Israel – Ägypten – Jordanien per Yacht

Israel, Jordanien, Ägypten

Übersicht

Entdecken Sie die Altstadt von Jerusalem, Yad Vashem und das Israel-Museum, bevor es in Ashdod heißt: Schiff ahoi! Gleiten Sie mit der komfortablen Harmony V durch den Suezkanal bis ins Rote Meer und an den Golf von Akaba. Mit dem Bus machen Sie unterwegs Abstecher zu den Pyramiden und ins Tal der Könige. Nach der Ausschiffung in Akaba stehen die Highlights Jordaniens auf dem Programm.

Route

1. Tag, Mittwoch, 19.12.2018: Schalom, Israel!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Tel Aviv. Am Flughafen Ben Gurion begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin und nimmt Sie mit nach Jerusalem. Drei Übernachtungen.

2. Tag, Donnerstag, 20.12.2018: Tempelberg und Klagemauer

Wie eng in Jerusalem die Religionen nebeneinander gelebt werden! Am Tempelberg mit der goldenen Kuppel des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee (beides nur Außenbesichtigung, abhängig von der Sicherheitslage) beten die Muslime, wenige Schritte daneben an der Klagemauer die Juden, und in der Grabeskirche üben die christlichen Konfessionen mit wechselndem Erfolg friedliche Koexistenz. Ihre Reiseleiterin hilft Ihnen, die Übersicht zu behalten. Wir mischen uns auf der Via Dolorosa unter die Pilger und gehen weiter ins jüdische Viertel. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, sich im quirligen Basar treiben zu lassen und das Feilschen zu üben! Keramik aus Hebron oder Designerschmuck aus israelischen Werkstätten sind begehrte Souvenirs. Und abends? Bei Dunkelheit entfaltet die Heilige Stadt ihren besonderen Reiz.

3. Tag, Freitag, 21.12.2018: Jerusalems Neustadt und Ölberg

Der Besuch im Holocaust-Memorial Yad Vaschem berührt uns tief. Das Israel-Museum führt uns mit den Qumranrollen und dem Jerusalemmodell noch einmal zurück in die Zeit um Christi Geburt. Am Ölberg liegt die grandiose Kulisse der Altstadt mit dem Felsendom vor uns. Am großen jüdischen Friedhof vorbei steigen wir hinab zum Garten Gethsemane. Den Rest des Nachmittags gestalten Sie ganz nach Ihren Vorstellungen. Wenn Sie in der Heiligen Stadt eine heilige Messe besuchen wollen: In der Dormitionskirche auf dem Zionsberg wird die Abendvesper auf Deutsch abgehalten.

4. Tag, Samstag, 22.12.2018: Tel Aviv und Jaffa

Schon immer stand Tel Aviv für Jugend, Zukunft und den Aufbruch Israels - im Kontrast zu seiner Schatzkammer Jerusalem. Gleich neben der Weißen Stadt mit ihrer Bauhausarchitektur (UNESCO-Welterbe) streben die Hochhäuser des modernen Tel Aviv in den Himmel. In die Zeit des Osmanischen Reichs versetzt uns die Altstadt des arabischen Stadtteils Jaffa, bevor es zur Einschiffung nach Ashdod am Mittelmeer geht. Leinen los! Wir fahren entlang der Küste Richtung Ägypten. Sechs Übernachtungen auf der Harmony V.

5. Tag, Sonntag, 23.12.2018: Pyramiden von Gizeh

Morgens erreichen wir Port Said, den zweitwichtigsten Hafen Ägyptens. Per Bus geht es zu den Pyramiden von Gizeh - dem letzten erhaltenen Weltwunder der Antike! Götter, Gräber und Bautheorien bieten Stoff für Diskussionen an der Pyramide des Cheops. Majestätisch blickt die Sphinx auf uns herab und erzählt uns von ihrem Kampf gegen die Erosion.

6. Tag, Montag, 24.12.2018: Durch den Suez-Kanal

In der Früh beginnt unsere abwechslungsreiche Fahrt durch den Suezkanal, die von keiner einzigen Schleuse unterbrochen wird. Wir passieren im Konvoi mit anderen Schiffen moderne Brücken und lassen im Ballah-Bypass den Gegenverkehr an uns vorbeiziehen. Nach 190 km erreichen wir am Nachmittag Suez, wo wir über Nacht anlegen.

7. Tag, Dienstag, 25.12.2018: Kloster in der Wüste

Heute Vormittag steht ein Ausflug zu einem der ältesten Klöster Ägyptens auf dem Programm. Inmitten der Östlichen Wüste gelegen, zählt es zur Wiege des christlichen Mönchtums. Schwarz gekleidete Ordensmänner und kostbare Gemälde begegnen uns im Antoniuskloster, einem noch immer aktiven Kloster. Die Atmosphäre des Klosters und der Reiz der Landschaft wird Sie zweifellos in den Bann ziehen. Nachmittags legt die Harmony V ab und nimmt Kurs auf die Gubail-Inseln.

8. Tag, Mittwoch, 26.12.2018: Schnorcheln, Baden, Faulenzen

Seemann, lass das Träumen ... Sobald sich der Anker vor den Gubail-Inseln im Meeresgrund eingegraben hat, heißt es ab ins kristallklare Wasser! Bis der Duft von Gegrilltem signalisiert: raus zum Barbecue an Bord! Unser nächster Stopp ist Hurghada. Zum Ausklang des Tages erwartet uns ein Beduinenabend an Bord. Wir schlemmen, trinken und tanzen mit der Crew unter dem Sternenhimmel.

9. Tag, Donnerstag, 27.12.2018: Luxor und Karnak

Im Bus geht es vormittags nach Luxor. In der Tempelstadt Karnak regierte Götterkönig Amun. Obelisken, Statuen, Verse in Stein, ein Wald aus 134 Säulen und Geschichten aus der Geschichte – Ihre Reiseleiterin öffnet Spalt für Spalt das Tor zur Pharaonenwelt. In der Abenddämmerung begegnen wir Amun noch einmal im stimmungsvoll beleuchteten Luxor-Tempel!

10. Tag, Freitag, 28.12.2018: Im Tal der Könige

Ein früher Sprung aus den Federn, dann nehmen wir Kurs auf Theben-West (UNESCO-Welterbe). Hier fand der erste Sitzstreik der Weltgeschichte statt - Ihre Reiseleiterin kennt die Hintergründe. Die Memnonskolosse grüßen schon aus der Ferne. Grandios in einen Talkessel eingebettet liegt der Terrassentempel der Hatschepsut, der einzigen "Frau Pharao" der Geschichte – wäre heute im neuen Ägypten eine Frau als Präsidentin denkbar? Das Tal der Könige, Totenstadt der Pharaonen, ist eine Schatzkammer der Jenseitsvorstellungen in der Antike! Am Nachmittag fahren wir zurück zu unserem Schiff in Hurghada.

11. Tag, Samstag, 29.12.2018: Im Wadi Ram

Willkommen in Jordanien. Unser Schiff legt in Akaba an. Nach dem Abschiedsfrühstück an Bord heißt es bye-bye, Käpt'n und Crew. Wir wechseln das Transportmittel und fahren mit dem Bus ins Wadi Ram (UNESCO-Welterbe). Gut gestärkt vom Mittagessen im Wüstencamp fahren wir auf Sandpisten mit dem Jeep hinein in diese einzigartige Landschaft. Hier war Baumeisterin Natur am Werk und schuf Dome, Tore und Brücken aus dem wild zerklüfteten Fels in allen Rottönen der Farbpalette. Im warmen Nachmittagslicht brechen wir auf nach Petra. Zwei Übernachtungen.

12. Tag, Sonntag, 30.12.2018: Petra - die Schöne aus Stein

Durch den Sik, eine enge Schlucht, betreten wir Petra (UNESCO-Welterbe). Wie eine Filmkulisse liegt die aus dem roten Fels geschlagene Hauptstadt der Nabatäer vor uns. Kolossale Fassaden, Theater, Tempel und byzantinische Mosaiken erzählen Mythen aus vergangenen Zeiten. Wir erklimmen einen alten Pilgerweg (1 Std., mittel, ↑200 m ↓200 m) zum Heiligtum Ed-Deir. Alle weiteren Schritte bestimmen Sie: ins Café, wieder auf den Wanderweg oder zurück zu Ihrem Hotel?

13. Tag, Montag, 31.12.2018: Auf der Königsstraße

Von der Burg Kerak aus überfielen Kreuzritter so lange Karawanen, bis die Söhne der Wüste unter Sultan Saladin den monströsen Bau stürmten. Nun folgen wir der Königsstraße und durchfahren das Wadi Mudschib, den Grand Canyon Jordaniens, bis nach Madaba. Hier zeigt uns das berühmte Mosaik die Palästinakarte aus dem 6. Jahrhundert mit der detaillierten Darstellung des Heiligen Landes. Wie einst Moses blicken wir schließlich vom Berg Nebo ins Gelobte Land. Palästinenser, geflohen und vertrieben aus ihrer Heimat jenseits des Jordans, stellen heute die Mehrheit der Bevölkerung in Jordanien. Wie gut sind sie integriert, oder werden sie diskriminiert? Themen auf der Fahrt in die Hauptstadt Amman.

14. Tag, Dienstag, 01.01.2019: Römerstadt Gerasa

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Gerasa, eine Stadt, die schon Kaiser Hadrian begeisterte. In der römischen Handelsstadt hat das Klima Tempel und Arkaden, Mosaiken, Triumphbögen und Theater perfekt konserviert. Zurück in Amman gestalten Sie den freien Nachmittag nach eigenem Gusto. Beim gemeinsamen Abendessen nehmen Sie Abschied von Jordanien und von ihrer Reiseleiterin.

15. Tag, Mittwoch, 02.01.2019: Rückflug in die Heimat

Gegen Mitternacht Transfer zum Flughafen. Nachts Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt. Ankunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Schiff

MY Harmony V

Die 2009 in Dienst gestellte und 2017 modernisierte 55 m lange Motoryacht gehört zur Flotte der griechischen Reederei Variety Cruises und zählt zur Kategorie der kleinen, komfortablen Schiffe. Das Schiff mit dem Ambiente einer Privatyacht besitzt 25 Zweibett-Außenkabinen, Kat. P (ca. 15 qm) und Kat. A (13 qm) jeweils auf dem Oberdeck sowie Kat. B (12,5 qm) und Kat. C (12,5 qm) auf dem Hauptdeck. Die modern eingerichteten Kabinen verfügen über große Fenster (keine Bullaugen), eine individuell regulierbare Klimaanlage, Sat.-TV, CD/DVD-Spieler, Schiffstelefon, Safe, einen kleinen Kühlschrank, Föhn sowie Bad mit Dusche. Im Restaurant werden Sie kulinarisch verwöhnt und zur Entspannung dienen die Lounge mit Bar, das Sonnendeck mit Liegestühlen sowie eine Badeplattform. WLAN steht gegen Gebühr zur Verfügung.

Ihr Schiff MY Harmony V

Bordsprache

Bordsprache ist Englisch.

Zahlungsmittel an Bord

Die Bordwährung ist Euro. Auf dem Schiff werden die gängigen Kreditkarten (American Express, Visa und Mastercard) akzeptiert.

Essen und Trinken

Im Restaurant werden neben mediterraner Küche auch vegetarische Gerichte und Diabetikerkost angeboten (gegen Voranmeldung).

Freizeitangebot an Bord

Der Entspannung dienen die Lounge mit Bar und Sat.-TV, WLAN (kostenpflichtig) sowie das geräumige Sonnendeck (mit Außenbar), ein kleines Spa und die Badeplattform.

Kabinen

Das Schiff bietet 25 Zweibett-Außenkabinen, die 11 - 14 qm groß sind und sich auf zwei Decks verteilen. Die modern eingerichteten Kabinen verfügen über große Fenster, eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, Sat.-TV, Radio, Schiffstelefon, Safe und Föhn sowie ein Bad mit Dusche.

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
19.12.–02.01. 5645(ca. 6635 CHF)
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 21.5.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Kabinenplan-PDF zum Download

Hinweis: *Einzel- sind Zweibettkabinen zur Alleinbenutzung.

Hinweis: Die Buchung halber Doppelzimmer/Zweibettkabinen ist bei KreuzfahrtStudienreisen und somit bei dieser Reise nicht möglich.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Tel Aviv und zurück von Amman; bei dieser und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 145 €)
  • Alle Hafengebühren
  • Trinkgelder an Bord (ca. 80 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Bussen (Klimaanlage)
  • Jeepsafari im Wadi Ram
  • 7 Übernachtungen in sehr guten Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpools
  • Zimmer am 14. Tag bis zur Abreise
  • Passage und 6 Übernachtungen auf der MY Harmony V in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Doppelzimmer/Zweibett-Außenkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, während der Kreuzfahrt Vollpension, zwei Mittagessen im Hotel, ein Mittagessen in einem Wüstencamp, 8 Abendessen im Hotel
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt laut Reiseverlauf
  • Visagebühren (ca. 40 €) und Visabeantragung
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: örtliche Führer, Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Schiffspassage sowie Jeep-, Bus- und Bahnfahrten

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich (mind. noch 6 Monate Gültigkeit). Das Visum für Ägypten sowie das Gruppenvisum für Jordanien besorgt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach ISRAEL benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Studiosus gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.

Gäste, die nach ihrem Aufenthalt in Israel in arabische Länder reisen, müssen beachten, dass ihnen in einigen dieser Länder die Einreise verweigert wird, wenn ein israelisches Visum oder ein israelischer Ein- oder Ausreisestempel in ihrem Reisepass enthalten ist. Es ist möglich, bei der Ein- und Ausreise darum zu bitten, von einem Stempel im Pass Abstand zu nehmen. Meist wird dieser Bitte auch Folge geleistet. Touristen und Reisende, die sich bei der Ausreise aus Israel die Mehrwertsteuer erstatten lassen wollen oder in Israel einen Mietwagen buchen möchten, benötigen jedoch den Stempel im Pass als Nachweis dafür, dass sie in Israel eingereist sind.

Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin.

Für die Einreise nach ÄGYPTEN benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Das Visum in Form einer Visamarke ist im Reisepreis eingeschlossen und wird Ihnen mit den Unterlagen zugeschickt. Bitte kleben Sie, bevor Sie die Passkontrolle passieren, die Visamarke auf eine leere Seite in Ihrem Reisepass.

Teilnehmer mit anderer Nationalität erkundigen sich bitte in Ihrem Reisebüro über die zurzeit gültigen Einreisebestimmungen und besorgen sich Ihr Visum selbst. Die im Reisepreis enthaltene Visagebühr in Höhe von ca. 25 € schreiben wir Ihnen gut.

Für die Einreise nach JORDANIEN benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der noch sechs Monate gültig sein muss, mit noch mindestens zwei freien Seiten für ein Visum, welches vor Ort erteilt wird.

Das Visum ist für Gruppenreisende ab 1.9.2015 kostenfrei. Das kostenlose Visum erhalten Sie bei Einreise in Jordanien durch Vorlage Ihres Reisepasses.

Reisen Sie nicht mit der Gruppe ein, so müssen Sie für das Visum selbst bezahlen. Die Visagebühr in Höhe von 40 JOD bekommen Sie von Ihrem Reiseleiter anschließend erstattet.

Wenn Sie eine Eigenverlängerung nicht über uns gebucht haben, erstatten wir Ihnen nur die 40 JOD.

Bitte schicken Sie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn den beiliegenden Fragebogen ausgefüllt an uns zurück. Legen Sie bitte auch eine gut leserliche Passkopie Ihres Reisepasses bei.

Bei der Einreise nach Jordanien werden unter Umständen biometrische Daten erfasst (Aufnahme von Fotos, Abnahme von Fingerabdrücken, Scannen des Reisepasses).

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich (mind. noch 6 Monate Gültigkeit). Das Visum für Ägypten sowie das Gruppenvisum für Jordanien besorgt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Sicherheit öffentliche Verkehrsmittel

Es besteht auch für Israel weiterhin eine nicht auszuschließende Gefahr von Anschlägen, die sich gegen öffentliche Verkehrsmittel richten könnten. Aus diesem Grund verzichten wir vorsorglich bei unseren Besichtigungsprogrammen in Israel auf die Benutzung der öffentlichen Linienbusse. Für längere Strecken haben wir einen Bus bestellt oder benutzen Taxen; kürzere Wegstrecken legen wir zu Fuß zurück. Wir fordern unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Auch in Ihrer Freizeit sollten Sie die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und mit dem Taxi fahren.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Israel, Ägypten und Jordanien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Die Sicherheitslage in Israel hat sich zwar in den letzten Jahren etwas entspannt, die Vorkehrungen der Behörden zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor terroristischen Aktionen bleiben aber weiterhin im ganzen Land auf hohem Niveau. Wegen der nach wie vor bestehenden Anschlagsgefahr vermeiden wir weiterhin in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. An Freitagen und an hohen islamischen und jüdischen Feiertagen kam es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg immer wieder zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen: Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass wir an diesen Tagen auf Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem verzichten.

Ägypten erlebt seit dem Sturz des langjährigen Präsidenten Husni Mubarak im Februar 2011 einen tiefgreifenden politischen Wandel. Dieser Prozess verläuft - wie die im Juni 2012, nur wenige Monate nach der Wahl, vom Obersten Gerichtshof angeordnete Auflösung des Parlaments und der anhaltende Streit um die zukünftigen Machtbefugnisse des Obersten Militärrats zeigen - nicht immer konfliktfrei. So sind auch in Zukunft Demonstrationen und politisch, sozial oder religiös motivierte lokale Unruhen und gewalttätige Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen. Grundsätzlich hat sich die innenpolitische Lage jedoch so weit beruhigt, dass Reisen in die touristisch wichtigen Regionen des Landes bei Berücksichtigung der erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen wieder ohne Bedenken möglich sind. Vor dem Hintergrund der unverändert schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lage breiter Bevölkerungsschichten hat vor allem in den Großstädten die Alltagskriminalität in den letzten Monaten zugenommen. Wir bitten Sie daher, unbedingt die Ratschläge zu befolgen, die Ihnen unsere ReiseleiterInnen zum Schutz vor kriminellen Übergriffen geben.

Unabhängig von den politischen Umwälzungen besteht im ganzen Land die terroristische Bedrohung fort. Sie kann sich, wie vergangene Anschläge zeigen, auch gegen ausländische Touristen richten. Die ägyptischen Behörden reagieren mit umfassenden Sicherheitsmaßnahmen auf diese Bedrohung: Die Präsenz der Polizei an touristisch interessanten Orten und Einrichtungen wie Hotels und Besichtigungspunkten wurde erneut hochgefahren, auf vielen Überlandstrecken gibt es feste Kontrollposten. Auch wir haben auf die Gefährdung im Land reagiert und fordern unsere Reiseleiter insbesondere beim Besuch von Märkten und touristischen Besichtigungspunkten zu erhöhter Wachsamkeit auf, Demonstrationen und Protestkundgebungen meiden wir weiträumig. Da das Auswärtige Amt nach wie vor von Reisen nach Mittelägypten, in große Teile der Sahara-Region und in das Hinterland der Sinai-Halbinsel abrät, bieten wir - bis zu einer nachhaltigen Verbesserung der dortigen Sicherheitslage - keine Reisen in diese Landesteile an. Zudem verzichten wir in Kairo bis auf Weiteres auf Hotelübernachtungen in der Nähe des Tahrir-Platzes, des Zentrums aller bisherigen Proteste.

Da viele Unfälle auf ägyptischen Straßen von übermüdeten Fahrzeuglenkern verursacht werden, haben wir zudem die Fahrer aller für uns im Lande tätigen Busunternehmen verpflichtet, die strengen deutschen Bestimmungen bei den täglichen Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten.

Trotz der anwachsenden Zahl von syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen und der zunehmend schwierigeren Wirtschaftslage gilt Jordanien noch immer als Anker der Stabilität in der Region. Die Beliebtheit von König Abdullah II und seine seit 2011 umgesetzten politischen und sozialen Reformen haben eine Destabilisierung des Landes verhindert. Demonstranten fordern zwar tiefgreifende politische und soziale Reformen, bisher jedoch nur in Einzelfällen eine radikale Änderung des aktuellen politischen Systems. Die Proteste richteten sich bisher auch nicht gegen westliche Besucher und haben zu keinem Zeitpunkt zu einer nachhaltigen Verschlechterung der innenpolitischen Lage geführt. Eine Beeinträchtigung für unsere Jordanienreisen sehen wir daher nicht. Wegen des unverändert bestehenden Risikos terroristischer Anschläge fordern wir auch in Jordanien unsere Leistungspartner und Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wie überall in der Region meiden wir Menschenansammlungen und Demonstrationen großräumig.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Nach eingehender Prüfung der Lage in Israel, Ägypten und Jordanien unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Israel, Ägypten und Jordanien abzusehen.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 16.05.2018

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Israel

(Reis ewarnung für den Gaza-Streifen)

Stand: 16. Mai 2018

Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)

Aktuelle Hinweise

Am 14. Mai 2018 wurde die US-Botschaft in Jerusalem offiziell eröffnet. Aus Protest dagegen kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen in Jerusalem, dem Westjordanland, sowie vor allem im Gaza-Streifen. Diese dauern weiterhin an, wenn auch in geringerem Umfang als in den vorangegangenen Tagen. Insbesondere die Checkpoints können hiervon betroffen sein. Es wird auch weiterhin empfohlen, in der Altstadt Jerusalems besondere Vorsicht walten zu lassen, insbesondere am Tempelberg/Haram al-Sharif, der Umgebung des Damaskustors und der übrigen Altstadttore sowie in den an die Altstadt angrenzenden Stadtvierteln. In diesen Gebieten kann es, wie schon in der Vergangenheit, jederzeit zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen.

Im Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen am Grenzzaun zu Israel statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Das Gebiet in der Nähe des Grenzzauns sollte unbedingt gemieden werden.

Reisende werden auch weiterhin gebeten, die lokalen und internationalen Medien zu verfolgen und den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften Folge zu leisten.

In jüngster Zeit haben sich die Spannungen im israelisch-libanesischen sowie im israelisch-syrischen Grenzgebiet erhöht, wo es zu mehreren sicherheitsrelevanten Zwischenfällen gekommen ist. Vor diesem Hintergrund wird dringend geraten, die allgemeine Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen.

Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, und zu Libanon wird derzeit abgeraten, siehe auch Grenzgebiet zu Syrien und Libanon.

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung für den Gaza-Streifen

Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden.

Überwiegend im Westjordanland und in Ost-Jerusalem werden immer wieder Messerattacken auf israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte verübt. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass ausländische Besucher Ziel dieser Gewalt sind. Dennoch wird vor allem in Jerusalem und dem Westjordanland dringend zu erhöhter Vorsicht geraten. Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation auch zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann ¿ das Risiko eines Anschlags besteht fort. Reisende sollten bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten lassen.

Ergänzend zu den oben aufgeführten Empfehlungen gelten folgende regionale Hinweise:

Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen

Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen.

Im Rahmen der israelischen Militäroperation ¿Protective Edge¿ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).

Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.

Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gaza-Streifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. ¿Gaza-Flottille¿) neun Menschen ums Leben.

Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Grenzübergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.

Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist aufgrund der aktuellen Sicherheitslage grundsätzlich geschlossen. Er wird in unregelmäßigen Abständen kurzzeitig (wenige Tage oder Stunden) eingeschränkt für bestimmte Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.

Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auch vor dem Transit durch den Nord-Sinai zwecks Einreise in den Gaza-Streifen über Rafah wird gewarnt.

Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen (siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten).

Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

Bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem wird stets zu erhöhter Vorsicht geraten.

Von Besuchen des Tempelbergs/Haram al-Sharif an muslimischen und jüdischen Feiertagen und an Freitagen wird abgeraten.

Besucher der Altstadt von Jerusalem oder anderer exponierter Orte sollten sich einer ortskundigen Begleitung versichern. Von Besuchen der Altstadt in den späten Abend- und Nachtstunden wird abgeraten.

Israel allgemein

Angesichts der aktuellen Sicherheitslage wird landesweit zu erhöhter Vorsicht geraten, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen. Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

Reisende sollten sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen. Auf der Webseite der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen finden Sie auch auf der englisch-sprachigen Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes (Home Front Command).

Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor. Am 10. Februar 2018 wurde im erweiterten syrisch-israelischen Grenzgebiet eine in den israelischen Luftraum eingedrungene Drohne von den israelischen Streitkräften erfolgreich bekämpft, ein israelischer Militärjet ging zu Boden.

Auch zuvor kam es vereinzelt zu gezielten Angriffen auf israelische Ziele in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen.

Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien (insbesondere östlich der Straße 98) und Libanon wird abgeraten.

Grenzgebiet zu Ägypten

In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden.

Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.

Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen. Auf die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nord-Sinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel wird hingewiesen.

Grenzgebiet zum Gaza-Streifen

Im Sommer 2014 kam es zu intensiven militärischen Auseinandersetzungen in und um den Gaza-Streifen (Operation ¿Protective Edge¿). Dabei kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium, die ganz überwiegend die Ortschaften in Nähe des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40 km) betrafen. Trotz der anschließend vereinbarten Waffenruhe kommt es immer wieder zu vereinzeltem Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen.

Bei Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zum Gaza-Streifen wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Es wird - insbesondere bei längeren Aufenthalten - empfohlen, sich vor Ort über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren.

Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Sie sollten das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung bereisen Aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft sollten Sie sich stets angemessen kleiden und auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung verzichten.

Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte ¿fliegende¿ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden.

Bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland wird zu besonderer Vorsicht geraten, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.

Von Fahrten in der Dunkelheit wird generell abgeraten. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten.

Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar.

Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.

Naturkatastrophen

Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.

Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern (¿Sink Holes¿). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite. Befestigte Straßen und Wege sollten nicht verlassen und Warnschilder unbedingt beachtet werden.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.

Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk man sich meistens aufhält.

Der Amtsbezirk des Vertretungsbüros Ramallah umfasst die Palästinensischen Gebiete, d.h. das Westjordanland, Ost-Jerusalem und den Gaza-Streifen (bitte Reisewarnung beachten).

Vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird geraten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Webseiten der Botschaft in Tel Aviv und des Vertretungsbüros Ramallah zu konsultieren.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Ägypten

Stand: 17. April 2018

Aktuelle Hinweise

Am 24. März 2018 kam es in Alexandria mittels eines in einem geparkten Fahrzeug versteckten Sprengsatzes zu einem Anschlag auf einen Fahrzeugkonvoi des örtlichen Sicherheitsdirektors, bei dem mindestens zwei Polizisten getötet wurden.

Es besteht landesweit weiterhin ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die abstrakte Gefahr von Entführungen. Diese können sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten.

Bei Reisen nach Ägypten, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer, wird generell zu Vorsicht geraten.

Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.

Seit dem 10. April 2017 gilt landesweit der Ausnahmezustand. Die Maßnahme geht mit erhöhten Eingriffsbefugnissen für Sicherheitskräfte und Militär einher.

Landesspezifische Sicherh eitshinweise - Teilreisewarnung

Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.

Es kommt immer wieder zu Anschlägen auf Einrichtungen ägyptischer Sicherheitsbehörden, wie am 14. Juli 2017 auf einen Polizeiposten, rund 40 km südlich von Kairo, bei dem 5 Polizisten getötet wurden.

Seit dem 11. Dezember 2016, als Teilnehmer an einem Gottesdienst in der koptischen Kirche Peter und Paul in Kairo einem Attentat zum Opfer fielen, kam es wiederholt zu Anschlägen auf koptische Christen und koptische Kirchen mit zahlreichen Toten und Verletzten. Zuletzt kam es am 29. Dezember 2017 vor einer koptischen Kirche in Helwan im südlichen Großraum von Kairo zu einem Anschlag mit neun Todesopfern.

Am 21. Oktober 2017 starben nach offiziellen Angaben 16 Polizisten bei einem Schusswechsel mit Terroristen etwa 135 km südwestlich von Giza-Stadt, abseits der Straße nach Bahariya. Medien berichteten teilweise von einer deutlich höheren Anzahl von Opfern.

Am 14. Juli 2017 fielen an einem Hotelstrand in Hurghada zwei deutsche Urlauberinnen einem Angriff mit einem Messer zum Opfer. Ein terroristischer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden.

Sinai-Halbinsel

Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.

Dies gilt auch für den Reiseort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kam zu terroristischen Anschlägen. In Taba kam es im Februar 2014 zu einem Anschlag auf einen Reisebus mit koreanischen Touristen.

In allen anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird insbesondere von individuell organisierten und nicht durch staatliche Sicherheitskräfte begleiteten Überlandfahrten abgeraten, ebenso von unbegleiteten Busfahrten im Großraum Sharm el-Sheikh in Richtung Nuweiba.

Von Fahrten abseits des Küstenstreifens wie zum Berg Sinai und dem Katharinenkloster wird gänzlich abgeraten.

Am 31. Oktober 2015 stürzte ein Passagierflugzeug nach dem Start in Sharm el-Sheikh über dem Sinai ab. Als Absturzursache wurde ein Sprengsatz an Bord ermittelt.

Bei Angriffen der Terrormiliz IS gegen Stellungen der ägyptischen Sicherheitskräfte im Raum Sheikh Zuwayd auf der nördlichen Sinai-Halbinsel am 1. Juli 2015 kam es zu einer Vielzahl von Todesopfern.

Im gesamten Norden der Sinai-Halbinsel kam es wiederholt zu schweren Anschlägen.

Zuletzt wurden am 24. November 2017 in Bir al-Abed im Nord-Sinai durch einen besonders schweren terroristischen Anschlag nach dem Freitagsgebet in einer Moschee mehr als 300 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt.

Über den nördlichen Teil der Sinai-Halbinsel (Gouvernorat Nord-Sinai) wurde im August 2013 der Ausnahmezustand verhängt und seitdem immer wieder verlängert. Es gilt dort auch eine tägliche Ausgangssperre von 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr.

Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist aufgrund der aktuellen Sicherheitslage grundsätzlich geschlossen. Er wird in unregelmäßigen Abständen kurzzeitig (wenige Tage oder Stunden) eingeschränkt für bestimmte Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen. Auf die Reisewarnung für den Gaza-Streifen wird hingewiesen.

Übrige Landesteile

Vor Reisen in entlegene Gebiete der Sahara wird gewarnt.

Die ägyptischen Behörden haben die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan zu Sperrgebieten erklärt und Reisen dorthin untersagt.

Von Überlandfahrten ohne ortskundige Begleitung wird dringend abgeraten.

Im September 2015 wurde im Bereich der westlichen Wüste, nahe Farafra, eine Touristengruppe versehentlich durch ägyptische Sicherheitskräfte beschossen; es gab mehrere Todesopfer. Ausflugsziele, die sich in den entlegenen westlichen und südlichen Wüstengebieten befinden, können grundsätzlich mit einer Sondergenehmigung bereist werden. Derzeit wird jedoch dringend davon abgeraten, Ausflugsziele jenseits gesicherter Orte und Straßenverbindungen zu bereisen.

Alle Arten von Wüstenexkursionen sollten stets durch professionelle Reiseveranstalter bzw. Touranbieter organisiert und durch diese ortskundig begleitet werden. Es kommt jedoch vor, dass bereits genehmigte Wüstenexkursionen durch Militär und Sicherheitsbehörden kurzfristig untersagt werden.

Aufgrund militärischer Operationen im Bereich der westlichen Wüste, gilt insbesondere die Verbindung von 6th of October City in Richtung Bahariya für Touristen und Ausländer nach offiziellen Angaben noch immer als gesperrt. Es kann zu Zurückweisungen kommen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausdehnung der bestehenden Sperrgebiete ständigen Veränderungen unterliegt.

Für den Bereich des Sinai (Zufahrt zum Suez-Tunnel) existieren derzeit Zufahrtsbeschränkungen für Geländefahrzeuge.

Demonstrationen

Seit dem politischen Umbruch im Januar 2011 und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Seit der Wahl von Präsident Sisi im Mai 2014 hat sich die Lage wieder etwas stabilisiert. Es ist aber auch weiterhin mit Demonstrationen und Angriffen auf ägyptische Sicherheitskräfte zu rechnen. Menschenansammlungen sollten unbedingt gemieden werden. Aufgrund der Sicherheitslage ist vor allem nachts mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte zu rechnen.

Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist wird zur üblichen Vorsicht geraten.

Warnung vor Reisen in den Gazastreifen

Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt; dies gilt insbesondere auch für Personen mit Familienangehörigen im Gazastreifen. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Es ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können keine Unterstützung bei der Ein- oder Ausreise über den Grenzübergang Rafah leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich. Aufgrund der für den Norden der Sinai-Halbinsel bestehenden Reisewarnung kann dort keine konsularische Hilfe geleistet werden.

Minengefahr

Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr

Das ägyptische Schienennetz ist teilweise veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Der Zugverkehr ist stark eingeschränkt. Mit kurzfristigen Zugausfällen ist insbesondere auf Nebenstrecken zu rechnen. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene - mit Ausnahme der Schnellzüge zwischen Alexandria und Kairo - so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.

Taxibenutzung

Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis, informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.

Flughafen

Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In der Vergangenheit kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhanden kamen.

Allgemeine Informationen sind auf der Webseite der deutschen Botschaft Kairo zu finden.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Jordanien

Stand: 16.3.2018

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aufgrund wiederholter Zwischenfälle an den Grenzen zu Syrien und Irak wird von einer Reise in das syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak dringend abgeraten. Es wird ergänzend darauf hingewiesen, dass sowohl das syrisch-jordanische als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet militärisches Sperrgebiet ist, in dem besondere Bestimmungen gelten.

In Jordanien besteht landesweit die Gefahr von Terroranschlägen, auch an Orten, die von Ausländern besucht werden. Die jordanischen Behörden haben daher ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

Am 18. Dezember 2016 kam es in der Stadt Kerak in der Umgebung der dortigen Kreuzritter-Festung zu Feuergefechten zwischen Sicherheitskräften und einer Gruppe von Bewaffneten, in deren Verlauf auch eine ausländische Touristin getötet wurde. Die jordanischen Sicherheitsbehörden haben ihre Sicherheitsvorkehrungen landesweit verstärkt. Bei Reisen in Jordanien wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und den Anordnungen der jordanischen Sicherheitskräften Folge leisten.

In Jordanien kann es regelmäßig sowohl in Amman als auch in anderen Städten und Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet zu Demonstrationen und Protestaktionen kommen, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. Diese Kundgebungen richten sich nicht primär gegen Ausländer und blieben bisher zum weitaus größten Teil friedlich. Es wird empfohlen, generell Aufmerksamkeit walten zu lassen, die Medienberichterstattung zu verfolgen, sich von Menschenansammlungen fernzuhalten, diese nicht zu fotografieren und die Anweisungen von Sicherheitskräften zu befolgen.

Vor und während der Reise nach Jordanien wird geraten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Webseite der Botschaft Amman zu konsultieren.

Auch aufgrund der geographischen Nähe zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. Grenzübergänge nach Irak und Syrien sind geschlossen. Das Auswärtige Amt warnt unabhängig davon eindringlich vor Reisen nach Irak und Syrien.

Vor allem nachts erhöht sich die Unfallgefahr auf den Straßen außerhalb Ammans durch unbeleuchtete Fahrzeuge sowie Tiere und Menschen, die sich auf den Strassen befinden. Es wird daher geraten, nach Einbruch der Dunkelheit nach Möglichkeit keine Überlandfahrten außerhalb Ammans zu planen.

Personen irakischer, syrischer und palästinensischer Abstammung können nach wie vor Probleme bei der Einreise bekommen. Diesen Personen wird geraten, ggf. Visa nicht erst bei Einreise am Flughafen, sondern bereits vor Abflug in Deutschland zu beschaffen.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere für Reisende, die nicht mit Pauschalangeboten reisen und über ihre Reiseveranstalter über aktuelle Entwicklungen informiert werden können.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Israel / Palästinensische Gebiete

Impfschutz

Es gibt keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt aber, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut, bei Aufenthalt in den palästinensischen Gebieten auch Typhus empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

HIV/AIDS

kommt auch in Israel und den palästinensischen Gebieten vor-, ist mit einer Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung aber eher selten. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), Bluttransfusionen oder sonstigen Kontakten zu Blut besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Weitere Infektionskrankheiten

Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung).

Medizinische Versorgung

Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut. In den palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.

Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Unverändert gültig seit: 16.05.2018

Ägypten

Aktuelle medizinische Hinweise

Im September 2017 kam es zum ersten Ausbruch von Dengue-Fieber am Roten Meer (Alquaseer) seit mehreren Jahren. Inzwischen wurden auch Fälle aus Hurghada gemeldet.

Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch ggfs. Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue wird bisher nur an der Küste zum Roten Meer (Alquaseer und Hurghada) durch tagaktive Mücken übertragen.

Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.

Malaria

Seit Ende Mai 2014 sind südlich von Luxor (Edfu) erneut vereinzelt autochtone Malariaübertragungen (Pl. vivax) nachgewiesen worden.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Die Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ist im Normalfall eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) in Ägypten nicht notwendig.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in ländlichen Gebieten empfohlen:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

- Darüber hinaus kann unter Umständen bei Reisen in o.g. Gebiete eine medikamentöse Malariaprophylaxe erwogen werden (nach Beratung bei einem Tropenmediziner).

HIV/AIDS

Die Prävalenz von HIV im Land ist gering (0,1 % der Bevölkerung). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Hepatitis C

Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. In diesem Zusammenhang müssen auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre kritisch gesehen werden.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Vogelgrippe

Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering. Kontakt zu Geflügel trotzdem möglichst meiden. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht kein Infektionsrisiko.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht bei Süßwasserkontakt (insbesondere Nildelta, Niltal, Nebenflüsse). Baden sollte daher dort grundsätzlich unterlassen werden.

Weitere Infektionskrankheiten

Leishmaniose und West-Nil-Fieber.

Medizinische Versorgung

In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.

Unverändert gültig seit: 17.04.2018

Einfuhr von Lebensmitteln aus Ägypten

Die Bundestierärztekammer ruft Reisende dazu auf, keine tierischen Lebensmittel aus Ägypten mitzubringen. Ebenso sollte auf Souvenirs wie Hörner und Felle verzichtet werden.

Jordanien

Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

MERS (Middle East Respiratory Syndrome)

MERS ist eine Infektionskrankheit, die seit 2012 in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen auslöst. Ursache ist ein Corona-Virus (MERS-CoV), dessen Biologie noch nicht ganz geklärt ist. Kamele scheinen die Überträger auf den Menschen zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken. Die Prophylaxe-Empfehlungen für Reisende konzentrieren sich deshalb darauf, unnötige Kontakte mit Tieren zu meiden.

HIV/AIDS

Die Inzidenz von HIV-Infektionen in Jordanien ist sehr gering (< 0,01% der Bevölkerung). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden.

Um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden, beachten Sie bitte folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Insbesondere einige durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). Durch nicht pasteurisierte Milchprodukte kann Brucellose übertragen werden.

Medizinische Versorgung

Das Versorgungsniveau ist in Amman sehr gut. Hier sind besonders die beiden großen Privatkrankenhäuser der Maximalversorgung, das Al-Khalidi Medical Center und das Arab Medical Center, zu nennen. Außerhalb der Hauptstadt ist mit starken Einschränkungen zu rechnen, v.a. auch hinsichtlich des Rettungsdienstes bei Unfällen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, beispielsweise http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/.

Unverändert gültig seit: 16.3.2018