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  • Uganda: Gesundheitsbehörden verschärfen Grenzkontrollen nach Ebola-Ausbruch in der DR Kongo

    In Reaktion auf einen Ebola-Ausbruch in den grenznah zu Uganda gelegenen Provinzen North Kivu und Ituri haben die ugandischen Gesundheitsbehörden ihre Grenzkontrollen für Reisende aus der DR Kongo verschärft.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet am 18. Oktober in den beiden betroffenen Provinzen des Kongo 220 Ebola-Krankheitsfälle, 142 Menschen sind diesen Angaben zufolge dort seit Juli gestorben. Es handelt sich bei diesem Ebola-Ausbruch um den zweiten in Kongo in diesem Jahr. Nach Angaben der WHO steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Ebola-Virus seit einigen Wochen an.

    Zusammen mit den örtlichen Gesundheitsbehörden hat die WHO umfassende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen. Neben Impfungen gelten für besonders betroffene Bereiche strenge Quarantänemaßnahmen, an Überlandstraßen und an Grenzstationen wird verstärkt kontrolliert.

    Auch in Uganda gab es in den letzten Jahren einzelne Fälle von Ebola-Erkrankungen. Rund um den jüngsten Ausbruch in Kongo wurden zum aktuellen Stand keine Infektionsfälle in Uganda gemeldet.

    Aktuell gilt der letztmalig am 12. Oktober aktualisierte Reise- und Gesundheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Darin berichtet das Amt einerseits aktuell von den verstärkten Grenzkontrollen, andererseits informiert es grundsätzlich über Ebola und andere im Land auftretende hämorrhagische Fieber: ¿Zu den in Uganda immer wieder auftretenden hämorrhagischen Fiebern zählen das Krim-Kongo-Hämorrhagische Fieber (CCHF) sowie die Gelbfieber-, Marburg Virus- und Ebola Virus-Infektionen. Ein Charakteristikum dieser Virusinfektionen ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankungen sind mit einer hohen Sterberate assoziiert... Marburg- und Ebola-Infektionen treten in Zusammenhang mit Kontakten zu Fledermäusen bzw. Tieren und Fleisch von Tieren auf. Infektionen nach dem Besuch von Fledermaushöhlen in Fort Portal in West-Uganda, sowie der ¿Python¿-Höhle im Maramagambo-Wald (Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes) sind bekannt geworden. Für alle hämorrhagische Fieber (außer Gelbfieber) stellt der ungeschützte Kontakt zu Erkrankten, insbesondere deren Körperflüssigkeiten, ein hohes Risiko dar.¿

    Zurzeit reisen keine Gäste von uns in Uganda. Unsere nächsten Gäste reisen am 25. November ins Land.

    Alle unsere Uganda-Gäste erhalten die jeweils aktuellen Reise- und Gesundheitshinweise zu ihren Reiseländern bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Aktuell sehen wir keinen darüber hinaus gehenden Informationsbedarf.

    Zwar ist der Besuch von Höhlen bei keiner unserer Ugandareisen vorgesehen, als weitere Vorsichtsmaßnahme werden wir jedoch unsere Reiseleiter und Leistungsträger darauf hinweisen, solche Besuche in jedem Fall zu unterlassen.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Uganda.

    Stand: 22. Oktober 2018

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Mexiko: Hurrikan Willa zieht Richtung Pazifikküste

    Vor der mexikanischen Pazifikküste hat sich in den letzten Tagen Hurrikan Willa gebildet: Jüngsten Prognosen zufolge nähert er sich in den nächsten Stunden vom offenen Pazifik kommend auf einem nördlichen Kurs der Küste. Demnach erreicht er in der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten bis zu 230 km/h in den Böen südlich von Mazatlán im Bundesstaat Sinaloa das mexikanische Festland. Fast zeitgleich erreicht Tropensturm Vicente mit Windgeschwindigkeiten bis zu 75 km/h etwas südlich von Puerto Vallarta die Pazifikküste. Beide Zyklone ziehen nach ihrem "Landgang" weiter landeinwärts und bringen weiten Teilen West- und Nordmexikos Stürme und starke Niederschläge.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Mexiko. Die nächste Mexikoreise beginnt am 24. Oktober, weitere Abreisen folgen in den Tagen danach.

    Aufenthalte in den von Hurrikan Willa und Tropensturm Vicente bedrohten Regionen bieten wir nicht an. Sollten insbesondere durch Willa größere Schäden in der Region entstehen, hat das keinen Einfluss auf unsere Mexikoreisen.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Mexikoreisen.

    Stand: 22. Oktober 2018

  • Taiwan: Schweres Zugunglück im nordöstlichen Bezirk Yilan

    Bei einem schweren Zugunglück sind am 21. Oktober abends im Nordosten von Taiwan mindestens 18 Insassen eines Schnellzugs ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Der Expresszug war auf dem Weg von der Hauptstadt Taipeh in die im Südosten der Insel gelegene Stadt Taitung, als er im Bereich des Bahnhofs Hsinma im nordöstlichen Bezirk Yilan entgleiste.

    Es liegen noch keine näheren Informationen über die Unglücksursache vor. Die Strecke zwischen Taipeh und Taitung ist gut ausgebaut und gilt grundsätzlich als sicher.

    Zum Zeitpunkt des Unfalls reisten keine Gäste von uns in Taiwan. Die letzten Gäste im laufenden Jahr haben am 19. Oktober Taiwan Richtung Südkorea verlassen. Es befanden sich somit keine Gäste von uns im Unglückszug.

    Die nächsten Taiwanreisen beginnen erst wieder im Jahr 2019.

    Stand: 22. Oktober 2018

  • Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

    Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

    • Afghanistan
    • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
    • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, West Sahara, gesamtes algerisches Sahara-Gebiet sowie die ländlichen Regionen im Norden
    • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe
    • Eritrea: Alle Grenzgebiete 
    • Irak
    • Japan: Region um das Akw Fukushima I
    • Jemen
    • Kamerun: Region Extrême-Nord sowie Grenzgebiete zur Zentralafrikanischen Republik und Bakassi-Halbinsel
    • Kongo (Demokratische Republik Kongo): Hauptstadt Kinshasa, östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
    • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (u.a. Stadt und Kreis Tripoli) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek
    • Libyen
    • Mali: Landesteile nördlich des 14. Breitengrades
    • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
    • Niger: Provinzen Agadez, Diffa, Tahoua, Tillaberi, Park "W", Maradi und Zinder
    • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
    • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Provinz
    • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
    • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
    • Somalia
    • Südsudan
    • Syrien
    • Tschad: Haupstadt N'Djamena sowie Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik
    • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
    • Zentralafrikanische Republik

    Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

    • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Israel und Libyen und die Sinai-Halbinsel 
    • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
    • Algerien
    • Angola: Provinz Cabinda
    • Armenien: Berg-Karabach
    • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
    • Bangladesch
    • Benin: Nationalpark "W" an Grenze zu Niger
    • Brasilien: Favelas in Rio
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
    • Ecuador: Grenzgebiete zu Kolumbien
    • El Salvador 
    • Eritrea
    • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
    • Haiti
    • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
    • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
    • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
    • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
    • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90), Umgebung des Damaskus- und Löwen-Tors in der Jerusalemer Altstadt
    • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
    • Kamerun
    • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze und Ausflugsprogramme in Nairobi und der Altstadt von Mombasa
    • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
    • Republik Kongo: Provinz Pool
    • Demokratische Republik Kongo
    • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
    • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros und Zedernwälder bei Bscharri
    • Madagaskar: Provinz Andosy, Strände in der Umgebung von Tulear und Mehrtagestouren am Tsiribihina-Fluss
    • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
    • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
    • Mali
    • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
    • Mauretanien
    • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas sowie die Fährverbindungen von Playa del Carmen nach Cozumel 
    • Mosambik: Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark sowie der gesamte Norden
    • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
    • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
    • Nicaragua
    • Niger
    • Nigeria
    • Pakistan
    • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
    • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
    • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
    • Philippinen: Gesamte Südregion
    • Russland: Nordkaukasus-Region
    • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance 
    • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum 
    • Tadschikistan: Grenzbezirk Ischkaschim im Süden
    • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
    • Tschad
    • Türkei: Ankara und der gesamte Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
    • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
    • Uganda: Grenzgebiete zu Südsudan generell und zu Kenia in der Karamoja-Region, Kidepo-NP nur auf Luftweg; unmittelbare Grenze zur DR Kongo
    • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
    • Venezuela

    Stand: 3. August 2018

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 14.6.2018