Iran Glanzlichter

Iran

Übersicht

  • Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl
  • Preisgünstige Alternative zur Reise "die historische Route" mit fast identischem Programm
  • Konzentriertes Besichtigungsprogramm auf einer klassischen Route

Diese Studienreise gilt als die preiswerte Perle: Sie tauchen ein in die moderne Lebensart Teherans, erkunden Paradiesgärten in Schiras und Isfahan, erforschen reich verzierte Moscheen und Paläste und feilschen auf dem Basar mit den Händlern um die Wette. Persepolis führt Sie zurück in die Blütezeit Persiens, in Yasd und Isfahan spüren Sie die Magie der zoroastrischen Feuertempel. Jeden Tag wird Sie die Gastfreundschaft der Iraner aufs Neue begeistern. Einige sprechen sogar Deutsch – wie die Studenten, die Sie während der Reise kennenlernen.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 01.03.2020: Willkommen im Iran!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Im Laufe des Tages Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul und abends Weiterflug nach Teheran, Ankunft nachts (Flugdauer ab Istanbul ca. 3 Std.). Alternativ mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder mit Austrian von Wien nach Teheran, Ankunft am Abend (Flugdauer ca. 5 Std.). Wir kümmern uns um Ihren Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Teheran.

2. Tag, Montag, 02.03.2020: Teheran - Metropole am Elbursgebirge

Ein spätes Frühstück, dann auf Entdeckungstour: Zwischen modernen Hochhäusern tragen stolze Iranerinnen ihre Kopftücher als modisches Accessoire. Im Nationalmuseum tauchen wir noch tiefer in die persische Geschichte ein. Der Golestanpalast (UNESCO-Welterbe) schlägt die Brücke in die jüngere Vergangenheit; hier wurde der letzte Schah gekrönt. Wie im Bienenstock geht es dann auf dem Teheraner Basar zu. Im Stadtpark finden wir Ruhe: Ihr Studiosus-Reiseleiter reicht Früchte und Süßigkeiten und stimmt Sie auf die Reise ein. Extra Tour

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Wenn Sie sich heute erst mal einen Überblick über die Stadt verschaffen wollen, verzichten Sie doch auf das Nationalmuseum und fahren Sie stattdessen auf den Fernsehturm von Teheran! Auf der Aussichtsplattform in 300 m Höhe liegt Ihnen das ausufernde Hauptstadtpanorama und das nahe gelegene Elbursgebirge zu Füßen.
(F/A)

3. Tag, Dienstag, 03.03.2020: Die Schätze des alten Persiens

Raus aus der Stadtluft! In Kaswin fesselt uns die spiegelglänzende Mosaikpracht des Mausoleums von Schazdeh Hossein. Die Frauen unserer Reisegruppe probieren aus, wie man sich unter einem Tschador fühlt – nur Gesicht und Schuhe blitzen hervor. Geschützt? Gefangen? Ungewohnt auf jeden Fall. Nach dem Besuch der Freitagsmoschee kurven wir ins Hochland nach Hamadan. 390 km.

(F/A)

4. Tag, Mittwoch, 04.03.2020: Entdeckertag am Berg der Götter

Keine Angst, der beißt nicht! Der Steinlöwe Sang-e Shir geht auf Alexander den Großen zurück. Das Mausoleum erinnert an den Mediziner Avicenna. Doch was bedeutet die Keilschrift im Alwandgebirge? Ihr Reiseleiter übersetzt gerne. Mit dem Studiosus-Audioset haben Sie ihn immer im Ohr. Weiter durch kurdisches Siedlungsgebiet, bis wir kurz vor Bisotun das Felsrelief des persischen Großkönigs Dareios (UNESCO-Welterbe) entdecken. In Kermanschah lassen wir uns bei den Grotten von Tagh-e Bostan an einem kleinen Parkteich Dattelgebäck schmecken. 180 km.

(F/A)

5. Tag, Donnerstag, 05.03.2020: Zeitreise in der Königsresidenz von Susa

Weiter durch die spektakulären Berglandschaften der Provinz Luristan in die fruchtbaren Flussebenen des Zweistromlandes. Das Ruinenfeld der altpersischen Königsresidenz von Susa (UNESCO-Welterbe) beflügelt unsere Fantasie: Akropolis, Königsstadt, Künstlerviertel – urbanes Lebensgefühl einer frühen Hochkultur. Auch an der Stufenpyramide im Tempelbezirk von Tschoga-Sambil (UNESCO-Welterbe) wird die Geschichte Ziegel um Ziegel lebendig. 580 km.

(F/A)

6. Tag, Freitag, 06.03.2020: Schwarzes Gold unter schneeweißen Gipfeln

In der Provinz Khusistan finden wir die Quelle des "schwarzen Goldes". Hinter den Erdölfeldern wellt sich das Zagrosgebirge in die Höhe. Fesselnd, die Felsreliefs der altpersischen Herrscher und die Ruinen der Sassanidenstadt bei Bischapur. Für diese grandiose Aussicht ist keine Fahrt zu lang! In den Anblick der verschneiten Gipfel versunken, genießen wir unser Picknick. 580 km. Im Hotelzimmer wartet eine poetische Ankündigung des nächsten Tages auf Sie. Drei Übernachtungen in Schiras.

(F/A)

7. Tag, Samstag, 07.03.2020: Schiras - Anklänge an das Paradies

Ausgeschlafen? Erst mal frühstücken. Später tummeln sich die Verliebten in persischen Gärten und verehren lyrische Wortakrobaten. Von den kunstvollen Blumenornamenten der Nasir-al-Molk-Moschee geht es zu den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis (UNESCO-Welterbe). Hier bringt Ihr Reiseleiter die persische Poesie hingebungsvoll zum Klingen. Appetit aufs Abendessen holen wir uns auf dem Altstadtbasar. Extra Tour

Rosenkavaliere und Hobbygärtner aufgepasst: Besuchen Sie statt des Basars den prachtvollen Eram-Garten mit seiner Rosenvielfalt und den zahlreichen einheimischen Pflanzen! Und danach den Afif-Abad-Garten, den die Schahgattin Farah Diba in den 1960er Jahren zu ihrem Sommersitz ausbauen ließ.
(F/A)

8. Tag, Sonntag, 08.03.2020: Der ganze Stolz Altpersiens - Persepolis

Persepolis gilt als Krönung der altpersischen Kultur und ist UNESCO-Welterbe. Das Tor aller Länder, der 100-Säulen-Saal, der Apadana-Palast ... die Geschichten Ihres Reiseleiters und Ihre Fantasie erbauen eine Prunkstadt. Ob die Felsengräber der Achämeniden-Könige in Nagsch-e Rustam das noch überbieten können? Vor den Toren der Stadt noch ein kleines Obstpicknick. 90 km. Der Rest des Tages in Schiras ist frei. Ihr Reiseleiter gibt Tipps für das Abendessen.

(F)

9. Tag, Montag, 09.03.2020: Pasargadae – Ruhestätte eines Weltherrschers

Auf zum Ruinenfeld von Pasargadae (UNESCO-Welterbe)! Einst lag hier das Zentrum eines Weltreiches. Kyros, König der Könige, war dessen Herrscher. Was blieb, ist ein abgeschiedenes Grab. Bei Abarkuh lassen wir die Ausläufer der Wüste links liegen und rasten unter der 4000 Jahre alten Zypresse des Ortes. Über einen eindrucksvollen Pass durch das Löwengebirge, 2630 m hoch, erreichen wir die Oasenstadt Yasd am Rande der Großen Salzwüste. 450 km. Zwei Übernachtungen in Yasd.

(F/A)

10. Tag, Dienstag, 10.03.2020: Schweigetürme und Feuerzungen in Yasd

Noch heute ist Yasd das Zentrum des Zoroastrismus, einer altpersischen Religion. Mit den Klängen von "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss im Ohr pilgern wir von den Türmen des Schweigens zu den heiligen Flammen im Feuertempel. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) wird der Hitze findig mit Tunnelgassen und Windtürmen getrotzt. Schön kühl ist es auch bei unserem Besuch der Freitagsmoschee. Extra Tour Der Nachmittag ist frei.

Ohne funktionierende Wasserversorgung gäbe es die Wüstenstadt Yasd nicht. Deshalb hat man dem kühlen Nass eigens ein Museum gewidmet. Das in einem alten Kaufmannshaus eingerichtete Wassermuseum bietet eine interessante Alternative zur Freitagsmoschee.
(F/A)

11. Tag, Mittwoch, 11.03.2020: Aus Lehm geformt - Meybod

Gesäumt von verfallenen Lehmziegelbauten, Zisternen und dem alten Eishaus führt unser Weg zur Lehmziegelzitadelle in Meybod. In Nain steigen wir in den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee – zum erhebenden Gebet. Nachmittags erreichen wir Isfahan. 330 km. Iraner, die Deutsch sprechen? Beim Abendessen gesellen sich junge Studenten zu uns. Was gefällt ihnen an unserer Sprache? Fragen Sie ruhig! Drei Übernachtungen in Isfahan.

(F/A)

12. Tag, Donnerstag, 12.03.2020: Tagträumen in Isfahan

Willkommen in Isfahan, einer der schönsten Städte der islamischen Welt! Im 40-Säulen-Palast würden wir uns gerne verlaufen. Dann steigen wir dem Ali-Kapu-Palast aufs Dach. Uns zu Füßen liegen der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe) und unsere nächsten Ziele: die elegante Lotfollah- und die königliche Imam-Moschee. Nachmittags eine Wasserpfeife im Teehaus oder ein Bummel über den Altstadtbasar? Abends speisen wir iranische Spezialitäten.

(F/A)

13. Tag, Freitag, 13.03.2020: Morgenstunde in der Freitagsmoschee

Ein Glückstag! Nur für uns öffnet die Freitagsmoschee (UNESCO-Welterbe) heute ihre Pforten noch vor der Öffnungszeit – für exklusive Einblicke. Über historische Steinbrücken aus dem 17. Jahrhundert zu den heiligen Flammen im Feuertempel: Wir sprechen mit einem zoroastrischen Priester über seine Religion. Mehr über die Rolle der Christen in der Islamischen Republik wissen wir nach dem Besuch der Vank-Kathedrale im armenischen Viertel. Zum Abendessen Hühnchen mit Granatapfel-Walnuss-Sauce? Ihr Reiseleiter weiß, wo es am besten schmeckt.

(F)

14. Tag, Samstag, 14.03.2020: Zum Abschied duften die Rosen

Zurück nach Teheran: Im Fin-Garten von Kaschan schnuppern wir noch an den Rosen. Eine Kostprobe des feinen Duftöls – auch als sinnliche Erinnerung – gibt es als Abschiedsgeschenk von Ihrem Reiseleiter. Spätnachmittags erreichen wir Teheran und verbringen die letzte Nacht in einem modernen Flughafenhotel. 390 km.

(F/A)

15. Tag, Sonntag, 15.03.2020: Rückflug von Teheran

Morgens Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul, Ankunft mittags. Alternativ bereits nachts Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder mit Austrian Airlines über Wien, Ankunft am Morgen.

(F)

F: Frühstück A: Abendessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
98,2%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
94,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
98,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
92,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
80,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
97,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
95,5%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.03.–15.03. 2195(ca. 2365 CHF) 2620(ca. 2823 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
08.03.–22.03. 2195(ca. 2365 CHF) 2620(ca. 2823 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.04.–19.04. 2645(ca. 2850 CHF) 3190(ca. 3438 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
12.04.–26.04. 2595(ca. 2796 CHF) 3140(ca. 3384 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
19.04.–03.05. 2595(ca. 2796 CHF) 3140(ca. 3384 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.04.–10.05. 2595(ca. 2796 CHF) 3140(ca. 3384 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
13.09.–27.09. 2195(ca. 2365 CHF) 2620(ca. 2823 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
20.09.–04.10. 2195(ca. 2365 CHF) 2620(ca. 2823 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
25.10.–08.11. 2595(ca. 2796 CHF) 3140(ca. 3384 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.11.–15.11. 2345(ca. 2527 CHF) 2840(ca. 3060 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
08.11.–22.11. 2345(ca. 2527 CHF) 2840(ca. 3060 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.11.–29.11. 2345(ca. 2527 CHF) 2840(ca. 3060 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
20.12.–03.01. 2295(ca. 2473 CHF) 2720(ca. 2931 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 18.9.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Teheran und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichem Reisebus
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage
  • Frühstücksbuffet, 10 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Iranische Reisebegleiter
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 170 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Das Visum für den Iran beantragt Studiosus (Frist 6 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise im Ausnahmefall möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise in den Iran benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum. Die Visumbeantragung durch Studiosus ist für alle Gäste, mit Ausnahme von US-Amerikanern, Kanadiern und Briten möglich. Sie benötigen dafür einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Außerdem darf der Pass weder ein Visum oder einen Einreisevermerk von Israel enthalten noch einen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung werden Sie an der Grenze zurückgewiesen.

Bitte senden Sie uns zur reibungslosen Abwicklung die folgenden Dokumente spätestens zum jeweils genannten Zeitpunkt zu.

Direkt nach der Buchung:

  • komplett ausgefüllten Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
  • 1 farbige, gut lesbare Passkopie
  • 1farbiges biometrisches Passbild (ohne Brille und Hut)
  • Kopie des Visums von einem ggf. früherem Iranbesuch ab dem Jahr 2000

Diese Dokumente können auch per Mail (visastelle@studiosus.com) an Studiosus geschickt werden. Wichtig ist dabei bitte eine gute Qualität.

Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person und ggf. anfallende Spesen für Einzelbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

Das Visum für den Iran wird bei allen Staatsangehörigen der europäischen Staaten nicht mehr in Ihren Reisepass eingeklebt. Stattdessen erhalten Sie eine einseitige Bestätigung mit dem Aufdruck „Electronic Visa“. Diese Bestätigung berechtigt Sie zur Einreise in den Iran. Es ist zwingend notwendig, dass Sie diesen Ausdruck bei der Einreise vorzeigen. Bitte nehmen Sie diese Bestätigung daher zusammen mit Ihrem Reisepass auf die Reise mit und bewahren Sie das Dokument unbedingt bis zur Ausreise aus dem Iran auf. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Einreise von deutsch-iranischen Doppelstaatlern

Iranische Behörden behandeln Personen, die sowohl die deutsche wie auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Doppelstaatler), beim Aufenthalt im Iran ausschließlich als iranische Staatsangehörige. Dies bedeutet, dass diese Personen nur mit einem iranischen Reisepass, der bei Wohnsitz in Deutschland bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung zu beantragen ist, nach Iran ein- und wieder ausreisen können. Es gelten zusätzliche Besonderheiten. Bitte lassen Sie sich vor Reiseantritt unbedingt durch das Iranische Konsulat und/oder das Auswärtige Amt beraten.

Hinweise für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern

Für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern gelten besondere Vorschriften. Wir bitten Sie, sich bei der zuständigen Botschaft zu erkundigen.

Wichtig:

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Iran besucht haben. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung.

Wenn Sie also den Iran seit 2011 bereist haben oder Doppelstaatler sind und in die USA einreisen möchten, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein Visum für die USA zu beantragen.

Visaselbstbesorgung:

Visaselbstbesorgung ist kompliziert und wird nicht empfohlen. Bitte beachten Sie, dass Vorverlängerungen im Iran in Eigenregie aufgrund der Visabeantragung nicht möglich sind.

Nachverlängerungen in Eigenregie sind möglich, jedoch behält es sich die iranische Botschaft vor, das Visum nicht zu erteilen. Dies erfährt man in der Regel jedoch erst kurz vor Abreise, da die Visaerteilung durch die iranische Botschaft in der Regel erst kurz vor Reisebeginn vorgenommen wird.

Sollten Sie Ihr Visum trotzdem selbst besorgen wollen, melden Sie sich bitte in jedem Fall bei uns zur Klärung der ggf. benötigten Dokumente. Bitte beachten Sie, dass uns der Fragebogen, 1 farbiges und biometrisches Passbild sowie gut lesbare und farbige Passkopien bis 6 Wochen vor Reisebeginn vorliegen müssen. Zusätzlich benötigen wir die Information bei welcher Botschaft Sie das Visum beantragen werden.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zum Iran. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Der Iran ist grundsätzlich ein weitgehend sicheres Reiseland. Jedoch hat sich die schwierige Wirtschaftslage durch die amerikanischen Embargo-Maßnahmen und die Corona-Krise weiter deutlich verschlechtert, die Unzufriedenheit großer Bevölkerungsgruppen mit ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation wächst. Vor diesem Hintergrund sind ein erneutes Aufflammen sozialer und politischer Proteste und neue gewaltsame Demonstrationen – in Teheran, aber auch in anderen Städten - nicht auszuschließen. Diese Proteste richteten sich bisher zu keinem Zeitpunkt gegen westliche Besucher. Dennoch ist vor allem wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise keine rasche und tiefgreifende Lage-Entspannung zu erwarten. Beobachter schließen neue Demonstrationen und auch gewaltsame Proteste – auch vor dem Hintergrund des Wahlerfolgs der konservativen Kräfte - nicht aus.

In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Touristen oder touristische Einrichtungen waren nie Ziel dieser Anschläge. Gelegentlich kann es jedoch im Zusammenhang mit Demonstrationsaktivitäten zu Einschränkungen des Internets kommen. Auf unseren Reisen vermeiden wir alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt insbesondere für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan.

In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten.

Die Kriminalität ist im Iran im weltweiten Vergleich eher niedrig, dennoch gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch den Iran.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 10.8.2020

Sicherheitshinweis

Iran

Stand: 10.8.2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Iran weiterhin gewarnt.

Iran ist von einer zweiten COVID-19-Infektionswelle stark betroffen. Städte und Provinzen sind je nach Infektionszahlen in unterschiedliche Risikogruppen eingeteilt (rot = hohes Risiko, gelb = geringes Risiko). Der aktuelle Status kann in der „Mask-App“ des iranischen Gesundheitsministeriums eingesehen werden.

Infolge der Ausbreitung von COVID-19 und des Flugzeugabschusses am 8. Januar 2020 gibt es andauernde Einschränkungen im Flugverkehr. Alle Fluggesellschaften haben ihre Direktverbindungen zwischen Deutschland und Iran eingestellt. Landgrenzen bleiben weiterhin größtenteils geschlossen. Ausnahmen gibt es an der Grenze zu Afghanistan und Irak.

Derzeit erteilt Iran aufgrund der Corona-Pandemie keine Touristen- oder Pilgervisa; andere Visa-Arten sind von dieser Einschränkung nicht betroffen.

Bei Einreise über den internationalen Flughafen Teherans (IKA) müssen alle Reisenden eine Erklärung (Formblatt der Fluggesellschaft) sowie ein Gesundheitsattest in englischer Sprache einschließlich eines negativen COVID-19-PCR-Testergebnisses vorlegen, das bei Einreise nicht älter als 96 Stunden sein darf und von einem im Herkunftsland vom Gesundheitsministerium zugelassenen Arzt/Labor ausgestellt ist. Ohne dieses Attest ist eine Einreise für Ausländer nicht möglich. Deutsch-iranische Doppelstaater ohne Attest werden auf eigene Kosten in eine 14-tägige staatliche Quarantäne verbracht. Alle Reisenden werden bei Einreise zusätzlich zu ihrem gesundheitlichen Befinden befragt und durch einen Desinfektionstunnel geschleust. Reisende mit COVID-19-Symptomen werden ärztlich untersucht. Positiv auf COVID-19 getestete Passagiere werden in ein Krankenhaus in Teheran oder andere Isolationsstationen verbracht. Deutsch-iranische Doppelstaater können sich stattdessen schriftlich einer häuslichen Quarantäne unterwerfen. Das Prozedere kann sich kurzfristig ändern. Nähere Auskünfte zu Gesundheitskontrollen am Flughafen Imam Khomeini (IKA) gibt es unter der dortigen Hotline +98 21 5100 111.

Kontrollen und Temperaturmessungen können auch an Provinz- und Stadtgrenzen durchgeführt und bei Infektionsverdacht Quarantänemaßnahmen oder die Einweisung in ein Krankenhaus angeordnet werden.

Die Ausreise ist weiterhin mit Iran Air über Amsterdam, London, Paris und Mailand sowie Manchester (mit Einschränkungen) sowie mit einigen internationalen Fluglinien mit Transitaufenthalt (keine Direktflüge) möglich. Vereinzelt bietet Iran Air kurzfristig Flüge zu anderen europäischen Destinationen an. Bei Ausreise finden Temperaturmessungen statt. Reisende müssen auf einem Formular versichern, frei von COVID-19-Symptomen zu sein. Es kann daher zu Verzögerungen am Flughafen kommen.

Die iranischen Behörden rufen weiterhin dazu auf, möglichst soziale Kontakte zu meiden sowie persönliche Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen und den ÖPNV zu meiden. Seit dem 5. Juli 2020 gilt eine generelle Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten, in geschlossenen Räumlichkeiten sowie im öffentlichen Nahverkehr.

Im Alltag ist nur noch teilweise mit Einschränkungen bei Öffnungszeiten und Serviceangebot zu rechnen. In einigen Provinzen können wieder weitergehende Beschränkungen eingeführt werden. Davon ist auch Teheran betroffen. In roten Regionen bleiben Touristenziele teilweise geschlossen. Camping in Parks bleibt grundsätzlich untersagt. Gesundheitsinformationen in englischer Sprache gibt es unter der Hotline +98 992 158 2247.

- Erwägen Sie die vorzeitige bzw. vorübergehende Ausreise, auch wenn es aufgrund sehr eingeschränkter Flugverbindungen Wartezeiten für verfügbare Plätze geben kann. Prüfen Sie Änderungen im Flugplan und andere Fragen zu den genannten Flugverbindungen direkt mit der Fluggesellschaft.

- Achten Sie auf die Gültigkeit Ihres Visums. Sollte Ihr Visum während Ihres Aufenthalts in Iran ablaufen, wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die zuständige Ausländerpolizei zwecks Verlängerung. Sollte das Visum bereits abgelaufen sein, informieren Sie sich vor Ausreise bei der iranischen Ausländerpolizei, ob etwaige Strafzahlungen geleistet werden müssen, um das für die Ausreise erforderliche Exitvisum zu erhalten. Bis zum 22. September können Ausländer, die bisher nicht in der Lage waren, Iran zu verlassen, ihr Visum einfach bei der iranischen Ausländerpolizei am Aufenthaltsort verlängern lassen.

- Seien Sie für Abreisen bereits etwa vier bis fünf Stunden vor Abflug am Flughafen, da ggf. mit Verzögerungen bei Kontrollen und Check-in zu rechnen ist. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld, ob Ihre Airline die Vorlage eines aktuellen negativen COVID-19-Testergebnisses verlangt.

- Seien Sie bei Aufenthalten in Iran derzeit besonders vorsichtig, und informieren Sie sich bei den örtlichen Behörden, bevor Sie die Weiterreise antreten.

- Informieren Sie sich vor Antritt der Ausreise aus Iran bei den zuständigen Behörden Ihres Ziellandes, ob die Einreise aus Iran möglich ist.

- Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

Grundsätzlich muss auch weiterhin mit Protesten, die eskalieren und harte Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte nach sich ziehen können, gerechnet werden. Dabei können auch Ausländer in Mitleidenschaft gezogen werden.

- Halten Sie sich von Protesten und Kundgebungen fern und meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden. Unterlassen Sie auch Filmaufnahmen mit ständig laufenden Aufnahmegeräten wie z.B. Sportkameras, um versehentliche Aufnahmen von sensiblen Bereichen zu vermeiden.

- Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten.

- Prüfen Sie Änderungen im Flugplan im Kontakt mit Ihrer Fluggesellschaft.

- Achten Sie auf die Gültigkeit Ihres Visums und beantragen Sie möglichst rechtzeitig eine Verlängerung, bevor Ihr Aufenthalt die Gültigkeitsdauer überschreitet.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Sicherheit

Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten.

Von Reisen in die in übrigen Landesteilte einschließlich der kurdischen Gebiete im Nordwesten Irans wird derzeit abgeraten.

Terrorismus

In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Die iranischen Behörden haben seit einiger Zeit die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht.

Im Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in den Grenzgebieten Irans mit Pakistan und Afghanistan besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko, besonders im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam, Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst. Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen (Teil-)Reisewarnungen.

Im Juni 2017 ist es in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch in anderen Landesteilen fanden in den vergangenen Jahren Anschläge statt. Zuletzt 2018 in den Städten Ahwas und Chabahar, sowie 2019 auf einen Bus der Revolutionsgarden in der Nähe der Stadt Zahedan.

Anschläge richteten sich jedoch bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen, sondern ausschließlich gegen das Regime.

In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region.

In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholte Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt.

Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen.

- Beachten Sie für die Grenzregionen zu Irak und Pakistan immer die aktuelle Lage in den Nachbarländern und die geltenden Teilreisewarnungen.

- Sehen Sie von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan gänzlich ab.

- Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen in die kurdischen Gebiete im Nordwesten.

- Nutzen Sie zur Anreise in die Hafenstadt Chabahar den Luftweg.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Iran kommt es immer wieder zu politisch motivierten Kundgebungen, was zu einem hohen Aufgebot an Sicherheitskräften führen kann. Internetdienste, vor allem soziale Medien und auch Telefonnetze können zeitweilig abgestellt werden.

- Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden.

- Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten.

- Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts die aktuelle politische Lage.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

- Seien Sie an folgenden Daten besonders vorsichtig:

11. Februar – Revolutionstag

29. August 2020 - Ashura Fest

4. November - Besetzung der US-Botschaft

29. November - Übergriffe auf die britische Botschaft

7. Dezember - sog. Studententag

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist insgesamt niedrig, jedoch kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und Handtaschenraub, besonders durch vorbeifahrende Motorradfahrer. Auch mobile Geräte werden im Vorbeifahren sowohl auf der Straße als auch aus Fahrzeugfenstern heraus auf diese Art entrissen.

Auch gibt es Trickbetrüger, die als angebliche Sicherheitsbeamte Personenkontrollen durchführen. Statt die Wertsachen nach der „Kontrolle“ wieder auszugeben, behalten sie die Sachen ein.

Fahrzeugdiebstähle betreffen in der Regel solche mit Allradantrieb wie Geländewagen.

In der Vergangenheit gab es einzelne Fälle sexueller Belästigung, insbesondere in abgelegenen Gegenden.

- Vermeiden Sie es, nachts oder alleine in entlegenen Gebieten zu reisen.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Bestehen Sie darauf, Kontrollen durch angebliche Sicherheitsbeamte ausschließlich in der Lobby Ihres Hotels oder einer Polizeistation durchführen zu lassen.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente möglichst im Safe des Hotels sicher auf.

- Tragen Sie stets eine Kopie Ihres Reisepasses und E-Visums bei sich. Lassen Sie während des Tages Ihren Reisepass und das Visum an einem sicheren Ort.

- Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine nicht benötigten Wertsachen mit.

- Halten Sie Fenster und Türen bei Autofahrten geschlossen und bevorzugen Sie vorbestellte Taxis gegenüber denen auf der Straße.

- Halten Sie sich als allein reisende Frauen nicht in menschenleeren Gegenden, z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen auf.

- Informieren Sie sich über das iranische Konzept des „Taroof“ - nehmen Sie nicht jedes höflich gemeinte Angebot der Gastfreundschaft an, ohne zu verstehen, was dahinter steht.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlichoder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes ist in den meisten Teilen des Landes zu rechnen.

Das Klima ist kontinental-trocken mit wilden Wintern mit Ausnahme der Gebirge im Norden. Nur an der Golfküste ist es feucht-heiß.

Anhaltender Starkregen wie zuletzt im Frühling 2019 kann zu weitreichenden Überschwemmungen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs führen.

In einigen Landesteilen können ganzjährig Staub- und Sandstürme auftreten.

- Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und halten Sie sich bei Starkregen von Flussufern fern.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Iran - Gesundheit

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Masern

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten  eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Der Iran selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Bei Einreise aus Afghanistan, Nigeria und Pakistan muss eine Polioimpfung nachgewiesen werden, die zwischen 4 Wochen und 12 Monaten zurückliegt.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Von März bis November besteht ein minimales Malariarisiko in ländlichen Gebieten der Provinz Hormozgan, im Süden der Provinzen Sistan und Belutschestan und Kerman (tropischer Teil) Die touristischen Regionen des Landes gelten als malariafrei, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie in den Abendstunden und nachts wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen.
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. 

Unter üblichen Rahmenbedingungen (Reisedauer bis ca. 4 Wochen, Hotelunterbringung mit Klimaanlage, informierter und umsichtiger Reisender) wird eine medikamentöse Malariaprophylaxe nicht empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko, das im Iran allerdings nur gering ist (Prävalenz unter 0,1%).

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und auch Affen, siehe Merkblatt Tollwut.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Leishmaniasis

Insbesondere die Haut-Leishmaniose ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Dies ist eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren.Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen.

  • Schützen Sie sich im Rahmen einer Expositionsprophylaxe adäquat vor Sandfliegen.
  • Stellen Sie sich bei nicht heilenden Hautgeschwüren oder anhaltenden Fieberschüben in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik vor.

Geographisch bedingte Erkrankungen

Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

  • Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z. B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Iran keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Iran strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

Luftverschmutzung

Medizinische Versorgung

Die spezialisierte, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. Ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent.

In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z. B. nach Dubai, oder eine sofortige Repatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Stand: 28.7.2020