Reisesicherheit

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  • La Reunion: Zyklon Fakir verursacht Überschwemmungen und Erdrutsche

    Über dem südlichen Indischen Ozean hat sich in den vergangenen Tagen der Zyklon Fakir gebildet. Auf seinem Kurs Richtung Südost hat er in der Nacht vom 23. auf 24. April mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h die Ostküste von La Reunion gestreift und der Insel starke Niederschläge gebracht. Wie die örtlichen Behörden melden, entstand dabei erheblicher Schaden: Zahlreiche Häuser wurden beschädigt und Straßenverbindungen unterbrochen. Mindestens zwei Personen kamen ums Leben. Schulen und Ämter blieben vorsorglich am 24. April geschlossen.

    Zyklon Fakir befindet sich aktuell wieder über dem offenen Indischen Ozean, Meteorologen rechnen damit, dass er in den nächsten Tagen an Kraft verliert und sich ohne weiteren Kontakt mit bewohntem Land auflöst.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns auf La Reunion. Die nächsten Gäste auf der Insel erwarten wir wieder ab dem 4. Mai.

    Wir gehen davon aus, dass die Aufräumarbeiten bis zur Ankunft unserer Gäste soweit fortgeschritten sind, dass wir unsere Tagesprogramme wie geplant durchführen können.

    Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach La Reunion.

    Stand: 24. April 2018

  • Spanien: Pilotenstreik am 25. und 26. April

    Die Piloten der spanischen Vueling Airlines haben für 25. und 26. April Streiks angekündigt. Dies wird Auswirkungen auf die Flugpläne der Airline haben.

    Am 26. April fliegen Gäste von uns mit Vueling Airlines.

    Sobald uns konkretere Informationen über Ausfälle von Flugverbindungen vorliegen, werden wir die betroffenen Kunden kontaktieren und gegebenenfalls umbuchen.

    Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen mit Vueling-Airlines-Flügen.

    Stand: 24. April 2018

  • Nicaragua: Schwere Ausschreitungen gegen geplante Rentenreform

    Seit dem 18. April kommt es in Nicaragua landesweit zu massiven Protesten gegen die Regierung unter Staatspräsident Ortega. Ausgelöst wurde die aktuelle Protestwelle durch eine von der Regierung geplante Rentenreform. Diese Reform sieht eine deutliche Erhöhung der Beitragszahlungen bei gleichzeitig gekürzten Leistungen vor. Die Demonstrationen weiteten sich rasch aus und richten sich zunehmend direkt gegen Präsident Ortega und den autokratischen Regierungsstil seiner regierenden Sandinisten. Die Sicherheitskräfte gehen mit großer Härte gegen die Proteste vor: Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Demonstranten kamen zahlreiche Menschen ums Leben.

    Wie Medien seit kurzem berichten, hat Präsident Ortega am 22. April die Pläne zur Reform der Rentenkasse zurückgenommen. Derzeit ist jedoch noch nicht absehbar, ob diese Kurskorrektur zu einer Beruhigung der äußerst angespannten innenpolitischen Lage beiträgt.
    In Reaktion auf die jüngsten Proteste hat das Auswärtige Amt am 21. April seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es weist auf mögliche weitere Demonstrationen in den nächsten Tagen hin und rät daher bis auf Weiteres von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Nicaragua ab.
    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Nicaragua. Aus saisonalen Gründen sind auch in den nächsten Wochen und Monaten keine Reisen in dieses zentralamerikanische Land geplant. 
    Die nächsten Gäste in Nicaragua erwarten wir wieder ab Anfang Oktober.
    Da das Auswärtige Amt derzeit von nicht unbedingt erforderlichen (und somit auch touristischen) Reisen abrät, können wir bei Fortdauer der derzeitigen Sicherheitslage keine Reisen nach Nicaragua durchführen.

    Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die innenpolitische Lage in absehbarer Zeit wieder beruhigt und wir unsere Reiseprogramme im Herbst wieder ohne Einschränkungen durchführen können.

    Wir beobachten die Lage-Entwicklung in jedem Fall sehr aufmerksam und entscheiden bis spätestens zwei Monate vor dem jeweiligen Reisebeginn, ob wir die geplanten Nicaragua-Aufenthalte wie geplant durchführen können.

    Alle bis Jahresende gebuchten Nicaragua-Gäste informieren wir ab sofort über die aktuelle politische Lage und die von uns im Falle anhaltender innenpolitischer Konflikte geplanten Maßnahmen.   

    Bis auf Weiteres besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Nicaraguareisen.

    Stand: 23. April 2018
    Link zum Auswärtigen Amt

  • Armenien: Anhaltende Proteste der Opposition

    Anhänger der Opposition um die Partei Civil Contract demonstrieren seit Tagen gegen die Wahl von Sersch Sargsjan zum Ministerpräsident Armeniens. Sargsjan war über zwei Legislaturperioden Präsident des Landes, eine dritte Amtsperiode als Präsident ist ihm per Verfassung versagt.

    Zentrum der Proteste ist die Hauptstadt Eriwan, Kundgebungen fanden auch in Gyumri und anderen Städten statt. Die Proteste blieben bisher weitgehend friedlich. Sie richten sich nicht nur gegen Sargsjan und seine  regierende Republikanische Partei, sondern auch gegen Korruption, verschleppte Reformen und gegen die nach Ansicht der Opposition von Oligarchen dominierte Politik.

    Ein Ende der Proteste ist nicht absehbar.

    Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Armenien, weitere Abreisen sind ab dem 21. April vorgesehen.

    Wir beobachten die Entwicklung sehr aufmerksam, gehen jedoch derzeit davon aus, dass die Proteste zu keiner nachhaltigen Verschlechterung der Sicherheitslage in Armenien führen. Trotz der Demonstrationen konnten wir in den vergangenen Tagen unsere Eriwan-Programme regulär durchführen. Reiseleiter und örtliche Leistungsträger sind jedoch zum strikten und weiträumigen Meiden von Protesten und politisch motivierten Menschenansammlungen aufgerufen.

    Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Armenien.

    Stand: 20. April 2018

  • Brasilien: Zahlreiche neue Gelbfieber-Infektionen

    Seit Dezember 2016 ist in Brasilien eine deutliche Zunahme von bestätigten Gelbfieberfällen zu beobachten. Gleichzeitig breitet sich das Virus regional weiter Richtung Osten aus: Dies gilt besonders in den Bundesstaaten Minas Gerais, Rio de Janeiro und São Paulo.

    Aktuellen Informationen zufolge wurden seit Juli 2017 in Brasilien 464 Menschen nachweislich infiziert, es gab 154 Todesfälle. In den letzten Monaten erkrankten auch mehrere ausländische Touristen, darunter ein Niederländer.

    Infektionen gab es auch in den für den Tourismus wichtigen Bundesstaaten Amazonas (Manaus und Umgebung), Bahia (Salvador), Brasilia/Distrito Federal, Mato Grosso und Mato Grosso do Sul (Pantanal), Minas Gerais (Belo Horizonte, Ouro Preto) sowie in einigen Bezirken der Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo und Parana (Iguazu). Die Behörden haben ihre Maßnahmen zur Eindämmung des Virus deutlich verstärkt und führen in den besonders betroffenen Gebieten große Impfkampagnen durch.

    Bisher sind alle bekannten Infektionen auf von Tieren (v.a. Affen) stammende Erreger zurückzuführen, die von Mücken auf Menschen übertragen wurden. Direkte Übertragungen Mensch - Mücke - Mensch wurden bisher nicht nachgewiesen. Eine erhöhte Infektionsgefahr besteht daher bei Aufenthalten in bewaldeten Gebieten, die Infektionsgefahr in Großstädten bleibt dagegen unverändert sehr gering.

    In seinen aktuellen Reisemedizinischen Hinweisen zu Brasilien geht das Auswärtige Amt auf die Ausbreitung des Gelbfiebers Richtung Osten ein und schreibt wörtlich:

    "Die Gelbfieberübertragungsgebiete mit Infektionen bei Affen und Menschen verschieben sich in Brasilien weiter in die östlichen Landesteile. Aktuelle Fälle und Todesfälle werden bei ungeimpften Reiserückkehrern aus der Küstenregion des Bundesstaates Rio de Janeiro (Ilha Grande, Ilha Bella und Angra do Reis) gemeldet. Nur noch wenige Gebiete sind derzeit gelbfieberfrei bzw. bisher ohne gemeldete Fälle."

    Aktuell reisen Gäste von uns in Brasilien. 

    Zusammen mit den Buchungsunterlagen übermitteln wir allen unseren Brasilien-und Südamerika-Gästen den jeweils aktuellen länderbezogenen medizinischen Reisehinweis des Auswärtigen Amtes. Die Gäste sind somit über die Verbreitung von Gelbfieber in vielen Regionen Brasiliens und die allgemeinen Impfempfehlungen der Gesundheitsbehörden sowie des Auswärtigen Amtes informiert.

    Allen unseren Südamerika-Gästen empfehlen wir in jedem Fall vor Reisebeginn ein persönliches Beratungsgespräch mit einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt zu den Infektionsrisiken im Land und zu möglichen Impfungen.

    Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Brasilienreisen.

    Stand: 23. Februar 2018

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Länder mit kostenlosem Umbuchungsrecht bis vier Wochen vor Abreise

    In folgenden Ländern bieten wir 2018 - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an:

    Ägypten

    Äthiopien

    Israel

    Japan

    Kenia

    Madagaskar

    Myanmar

    Südkorea

    Sudan

    Türkei 

    Tunesien

    Stand: 27. Oktober 2017

  • Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

    Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

    • Afghanistan
    • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
    • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, West Sahara, gesamtes algerisches Sahara-Gebiet sowie die ländlichen Regionen im Norden
    • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe
    • Eritrea: Alle Grenzgebiete 
    • Irak
    • Japan: Region um das Akw Fukushima I
    • Jemen
    • Kamerun: Region Extrême-Nord sowie Grenzgebiete zur Zentralafrikanischen Republik und Bakassi-Halbinsel
    • Kongo (Demokratische Republik Kongo): Hauptstadt Kinshasa, östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
    • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (u.a. Stadt und Kreis Tripoli) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek
    • Libyen
    • Mali: Landesteile nördlich des 14. Breitengrades
    • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
    • Niger mit Ausnahme der Hauptstadt Niamey
    • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
    • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Provinz
    • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
    • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
    • Somalia
    • Südsudan
    • Syrien
    • Tschad: Haupstadt N'Djamena sowie Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik
    • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
    • Zentralafrikanische Republik

    Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

    • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Israel und Libyen, Niltal zwischen Beni Suwaif und Asiyut und die Sinai-Halbinsel 
    • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
    • Algerien
    • Angola: Provinz Cabinda
    • Armenien: Berg-Karabach
    • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
    • Bangladesch
    • Benin: Nationalpark W an Grenze zu Niger
    • Brasilien: Favelas in Rio
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
    • El Salvador 
    • Eritrea
    • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
    • Haiti
    • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
    • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
    • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
    • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
    • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90), Umgebung des Damaskus- und Löwen-Tors in der Jerusalemer Altstadt
    • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
    • Kamerun
    • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze und Ausflugsprogramme in Nairobi und der Altstadt von Mombasa
    • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
    • Republik Kongo
    • Demokratische Republik Kongo: Provinz Pool
    • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
    • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros und Zedernwälder bei Bscharri
    • Madagaskar: Provinz Andosy und Strände in der Umgebung von Tulea
    • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
    • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
    • Mali
    • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
    • Mauretanien
    • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas sowie die Fährverbindungen von Playa del Carmen nach Cozumel 
    • Mosambik: Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark 
    • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
    • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
    • Nicaragua: Atlantik-Region und Bezirk Jinotega und Grenzgebiete zu Honduras
    • Niger
    • Nigeria
    • Pakistan
    • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
    • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
    • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
    • Philippinen: Gesamte Südregion
    • Russland: Nordkaukasus-Region
    • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance außer Hauptroute von Ziguinchor bis zur Grenze nach Guinea-Bissau
    • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum 
    • Tadschikistan: Grenzbezirk Ischkaschim im Süden
    • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
    • Tschad
    • Türkei: Ankara und der gesamte Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
    • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
    • Uganda: Karamoja-Region im Norden und unmittelbare Grenzgebiete zur DR Kongo
    • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
    • Venezuela

    Stand: 22. März 2018

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 17.5.2017