Reisesicherheit

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  • Israel: Neue Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen

    Nach mehrtägigem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen haben die israelischen Streitkräfte am 14. und 15. Juli mit gezielten Luftschlägen Ziele im Gaza-Streifen angegriffen. Es gab mehrere Tote, mehrere Gebäude wurden zerstört. Die Luftangriffe sind eine Reaktion auf die heftigsten Raketenangriffe seit Ende des Gaza-Konflikts 2014: Anhänger der Hamas-Bewegung sowie anderer radikalislamischer Palästinensergruppen haben in den letzten Tagen über 200 Raketen auf israelisches Territorium abgeschossen. Die meisten Geschosse gingen in der Grenzregion nieder, es gab mehrere Verletzte. Noch ist unklar, ob Ägypten mit seiner Vermittlung eines Waffenstillstandabkommens zwischen den beiden Konfliktparteien erfolgreich ist.  

    Unbestätigten Medienberichten zufolge kam es zusätzlich in der Nacht auf den 16. Juli zu Luftangriffen auf eine syrische Militärbasis bei Aleppo. Seit Monaten geht Israel mit gezielten Luftschlägen gegen die militärische Präsenz des Iran in Syrien vor. Vor einigen Tagen haben syrische Regierungstruppen mit einer Offensive gegen Rebellenstellungen auf der syrischen Seite der Golan-Höhen begonnen. Die seit Monaten angespannte Situation an der israelischen Nordgrenze hat sich vor diesem Hintergrund weiter verschärft.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Israel und den Palästinensischen Gebieten. Die nächsten Einzelreisenden halten sich ab dem 11. August in Israel auf, die nächsten Gruppenreisen beginnen am 6. September.

    Wir beobachten die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in Israel sehr aufmerksam und passen unsere Maßnahmen auch kurzfristig den aktuellen Entwicklungen an.

    Unabhängig von den jüngsten Ereignissen haben alle unsere Israel-Gäste ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn.

    Stand: 16. Juli 2018

  • Ägypten: Verletzte bei Explosion in der Nähe des Flughafens von Kairo

    In der Nacht zum 13. Juli ereignete sich in einer petrochemischen Fabrik nahe dem internationalen Flughafen von Kairo eine schwere Explosion. Aufgrund der hohen Außentemperaturen ist Medienberichten zufolge ein Treibstofftank explodiert. Zahlreiche Arbeiter wurden verletzt, es bildete sich eine Rauchwolke. Nach ersten Untersuchungen der Unfallursache schließen die ermittelnden Behörden einen Terroranschlag aus.

    Medien hatten zunächst von einer Explosion am Flughafen berichtet. Der Flugbetrieb läuft dort jedoch ohne Einschränkungen.

    Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in Ägypten. Die nächsten Abreisen sind ab dem 21. September vorgesehen.

    Stand: 13. Juli 2018

  • Japan: Überschwemmungen in Teilen von West- und Zentraljapan

    Am 7. und 8. Juli ist es in Teilen West- und Zentraljapans nach selbst für die aktuelle Regenzeit ungewöhnlich starken Regenfällen zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Mehr als hundert Menschen sind dabei ums Leben gekommen, 50 Personen gelten derzeit noch als vermisst.

    Besonders betroffen sind auf der Hauptinsel Honshu die Präfekturen Hiroshima und Okayama, sowie auf der Insel Shikoku die Präfektur Ehime.

    Das öffentliche Leben ist in den betroffenen Gebieten momentan sehr eingeschränkt, viele Straßen sind überflutet und Bahngesellschaften haben ihren Betrieb eingestellt.

    Aktuell reisen jahreszeitbedingt keine Gäste von uns in Japan.

    Die nächsten Gäste werden am 17. und am 25. Juli nach Japan aufbrechen. Wir gehen davon aus, dass wir alle unsere anstehenden Japanreisen ohne größere Einschränkungen durchführen können, beobachten die Entwicklung der Lage weiterhin genau und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen. 

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Japan.

    Stand: 9. Juli 2018

  • Nicaragua: Schwere innenpolitische Auseinandersetzungen halten an

    Ein Ende der seit über zwei Monaten anhaltenden innenpolitischen Auseinandersetzungen ist in Nicaragua nicht in Sicht. Trotz eines Mitte Juni von der katholischen Kirche vermittelten Waffenstillstands zwischen der Regierung und den Oppositionskräften kam es in den vergangenen Tagen zu schweren Zusammenstößen mit Toten und Verletzen.

    Zentrum der Auseinandersetzungen sind die Hauptstadt Managua und die ca. 25 Kilometer entfernte Stadt Masaya. Proteste sind auch in anderen Landesteilen möglich.

    Die Protestwelle wurde im April durch eine von der Regierung geplante Rentenreform ausgelöst. Trotz Rücknahme der Reform gingen die Proteste weiter und richten sich seitdem direkt gegen Präsident Daniel Ortega und den autokratischen Regierungsstil seiner Sandinisten.

    In Reaktion auf die aktuelle Krise hat das Auswärtige Amt mehrmals, zuletzt am 20. Juni, seinen Sicherheitshinweis zu Nicaragua aktualisiert. Es informiert über die Lage, weist auf die zunehmende Gewalt hin und rät bis auf weiteres dringend von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Nicaragua ab.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Nicaragua. Aus saisonalen Gründen sind auch in den nächsten Wochen und Monaten keine Reisen in das zentralamerikanische Land geplant.

    Die nächsten Gäste erwarten wir wieder ab Anfang Oktober in Nicaragua.

    Da das Auswärtige Amt von nicht unbedingt erforderlichen (und somit auch touristischen) Reisen abrät, können wir bei Fortdauer der derzeitigen Sicherheitslage keine Reisen nach Nicaragua durchführen.

    Wir beobachten die Entwicklung der innenpolitischen Lage sehr aufmerksam und entscheiden bis spätestens zwei Monate vor dem jeweiligen Reisebeginn, ob wir die geplanten Nicaraguaaufenthalte wie geplant durchführen können.

    Alle bis Jahresende gebuchten Nicaragua-Gäste wurden über die aktuelle politische Lage und die von uns im Falle anhaltender innenpolitischer Konflikte geplanten Maßnahmen informiert. Sobald wir eine Entscheidung über Reisedurchführung oder Absage getroffen haben, informieren wir unsere Gäste erneut.

    Da eine reguläre Reisedurchführung nach jetzigem Stand nicht möglich ist, bieten wir unseren Gästen ab sofort ein Recht auf kostenlose Umbuchung unserer Nicaraguareisen bis vier Wochen vor Abreise.

    Stand: 21. Juni 2018

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Länder mit kostenlosem Umbuchungsrecht bis vier Wochen vor Abreise

    In folgenden Ländern bieten wir 2018 - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an:

    Ägypten

    Äthiopien

    Israel

    Japan

    Kenia

    Madagaskar

    Myanmar

    Südkorea

    Sudan

    Türkei 

    Tunesien

    Stand: 27. Oktober 2017

  • Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

    Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

    • Afghanistan
    • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
    • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, West Sahara, gesamtes algerisches Sahara-Gebiet sowie die ländlichen Regionen im Norden
    • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe
    • Eritrea: Alle Grenzgebiete 
    • Irak
    • Japan: Region um das Akw Fukushima I
    • Jemen
    • Kamerun: Region Extrême-Nord sowie Grenzgebiete zur Zentralafrikanischen Republik und Bakassi-Halbinsel
    • Kongo (Demokratische Republik Kongo): Hauptstadt Kinshasa, östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
    • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (u.a. Stadt und Kreis Tripoli) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek
    • Libyen
    • Mali: Landesteile nördlich des 14. Breitengrades
    • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
    • Niger: Provinzen Diffa, Tahoua, Tillaberi, Maradi und Zinder
    • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
    • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Provinz
    • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
    • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
    • Somalia
    • Südsudan
    • Syrien
    • Tschad: Haupstadt N'Djamena sowie Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik
    • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
    • Zentralafrikanische Republik

    Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

    • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Israel und Libyen, Niltal zwischen Beni Suwaif und Asiyut und die Sinai-Halbinsel 
    • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
    • Algerien
    • Angola: Provinz Cabinda
    • Armenien: Berg-Karabach
    • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
    • Bangladesch
    • Benin: Nationalpark W an Grenze zu Niger
    • Brasilien: Favelas in Rio
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
    • El Salvador 
    • Eritrea
    • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
    • Haiti
    • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
    • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
    • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
    • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
    • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90), Umgebung des Damaskus- und Löwen-Tors in der Jerusalemer Altstadt
    • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
    • Kamerun
    • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze und Ausflugsprogramme in Nairobi und der Altstadt von Mombasa
    • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
    • Republik Kongo
    • Demokratische Republik Kongo: Provinz Pool
    • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
    • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros und Zedernwälder bei Bscharri
    • Madagaskar: Provinz Andosy und Strände in der Umgebung von Tulea
    • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
    • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
    • Mali
    • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
    • Mauretanien
    • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas sowie die Fährverbindungen von Playa del Carmen nach Cozumel 
    • Mosambik: Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark 
    • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
    • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
    • Nicaragua: Atlantik-Region und Bezirk Jinotega und Grenzgebiete zu Honduras
    • Niger
    • Nigeria
    • Pakistan
    • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
    • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
    • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
    • Philippinen: Gesamte Südregion
    • Russland: Nordkaukasus-Region
    • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance außer Hauptroute von Ziguinchor bis zur Grenze nach Guinea-Bissau
    • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum 
    • Tadschikistan: Grenzbezirk Ischkaschim im Süden
    • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
    • Tschad
    • Türkei: Ankara und der gesamte Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
    • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
    • Uganda: Karamoja-Region im Norden und unmittelbare Grenzgebiete zur DR Kongo
    • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
    • Venezuela

    Stand: 22. März 2018

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 14.6.2018