Länderinformationen Mittelamerika Karibik

Sicher & Gesund

Detaillierte Informationen zu den Themen Reisesicherheit und Gesundheit finden Sie auf den Beschreibungen der einzelnen Reisen bzw. in unseren aktuellen Sicherheitmeldungen.
Auf unseren Reisen nach Mexiko, Zentralamerika und Kuba begleiten Sie hoch qualifizierte und mit der Region bestens vertraute Studiosus-ReiseleiterInnen. Fast alle haben eine akademische Ausbildung, die meisten in Kulturwissenschaft, Archäologie oder Geographie. Alle nehmen am vielfältigen und anspruchsvollen Studiosus-Weiterbildungsprogramm teil. Lokalen Vorschriften folgend, ziehen wir in einigen Ländern örtliche Führer hinzu. Ihre Studiosus-ReiseleiterInnen geben Ihnen dann vertiefende Erläuterungen. Die Liebe zu einem Land wurzelt oft in der persönlichen Lebensgeschichte, entspringt individuellen Erfahrungen und Erlebnissen. Organisatorisches Geschick und didaktische Fähigkeiten, erworben durch eine profunde Aus- und Weiterbildung bei Studiosus, ergänzen die Begeisterung Ihrer ReiseleiterInnen. Freuen Sie sich bei Ihrer Reise auf die Begleitung durch eine oder einen unserer über 30 Expertinnen und Experten für Mexiko, Zentralamerika und Kuba.

Impressionen eines Reiseleiters

Musik ist auf Kuba wie ein Zaubertrank - und ganz Havanna ist eine einzige Bühne. Nach ein paar Tagen wippen auch meine Reisegäste im Rhythmus von Salsa, Son und Reggaeton – der karibische Lifestyle ist einfach ansteckend. Das war auch vor 25 Jahren, als ich zum ersten Mal nach Kuba kam, nicht anders. Damals prangte das Bild des Nationalhelden Che Guevara noch an allen Wänden, und gegen Frust und Lebensmittelknappheit verordnete Fidel Castro Brot und Spiele – beziehungsweise Rum und Rumba. Tourismus spielte kaum eine Rolle. Und heute? Was hat sich seit dem Tode Fidels geändert? Welchen Weg nimmt Kuba nach dem Ende der Ära Castro, nachdem auch Raúl – Bruder des "Máximo Líder" – seine Amtszeit beendet hat und Familie Castro nicht mehr omnipräsent ist? Wie wirkt sich die Politik des wankelmütigen US-Präsidenten Trump auf den alten Erzfeind aus? Geht die beinahe zu Ende geglaubte Eiszeit in die Verlängerung? Das sind nur einige der vielen Fragen, über die ich mich mit meinen Gästen austauschen möchte. Tatsächlich könnten bröckelnde Kolonialfassaden und amerikanische Straßenkreuzer bald Vergangenheit sein. Auch ich bin ein bisschen wehmütig, aber gleichzeitig gespannt auf die Zukunft. Sicher ist: Fortschritt haben die Kubaner verdient, und das Tanzen werden sie nie verlernen! Kolonialstädte und tropengrüne Landschaften gibt es übrigens auch in den kleinen Ländern Zentralamerikas: Mit Regenwäldern, Vulkanen und Traumstränden locken Costa Rica und Nicaragua. Bankentürme, Nationalparks und ein Kanal mit Geschichte faszinieren in Panama. Zwei meiner Lieblingsländer aber bleiben Mexiko und Guatemala, wo ich mit meinen Gruppen am liebsten auf den Spuren der Mayas unterwegs bin. Wenn die letzten Sonnenstrahlen des Tages die Pyramiden mitten im Dschungelgrün in ein magisches Licht tauchen, die Brüllaffen in den Baumkronen rumoren und irgendwo ein Tukan krächzt, sind wir auf Zeitreise und mittendrin in einer untergegangenen Hochkultur. Das sind Momente, die man auf keinen Kamerachip bannen kann, die man aber immer im Herzen trägt.