Reisesicherheit

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  • China: Taifun Trami zieht Richtung chinesische Ostküste

    Über dem tropischen Westpazifik hat sich in den vergangenen Tagen ein neuer sehr starker Taifun gebildet. Das Auge von Taifun Trami liegt derzeit ca. 1500 km östlich der Philippinen über dem offenen Meer.

    Auf seiner Bahn Richtung Nordwesten gewinnt Trami in den nächsten Tagen weiter an Kraft und wird ¿ noch über dem Meer ¿ Spitzenwindgeschwindigkeiten bis zu 320 km/h erreichen. Am Norden von Taiwan vorbei wird der Taifun nach jetziger, sehr langfristiger Prognose rund um den 30. September mit etwas abgeschwächter Windgeschwindigkeit im Bereich der Provinz Zheijiang das chinesische Festland erreichen.

    Am 29. September fliegen Gäste einer Reisegruppe von uns nach Taiwan. Sie treffen am 30. September in der im Norden von Taiwan gelegenen Hauptstadt Taipei ein.

    Auch in China reisen zum Zeitpunkt der prognostizierten Ankunft von Trami  sehr viele Gäste von uns. Aufenthalte in Hangzhou und vor allem in weiter südlich gelegenen Orten in der Provinz Zheijiang sind zum Zeitpunkt der prognostizierten Ankunft von Trami nicht geplant.

    Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr aufmerksam und informieren umgehend, sobald uns detailliertere Informationen über die Stärke und die Zugbahn des Taifuns vorliegen.

    Aktuell und in den nächsten Tagen führen wir alle unsere Reisen in der Region  wie geplant durch.

    Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach China und Taiwan.

    Stand: 24. September 2018

  • Iran: Angriff auf eine Militärparade in der Stadt Ahwas

    Bei dem Angriff auf eine Militärparade in der im Südwesten des Irans gelegenen Stadt Ahwas wurden am 22.September zahlreiche Zivilisten und Soldaten getötet. Zahlreiche Personen wurden zudem verletzt. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars hatten während der Parade zwei bewaffnete Männer in die Menge geschossen. In einem Bericht des iranischen Staatsfernsehens war von einem "Terroranschlag" die Rede.

    Aktuell reisen Gäste von uns im Iran. Sie sind außerhalb von Ahwas unterwegs, allen Gästen geht es gut. Weitere Iranreisen beginnen in den nächsten Tagen.

    Wir beobachten die Entwicklung der Lage weiterhin sehr sorgfältig. Sollte es zu einer Veränderung der Lage kommen, werden wir umgehend informieren und alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

    Es besteht im laufenden Jahr kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Iranreisen.

    Stand: 22.9.2017

  • Südafrika: Schwerer Busunfall im Nordosten

    Im Nordosten Südafrikas kam es am 21. September zu einem schweren Unfall eines Überlandbusses auf der Autobahn nahe der Stadt Polokwane (Region Limpopo). Dabei wurden mindestens zehn Menschen getötet und mehr als 30 Personen verletzt. Informationen über mögliche Unfallursachen liegen bisher nicht vor.
    Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Südafrika, es geht ihnen allen gut.
    Grundsätzlich nutzen wir auf keiner unserer Südafrikareisen öffentliche Überlandbusse. Alle von uns in Südafrika gecharterten Busse unterliegen strengen Sicherheitsanforderungen. Zudem sind unsere Fahrer auch in Südafrika zur Einhaltung der strengen europäischen Lenk- und Ruhezeiten verpflichtet.
    Stand: 21. September 2018

  • Kolumbien: Angriff auf kanadische Geologen im nördlichen Department Antioquia

    Bei einem Angriff auf die Niederlassung eines kanadischen Bergbauunternehmens wurden am 20. September im kolumbianischen Bergdorf Ochali drei Geologen ermordet. Weitere Angestellte des Unternehmens wurden verletzt, eine Person verschleppt.

    Ochali liegt in einer wenig erschlossenen Bergregion im Norden des Departments Antioquia, ca. 150 km nördlich der Department-Hauptstadt Medellin.

    Der Überfall wurde von einer abtrünnigen Gruppe von ehemaligen FARC-Kämpfern verübt. Nach dem Abschluss des Friedensabkommens zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung unter dem damaligen Staatspräsidenten Santos im Dezember 2016 hat ein Großteil der über 6000 bewaffneten FARC-Kämpfer ihre Waffen niedergelegt. Kleinere Gruppen wie die für den jetzigen Überfall verantwortliche Einheit haben sich jedoch dem Abkommen widersetzt und leben weiterhin in der Illegalität, unter anderem von Drogenhandel und illegalem Abbau von Bodenschätzen.

    Die Sicherheitskräfte haben nun eine verstärkte Polizeipräsenz in der Region angekündigt. 

    Derzeit gilt der letztmalig im Juni 2018 überarbeitete Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Darin schreibt das Amt unter anderem:

    "... Insbesondere in den Grenzregionen Kolumbiens, sowie in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten mit schwacher Infrastruktur ist die staatliche Kontrolle nicht gewährleistet. In den betroffenen Regionen sind Entführungen, Raub und andere Gewaltdelikte bis hin zu offenen Kämpfen krimineller Banden sowie Anschläge auf die Staatsgewalt daher jederzeit möglich. Auch wenn Touristen in der Regel nicht Ziel von Anschlägen sind, besteht die Gefahr von Kollateralschäden. ..."

    Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt von Aufenthalten in einigen Teilen des Landes ab, darunter auch von Aufenthalten im Norden des Departments Antioquia.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Kolumbien. Die nächsten Kolumbienreisen beginnen ab dem 27. Oktober.

    Aufenthalte in Gebieten, von deren Besuch das Auswärtige Amt abrät, sind bei keiner unserer Reisen geplant. Auf einer unserer Kolumbienreisen besuchen wir die Stadt Medellin: Im Gegensatz zum Norden von Antioquia liegen uns jedoch keine Erkenntnisse über eine mögliche erhöhte Gefährdung im Stadtgebiet von Medellin vor.

    Wir verfolgen die weitere Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit, gehen jedoch aktuell davon aus, dass wir die ab Oktober beginnenden Reisen ohne Einschränkungen durchführen können. Sollte die weitere Lage-Entwicklung Programmänderungen erforderlich machen, werden wir umgehend informieren.

    Es besteht im laufenden Jahr kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Kolumbienreisen.

    Stand: 21. September 2018

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Tansania: Fährunglück auf dem Victoria-See

    Beim Kentern eines Fährschiffes auf dem Victoria-See am 20. September sind jüngsten Medienberichten zufolge über hundert Menschen ertrunken. Zahlreiche weitere Personen werden noch vermisst. Die Fähre war auf dem zu Tansania gehörenden südlichen Teil des Victoria-Sees zwischen der Ortschaft Bugolora und der Insel Ukora unterwegs.

    Eine offizielle Angabe zur Unglücksursache liegt noch nicht vor. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass das Boot stark überladen war.

    Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Tansania, es geht ihnen allen gut. Es waren keine Gäste von uns auf dem gekenterten Boot.

    Weitere Tansaniareisen beginnen ab dem 28. September. Fahrten mit lokalen Schiffen und Fähren bieten wir wegen der hohen Unfallgefahr weder auf dem Victoria-See noch bei Überfahrten vom Festland nach Sansibar oder Pemba an.

    Für diese bei einigen Reisen vorgesehene Überfahrt vom Festland nach Sansibar nutzen wir ausschließlich moderne Schnellfähren. Im Gegensatz zu vielen "inoffiziellen" Anbietern von Fährüberfahrten erfüllen die von uns genutzten Schnellfähren die erforderlichen Sicherheitsstandards.

    Stand: 21. September 2018

  • Italien: Zyklon über dem Tyrrhenischen Meer

    Über dem Tyrrhenischen Meer hat sich in den letzten Stunden ein Wirbelsturm gebildet. Diese im Mittelmeer eher seltene Bildung eines "Medicane" genannten Zyklons wurde durch die derzeit ungewöhnlich hohen Wassertemperaturen an der Oberfläche ermöglicht.

    Aktuell liegt das Zentrum des Zyklons zwischen der Ostküste Sardiniens und dem süditalienischen Festland. Die umliegenden Wolkenbänder bewegen sich gegen den Uhrzeigersinn und bringen insbesondere der Ostküste Sardiniens, Teilen Siziliens und der Westküste des süditalienischen Festlands orkanartige Windböen, Gewitter mit Blitzschlägen und starke Niederschläge.

    Aktuell reisen sehr viele Gäste von uns in Süditalien sowie auf Sardinien und Sizilien. Allen unseren Gästen geht es gut, unsere Tagesprogramme finden wie geplant statt. Dies gilt auch für unsere Programme auf Lipari und den anderen Äolischen Inseln. Auch die Fährverbindungen zwischen Sizilien und den Äolischen Inseln funktionieren normal. 

    Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Reiseleitern und den örtlichen Leistungspartnern und beobachten die Situation sorgfältig. Bei Bedarf passen wir geplante Programme an die jeweilige Lage an.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Stornierung bzw. Umbuchung unserer Italienreisen.

    Stand: 20. September 2018

  • Madagaskar: Vereinzelte neue Pestfälle in der Provinz Fianarantsoa

    Wenige Monate nach dem Abklingen des von September 2017 bis Anfang 2018 andauernden massiven Pest-Ausbruchs mit über 2500 Pestfällen und 239 Todesfällen melden zwei Bezirke im südlichen Landesinneren von Madagaskar erneut sehr vereinzelte Infektions-Fälle. Zwei von bisher insgesamt acht Infizierten sind diesen Quellen zufolge seit Anfang August an der Krankheit gestorben. Betroffen sind zwei ländliche Areale in der südlichen Provinz Fianarantsoa.

    Das Gesundheitsministerium hat umgehend Maßnahmen zur Eindämmung des Erregers ergriffen. Die Behörden erklären, den Ausbruch unter Kontrolle zu haben.

    Die Beulen-, aber auch die Lungenpest sind in Teilen Madagaskars, aber auch in einigen Regionen Asiens, Lateinamerikas und des afrikanischen Festlands endemisch, Ausbrüche der Krankheit blieben zumeist auf ländliche, stark unterentwickelte Regionen begrenzt. In Madagaskar treten Krankheitsfälle insbesondere in der Regenzeit, im Zeitraum zwischen September und März, auf. Letzte Fälle wurden in den ersten Monaten des Jahres 2018 gemeldet.

    Zur Vermeidung einer Infektion empfehlen Reisemediziner einen konsequenten Schutz vor Flohbissen, bei Lungenpest zudem die Vermeidung eines engen Kontakts mit Infizierten. Grundsätzlich besteht selbst bei einer stärkeren Verbreitung der Krankheit nur in absoluten Ausnahmefällen eine Infektionsgefahr für Reisende. Armut, mangelnde Hygiene und unzureichende medizinische Versorgung fördern die Ausbreitung. Bei frühzeitiger Erkennung ist die vom Bakterium "Yersinia Pestis" übertragene Krankheit im Regelfall gut behandelbar.

    Aktuell reisen Einzelreisende sowie Gäste von zwei Reisegruppen in Madagaskar, allen Gästen geht es gut. Die nächsten Madagaskarreisen beginnen ab dem 30. September.

    Bei keiner unserer Reisen besuchen wir die Zonen, in denen die jüngsten Pestfälle aufgetreten sind.

    Da es sich nach derzeitigem Erkenntnisstand bei den jüngsten Krankheitsfällen um einen lokal begrenzten Ausbruch handelt, sehen wir aktuell kein erhöhtes Gesundheitsrisiko für unsere Gäste.

    Alle unsere Madagaskar-Gäste erhalten die jeweils aktuellen Reisemedizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes bei Buchung. Sie sind somit grundsätzlich über das endemische Vorkommen der Pest auf der Insel informiert. Wir beobachten die weitere Lage-Entwicklung sehr aufmerksam und informieren bei einer weiteren Verbreitung des Erregers umgehend. 

    Alle unsere Madagaskar-Gäste haben unabhängig von den jüngsten Pest-Fällen ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.

    Stand: 18. September 2018

  • Äthiopien: Ethnische Unruhen in Addis Abeba und der Oromia-Region

    Rund um die Rückkehr der Führungsspitze der jahrzehntelang im Untergrund operierenden Oromo Liberation Front (OLF) aus ihrem Exil in Eritrea ist es in Addis Abeba und in einigen Orten der Oromia-Region zu schweren Ausschreitungen gekommen. Zur ethnischen Gruppe der Oromos gehörende Jugendliche haben am 15. September in der nordwestlich von Addis Abeba gelegenen Kleinstadt Ashwa Meda Angehörige anderer ethnischer Gruppen überfallen, Geschäfte geplündert und mindestens 20 Menschen getötet. In der Folge kam es am 17. September in einigen Stadtvierteln der Hauptstadt zu  Übergriffen auf Angehörige der ethnischen Gruppe der Oromo. Auch hier soll es Tote und Verletzte gegeben haben.

    Die aktuellen ethnischen Unruhen sind ein schwerer Rückschlag für die Bemühungen des seit April regierenden Ministerpräsidenten Abij Ahmed um Reformen und eine ethnische Aussöhnung im Land. Um eine Eskalation der Gewalt und ein Übergreifen der Konflikte auf weitere Landesteile zu verhindern hat die Regierung ein hartes Vorgehen gegen Unruhestifter angekündigt und den Zugang zu Internet und Messenger-Diensten eingeschränkt.

    In Reaktion auf die jüngsten Auseinandersetzungen hat das Auswärtige Amt am 18. September seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse bittet das Amt Besucher der Hauptstadt darum, das Gebiet um den Meskel-Platz und das Stadion von Addis Abeba sowie Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt zu folgen.

    Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in Äthiopien. Die nächsten Äthiopienreisen beginnen ab dem 5. Oktober, die nächste Reisegruppe reist Ende Oktober.

    In enger Abstimmung mit unseren örtlichen Leistungspartnern beobachten wir die Lage-Entwicklung insbesondere in der Hauptstadt und ihrer Umgebung sehr aufmerksam. Protestkundgebungen und Straßenblockaden meiden wir weiträumig. Aufenthalte im Umkreis des Meskel-Platzes und des Stadions von Addis Abeba sind bei keiner unserer Äthiopien-Reisen geplant.

    Unabhängig von den jüngsten Protesten bieten wir allen unseren Äthiopien-Gästen ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.

    Stand: 18. September 2018

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Simbabwe: Cholera-Ausbruch in der Hauptstadtregion

    In den letzten Wochen ist es in Simbabwe zu zahlreichen neuen Cholera-Infektionen gekommen. Jüngsten Berichten zufolge haben sich in den letzten Tagen über 2000 Menschen infiziert, über 20 Menschen sind bisher an der Krankheit gestorben. Der aktuelle Ausbruch konzentriert sich vor allem auf ärmere Vororte der Hauptstadt Harare.

    Grundsätzlich gilt die Krankheit in vielen Regionen von Simbabwe als endemisch. Mangelhafte Abwassersysteme und unzureichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser führen immer wieder zu einer Verbreitung der durch das Cholera-Bakterium ausgelösten Krankheit. 

    Zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO haben die örtlichen Gesundheitsbehörden Maßnahmen zur Eindämmung dieses Ausbruchs ergriffen.

    Grundsätzlich besteht auch in Endemie-Gebieten ein Infektionsrisiko nur für die in schlechten hygienischen Verhältnissen lebende (ärmere) einheimische Bevölkerung, die Gefahr für Touristen ist als äußerst gering einzuschätzen.

    Reisemedizinische Institute und das Auswärtige Amt empfehlen in allen Ländern, in denen Cholera-Fälle auftreten, eine sorgsame Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene sowie häufiges Händewaschen. Grundsätzlich bieten alle Hygiene-Maßnahmen, die vor sonstigen Darminfektionen schützen, auch Schutz vor einer Cholera-Infektion. Sie werden deshalb von Reisemedizinern in Endemiegebieten besonders dringend empfohlen.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Simbabwe. Die nächsten Gäste werden ab dem 20. September auf der simbabwischen Seite der Victoria-Fälle eintreffen. Aufenthalte von Gästen in der Hauptstadt Harare sind in diesem Jahr nicht mehr vorgesehen. 

    Zusammen mit den Gesundheitshinweisen erhalten alle unsere Gäste auf Reisen ins südliche Afrika bei Buchungsbestätigung zahlreiche Gesundheits- und Hygienetipps, die bei entsprechender Beachtung einen sehr zuverlässigen Schutz vor einer möglichen Cholera-Infektion bieten.

    Zudem werden wir ab sofort alle unsere Gäste, die auf ihrer Reise die Victoria-Fälle besuchen, über diesen Cholera-Ausbruch informieren und ihnen vorsorglich nochmals eine strikte Beachtung der empfohlenen Hygiene-Maßnahmen nahelegen.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Simbabwe.

    Stand: 12. September 2018

  • Italien: Deutlicher Anstieg von Infektionsfällen mit dem West-Nil-Fieber, neue Fälle in Griechenland, Rumänien, Serbien, Frankreich, Bulgarien und Ungarn

    Seit Mitte August hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem West-Nil-Fieber in zahlreichen süd- und südosteuropäischen Ländern weiter zugenommen.

    Dies entspricht soweit dem saisonalen Muster der vergangenen Jahre: Wie die mehrjährige Auswertung der Infektionszahlen zeigt, beginnt die Infektionsperiode im Juni/Juli und erreicht in den Monaten August und September ihren Höhepunkt. Die Gesundheitsbehörden aller betroffenen Länder beobachten jedoch im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Anstieg der Fallzahlen.

    Mit über 320 bestätigten Fällen und 13 Toten ist Italien aktuell das am stärksten betroffene Land: Übertragungen des Virus gab es bisher jedoch nur in den nördlichen Regionen Emilia-Romagna, Lombardei, Piemont und Veneto.

    Griechenland meldet bis zum 18. September über 190 Fälle und mehrere Tote: Hier sind unverändert das westliche Attika, Zentralgriechenland und Teile von Makedonien in Nordgriechenland, also ausschließlich Festlandregionen, betroffen.

    190 Fälle werden aus Rumänien, 280 Fälle aus Serbien (Raum Belgrad) gemeldet. Einzelne Fälle traten offenbar auch in Ungarn, Frankreich und Bulgarien auf.

    Wenige Tage nach der Übertragung des WNF-Virus kann es zur Ausbildung grippeähnlicher Symptome mit Fieber, Muskelschmerzen, in manchen Fällen auch zu Hautausschlägen, kommen. Oft erfolgt eine Infektion ohne Ausbildung von Symptomen. Bei weniger als einem Prozent der Infizierten kommt es zu neurologischen Komplikationen, vor allem zu Hirn- und Hirnhautentzündungen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder und ältere Menschen.

    Da es keine Impfprophylaxe gibt, empfehlen Reisemediziner zum Schutz gegen das West-Nil-Fieber systematischen Mückenschutz. Dies gilt besonders für die Monate Juli, August und September, in denen die Infektionsgefahr am höchsten ist.

    In Reaktion auf die Ausbreitung des Virus hat das Auswärtige Amt am 30. August seinen Medizinischen Reisehinweis für die oben genannten Länder  aktualisiert. Es informiert über die deutliche Zunahme von Infektionsfällen - insbesondere in der Woche vom 17. bis 23. August - und empfiehlt ebenfalls systematischen Mückenschutz (Expositionsprophylaxe).

    Aktuell reisen aus saisonalen Gründen viele Gäste von uns in den betroffenen Ländern.

    Wir werden ab sofort alle unsere in den kritischen Regionen tätigen Reiseleiter anweisen, alle Gäste zu Beginn der Reise über das Auftreten des West-Nil-Fiebers zu informieren und ihnen einen konsequenten Mückenschutz nahezulegen.

    Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Griechenland, Italien, Rumänien, Frankreich, Ungarn sowie auf den Balkan.

    Stand: 18. September 2018

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Länder mit kostenlosem Umbuchungsrecht bis vier Wochen vor Abreise

    In folgenden Ländern bieten wir 2018 - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an:

    Ägypten

    Äthiopien

    Israel

    Japan

    Kenia

    Madagaskar

    Myanmar

    Südkorea

    Sudan

    Türkei 

    Tunesien

    Stand: 27. Oktober 2017

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 14.6.2018