Reisesicherheit

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  • Tschechien: Hotelbrand in Prag

    Bei einem Brand in einem Prager Hotel sind am 20. Januar abends zwei Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden verletzt. Das Feuer brach Medienberichten zufolge im Erdgeschoss aus, nähere Informationen über die  Brandursache liegen bisher nicht vor. Das betroffene Hotel liegt am Rande der Altstadt unweit des Moldauufers.

    Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Gäste von uns in Prag. Die nächsten Reisen nach Prag beginnen ab dem 4. April. Bei keiner unserer Pragreisen ist eine Übernachtung in dem vom Brand betroffenen Hotel vorgesehen.

    Stand: 22. Januar 2018

  • Südafrika: Zur aktuellen Wasserknappheit in Kapstadt

    Die seit Monaten anhaltende Dürre im südlichen Südafrika hat zu einem drastischen Schwund der Wasserreserven in der Kapregion geführt. Besonders betroffen ist die Stadt Kapstadt. Nach offiziellen Mitteilungen der zuständigen Versorgergesellschaft sind die Trinkwasser-Speicherseen in der Region zu weniger als einem Drittel gefüllt.

    Medien berichten in diesem Zusammenhang, dass die vorhandenen Wasserreserven bis Ende April, dem "Day Zero", aufgebraucht sein könnten und in Folge die öffentliche Wasserversorgung eingestellt werden müsste. Um den Zusammenbruch der Trinkwasserversorgung zu verhindern, haben die Wasserwerke alle Verbraucher in Kapstadt zu umfassenden Wassersparmaßnahmen aufgefordert.

    An diesen Maßnahmen beteiligen sich auch die Hotels in Kapstadt. So wurden die Bewässerung von Gärten und Grünanlagen und die Befüllung und der Betrieb vieler Swimmingpools eingestellt, die Häufigkeit des Wechsels von Handtüchern und Wäsche reduziert. Mit Schildern und Infoblättern bitten die Hotels auch ihre Gäste um Mithilfe beim Wassersparen. Viele Hotels haben zudem die Stöpsel in den Badewannen entfernt und bitten um Begrenzung der Duschzeiten.

    Gravierende Auswirkungen für Touristen über diese geschilderten Sparmaßnahmen hinaus gibt es bisher in Kapstadt nicht. Im Gegensatz zur Stadt selbst ist die Region um die Metropole nicht oder in deutlich geringerem Maße von der Wasserknappheit betroffen.

    Viele Hotels in Kapstadt verfügen über eigene Bohrlöcher, sind unabhängig von der städtischen Wasserversorgung und somit nicht unmittelbar von der Wasserknappheit betroffen. Die städtischen Wasserwerke ihrerseits planen die Einspeisung von reichlich vorhandenem Grundwasser in das Versorgungsnetz und die Inbetriebnahme einer Meeresentsalzungsanlage.

    Aktuell und in den nächsten Wochen reisen zahlreiche Gäste von uns in Südafrika: Bei allen unseren Reisen ist ein mehrtägiger Aufenthalt in Kapstadt vorgesehen.

    Auch zum Zeitpunkt des drohenden Zusammenbruchs der Wasserversorgung im April reisen zahlreiche Gäste von uns in der Kapregion.

    Wir beobachten die weitere Lageentwicklung in Kapstadt sehr sorgfältig. Im Falle einer Zuspitzung der Lage ergreifen wir alle erforderlichen Maßnahmen und informieren erneut. Nach aktuellem Stand gehen wir jedoch davon aus, dass wir - abgesehen von den beschriebenen Einschränkungen - alle Aufenthalte in Kapstadt wie geplant anbieten können.

    Es besteht daher auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Südafrikareisen.

    Stand: 17. Januar 2018

  • Tunesien: Gewalttätige Auseinandersetzungen wegen steigender Lebenshaltungskosten

    Die tunesische Regierung hat zum 1. Januar eine Senkung der Subventionen für einige Grundnahrungsmittel und im Gegenzug eine Erhöhung der Steuern auf Sprit, Pkw und zahlreiche weitere Güter beschlossen. In Reaktion auf die daraus resultierende deutliche Steigerung der Lebenshaltungskosten kommt es seitdem in zahlreichen Städten zu teils gewaltsamen Protesten und Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften.

    Eines der Zentren der Proteste ist die ca. 40 km westlich von Tunis gelegene Stadt Tébourba. Hier gab es am 8. Januar besonders schwere Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften, bei denen ein Demonstrant ums Leben gekommen war. Weitere Demonstrationen fanden hier am 9. und 10. Januar statt.

    Das Auswärtige Amt hat in Reaktion auf die aktuelle Protestwelle am 10. Januar seinen Sicherheitshinweis zu Tunesien überarbeitet. Es informiert, dass es derzeit aus Protest gegen die jüngsten Preiserhöhungen in vielen Städten Demonstrationen gibt. Wegen der Gefahr gewalttätiger Ausschreitungen fordert das Amt zum großräumigen Meiden von Demonstrationen und Protesten auf.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Tunesien. Wegen der seit Jahren bestehenden Gefahr gewalttätiger Proteste haben wir Reiseleiter und örtliche Leistungspartner zu erhöhter Vorsicht und zum Meiden von Menschenansammlungen verpflichtet.

    Die nächsten Tunesienreisen beginnen ab dem 10. März.

    Nach aktueller Lage-Einschätzung gehen wir davon aus, dass wir diese Reisen wie geplant durchführen können. Die weitere Entwicklung beobachten wir jedoch sehr aufmerksam.

    Unabhängig von den jüngsten Protesten haben alle unsere Tunesien-Gäste auch im Jahr 2018 ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn.

    Stand: 10. Januar 2018

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Länder mit kostenlosem Umbuchungsrecht bis vier Wochen vor Abreise

    In folgenden Ländern bieten wir 2018 ¿ in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen ¿ ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an:

    Ägypten

    Äthiopien

    Israel

    Japan

    Kenia

    Madagaskar

    Myanmar

    Südkorea

    Sudan

    Türkei 

    Tunesien

    Stand: 27. Oktober 2017

  • Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

    Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

    • Afghanistan
    • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
    • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, West Sahara, gesamtes algerisches Sahara-Gebiet sowie die ländlichen Regionen im Norden
    • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe
    • Eritrea: Grenzgebiete zu Äthiopien und Dschibuti
    • Irak
    • Japan: Region um das Akw Fukushima I
    • Jemen
    • Kamerun: Region Extrême-Nord sowie Grenzgebiete zur Zentralafrikanischen Republik und Bakassi-Halbinsel
    • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
    • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (u.a. Stadt und Kreis Tripoli) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek
    • Libyen
    • Mali: Landesteile nördlich des 14. Breitengrades
    • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
    • Niger mit Ausnahme der Hauptstadt Niamey
    • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
    • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Provinz
    • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
    • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
    • Somalia
    • Südsudan
    • Syrien
    • Tschad: Haupstadt N'Djamena sowie Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik
    • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
    • Zentralafrikanische Republik

    Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

    • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Israel und Libyen, Niltal zwischen Beni Suwaif und Asiyut und die Sinai-Halbinsel 
    • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
    • Algerien
    • Angola: Provinz Cabinda
    • Armenien: Berg-Karabach
    • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
    • Bangladesch
    • Benin: Nationalpark W an Grenze zu Niger
    • Brasilien: Favelas in Rio
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Dschibuti
    • El Salvador 
    • Eritrea
    • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
    • Guinea
    • Haiti
    • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
    • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
    • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
    • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
    • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90), Umgebung des Damaskus- und Löwen-Tors in der Jerusalemer Altstadt
    • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
    • Kamerun
    • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze und Ausflugsprogramme in Nairobi und der Altstadt von Mombasa
    • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
    • Republik Kongo
    • Demokratische Republik Kongo
    • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
    • Libanon
    • Madagaskar: Provinz Andosy und Strände in der Umgebung von Tulea
    • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
    • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
    • Mali
    • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
    • Mauretanien
    • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas 
    • Mosambik: Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark 
    • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
    • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
    • Nicaragua: Atlantik-Region und Bezirk Jinotega und Grenzgebiete zu Honduras
    • Niger
    • Nigeria
    • Pakistan
    • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
    • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
    • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
    • Philippinen: Gesamte Südregion
    • Russland: Nordkaukasus-Region
    • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie entlegene Gebiete der Provinz Casamance
    • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum
    • Senegal:  Provinz Casamance von Ziguinchor bis zur Grenze nach Guinea-Bissau
    • Tadschikistan: Grenzbezirk Ischkaschim im Süden
    • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
    • Tschad
    • Türkei: Ankara und der gesamte Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
    • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
    • Uganda: Karamoja-Region im Norden und unmittelbare Grenzgebiete zur DR Kongo
    • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
    • Venezuela

    Stand: 11. Januar 2018

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 17.5.2017