Große Nahostreise mit Libanon die Levante umfassend erleben Libanon – Jordanien – Israel

Israel, Jordanien, Libanon

Übersicht

  • Kleine Gruppe, zusätzliche und intensivere Führungen
  • Unsere ausführlichste Reise in den Nahen Osten
  • Israel und Jordanien erleben
  • Reisebeginn im Libanon
  • Die Highlights Ihrer Studiosus-Reise: Petra, Totes Meer, See Genezareth, Jerusalem und auf Wunsch Byblos, Sidon und Tyros

Drei Länder, die sich kulturell so nah und doch so fern sind: der Libanon, Jordanien und Israel. Eine Studienreise in eine Region mit bewegter Geschichte, die immer wieder im Fokus der Weltpolitik steht: Wir finden Spuren der Phönizier, Römer und Kreuzritter, entdecken quicklebendige Metropolen, Sandpisten in der Wüste und stille Landschaften voller Bibelspuren. Doch wie sieht die Zukunft aus – gibt es eine Chance auf Versöhnung im Nahostkonflikt? Fragen über Fragen, auf die es oft keine eindeutigen Antworten gibt. In Gesprächen mit Einheimischen blicken wir hinter die Kulissen und werfen manches Vorurteil über Bord.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 25.09.2020: Flug nach Beirut

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Sie fliegen abends mit Lufthansa ab Frankfurt nach Beirut. Die Vorfreude steigt, wenn beim Anflug nach Mitternacht die beleuchtete Mittelmeerküste in Sicht kommt. Ihre Studiosus-Reiseleiterin bringt Sie ins Hotel. 50 km. Zwei Übernachtungen in Byblos.

(A)

2. Tag, Samstag, 26.09.2020: Die Zedern des Libanons

Phönizier, Römer, Kreuzfahrer – alle hinterließen Spuren im Fischerort Byblos (UNESCO-Welterbe). Ihre Reiseleiterin wirbelt auf dem Ausgrabungsgelände und in der Kreuzritterburg den Staub der Geschichte auf, zieht Fäden und knüpft Verbindungen. Dann schlängeln wir uns an der Küste entlang nach Bischarri, das an den Hängen des Libanongebirges klebt. Ein Schatz der Region: Libanon-Zedern – heiß begehrtes Luxusprodukt der Antike. Warum die mächtigen Bäume heute bedroht sind, erzählt Ihre Reiseleiterin unter dem duftenden Dach der Zedern des Herrn (UNESCO-Welterbe). 150 km.

(F/A)

3. Tag, Sonntag, 27.09.2020: Beirut - Paris des Ostens

3500 Jahre Geschichte, Wunden des Bürgerkriegs, aber vor allem eine große Portion Glamour und Lebenslust. Im multikulturellen Beirut tragen die Frauen Schleier so selbstbewusst wie High Heels, und in den Beachclubs der Partystadt feiert man ausgelassen das Leben. Beiruts interessanteste Winkel lernen wir auf der Stadtrundfahrt kennen. Dann machen wir uns auf den Weg in die Bekaa-Ebene. Erster Halt sind die Ruinen von Anjar (UNESCO-Welterbe). Von dort geht es weiter zum Weingut Ksara, nahe der Stadt Zahlé. Nach einer Weinprobe besichtigen wir die eindrucksvollen Ruinen von Baalbek (UNESCO-Welterbe). 135 km. Zwei Übernachtungen in Beirut.

(F/A)

4. Tag, Montag, 28.09.2020: Phönizisches Erbe, köstliche Kuchen

In der Hafenstadt Sidon gehen wir auf Schatzsuche: Seekastell, Karawanserei und Kreuzritterburg sind Traumkulissen für den orientalischen Alltag. In den Basargassen probieren wir Sidons kulinarische Perlen: Mandel- und Pistazienkuchen, die zu den süßesten Sünden des Orients zählen. 18 Religionsgemeinschaften zählt der Libanon – eine kulturelle Vielfalt, die auch Konfliktpotenzial birgt. Von der fragilen Harmonie in dem kleinen Land erzählt Ihre Reiseleiterin auf dem Weg nach Tyros (UNESCO-Welterbe). Nekropole, Triumphbogen, Kolonnadenstraße und das größte Hippodrom aller Zeiten – das kommt uns ganz schön römisch vor! 200 km.

(F/A)

5. Tag, Dienstag, 29.09.2020: Nationalmuseum und Flug nach Amman

Am Vormittag besuchen wir das Nationalmuseum in Beirut. Die verbleibende Zeit bis zum Abflug nach Amman am frühen Nachmittag können Sie noch für eigene Unternehmungen nutzen. 70 km. Zwei Übernachtungen in Amman.

(F/A)

6. Tag, Mittwoch, 30.09.2020: Wolkenkratzer und antike Säulen

Ein Tagesauftakt mit Weitblick: Von der Zitadelle aus betrachtet liegt die wachsende Millionenstadt biblischen Alters im schönsten Licht unter uns. Auf der Stadtrundfahrt lernen wir die Metropole aus der Nähe kennen. Nachmittags erleben wir in der Römerstadt Gerasa, im staubtrockenen Wüstenklima bestens konserviert, unser ockerfarbenes Wunder. Zwischen den Säulen der Antike nimmt Ihre Reiseleiterin Sie mit auf Zeitreise. Extra Tour 110 km.

Wenn Sie heute in aller Ruhe entspannen wollen, klinken Sie sich aus dem Programm aus, und lassen Sie sich im Hamam Al-Pasha verwöhnen, die erste Adresse für Körperkultur und Relaxen in der Stadt! Massage und Dampfbad, Marmorbecken und -brunnen - die Reinigung der Haut entspannt die Seele gleich mit, und danach fühlen Sie sich wie neugeboren.
(F/A)

7. Tag, Donnerstag, 01.10.2020: Der Weg ins Heilige Land

Der Vormittag ist frei. Oder wollen Sie einen Ausflug in die Wüste unternehmen (50 €)? Im Wüstenschloss von Amra (UNESCO-Welterbe) erzählen eindrucksvolle Malereien, wie sich die omaijadischen Kalifen vom Regieren entspannten - bei Jagd, Wein, Weib und Gesang. Nachmittags stehen wir in Madaba staunend vor einem Puzzle aus der Antike: einer Landkarte des Heiligen Landes aus zwei Millionen Mosaiksteinen. Dann blicken wir vom Berg Nebo wie einst Moses ins Gelobte Land. Die passenden Bibelzitate kennt Ihre Reiseleiterin. 60 km.

(F/A)

8. Tag, Freitag, 02.10.2020: Auf der Königsstraße nach Süden

Spektakulär windet sich die Serpentinenstraße durch das Wadi Mudschib, den Grand Canyon Jordaniens. Nachmittags wird zwischen den mächtigen Mauern der Kreuzritterburg Kerak ein düsteres Kapitel Mittelaltergeschichte lebendig. 230 km. Zwei Übernachtungen in Petra.

(F/A)

9. Tag, Samstag, 03.10.2020: Die rote Stadt der Nabatäer

Begnadete Handwerker und die Kräfte der Erosion arbeiteten gemeinsam an diesem Wunderwerk: Petra (UNESCO-Welterbe), die sagenumwobene Karawanenstadt an der Weihrauchstraße. Wie eine Filmkulisse ragen Tempelfassaden, Theater und Gräber aus rotem Fels vor uns auf. Am Nachmittag führt uns der Weg zur byzantinischen Kirche mit bezaubernden Mosaiken und zur Königswand. Extra Tour Abends sind wir bei Beduinen zu Gast. Es duftet nach Grillhähnchen und Fladenbrot, Kerzen flackern, und die Sterne funkeln am Himmel über der Wüste für uns. Kamel oder Geländewagen - wie sind moderne Nomaden eigentlich in der Wüste unterwegs? Eine von vielen möglichen Fragen beim gemeinsamen Abendessen.

Sie möchten hoch hinaus? Dann verzichten Sie doch auf die Wanderung zur byzantinischen Kirche und wagen Sie den Aufstieg zum Felsengrab Ed-Deir, das Sie über einen alten Pilgerpfad erreichen. Ein paar Schritte weiter führen Sie zu einem grandiosen Blick ins Wadi Araba (2 Std., mittel, ↑ 200 m ↓ 200 m).
(F/A)

10. Tag, Sonntag, 04.10.2020: Die Sandberge des Wadi Ram

Im Wadi Ram (UNESCO-Welterbe) sammelte Lawrence von Arabien seine Gefährten zum Kampf gegen die Osmanen. Auf Sandpisten holpern wir mit dem Jeep durch diese einzigartige Landschaft, wo die Natur Dome, Tore und Brücken aus dem wild zerklüfteten Fels in allen Rottönen der Farbpalette schuf. Dann passieren wir die israelische Grenze und fahren nach Norden ans Tote Meer, unseren Tiefpunkt der Reise, geografisch zumindest. Das Tote Meer liegt 430 m unter dem Meeresspiegel - Tendenz fallend. Busstrecke 370 km. Zwei Übernachtungen in En Bokek.

(F/A)

11. Tag, Montag, 05.10.2020: Wüstenfestung und Salzsee

Vormittags schweben wir per Seilbahn aufs Plateau von Masada (UNESCO-Welterbe). Wo König Herodes in Luxus badete, beeindruckt uns der Wüstenblick. 30 km.Nachmittags haben Sie frei – und Sie können den Wüstenstaub im Toten Meer abspülen. Die "Jerusalem Post" fürs Erinnerungsfoto hat Ihre Reiseleiterin dabei.

(F/A)

12. Tag, Dienstag, 06.10.2020: Blühende Wüste

Von Wüstengelb zu Oasengrün spazieren wir in En Gedi mitten in der Judäischen Wüste. Erfrischend, der Sprühregen der Wasserfälle! Wer lebte eigentlich in Qumran? Eine Multimediashow stellt uns direkt vor Ort die fromme jüdische Sekte vor. Entlang der jordanischen Grenze durchqueren wir das Westjordanland, ihre Reiseleiterin bringt Klarheit in die komplexen politischen Zusammenhänge - wie passen Autonomie, Siedlungen und Besatzung zusammen? Dann taucht der See Genezareth vor uns auf. 200 km.

(F/A)

13. Tag, Mittwoch, 07.10.2020: Bibelspuren auf Schritt und Tritt

Am Berg der Seligpreisungen liest Ihre Reiseleiterin aus der Bergpredigt vor. In Tabgha speiste Jesus 5000 Menschen – das Motiv zur Geschichte finden wir in der Brotvermehrungskirche. Dann gleiten wir im Boot über den See Genezareth nach Kapernaum, wo er die ersten Jünger um sich sammelte. Wie wäre es zum Mittagessen mit frisch gebratenem Petrusfisch? Ihre Reiseleiterin kennt die beste Adresse. In der Hafenstadt Akko (UNESCO-Welterbe) glauben wir, die Säbel der Kreuzfahrer rasseln zu hören, das Gebot der Nächstenliebe der Bergpredigt haben sie damals nicht umgesetzt. Glücklicherweise ist heute der Alltag im Gassengewirr friedlich: Wäsche trocknet in der sanften Mittelmeerbrise, und Frauen kaufen Fisch und Gemüse fürs Mittagessen ein. Wir übernachten in Haifa. 120 km.

(F/A)

14. Tag, Donnerstag, 08.10.2020: Tel Aviv - jung und dynamisch

Nach einer kleinen Rundfahrt durch die Hafenstadt Haifa geht es nach Süden. In der römischen Hafenmetropole Caesarea gehen wir auf Zeitreise durch 2000 Jahre Stadtgeschichte – in Zeitlupe zu Fuß, im Zeitraffer in der Multimediashow. Glaspaläste, In-Viertel, entspanntes Beachlife – Eindrücke von Tel Aviv, der lässigsten Stadt des Landes und gleichzeitig Hightechmetropole. Dann heißt es endlich: hinauf ins Bergland, in die Heilige Stadt Jerusalem. Abends können Sie "Jerusalem by night" bei einer Bustour (ca. 25 €) erleben. 190 km. Drei Übernachtungen in Jerusalem.

(F/A)

15. Tag, Freitag, 09.10.2020: Gedenkstätte und Leben hinter der Mauer in Bethlehem

Bewegender Ort der Erinnerung: Yad Vaschem, die Gedenkstätte für die Opfer des Holocausts. Extra Tour Danach wechseln wir in Bethlehem die Perspektive: Beim Mittagessen erzählen unsere deutschsprachigen Gastgeber vom Leben im palästinensischen Autonomiegebiet - hinter einer 8 m hohen Mauer. Anschließend zeigen sie uns die Geburtskirche (UNESCO-Welterbe). 20 km. Abendessen heute in Eigenregie.

Sie möchten lieber ins kulinarische Leben Jerusalems eintauchen, als nach Bethlehem zu fahren? Auf dem Mahane-Yehuda-Markt, dem größten und ethnisch vielfältigsten Markt Israels, können Sie sich durch Früchte und Gewürze schnuppern und ringsum in kleinen Lokalen köstlich essen.
(F/M)

16. Tag, Samstag, 10.10.2020: Jerusalem - Bibelgeschichte(n)

Ein unvergesslicher Moment: Vom Ölberg aus blicken wir im besten Fotolicht über Kirchtürme, Minarette und Kuppeln der Heiligen Stadt. Dann geht es am Garten Gethsemane vorbei in die Altstadt, wo wir Pilgern auf der Via Dolorosa zur Grabeskirche folgen. Weihrauch, Glockengeläut, Kerzenschimmer, Tränen und Gebete - ein Ort großer Gefühle. Im jüdischen Viertel erleben wir fromme Familien beim Schabbatspaziergang. Wie wäre es in den verbleibenden Stunden des Nachmittags mit einem Basarbummel? Feilschen nicht vergessen!

(F/A)

17. Tag, Sonntag, 11.10.2020: Tempelberg und Israel-Museum

Die goldene Kuppel des Felsendoms glitzert uns auf dem Tempelberg (Außenbesichtigung, abhängig von der Sicherheitslage) entgegen. An der Klagemauer beten fromme Juden ihr Morgengebet. Im Israel-Museum fesseln uns die Schriftrollen von Qumran und das Modell von Jerusalem aus biblischer Zeit. Mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv. 60 km. Nachmittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt. Ankunft am Abend und Anschluss zu den anderen Städten.

(F)

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
89,4%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
97,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
98,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
83,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
90,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
73,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
93,8%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
28.02.–15.03. 4845(ca. 5112 CHF) 5915(ca. 6241 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
13.03.–29.03. 4845(ca. 5112 CHF) 5915(ca. 6241 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
27.03.–12.04. 5045(ca. 5323 CHF) 6275(ca. 6621 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.04.–19.04. 5045(ca. 5323 CHF) 6275(ca. 6621 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
24.04.–10.05. 4695(ca. 4954 CHF) 5765(ca. 6083 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
Dr. Magdi Omar
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
4695(ca. 4954 CHF) Dr. Frank Donath

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 2.4.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Beirut und zurück von Tel Aviv, nach Verfügbarkeit
  • Linienflug (Economy) mit Middle East Airlines von Beirut nach Amman
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen Reisebussen
  • 16 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, ein Mittagessen bei einer palästinensischen Familie, 14 Abendessen im Hotel, ein stimmungsvolles Abendessen im Beduinenzelt)
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Eine Weinprobe
  • Jeepsafari im Wadi Ram
  • Seilbahnfahrt nach Masada
  • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
  • Eintrittsgelder (ca. 190 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutral durch komplette CO2e-Kompensation

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Gruppenvisum für Jordanien und den Libanon beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen Libanon

Für die Einreise in den Libanon wird ein Visum benötigt, das bei Einreise am Flughafen kostenfrei erteilt wird.

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen hierfür einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über zwei freie Seiten verfügt. Ihr Pass darf keinen Einreisevermerk Israels enthalten und keinen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Dies gilt auch für einen Stempel des Hafen Sharm el-Sheikh. Bei Missachtung dieser Bestimmung werden Sie an der Grenze zurückgewiesen.

Einreisebestimmungen nach Jordanien

Für die Einreise nach Jordanien benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der noch sechs Monate gültig sein muss, mit noch mindestens zwei freien Seiten für ein Visum, welches vor Ort erteilt wird.

Das Visum ist für Gruppenreisende seit einigen Jahren kostenfrei. Das kostenlose Visum erhalten Sie bei Einreise in Jordanien durch Vorlage Ihres Reisepasses.

Reisen Sie nicht mit der Gruppe ein, so müssen Sie für das Visum selbst bezahlen. Die Visagebühr in Höhe von 40 jordanischen Dinar (JOD) bekommen Sie von Ihrem Reiseleiter anschließend erstattet. In jedem Fall erwartet Sie ein Vertreter unserer Agentur und ist Ihnen bei der Einreise behilflich. Im unwahrscheinlichen Fall, dass Sie keinen Vertreter antreffen gehen Sie einfach alleine zum entsprechenden Schalter und bezahlen ggf. die Visagebühr.

Wenn Sie Ihre Flüge selbst gebucht haben werden Sie nicht von einem Vertreter unserer Agentur erwartet. Bitte gehen Sie daher direkt zum entsprechenden Schalter und bezahlen die Visagebühr.

Wenn Sie eine individuelle Verlängerung (nicht über Studiosus) gebucht haben und hierfür ggf. höhere Kosten anfallen, erstatten wir Ihnen nur die 40 JOD.

Bitte schicken Sie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn den beiliegenden Fragebogen ausgefüllt an uns zurück. Legen Sie bitte auch eine gut leserliche Passkopie Ihres Reisepasses bei.

Bei der Einreise werden unter Umständen biometrische Daten erfasst (Aufnahme von Fotos, Abnahme von Fingerabdrücken, Scannen des Reisepasses).

Einreisebestimmungen nach Israel / Palästinensische Gebiete

Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Studiosus gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.

Bei der Einreise erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zusammen mit dem Pass zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Ein- und Ausreisepraxis

Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.

Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin. Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen.

Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräten, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Gruppenvisum für Jordanien und den Libanon beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Es besteht auch für Israel weiterhin eine nicht auszuschließende Gefahr von Anschlägen, die sich gegen öffentliche Verkehrsmittel richten könnten. Aus diesem Grund verzichten wir vorsorglich bei unseren Besichtigungsprogrammen in Israel auf die Benutzung der öffentlichen Linienbusse. Für längere Strecken haben wir einen Bus bestellt oder benutzen Taxen; kürzere Wegstrecken legen wir zu Fuß zurück. Wir fordern unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Auch in Ihrer Freizeit sollten Sie die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und mit dem Taxi fahren.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Libanon und nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Israel, Jordanien und dem Libanon. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

In Israel ist die Sicherheitslage weiter angespannt. Meist mit Messern, gelegentlich auch mit Schusswaffen bewaffnete Einzeltäter greifen vor allem Angehörige der Sicherheitskräfte, aber auch israelische Zivilisten an. Die Sicherheitskräfte gehen im Regelfall massiv gegen die Angreifer vor. In Reaktion auf diese Angriffe wurden die Antiterror-Maßnahmen landesweit und in besonderem Maße im Raum Jerusalem ausgebaut. Die Angriffe richteten sich bisher nie gezielt gegen westliche Besucher, das deutsche Auswärtige Amt fordert dennoch auch Ausländer zu erhöhter Vorsicht auf.

Die israelischen Sicherheitskräfte treffen umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor Terrorangriffen. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg gelegentlich zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen. Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Zudem finden unsere Rundgänge durch die Altstadt auf sorgfältig ausgewählten Routen und in Begleitung unserer ReiseleiterInnen statt. Wegen der Anschlagsgefahr vermeiden wir in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Seit dem Frühjahr 2019 feuern radikale Palästinenser vermehrt Raketen auf israelisches Territorium ab: Diese Raketen schlugen meist im Grenzgebiet ein. Bei den Angriffen im März wurden zum ersten Mal seit mehreren Jahren auch Ziele im Großraum von Tel Aviv und somit im israelischen Kernland angegriffen. Auch im November gab es im Großraum von Tel Aviv und auch in Jerusalem Raketenalarm. Trotz Vermittlungsbemühungen der Vereinten Nationen und Ägyptens ist derzeit kein Ende des Konflikts abzusehen.

Da es im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg vereinzelt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze gekommen ist, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai.

Jordanien ist unverändert ein Anker der Stabilität in der Region. Die Stellung des Königshauses in der jordanischen Gesellschaft und die von König Abdullah II. in den letzten Jahren angeordneten politischen und sozialen Reformen haben bisher eine Destabilisierung des Landes verhindert. Es gibt zwar auch in Jordanien eine breit gefächerte Protestbewegung: Sie fordert immer wieder lautstark tief greifende Reformen, nur eine Minderheit stellt jedoch das aktuelle politische System grundsätzlich infrage. Proteste und lokale Auseinandersetzungen richteten sich in der Vergangenheit auch nie gegen westliche Besucher und haben zu keinem Zeitpunkt zu einer nachhaltigen Verschlechterung der innenpolitischen Lage geführt. Eine Sicherheitsbeeinträchtigung auf unseren Reiserouten durch Jordanien sehen wir daher aktuell nicht.

Im Libanon kommt es seit Mitte Oktober 2019 wegen der seit Jahren schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lage weiter Bevölkerungsteile zu Protesten, Demonstrationen und Straßenblockaden. Reisen im Land sind erheblich erschwert.

Die Regierung hat zwar rasch auf die Proteste reagiert und umfangreiche Reformprogramme angekündigt. Diese Ankündigungen haben zu einer schrittweisen Beruhigung der Lage beigetragen. Wir rechnen damit, dass zum Zeitpunkt Ihrer Reise die geplanten Aufenthalte in Beirut, Ausflüge nach Sidon, zur archäologischen Stätte von Byblos sowie zu den Zedernwäldern des Libanongebirges bei Beachtung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen wieder möglich sein werden.

Unverändert seit vielen Jahren rät das Auswärtige Amt von Besuchen der Tempel von Baalbek ab. Nachdem sich die Sicherheitslage im zentralen Bekaa-Tal in der ersten Hälfte des Jahres 2019 zu verbessern schien, haben wir bei Ihrer Reise einen Tagesausflug nach Baalbek ins Programm genommen. Die Situation hat sich vor dem Hintergrund zunehmender regionaler Konflikte seitdem eher verschlechtert. Für alle Abreisen im Frühjahr 2020 bieten wir daher statt des geplanten Ausflugs nach Baalbek ein Alternativprogramm an. Für unsere Reisen im Herbst 2020 werden wir zeitnah eine Entscheidung über die Durchführung des Ausfluges nach Baalbek treffen.

Die Kriminalität ist in dieser Region im weltweiten Vergleich eher niedrig, dennoch gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage im Nahen Osten sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Studiosus-Team

Stand: 18.3.2020

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Libanon

Stand: 17.3.2020

Aktuelles

Zur Eindämmung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 wurde eine Einreisesperre für Reisende aus Deutschland verhängt. Einreisen aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Ägypten, Syrien, Irak, Südkorea, Iran, China, Hongkong, Macau und Taiwan sind ebenfalls nicht möglich.

Bis einschließlich 18. März 2020 können libanesische Staatsangehörige und deren nicht-libanesische Familienangehörige, sowie Personen mit einem gültigen Aufenthaltstitel für Libanon („Iqama“) noch einreisen, sofern sie sich nicht in den vorgenannten Ländern aufgehalten haben. Ankommende Passagiere werden am Flughafen intensiv untersucht und müssen sich auch bei unkritischer Bewertung 14 Tage in selbstverantwortliche häusliche Isolation begeben.

Ausreisen aus dem Libanon nach Deutschland sind auf dem Luftweg noch bis einschließlich Mittwoch, den 18. März 2020, grundsätzlich weiterhin möglich, allerdings sind viele Direktflugverbindungen ausgesetzt bzw. eingestellt. Alle Einreisen nach Libanon sind mit Wirkung vom 19. März 2020 ausgesetzt, der Flughafen Beirut wird mit Ablauf des 18. März 2020 vorerst geschlossen. Eine Ausreise über Land- oder Seeweg ist für deutsche Staatsangehörige nicht ohne weiteres möglich. Die Reisebeschränkungen sind zunächst bis zum 23. März 2020 befristet. Mit einer Verlängerung muss gerechnet werden.

Durch Maßnahmen anderer Staaten ist es auch bei Transitflugverbindungen bereits zu Flugausfällen oder Einreiseverweigerungen durch das Transitland gekommen. Ausreisen auf dem Land- oder Seeweg sind weiterhin nicht möglich. Möglichkeiten, den Libanon zu verlassen, werden möglicherweise vorerst stark eingeschränkt bleiben.

Menschenansammlungen jeder Art sind verboten. Das beinhaltet die Schließung von fast allen öffentlichen Einrichtungen und Freizeitangeboten (Restaurants, Fitnessstudios, etc). Jegliche unnötige Bewegung sei zu unterlassen. Banken und private Betriebe bleiben geschlossen, mit Ausnahme von Bäckereien, Lebensmittelversorgung und Material-Transportwesen. Bus- und Kleinbustransport sind verboten.

Das Rafik Hariri Krankenhaus wurde als einzige Anlaufstelle für COVID-19 Verdachtsfälle und erkannte Fälle benannt.

Alle Maßnahmen sollen vorerst bis zum 29. März 2020 gelten. Änderungen oder eine Verlängerung sind möglich. Die Sicherheitskräfte sind aufgefordert Kontrollen durchzuführen um die Einhaltung der Maßnahmen zu gewährleisten. Den von libanesischer Seite angeordneten Maßnahmen und Anweisungen libanesischer Sicherheitskräfte ist grundsätzlich auch von Ausländern in Libanon Folge zu leisten. Insbesondere sind die Anweisungen zur Quarantäne und Isolation strikt zu befolgen.

Die deutsche Botschaft in Beirut wird den Betrieb bis auf weiteres nur für dringende Fälle, d.h. vorrangig Dienstleistungen für deutsche Staatsangehörige wie z.B. die Ausstellung von Reiseausweisen zur Rückkehr nach Deutschland aufrechterhalten können.

- Von nicht erforderlichen Reisen nach Libanon wird derzeit abgeraten.

- Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und setzen Sie sich mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft in Verbindung.

- Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei der Libanesischen Botschaft zu den aktuellen Einreisebestimmungen.

- Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

Seit Oktober 2019 kommt es landesweit immer wieder zu aufflammenden Protesten, Streiks und Straßenblockaden. Die anfänglich überwiegend friedlichen Proteste werden zunehmend von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Gruppen von Demonstranten und Sicherheitskräften überschattet. Es kam zuletzt zu Ausschreitungen im Stadtzentrum Beiruts in der Nähe des Parlaments mit einer Vielzahl an Verletzten sowie zu Vandalismus und vereinzelten Fällen von Plünderungen. Banken, Schulen und Ämter haben derzeit, wenn auch teils eingeschränkt, geöffnet. Im Zuge der Regierungsbildung muss mit weiteren Protesten gerechnet werden.

- Verfolgen Sie die lokalen und sozialen Medien aufmerksam.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Vermeiden Sie möglichst Reisen im Land, insbesondere von und nach Beirut.

- Versuchen Sie nicht Straßensperren zu durchbrechen oder sich in deren Umfeld aufzuhalten.

- Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.

Sicherheit – Teilreisewarnung

Vor Reisen

- in die Bezirke Akkar, Hermel, Baalbek nördlich der Stadt Baalbek, sowie

- in die Ortschaften Britel, Hortalaa, El Nabi Chit und deren unmittelbare Umgebung sowie

- in grenznahe Gebiete zu Syrien und Israel,

- in palästinensische Flüchtlingslager oder in die südlichen Vororte Beiruts, insbesondere in die „Dahiye“

wird gewarnt.

Die „Dahiye“ und die südlichen Vororte Beiruts umfassen die Gebiete südlich des Camille Chamoun Stadions und der Adnan Al Hakim Straße bis auf Höhe des Flughafens sowie von der Küste bis zur Camile Chamoun Straße / Old Saida Straße, einschließlich der Gebiete Bir Hassan, Chiyah, Ghobeiry, Haret Hreik, Borj El Brajneh, Mar Elias, Er Rouais und Laylaki, ausschließlich der Flughafenstraße [51] und der Gebiete zwischen dem Golfclub und dem Flughafen.

Von Reisen

- in die Bezirke Rachaya, Hasbaya und Marjaayoun,

- die übrigen Gebiete im Bezirk Baalbek,

- die Stadt Tripoli sowie

- in Gebiete südlich des Litani mit Ausnahme der Stadt Tyros

wird dringend abgeraten.

Von einer Einreise in den Libanon per See über den Hafen Tripoli oder auf dem Landweg über Syrien wird dringend abgeraten, siehe auch Reisewarnung für Syrien. Individualreisende sollten ausschließlich den Flughafen Beirut für Ein- und Ausreisen nutzen.

Terrorismus

Im Zusammenhang mit dem Syrienkonflikt ist es im Libanon zu einer Reihe von Terroranschlägen gekommen. Anschläge konnten zwar durch Sicherheitskräfte weitestgehend vereitelt werden, ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen besteht jedoch fort. Angriffe, die sich neben inländischen Zielen auch gegen westliche Ausländer und Ziele wie internationale Hotels, Restaurants, Einkaufszentren etc. richten, können nicht ausgeschlossen werden. Entführungen von Ausländern sind in der Vergangenheit vorgekommen, insbesondere auf den Verbindungsstraßen zwischen der syrischen Grenze und dem Mount Libanon.

In palästinensischen Flüchtlingslagern sind keine libanesischen Sicherheitskräfte präsent und so kann dort keine Sicherheit gewährleisten werden. Innerhalb der Lager kann es außerdem kurzfristig zu Auseinandersetzungen kommen, die auch Auswirkungen auf die umliegenden Gebiete haben können.

Kontrollen können in allen Städten und auf allen Landstraßen stattfinden.

- Führen Sie stets Reisedokumente im Original mit sich.

- Seien Sie bei Aufenthalten in der Nähe von palästinensischen Flüchtlingslagern besonders wachsam.

- Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden und von Sicherheitskräften

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Im Rahmen regelmäßiger politischer Kundgebungen und Demonstrationen kann es jederzeit zu Protesten und Straßenblockaden auch in Beirut und auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes kommen.

- Lassen Sie sich möglichst am Flughafen Beirut von einer orts- und sprachkundigen Begleitung abholen, wenn Sie über keine Ortskenntnisse verfügen.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden / Sicherheitskräfte

Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle und Autodiebstähle kommen vor. Gewaltsame Überfälle und sexuelle Übergriffe sind selten, können aber nicht ausgeschlossen werden. Die Gefahr ist in Sammeltaxis und Taxen mit unbekannten Fahrern erhöht.

- Bereiten Sie Reisen, auch Familienbesuche, Dienst- und Geschäftsreisen, sorgfältig vor, u.a. durch Einholen aktueller Informationen.

- Beauftragen Sie für Ihre Abholung, Ihren Transport und Ihre Unterkunft Ortskundige, die über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung ihrer Sicherheit verfügen.

- Unternehmen Sie Fahrten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer.

- Vermeiden Sie insbesondere in ländlichen Gebieten Überlandfahrten bei Nacht.

- Benutzen Sie möglichst nur Hotel- oder vorbestellte Taxis und verzichten Sie insbesondere als allein reisende Frau auf die Benutzung von Sammeltaxen oder Taxen mit unbekannten Fahrern.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen und in eng bebauten Bereichen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Der Libanon liegt in einer seismisch aktiven Zone. Auch wenn es in den letzten Jahren nicht zu schweren Erschütterungen gekommen ist, können auch stärkere Erdbeben nicht ausgeschlossen werden.

Besonders in den niederschlagsstärkeren Wintermonaten (Oktober bis April) kann es landesweit zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Vor allem Berg- und Küstenstraßen sowie Unterführungen können dann innerhalb kürzester Zeit unbefahrbar sein.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

- Beachten Sie stets die Warnungen und Anweisungen lokaler Behörden.

- Verfolgen Sie lokale Nachrichten und Wetterberichte

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Israel

(Reisewarnung für den Gaza-Streifen)

Stand: 26.3.20

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)

Aktuelles

Zur Eindämmung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 besteht ein Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden. Ausnahmeregelungen gibt es nur für ausländische Reisende, die einen Lebensmittelpunkt in Israel nachweisen können. Dazu ist vorab mit der zuständigen israelischen Auslandsvertretung Kontakt aufzunehmen. Reisende müssen sich dann direkt nach Einreise für 14 Tage in Heimquarantäne begeben. Der von israelischen Behörden kontrollierte Übergang Allenby-Brücke von Jordanien in das Westjordanland ist derzeit komplett geschlossen.

Noch im Land befindliche Touristen sollen bei Krankheitssymptomen umgehend die Notrufnummer 101 kontaktieren.

Die Einschränkungen im täglichen Leben sind erheblich. Die kritische Grundversorgung ist weiter gewährleistet. Supermärkte, Apotheken, und Ärzte dürfen aufgesucht werden. Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen, außer wenn dies unbedingt erforderlich ist. Kurze Aufenthalte an der frischen Luft sind nur innerhalb eines Radius von 100 Metern zur eigenen Wohnung erlaubt.

Es werden immer mehr Flugverbindungen eingestellt und es gibt kaum noch Direktflüge nach Deutschland.

Für die Palästinensischen Gebiete wurde nach COVID-19-Fällen in Bethlehem der Notstand ausgerufen, der ausländischen Touristen im gesamten Westjordanland das Übernachten verbietet, zur Schließung von touristischen Sehenswürdigkeiten wie auch die Geburtskirche in Bethlehem und Absage aller Konferenzen und Veranstaltungen sowie aller Bildungseinrichtungen führt und die Bewegungsfreiheit auf absolut notwendige Fahrten einschränkt. Aus dem Westjordanland kommend können Checkpoints Richtung Israel nur dann passiert werden, wenn ein Flugticket für einen Abflug innerhalb der nächsten 6 Stunden ab Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv vorliegt. Zum Passieren des Checkpoints wird darüber hinaus eine Genehmigung der israelischen Behörden benötigt, die das Vertretungsbüro Ramallah beantragen kann.

- Von nicht erforderlichen Reisen in das Westjordanland wird derzeit abgeraten.

- Kontaktieren Sie das Vertretungsbüro Ramallah, wenn Sie aus dem Westjordanland kommend vom Flughafen Tel Aviv abreisen wollen.

- Setzen Sie sich möglichst umgehend mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft in Verbindung und prüfen Sie auch Rückkehroptionen über Drittländer.

- Informieren Sie sich vor Reiseantritt über etwaige Ausnahmen bei der israelischen Botschaft in Berlin oder beim israelischen Ministry of Health.

- Achten Sie auf Hygienevorschriften, kontaktieren Sie bei Symptomen (z.B. Fieber über 38 Grad, Husten, Atembeschwerden oder andere Atemprobleme) den Notruf 101 und begeben sich in Heimquarantäne.

- Halten Sie sich auch vor Ort über die Entwicklungen informiert, das israelische Gesundheitsministerium erreichen Sie telefonisch vor Ort von 8 bis 21 Uhr unter Tel. *5400 bzw. 08-6241010.

- Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

Seit Veröffentlichung der US-Vorschläge für den Nahostfriedensprozess ist die Sicherheitslage insbesondere in Jerusalem und dem Westjordanland angespannt. Am 6. Februar 2020 kam es in den frühen Morgenstunden in Jerusalem zu einem Angriff auf eine Gruppe von Soldaten mit einem PKW bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Nach einem weiteren Angriff auf eine Sicherheitskraft in der Altstadt von Jerusalem wurde der vermeintliche Täter erschossen. Im Westjordanland kommt es vermehrt zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

- Seien Sie bei Besuchen in der Altstadt von Jerusalem und im Westjordanland, vor allem in der Umgebung von Checkpoints, umsichtig und meiden Sie Menschenansammlungen.

Im November 2019 erfolgte ein verstärkter Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet.

Ein Wiederaufflammen der Handlungen und weitere Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet - insbesondere im Abstand von etwa 40 Kilometer von der Gaza-Sperranlage - können nicht ausgeschlossen werden.

Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

- Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.

- Folgen Sie stets den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften.

Sicherheit – Teilreisewarnung

Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

Von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Libanon und Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

Von nicht erforderlichen Reisen in das Westjordanland wird derzeit abgeraten.

Terrorismus

Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann; das Risiko eines Anschlags besteht fort.

- Seien Sie landesweit besonders vorsichtig, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen und bei besonderen Anlässen.

- Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen.

Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

Am israelischen Sicherheitszaun am Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche, mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Zauns landen. Auch Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet und israelische Gegenangriffe kommen des Öfteren vor. Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet sind nicht auszuschließen.

- Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.

- Meiden Sie größere Menschenansammlungen.

- Lassen Sie bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten.

- Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.

- Suchen Sie beim Erklingen von Alarmsirenen umgehend nahegelegene Schutzräume auf.

- Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.

Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen.

- Seien Sie bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem besonders vorsichtig.

- Suchen Sie Rat bei einer ortskundigen Begleitung.

- Halten Sie sich über die aktuelle Lage informiert.

Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor.

- Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

Grenzgebiet zu Ägypten

In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.

- Vermeiden Sie Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze und weichen Sie auf alternative Routen aus.

- Beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nordsinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel (mit Ausnahme des an Eilat angrenzenden Ortes Taba).

Angrenzendes Gebiet zum Gaza-Streifen

Von Aufenthalten im unmittelbar angrenzenden Gebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten.

- Beschränken Sie Bewegungen in der Region möglichst auf das Nötigste.

- Informieren Sie sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen.

- Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen von Sicherheitskräften.

Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen

Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen.

Im Rahmen der israelischen Militäroperation „Protective Edge“ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).

Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.

Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.

Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Übergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.

Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist außer an Wochenenden und islamischen Feiertagen grundsätzlich geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es der Zustimmung der ägyptischen und palästinensischen Grenzbehörden. Hier kann es auch bei erst kürzlich erfolgter Einreise zu Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur Ausreise kommen. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.

Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten.

Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden. Es kann zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen. Protestaktionen sind jederzeit möglich.

Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho, Taybe, Al-Bireh und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Mit israelischen Mietwagen ist der Besuch dieser Städte, die im sogenannten A- und B-Gebiet liegen.

- Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.

- Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.

- Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.

- Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.

- Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonderer vorsichtig, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.

- Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.

- Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.

- Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommt insbesondere an touristisch frequentierten Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen und Stränden vor.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

Es gibt drei Klimazonen: Die Küstenebene hat feuchtheiße Somme und milde, regenreiche Winter, das Bergland einschließlich Jerusalem warme und trockene Sommer und kalte Winter, die Wüste heiße und trockene Sommer und milde Winter.

Vor allem in den Sommermonaten können aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen Busch- und Waldbrände sowie Sandstürme auftreten.

In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.

Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern („Sink Holes“). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite.

In Tel Aviv und Umgebung kommt es aufgrund von gefährlichen Strömungen immer wieder zu tödlichen Badeunfällen.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Verlassen Sie befestigte Straßen und Wege am Toten Meer nicht.

- Halten Sie sich in Tel Aviv und Umgebung beim Baden im Meer immer in Strandnähe auf und schwimmen Sie nicht zu weit hinaus.

- Achten Sie auf teilweise sehr starken Strömungen und meiden Sie diese frühzeitig.

- Baden Sie nur an bewachten Küstenabschnitten und beachten Sie dort unbedingt die Beflaggung an den Stränden und die Durchsagen der Bademeister.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Jordanien

Stand: 2.4.2020

Aktuelles

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Jordanien zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.

Die jordanische Regierung hat eine Einreisesperre für Reisende u.a. aus Deutschland mit Wirkung seit 16. März 2020 beschlossen.

Seit 17. März 2020 ist der Flugverkehr aus und nach Jordanien bis auf Weiteres eingestellt. Die jordanische Regierung hat zudem umfassende Maßnahmen verkündet, um eine rasche Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Diese Maßnahmen sind am 18. März 2020 in Kraft getreten und gelten zunächst bis auf weiteres (u.a. weitgehende Ausgangssperre, Einstellung aller Arbeiten in öffentlichen Institutionen und Behörden sowie im Privatsektor - mit Ausnahme des öffentlichen und privaten Gesundheitssektors und anderer lebenswichtiger Sektoren).

Seit 21. März 2020 07.00 Uhr gilt eine strikte Ausgangssperre. Diese wurde am 25. März 2020 insofern gelockert, als in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr Einkäufe in kleineren Lebensmittelgeschäften und Obst- und Gemüseläden sowie Apotheken getätigt werden können.

Hierbei gelten strikte Auflagen:

- Die geöffneten Geschäfte dürfen nur zu Fuß erreicht werden.

- Nur Personen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren ist der Einkauf erlaubt.- Autofahrten ohne Genehmigung („permit“) sind strikt untersagt und werden streng bestraft, u.a. wird das Fahrzeug konfisziert und hohe Bußgelder verhängt.

- Seit 1. April 2020 darf nur noch eine Person im Fahrzeug sitzen.

- Am Freitag, den 3. April 2020 (von 0 bis 24Uhr) gilt eine 24-stündige strikte Ausgangsperre. Geschäfte werden an diesem Tag ebenfalls geschlossen bleiben.

Zuwiderhandlungen werden u.a. mit Bußgeldern oder auch Haftstrafen belegt.

- Halten Sie sich aufgrund der dynamischen Entwicklung zu tagesaktuellen Informationen und Beschlüssen der jordanischen Regierung unbedingt über die sozialen Medien auf dem Laufenden.

- Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus, insbesondere die derzeit geltende Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen.

Sicherheit

Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet und in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak wird dringend abgeraten.

Terrorismus

In Jordanien besteht insbesondere aufgrund der Lage in Syrien und im Irak landesweit die Gefahr von Terroranschlägen, auch an Orten, die von Ausländern besucht werden. Die jordanischen Behörden haben daher ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak wird aufgrund wiederholter Zwischenfälle an den Grenzen zu Syrien und Irak dringend abgeraten. Sowohl das syrisch-jordanische als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet sind militärisches Sperrgebiet, in dem besondere Bestimmungen gelten.

Auch aufgrund der geographischen Nähe zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak und dem hohen Aufkommen an Flüchtlingen in der Region mit vereinzelten Auseinandersetzungen sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden.

In Jordanien kommt es sowohl in Amman als auch in anderen Städten und Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet des Öfteren zu Demonstrationen und Protestaktionen, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. In der Folge kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen und auch vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien und folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

- Beachten Sie die fortgeltende Reisewarnung Syrien und die Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Irak.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Jordanien ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch Fahrzeugraub in Amman, Einbrüche in Fahrzeuge insbesondere im Bereich Totes Meer/Wadi Mujib und vereinzelte Sexualdelikte kommen insbesondere an von Touristen stark frequentieren Orten vor.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf

- Lassen Sie keine Wertsachen oder Dokumente in unbeaufsichtigt abgestellten Fahrzeugen zurück. Weichen Sie dort bestenfalls auf beaufsichtigte Parkplätze aus.

- Seien Sie als allein reisende Frau besonders vorsichtig und lassen Sie sich nach Möglichkeit durch vertrauenswürdige Personen begleiten.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

In den Herbst- und Wintermonaten kann es insbesondere nach Dürreperioden nach Niederschlägen zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Sturzfluten kommen.

Der gesamte Westen Jordaniens liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann.

- Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte.

- Informieren Sie sich vor Wanderungen in Bergen/Flusstälern (Wadi) bei Tourenführern, Reiseveranstaltern oder lokalen Behörden über die Gefahrensituation.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Libanon

Aktuelles

Aufgrund der von China ausgehenden Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, muss auch im Libanon sowohl mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender wie auch importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.  

  • Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert Koch-Instituts RKI.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus oder Ausreise in ein Polio- bzw. Meningokokkengebiet ist eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Meningokokken ACWY nachzuweisen.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

HIV/AIDS

Die Prävalenz von HIV-Infizierten im Libanon ist gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten,
siehe Merkblatt Cholera.

Weitere Infektionskrankheiten

Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z. B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).

Schlangenbisse

Sehr selten kommen außerhalb der Städte Schlangenbisse der Libanesischen Bergotter vor. Ein Antivenum ist in diesem Fall notwendig und in den großen Krankenhäusern in Beirut vorhanden.

Medizinische Versorgung

Das Versorgungsniveau ist in Beirut sehr gut. Besonders die beiden großen Krankenhäuser der Maximalversorgung, das American University Hospital und das Hospital Hôtel Dieu de France, sind überregionale Anlaufstellen. Außerhalb der Hauptstadt ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall empfehlenswert. Dies gilt umso mehr, da libanesische Krankenhäuser – selbst bei Notfallversorgung – in der Regel von Ausländern eine Anzahlung, Vorkasse oder eine Kostenzusage durch eine in Libanon bekannte Versicherung verlangen.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Stand: 13.3.2020

Jordanien

Aktuelles

Aufgrund der von China ausgehenden Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, muss auch in Jordanien sowohl mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender wie auch importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden. 

  • Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert Koch-Instituts RKI.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebietes müssen alle Personen ab einem Alter von 1 Jahr eine Gelbfieberimpfung nachweisen.
Bei Einreise aus einem Poliogebiet müssen alle Reisenden den Nachweis einer Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) innnerhalb der letzten 12 Monate bis 4 Wochen vor Abreise aus dem Poliogebiet erbringen. 

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

HIV/AIDS

Die Inzidenz von HIV-Infektionen in Jordanien ist sehr gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

MERS (Middle East Respiratory Syndrome)

Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe Merkblatt MERS-Coronavirus.

  • Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.

Weitere Infektionskrankheiten

Insbesondere einige durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z. B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber). Beachten Sie einen adäquaten Insektenschutz (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). Durch nicht pasteurisierte Milchprodukte kann Brucellose übertragen werden.

Luftverschmutzung

Medizinische Versorgung

Das Versorgungsniveau ist in Amman sehr gut. Hier sind besonders die beiden großen Privatkrankenhäuser der Maximalversorgung, das Al-Khalidi Medical Center und das Arab Medical Center, zu nennen. Außerhalb der Hauptstadt ist mit starken Einschränkungen zu rechnen, v. a. auch hinsichtlich des Rettungsdienstes bei Unfällen.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Stand: 10.3.2020

Israel / Palästinensische Gebiete

Aktuelles

Aufgrund der von China ausgehenden Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, muss auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten sowohl mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender wie auch importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

  • Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert Koch-Instituts RKI.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nachzuweisen.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Weitere Infektionskrankheiten

Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z. B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).

In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen.

Medizinische Versorgung

Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert. 

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die DTG zu finden. 

Unverändert gültig seit: 26. März 2020