Länderinformationen Italien - Malta

Sicher & Gesund

Detaillierte Informationen zu den Themen Reisesicherheit und Gesundheit finden Sie auf den Beschreibungen der einzelnen Reisen bzw. in unseren aktuellen Sicherheitmeldungen.

Qualität steckt im Detail

Unsere Reisen beinhalten vieles, was Sie nicht auf den ersten Blick bei den Ausschreibungen erkennen können: Wo immer es möglich ist, z. B. bei den Uffizien in Florenz, reservieren wir Museumsbesuche für die Gruppe vorab, das erspart Ihnen lange Wartezeiten und sorgt für einen erholsamen Museumsbesuch. Unsere Hotels in den Kunststädten Italiens liegen meist so zentral, dass das Besichtigungsprogramm gleich vor der Hoteltür beginnt und Sie auch abends noch eine Passeggiata unternehmen können. In etlichen italienischen Städten fallen inzwischen Übernachtungssteuern an; diese sind bereits im Reisepreis enthalten. Und um die Vielfalt der italienischen Küche genießen zu können, haben wir bei vielen Reisen immer mal wieder ein Mittag- oder Abendessen in traditionellen, auch von Einheimischen besuchten Lokalen vorgesehen. Dies alles kostet zwar etwas mehr - aber Ihr Urlaubsgenuss ist dadurch auch größer!

Abflug nach Italien und Malta

Die Flüge nach Italien und Malta hat Studiosus nur bei renommierten Fluggesellschaften gebucht. Von Deutschland aus fliegen Sie - je nach Destination - mit Lufthansa/Eurowings, manchmal auch mit Air Dolomiti, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, mit Condor, Air Malta oder mit Alitalia. Ab Österreich trägt Sie Austrian, ab der Schweiz Swiss oder Alitalia über die Alpen. Nach Sizilien und Sardinien ist aufgrund der mangelnden Flugverbindungen ein Umsteigen oft nicht vermeidbar.

Unterwegs in Italien und Malta

Gute Fahrt - mit dem Bus nach und durch Italien von unserem Abreiseort München aus! Die Fahrt nach Italien genießen Sie dann ganz entspannt - in modernen, komfortablen Bussen langjährig bewährter Studiosus-Partner. Alle sind mit Klimaanlage, WC, Telefon und einer Bordbar ausgestattet. Auch jene Busse, die wir bei Bahn- und Flugreisen innerhalb Italiens sowie auf Malta einsetzen, entsprechen modernen Standards. Auf Maltas Nachbarinsel Gozo stehen Minibusse zur Verfügung. Erstklassige, landeskundige Fahrer garantieren eine sichere und angenehme Fahrt. Sie sind selbstverständlich auch per Vertrag zur Einhaltung der strengen Lenk- und Ruhezeitenvorschriften der EU verpflichtet. Auch kontrollieren wir bei unseren Busfirmen, dass die von ihnen eingesetzten Fahrer über ordentliche Verträge und alle notwendigen Versicherungen verfügen.

Unser Hotelstandard

Die italienischen Hotels weisen einen vergleichsweise guten Standard auf. Zimmer mit Dusche oder Bad und WC sowie Telefon sind eine Selbstverständlichkeit. Außerdem verfügen sie oft über eine Klimaanlage, praktisch alle haben (kostenfreies) WLAN. Die Hotels bieten häufig auch einen Swimmingpool (in der Regel nur in den Sommermonaten in Betrieb). In größeren Städten wie Rom oder Florenz haben wir zentral gelegene Häuser ausgewählt, um Ihnen einen bequemen Tagesablauf oder einen abendlichen Spaziergang zu ermöglichen. Leider sind in manchen dieser Hotels Lärmbelästigungen nicht auszuschließen. Auch sind italienische Hotels, bedingt durch ihre Bauweise und häufig geflieste Fußböden, oftmals recht hellhörig. Das Frühstück in den italienischen Hotels genügt oft nicht unseren mitteleuropäischen Vorstellungen und bietet meist mehr süße Speisen als Salzig-Deftiges. In ganz Italien werden Hotels in fünf mit Sternen ausgewiesene Kategorien eingeteilt. Da aber die einzelnen Regionalverwaltungen die Hotelklassifizierung übernehmen, kann es regionale Unterschiede bei der Klassifizierung geben. Die meisten unserer Vertragshotels gehören der Drei- und Viersternekategorie an und entsprechen somit der guten bis gehobenen Mittelklasse. In Ausnahmefällen kann die offizielle Kategorie besser ausfallen als der tatsächliche Erlebniswert. In diesem Fall haben wir einen Stern in Klammern gesetzt (*). Die Hotels auf Malta werden vom Tourismusministerium nach festgelegten Kriterien in fünf mit Sternen gekennzeichneten Kategorien eingeteilt. Nicht verschweigen wollen wir, dass auf Malta trotz aller Sorgfalt bei der Hotelauswahl Hotelstandard, Service- und Essensqualität nicht immer die hohen Erwartungen unserer Gäste erfüllen, da sich die Hotels eher auf Badetourismus ausrichten und zudem ein ausgeprägter Fachkräftemangel spürbar ist.

Buon appetito - guten Appetit!

Der italienische Einfallsreichtum macht vor der Küche natürlich nicht halt und weiß auch Pizza und Pasta immer wieder köstliche Varianten zu entlocken. In den Hotels werden Sie die eine oder andere Spezialität kennenlernen, oft wird aber auch international gekocht. Leider entspricht die Hotelküche nicht immer den hohen Erwartungen, die man an die Cucina italiana hat. Daher haben wir zwischendurch manchmal statt im Hotel einen Tisch in einer Trattoria reserviert, wo Sie in freundlicher Atmosphäre die italienische Küche besser kennenlernen können. Da in Italien wenig Wert auf das Frühstück gelegt wird, variiert es in den Hotels vom meist kleinen Buffet bis zum - typisch italienischen - einfachen Cappuccino mit einem kleinen Dolce.Durch die häufig wechselnde Herrschaft über Malta hat auch die maltesische Küche viele verschiedene Einflüsse in sich vereint. Das Schwergewicht liegt auf geschmorten Speisen wie z.B. dem traditionellen Kaninchenbraten. In den Hotels ist die Auswahl der Gerichte eher dem internationalen Geschmack angepasst. Leider entspricht die Hotelküche daher nicht immer den Erwartungen unserer Kunden.

Klima & Kleidung

Im mediterranen Klima Italiens kann man sich eigentlich immer wohlfühlen. Sehr angenehm sind die Temperaturen im Frühjahr oder Herbst - wobei Sie in dieser Zeit für alle Fälle einen Regenschutz dabeihaben sollten. Auch kann es im März und April oft noch kühler sein, als man vermutet. In den Sommermonaten steigt das Thermometer auch mal auf über 30 °C - da heißt es öfter: Ab ins Meer! Die Monate November und Dezember dagegen sind ausgesprochen mild und eignen sich besonders für eine Tour nach Sizilien oder Rom. Und selbst in der Toskana kann man in dieser Zeit den Espresso oft noch in einem Straßencafé genießen.Auf Malta - das auf gleicher Höhe wie Tunesien liegt - herrscht mildes, sonniges Mittelmeerklima. Die beste Reisezeit sind die Monate März, April, Mai, September, Oktober und November, mit angenehmen und für Besichtigungen idealen Bedingungen.

Die Papiere bitte!

In Italien und auf Malta reicht EU-Bürgern und Schweizern der gültige Personalausweis bzw. die Identitätskarte.

Umweltfreundlich mit der Bahn

Viele Reisen nach Italien können Sie auch bequem tagsüber mit der Bahn antreten, ab München auf reservierten Plätzen in der Gruppe - vielleicht die angenehmste Art, sich in Ruhe auf das Land einzustimmen. Die Strecke durch das Wipptal über den Brenner und an der Eisack entlang ist nicht nur eine klassische Italienroute, sondern auch landschaftlich sehr reizvoll. Bei einigen Reisen können wir Ihnen auch von Südwestdeutschland aus Verbindungen anbieten: durch die Schweiz über Basel oder über Mailand nach Florenz und Rom. Von Österreich können Sie ebenfalls - über Tarvisio - direkt nach Italien reisen. Welche Bahnstrecke für Sie auch die günstigste ist - wenn Sie in Italien ankommen, haben wir den Transfer vom Bahnhof zum Hotel bereits organisiert.

Studiosus-Förderprojekte

Schon seit vielen Jahren unterstützt Studiosus soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Dieses Engagement ist seit 2005 in der Studiosus Foundation zusammengefasst. In Italien gehören z. B. die Unterstützung zweier Frauenhäuser mit Antimafia-Arbeit und die Restaurierung von Fresken in Pompeji in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut zu unseren Projekten.

Feiertage in Italien

Sie müssen sich kaum neue Termine merken - die Italiener haben so ziemlich die gleichen Feiertage wie wir: 1.1. Neujahr; 6.1. Hl. Drei Könige; Ostern; den 1. Mai; 15.8. Mariä Himmelfahrt; 1.11. Allerheiligen; 25. und 26.12. Weihnachten. Dazu kommt am 25.4. der Nationalfeiertag und am 8.12. Mariä Empfängnis. In der Regel sind an all diesen Tagen die privaten und staatlichen Museen sowie die Ausgrabungsstätten geschlossen. Aber keine Sorge, das wissen natürlich auch unsere Studiosus-ReiseleiterInnen und planen das Programm so, dass Sie alles zu sehen bekommen.

Gut zu Fuß

WanderStudienreisen sind eine abwechslungsreiche Kombination aus Besichtigungen und Bewegung - die schönste Art, die großartigen italienischen Landschaften richtig kennenzulernen. Alle Wege sind sorgsam gewählt und gut zu gehen - auch wenn etwa in den Cinqueterre oder am Golf von Neapel Steigungen oder Abstiege dazugehören.

Impressionen einer Reiseleiterin

Angefangen hat das mit meiner Italienliebe so: Ich war 16, hatte bereits zwei Jahre lang Italienisch in der Schule und durfte als Austauschschülerin in ein Dorf in den Abruzzen fahren. Obwohl ich mich damals natürlich lieber auf Rom oder Florenz und mitten hinein ins Gucci-, Pucci- und Ferragamo-Reich gestürzt hätte, fühlte ich mich in dem verschlafenen Nest sofort wohl. Meine Gastfamilie hieß Verdi - "come Giuseppe Verdi", wie sie immer zu sagen pflegte. Man zelebrierte stundenlanges Essen und Ausflüge mit der ganzen Familie. Die Nonna mochte ich besonders gern. Sie hatte immer Angst, dass ich verhungern würde, und brachte mir bei, wie man auf der Chitarra - einem wie mit Saiten bespannten Küchengerät - die typischen Maccheroni zubereitet. Nach dem Abitur perfektionierte ich ein Jahr lang als Au-pair in Rom mein Italienisch. "Meine" Bambini hielten mich zwar ganz schön in Trab, brachten mir aber auch bei, "una bella figura" zu machen. Zurück in Deutschland, studierte ich Kunstgeschichte, Publizistik und Italienisch. Dabei verfiel ich immer mehr dem "bel paese", dem schönen Land, das trotz aller Probleme nie seine fröhliche Gelassenheit verliert. Nicht zu übersehen: In Pompeji, am Forum Romanum oder in Selinunt bräuchte es weit mehr als ein wenig Schminke für die verfallenden antiken Stätten. Und natürlich schimpfen die Italiener über Korruptionsskandale ohne Ende und eine marode Wirtschaft und betrachten den Flüchtlingsstrom an Italiens Küsten mit Sorge - ganz schön viele Baustellen für Italiens amtierenden Regierungschef. Kein Wunder, dass sich bisher keiner in dem Amt sonderlich lange halten konnte. "Und wie ist das mit der Mafia?" Diese Frage höre ich auf fast jeder Reise. Italiens Gegenwart interessiert meine Reisegäste natürlich genauso wie römische Ausgrabungen und barocke Kirchen. Aber keine Sorge - neben dem Philosophieren und Politisieren kommt das Dolcefarniente nicht zu kurz: Bei "sprizzigen" Momenten auf der Piazza, beim Eisschlecken in der Gelateria oder beim Picknick auf einer Küstenwanderung genießen wir Italien mit allen Sinnen.