Iran Glanzlichter

Iran

Übersicht

  • Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl
  • Preisgünstige Alternative zur Reise "die historische Route" mit fast identischem Programm
  • Konzentriertes Besichtigungsprogramm auf einer klassischen Route

Diese Studienreise gilt als die preiswerte Perle: Sie tauchen ein in die moderne Lebensart Teherans, erkunden Paradiesgärten in Schiras und Isfahan, erforschen reich verzierte Moscheen und Paläste und feilschen auf dem Basar mit den Händlern um die Wette. Persepolis führt Sie zurück in die Blütezeit Persiens, in Yasd und Isfahan spüren Sie die Magie der zoroastrischen Feuertempel. Jeden Tag wird Sie die Gastfreundschaft der Iraner aufs Neue begeistern. Einige sprechen sogar Deutsch – wie die Studenten, die Sie während der Reise kennenlernen.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 12.04.2020: Willkommen im Iran!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Im Laufe des Tages Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul und abends Weiterflug nach Teheran, Ankunft nachts (Flugdauer ab Istanbul ca. 3 Std.). Alternativ mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder mit Austrian von Wien nach Teheran, Ankunft am Abend (Flugdauer ca. 5 Std.). Wir kümmern uns um Ihren Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Teheran.

2. Tag, Montag, 13.04.2020: Teheran - Metropole am Elbursgebirge

Ein spätes Frühstück, dann auf Entdeckungstour: Zwischen modernen Hochhäusern tragen stolze Iranerinnen ihre Kopftücher als modisches Accessoire. Im Nationalmuseum tauchen wir noch tiefer in die persische Geschichte ein. Der Golestanpalast (UNESCO-Welterbe) schlägt die Brücke in die jüngere Vergangenheit; hier wurde der letzte Schah gekrönt. Wie im Bienenstock geht es dann auf dem Teheraner Basar zu. Im Stadtpark finden wir Ruhe: Ihr Studiosus-Reiseleiter reicht Früchte und Süßigkeiten und stimmt Sie auf die Reise ein. Extra Tour

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Wenn Sie sich heute erst mal einen Überblick über die Stadt verschaffen wollen, verzichten Sie doch auf das Nationalmuseum und fahren Sie stattdessen auf den Fernsehturm von Teheran! Auf der Aussichtsplattform in 300 m Höhe liegt Ihnen das ausufernde Hauptstadtpanorama und das nahe gelegene Elbursgebirge zu Füßen.
(F/A)

3. Tag, Dienstag, 14.04.2020: Die Schätze des alten Persiens

Raus aus der Stadtluft! In Kaswin fesselt uns die spiegelglänzende Mosaikpracht des Mausoleums von Schazdeh Hossein. Die Frauen unserer Reisegruppe probieren aus, wie man sich unter einem Tschador fühlt – nur Gesicht und Schuhe blitzen hervor. Geschützt? Gefangen? Ungewohnt auf jeden Fall. Nach dem Besuch der Freitagsmoschee kurven wir ins Hochland nach Hamadan. 390 km.

(F/A)

4. Tag, Mittwoch, 15.04.2020: Entdeckertag am Berg der Götter

Keine Angst, der beißt nicht! Der Steinlöwe Sang-e Shir geht auf Alexander den Großen zurück. Das Mausoleum erinnert an den Mediziner Avicenna. Doch was bedeutet die Keilschrift im Alwandgebirge? Ihr Reiseleiter übersetzt gerne. Mit dem Studiosus-Audioset haben Sie ihn immer im Ohr. Weiter durch kurdisches Siedlungsgebiet, bis wir kurz vor Bisotun das Felsrelief des persischen Großkönigs Dareios (UNESCO-Welterbe) entdecken. In Kermanschah lassen wir uns bei den Grotten von Tagh-e Bostan an einem kleinen Parkteich Dattelgebäck schmecken. 180 km.

(F/A)

5. Tag, Donnerstag, 16.04.2020: Zeitreise in der Königsresidenz von Susa

Weiter durch die spektakulären Berglandschaften der Provinz Luristan in die fruchtbaren Flussebenen des Zweistromlandes. Das Ruinenfeld der altpersischen Königsresidenz von Susa (UNESCO-Welterbe) beflügelt unsere Fantasie: Akropolis, Königsstadt, Künstlerviertel – urbanes Lebensgefühl einer frühen Hochkultur. Auch an der Stufenpyramide im Tempelbezirk von Tschoga-Sambil (UNESCO-Welterbe) wird die Geschichte Ziegel um Ziegel lebendig. 580 km.

(F/A)

6. Tag, Freitag, 17.04.2020: Schwarzes Gold unter schneeweißen Gipfeln

In der Provinz Khusistan finden wir die Quelle des "schwarzen Goldes". Hinter den Erdölfeldern wellt sich das Zagrosgebirge in die Höhe. Fesselnd, die Felsreliefs der altpersischen Herrscher und die Ruinen der Sassanidenstadt bei Bischapur. Für diese grandiose Aussicht ist keine Fahrt zu lang! In den Anblick der verschneiten Gipfel versunken, genießen wir unser Picknick. 580 km. Im Hotelzimmer wartet eine poetische Ankündigung des nächsten Tages auf Sie. Drei Übernachtungen in Schiras.

(F/A)

7. Tag, Samstag, 18.04.2020: Schiras - Anklänge an das Paradies

Ausgeschlafen? Erst mal frühstücken. Später tummeln sich die Verliebten in persischen Gärten und verehren lyrische Wortakrobaten. Von den kunstvollen Blumenornamenten der Nasir-al-Molk-Moschee geht es zu den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis (UNESCO-Welterbe). Hier bringt Ihr Reiseleiter die persische Poesie hingebungsvoll zum Klingen. Appetit aufs Abendessen holen wir uns auf dem Altstadtbasar. Extra Tour

Rosenkavaliere und Hobbygärtner aufgepasst: Besuchen Sie statt des Basars den prachtvollen Eram-Garten mit seiner Rosenvielfalt und den zahlreichen einheimischen Pflanzen! Und danach den Afif-Abad-Garten, den die Schahgattin Farah Diba in den 1960er Jahren zu ihrem Sommersitz ausbauen ließ.
(F/A)

8. Tag, Sonntag, 19.04.2020: Der ganze Stolz Altpersiens - Persepolis

Persepolis gilt als Krönung der altpersischen Kultur und ist UNESCO-Welterbe. Das Tor aller Länder, der 100-Säulen-Saal, der Apadana-Palast ... die Geschichten Ihres Reiseleiters und Ihre Fantasie erbauen eine Prunkstadt. Ob die Felsengräber der Achämeniden-Könige in Nagsch-e Rustam das noch überbieten können? Vor den Toren der Stadt noch ein kleines Obstpicknick. 90 km. Der Rest des Tages in Schiras ist frei. Ihr Reiseleiter gibt Tipps für das Abendessen.

(F)

9. Tag, Montag, 20.04.2020: Pasargadae – Ruhestätte eines Weltherrschers

Auf zum Ruinenfeld von Pasargadae (UNESCO-Welterbe)! Einst lag hier das Zentrum eines Weltreiches. Kyros, König der Könige, war dessen Herrscher. Was blieb, ist ein abgeschiedenes Grab. Bei Abarkuh lassen wir die Ausläufer der Wüste links liegen und rasten unter der 4000 Jahre alten Zypresse des Ortes. Über einen eindrucksvollen Pass durch das Löwengebirge, 2630 m hoch, erreichen wir die Oasenstadt Yasd am Rande der Großen Salzwüste. 450 km. Zwei Übernachtungen in Yasd.

(F/A)

10. Tag, Dienstag, 21.04.2020: Schweigetürme und Feuerzungen in Yasd

Noch heute ist Yasd das Zentrum des Zoroastrismus, einer altpersischen Religion. Mit den Klängen von "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss im Ohr pilgern wir von den Türmen des Schweigens zu den heiligen Flammen im Feuertempel. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) wird der Hitze findig mit Tunnelgassen und Windtürmen getrotzt. Schön kühl ist es auch bei unserem Besuch der Freitagsmoschee. Extra Tour Der Nachmittag ist frei.

Ohne funktionierende Wasserversorgung gäbe es die Wüstenstadt Yasd nicht. Deshalb hat man dem kühlen Nass eigens ein Museum gewidmet. Das in einem alten Kaufmannshaus eingerichtete Wassermuseum bietet eine interessante Alternative zur Freitagsmoschee.
(F/A)

11. Tag, Mittwoch, 22.04.2020: Aus Lehm geformt - Meybod

Gesäumt von verfallenen Lehmziegelbauten, Zisternen und dem alten Eishaus führt unser Weg zur Lehmziegelzitadelle in Meybod. In Nain steigen wir in den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee – zum erhebenden Gebet. Nachmittags erreichen wir Isfahan. 330 km. Iraner, die Deutsch sprechen? Beim Abendessen gesellen sich junge Studenten zu uns. Was gefällt ihnen an unserer Sprache? Fragen Sie ruhig! Drei Übernachtungen in Isfahan.

(F/A)

12. Tag, Donnerstag, 23.04.2020: Tagträumen in Isfahan

Willkommen in Isfahan, einer der schönsten Städte der islamischen Welt! Im 40-Säulen-Palast würden wir uns gerne verlaufen. Dann steigen wir dem Ali-Kapu-Palast aufs Dach. Uns zu Füßen liegen der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe) und unsere nächsten Ziele: die elegante Lotfollah- und die königliche Imam-Moschee. Nachmittags eine Wasserpfeife im Teehaus oder ein Bummel über den Altstadtbasar? Abends speisen wir iranische Spezialitäten.

(F/A)

13. Tag, Freitag, 24.04.2020: Morgenstunde in der Freitagsmoschee

Ein Glückstag! Nur für uns öffnet die Freitagsmoschee (UNESCO-Welterbe) heute ihre Pforten noch vor der Öffnungszeit – für exklusive Einblicke. Über historische Steinbrücken aus dem 17. Jahrhundert zu den heiligen Flammen im Feuertempel: Wir sprechen mit einem zoroastrischen Priester über seine Religion. Mehr über die Rolle der Christen in der Islamischen Republik wissen wir nach dem Besuch der Vank-Kathedrale im armenischen Viertel. Zum Abendessen Hühnchen mit Granatapfel-Walnuss-Sauce? Ihr Reiseleiter weiß, wo es am besten schmeckt.

(F)

14. Tag, Samstag, 25.04.2020: Zum Abschied duften die Rosen

Zurück nach Teheran: Im Fin-Garten von Kaschan schnuppern wir noch an den Rosen. Eine Kostprobe des feinen Duftöls – auch als sinnliche Erinnerung – gibt es als Abschiedsgeschenk von Ihrem Reiseleiter. Spätnachmittags erreichen wir Teheran und verbringen die letzte Nacht in einem modernen Flughafenhotel. 390 km.

(F/A)

15. Tag, Sonntag, 26.04.2020: Rückflug von Teheran

Morgens Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul, Ankunft mittags. Alternativ bereits nachts Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder mit Austrian Airlines über Wien, Ankunft am Morgen.

(F)

F: Frühstück A: Abendessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
98,2%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
94,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
98,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
92,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
82,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
97,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
95,5%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.03.–15.03. 2195(ca. 2330 CHF) 2620(ca. 2781 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
08.03.–22.03. 2195(ca. 2330 CHF) 2620(ca. 2781 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.04.–19.04. 2645(ca. 2808 CHF) 3190(ca. 3387 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 29
Mohammadreza Noori
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
19.04.–03.05. 2595(ca. 2755 CHF) 3140(ca. 3333 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.04.–10.05. 2595(ca. 2755 CHF) 3140(ca. 3333 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 29
Hamid Mahmoodnia
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 29
Seyedehsan Arabbagheri
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
25.10.–08.11. 2595(ca. 2755 CHF) 3140(ca. 3333 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 29
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 29
Babak Behrouzgohar
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 29
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.2.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Teheran und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichem Reisebus
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage
  • Frühstücksbuffet, 10 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Iranische Reisebegleiter
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 170 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Das Visum für den Iran beantragt Studiosus (Frist 6 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise im Ausnahmefall möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise in den Iran benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum. Die Visumbeantragung durch Studiosus ist für alle Gäste, mit Ausnahme von US-Amerikanern, Kanadiern und Briten möglich. Sie benötigen dafür einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Außerdem darf der Pass weder ein Visum oder einen Einreisevermerk von Israel enthalten noch einen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung werden Sie an der Grenze zurückgewiesen.

Bitte senden Sie uns zur reibungslosen Abwicklung die folgenden Dokumente spätestens zum jeweils genannten Zeitpunkt zu.

Direkt nach der Buchung:

  • komplettausgefüllten Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
  • 1 farbige, gut lesbarePasskopie
  • 1farbiges biometrisches Passbild (ohne Brille und Hut)
  • Kopie des Visums von einem ggf. früherem Iranbesuch ab dem Jahr 2000

Diese Dokumente können auch per Mail (visastelle@studiosus.com) an Studiosus geschickt werden. Wichtig ist dabei bitte eine gute Qualität.

Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person und ggf. anfallende Spesen für Einzelbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

Das Visum für den Iran wird bei allen Staatsangehörigen der europäischen Staaten nicht mehr in Ihren Reisepass eingeklebt. Stattdessen erhalten Sie eine einseitige Bestätigung mit dem Aufdruck „Electronic Visa“. Diese Bestätigung berechtigt Sie zur Einreise in den Iran. Es ist zwingend notwendig, dass Sie diesen Ausdruck bei der Einreise vorzeigen. Bitte nehmen Sie diese Bestätigung daher zusammen mit Ihrem Reisepass auf die Reise mit und bewahren Sie das Dokument unbedingt bis zur Ausreise aus dem Iran auf. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Einreise von deutsch-iranischen Doppelstaatern

Iranische Behörden behandeln Personen, die sowohl die deutsche wie auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Doppelstaater), beim Aufenthalt im Iran ausschließlich als iranische Staatsangehörige. Dies bedeutet, dass diese Personen nur mit einem iranischen Reisepass, der bei Wohnsitz in Deutschland bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung zu beantragen ist, nach Iran ein- und wieder ausreisen können. Es gelten zusätzliche Besonderheiten. Bitte lassen Sie sich vor Reiseantritt unbedingt durch das Iranische Konsulat und/oder das Auswärtige Amt beraten.

Hinweise für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern

Für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern gelten besondere Vorschriften. Wir bitten Sie, sich bei der zuständigen Botschaft zu erkundigen.

Aktuelle, wichtige Information

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Iran besucht haben. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung.

Wenn Sie also den Iran seit 2011 bereist haben oder Doppelstaater sind und in die USA einreisen möchten, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein Visum für die USA zu beantragen.

Visaselbstbesorgung:

Visaselbstbesorgung ist kompliziert und wird nicht empfohlen. Bitte beachten Sie, dass Vorverlängerungen im Iran in Eigenregie aufgrund der Visabeantragung nicht möglich sind.

Nachverlängerungen in Eigenregie sind möglich, jedoch behält es sich die iranische Botschaft vor, das Visum nicht zu erteilen. Dies erfährt man in der Regel jedoch erst kurz vor Abreise, da die Visaerteilung durch die iranische Botschaft in der Regel erst kurz vor Reisebeginn vorgenommen wird.

Sollten Sie Ihr Visum trotzdem selbst besorgen wollen, melden Sie sich bitte in jedem Fall bei uns zur Klärung der ggf. benötigten Dokumente. Bitte beachten Sie, dass uns der Fragebogen, 1 farbiges und biometrisches Passbild sowie gut lesbare und farbige Passkopien bis 6 Wochen vor Reisebeginn vorliegen müssen. Zusätzlich benötigen wir die Information bei welcher Botschaft Sie das Visum beantragen werden.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Das Visum für den Iran beantragt Studiosus (Frist 6 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise im Ausnahmefall möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zum Iran. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Der Iran ist ein weitgehend sicheres Reiseland. Die schwierige Wirtschaftslage hat sich durch die amerikanischen Embargo-Maßnahmen weiter verschlechtert, die Unzufriedenheit großer Bevölkerungsgruppen mit ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation wächst. Vor diesem Hintergrund sind ein erneutes Aufflammen sozialer und politischer Proteste und neue gewaltsame Demonstrationen – in Teheran, aber auch in anderen Städten - nicht auszuschließen. Diese Proteste richteten sich bisher zu keinem Zeitpunkt gegen westliche Besucher. Dennoch ist vor allem wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise keine rasche und tiefgreifende Lage-Entspannung zu erwarten. Beobachter schließen neue Demonstrationen und auch gewaltsame Proteste rund um die Parlamentswahlen im Februar nicht aus.

Das Auswärtige Amt fordert daher im Moment dazu auf, nicht notwendige, also auch touristische Reisen in den Iran zu verschieben. Auch wenn wir daher Ihre Reise momentan nicht durchführen können, möchten wir wegen der aktuellen Verbesserung der Situation im Lande die Lage-Entwicklung weiter beobachten und entscheiden spätestens zwei Monate vor Abreise über Durchführung oder Absage Ihrer Reise.

In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Touristen oder touristische Einrichtungen waren nie Ziel dieser Anschläge. Gelegentlich kann es jedoch im Zusammenhang mit Demonstrationsaktivitäten zu Einschränkungen des Internets kommen. Auf unseren Reisen vermeiden wir alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt insbesondere für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan.

In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten.

Die Kriminalität ist im Iran im weltweiten Vergleich eher niedrig, dennoch gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch den Iran.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 20.02.2019

Sicherheitshinweis

Iran

Stand: 20.02.2020

Aktuelles

Das iranische Gesundheitsministerium hat zwei Todesfälle infolge einer Coronavirus-Infektion in der Stadt Qom bestätigt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es weitere Fälle von Infektionen –auch in anderen Städten - gibt, die nicht offiziell vermeldet wurden. Aktuell werden Direktflüge von und nach China nur noch von Mahan Air durchgeführt. An allen Grenzübergängen einschließlich internationaler Flughäfen finden Kontrollen zur gesundheitlichen Überprüfung aller aus Ostasien einreisenden Passagiere statt. Im Falle eines Infektionsverdachts muss mit weiteren Vorsorgemaßnahmen des Iranischen Gesundheitsministeriums (Quarantäne) gerechnet werden.

- Beobachten Sie die Lage aufmerksam und kontaktieren Sie ggf. die zuständige iranische Auslandsvertretung vor Reiseantritt zu den aktuellen Einreisebestimmungen.

- Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert Koch-Instituts RKI.

Nach dem Tod des iranischen Generals Qassem Soleimani bei einem US-Luftangriff in Bagdad am 3. Januar 2020 und einem iranischen Raketenangriff auf Militärstützpunkte im Irak am 8. Januar 2020 bleibt die Sicherheitslage volatil.

Mit weiteren Protesten, die eskalieren und harte Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte nach sich ziehen können, muss weiterhin gerechnet werden. Dabei können auch Ausländer in Mitleidenschaft gezogen werden. Insbesondere in der Zeit um den iranischen Revolutionsfeiertag am 11. Februar sowie im Vorfeld der Parlamentswahlen am 21. Februar 2020 ist mit Kundgebungen zu rechnen.

Es kann grundsätzlich plötzlich zu Beschränkungen des Internetzugangs sowie des Zugangs zu westlichen sozialen Medien kommen. Auch Telefonnetze und SMS-Funktionen können zeitweilig unterbrochen sein. Einschränkungen in der Benzinversorgung sind möglich.

Infolge des Flugzeugabsturzes am 8. Januar 2020 gibt es andauernde Einschränkungen im Flugverkehr.

- Verschieben Sie nach Möglichkeit nicht erforderliche Reisen nach Iran und wägen Sie sorgfältig ab, ob Sie bereits angetretene Reisen wie geplant fortsetzen.

- Seien Sie bei Aufenthalten in Iran derzeit besonders vorsichtig.

- Halten Sie sich von Protesten und Kundgebungen fern und meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden. Unterlassen Sie auch Filmaufnahmen mit ständig laufenden Aufnahmegeräten wie z.B. Sportkameras, um versehentliche Aufnahmen von sensiblen Bereichen zu vermeiden.

- Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten.

- Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts aufmerksam die aktuelle politische Lage.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen.

- Prüfen Sie Änderungen im Flugplan im Kontakt mit Ihrer Fluggesellschaft.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Sicherheit

Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in die kurdischen Gebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird abgeraten.

Terrorismus

In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Die iranischen Behörden haben seit einiger Zeit die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht.

Im Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in den Grenzgebieten Irans mit Pakistan und Afghanistan besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko, besonders im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam, Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst. Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen (Teil-)Reisewarnungen.

Im Juni 2017 ist es in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch in anderen Landesteilen fanden in den vergangenen Jahren Anschläge statt. Zuletzt 2018 in den Städten Ahwas und Chabahar, sowie 2019 auf einen Bus der Revolutionsgarden in der Nähe der Stadt Zahedan.

Anschläge richteten sich jedoch bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen, sondern ausschließlich gegen das Regime.

In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region.

In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholte Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt.

Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen.

- Beachten Sie für die Grenzregionen zu Irak und Pakistan immer die aktuelle Lage in den Nachbarländern und die geltenden Teilreisewarnungen.

- Sehen Sie von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan gänzlich ab.

- Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen in die kurdischen Gebiete im Nordwesten.

- Nutzen Sie zur Anreise in die Hafenstadt Chabahar den Luftweg.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Iran kommt es immer wieder zu politisch motivierten Kundgebungen, was zu einem hohen Aufgebot an Sicherheitskräften führen kann. Internetdienste, vor allem soziale Medien und auch Telefonnetze können zeitweilig abgestellt werden.

- Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden.

- Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten.

- Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts die aktuelle politische Lage.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

- Seien Sie an folgenden Daten besonders vorsichtig:

11. Februar – Revolutionstag

29. August 2020 - Ashura Fest

4. November - Besetzung der US-Botschaft

29. November - Übergriffe auf die britische Botschaft

7. Dezember - sog. Studententag

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist insgesamt niedrig, jedoch kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und Handtaschenraub, besonders durch vorbeifahrende Motorradfahrer. Auch mobile Geräte werden im Vorbeifahren sowohl auf der Straße als auch aus Fahrzeugfenstern heraus auf diese Art entrissen.

Auch gibt es Trickbetrüger, die als angebliche Sicherheitsbeamte Personenkontrollen durchführen. Statt die Wertsachen nach der „Kontrolle“ wieder auszugeben, behalten sie die Sachen ein.

Fahrzeugdiebstähle betreffen in der Regel solche mit Allradantrieb wie Geländewagen.

In der Vergangenheit gab es einzelne Fälle sexueller Belästigung, insbesondere in abgelegenen Gegenden.

- Vermeiden Sie es, nachts oder alleine in entlegenen Gebieten zu reisen.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Bestehen Sie darauf, Kontrollen durch angebliche Sicherheitsbeamte ausschließlich in der Lobby Ihres Hotels oder einer Polizeistation durchführen zu lassen.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente möglichst im Safe des Hotels sicher auf.

- Tragen Sie stets eine Kopie Ihres Reisepasses und E-Visums bei sich. Lassen Sie während des Tages Ihren Reisepass und das Visum an einem sicheren Ort.

- Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine nicht benötigten Wertsachen mit.

- Halten Sie Fenster und Türen bei Autofahrten geschlossen und bevorzugen Sie vorbestellte Taxis gegenüber denen auf der Straße.

- Halten Sie sich als allein reisende Frauen nicht in menschenleeren Gegenden, z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen auf.

- Informieren Sie sich über das iranische Konzept des „Taroof“ - nehmen Sie nicht jedes höflich gemeinte Angebot der Gastfreundschaft an, ohne zu verstehen, was dahinter steht.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlichoder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes ist in den meisten Teilen des Landes zu rechnen.

Anhaltender Starkregen wie zuletzt im Frühling 2019 kann zu weitreichenden Überschwemmungen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs führen.

In einigen Landesteilen können Staub- und Sandstürme auftreten.

- Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Iran

Aktuelles

Aufgrund der von China ausgehenden Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, muss auch im Iran sowohl mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender wie auch importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

  •  Beachten Sie die Informationen im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert Koch-Instituts RKI.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Im Mai 2019 wurde im Iran Wild-Poliovirus Typ 1 (Kinderlähmung) in Umweltproben nachgewiesen. Fälle bei Menschen wurden bisher nicht berichtet. Alle Reisenden sollten einen kompletten Impfschutz gegen Polio mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre besitzen. Weiterführende Informationen finden Sie im Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten  eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Der Iran selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Bei Einreise aus Afghanistan, Nigeria und Pakistan muss eine Polioimpfung nachgewiesen werden, die zwischen 4 Wochen und 12 Monaten zurückliegt.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Von März bis November besteht ein minimales Malariarisiko in ländlichen Gebieten der Provinz Hormozgan, im Süden der Provinzen Sistan und Belutschestan und Kerman (tropischer Teil) Die touristischen Regionen des Landes gelten als malariafrei, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie in den Abendstunden und nachts wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen.
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. 

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko, das im Iran allerdings nur gering ist (Prävalenz unter 0,1%).

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und auch Affen, siehe Merkblatt Tollwut.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Leishmaniasis

Insbesondere die Haut-Leishmaniasis ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Dies ist eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren.Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen.

  • Schützen Sie sich im Rahmen einer Expositionsprophylaxe adäquat vor Sandfliegen.
  • Stellen Sie sich bei nicht heilenden Hautgeschwüren oder anhaltenden Fieberschüben in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik vor.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit noch häufig vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen können resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger entstehen. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.

Geographisch bedingte Erkrankungen

Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

  • Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z. B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Iran keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Iran strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

Luftverschmutzung

Medizinische Versorgung

Die spezialisierte, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. Ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent.

In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z. B. nach Dubai, oder eine sofortige Repatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Unverändert gültig seit 20.02.2020.