Usbekistan – Turkmenistan – Iran islamische Hochkulturen

Iran, Turkmenistan, Usbekistan

Übersicht

  • Kleine Gruppe, zusätzliche und intensivere Führungen
  • Die Zentren der Seidenstraße in Usbekistan, Turkmenistan und im Iran auf einer klassischen Route
  • Mehrfachübernachtungen in Samarkand, Buchara, Aschgabat, Teheran, Isfahan und Schiras
  • Besuch bei modernen Künstlern in Teheran

Begegnen Sie den islamischen Hochkulturen zwischen Fernem Osten und Europa! Unsere Studienreise durch Usbekistan, Turkmenistan und den Iran bringt Sie mitten hinein in die Welt der Seidenstraße, die einst alle Völker des Kontinents verband. In Gesprächen mit Familien erfahren wir, wie es um die Offenheit der Vielvölkerstaaten heute bestellt ist: In den bizarren Hauptstädten Taschkent und Aschgabat regiert jeweils ein Mann ein ganzes Land. Erleben Sie, wie die Menschen den Spagat zwischen Tradition und Moderne bewältigen!

Route

1. Tag, Dienstag, 28.08.2018: Flug nach Usbekistan

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und abends Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Nach kurzer Umsteigezeit Weiterflug nach Taschkent (Flugdauer ca. 4,5 Std.).

2. Tag, Mittwoch, 29.08.2018: Taschkent: Orient modern

Morgens Ankunft in Taschkent. Zusammen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter geht es in die Altstadt. Gewaltig erheben sich die Koranschule Barak-Khan und das Kaffali-Schaschi-Mausoleum vor uns und erzählen vom Glanz des alten Orient. Doch kaum erreichen wir das neue Zentrum, scheint die Hauptstadt quer durch die Geschichte zu sausen! Sozialistische Plattenbauten wechseln sich mit stylishen Bankriesen und orientalischen Bögen ab. Der einstige Eroberer Timur reitet auf seinem Denkmal stolz dem Sozialismus davon. Wo seit der Unabhängigkeit des Landes der Dollar rollt, verrät der Broadway: Cafés und Nobelboutiquen buhlen hier ums Publikum. Der spätere Nachmittag steht zur freien Verfügung.

3. Tag, Donnerstag, 30.08.2018: Durch die Hungersteppe

Obst- und Baumwollfelder säumen die Straße nach Samarkand - Hauptlieferanten für westliche Supermärkte und Modezaren. Dann liegt Samarkand (UNESCO-Welterbe) vor uns. 330 km. Auf einem Hügel am Rande der Stadt holen wir uns im Observatorium von Ulug Beg die Sterne vom Himmel. Anschließend stimmt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter mit einem Vortrag auf die islamische Kunst und Kultur auf unserer Route ein. Gefüllte Teigtaschen und Nudeln locken uns danach in einer Karawanserei zum Dinner. Tänzer wirbeln vor uns in die Nacht. Willkommen in den Märchen aus Tausendundeiner Nacht! Zwei Übernachtungen in Samarkand.

4. Tag, Freitag, 31.08.2018: Oasenstadt Samarkand

Stolz erheben sich die berühmten Medresen, ehemalige Koranschulen, auf dem Registanplatz. Tausende blauer Mosaiksteine blitzen uns hier entgegen. Eine seltsame Legende begegnet uns in der Bibi-Khanum-Moschee: von einer Frau, die durch einen Kuss zur Erfinderin des Seidenfallschirms wurde. Stürzen Sie sich danach im Basar ins Gewühl, naschen Sie saftig-süße Aprikosen und Granatäpfel, feilschen Sie mit den Händlern um Gewürze und usbekische Mützen! Extra Tour Nachmittags begegnen wir auf der Gräberstraße von Schah-e Sinda Samarkands Ahnen. Ein Besuch am Gur Emir, dem Grabmal Timurs, rundet den Tag ab.

Zum Programm bietet Ihnen Studiosus immer wieder Alternativen. So können Sie heute das Nachmittagsprogramm auslassen und mit dem Taxi zu einer der bedeutendsten Pilgerstätten des Islams fahren: dem Grab des Imams Al-Buchari vor den Toren Samarkands. Vor über 1000 Jahren warf der Gelehrte mit seiner Sammlung von Offenbarungen und Prophetensprüchen ein neues Licht auf den Islam.

5. Tag, Samstag, 01.09.2018: Auf der Seidenstraße

Auf einer der Hauptrouten der historischen Seidenstraße geht es weiter nach Buchara. Von der einstigen Bedeutung dieses Handelsweges zeugt unterwegs die restaurierte Karawanserei von Rabat-e Malek. In Buchara erwarten uns die Moschee Bolo-Hauz und das beeindruckende Mausoleum der Samaniden. 260 km. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Buchara.

6. Tag, Sonntag, 02.09.2018: Bezauberndes Buchara

Am Labi-Hauz-Platz in Buchara (UNESCO-Welterbe) pulsiert das Leben. Der Duft von Tee und Gebäck strömt aus Lokalen, Anwohner tauschen den neuesten Klatsch aus und spielen Domino im Schatten der Bäume. Im Gassengewirr des Kuppelbasars hämmern Schuster und Scherenmacher, Goldsticker bieten schillernde Kunstwerke an, Händler reichen uns süße Früchte zum Probieren. Greifen Sie zu! Dann steuern wir den Kalanplatz mit seinen Prachtbauten an. Fayencen in Hunderten von Blautönen strahlen hier um die Wette. Sagenhaft! Anschließend nimmt Sie Ihr Reiseleiter mit zur Ark-Zitadelle. Extra Tour

Statt Zitadelle lieber ein Kurztrip ins orientalische Wellnessleben? Lassen Sie sich in einem Hamam in der Altstadt vom Dampfbad umnebeln und von den Masseuren für den Abend fit kneten. Usbekischer Way of Life auf seine schönste Art!

7. Tag, Montag, 03.09.2018: Auf nach Turkmenistan!

Fließender Übergang: Bei Farab passieren wir über eine Pontonbrücke die turkmenische Grenze. Wellige Sandhügel türmen sich vor uns in der Karakum-Wüste auf - eine faszinierende Einöde! Ihr Reiseleiter berichtet von der Legende, die besagt, dass sich angeblich in dem Sandungetüm ein riesiger Schlund zur Hölle öffnet. Wie eine Fata Morgana taucht dann rettend die Oasenstadt Mary am Horizont auf. 380 km. Salam alaikum - eine turkmenische Familie begrüßt uns zum Abendessen bei sich zu Hause. Im Nu türmen sich kross gebratene Lammstücke mit Reis, frisches Fladenbrot und gefüllte Teigtaschen vor uns auf, dazu wird das Eintopfgericht Plov serviert.

8. Tag, Dienstag, 04.09.2018: In den Ruinen von Merw

Sprung in die Vergangenheit: Im riesigen Ruinenfeld von Merw (UNESCO-Welterbe) begegnet uns das Mittelalter. Wüstenschlösser, Bibliotheken und Mausoleen zierten hier einst eine der reichsten Metropolen an der Seidenstraße. Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen, wie die Bewohner mithilfe von Zisternen und natürlichen Kühlschränken den unwirtlichen Lebensbedingungen trotzten. Es werden Erinnerungen an sagenhafte Geschichten von Karawanenhändlern, Feldherren und Entdeckern wach! Ein kurzer Flug bringt uns am Abend in die golden funkelnde Hauptstadt Aschgabat und holt uns zurück in die Gegenwart. Busstrecke 90 km. Zwei Übernachtungen in Aschgabat.

9. Tag, Mittwoch, 05.09.2018: Attraktionen von Aschgabat

Kommen Sie mit vor die Tore Aschgabats nach Nissa (UNESCO-Welterbe). Erst 1930 wurde die einstige Hauptstadt der Parther wiederentdeckt. Im Nationalmuseum tauchen wir tiefer in die Geschichte ein. Ultramodern und gigantomanisch empfängt uns Aschgabat dann auf unserer Citytour. Der aktuelle Staatschef pflegt wie der frühere den Personenkult. Ein riesiges Monument verewigt Turkmenbaschis Buch "Ruhnama", in dem der Expräsident rühmliche Kapitel seines Lebens beschreibt. Monate, Tage, ja selbst Meteoriten sollen inzwischen den Namen des verstorbenen egozentrischen Diktators tragen. Luxusbauten à la Dubai und Las-Vegas-Glitzer veranschaulichen den Erdölreichtum Turkmenistans, und Lenin erinnert neben pompösen Wasserspielen an die Freunde in Moskau. Extra Tour 60 km.

Sie möchten lieber den Basar erleben, als Ihrem Reiseleiter ins Museum und auf die Citytour zu folgen? Auf dem Zentralmarkt finden Sie alles, was Turkmenistan zu bieten hat, vom Gewürzbeutel bis zum wertvollen Perserteppich. Koffer voll? Dann besorgen Sie sich im Kaufhaus Söwda Merkezi doch gleich zusätzlichen Stauraum!

10. Tag, Donnerstag, 06.09.2018: Die heilige Stadt Maschhad

Nur einen Katzensprung von Aschgabat entfernt befindet sich bereits die iranische Grenze. Gewaltige Gebirgslandschaften umgeben uns auf der Fahrt nach Maschhad. Dort befindet sich das bedeutendste Heiligtum des schiitischen Islams auf iranischem Boden: der Mausoleumskomplex des Imam Reza, der zahlreiche Pilger aus dem ganzen Land anlockt. Nach der Besichtigung des äußeren Hofes statten wir der Goharschad-Moschee einen Besuch ab (nur Außenbesichtigung möglich). 280 km.

11. Tag, Freitag, 07.09.2018: Mit der Bahn gen Westen

Am frühen Morgen geht es im modernen Expresszug von Maschhad nach Teheran (Fahrzeit ca. 7,5 Std.). Die Strecke durch das karge Land führt an der alten Karawanenroute entlang. Sie denken bei Iran an unterdrückte Menschen, Frauen mit strengem Kopftuch und Geistliche auf der Straße? Von wegen! Frauen mit locker übergelegten Tüchern schlendern zur Arbeit, und zahlreiche Nasenverbände zeugen auch bei Männern von Schönheits-OPs. Popmusik und westliche Reklameschilder trotzen beständig den Ordnungshütern, und in den Shoppingmalls flirtet man fürs nächste Date. Im Norden blitzen vor dem Elbursgebirge die Villen der High Society auf - bei der Ankunft im Hotel hat Teheran auch unsere letzten Vorurteile zerstreut. Zwei Übernachtungen in Teheran.

12. Tag, Samstag, 08.09.2018: Teheran zwischen gestern und heute

Es geht auf Zeitreise durch die persische Kulturgeschichte! Im archäologischen Museum lassen uns prähistorische und antike Relikte, pastellfarbene Keramiken und Kunstwerke aus Bronze durch die Jahrhunderte reisen. Im Teppichmuseum begegnen wir Meisterwerken persischer Knüpfkunst, einer heute noch lebendigen Tradition. Wie steht es in der islamischen Republik um die moderne Kunst? Wir erfahren es beim Besuch eines iranischen Künstlers in seinem Atelier. Ihr Abendessen wählen Sie heute selbst - lassen Sie sich die Tipps Ihres Reiseleiters nicht entgehen. Extra Tour

Statt Teppichmuseum und Künstlerbesuch lieber die prunkvolle Zeit des Schahs entdecken? Dann besuchen Sie doch den Golestan-Palast (UNESCO-Welterbe) mit seinen Spiegelmosaiken!

13. Tag, Sonntag, 09.09.2018: Nach Isfahan!

Über die Ausläufer der zentraliranischen Wüste geht's vorbei an der heiligen Stadt Ghom, wo einst Ayatollah Khomeini wirkte - Gelegenheit, über die Öffnung der Gesellschaft in den letzten Jahren zu sprechen. 390 km. In Isfahan erwartet uns die Freitagsmoschee mit ihrer über eintausendjährigen Baugeschichte (UNESCO-Welterbe). Ein Spaziergang durch den nahe gelegenen Basar bietet eine ideale Gelegenheit, in die Welt der persischen Gewürze einzutauchen. Zum Abschluss des Tages flanieren wir über die steinernen Brücken. Zwei Übernachtungen in Isfahan.

14. Tag, Montag, 10.09.2018: Das Abbild der Welt

Für den Schriftsteller Robert Byron vereinte Isfahan in sich den Prunk der halben Welt. Der 40-Säulen-Palast erhebt sich vor uns, verspielt begrüßt uns der Ali-Kapu-Palast. Ein Höhepunkt unserer Reise: der Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe), einer der schönsten Plätze der Welt. Geschäftig bieten Händler Ihnen ihre Waren unter den Arkaden an. Sie sind neugierig zu erfahren, wie es sich als Christ unter dem Auge Allahs lebt? In der Vank-Kathedrale und im Museum erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter etwas über die Situation der armenischen Minderheit im Land. Abends stehen Ihnen Isfahans Restaurants offen: Möchten Sie vielleicht Tahchin kosten, herzhaften persischen Reiskuchen? Ihr Reiseleiter versorgt Sie mit den passenden Tipps.

15. Tag, Dienstag, 11.09.2018: Im Reich der alten Perser

Zwischenstopp Richtung Süden: Auf einer heute kargen und fast verlassenen Hochebene errichteten die Perser einst in einem blühenden Paradiesgarten die Paläste von Pasargadae (UNESCO-Welterbe), der ersten Hauptstadt ihres Weltreiches. Gut erhalten ist das steinerne Grabmal des Kyros, dem einst auch Alexander der Große und der letzte Schah des Irans ihre Reverenz erwiesen. 480 km. Drei Übernachtungen in Schiras.

16. Tag, Mittwoch, 12.09.2018: Die Säulen von Persepolis

Für die iranische Comic-Künstlerin Marjane Satrapi ist Persepolis (UNESCO-Welterbe) mehr als nur ein Sehnsuchtsort - in ihrem Oscar-prämierten Animationsfilm verwandelte sie den Schauplatz der Weltgeschichte zum zärtlich-rebellischen Sinnbild für Irans Kultur jenseits der Tschadors. Wie der geheimnisvolle Ort wohl das Leben im alten Persien prägte? Wir schauen nach. Soldaten, Diplomaten und Diener machen uns zwischen Audienzhalle und Thronsaal ihre Aufwartung und erzählen auf atemberaubenden Reliefs vom einstigen Glanz unter den Königen Darius und Xerxes. Im nahe gelegenen Nagsch-e Rustam besuchen wir die Felsengräber der alten Perserkönige. Ein Tipp fürs Abendessen: Baqala Polo - Reis mit Dill und Bohnen à la Schiras.

17. Tag, Donnerstag, 13.09.2018: Schiras - Stadt der Dichter und Rosen

Schiras ist die Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Welterbe). An den Gräbern der Dichter Saadi und Hafis gibt Ihr Studiosus-Reiseleiter eine Kostprobe der klassischen persischen Poesie. Vom Basar geht es zu Fuß über die Stadtresidenz der Familie Qavam zur Nasir-al-Molk-Moschee mit ihren farbenprächtigen Fliesenverzierungen. Extra Tour Nutzen Sie den Nachmittag auf Ihre ganz individuelle Art, sich vom Orient zu verabschieden! Abends lädt Ihr Reiseleiter zum Abschiedsessen.

Sie suchen eine romantische Alternative zu den Dichtergräbern und zum Moscheebesuch? Im Eram-Garten werden nicht nur Rosenkavaliere glücklich! Zahlreiche Pflanzen und Wasseranlagen verwandeln den Ort buchstäblich in ein Paradies. Wo Kaiserin Farah Diba vor ihrem Sprung ins Exil den grünen Daumen spielen ließ, zeigt der Afif-Abad-Garten. Äußerst sehenswert!

18. Tag, Freitag, 14.09.2018: Hallo, Europa!

Nach Mitternacht Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Turkish Airlines nach Istanbul (Flugdauer ca. 4 Std.). Nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden Weiterflug zu den Ausgangsstädten. Ankunft jeweils am Vormittag.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
86,8%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
94,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
97,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
89,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
87,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert, zuletzt im März 2017.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
17.04.–04.05. 4850(ca. 5576 CHF) 5590(ca. 6426 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.05.–18.05. 4850(ca. 5576 CHF) 5590(ca. 6426 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.05.–01.06. 4590(ca. 5277 CHF) 5320(ca. 6116 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
Katrin Bastert-Lamprichs M.A.
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
18.09.–05.10. 4850(ca. 5576 CHF) 5590(ca. 6426 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
Dr. Roland Jansen

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 21.6.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines von z.B. Frankfurt oder München nach Taschkent und zurück von Schiras; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit Turkmenistan Airlines von Mary nach Aschgabat
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 90 €)
  • Bahnfahrt in der 2. Klasse von Maschhad nach Teheran
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 16 Übernachtungen in Hotels mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, 4 Abendessen im Hotel, 7 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen mit Tänzen in einer ehemaligen Karawanserei, ein Abendessen bei einer turkmenischen Familie
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am Abreisetag bis zum Transfer zum Flughafen
  • Eintrittsgelder (ca. 75 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 85 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Usbekistan, Turkmenistan und den Iran beantragt Studiosus (Frist 7 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Usbekistan, Turkmenistan und den Iran benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer jeweils ein Visum.

Das Visum für Usbekistan wird als Gruppenvisum erteilt, das Ihr Reiseleiter mit sich führt. Das Visum für den Iran wird vom Konsulat in Ihren Pass geklebt. Das Visum für Turkmenistan erhalten Sie bei der Einreise. Bitte nehmen Sie zwei farbige, biometrische Passbilder der Größe 3,5x4,5 cm und zur Sicherheit eine farbige Passkopie mit auf die Reise. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen.

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

___________________________________________________________________________________

Visumbeantragung durch Studiosus

möglich für: alle Reisegäste, mit Ausnahme von Briten, Kanadiern und

Amerikanern

Reisedokument: Reisepass

Ihr Pass darf kein Visum und keinen Einreisevermerk für Israel

enthalten und auch keinen Stempel eines jordanischen oder

ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das

palästinensische Westjordanland führt. Sie erhalten sonst kein

Visum für den Iran.

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 4 (davon 2 gegenüberliegende Seiten, S.5 und letzte

Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: unmittelbar nach Erhalt der Buchungsbestätigung

einzusendende Unterlagen: - gut lesbare, farbige Kopie Ihres Reisepasses

- 1 aktuelles, farbiges, biometrisches Passbild der Größe 5x6cm

- Achtung: Auf dem Foto darf keine Brille und/ oder kein Hut

getragen werden! Frauen müssen nicht zwingend ein Kopftuch

tragen

- Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

- ggf. Kopie eines früheren Iranvisums (ab dem Jahr 2000)

7 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.

diese sogar scheitern.

- Reisepass im Original

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

___________________________________________________________________________________

Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher auf ein selbst ausgedrucktes Foto.

Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?

Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Sollten Sie nicht mit der Gruppe nach Usbekistan ein- oder ausreisen, benötigen Sie immer ein Einzelvisum. Die Kosten hierfür sind nicht im Reisepreis enthalten.

Passeinsendung

Zur Visabesorgung bitten wir Sie, Ihre Pässe rechtzeitig an uns zu schicken. Wenn Sie uns Ihre Pässe mit einem Kurier zusenden, geben Sie bitte als Inhalt 'Dokumente' an. Aus der Schweiz schicken Sie uns Ihre Pässe auf keinem Fall per Einschreiben, sondern mit normaler Post oder per Kurier. Einschreiben aus der Schweiz bzw. Kuriersendungen mit Sendungsinhalt 'Pässe' bleiben oft sehr lange beim Zoll liegen und erreichen uns deshalb nicht rechtzeitig.

Zusätzliche Informationen für Gäste, die sich ihre Visa selbst besorgen

Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Botschaften über benötigte Dokumente und Besorgungsfristen. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden.

Wir raten von einer Selbstbeantragung des Visums für den Iran ab.

Einreise von deutsch-iranischen Doppelstaatern

Iranische Behörden behandeln Personen, die sowohl die deutsche wie auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen (sog. Doppelstaater), beim Aufenthalt in Iran ausschließlich als iranische Staatsangehörige. Dies bedeutet, dass diese Personen nur mit einem iranischen Reisepass, der bei Wohnsitz in Deutschland bei der zuständigen iranischen Auslandsvertretung zu beantragen ist, nach Iran ein- und wieder ausreisen können.

Es gelten zusätzliche Besonderheiten. Bitte lassen Sie sich vor Reiseantritt unbedingt durch das Iranische Konsulat und/oder das Auswärtige Amt beraten.

verwehrt.

Hinweise für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger und Kinder mit iranischen Vätern

Für deutsche Ehefrauen iranischer Staatsangehöriger sowie Kinder mit iranischen Vätern gelten besondere Vorschriften. Wir bitten Sie, sich bei der zuständigen Botschaft zu erkundigen.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Usbekistan, Turkmenistan und den Iran beantragt Studiosus (Frist 7 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Iran und Usbekistan zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Iran und Usbekistan. Für Turkmenistan gibt es derzeit keinen. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch

Der usbekischen Regierung ist es in den letzten Jahren durch umfassende Programme zur Förderung der Industrie, der Landwirtschaft und des Wohnungsbaus gelungen, die soziale und ökonomische Situation der Bewohner im Ferghana-Tal zu verbessern und somit die politische Lage auch in diesem Teil Usbekistans zu stabilisieren. Dennoch ist hier wie in ganz Usbekistan eine allgemeine Gefährdung durch extremistische Gruppierungen nach wie vor nicht auszuschließen, eine gezielte Bedrohung des Tourismus im Lande sieht auch das Auswärtige Amt derzeit jedoch nicht.

Der Iran ist ein weitgehend sicheres Reiseland. Seit 2013 hat sich die innenpolitische Lage deutlich beruhigt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Nuklearverhandlungen im Spätherbst 2015 ging ein Abbau der internationalen Spannungen rund um die Frage einer atomaren Bewaffnung und in der Folge eine schrittweise Lockerung der internationalen Wirtschaftssanktionen einher. Die erhoffte grundlegende Verbesserung der seit Jahren schwierigen Wirtschaftslage im Land blieb bisher jedoch aus. Vor diesem Hintergrund sind ein Wiederaufflammen von sozialen und politischen Protesten und neue gewaltsame Demonstrationen - insbesondere in der Hauptstadt Teheran - nicht gänzlich auszuschließen. In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Sie richteten sich bisher nie gegen Touristen oder touristische Einrichtungen. In jedem Fall vermeiden wir auf unseren Reisen alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt vor allem für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan. Von politischen Menschenansammlungen und Protestkundgebungen halten wir uns weiträumig fern.

In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, ¿offiziellen¿ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten.

Turkmenistan gilt als autoritär regierter, aber stabiler Staat. Aktivitäten terroristischer Gruppen wurden bisher nicht bekannt, können jedoch aufgrund der allgemeinen Lage in der Region für die Zukunft nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im jeweiligen Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 24. Mai 2018

Sicherheitshinweis

Usbekistan

Unverändert gültig seit: 29. Mai 2018

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen über Land/Terrorismus

Die Lage in Usbekistan ist ruhig. Es ist aber weiterhin von einer latenten Gefährdung durch islamistisch orientierte extremistische Gruppen auszugehen, die in Teilen Zentralasiens operieren. Die Bedrohung richtet sich bislang nicht gegen den Tourismus im Lande. Es wird dennoch empfohlen, sich bei Reisen in Usbekistan umsichtig zu verhalten.

Die usbekischen Sicherheitsbehörden erhalten ein System intensiver Sicherheitskontrollen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Städten aufrecht. Die Kontrollen betreffen auch Ausländer, insbesondere im Hinblick auf Verstöße gegen die Registrierungspflicht und die Devisenbestimmungen (s. auch Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und Besondere Zollvorschriften). Auch nach deutschem Verständnis geringfügige Verstöße werden regelmäßig mit hohen Geldstrafen geahndet und können zu mehrtägigen Ausreiseverzögerungen und Wiedereinreiseverboten führen.

Reisende in die Region Surhandariya (Grenzgebiet Afghanistan/Tadschikistan) werden gesondert registriert. Bei Verschärfung der Sicherheitslage ist mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu rechnen. Generell wird in allen usbekischen Grenzgebieten zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Von nicht notwendigen Reisen in Grenznähe, mit Ausnahme der offiziellen Grenzübergänge, wird geraten.

In den grenznahen Gebieten des Ferghana-Tals zu Kirgisistan und Tadschikistan herrscht Minengefahr.Auch bei einem versehentlichen Überschreiten der grünen Grenze aus den Nachbarstaaten nach Usbekistan oder einem Betreten eines nicht immer kenntlich gemachten Sperrgebiets ist mit konsequenter Strafverfolgung durch die Behörden zu rechnen. Es ist nicht ratsam, sich ohne ortskundige Begleitung zu Fuß in unbekanntem Gelände zu bewegen.

KriminalitätInsbesondere an vielbesuchten Orten wie Bazaren und in öffentlichen Transportmitteln sollten Reisende aufgrund von Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen besondere Vorsicht walten lassen. Wertvolle Gegenstände oder größere Geldbeträge sollten nicht mitgeführt werden. Überlandfahrten in der Nacht sollten vermieden werden. Nach Einbruch der Dunkelheit wird Reisenden geraten, nicht alleine und nicht zu Fuß in abgelegenen Stadtteilen oder wenig frequentierten Orten wie z.B. Unterführungen unterwegs zu sein. Wandertouren in unbekanntem Gelände sollten nur in ortskundiger Begleitung durchgeführt werden.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Turkmenistan

Unverändert gültig seit: 5. Juni 2018

Landesspezifische Sicherheitshinweise

KriminalitätDie Kriminalitätsrate ist niedrig. Dennoch sollten Reisende die übliche Vorsicht vor Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle insbesondere in belebteren Gegenden walten lassen.

NaturkatastrophenTurkmenistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

KrisenvorsorgelisteDeutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.

Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis

Iran

Stand: 23.5.2018

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisende sollten während des Aufenthalts in Iran die aktuelle politische Lage aufmerksam verfolgen und unter anderem an folgenden Daten besondere Vorsicht walten lassen:

11. Februar ¿ Revolutionstag

20. September 2018 - Ashura Fest

04. November - Besetzung der US-Botschaft

29. November ¿ Übergriffe auf die britische Botschaft

07. Dezember - sog. Studententag

Reisenden wird grundsätzlich empfohlen, die Entwicklung der Lage in den Medien zu verfolgen und Kundgebungen, Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig zu meiden. Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/ Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann.

Der Gebrauch verschiedener Kommunikationsmedien ist regelmäßig nur eingeschränkt möglich. Sowohl Festnetzleitungen als auch Mobiltelefone sind häufig nicht erreichbar, auch Telefonverbindungen in ausländische Netze kommen nicht immer zustande. Zahlreiche Internetseiten und Kommunikationsapplikationen sind nicht oder nur eingeschränkt zugänglich, wie zum Beispiel Skype, Facebook oder verschiedene Email-Anbieter. Auch bekannte VPN's und Proxys bieten kaum noch Zugang zum freien Internet.

Fotografieren und Filmen (auch mit Mobiltelefon) sollte insgesamt restriktiv und mit der gebotenen Sensibilität gehandhabt werden. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen Touristen Kameras abgenommen und sie vorübergehend festgenommen wurden, da sie verdächtigt wurden, öffentliche Gebäude oder Demonstrationen fotografiert zu haben. Ebenfalls abzusehen ist vom Versenden von Fotos oder Reiseberichten, die in irgendeiner Weise Bezug zu aktuellen politischen Entwicklungen haben. Gleiches gilt für SMS und Telefonate. Die entsprechende Kommunikation wird überwacht und es sind Fälle bekannt, bei denen ausländische Staatsangehörige aufgrund derartiger Kommunikation mit ihrem Heimatland angeklagt und verurteilt worden sind. Die Kommunikation im Inland und mit dem Ausland ist phasenweise sehr schwierig und nicht immer möglich.

Iranischen Bürgern ist seit Anfang 2010 der Kontakt zu zahlreichen westlichen Organisationen und Medien verboten. Iraner wurden zudem aufgefordert, keine Kontakte mit Ausländern, ausländischen Botschaften und mit ihnen zusammenarbeitenden Organisationen ¿über das normale Maß¿ hinaus zu pflegen. In Einzelfällen wurden deutsche Staatsangehörige, die ihre Unterkunft in Iran über soziale Netzwerke im Internet organisiert hatten, von den iranischen Behörden überprüft und um sofortige Ausreise gebeten. Reisende sollten dies bei der Wahl einer Unterkunft insbesondere bei ihnen persönlich unbekannten Gastgebern bedenken.

Terrorismus

In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Seit den Pariser Anschlägen vom November 2015 haben iranische Behörden die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht. Am 7. Juni 2017 ist es nichtsdestotrotz in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Anschläge richteten sich bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen. Reisende in Grenzregionen Irans zu Irak und zu Pakistan sollten grundsätzlich immer auch die jeweils aktuelle Lage in den Nachbarländern in Betracht ziehen.

In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region.

In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholt Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt. Seit März 2011 gab es in der Region wieder verstärkt bewaffnete Zusammenstöße zwischen iranischen Sicherheitskräften und kurdischen Separatistenorganisationen wie PJAK und DPIK, mit Todesopfern auf beiden Seiten. Insbesondere die Grenzregionen zum Irak und die Region um die Stadt Sardasht waren betroffen. Trotz eines im September 2011 vereinbarten Waffenstillstandes kam es im Jahr 2015 und verstärkt im Sommer 2016 zu gewaltsamen Konflikten. In bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen iranischen Sicherheitskräften und Angehörigen der DPIK am 6. und 7. September 2016 nahe der Stadt Sardasht wurden zehn Personen und drei Revolutionsgardisten getötet. Seit Juni 2016 kam es in der Region zu mehreren derartigen Vorfällen. Bereits 2015 hatte es nahe der Stadt Khoy, im iranisch-türkischen Grenzgebiet (Provinz West-Aserbaidschan), Zusammenstöße mit mehreren Todesopfern gegeben.

Terrorismus in anderen Landesteilen: Zu einer Bombenexplosion kam es am 12. April 2008 in einer Moschee in der südiranischen Stadt Shiraz. Am 15. April 2011 kam es anlässlich des sechsten Jahrestages der Niederschlagung der Proteste der arabischstämmigen Bevölkerung gegen eine Politik der Iranisierung in der Provinz im Jahre 2005 zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und der arabischen Minderheit in Ahwaz und mehreren anderen Städten der Provinz (u. a. Hamidiyeh, Abadan, Khorramshahr). Dabei wurden mindestens zwölf Menschen getötet und 20 verletzt. Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen.

Reisen über Land

Individualreisende sollten grundsätzlich vermeiden, allein nachts oder in einsamen Gebieten zu reisen. Es gab in der Vergangenheit einzelne Fälle von sexueller Belästigung Städten, daher sollten besonders allein reisende Frauen darauf achten, sich nicht in menschenleeren Gegenden, wie z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen, aufzuhalten.

Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete Irans mit Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten. In diesen Gebieten besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko. Dies betrifft insbesondere das Gebiet im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam und Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst, sofern der Luftweg für die Anreise genutzt wird. Es wird jedoch empfohlen, die aktuelle Entwicklung der Sicherheitslage aufmerksam zu verfolgen.

Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird grundsätzlich abgeraten. Gelegentlich werden die Grenzübergänge zur Türkei und zum Irak geschlossen.

Es wird dringend davon abgeraten, auf dem Landweg, insbesondere mit dem Fahrrad oder Motorrad, nach Pakistan oder Afghanistan zu reisen. Auf der Strecke Zabul-Zahedan besteht ein Überfall- und Entführungsrisiko, auf der Strecke Kerman-Bam wurden nach Errichtung einer Straßensperre Reisende von Mitgliedern einer terroristischen Gruppierung erschossen.

Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen Reisewarnungen.

Bootsexkursionen - Besonderheiten in der ¿Straße von Hormuz¿

Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und in die ¿Straße von Hormuz¿ wird dringend empfohlen, die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb zu meiden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch von Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Ausländische Bootsbesatzungen, die sich den Inseln von VAE-Seite genähert haben, sind von iranischer Seite unter dem Vorwurf der ¿Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung¿ festgenommen und zu Haftstrafen verurteilt worden.

Kriminalität

In Teheran kommt es gelegentlich zu Personenkontrollen durch vermeintliche Sicherheitsbeamte. Die Kontrolleure erweisen sich anschließend als Trickbetrüger, welche z.B. nach erfolgter ¿Kontrolle¿ die Geldbörse oder deren Inhalt einbehalten. Es wird geraten, darauf zu bestehen, entsprechende Kontrollen lediglich im Hotel oder der nächstgelegenen Polizeistation durchführen zu lassen.

Wenn möglich sollten Pässe und Wertsachen im Hotelsafe deponiert und nur eine Kopie des Passes mitgeführt werden. Die Zahl der Diebstähle von Pässen, Geld und Taschen in Geschäften und auf der Straße (auch durch Motorradfahrer) nimmt - ebenso wie die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser - zu. Besondere Umsicht ist hier geboten. Vorsicht ist auch bei von Fremden angebotenen Süßigkeiten/Keksen und (offenen) Getränken geboten, da Diebe k.o.-Tropfen benutzen, um Touristen zu betäuben und auszurauben.

Die in Iran geltenden Gesetze und moralischen Wertvorstellungen sind unbedingt zu respektieren (siehe auch ¿Besondere strafrechtliche Vorschriften¿).

Naturkatastrophen

Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes muss in allen Teilen des Landes gerechnet werden. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Geoforschungszentrum Potsdam.

Militärische Sperrgebiete

Obwohl bestimmte Straßen auf Karten unter Umständen als befahrbar ausgewiesen sind, sollten Hinweisschilder auf militärische Sperrgebiete unbedingt beachtet werden. Dies gilt insbesondere für die Strecke Semnan ¿ Mo'Alleman - Jandaq durch die Wüste Dasht-e Kavir. Auch in der Grenzregion zum Irak und insbesondere in der Provinz Kurdestan gibt es zahlreiche Sperrgebiete, die in jedem Falle gemieden werden sollten.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Usbekistan

Unverändert gültig seit: 29. Mai 2018

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Typhus, Hepatitis B, und Tollwut empfohlen.

Malaria

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann die Malaria zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

In den Monaten von Juni bis Oktober besteht in den südlichen Landesteilen, außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter, ein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen. Dabei handelt es sich ausschließlich um die im Allgemeinen nicht lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

- Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,

- das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und

- das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder

- der Aufenthalt in Mücken-geschützen Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)

vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor seltenen Erkrankungen wie Phlebotomen-Fieber, (durch Stechmücken übertragen), Krim-Kongo-Hämorrhagischem Fieber und anderen durch Zecken übertragen Erkrankungen. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen (www.dtg.org). Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Usbekistan ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten

Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen.

Durchfall- und Darmerkrankungen

Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen und chemischen Schadstoffen kontaminiert sein, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpacktes und möglichst kohlensäurehaltiges Trinkwasser in Flaschen zu konsumieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden, da nicht im ganzen Land von gleichbleibender Qualität des Leitungswassers ausgegangen werden kann. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Hepatitis A und E, Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen, und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln, können die Gefahr einer Infektion verhindern.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in der Regel in Usbekistan nicht möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Usbekistan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche ¿Auffrischung¿ kann in Taschkent erfolgen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen ist die Gefahr einer resistenten Tuberkulose gegeben. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

Grippe (Saisonale Influenza)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (¿Schweinegrippe¿), zirkulieren in Usbekistan in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de).

Vogelgrippe (Influenza A H5N1)

Bisher wurden in Usbekistan weder bei Tieren noch bei Menschen Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen.

Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen

In den Sommermonaten kann es zu einer hohen Belastung der Luft durch Staub kommen. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.

Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung durch einen Arzt oder erfahrenen Bergführer wird dringend gewarnt. Zivile Luftrettungsunternehmen für die Rettung aus Bergnot gibt es in Usbekistan nicht.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, sind in Usbekistan nicht üblich, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden nicht immer beachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Im Übrigen gelten die Hinweise unter Straßenverkehr im allgemeinen Teil dieser Hinweise. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend. Auch in Taschkent und Samarkand entspricht die medizinische Versorgung vielfach nicht europäischem Standard. Ärzte fordern für die medizinischen Behandlungen von Ausländern häufig eine Barzahlung in US Dollar oder Euro. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Indien, Dubai oder Europa, erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist zwingend notwendig, kann aber die unzureichende medizinische Infrastruktur vor Ort nicht ersetzen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de).

Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Usbekistan mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Es ist vorgeschrieben und wird unbedingt empfohlen, Medikamente in der usbekischen Zollerklärung, die jeder Reisende bei der Ein- und Ausreise vorlegen muss, genau aufzuführen (siehe auch unter ¿Besondere Zollvorschriften¿).

Die Deutsche Botschaft in Taschkent verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

Iran

Impfschutz

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe: www.who.int). Für die direkte Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen,Typhus und Tollwut empfohlen.

Malaria

Malaria kann im Iran landesweit, unterhalb einer Höhe von 1.500 Metern, vorkommen. Die jährlichen Fallzahlen sind aber nicht hoch, das Risiko ist damit gering. Im Norden des Landes ist eine Übertragung von Juni bis September möglich, im Süden von Mai bis September und an der Küste des Persischen Golfs ganzjährig.

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) manchmal tödlich. Im Südosten gehen 35 Prozent der Erkrankungen auf das Konto dieses Erregers. Ansonsten ist P. vivax (Malaria tertiana) vorherrschend.

Ein Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, hilft zur Vermeidung einer Malariaerkrankung.

Empfohlen wird

- das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,

- das konsequente Einreiben exponierter Haut mit einem geeigneten Repellent und

- das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder

- der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)

Tagsüber schützen diese Maßnahmen auch vor anderen durch Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Phlebotomen Fieber, West Nil Fieber oder Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (siehe: www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Bei Fieber sollte, insbesondere im Süden des Landes, innerhalb von 24 Stunden ein Arzt aufgesucht werden, um eine Malaria ausschließen zu können.

HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten

HIV/Aids kommt im Iran vor. Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex, dringend empfohlen.

Durchfall- und Darmerkrankungen

Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Zur Prophylaxe wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke aus Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder zu desinfizieren. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.

Tollwut

Tollwut kommt im Iran vor. Das Virus wird am häufigsten von Hunden übertragen. Das Risiko ist in ländlichem Gebiet größer als in den meisten Städten. Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Lecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Die aufwändigen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Iran, außerhalb der Großstädte, nicht immer möglich. Zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Die präexpositionelle Impfung ist daher für Reisen in den Iran besonders wichtig.

Leishmaniose

Insbesondere die Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Iran Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. ¿viszerale¿) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit noch häufig vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen können resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger entstehen. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

Geographisch bedingte Erkrankungen

Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Bei Aufenthalten über 2.300 Meter Höhe kann es bei Einzelnen zu den verschiedenen Formen der Höhenkrankheit kommen, wenn die graduelle Anpassung an die Höhe missachtet wurde.

Die Höhenkrankheit ist eine potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben.

Weitere Gesundheitsgefahren

Das Unfallrisiko ist im Iran insbesondere bei Überlandfahrten sehr hoch. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent.

Medizinische Versorgung

Die spezialisierte, medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z.B. nach Dubai, oder eine sofortige Rapatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (siehe: www.dtg.org oder www.frm-web.de). Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge in den Iran mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen, da westliche Medikamente regelmäßig nicht zur Verfügung stehen. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Iran bewusst sein.

Die Deutsche Botschaft in Teheran verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

Unverändert gültig seit: 14.2.2018

Turkmenistan

Unverändert gültig seit: 7.6.2018

Impfschutz

Das Auswärtige Amts empfiehlt allen Reisenden nach Turkmenistan einen gültigen Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Polio sowie Hepatitis A und Hepatitis B (Auffrischungs-Impfungen alle zehn Jahre). Bei besonderer Gefahrenneigung werden folgende zusätzliche Impfungen empfohlen: Typhus (z.B. bei Aufenthalt unter einfachen hygienischen Bedingungen), Tollwut (z.B. bei Langzeitaufenthalt oder Tierkontakten).

Medizinische Versorgung / hygienische Verhältnisse

Die medizinische Versorgung in Turkmenistan entspricht nicht europäischen Verhältnissen.

Der Genuss von Leitungswasser ist nicht empfehlenswert; wegen Hygieneproblemen und schlechter Wasserqualität sind Durchfallerkrankungen weit verbreitet.

Eine Grundausstattung an Medikamenten sollte mitgeführt werden, da diese vor Ort nur schwer - außerhalb Aschgabats im Regelfall gar nicht - erhältlich sind.

Reisenden nach Turkmenistan ist dringend eine Mitgliedschaft in einem der deutschen Rettungsflugunternehmen zu empfehlen. In besonders schweren Fällen von Unfall, Krankheit o.ä. ist es unerlässlich, schnellstmöglich ausgeflogen zu werden. Für einen Rettungsflug nach Deutschland sind mindestens 50.000 Euro zu veranschlagen.

Gesundheitshinweis

Da in Zentralasien Magen- und Durchfallerkrankungen überdurchschnittlich häufig vorkommen, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig vor Reisebeginn von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.

Hinweis für Allergiker

In Zentralasien kann man spezielle Lebensmittel für Allergiker (z.B. bei Glutenunverträglichkeit, Laktoseunverträglichkeit) nicht überall kaufen. Daher können auch Hotels und Restaurants diese speziellen Nahrungsmittel nicht immer bereitstellen. Es empfiehlt sich, bei schweren Allergien „Notrationen“ mitzunehmen.

Wissenswertes

Grenzübergänge

Bei dieser Reise überqueren wir zwei Landesgrenzen auf dem Landweg. Die notwendigen Visa und Unterlagen sind von uns vorbereitet. Trotzdem kann es immer wieder, auch aufgrund von Willkür der Grenzbeamten, zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Das Gepäck muss in den Grenzabschnitten oft selbst transportiert werden.