Reisesicherheit

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  • Frankreich: Zahlreiche Waldbrände in der Provence und auf Korsika

    Anhaltende Trockenheit, große Hitze und starke Winde haben in den vergangenen Tagen in zahlreichen Regionen Südfrankreichs zu einer Ausbreitung von Waldbränden geführt. Aktuell besonders betroffen sind der Luberon nördlich von Aix-en-Provence, das Hinterland von Saint Tropez und Nizza sowie der Norden von Korsika.

    Auch in den kommenden Tagen sind anhaltend trockenes Wetter und erneut kräftige Winde zu erwarten: Es ist nicht mit einer raschen Entspannung in den betroffenen Waldbrandgebieten zu rechnen.

    Das Auswärtige Amt hat am 26. Juli folgenden aktuellen Hinweis in seine Reiseinformationen zu Frankreich eingefügt:

    "Nordöstlich von Aix-en-Provence (Département Bouches-du-Rhône) und südlich bzw. südwestlich von Saint-Tropez (Département Var) sowie südwestlich von Bastia (Département Haute-Corse/Korsika) werden Busch- und Waldbrände gemeldet. Im Département Var haben die Behörden rund um die Ortschaft Bormes-les Mimosas 10.000 Menschen vorsorglich evakuiert. Verkehrswege in den betroffenen Gebieten sind teilweise gesperrt, es kann zu Ausfällen der Kommunikationsinfrastruktur und Energieversorgung kommen. Reisende sollten sich über die Medien und über die Verlautbarungen der betroffenen Präfekturen und Gemeinden, auch in den sozialen Netzwerken, durchgehend informiert halten und die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen."

    Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Frankreich, keine jedoch in der Provence bzw. auf Korsika. Eine Provence-Reise mit Reiseende am 24. Juli konnten wir ohne Einschränkungen durchführen.

    Die nächsten Reisen in die Provence bzw. zur Cote d'Azur beginnen am 5. August, Korsika-Reisen erst wieder ab dem 16. September.

    Nach aktuellem Lagestand können wir alle in den nächsten Wochen geplanten Programme wie vorgesehen durchführen. Wir beobachten die weitere Entwicklung der Lage aufmerksam, stehen in engem Kontakt mit unseren örtlichen Leistungspartnern und passen unsere Tagesprogramme den aktuellen örtlichen Gegebenheiten an. Selbstverständlich meiden wir Brandgebiete großflächig und bieten bei Bedarf auch kurzfristig attraktive Alternativrouten an.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Frankreich.

    Stand: 26. Juli 2017 

    Link zum Auswärtigen Amt 

  • Sri Lanka: Deutlicher Anstieg von Dengue-Fieber-Infektionen

    Seit Jahresbeginn nimmt die Zahl der Infektionen mit dem Dengue-Fieber in Sri Lanka landesweit deutlich zu. Aktuell besonders betroffen sind die Hauptstadt Colombo, die südlich davon gelegenen Küstenbezirke Kalutara und Galle, die Ostküste rund um Trincomalee sowie Kandy im Landesinneren. Aktuellen Informationen reisemedizinischer Institute zufolge wurden im laufenden Jahr bereits über 90.000 Infektionsfälle registriert, über 300 Menschen kamen ums Leben. 

    Die Gesundheitsbehörden des Landes haben mit flächendeckenden Mückenbekämpfungsprogrammen begonnen und zudem alle Privathaushalte aufgefordert, Pfützen und sonstige stehende Wasseransammlungen auf ihren Grundstücken zu beseitigen.   

    Das Dengue-Virus wird von tagaktiven Mücken, v.a. von Aedes aegypti übertragen. Symptome einer Dengue-Infektion sind Hautausschläge, Fieber und ausgeprägte Gliederschmerzen. Während eine Erstinfektion im Regelfall ohne größere Komplikationen ausheilt, sind bei einer wiederholten Infektion auch schwerere Krankheitsverläufe möglich.

    Da es gegen Dengue-Fieber keinen Impfstoff gibt, raten Reisemediziner und tropenmedizinische Institute in den betroffenen Regionen zu konsequentem Mückenschutz, also bei Aufenthalten im Freien zu geschlossener Kleidung und zum Auftragen von Mückenschutzmitteln an freien Körperstellen.

    In seinen am 25. Juli aktualisierten Medizinischen Hinweisen zu Sri Lanka informiert das Auswärtige Amt über die starke Zunahme von Dengue und schreibt wörtlich:

    "Dengue Fieber tritt saisonal gehäuft landesweit auf. 2017 sind die Ausbrüche besonders heftig; bis 17. Juli 2017 wurden landesweit mehr als 93.000 Erkrankungen registriert. Besonders betroffen ist die Hauptstadtregion Colombo.

    Dengue Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe ... ist auch tagsüber angezeigt."

    Derzeit reisen zahlreiche Gäste von uns in Sri Lanka, es geht ihnen allen gut.

    Weitere Reisen nach Sri Lanka beginnen ab dem 29. Juli.

    Zusammen mit den Buchungsunterlagen übermitteln wir allen unseren Sri-Lanka-Gästen den jeweils aktuellen medizinischen Reisehinweis des Auswärtigen Amtes. Sie wurden somit bereits über die weite Verbreitung von Dengue und über die erforderlichen Schutzmaßnahmen informiert.

    In Reaktion auf die steigende Zahl von Neuerkrankungen werden wir ab sofort unsere Reiseleiter auffordern, alle Gäste unmittelbar nach Ankunft im Land über das aktuell vermehrte Auftreten der Krankheit zu informieren und ihnen nochmals einen konsequenten Mückenschutz nahe zu legen. Einzelkunden informieren wir per Rundschreiben.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Sri Lanka.

    Stand: 25. Juli 2017

    Link zum Auswärtigen Amt 

  • Israel: Abbau der umstrittenen Metalldetektoren am Tempelberg

    Nach Medienberichten haben israelische Sicherheitskräfte in der Nacht zum 25. Juli die umstrittenen Metalldetektoren an den Zugängen zum Tempelberg in Jerusalem abgebaut. Diese Maßnahme wurde am späten Abend auf einer Sitzung des Sicherheitskabinetts beschlossen. Gleichzeitig kündigte die Regierung Netanjahu andere Formen von Sicherheitsüberprüfungen an den Zugängen zum islamischen Heiligtum an.

     

    Die Zugangsbeschränkungen zum Tempelberg und die Überprüfung der Besucher mit Metalldetektoren waren zuletzt Anlass für anhaltende, schwere Unruhen in der Altstadt und ihrer Umgebung. Noch ist unklar, ob der Abbau der Detektoren den Weg zu einer schrittweisen Lage-Entspannung öffnet.

     

    Bereits am Abend des 24. Juli hat das Auswärtige Amt - analog zu anderen westlichen Außenministerien - seinen Sicherheitshinweis zu Jerusalem überarbeitet und seine Aufforderung, die Altstadt von Jerusalem zu meiden, auf die Abend und Nachtstunden beschränkt. In der aktualisierten Fassung schreibt das Amt wörtlich:

     

    "Am Freitag, dem 14. Juli 2017, kam es auf dem Tempelberg (Haram al-Sharif) in Jerusalem zu einem Angriff auf israelische Sicherheitskräfte, bei dem zwei Polizisten getötet und ein weiterer verletzt wurden. Die drei Attentäter wurden getötet. Im Anschluss an dieses Ereignis verfügten die israelischen Behörden die Sperrung des Geländes um den Tempelberg (Haram al-Sharif) und neue Sicherheitsmaßnahmen/Zugangskontrollen. Die Situation in und um die Altstadt ist seither sehr angespannt. Seit dem 14. Juli 2017 kommt es täglich zu Ausschreitungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften in der Umgebung des Tempelbergs (Haram al-Sharif) sowie in angrenzenden Stadtvierteln Ost-Jerusalems. Am Freitag, dem 21. Juli 2017 wurden bei gewalttätigen Auseinandersetzungen mehrere Palästinenser erschossen und zahlreiche weitere verletzt; am selben Tag wurden drei Israelis im besetzten Westjordanland ermordet. Auch weiterhin ist damit zu rechnen, dass sich in den Abendstunden viele Menschen zum Gebet in der Umgebung des Tempelbergs/Haram al-Sharif versammeln werden und dass es zu weiteren Ausschreitungen kommt.

     

    Besucher sollten daher ab sofort die Altstadt von Jerusalem sowie die angrenzenden Ost-Jerusalemer Stadtviertel, vor allem At-Tur (Mount of Olives), Ras Al `Amud, Wadi Joz, Silwan und Al `Isawiya in den späten Nachmittags- und Abendstunden sowie bei Dunkelheit meiden und im Übrigen in der näheren Umgebung der Altstadt besondere Vorsicht walten lassen. Darüber hinaus wird geraten, sich tagesaktuell über diese Reise- und Sicherheitshinweise sowie über die Medienberichterstattung zur Sicherheitslage informiert halten. ..."

     

    Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in Israel. Die nächsten Israelreisen mit Aufenthalt in Jerusalem beginnen am 18. und 21. August, weitere Reisen ab dem 9. September.

     

    Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen in Jerusalem und der veränderten Sicherheitseinschätzung des Auswärtigen Amtes sehen wir nun wieder die Möglichkeit, unter Einhaltung strenger sicherheitsbedingter Einschränkungen und in einem engen zeitlichen Rahmen unsere Besichtigungsprogramme in der Altstadt von Jerusalem durchzuführen.

     

    Im Rahmen unserer Sicherheitsvorkehrungen verzichten wir ab sofort strikt auf Besichtigungen von Altstadt und Ölberg ab den Nachmittagsstunden sowie an Freitagen und anderen hohen islamischen Feiertagen. Ebenso meiden wir die Umgebung des Damaskus- und Löwentors und bieten keine Übernachtungen in der Altstadt und den umliegenden Stadtvierteln Ostjerusalems an. Grundsätzlich führen wir alle unsere Stadtrundgänge und Besichtigungen mit äußerst erfahrenen und ortskundigen Reiseleitern durch. 

     

    Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr sorgfältig und passen unsere Programme bei Bedarf auch sehr kurzfristig an die aktuelle Lage an. 

     

    Unsere Israelgäste erhalten die jeweils aktuellen Sicherheitshinweise bei Buchung und mit ihren Reiseunterlagen.

     

    Aufgrund der aktuellen Lage-Entwicklung sehen wir einen zusätzlichen Informationsbedarf. Wir werden daher ab sofort und - in einem ersten Schritt - alle Gäste mit Abreise bis zum 15. Oktober per Rundschreiben über die derzeitige Lage in Jerusalem und unsere aktuellen  Einschränkungen bei den Besichtigungen der Altstadt informieren. 

     

    Unabhängig von den jüngsten Ereignissen in Jerusalem haben alle unsere Israel-Gäste im laufenden Jahr ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.

     

    Stand: 25. Juli 2017

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Ostafrika: Zunahme von Cholera-Fällen in Kenia und Tansania

    In den vergangenen Monaten hat nach Information einiger tropenmedizinischer Institute die Zahl der Cholera-Fälle in Ostafrika zugenommen. Besonders stark betroffen sind die östlichen Regionen der von uns nicht besuchten Demokratischen Republik Kongo. Unterschiedlich große lokale Ausbrüche wurden in den vergangenen Monaten auch aus Kenia und Tansania gemeldet, zuletzt auch aus der kenianischen Hauptstadt Nairobi.

    Kenia und Tansania gelten, wie weite Teile des afrikanischen Tropengürtels, als Cholera-Endemiegebiete. Ein Infektionsrisiko besteht vor allem für die in schlechten hygienischen Verhältnissen lebende (ärmere) einheimische Bevölkerung. Die Gefahr für Touristen ist dagegen als äußerst gering einzuschätzen.

    Reisemedizinische Institute und das Auswärtige Amt empfehlen Reisenden in Ländern mit Cholera-Fällen eine sorgsame Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene sowie häufiges Händewaschen. Grundsätzlich bieten alle Hygiene-Maßnahmen, die vor sonstigen Darminfektionen schützen, auch Schutz vor einer Cholera-Infektion.

    In seinem aktuellen Reisemedizinischen Hinweis zu Kenia informiert das Auswärtige Amt über das Auftreten von Cholera-Fällen im Land und schreibt wörtlich:

    "Cholera ist in Kenia endemisch. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen - wenn möglich - Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden."

    Und in seinem aktuellen Sicherheitshinweis zu Tansania schreibt das Amt dazu:

    "Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma, Anfang 2015 ist inzwischen eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen laufen, allerdings sind ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung derzeit nicht absehbar. Bei Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen (s. u.), besteht für Touristen weiterhin kein oder ein nur äußerst geringes Risiko.  

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. Eine Cholera-Schluckimpfung steht grundsätzlich zur Verfügung. ... Im Zweifel wird eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu empfohlen."

    Derzeit reisen zahlreiche Gäste von uns in Kenia und Tansania. Weitere Ostafrika-Reisen beginnen in den nächsten Tagen und Wochen.

    Mit den Gesundheitshinweisen erhalten alle unsere Ostafrika-Gäste bei Buchungsbestätigung zahlreiche Gesundheits- und Hygienetipps, die bei entsprechender Beachtung einen sehr zuverlässigen Schutz vor einer möglichen Cholera-Infektion bieten.

    Zudem werden unsere Reiseleiter ab sofort alle unsere Ostafrika-Gäste zu Beginn der Reise über die Zunahme von Cholera-Fällen in der Region informieren und ihnen vorsorglich nochmals eine strikte Beachtung der empfohlenen Hygiene-Maßnahmen nahelegen.

    Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und bei Bedarf weitergehende Maßnahmen ergreifen.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Tansaniareisen.

    Keniagäste haben dagegen unabhängig von den jüngsten Cholera-Ausbrüchen ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Reise.

    Stand: 24. Juli 2017

    Link zum Auswärtigen Amt: Kenia bzw. Tansania 

  • Tadschikistan: Auswärtiges Amt rät von Reisen in den Grenzbezirk Ischkaschim ab

    In den letzten Wochen ist es im unweit der Grenze zu Tadschikistan gelegenen afghanischen Teil von Badachschan zu starken Kämpfen zwischen aufständischen Taliban-Einheiten und afghanischen Sicherheitskräften gekommen. Schwerpunkte der Gefechte waren die Region um die ca. 50 km von der tadschikischen Grenze entfernte Stadt Faizabad sowie die nur ca. 20 km entfernte Ortschaft Zebak. Die Frontlinie reichte vorübergehend bis an den Rand des Grenzortes Ischkaschim. Nach jüngsten Meldungen konnten die Aufständischen zurückgedrängt werden, die Lage im afghanischen Teil von Ischkaschim bleibt aber extrem angespannt. Neue Angriffe der Taliban sind jederzeit möglich.

    Zwar ist nach übereinstimmender Einschätzung internationaler Beobachter und des Auswärtigen Amtes ein Übergreifen der Kämpfe auf das benachbarte tadschikische Territorium sehr unwahrscheinlich: Die in der einsamen Bergwelt des Pamir gelegene Grenze zwischen beiden Staaten ist jedoch nicht gesichert, der afghanische und der tadschikische Ortsteil von Ischkaschim sind nur durch einen im Sommer wenig Wasser führenden Fluss getrennt.

     

    Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt von Reisen in den Grenzbezirk Ischkaschim ab. In seinem letztmalig am 18. Mai aktualisierten Sicherheitshinweis zu Tadschikistan schreibt das Amt wörtlich:

     

    "Aufgrund von verstärkten und voraussichtlich andauernden Kampfhandlungen im Großraum Faizabad (Afghanische Provinz Badachschan) wird bis auf Weiteres von Reisen in den tadschikischen Grenzbezirk Ischkaschim (Autonomer Oblast Gorno Badachshan) abgeraten, auch wenn ein Übergreifen auf tadschikisches Territorium derzeit nicht sehr wahrscheinlich erscheint.

     

    Zudem kann es an der Grenze zu Afghanistan vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde kommen."

     

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Tadschikistan. Die nächste Zentralasienreise mit geplantem Aufenthalt im Grenzbezirk Ischkaschim beginnt am 24. Juni. Die Gäste dieser Reise sollten am 10. Juli in Ischkaschim übernachten.

     

    Ischkaschim ist ein unverzichtbarer Übernachtungsort in der südtadschikischen Pamir-Region. Aufgrund der örtlichen geographischen Gegebenheiten sind eine alternative Routenführung und die Auswahl eines anderen Übernachtungsortes in dieser Region nicht möglich. Wir sehen uns vor diesem Hintergrund gezwungen, die am 24. Juni beginnende Reise aus Sicherheitsgründen abzusagen.

     

    Weitere Reisen nach Ischkaschim und in die südliche Pamir-Region sind ab dem 5. August vorgesehen. 

     

    Wir werden die weitere Entwicklung der Sicherheitslage aufmerksam verfolgen und jeweils spätestens einen Monat vor Abreise entscheiden, ob wir die Reisen durchführen können.

     

    Unabhängig von den Sicherheitsbedenken für den südlichen Pamir können alle anderen Landesteile von Tadschikistan einschließlich des Nordens sowie der Region um die tadschikische Hauptstadt Duschanbe nach wie vor ohne Einschränkungen besucht werden.

     

    Es besteht daher auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Zentralasien und Tadschikistan.

     

    Die einzige Ausnahme sind die Gäste, die auf einer unserer verbliebenen Reisen in die südliche Pamir-Region gebucht sind. Diesen Gästen bieten wir ab sofort ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung bis vier Wochen vor Abreise.  

    Stand: 23. Mai 2017

    Link zum Auswärtigen Amt

  • China: Vogelgrippevirus H7N9 breitet sich aus

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem seit 2013 in China zirkulierenden Vogelgrippevirus A/H7N9 hat in den vergangenen Wochen weiter zugenommen. Dem jüngsten Bulletin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 9. Mai zufolge gab es im letzten Monat 18 neue Infektionsfälle bei Menschen, drei Personen sind seit April gestorben. Gleichzeitig breitet sich das Virus auch regional weiter aus, Fälle werden nun auch aus dem Raum Beijing und weiteren nordchinesischen Provinzen gemeldet. Der Schwerpunkt der Infektionen erfolgt im Winterhalbjahr: Die aktuelle Infektionswelle hat im Oktober 2016 begonnen. Sie war die bisher stärkste mit der größten geographischen Verbreitung der Fälle.

    Insgesamt gehen die Gesundheitsbehörden Chinas davon aus, dass seit dem ersten Nachweis des neuen Virus-Typs im Großraum Shanghai im April 2013 über 1400 Menschen an der Influenza erkrankt sind, die dieses Virus auslöst. Es gab über 400 Todesfälle.

    Wie alle Influenzaerreger aviären Ursprungs wird das H7N9-Virus vor allem durch direkten Kontakt mit infizierten Vögeln verbreitet. Trotz Berichten von Einzelfällen gibt es bisher keine Hinweise auf eine anhaltende Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch. Ebenso sind laut WHO alle bisher außerhalb von China aufgetretenen Fälle auf Infektionen in China zurückzuführen.

    Die chinesischen Gesundheitsbehörden arbeiten weiterhin eng mit der Weltgesundheitsorganisation WHO zusammen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, empfiehlt die WHO die konsequente Vermeidung von jeglichem Kontakt mit toten oder erkrankten Tieren. Zudem empfiehlt sie, allgemeine Hygienemaßnahmen konsequent zu beachten (häufiges Händewaschen, v.a. vor den Mahlzeiten, nur gut durchgegartes Fleisch essen). Unverändert sieht die WHO jedoch keine Veranlassung, Beschränkungen im Handels- und Reiseverkehr zu empfehlen.

    In Reaktion auf die Ausbreitung des Virus hat das Auswärtige Amt zuletzt am 30. Januar 2017 seine Medizinischen Hinweise zu China wie folgt aktualisiert:

    "In den letzten Wochen sind die menschlichen Infektionen an Vogelgrippe (hier Influenza A/H7N9) deutlich angestiegen. In der Regel kann ein direkter Kontakt mit infiziertem Geflügel nachgewiesen werden.
    Bei Reisen nach China muss deshalb vor dem Besuch von Geflügelmärkten, dem Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und der eigenen Zubereitung von frischen Geflügelprodukten gewarnt werden. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden. Reisende aus betroffenen Gebieten, die innerhalb von 10 Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln, sollten dringend einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen und auf den Besuch hinweisen."

    Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in China. Allen unseren Chinagästen geht es gut. Weitere Chinareisen beginnen zeitnah ab dem 12. Mai.

    In Reaktion auf die seit Jahren in China auch bei Menschen auftretenden Infektionen mit Vogelgrippeviren unterschiedlichen Typs verzichten wir bereits seit langem auf den Besuch von Marktbereichen, in denen lebendes bzw. frisch geschlachtetes Geflügel zum Verkauf angeboten wird. Zudem sindalle Leistungsträger im Land angewiesen, ausschließlich gut durchgegartes Fleisch zu servieren und auf Geflügelfleisch bei Mahlzeiten mit fester Menüfolge ganz zu verzichten.

    Alle unsere China-Gäste erhalten zusammen mit ihren Reiseunterlagen die jeweils aktuellen Medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes. Sie sind grundsätzlich über das vergleichsweise häufige Auftreten von Vogelgrippe-Infektionen informiert. Zudem fordern unsere Reiseleiter am Beginn der Reise alle Gäste zu erhöhter Vorsicht und zum strikten Beachten der Hygieneempfehlungen der WHO auf.

    Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr sorgfältig: Sollte es zu einer Verschlechterung der Lage kommen, prüfen wir umgehend weitergehende Maßnahmen und informieren erneut.

    Da unverändert kein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Reisende erkennbar ist, besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Chinareisen.

    Stand: 10. Mai 2017

    Link zum Auswärtigen Amt 

  • Länder mit kostenlosem Umbuchungsrecht bis vier Wochen vor Abreise

    In folgenden Ländern bieten wir 2017 - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an:

    Ägypten

    Äthiopien

    Israel

    Kenia

    Madagaskar

    Sudan

    Türkei 

    Tunesien

    Stand: 01. September 2016

  • Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

    Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

    • Afghanistan
    • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
    • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, West Sahara und die ländlichen Gebiete und Gebirgsregionen im Norden und im Südosten Großraum Djanet einschließlich des Tassili-Gebirges und der Nationalparks
    • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen, Provinzen Houet und Comoe
    • Eritrea: Grenzgebiete zu Äthiopien und Dschibuti
    • Irak
    • Japan: Region um das Akw Fukushima I
    • Jemen
    • Kamerun: Regionen Extrême-Nord sowie Grenzgebiete zur Zentralafrikanischen Republik, zu Nigeria und Tschad und Bakassi-Halbinsel
    • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
    • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (u.a. Stadt und Kreis Tripoli) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek
    • Libyen
    • Mali: Landesteile nördlich des 14. Breitengrades
    • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
    • Niger mit Ausnahme der Hauptstadt Niamey
    • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
    • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Provinz
    • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
    • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Sulu-Archipel, Süd-Palawan und Basilan
    • Somalia
    • Südsudan mit Ausnahme der Hauptstadt Dschuba
    • Syrien
    • Tschad: Haupstadt N'Djamena sowie Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik
    • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
    • Zentralafrikanische Republik

    Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

    • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Israel und Libyen, Niltal zwischen Kairo und Quena und die Sinai-Halbinsel 
    • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Harar, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
    • Algerien
    • Armenien: Berg-Karabach
    • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
    • Bangladesch
    • Benin: Nationalpark W an Grenze zu Niger
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Dschibuti
    • El Salvador 
    • Eritrea
    • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
    • Guinea
    • Haiti
    • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
    • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
    • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
    • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
    • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie der Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90), Umgebung des Damaskus- und Löwen-Tors in der Jerusalemer Altstadt
    • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
    • Kamerun
    • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze und Ausflugsprogramme in Nairobi und der Altstadt von Mombasa
    • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva und San Agustin und Popayan
    • Republik Kongo
    • Demokratische Republik Kongo
    • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
    • Libanon
    • Madagaskar: Provinz Andosy und Strände in der Umgebung von Tulea
    • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
    • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
    • Mali
    • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
    • Mauretanien
    • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas 
    • Mosambik: Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark 
    • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
    • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
    • Nicaragua: Atlantik-Region und Bezirk Jinotega und Grenzgebiete zu Honduras
    • Niger: Hauptstadt Niamey
    • Nigeria
    • Pakistan
    • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
    • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
    • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
    • Philippinen: Gesamte Südregion
    • Russland: Nordkaukasus-Region
    • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie entlegene Gebiete der Provinz Casamance
    • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum
    • Südsudan: Haupstadt Dschuba
    • Tadschikistan: Grenzbezirk Ischkaschim im Süden
    • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
    • Tschad
    • Türkei: Ankara und der gesamte Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
    • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
    • Uganda: Karamoja-Region im Norden und unmittelbare Grenzgebiete zur DR Kongo
    • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
    • Venezuela

    Stand: 26. Juli 2017

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 17.5.2017