Grundsätzlich hat sich die Sicherheitslage in Thailand nach dem Militärputsch im Mai 2014 stabilisiert. Das öffentliche Leben verläuft weitgehend normal. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind allerdings weiterhin erheblich eingeschränkt. Reisende sollten sich des strengen Majestätsbeleidigungsgesetzes in Thailand bewusst sein. Es wird generell empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden, da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen sind.

Terrorismus

Wie in vielen anderen Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden.

Vor allem in den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie weite Teile von Songhkla) besteht die Gefahr terroristischer Anschläge.

Im August 2016 kam es in Hua Hin, Phuket, Krabi, Trang und Surat Thani sowie weiteren Orten und Provinzen im Süden Thailands zu Bomben- und Brandanschlägen. Dabei gab es Tote und Verletzte. Im Mai 2017 gab es einen Bombenanschlag in einem Militärkrankenhaus in Bangkok. Weitere Anschläge, auch in Urlaubsgebieten, können nicht ausgeschlossen werden. Reisenden in Thailand wird weiterhin empfohlen, besonders wachsam zu sein und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden Folge zu leisten.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Dort kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen Separatistengruppen und Sicherheitskräften sowie zu terroristischen Anschlägen, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele.

Reisen auf dem Landweg nach Kambodscha sind nur über die offiziellen Grenzübergänge möglich.

Von Reisen nach Preah Vihear und den umliegenden Tempelanlagen wird abgeraten, da der gesamte Bereich weiterhin militärisches Sperrgebiet ist. Zur Situation auf kambodschanischer Seite sind die Reise- und Sicherheitshinweise für Kambodscha zu beachten

Kriminalität

Thailand verzeichnet zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge). Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya.

Auf den monatlich stattfindenden ,,Mondscheinpartys„ (Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan ist es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. Wiederholt sind Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt worden.

In vielen Touristenhochburgen ist die Zusammenarbeit von Banden mit korrupten Polizeibeamten keine Seltenheit. Dabei wird den Touristen unterstellt, sie hätten gemietete Gegenstände (insbesondere Jet Skis oder Motorroller) beschädigt zurückgegeben oder Bagatelldelikte (Diebstahl von Uhrenimitaten etc.) begangen, um Geld zu erpressen. Besonders auffällig geworden ist die Polizeistation am Patong Beach. Es wird dringend geraten, in diesen Fällen unverzüglich telefonischen Kontakt mit der deutschen Botschaft in Bangkok aufzunehmen.

Touristen sollten generell nur in Taxis oder Tuk-Tuks steigen, deren Fahrer sie selbst angesprochen haben. Die Gefahr von Betrugsversuchen unter Mitwirkung von Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrern ist hoch, z. B. werden Touristen gezielt in diverse Geschäfte geführt und dann unter Druck gesetzt, dort Fälschungen oder minderwertige Produkte zu kaufen. Gerade bei Fahrten mit Tuk-Tuks ist besondere Vorsicht geboten. Der Preis sollte schon vor Fahrtantritt verbindlich ausgehandelt werden. Andernfalls ist damit zu rechnen, anschließend mit stark überteuerten Forderungen konfrontiert zu werden. Außerhalb Bangkoks gibt es kaum Taxameter. In Phuket dürfen Taxis aus dem Ostteil der Insel nicht in den Westteil (an die Strände) fahren. Hingegen können sich Tuk-Tuks frei über die ganze Insel bewegen.

In entlegenen Gebieten und in den Grenzgebieten zu Kambodscha und Myanmar kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen. Trekking-Touren sollten generell nur gut vorbereitet und am besten in einer Reisegruppe unter sachkundiger Führung unternommen werden.

Sicherheitsvorkehrungen (z. B. in Hotels und Discos) in Thailand entsprechen teilweise nicht europäischen Standards. Auf Fähren und Ausflugsbooten sind Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oftmals mangelhaft; Vorsicht ist angebracht.

Naturkatastrophen

Insbesondere in der Regenzeit von Mai bis Oktober kommt es häufig zu großflächigen Überschwemmungen und Erdrutschen, denen jährlich Menschen zum Opfer fallen. Im Südosten der Thai-Halbinsel (u.a. auch Koh Samui) kommt es auch von November bis Januar zu Starkregen und vereinzelten Tropenstürmen.

Reisenden wird empfohlen, sich zu jeder Jahreszeit über lokale Medien (z.B. Bangkok Post, NationMultimedia) und staatliche Wetterwarnungen (Flood Monitoring) über die aktuelle Lage zu informieren und ggfs. die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Thailand befindet sich in einer seismisch aktiven Zone, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Reisende mit Pauschalangeboten erhalten Informationen auch zur Sicherheit normalerweise über die Reiseveranstalter.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis

Kambodscha

Stand: 4. September 2018

Aktuelle Hinweise

Nach schweren Regenfällen im Süden von Laos hat die Beschädigung eines Staudamms in der Provinz Attapeu eine Flutwelle ausgelöst, die auch auf kambodschanischer Seite zu Überschwemmungen führte. Die Wassermassen sind noch nicht vollständig abgeflossen. Reisende sollten besonders vorsichtig sein und müssen weiterhin mit Einschränkungen im Reiseverkehr rechnen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aufgrund der Verhaftung des Oppositionsführers Kem Sokha am 3. September 2017 können die Spannungen im Land potentiell ansteigen. Bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Massenkundgebungen und Demonstrationen, bei denen es vereinzelte Gewaltausbrüche gab. Es wird geraten, sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten und die englischsprachige Presse zu verfolgen.

Bei Reisen nach Preah Vihear wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Der Territorialkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand hinsichtlich des Grenzverlaufs um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist beigelegt; die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben sich verbessert. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in Preah Vihear ist jedoch jederzeit möglich. Besuchern wird daher dringend geraten, sich vor einer Reise nach Preah Vihear kurzfristig über die konkrete Lage vor Ort zu informieren.

Wegen des möglichen Landminenrisikos sollten Reisende zudem auf keinen Fall die gekennzeichneten Wege der Tempelanlage verlassen.

Der Grenzübergang Suay Chrom in der Provinz Preah Vihar ist nur für thailändische und kambodschanische Staatsangehörige passierbar.

Zur Situation auf thailändischer Seite siehe auch die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand.

Kriminalität

In den touristischen Zentren, insbesondere in Phnom Penh, Sihanoukville und Kampot, ist ein Anstieg von tätlichen Angriffen und Raubüberfällen gegen Ausländer zu verzeichnen, teilweise auch unter Gebrauch von Messern und/oder Schusswaffen. In Phnom Penh sind hiervon vor allem die Touristen- und Wohnviertel für Ausländer betroffen, u.a. auch die die Gegend um das Flussufer des Tonlé Sap und Boeung Keng Kang 1 (BKK1). Es wird dringend geraten, bei Überfällen keinen Widerstand zu leisten. Alleinreisenden wird zu besonderer Vorsicht geraten. In Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville ist außerdem ein erheblicher Anstieg von Diebstählen zu beobachten, in Gästehäusern und Hotels.

In letzter Zeit wurden vereinzelt Ausländerinnen Opfer sexuellerer Übergriffe, vor allem bei einsamen nächtlichen Strandspaziergängen im Badeort Sihanoukville. Reisende sollten nachts möglichst nicht allein unterwegs sein und die Rückfahrt in die Unterkunft im Vorfeld organisieren. Möglichen Opfern sexueller Übergriffe wird wegen der weiten Verbreitung von HIV/AIDS dringend empfohlen, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.

Bei Fahrten mit Motorradtaxis und Tuk-Tuks, aber auch zu Fuß, ist damit zu rechnen, dass Taschen von vorbeifahrenden Motorradfahrern weggerissen oder abgeschnitten werden (sog. bag snatching). Dabei werden Verletzungen der Bestohlenen billigend in Kauf genommen. Handtaschen und Schultertaschen sollten daher nach Möglichkeit nicht mitgeführt, oder zumindest auf der von der Straße abgewandten Seite getragen bzw. sicher verstaut werden. Der Verlust von Pässen, Bargeld, Reiseschecks oder sonstigen Wertgegenständen ist bei der Polizei am Tatort anzuzeigen.

In Phnom Penh werden vermehrt ausländische Touristen unter verschiedenen Vorwänden - beispielsweise mit Hinweisen auf eine Begegnung am Flughafen oder auf nahe Verwandte, die demnächst in Europa studieren oder arbeiten werden - angesprochen und in Privathäuser eingeladen. Nach Schaffung einer gastfreundlichen und geselligen Atmosphäre wird im weiteren Verlauf das Opfer in fingierte Karten- bzw. Glücksspiele verwickelt, an deren Ende das Opfer verliert und unter Drohungen zur Zahlung angeblicher Spielschulden veranlasst wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Speisen oder Getränke mit Drogen versetzt werden. Es wird daher empfohlen, große Umsicht bei Privateinladungen walten zu lassen. Im Übrigen sind - vor allem in Phnom Penh und Siem Reap - verschiedenste Formen von Trickbetrügereien weit verbreitet.

In letzter Zeit sind Reisende vereinzelt Opfer von Betrügereien geworden, bei denen Vermieter von Motorrädern und -rollern für vorgebliche Beschädigungen des Mietgegenstands Schadensersatz gefordert haben. Um Druck auszuüben versuchen diese Vermieter, den Pass einzubehalten. Gleichzeitig werden die Einwanderungsbehörden informiert, um die Ausreise zu verhindern. Es wird daher dringend geraten, bei der Anmietung von Motorrädern und -rollern den Reisepass nicht als Pfand zu hinterlegen.

Quallen (Seewespen)

kommen insbesondere in den Sommermonaten an der Küste vor. Ihre Nesselzellen können bei Menschen starke Schmerzen verursachen, die normalerweise nach wenigen Stunden abklingen. Bei geschwächten Menschen oder Allergikern kann es jedoch zu einem allergischen Schock kommen.

Minengefahr

In einigen Landesteilen, insbesondere in Grenznähe zu Thailand, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt. Es wird jedoch dringend empfohlen, wegen des möglichen Landminenrisikos auf keinen Fall die gekennzeichneten Wege zu verlassen.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Vietnam

Unverändert gültig seit 27. Juli 2018

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfung wird Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus sowie Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue wird in vielen Teilen des Landes inkl. der Städte durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine reisemedizinisch etablierte Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Vietnam mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung <http://www.who.int/emergencies/zika-virus/en>, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Malaria

Malaria tritt in Vietnam regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 66% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen. Humane Infektionen mit Plasmodium knowlesii sind möglich. Zunehmend werden Arteminisin-Resistenzen berichtet.

Mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) vor allem im zentralen Hochland unterhalb 1500m südlich des 18. Breitengrades (Provinzen Kon Tum, Gia Lai, Dak Lak, Binh Phuoc, Dak Nong, sowie Hinterland der Küstengebiete von Quang Tri, Ninh Thuan, Quang Nam, Khanh Hoa); weniger ausgeprägt im gesamten Süden mit dem Mekong-Delta.

Geringes oder kein Risiko in den Küstenregionen und im Norden.

Stadtgebiete inkl. Ho-Chi-Minh-Stadt und Großraum Hanoi bis zur Halong-Bucht gelten als malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Vietnambesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe oder eine Notfall-Selbsttherapie empfohlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reisemedizin/reisemedizinische-hinweise>.

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande, insbesondere in den Risikogruppen, ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Infektionsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Jährlich kommt es in Vietnam während und nach den Regenzeiten zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Bei entsprechender Behandlung verlaufen diese in der Regel ohne Komplikationen.

In den Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Quang Tri und Thua Thien-Hue ist das Meerwasser durch Industrieabwässer verunreinigt, zur Vorsicht beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten in den betroffenen Regionen wird geraten.

Einige Grundregeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, kein Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen und Eiswürfel vermeiden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang, vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Japanische Enzephalitis

Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten im Süden während der Regen- und der frühen Trockenzeit und im Norden im Spätsommer und Herbst auf. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten sind Mückenschutz (s.o.) und eine Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Vietnam nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Vietnam je nach Reiseprofil eine besondere Bedeutung zu.

Tuberkulose

Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Vietnam.

Diverse Influenza Infektionen

Seit einigen Jahren ist in Vietnam die klassische Geflügelpest (aviäre Influenza A/H5N1, Vogelgrippe) bekannt. Seit den ersten Krankheitsfällen, im Dezember 2003, wurden in Vietnam immer wieder Ausbrüche von H5N1 registriert.

Zahlenangaben der WHO zu den menschlichen Erkrankungen sowie weitere Informationen können über www.who.int sowie www.pandemicflu.gov eingesehen werden.

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infiziertem Geflügel. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Die saisonale Influenza ist über das ganze Jahr zu unterschiedlichen Jahreszeiten verbreitet. Seit Mai 2009 wird sie von der pandemischen Neuen Influenza A/H1N1 in den meisten Landesteilen verdrängt.

Hand-Fuß-Mundkrankheit

Diese durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit zeigt regelmäßige größere Ausbrüche, besonders betroffen ist der Süden des Landes. An der Infektion erkranken in der Regel junge Kinder. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, Symptome sind hohes Fieber und Bläschenbildung an Händen, Füßen und Mundschleimhaut. Eine spezifische Behandlung existiert nicht. Auf gute persönliche Hygienemaßnahmen sollte geachtet werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Hanoi und HCMC gibt es mehrere Krankenäuser, das über einen etwas besseren Standard verfügt. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen.

Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Es muss damit gerechnet werden, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Vietnam durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen- oder Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org

Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Vietnam bewusst sein.

Kambodscha

Unverändert gültig seit 4. September 2018

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen nach dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten),ggf. gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Dengue Fieber tritt in Kambodscha häufig auf, vorwiegend während der Regenperioden. Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kambodscha als Land mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Malaria

In Kambodscha besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeiten. Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.

Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos, geringer in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von SO nach NW entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap.

Ein geringes Risiko innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap.

Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei.

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum, in Kambodscha ca. 75% der Fälle) bei nichtimmunen Europäern häufig tödlich. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Südostasien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

-körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

-tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

-ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Der Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage) vermindert das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen, von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Kambodscha, insbesondere in größeren Städten ein gravierendes Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen treten in Kambodscha sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.

Einige Grundregeln

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann.Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Kambodscha nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Kambodscha eine besondere Bedeutung zu.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z. T. langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Kambodscha immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

Vogelgrippe/Aviäre Influenza

Auch in Kambodscha tritt die die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, „Vogelgrippe“) auf. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten aktuellen Informationen zur Vogelgrippe.

Tuberkulose

Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte, die Darmtuberkulose durch den Genuss von roher Milch und von Milchprodukten infizierter Rinder. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Kambodscha.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

In den letzten Jahren wurden gehäuft Erkrankungen an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit registriert (v .a. bei Kindern); eine Erkrankung die in regelmäßigen Abständen in Kambodscha auftritt. Als Ursache konnte von der WHO u.a. das Enterovirus EV71 identifiziert werden.

Anfängliche Symptome der HFMK können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und gegebenenfalls Füßen. Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit häufig unbemerkt. Prinzipiell ist die Hand-Fuß-Mundkrankheit eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie in der Regel rasch und selbstständig abheilt.

Zur Prophylaxe empfiehlt sich die strikte Einhaltung von grundlegenden Hygienemaßnahmen wie häufiges, gründliches Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durcherhitzen von Lebensmitteln und Schälen von Obst.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.

Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Kambodscha bewusst sein. Für mit Gerinnungshemmern behandelte Menschen besteht bei Verletzungen ein hohes Risiko, da Gegenmittel zum Stoppen von Blutungen nicht zur Verfügung stehen.

Thailand

Unverändert gültig seit: 20. Juni 2018

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland besteht keine Impfnotwendigkeit gegen Gelbfieber.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober, Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Thailand mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung <http://www.who.int/emergencies/zika-virus/en>, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion <https://www.auswaertiges-amt.de/blob/200190/322053258788965790e4296e4be48727/zika-virus-data.pdf> des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Thailandbesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 42% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 50% durch Plasmodium vivax (selten auch Infektionen mit Plasmodium knowlesii). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.

Ein Malariarisiko besteht im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, v. a. in den Provinzen Tak und Mae Hong Son, im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Ranong sowie im Süden in der Provinz Yala. Des Weiteren im westlichen Grenzgebiet zu Myanmar (Provinzen Chumphon, Prachuab, Khiri Khan, Kanchanaburi, Petchaburi) sowie im Süden (Narathiwat, Songkhla), im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha (Trat, Chantaburi) und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang bei Ranong); außerdem in den ländlichen bewaldeten Regionen von Phuket und Phang Nga.

Das Malariarisiko ist geringer aber vorhanden (mehr in der Regenzeit, weniger in der Trockenzeit) in den Waldgebieten des mittleren Westens sowie der nördlichen und östlichen Landesteile; auf einigen Inseln, z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat im Südosten, Similan-Inseln in der Andamanensee vor der Provinz Phang Nga im Südwesten.

Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentralen Landesteilen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen.

Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket (Stadtgebiet), Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf

alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reisemedizin/reisemedizinische-hinweise>.

HIV / AIDS

ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem, glücklicherweise steigen die Fallzahlen nicht mehr an. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Neue Influenza A/H1N1 2009 (Schweinegrippe)

Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.

Saisonale Influenza

Die üblichen saisonalen Influenzaviren zirkulieren ganzjährig in Thailand mit leichtem Anstieg der Fallzahlen während und kurz nach den Regenzeiten. Insgesamt ist das Vorkommen aber seltener als in europäischen Gebieten mit größerer Temperaturdifferenz, epidemische Verläufe sind nicht bekannt.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Seit Jahren ist in Thailand auch die hochpathogene Form der aviären Influenza („Vogelgrippe“) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.

Weiter vorkommende Infektionen sind Tollwut, Japanische Enzephalitis sowie Melioidose und Leptospirose.

In Thailand kommen diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete, Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.