Reisesicherheit

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  • China: Zur aktuellen Situation rund um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus

    Die Zahl der Neuerkrankungen mit dem Coronavirus 2019-nCoV ist in den letzten Tagen weiter angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet in seinen am 26. Januar aktualisierten Informationen von über 2000 bestätigten Infektionsfällen: Die Mehrzahl der Fälle tritt zwar noch in der Provinz Hubei und hier nach wie vor  in der Provinzhauptstadt Wuhan auf, auf, die Zahl der im Labor bestätigten Erkrankungsfälle in anderen Provinzen ist mittlerweile auf über 900 angestiegen.

    Mit drei Erkrankungsfällen in Frankreich sind seit dem 25. Januar erstmals auch Fälle im EU-Raum aufgetreten. Die Fälle in Frankreich sind - wie bisher alle erfassten Krankheitsfälle außerhalb von China ¿ bei Personen, die vor kurzem eine Chinareise unternommen hatten, aufgetreten.

    Mittlerweile sind knapp 60 Infizierte gestorben, die meisten in der Provinz Hubei, nur vier in anderen Provinzen Chinas. Unverändert weisen aber viele Erkrankungen einen milden, teilweise auch einen asymptomatischen Verlauf auf.     

    Die internationale Gesundheitsorganisation WHO hat bisher keinen weltweiten Gesundheitsnotstands ausgerufen. Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben in der Region Wuhan, aber auch in vielen anderen Landesteilen  umfassende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen: Wuhan und andere Großstädte in der Provinz Hubei wurden weitgehend isoliert, Flüge, sowie Bus- und Zugverbindungen sind seit dem 23. Januar eingestellt. Frankreich, Japan und die USA haben angekündigt, ihre Staatsbürger aus Wuhan zu evakuieren.

    In Beijing, Shanghai und anderen chinesischen Städten wurden öffentliche Veranstaltungen und Feiern zum Neujahrsfest abgesagt, Besichtigungspunkte bis auf weiteres gesperrt. Im nationalen Reiseverkehr ist mit verstärkten Gesundheitskontrollen zu rechnen. Auch zahlreiche asiatische Länder, Australien und die USA haben verstärkte Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender, insbesondere aus China eingeführt.

    Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis zu China zuletzt am 23. Januar aktualisiert. Es informiert über die Situation in der Region Wuhan und fordert zum Verschieben nicht notwendiger Reisen nach Wuhan und andere betroffene Gebiete auf.

    In seinem Merkblatt zum Corona-Virus rät der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes in den Ausbruchgebieten dringend zu guter persönlicher Hygiene (häufiges Waschen und Desinfizieren der Hände) sowie zum Vermeiden von Kontakt mit Personen, die unter Atemwegserkrankungen leiden. Ebenso sollen Märkten gemieden werden, auf denen mit lebenden oder toten Tieren gehandelt wird. Eier und Fleisch sollen stets nur gut durchgegart gegessen werden.

    Das Auswärtige Amt hat zudem am 22. und 23. Januar auch die Gesundheitshinweise für zahlreiche weitere asiatische Länder sowie die USA aktualisiert: Darin informiert das Amt darüber, dass wegen der aktuellen Epidemie in zahlreichen Ländern der Region mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender zu rechnen ist.

     Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in China. Die nächsten Chinareisen beginnen ab dem 15. März. Die nächsten Aufenthalte in Wuhan sind wieder ab Anfang April vorgesehen.  

    Wir beobachten die weitere Lage-Entwicklung in der Region Wuhan, in China sowie im gesamten ostasiatischen Raum sehr aufmerksam. Im Falle einer Verschlechterung der Lage prüfen wir weitergehende Maßnahmen bis hin zur Absage einzelner Reisen und informieren umgehend. Reisen in die besonders betroffene Region um Wuhan können wir nach aktuellem Stand nicht durchführen. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren chinesischen Leistungspartnern und prüfen alternative Routings.

    Mit Ausnahme unserer Reisen mit Aufenthalt in Wuhan besteht derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer China-Reisen. Bei Reisen mit geplantem Aufenthalt in Wuhan bieten wir allen unseren Gästen mit Abreise bis zum 30. April ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung ihrer Reise.

    Stand: 26.1. 2020

  • Simbabwe: Schwerer Busunfall östlich von Harare

    Beim Zusammenstoß eines Reisebusses mit einem entgegenkommenden Lastwagen sind am 18. Januar auf der Verbindungsstrecke zwischen der Hauptstadt Harare und der an der Grenze zu Mosambik gelegenen Stadt Mutare mindestens 14 Businsassen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Laut Medienberichten waren überhöhte Geschwindigkeit und ein riskantes Überholmanöver die Gründe für den Unfall. 

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Simbabwe. Die nächsten Gäste kommen am 22. Januar in das Land. Es sind Verlängerungskunden an den Viktoriafällen. Es befanden sich somit keine Gäste von uns im verunglückten Bus.

    Stand: 20. Januar 2020

  • Libanon: Streiks und Proteste gegen politische Führung

    Bei neuen Protesten gegen die politische Führung des Landes sind am 18. und 19. Januar in der libanesischen Hauptstadt Beirut zahlreiche Menschen verletzt worden. Zentrum der Auseinandersetzungen war das Parlamentsgebäude in der Innenstadt. Hier versuchten zahlreiche Demonstranten, die Absperrungen am Eingang des Parlaments zu überwinden.

    Die Protestwelle hatte im Oktober 2019 begonnen. Nach landesweiten Demonstrationen und Protestaktionen war damals der langjährige Ministerpräsident Saad Hariri zurückgetreten. Der Versuch, eine vor allem aus Technokraten zusammengesetzte Regierung zu bilden, ist bisher gescheitert. Traditionell dominieren konfessionelle Machtblöcke die libanesische Politik, politische Posten werden nach festem konfessionellem Proporz besetzt.

    Auslöser für die wachsende Unzufriedenheit großer Teile der Bevölkerung sind neben der aktuellen Wirtschaftskrise des Landes und dem schlechten Zustand der öffentlichen Infrastruktur der durch das Proporzsystem entstandene jahrelange politische Stillstand. Mit einem raschen Abklingen der Proteste ist vor diesem Hintergrund nicht zu rechnen.

    Aktuell reisen aus Gründen der saisonalen Nachfrage keine Gäste von uns im Libanon.

    Die nächsten Libanonreisen beginnen ab dem 7. März.

    In enger Abstimmung mit unseren Reiseleitern, den Leistungspartnern und den Behörden vor Ort beobachten wir die weitere Lage-Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte es die Sicherheitslage erfordern, ergreifen wir auch sehr kurzfristig alle erforderlichen Maßnahmen und stellen Tagesprogramme um.

    Für alle unsere Reisen mit Aufenthalten im Libanon besteht unabhängig von den derzeitigen Protesten ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.

    Stand: 20. Januar 2020

  • Australien: Entspannung in zahlreichen Waldbrandgebieten in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales

    Nach teils heftigen Niederschlägen hat sich die Lage in zahlreichen Waldbrandgebieten der südostaustralischen Bundesstaaten Victoria und New South Wales entspannt. In einigen Regionen im Osten Australiens, unter anderem auch im Hinterland von Sydney, kam es zu Überschwemmungen und Erdrutschen, Straßenverbindungen mussten gesperrt werden. Da die Regenfälle hier die Flammen eindämmen konnten und einige Brände auch gelöscht wurden, ist unter anderem im Großraum Sydney die Konzentration der Luftschadstoffe deutlich gesunken.

    In einigen Waldgebieten im Grenzgebiet zwischen den Staaten New South Wales und Victoria, also ca. 450 km südlich von Sydney, bleibt die Situation unverändert kritisch. Hier fiel nur wenig Regen, starke Winde haben zu einer weiteren Verbreitung bestehender Brände beigetragen.

    Nachdem Meteorologen für die Region Sydney in den nächsten Tagen mit einem Übergang zu trockener Witterung rechnen, gehen wir von einer raschen Normalisierung der Lage aus. Da ausreichend Niederschläge gefallen sind, ist hier andererseits auch nicht mit einer erneuten Ausbreitung von Wald- und Buschbränden zu rechnen.

    Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in Australien. Die nächsten Gäste kommen ab dem 25. Januar in Australien an.

    Da wir uns bei keiner Reise in den aktuell von Bränden betroffenen Gebieten aufhalten, gehen wir davon aus, dass wir alle unsere Australienreisen wie geplant durchführen können.

    Wir beobachten die weitere Lage-Entwicklung aufmerksam: Wir stehen in engem Kontakt mit unseren örtlichen Leistungspartnern sowie den Reiseleitern. Im Falle einer erneuten Lageverschlechterung reagieren wir umgehend, passen Tagesprogramme an die Situation an und informieren umgehend.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Australienreisen.

    Stand: 20. Januar 2020 

  • Iran: Sicherheitslage bleibt angespannt - Absage aller Iranreisen mit Abreise bis Ende März

    Ein Ende der angespannten politischen Lage im Iran ist derzeit nicht in Sicht. Die Massendemonstrationen rund um die Bestattungsfeierlichkeiten von General Qassem Suleimani sowie die regierungsfeindlichen Proteste nach dem versehentlichen Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine haben eher zu einer Verstärkung der innenpolitischen Spannungen beigetragen. Eine zeitnahe Entspannung der Situation zeichnet sich auch wegen der zunehmend schwierigeren Wirtschaftslage nicht ab.

    Nach mehrtägigem Zögern hat die iranische Regierung den versehentlichen Abschuss der Passagiermaschine der Ukraine International Airlines am 8. Januar eingeräumt. Details zum Abschuss sind bisher noch nicht bekannt. Vor diesem Hintergrund betrachten einige Fluggesellschaften die Sicherheitslage rund um den Flughafen von Teheran weiterhin als unsicher. Austrian Airlines und Lufthansa gaben daher am 18. Januar bekannt, dass sie alle Flüge von und nach Teheran bis zum 28. März streichen werden.

    Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis zum Iran zuletzt am 14. Januar aktualisiert. In seinem Hinweis informiert das Amt über die aktuelle Lageentwicklung und fordert dazu auf, nicht notwendige, also auch touristische Reisen in den Iran zu verschieben.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns im Iran. Die nächsten Iranreisen sind wieder ab dem 8. März vorgesehen.

    Wir sehen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Möglichkeit, unsere Iranreisereisen durchzuführen und sagen nun alle unsere Reisen mit Abreise bis zum 31. März ab. Betroffene Gäste informieren wir umgehend per Rundschreiben.

    Weitere Reisen beginnen ab dem 4. April. In Hinblick auf diese Reisen beobachten wir die weitere Lage-Entwicklung sehr aufmerksam und entscheiden jeweils bis spätestens zwei Monate vor Abreise, ob wir die Reisen durchführen können oder ebenfalls absagen müssen.

    Alle unsere Iran-Gäste im laufenden Jahr haben in jedem Fall ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.

    Stand: 20. Januar 2020

  • Südafrika: South African Airways beantragt Insolvenzschutz

    Die Airline South African Airways (SAA) hat im Dezember Insolvenzschutz ("business rescue") beantragt. Die südafrikanische Regierung sagte dem Unternehmen daraufhin Staatshilfen in Höhe von 2 Milliarden Rand (ca. 130 Millionen Euro) zu, die durch private Investoren in gleicher Höhe ergänzt werden sollten. Die Zahlungen müssen bis zum 19. Januar 2020 erfolgt sein. 

    Am 16. Januar berichteten südafrikanische Medien jedoch, der Regierungsanteil sei immer noch nicht gesichert. Der Finanzminister erklärte, man arbeite weiterhin an der Finanzierung. Sollte das nicht gelingen, könnte SAA schon am 19. Januar gezwungen sein, Flüge abzusagen oder sogar in die Liquidation zu gehen.

    Durch den Insolvenzschutz sollte der Airline die Möglichkeit eingeräumt werden, bestehende Verträge zu kündigen bzw. neu zu verhandeln, Personal zu reduzieren und Verbindlichkeiten zurückstellen zu können. Der gesamte Flugbetrieb sollte aufrechterhalten werden, punktuell sollten Regionalflüge von SAA auf die Billigflugtochter Mango umgestellt werden.

    Da SAA für die Wirtschaft und die Touristik in Südafrika von hoher Bedeutung ist, gehen wir davon aus, dass die benötigten Mittel kurzfristig zur Verfügung gestellt werden und die Airline weiter fortbestehen wird.

    Falls kurzfristig Flugstrecken eingestellt werden müssen, werden wir betroffene Gäste umgehend auf alternative Flugverbindungen umbuchen und sie hierüber informieren.

    Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen mit South African Airways.

    Stand: 17. Januar 2019

  • Sudan: Schwere Ausschreitungen bei Protesten ehemaliger Geheimdienstbeamter

    Am 14. Januar nachmittags ist es in der sudanesischen Hauptstadt Khartum am Rande von Protesten ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter zu schweren Ausschreitungen und bewaffneten Auseinandersetzungen gekommen. Beteiligt waren loyal zur aktuellen Übergangsregierung stehende Militäreinheiten und ehemalige Mitarbeiter des Geheimdiensts NISS.

    Der "National Intelligence and Security Service" galt als wichtige Machtstütze des im April 2019 gestürzten langjährigen Machthabers Bashir. Die im August 2019 gebildete Übergangsregierung plant eine schrittweise Auflösung des Dienstes, der aktuelle Konflikt entzündete sich an der Frage der Altersversorgung.

    Bei den Gefechten kamen mehrere Menschen ums Leben, der internationale Flughafen der Hauptstadt musste für Stunden gesperrt werden. Regierungskräften gelang es schließlich am 14. Januar spätabends, die Ausschreitungen zu beenden.

    In Reaktion auf die jüngsten Ereignisse hat das Auswärtige Amt am 14. Januar abends seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es rät unabhängig von den aktuellen Ereignissen wie bisher von nicht erforderlichen Reisen in den Sudan ab. Nach Einschätzung des Amtes ist die Sicherheitslage im Norden, insbesondere in der auch touristisch wichtigen Region von Meroe und Karima, unter Kontrolle. 

    Aktuell reisen keine Gäste von uns im Sudan. Wegen der schwierigen innenpolitischen Lage und dem Abraten des Auswärtigen Amtes haben wir schrittweise alle unsere Reisen in der zweiten Jahreshälfte 2019 und in der ersten Jahreshälfte 2020 abgesagt.

    Die nächsten Reisen sind wieder ab Ende Oktober 2020 geplant.

    Nach aktuellem Stand ist eine Durchführung dieser Reisen nicht möglich. Wir beobachten jedoch - gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Lage-Beruhigung - die weitere Entwicklung sehr aufmerksam und entscheiden bis spätestens zwei Monate vor Abreise, ob wir die Reisen durchführen können oder absagen müssen. Alle in der zweiten Jahreshälfte 2020 gebuchten Sudan-Gäste informieren wir entsprechend per Rundschreiben. 

    In jedem Fall bieten wir allen Sudan-Gästen im Jahr 2020 ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn an.

    Stand: 15. Januar 2020

  • Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

    Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

    • Afghanistan
    • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, ägyptisch-israelisches Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara
    • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und Westsahara
    • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe im Norden, östliche und südöstliche Provinzen
    • Eritrea: alle Grenzgebiete zu Dschibuti und das Dahlak-Archipel
    • Irak: mit Ausnahme der Region Kurdistan
    • Japan: Region um das Akw Fukushima I
    • Jemen
    • Kamerun: Region Extrême-Nord, North-West, South-West, Bakassi-Halbinsel sowie Grenzgebiete zu Nigeria, zum Tschad und zur Zentralafrikanischen Republik 
    • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
    • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Bezirke Akkar, Hermel sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek und grenznahe Gebiete zu Syrien und Israel
    • Libyen
    • Mali: Nordosten
    • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
    • Niger: Provinzen Agadez, Diffa, Tahoua, Dosso, Tillaberi, Park "W", Maradi und Zinder
    • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Yobe
    • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Grenzprovinz
    • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
    • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
    • Somalia
    • Südsudan
    • Syrien
    • Tschad: Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun, zur Zentralafrikanischen Republik und Libyen
    • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
    • Zentralafrikanische Republik

    Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

    • Ägypten: Landesweit keine Fahrten mit öffentlichen Bussen und Zügen, Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Libyen und die Sinai-Halbinsel mit Ausnahme von Sharm el Sheikh, Wüstengebiete westlich des Niltals mit Ausnahme gesicherter Routen
    • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
    • Algerien
    • Angola: Provinz Cabinda
    • Armenien: Berg-Karabach
    • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
    • Bangladesch
    • Benin: Nationalpark "W" an Grenze zu Niger und Burkina Faso sowie die Ortschaft Segbana und Umgebung
    • Brasilien: Favelas in Rio
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
    • Ecuador: Grenzgebiete zu Kolumbien, keine Überlandfahrten in der Region Sucumbios
    • Eritrea
    • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
    • Haiti
    • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
    • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam 
    • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
    • Irak: Region Kurdistan 
    • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak sowie die Kurdengebiete im Nordwesten einschließlich Thaddäus-Kloster
    • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem, Jericho und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90)
    • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
    • Kamerun
    • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze, Stadtzentren von Nairobi und Mombasa und Strände im direkten Umfeld von Mombasa
    • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Riohacha, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
    • Republik Kongo: Provinz Pool
    • Kongo, Demokratische Republik 
    • Korea, Demokratische Republik (Nordkorea) 
    • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
    • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros, der Bekaa-Ebene zwischen Zahle und Kefraiya und Zedernwälder bei Bscharri
    • Madagaskar: Provinz Andosy, Strände in der Umgebung von Tulear und Mehrtagestouren am Tsiribihina-Fluss
    • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
    • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
    • Mali
    • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
    • Mauretanien
    • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas
    • Mosambik: Beira, Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark sowie der gesamte Norden
    • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
    • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
    • Nicaragua: gesamte Altantikregion, Jinotega, Matagalpa und Grenzgebiete zu Honduras
    • Niger
    • Nigeria
    • Pakistan
    • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
    • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
    • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
    • Philippinen: Gesamte Südregion
    • Ruanda: Unmittelbares Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo und Burundi
    • Russland: Nordkaukasus-Region
    • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance 
    • Sudan
    • Tadschikistan: Autonomer Bezirk Gorno Badachshan/GBAO im Süden des Landes
    • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla
    • Tschad
    • Türkei: Gesamter Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
    • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
    • Uganda: Grenzgebiete zu Südsudan generell und zu Kenia in der Karamoja-Region, Kidepo-NP nur auf Luftweg; unmittelbare Grenze zur DR Kongo
    • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
    • Venezuela

    Stand: 17. Dezember 2019

  • China: Zur aktuellen Situation rund um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus

    Die Zahl der Neuerkrankungen mit dem Corona-Virus in China ist in den letzten Tagen erneut deutlich angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet in seinen am 23. Januar aktualisierten Informationen von über 500 bestätigten Infektionsfällen, die überwiegende Mehrzahl tritt nach wie vor in Wuhan auf. Es gab aber auch Krankheitsfälle in mehreren anderen chinesischen Provinzen, einzelne Erkrankungsfälle sind im Ausland, so in den USA, in Thailand, Japan und Südkorea aufgetreten.

    Mittlerweile sind 16 Infizierte gestorben. Sie stammen alle aus Wuhan und waren zumeist durch Vorerkrankungen geschwächt. Nach wie vor weisen jedoch viele Erkrankungen einen milden oder sogar einen asymptomatischen Verlauf auf.    

    Eine begrenzte Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch wurde nachgewiesen: Dies betrifft vor allem medizinisches Pflegepersonal, Familienangehörige und Menschen mit einem engen Kontakt mit Infizierten. Weitere Mensch-zu-Mensch-Übertragungen sind zu erwarten.

    Die internationale Gesundheitsorganisation WHO hat auf ihrer Krisensitzung am 22. Januar keinen weltweiten Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die chinesischen Behörden haben in der Region Wuhan umfassende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen: Öffentliche Veranstaltungen wurden abgesagt, Flüge sowie Bus- und Bahnverbindungen von und nach Wuhan wurden ab dem 23. Januar bis auf weiteres eingestellt. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, in der Stadt zu bleiben. 

    Ebenso ist in zahlreichen asiatischen Ländern sowie in den USA mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China zu rechnen.

    Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis zu China am 23. Januar erneut aktualisiert. Es informiert über die Situation in der Region Wuhan und fordert zum Verschieben nicht notwendiger Reisen in die Stadt auf.

    In seinem neu erstellten Merkblatt zum Corona-Virus rät der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes in den Ausbruchgebieten dringend zu guter persönlicher Hygiene (häufiges Waschen und Desinfizieren der Hände) sowie zum Vermeiden von Kontakt mit Personen, die unter Atemwegserkrankungen leiden. Ebenso sollen Märkten gemieden werden, auf denen mit lebenden oder toten Tieren gehandelt wird. Eier und Fleisch sollen stets nur gut durchgegart gegessen werden.

    Das Auswärtige Amt hat am 22. und 23. Januar zusätzlich auch die Gesundheitshinweise für zahlreiche asiatische Länder und die USA aktualisiert: Darin informiert das Amt darüber, dass wegen der aktuellen Epidemie in zahlreichen Ländern der Region mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender zu rechnen ist.

    Aktuell reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in China. Die nächsten Chinareisen beginnen ab dem 15. März.

    Die nächsten Aufenthalte in Wuhan sind wieder ab Anfang April vorgesehen.

    Wir beobachten die weitere Lage-Entwicklung in der Region Wuhan, in China sowie im gesamten ostasiatischen Raum sehr aufmerksam. Im Falle einer weiteren Verschlechterung der Lage prüfen wir weitergehende Maßnahmen und informieren umgehend.

    Reisen in die Region Wuhan können wir nach aktuellem Stand nicht durchführen. In Hinblick auf Chinareisen mit Aufenthalt in Wuhan stehen wir in engem Kontakt mit unseren chinesischen Leistungspartnern und prüfen ein alternatives Routing.

    Zudem informieren wir ab sofort alle unsere China-Gäste per Rundschreiben über die Ausbreitung des Virus und über die von uns in strikter Beachtung der Hygieneempfehlungen des Auswärtigen Amtes ergriffenen Maßnahmen. 

    Mit Ausnahme unserer Reisen mit Aufenthalt in Wuhan bei Abreise bis Ende April besteht derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Chinareisen.

    Stand: 23. Januar 2020

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 30.04.2019