Länderinformationen Thailand Myanmar Vietnam Laos Kambodscha

Sicher & Gesund

Detaillierte Informationen zu den Themen Reisesicherheit und Gesundheit finden Sie auf den Beschreibungen der einzelnen Reisen bzw. in unseren aktuellen Sicherheitmeldungen.

Qualität steckt im Detail

Unsere Reisen nach Indochina bieten vieles, was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist - Details, die ein besonderes Erlebnis versprechen oder die Reise entspannter und komfortabler machen. Wir finden, dass gerade in den Metropolen Südostasiens die Lage unserer Hotels äußerst wichtig ist: In Bangkok bedeutet dies, zentral oder am Ufer des Chao Phraya - Flussblick inklusive - zu wohnen. Auch in Saigon, Hanoi und Yangon wohnen Sie meist in der Nähe des Stadtzentrums oder in der Altstadt. So können Sie das Flair einer Stadt auch zu Fuß und auf eigene Faust entdecken. Eine solch gute Lage hat natürlich ihren Preis, aber wir möchten, dass Sie Ihren Aufenthalt rundum genießen. Hungrige Mägen? Die gibt es bei Studiosus nicht, denn an vielen Reisetagen schließen wir Halb- und, wo sinnvoll, auch Vollpension ein. In allen Ländern Südostasiens bieten wir eine gute Mischung aus stilvollen Essen in den Hotels und stimmungsvollen Essen in landestypischen Restaurants und Familienrestaurants. Auch inklusive: die Visakosten, damit es an der Grenze kein böses Erwachen gibt. Das Bestreben, Ihnen ein besonderes Reiseerlebnis zu vermitteln, ist bei vielen Programmentscheidungen unser Leitmotiv: Eine Übernachtung auf einer Dschunke in der Halongbucht, Bootsfahrten auf dem Mekong, auf dem Saigon-Fluss oder dem Inlesee, eine exklusive Vorführung in einem Wasserpuppentheater, ein Abendessen bei Fackelschein auf der Sandbank des Flusses Ayeyarwady, ein Vieruhrtee im berühmten Hotel Oriental in Bangkok, ein Kochkurs in einem Privathaus oder eine stimmungsvolle Baci-Zeremonie in Laos sind nur einige Programmdetails, die nach unserer Meinung Qualität ausmachen und ihr Geld auch wert sind. Darüber hinaus möchten wir Ihnen bei Begegnungen mit Musikern, Deutschstudenten, Tänzern, Zirkusartisten, bei einer Familie und bei Hilfsprojekten oder in einem Kloster, einer Schule oder einem Dorf einen Blick in den Lebensalltag der Menschen vermitteln.

Gute Fahrt

Für Transfers und Besichtigungstouren stehen in allen Ländern Busse einheimischer oder japanischer Produktion zur Verfügung. Sie verfügen über eine Klimaanlage, die wir aus Umweltschutzgründen bei Stopps ebenso wie den Motor ausschalten. Was den Komfort angeht, können die Fahrzeuge nicht mit den neuesten europäischen Modellen verglichen werden. Dafür sind sie unübertrefflich, was Zuverlässigkeit und Sicherheit selbst auf unwegsamen Straßen und im Gelände angeht. Die landeskundigen Fahrer sorgen zusätzlich dafür, dass Sie immer wohlbehalten ankommen, und beachten unsere strengen Vorgaben bei den Lenk- und Ruhezeiten. Zudem kontrollieren wir bei den von uns beauftragten Busfirmen, dass die von ihnen eingesetzten Fahrer über ordentliche Verträge und alle notwendigen Versicherungen verfügen.

Unser Hotelstandard

In Südostasien haben wir erstklassige Hotels mit internationalem Standard für Sie ausgewählt. Weil wir aber unsere Studienreisen im Hinblick auf kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten planen, bedeutet das in abgelegenen Orten schon einmal einfachere Unterkünfte, die zum Teil nicht ganz europäischem Niveau entsprechen. Allen Hotels gemein sind aber ordentliche Bäder und meist auch eine Klimaanlage. Zudem genießen Sie in allen Häusern einen ausgezeichneten Service - so können Sie z. B. schnell und preiswert Ihre Kleidung waschen und bügeln lassen. Ebenso steht Ihnen in fast allen Hotels Südostasiens ein Internetzugang zur Verfügung. In Einzelfällen bewerten Hoteliers oder staatliche Behörden Hotels höher, als wir sie nach unserer Erfahrung klassifizieren würden. Damit Sie diese Hotels besser einschätzen können, haben wir die Sterne dann in Klammern (*) gesetzt.

Kohai aroi – guten Appetit!

Ganz gleich, in welches Land Sie reisen - freuen Sie sich auf abwechslungsreiche, landestypische Gerichte und die schmackhafte Zubereitung. Eine Unzahl von Currys, rot, gelb oder grün, mit Zitronengras, Thai-Basilikum oder Erdnüssen, Fisch in Kokosmilch und zum Nachtisch aromatische exotische Früchte wie Mangos - die asiatische Küche hat weit mehr zu bieten als "Schweinefleisch süß-sauer"! Alles wird frisch zubereitet, vieles direkt vor Ihren Augen. Die meisten unserer Hotels bieten eine köstliche Auswahl an einheimischen Spezialitäten, in einigen haben Sie auch die Wahl zwischen asiatischer und westlicher Küche.

Gesund auf Reisen

In Bangkok und in den größeren Städten Thailands ist das Gesundheitssystem sehr gut ausgebaut, in Laos, Kambodscha, Vietnam und Myanmar entspricht die medizinische Versorgung selbst in den Großstädten nicht immer europäischen Standards. Auf dem Land kann in keinem der Länder eine lückenlose medizinische Versorgung gewährleistet werden. Impfungen sind bei Einreise aus Europa nicht vorgeschrieben. Neben Dengue verbreitet sich in Südostasien auch das mit ihm verwandte Zika-Virus. Aktuell gibt es gegen die Erreger der beiden Krankheiten keinen Impfschutz. So bietet konsequentes Vermeiden von Mückenstichen den einzig möglichen Schutz. Da das Zika-Virus eine Gefahr für ungeborene Kinder darstellen kann, raten Tropeninstitute und das Auswärtige Amt Schwangeren, auf nicht erforderliche Reisen in Infektionsgebiete zu verzichten.In jedem Fall empfehlen wir Ihnen eine medizinische Beratung zum Infektions- und Impfschutz, zu anderen Prophylaxemaßnahmen und ggf. zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken. Zusammen mit Ihrer Reisebestätigung schicken wir Ihnen ausführliche Hinweise zur Gesundheitsvorsorge in Südostasien. Weitergehende Informationen erhalten Sie insbesondere bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, tropenmedizinischen Instituten und bei deren Beratungsdiensten.

Klima & Kleidung

Alle Länder liegen in den Tropen, das Klima wird vom Monsun bestimmt. Dieses Windsystem wiederum bestimmt auch die ideale Reisezeit: von Oktober bis März nämlich, wenn es dank des trockenen Nordost-Monsuns wenig bis gar nicht regnet. Der feuchte Südwest-Monsun ist verantwortlich für die Regenzeit von April bis September. Mit hoher Luftfeuchtigkeit müssen Sie aber das ganze Jahr über rechnen: Bei Temperaturen zwischen 22 und 32 °C ist es immer recht warm. Nur im Norden von Laos und Vietnam kühlt es im Winter bis auf 10 °C ab - überhaupt ist Vietnam eine klimatische Ausnahme: Aufgrund der enormen Nord-Süd-Ausdehnung und der unterschiedlichen Klimazonen gibt es hier keine perfekte Reisezeit. Mit leichter Kleidung und Regenschutz im Handgepäck sind Sie bei allen Reisen bestens ausgerüstet. Die Badesachen sollten Sie natürlich auch nicht vergessen.

Der Pass muss mit

Für alle folgenden Länder brauchen Sie zur Einreise einen Reisepass, der bis sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Mit Ausnahme von Thailand ist darüber hinaus ein Visum notwendig. Auch Vietnam ist für Deutsche bei einem einmaligen Aufenthalt von maximal 14 Tagen visumfrei, nicht aber für Österreicher und Schweizer. Ob Sie ein Visum für Vietnam benötigen, richtet sich also nach Reisedauer und Nationalität. Bitte beachten Sie dazu die speziellen Hinweise bei den jeweiligen Reisen. Das Visum für Kambodscha, Laos und Myanmar wird von Studiosus beantragt und ist im Reisepreis eingeschlossen. Falls Sie Ihre Reise später als drei Wochen vor Reisebeginn buchen, können Sie Ihre Unterlagen nachreichen, ggf. beantragen wir ein Expressvisum (gegen Mehrkosten) oder wir sorgen dafür, dass Sie Ihr Visum bei der Einreise bekommen. Wir bitten Teilnehmer mit anderen Nationalitäten, sich bei ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat nach den aktuellen Einreisebedingungen zu erkundigen.

Sicherheit geht vor!

Wir tun alles, um Ihnen auf unseren Reisen größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir verfolgen daher weltweit aktuelle Ereignisse und Entwicklungen, prüfen rund ums Jahr die Situation in unseren Reiseländern und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen.Thailand Die innenpolitische Lage hat sich seit dem Militärputsch von 2014 und dem reibungslos verlaufenen Übergang der Regentschaft vom langjährigen König Bhumipol auf seinen designierten Nachfolger, Kronprinz Maha Vajiralongkorn, deutlich stabilisiert. Unverändert kritisch bleibt die Situation im Grenzgebiet zu Malaysia, in den mehrheitlich von Muslimen bewohnten Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkhla. Hier gibt es nach wie vor vereinzelt Anschläge lokaler terroristischer Gruppierungen. Selbstverständlich sind Reisen in diese Provinzen für uns tabu. Anschläge in den letzten Jahren, Terrorwarnungen der Behörden sowie Antiterroraktionen der Polizei zeigen: Auch in anderen Landesteilen und insbesondere in Bangkok sind terroristische Anschläge nicht gänzlich auszuschließen. Daher fordern wir unsere Reiseleiter und örtlichen Partner im ganzen Land, insbesondere aber in touristischen Zentren wie Bangkok, Chiang Mai und in den Urlaubsregionen im Süden, zu erhöhter Wachsamkeit und Umsicht auf. In den Tourismuszentren von Phuket, Koh Samui und Pattaya hat die Kriminalität in den letzten Jahren zugenommen: Unsere Reiseleiter geben Ihnen daher während Ihrer Reise Tipps und Empfehlungen, wie Sie sich und Ihr Eigentum vor kriminellen Übergriffen schützen können.Myanmar Der Prozess der Umgestaltung und Demokratisierung der letzten Jahre hat bisher nicht zu einer Beilegung der zahlreichen ethnischen und religiösen Konflikte, insbesondere in den Grenzregionen zu Thailand, China und Bangladesch, beigetragen. Im Sommer 2017 sind im Rakhine-Staat, im äußersten Westen Myanmars, neue bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Untergrundkämpfern der hier lebenden Rohingya-Minderheit und den Sicherheitskräften ausgebrochen. In der Folge wurde ein großer Teil der im Grenzgebiet ansässigen Rohingya ins benachbarte Bangladesch vertrieben. Trotz internationaler Vermittlungsbemühungen zeichnet sich noch keine Lösung dieses schwelenden Konflikts ab. Auch in anderen Minderheitengebieten flammen immer wieder Kämpfe zwischen Rebellenarmeen und den Streitkräften auf: So im Nordosten des Shan-Staates, im Kachin- und im Chin-Staat. Die Auseinandersetzungen haben den Bemühungen der Regierung um eine Beilegung dieser teils seit Jahrzehnten existierenden Binnenkonflikte einen schweren Rückschlag versetzt. Einen Einfluss auf die Sicherheitslage in den auf unseren Reisen berührten Gebieten haben diese Konflikte nicht. Selbstverständlich verzichten wir jedoch auf Reisen in die betroffene Regionen, so – mit Ausnahme von Badeaufenthalten in Ngapali Beach – auch auf Reisen in den Rakhine-Staat. Landesweit sind Reiseleiter und örtliche Partner zum weiträumigen Meiden von Demonstrationen und politisch motivierten Menschenansammlungen aufgefordert.Laos, Kambodscha und Vietnam Die allgemeine Sicherheitslage in Vietnam ist gut. Dies gilt grundsätzlich auch für Laos und Kambodscha: In diesen beiden Ländern kam es in den vergangenen Jahren - im Regelfall nach Einbruch der Dunkelheit - allerdings zu Raubüberfällen, insbesondere auf einem einsamen Straßenabschnitt der Hauptstraße zwischen Luang Prabang und Vientiane. Wir vermeiden daher in der gesamten Region Nachtfahrten: Unsere Etappen sind immer so geplant, dass wir unsere Tagesziele vor Einbruch der Dämmerung erreichen. Vor allem in den Städten und in den Tourismuszentren der drei Länder hat in jüngster Zeit die Kriminalität zugenommen, Sicherheitstipps unserer Reiseleiter sollten Sie daher unbedingt befolgen. Da in Kambodscha außerhalb von Phnom Penh und Siem Reap die Minengefahr weiterhin groß ist, besichtigen wir nur von Minen geräumte und offiziell zum Besuch freigegebene Orte und Sehenswürdigkeiten. Aufgrund von politischen und sozialen Spannungen kommt es in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh immer wieder zu teils gewaltsamen Massendemonstrationen. Reiseleiter und örtliche Partner sind hier zu besonderer Vorsicht aufgefordert, Protestkundgebungen und Demonstrationen meiden wir weiträumig. Die vorliegende Sicherheitseinschätzung stammt vom Mai 2018. Sollte sich diese Einschätzung ändern, werden wir Sie selbstverständlich informieren.

Studiosus-Förderprojekte

Schon seit vielen Jahren unterstützt Studiosus soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Dieses Engagement ist seit 2005 in der Studiosus Foundation zusammengefasst. So wird z. B. in Myanmar seit vielen Jahren eine Klosterschule in Mandalay unterstützt, die neben einer weiteren Einrichtung im ländlichen Mingun nun auch einen Lehrgarten außerhalb von Mandalay betreibt. Seit dem Zyklon Nargis im Mai 2008 unterstützen wir zudem den Wiederaufbau einer Schule im Ayeyarwady-Delta. In der Nähe der laotischen Stadt Luang Prabang wird ein Schulprojekt gefördert, auch das Waisenhaus eines Nonnenklosters im vietnamesischen Saigon und die Ausstattung eines Computerraums in einem Schulprojekt bei Siem Reap in Kambodscha werden unterstützt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.studiosus-foundation.org.

Das Tet-Fest

Am 5. Februar 2019 beginnt in Vietnam das neue Jahr, und das Tet-Fest wird gefeiert! Erfahrungsgemäß kommt es in dieser Zeit zu vermehrter Reiseaktivität der Vietnamesen, die dieses Fest - ähnlich wie wir unser Weihnachten - mit ihren Familien verbringen wollen. Es kann dadurch zu Einschränkungen bei unseren Programmen (geschlossene Besichtigungspunkte), aber auch zu Änderungen bei den gebuchten innervietnamesischen Flügen und den Hotels kommen.

Impressionen eines Reiseleiters

Es war vor allem die einfache Freundlichkeit der Menschen, die mich von Anfang an faszinierte. Natürlich beeindruckten die goldglänzenden Tempel, die endlosen Reisfelder, die Traumstrände und der dichte Dschungel. Aber die Menschen, die ich auf meiner ersten Reise als Student durch Südostasien traf, blieben die prägendste Erinnerung. Und egal, ob ich heute als Reiseleiter meine Studiosus-Gäste durch die dampfenden Märkte in Bangkok lotse, mit ihnen über die Tempel in Kambodschas Angkor Wat klettere oder mit ihnen mit einer Fahrradrikscha durch die vietnamesische Kaiserstadt Hue gefahren werde, immer kommt der Moment, in dem sie sagen: "Was für tolle Menschen hier leben!" Deshalb mache ich mir mit meinen Kollegen von Studiosus immer wieder Gedanken, wie wir Sie mit Einheimischen auf einzigartige und persönliche Weise zusammenbringen können. Denn nur dann werden Sie verstehen, wie das Herz eines Landes schlägt. Thailands Militär hat in der Geschichte des Landes schon häufig geputscht. Wie ergeht es den Thailändern seit der Machtübernahme von Prayut Chan-o-cha? Und wie geht es nach dem Tod des sehr beliebten Königs Bhumibol weiter? Kommt der Wirtschaftsboom in Vietnam auch bei den Menschen der Unterschicht an? Und wie geht die junge Demokratie Myanmar mit ihren Minderheiten um? Fragen, die bei einer Studiosus-Reise genauso auf dem Programm stehen wie kulturelle Highlights und Naturspektakel. Deshalb liebe ich meinen Beruf. Er ist so vielfältig wie die Länder, die ich mit Ihnen besuchen möchte. Doch passen Sie auf! Eine Reise nach Südostasien hat oft eine - wenn auch angenehme - Nebenwirkung: Man will nie wieder woanders Urlaub machen. Ich weiß, wovon ich spreche.