Reisesicherheit

  • Weltweit: Entscheidung über Durchführung der Mai-Reisen erst ab 20. April möglich

    Nach der Einführung umfassender Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sehen Politik und Wissenschaft die Tage rund um Ostern, also Mitte April, als geeigneten Zeitpunkt an, um eine Überprüfung der epidemiologischen Gesamtsituation in Deutschland vorzunehmen und über die Fortsetzung oder Abänderung der geltenden Einschränkungen zu entscheiden.

    In diesem Kontext wurde am 27. März bekannt, dass die Bundesregierung nicht vor dem 20. April über eine mögliche Verlängerung der derzeit bis Ende April befristeten Warnung vor touristischen Reisen ins Ausland entscheiden wird. Medienberichten zufolge müsse dazu die Situation in den einzelnen Ländern und die Entwicklung des Flugverkehrs neu beurteilt werden.

    In Reaktion auf die aktuell bis zum 30. April befristete Warnung des deutschen Auswärtigen Amtes vor touristischen Reisen haben wir bereits alle Reisen mit Reisebeginn bis einschließlich 30. April abgesagt.

    Aus rechtlichen Gründen müssen wir uns weiterhin - wie bisher in der Corona-Krise - bei der Entscheidung über Absage oder Durchführung unserer Reisen an den offiziellen Hinweisen des Auswärtigen Amtes orientieren. Wir sind daher gehalten, die Entscheidung über die Durchführung unserer Reisen ab dem 1. Mai auf den Zeitpunkt zu verlegen, an dem die neue aktualisierte Lage-Einschätzung des Auswärtigen Amtes vorliegt.

    Uns ist sehr bewusst, dass diese kurze Frist zwischen der Entscheidung über die Durchführbarkeit der jeweiligen Reise und dem geplanten Reisebeginn für betroffene Gäste eine erhebliche Mehrbelastung bedeutet. Dafür möchten wir uns bereits jetzt bei unseren Gästen entschuldigen.  

    Für Reisen ab dem 1. Mai gelten nach wie vor die bekannten Umbuchungs- und Stornobedingungen gemäß unseren Allgemeinen Reisebedingungen.

    Stand: 30. März 2020

  • Namibia: Auswärtiges Amt informiert über Verlängerung des Einreiseverbots aufgrund des Coronavirus

    Das Auswärtige Amt hat am 8. April seinen Sicherheitshinweis zu Namibia aktualisiert und informiert darin, dass Präsident Geingob den nationalen Notstand für bis zu sechs Monate erklärt hat. Der nationale Notstand beinhaltet neben zahlreichen Einzelmaßnahmen auch ein generelles Einreiseverbot. Bereits Ende März hatte die Air Namibia alle regionalen und internationalen Flüge auf unbestimmte Zeit eingestellt.

    Wir können vor diesem Hintergrund unsere Namibiareisen in nächster Zeit nicht wie geplant durchführen und müssen sie daher - in einem ersten Schritt mit Abreise bis zum 30. Juni - absagen.

    Wir beobachten die weitere Lageentwicklung aufmerksam und entscheiden am 1. Juni über die Durchführung der Reisen nach Namibia nach dem 30. Juni.

    Für Namibiareisen nach dem 30. Juni gelten die bekannten Umbuchungs- und Stornobedingungen gemäß unseren AGBs.

    Stand: 8. April 2020

  • Lettland/Estland: Auswärtiges Amt informiert über weitere Einreisebeschränkungen aufgrund des Coronavirus

    Das Auswärtige Amt hat am 8. April seinen Sicherheitshinweis für Lettland aktualisiert und informiert darin wie folgt: "Die Lettische Regierung hat am 7. April im Rahmen einer Verlängerung des am 17. März verhängten nationalen Notstands den internationalen Personenverkehr bis nunmehr 12. Mai 2020 eingestellt. Das beinhaltet den Luft-, Schienen-, See- und Straßenverkehr. Die Einreise nach und Ausreise aus Lettland ist damit praktisch deutlich erschwert."

    Analog dazu hat auch Estland am 8. April seine Einreisebeschränkungen bis zum 12. Mai verlängert.

    Wir können vor diesem Hintergrund unsere bis zum 12. Mai beginnenden Baltikum-Reisen nicht wie geplant durchführen und müssen sie daher nun absagen.

    Über die Durchführung der Baltikumreisen nach dem 12. Mai entscheiden wir am 20. April.

    Für Baltikumreisen ab dem 13. Mai gelten die bekannten Umbuchungs- und Stornobedingungen gemäß unseren AGBs.

    Stand: 8. April 2020

  • Deutschland: Einstellung des Flugbetriebs bei Germanwings (4U)

    Am 7. April hat die Muttergesellschaft Lufthansa bekanntgegeben, dass der Betrieb der Fluggesellschaft Germanwings eingestellt wird. Als Grund wurden die Auswirkungen der Corona-Krise genannt.

     

    Germanwings flog zuletzt mit etwa 30 Flugzeugen ausschließlich für den Billigableger Eurowings. Das Management hatte bereits vor Monaten angekündigt, die noch bestehenden vier Flugbetriebe, die für Eurowings arbeiten, auf einen zu konzentrieren. Damit soll die Komplexität reduziert werden.

     

    Einige unserer Gäste sind auf Germanwings-Flügen gebucht; sie werden nach Rücksprache auf alternative Flugverbindungen der Lufthansa-Gruppe umgebucht.

     

    Stand: 7. April 2020

  • Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

    Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

    • Afghanistan
    • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, ägyptisch-israelisches Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara
    • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und Westsahara
    • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe im Norden, östliche und südöstliche Provinzen
    • China: Provinz Hubei
    • Eritrea: alle Grenzgebiete zu Dschibuti und das Dahlak-Archipel
    • Irak: mit Ausnahme der Region Kurdistan
    • Japan: Region um das Akw Fukushima I
    • Jemen
    • Kamerun: Region Extrême-Nord, North-West, South-West, Bakassi-Halbinsel sowie Grenzgebiete zu Nigeria, zum Tschad und zur Zentralafrikanischen Republik 
    • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
    • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Bezirke Akkar, Hermel sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek und grenznahe Gebiete zu Syrien und Israel
    • Libyen
    • Mali: Nordosten
    • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
    • Niger: Provinzen Agadez, Diffa, Tahoua, Dosso, Tillaberi, Park "W", Maradi und Zinder
    • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Yobe
    • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Grenzprovinz
    • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
    • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
    • Somalia
    • Südsudan
    • Syrien
    • Tschad: Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun, zur Zentralafrikanischen Republik und Libyen
    • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
    • Zentralafrikanische Republik

    Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

    • Ägypten: Landesweit keine Fahrten mit öffentlichen Bussen und Zügen, Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Libyen und die Sinai-Halbinsel mit Ausnahme von Sharm el Sheikh, Wüstengebiete westlich des Niltals mit Ausnahme gesicherter Routen
    • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
    • Algerien
    • Angola: Provinz Cabinda
    • Armenien: Berg-Karabach
    • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
    • Bangladesch
    • Benin: Nationalpark "W" an Grenze zu Niger und Burkina Faso sowie die Ortschaft Segbana und Umgebung
    • Brasilien: Favelas in Rio
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
    • Ecuador: Grenzgebiete zu Kolumbien, keine Überlandfahrten in der Region Sucumbios
    • Eritrea
    • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
    • Haiti
    • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
    • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam 
    • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
    • Irak: Region Kurdistan 
    • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak sowie die Kurdengebiete im Nordwesten einschließlich Thaddäus-Kloster
    • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem, Jericho und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90)
    • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
    • Kamerun
    • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze, Stadtzentren von Nairobi und Mombasa und Strände im direkten Umfeld von Mombasa
    • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Riohacha, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
    • Republik Kongo: Provinz Pool
    • Kongo, Demokratische Republik 
    • Korea, Demokratische Republik (Nordkorea) 
    • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
    • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros, der Bekaa-Ebene zwischen Zahle und Kefraiya und Zedernwälder bei Bscharri
    • Madagaskar: Provinz Andosy, Strände in der Umgebung von Tulear und Mehrtagestouren am Tsiribihina-Fluss
    • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
    • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
    • Mali
    • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
    • Mauretanien
    • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas
    • Mosambik: Beira, Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark sowie der gesamte Norden
    • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
    • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
    • Nicaragua: gesamte Altantikregion, Jinotega, Matagalpa und Grenzgebiete zu Honduras
    • Niger
    • Nigeria
    • Pakistan
    • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
    • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
    • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
    • Philippinen: Gesamte Südregion
    • Ruanda: Unmittelbares Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo und Burundi
    • Russland: Nordkaukasus-Region
    • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance 
    • Sudan
    • Tadschikistan: Autonomer Bezirk Gorno Badachshan/GBAO im Süden des Landes
    • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla
    • Tschad
    • Türkei: Gesamter Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
    • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
    • Uganda: Grenzgebiete zu Südsudan generell und zu Kenia in der Karamoja-Region, Kidepo-NP nur auf Luftweg; unmittelbare Grenze zur DR Kongo
    • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
    • Venezuela

    Stand: 28. Januar 2020

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 30.04.2019