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Angezeigt: Saison 2019.
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Länderinformationen Südkaukasus, Zentralasien

Qualität steckt im Detail

Unsere Reisen nach Fernost bieten vieles, was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist – Details, die die Reise entspannter und komfortabler machen. So wichtig beispielsweise ein schönes Hotel auch ist, für uns zählt ebenso die Lage: Viele der internationalen Kettenhotels liegen gerade in Beijing und Shanghai an der Peripherie, und die starke Verkehrsdichte verlängert die Anfahrt in die Zentren. Daher wählen wir unsere Hotels - wo möglich - so, dass Sie viele Sehenswürdigkeiten und Einkaufsgegenden bequem zu Fuß erreichen; spätestens in Ihrer freien Zeit werden Sie das zu schätzen wissen. Auch zu Wasser bringen wir Sie komfortabel unter: Für unsere Yangzireisen nutzen wir die Schiffe der renommierten Reederei President Cruises. Im Reisepreis aller Reisen inklusive: die, übrigens sehr hohen, Visakosten, damit es bei der Einreise kein böses Erwachen gibt, und ebenso die Flughafensteuern und die z.T. beträchtlichen Eintrittsgelder. Und wir sorgen dafür, dass unsere Busfahrer und örtlichen Reiseleiter angemessen untergebracht werden und eine leistungsbezogene Bezahlung erhalten.

Guten Flug!

Bei unseren Reisen in die Region sind ausschließlich moderne Maschinen internationaler Fluggesellschaften im Einsatz: Nach Eriwan fliegen Sie mit der polnischen LOT oder mit Austrian, nach Baku und Almaty mit Lufthansa, nach Tiflis und Aschgabat geht es mit Turkish Airlines - mit bequemer Ankunft am Nachmittag. Alle genannten Fluggesellschaften sind Mitglied des renommierten Airlinebündnisses Star Alliance. Nach Usbekistan nutzen wir neben den bewährten Verbindungen von Uzbekistan Airways auch Flüge mit Turkish Airlines über Istanbul, die wir darüber hinaus auch für Rückflüge vom kirgisischen Bischkek wählen. Bei allen Flügen innerhalb Zentralasiens buchen wir Verbindungen von Uzbekistan Airways und der kasachischen Air Astana, bei denen moderne Boeing-, Airbus- und Embraer-Jets zum Einsatz kommen. In Kirgisistan bieten wir - auch aus Sicherheitsgründen - keine Inlandsflüge an.Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat im Februar 2019 der turkmenischen Fluggesellschaft Turkmenistan Airlines vorläufig sämtliche Einflugrechte in den EU-Luftraum entzogen. Die Hintergründe für diese Entscheidung sind nicht bekannt. Aus grundlegenden Sicherheitsüberlegungen verzichten wir jedoch seitdem auch auf alle Inlandsflüge in Turkmenistan, die ausschließlich von Turkmenistan Airlines angeboten werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Katalogs finden intensive Verhandlungen zwischen der EASA und der Fluggesellschaft mit dem Ziel der Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs in die EU statt, eine Einigung steht noch aus. Wir gehen davon aus, dass diese Einigung zeitnah erfolgt und wir im Anschluss wieder Flüge der Airline nutzen können. Sollte wider Erwarten keine Einigung erzielt werden, nutzen wir – wie in 2019 - alternativ den Nachtzug mit Schlafwagen von Aschgabat nach Daschavauz.

Abflug nach Fernost

Lehnen Sie sich zurück: Für Ihre Reise nach China und Tibet haben wir Langstreckenflüge mit den beiden Star-Alliance-Fluggesellschaften Lufthansa und Air China gebucht, bei unserer China-Tibet-Nepal-Reise nutzen wir die renommierte Qatar Airways. Die Inlandsflüge in China entsprechen westlichen Standards, das Land überrascht den Reisenden vielerorts mit riesigen neuen Flughäfen, allerdings auch mit intensiven, zeitlich umfangreichen Sicherheitskontrollen. In die Mongolei fliegen wir nonstop von Frankfurt mit Boeing-Fluggerät des Typs B767 von MIAT Mongolian Airlines.

Gute Fahrt!

Im Südkaukasus und in Zentralasien reisen Sie in klimatisierten Bussen oder Kleinbussen, meist europäischer Herkunft - nicht immer ganz neu, aber bewährt und den Straßenverhältnissen angepasst. Der Umwelt zuliebe wird der Motor abgestellt - und damit auch die Klimaanlage -, wenn der Bus steht. Landeskundige Fahrer sorgen dafür, dass Sie immer wohlbehalten ankommen. Selbstverständlich halten sie sich auch strikt an unsere strengen Vorgaben bei den Lenk- und Ruhezeiten.

Unterwegs in China, Tibet und der Mongolei

Für Transfers und Besichtigungstouren stehen uns Reisebusse aus einheimischer Produktion zur Verfügung - technisch zuverlässig, aber nicht so komfortabel wie westeuropäische Modelle. Meist verfügen die Busse auch über eine Klimaanlage, die aber im Interesse des Umweltschutzes bei Stopps ebenso wie der Motor ausgeschaltet wird. Selbstverständlich beachten auch die Fahrer im Fernen Osten die Lenk- und Ruhezeitenvorschriften von Studiosus. Auf den Hauptrouten in Tibet zwischen Lhasa, Shigatse und Gyantse fahren wir ebenfalls im bequemen Bus, allerdings sorgt hier der zuweilen schlechte Straßenzustand für ein spürbar geringeres Komfortempfinden. In der Mongolei legen wir die Überlandstrecken mit robusten Allradbussen (sog. Furgons) russischer Bauart zurück. Bei vielen Chinareisen nutzen wir mittlerweile moderne, bei unseren Gästen ausgesprochen beliebte Hochgeschwindigkeitszüge, bei denen die Gesamtreisezeit oft ähnlich wie bei einem Flug ist.

Hotels von Welt

Chinas Hotels können sich international messen lassen, und alle von uns ausgewählten Häuser bieten Zimmer mit Bad oder Dusche und WC. Die Hotels in der Volksrepublik China werden in den meisten Fällen von staatlicher Seite kategorisiert, in Hongkong schätzen sich die Hotels hingegen selbst ein. Wenn nach unserer Einschätzung eine niedrigere Einstufung angebracht wäre, haben wir einen Stern in Klammern gesetzt. Bei unseren Reisen in touristisch weniger erschlossenen Gebieten - besonders in Tibet - müssen Sie teilweise mit einfacheren Unterkünften rechnen. Gepflegte sanitäre Einrichtungen sind hier selten, die überwältigenden Landschaftseindrücke und der kulturelle Reichtum werden Sie aber für diese Komforteinbuße entschädigen. In der Mongolei übernachten wir außerhalb der Hauptstadt ausschließlich in gemütlichen, meist sehr geräumigen Jurten, die neben bequemen Betten über landestypisches Mobiliar und Öfen verfügen. Duschen, Waschräume und Toiletten sind in festen Gebäuden untergebracht.

Qing - guten Appetit!

Die abwechslungsreiche, landestypische Küche wird Ihnen schmecken. Die chinesische Küche ist vielfältig und reichhaltig. Meist haben Sie die Wahl zwischen gut gewürzten Fleisch- und Gemüsegerichten. Dazu gibt es Reis (auch als Wein!) und Stäbchen - auf Wunsch natürlich ebenfalls Messer und Gabel. Morgens können Sie zwischen westlichem und chinesischem Frühstück wählen - suchen Sie sich einfach aus, was Ihnen am besten schmeckt.

Gesund unterwegs

In den Großstädten Armeniens, Georgiens und Aserbaidschans ist das Gesundheitssystem gut ausgebaut, vor allem private Einrichtungen und Krankenhäuser bieten eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau. In Usbekistan außerhalb von Taschkent, in Kirgisistan und generell auf dem Land ist dagegen eine europäischen Standards entsprechende medizinische Versorgung zumeist nicht gegeben. Eine lückenlose Versorgung mit Medikamenten ist ebenso nicht immer gewährleistet.Impfungen sind bei der Einreise aus Europa nicht vorgeschrieben. Dennoch empfehlen wir Ihnen in jedem Fall eine ärztliche Beratung zum Infektions- und Impfschutz, zu weiteren Prophylaxemaßnahmen und ggf. zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken. Zusammen mit Ihrer Reisebestätigung schicken wir Ihnen ausführliche Hinweise zur Gesundheitsvorsorge in Ihrem Reiseland. Weitergehende Informationen erhalten Sie bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten sowie bei tropenmedizinischen Instituten und ihren Beratungsdiensten.

Gesund unterwegs

Die medizinische Versorgung in China hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, auf dem Land in China und in der gesamten Mongolei entspricht sie jedoch nach wie vor nicht dem europäischen Standard. In China kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Infektionen von Menschen mit unterschiedlichen Subtypen des Vogelgrippevirus. Um jegliches Infektionsrisiko auszuschließen, verzichten wir in China - den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden folgend - auf den Besuch der Marktbereiche, in denen mit lebenden Vögeln gehandelt wird. Reisemedizinische Institute raten zudem, in Risikogebieten nur gut durchgegartes Geflügelfleisch zu essen. Wir bitten Sie, sich auch außerhalb des Reiseprogramms an diese Empfehlungen zu halten.Bei Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Dennoch empfehlen wir Ihnen in jedem Fall eine ärztliche Beratung zum Infektions- und Impfschutz, zu weiteren Prophylaxemaßnahmen und ggf. zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken. Dies gilt besonders, wenn Sie sich auf unseren Tibetreisen über längere Zeit in Höhen von über 3500 m aufhalten. Zusammen mit Ihrer Reisebestätigung schicken wir Ihnen ausführliche Hinweise zur Gesundheitsvorsorge in Ihrem Reiseland. Weitergehende Informationen erhalten Sie insbesondere bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, tropenmedizinischen Instituten und bei deren Beratungsdiensten.

Prima Klima

Abgesehen von den Küstenzonen des Kaspischen Meeres und des Schwarzen Meeres herrscht in der gesamten Region ein ausgeprägt kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern. Als beste Reisezeit bieten sich deshalb Frühjahr und Herbst an. Während es im Südkaukasus und in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens auch im Frühjahr noch recht kühl sein kann, ist es in den Wüstengebieten Usbekistans oder Turkmenistans im gleichen Zeitraum bereits warm bis heiß. Gerade in den Übergangszeiten sollte man für alle Eventualitäten gewappnet sein.

Klima & Kleidung

Chinas Klima ist durchaus mit dem europäischen vergleichbar: Für die Reisen von Mai bis September packen Sie am besten leichte Sommerkleidung und Regenschutz ein. Je weiter Sie in den Süden kommen, desto heißer wird es. Dann steigen nicht nur die Temperaturen, auch die Luftfeuchtigkeit nimmt zu. Im März, April, Oktober und November brauchen Sie dagegen überall auch warme Sachen - die Sie für Tibet und die Mongolei ohnehin zu jeder Zeit dabeihaben sollten.

Rücksichtsvoll reisen

Wir bereisen Länder einer Region, in der Gastfreundschaft und Höflichkeit großgeschrieben werden. Respekt vor Sitten, Gebräuchen und Traditionen ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis unseres Gastlandes. Das Tragen angemessener Kleidung und die Beachtung einfacher Höflichkeitsregeln, wie z.B. eine gewisse Zurückhaltung beim Fotografieren von Menschen, sind einfache Mittel, dies auch nach außen deutlich zu zeigen. Dann wird es Ihnen sicherlich auch nicht schwerfallen, mit den meist sehr kontaktfreudigen Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Um die Erwartungen der Bevölkerung an den Tourismus zu berücksichtigen und in die Programmplanung einfließen zu lassen, führt Studiosus regelmäßig Diskussionsrunden mit Vertretern touristischer Einrichtungen und der lokalen Bevölkerung durch.

Richtig vorbereitet unterwegs

Ihre Reiseleiterinnen und Reiseleiter geben Ihnen unterwegs umfassende Ratschläge zu uns Europäern eher unbekannten Bräuchen und "ungeschriebenen Gesetzen", damit ein jeder Gesprächspartner sein Gesicht wahrt - in China die Basis jeglicher Kommunikation. Auf manche Umstände sollte man sich aber auch schon vor der Reise einstellen, beispielsweise auf die Situation der Umwelt in China: In Städten wie Xian und Beijing können manche Wetterlagen, verbunden mit den Emissionen zahlreicher Betriebe, die Luftqualität beeinträchtigen. Auch reisen sehr viele Chinesen im eigenen Land. Vor allem an den nationalen Feiertagen in der ersten Maiwoche sowie rund um den Nationalfeiertag am 1. Oktober wird es daher an den Besichtigungspunkten so richtig voll - bitte berücksichtigen Sie dies gegebenenfalls bei der Wahl Ihres Reisetermins.

Der Pass muss mit

Für alle Länder brauchen Sie zur Einreise einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Für Aserbaidschan, Tadschikistan und Turkmenistan ist außerdem ein Visum notwendig. Das Visum wird von Studiosus beantragt. Die Gebühr dafür ist bei Berücksichtigung der bei der einzelnen Reiseausschreibung genannten Frist im Reisepreis bzw. im Falle von Tadschikistan im Ausflugspreis enthalten. Für Kasachstan benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer kein Visum, für Staatsangehörige vieler anderer Nationen ist hingegen ein Visum erforderlich, das jedoch aufgrund staatlicher Vorschriften nicht von Studiosus beantragt werden kann. Wir bitten alle Teilnehmer, sich bei ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat nach den aktuellen Einreisebestimmungen zu erkundigen. Bitte beachten Sie die genauen Informationen bei den einzelnen Reisen darüber, wann wir Ihre Reisepapiere zur Visabeantragung spätestens benötigen.

Der Pass muss mit

Für die Einreise nach China brauchen Sie einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig ist, und ein Visum. Studiosus kann das Visum nur für Gäste, die ihren Wohnsitz in Deutschland oder Österreich haben, beantragen. Die Gebühren dafür sind bei Berücksichtigung der bei der einzelnen Reiseausschreibung genannten Frist im Reisepreis enthalten. Bitte beachten Sie, dass Sie einen umfassenden Visaantrag online ausfüllen müssen, eine entsprechende Ausfüllanleitung erhalten Sie mit Ihrer Reisebestätigung. Eine kurzfristigere Besorgung des Visums ist bei Chinareisen bis drei Wochen vor Abreise, bei Chinareisen mit Besuch von Tibet bis vier Wochen vor Abreise gegen Mehrkosten möglich. Alle Gäste, für die Studiosus das Visum nicht beantragen kann, erhalten die kalkulierte Gebühr selbstverständlich zurück. Für Reisen nach Tibet beantragt Studiosus für alle Gäste eine separate Einreisegenehmigung. Für die Mongolei muss Ihr Reisepass noch mindestens sechs Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein. Deutsche können visumfrei einreisen. Österreicher und Schweizer müssen aufgrund von staatlichen Bestimmungen ihr Visum selbst beantragen. Wir bitten alle Teilnehmer mit anderer Nationalität, sich bei ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat nach den aktuellen Einreisebestimmungen zu erkundigen.

Sicherheit geht vor!

Wir tun alles, um Ihnen auf unseren Reisen größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir verfolgen aktuelle Ereignisse und Entwicklungen, prüfen rund ums Jahr die Situation in unseren Reiseländern und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen. Im Folgenden finden Sie unsere aktuelle Lageeinschätzung. Armenien und Aserbaidschan sind trotz der seit vielen Jahren bestehenden Spannungen um Berg-Karabach stabile Reiseländer. An der Grenze zwischen beiden Staaten gab es in den letzten Jahren vereinzelte Schusswechsel zwischen Angehörigen der Grenztruppen. Auch dank russischer Vermittlungsbemühungen blieb es jedoch bei begrenzten, lokalen Auseinandersetzungen. Dennoch: Für uns sind Ausflüge in die Grenzgebiete genauso tabu wie Aufenthalte in Berg-Karabach. Unverändert ruhig ist die innenpolitische Situation in Georgien. Die friedlich verlaufenen Wahlen der letzten Jahre haben wesentlich zu einer Stabilisierung der demokratischen Institutionen im Land beigetragen, Reisen in dieses eindrucksvolle Land am Südrand des Kaukasus sind problemlos möglich. Eine internationale Klärung des Status der "abtrünnigen" Provinzen Südossetien und Abchasien ist allerdings nach wie vor nicht in Sicht. Deshalb meiden wir weiterhin die Grenzgebiete zu diesen Provinzen. ZentralasienIn ganz Zentralasien gibt es seit vielen Jahren eine potenzielle Gefährdung durch islamistisch orientierte radikale Gruppierungen. Diese Gefahr besteht auch in Usbekistan, eine gezielte Bedrohung des Tourismus im Lande sieht das Auswärtige Amt derzeit jedoch nicht. Der usbekischen Regierung unter Präsident Mirsijojew ist es durch umfassende Programme zur Förderung der Infrastruktur und der lokalen Wirtschaft gelungen, die soziale und ökonomische Situation der Bewohner insbesondere im einst als besonders vom islamischen Extremismus gefährdeten Ferganatal zu verbessern und landesweit die Sicherheitslage zu stabilisieren. Zusammen mit weit reichenden Wirtschaftsreformen macht die Regierung seit 2017 auch vorsichtige Schritte hin zu einer politischen Öffnung des Landes. Die Lage in den benachbarten Republiken Turkmenistan und Kasachstan sowie in der auf einer unserer Reisen berührten Region um Pendschikent in Tadschikistan ist weitgehend ruhig, eine besondere Gefährdung für Reisende besteht auch hier nicht. Ebenso sind in Kirgisistan Reisen in die touristisch interessanten und vergleichsweise gut erschlossenen Landesteile möglich. Vor allem in der Hauptstadt Bischkek, aber auch in den südlichen Bezirken rund um die Stadt Osch können sich jedoch lokale Proteste verschärfen und zu Straßenblockaden und gewaltsamen Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften führen. Diese Ereignisse können uns ggf. zu kurzfristigen Änderungen unserer Programme an einzelnen Reisetagen zwingen. Wegen der insbesondere in den Großstädten stark gestiegenen Alltagskriminalität fordert das Auswärtige Amt insbesondere in Bischkek und Taschkent zu Vorsicht und zum Verzicht auf Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit auf. Diese Sicherheitseinschätzung stammt vom Mai 2019. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes zu einem der Länder in der Region ändern, informieren wir Sie selbstverständlich.

Sicher reisen!

Wir tun alles, um Ihnen auf unseren Reisen größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir verfolgen daher weltweit aktuelle Ereignisse und Entwicklungen, prüfen rund ums Jahr die Situation in unseren Reiseländern und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen.Die Volksrepublik China und die Mongolei sind grundsätzlich stabile Reiseländer, die allgemeine Sicherheitslage ist gut. In der westchinesischen Autonomen Region Xinjiang nehmen die Spannungen und Konflikte zwischen indigenen muslimischen Bevölkerungsgruppen auf der einen Seite und den staatlichen Behörden sowie chinesischen Zuwanderern auf der anderen Seite zu. Wir bieten zwar in diesem Katalog keine Reisen in diesen Teil Chinas an, in den letzten Jahren haben aber Extremisten aus der Region vereinzelt auch in anderen Landesteilen Chinas Anschläge geplant und ausgeführt. Landesweit wurden vor diesem Hintergrund die Sicherheitsvorkehrungen erheblich verstärkt.Reisen nach Tibet sind nur mit einer Spezialgenehmigung möglich, die wir für Sie besorgen. Allerdings können die chinesischen Behörden in Reaktion auf Ereignisse in Tibet diese Reisegenehmigungen für Ausländer auch sehr kurzfristig verweigern bzw. ohne Nennung von Gründen aussetzen. Die rasanten sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen der letzten Jahre haben in vielen Großstädten Chinas, aber auch in der Hauptstadt der Mongolei, Ulan Bator, zu einem Anstieg der Alltagskriminalität geführt. Bitte seien Sie vor allem in den Metropolen vor Straßendieben auf der Hut und befolgen Sie die Sicherheitstipps, die Ihnen unsere ReiseleiterInnen zu Beginn der Reise geben! Die vorliegende Sicherheitseinschätzung stammt vom Mai 2019. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes vor Beginn Ihrer Reise ändern, informieren wir Sie bei oder nach Ihrer Buchung.

Unsere Experten

Auf unseren Reisen in die Region werden Sie von hoch qualifizierten und landeskundigen, teilweise einheimischen Studiosus-ReiseleiterInnen betreut. Fast alle haben eine akademische Ausbildung, die meisten in Orientalistik oder Kunstgeschichte. Alle nehmen am Studiosus-Weiterbildungsprogramm teil.Dr. Christian Piller, einer unserer mehr als 30 Expertinnen und Experten für Zentralasien: "Während meines Archäologiestudiums kam ich das erste Mal mit Zentralasien in Berührung und entdeckte die Faszination dieser Region und ihrer Menschen. Choresmien, Sogdien oder Parthien hießen damals noch meine Reiseziele mit historischem Namen. Heute begeistern mich dort Usbeken, Kasachen, Kirgisen, Tadschiken und Turkmenen. Die Mythen der Seidenstraße haben diese Länder längst genauso hinter sich gelassen wie die 70-jährige Fremdherrschaft Russlands. Ölpipelines statt Handelsstraßen bringen jetzt den Reichtum. In den glutroten Steppen haben die heutigen Bewohner lebendige, moderne Metropolen erstehen lassen. Der Alltag und die große Vielfalt des täglichen Lebens bringen uns den Menschen dieser Regionen viel näher, als es Geschichte und Kunst allein vermögen. Auch nach Armenien reiste ich zunächst als Student, um dort an einer Ausgrabung teilzunehmen. Ich lernte das Land in seiner dunkelsten Stunde kennen: Nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion herrschten Krieg und Energieknappheit. Wie die Armenier und ihre Nachbarn in Georgien und Aserbaidschan mit dieser schwierigen Situation umgingen und versuchten, das Beste daraus zu machen, beeindruckte mich damals ungemein. Heute sind diese jungen Staaten auf einem guten Weg, ihre Zukunft positiv zu gestalten. In den unabhängigen Republiken Zentralasiens verschmelzen Vorgeschichte, islamisches Mittelalter, Sowjetzeit und Moderne zu einem einzigartigen Gesamtbild, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ob in die kaukasischen Staaten oder nach Zentralasien, wohin Sie auch reisen: Ein/e Fremde/r bleiben Sie hier nur selten lange."

Gut zu Fuß

Unsere WanderStudienreisen nach Armenien und Georgien sind eine abwechslungsreiche Kombination aus Besichtigungen und Bewegung - die schönste Art, die großartigen Landschaften des südlichen Kaukasus intensiv kennenzulernen. Alle Wege sind sorgsam gewählt und gut zu gehen - auch wenn natürlich in der Gebirgsregion des Kaukasus Steigungen oder Abstiege dazugehören. Über festes Schuhwerk und eine gewisse Trittsicherheit sollten Sie daher verfügen.

Kleider machen Leute

Im Südkaukasus und in Zentralasien gibt es keine besonderen Kleidervorschriften. Dennoch empfiehlt es sich, beim Besuch religiöser Stätten auf zurückhaltende Kleidung zu achten. Ihr Studiosus-Reiseleiter steht Ihnen gerne beratend zur Seite.