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Angezeigt: Saison 2019.
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Länderinformationen Malta

Qualität steckt im Detail

Unsere Reisen beinhalten vieles, was Sie nicht auf den ersten Blick bei den Ausschreibungen erkennen können: Wo immer es möglich ist, z. B. bei den Uffizien in Florenz, reservieren wir Museumsbesuche für die Gruppe vorab, das erspart Ihnen lange Wartezeiten und sorgt für einen erholsamen Museumsbesuch. Unsere Hotels in den Kunststädten Italiens liegen meist so zentral, dass das Besichtigungsprogramm gleich vor der Hoteltür beginnt und Sie auch abends noch eine Passeggiata unternehmen können. In etlichen italienischen Städten fallen inzwischen Übernachtungssteuern an; diese sind bereits im Reisepreis enthalten. Und um die Vielfalt der italienischen Küche genießen zu können, haben wir bei vielen Reisen immer mal wieder ein Mittag- oder Abendessen in traditionellen, auch von Einheimischen besuchten Lokalen vorgesehen. Dies alles kostet zwar etwas mehr - aber Ihr Urlaubsgenuss ist dadurch auch größer!

Qualität steckt im Detail

Unsere Maltareisen bieten manches, was Sie nicht auf den ersten Blick erkennen können - Details, die ein besonderes Erlebnis schaffen. Beispielsweise nehmen wir bei allen Reisen mindestens ein Abendessen in einem landestypischen Restaurant ein, damit Sie die ursprüngliche maltesische Küche kennenlernen. Für uns ist es weiterhin selbstverständlich, dass alle Eintrittsgelder im Rahmen des Besichtigungsprogramms im Reisepreis eingeschlossen sind - bei Studienreisen ein nicht unbeträchtlicher Kostenfaktor. Ihnen einen Blick in den Lebensalltag der Menschen zu vermitteln, ist uns eine Herzensangelegenheit. So haben wir Begegnungen mit Umweltschützern und einem Bildhauer oder in einem Boccia-Club und in der Leone Philharmonic Society, einem der beiden Opernvereine auf Gozo, organisiert. Beim Probieren von Spezialitäten im urigen Lokal eines Winzers, beim Morning Tea im Palazzo Parisio oder bei einem Picknick können Sie Gaumenfreuden aus erster Hand genießen. Last but not least: Wenn Sie sich für unsere WanderStudienreise entschieden haben, möchten wir Ihnen neben den beiden Hauptinseln Malta und Gozo auch die "kleine Schwester" Comino näherbringen, die wir entspannt per Boot auf einem Tagesausflug besuchen.

Abflug nach Italien und Malta

Die Flüge nach Italien und Malta hat Studiosus nur bei renommierten Fluggesellschaften gebucht. Von Deutschland aus fliegen Sie - je nach Destination - mit Lufthansa/Eurowings, manchmal auch mit Air Dolomiti, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, mit Condor, Air Malta oder mit Alitalia. Ab Österreich trägt Sie Austrian, ab der Schweiz Swiss oder Alitalia über die Alpen. Nach Sizilien und Sardinien ist aufgrund der mangelnden Flugverbindungen ein Umsteigen oft nicht vermeidbar.

Abflug nach Malta

Bei unseren Reisen nach Malta bieten wir Ihnen die Wahl zwischen Linienflügen mit Lufthansa und Air Malta, je nach Wochentag und Saison auch mit Swiss. Lufthansa fliegt dreimal täglich ab Frankfurt sowie montags, donnerstags, samstags und sonntags ab München nonstop nach Malta. Für Gäste, die von anderen deutschen Flughäfen fliegen, reservieren wir Anschlussflüge mit Lufthansa. Air Malta bietet täglich Flüge von München, Frankfurt, Wien und Zürich nach Malta an. Mehrmals wöchentlich gibt es außerdem von Düsseldorf Nonstop-Verbindungen. Swiss fliegt mehrmals wöchentlich von Zürich nach Malta (Stand: September 2018).

Unterwegs in Italien und Malta

Gute Fahrt - mit dem Bus nach und durch Italien von unserem Abreiseort München aus! Die Fahrt nach Italien genießen Sie dann ganz entspannt - in modernen, komfortablen Bussen langjährig bewährter Studiosus-Partner. Alle sind mit Klimaanlage, WC, Telefon und einer Bordbar ausgestattet. Auch jene Busse, die wir bei Bahn- und Flugreisen innerhalb Italiens sowie auf Malta einsetzen, entsprechen modernen Standards. Auf Maltas Nachbarinsel Gozo stehen Minibusse zur Verfügung. Erstklassige, landeskundige Fahrer garantieren eine sichere und angenehme Fahrt. Sie sind selbstverständlich auch per Vertrag zur Einhaltung der strengen Lenk- und Ruhezeitenvorschriften der EU verpflichtet. Auch kontrollieren wir bei unseren Busfirmen, dass die von ihnen eingesetzten Fahrer über ordentliche Verträge und alle notwendigen Versicherungen verfügen.

Gute Fahrt

Die Distanzen auf Malta und Gozo sind ausgesprochen kurz. Die Reisebusse unserer sorgfältig ausgewählten Partner sind in Ausstattung und Komfort nicht immer mit westeuropäischen Modellen vergleichbar, selten mit Toilette, aber immer mit Klimaanlage ausgerüstet. Für die Ausflüge auf Gozo, bei kleinen Gruppen auch auf Malta, stehen Minibusse zur Verfügung. Aus Gründen des Umweltschutzes haben wir die Busunternehmen angewiesen, bei stehendem Bus den Motor und damit auch die Klimaanlage abzustellen. Auch die maltesischen Busfahrer sind selbstverständlich zur Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten der Europäischen Union verpflichtet. Wir kontrollieren bei den von uns beauftragten Busfirmen zudem, dass die eingesetzten Fahrer über ordentliche Verträge und alle notwendigen Versicherungen verfügen.

Unser Hotelstandard

Die italienischen Hotels weisen einen vergleichsweise guten Standard auf. Zimmer mit Dusche oder Bad und WC sowie Telefon sind eine Selbstverständlichkeit. Außerdem verfügen sie oft über eine Klimaanlage, praktisch alle haben (kostenfreies) WLAN. Die Hotels bieten häufig auch einen Swimmingpool (in der Regel nur in den Sommermonaten in Betrieb). In größeren Städten wie Rom oder Florenz haben wir zentral gelegene Häuser ausgewählt, um Ihnen einen bequemen Tagesablauf oder einen abendlichen Spaziergang zu ermöglichen. Leider sind in manchen dieser Hotels Lärmbelästigungen nicht auszuschließen. Auch sind italienische Hotels, bedingt durch ihre Bauweise und häufig geflieste Fußböden, oftmals recht hellhörig. Das Frühstück in den italienischen Hotels genügt oft nicht unseren mitteleuropäischen Vorstellungen und bietet meist mehr süße Speisen als Salzig-Deftiges. In ganz Italien werden Hotels in fünf mit Sternen ausgewiesene Kategorien eingeteilt. Da aber die einzelnen Regionalverwaltungen die Hotelklassifizierung übernehmen, kann es regionale Unterschiede bei der Klassifizierung geben. Die meisten unserer Vertragshotels gehören der Drei- und Viersternekategorie an und entsprechen somit der guten bis gehobenen Mittelklasse. In Ausnahmefällen kann die offizielle Kategorie besser ausfallen als der tatsächliche Erlebniswert. In diesem Fall haben wir einen Stern in Klammern gesetzt (*). Die Hotels auf Malta werden vom Tourismusministerium nach festgelegten Kriterien in fünf mit Sternen gekennzeichneten Kategorien eingeteilt. Nicht verschweigen wollen wir, dass auf Malta trotz aller Sorgfalt bei der Hotelauswahl Hotelstandard, Service- und Essensqualität nicht immer die hohen Erwartungen unserer Gäste erfüllen, da sich die Hotels eher auf Badetourismus ausrichten und zudem ein ausgeprägter Fachkräftemangel spürbar ist.

Unser Hotelstandard

Die Hotels auf Malta werden vom Tourismusministerium nach festgelegten Kriterien in fünf mit Sternen gekennzeichnete Kategorien eingeteilt. Für unsere Studienreisen haben wir auf Malta und Gozo Hotels der guten Mittelklasse und mit Swimmingpool für Sie reserviert. Auf der Hauptinsel Malta wohnen Sie meist im hübschen Ort Mellieha und können sich in der freien Zeit ins maltesische Alltagsleben stürzen. Der Standort für die Erkundung Gozos, der kleinen "Schwester" Maltas, ist ein Hotel direkt am kleinen Fischerhafen von Marsalforn bzw. im Dorf Xaghra oberhalb der feinsandigen Ramla Bay. Möchten Sie nach Ihrer Studienreise an einem der wenigen Sandstrände Maltas verlängern? Dann haben wir für Sie das hochwertige Radisson Blu Resort an der sandigen Bucht der Golden Bay im Angebot. Die von uns genutzten Hotels haben selbstverständlich Zimmer mit Klimaanlage, Bad oder Dusche und WC. Auch kostenfreies WLAN gehört mittlerweile zum Standard. Nicht verschweigen wollen wir, dass auf Malta trotz aller Sorgfalt bei der Hotelauswahl Hotelstandard und Essensqualität nicht immer die hohen Erwartungen unserer Gäste erfüllen, da sich die Hotels eher auf den britischen und osteuropäischen Badetourismus ausrichten.

Buon appetito - guten Appetit!

Der italienische Einfallsreichtum macht vor der Küche natürlich nicht halt und weiß auch Pizza und Pasta immer wieder köstliche Varianten zu entlocken. In den Hotels werden Sie die eine oder andere Spezialität kennenlernen, oft wird aber auch international gekocht. Leider entspricht die Hotelküche nicht immer den hohen Erwartungen, die man an die Cucina italiana hat. Daher haben wir zwischendurch manchmal statt im Hotel einen Tisch in einer Trattoria reserviert, wo Sie in freundlicher Atmosphäre die italienische Küche besser kennenlernen können. Da in Italien wenig Wert auf das Frühstück gelegt wird, variiert es in den Hotels vom meist kleinen Buffet bis zum - typisch italienischen - einfachen Cappuccino mit einem kleinen Dolce.Durch die häufig wechselnde Herrschaft über Malta hat auch die maltesische Küche viele verschiedene Einflüsse in sich vereint. Das Schwergewicht liegt auf geschmorten Speisen wie z.B. dem traditionellen Kaninchenbraten. In den Hotels ist die Auswahl der Gerichte eher dem internationalen Geschmack angepasst. Leider entspricht die Hotelküche daher nicht immer den Erwartungen unserer Kunden.

Guten Appetit!

Durch die häufig wechselnde Herrschaft über die Insel hat auch die maltesische Küche viele verschiedene Einflüsse in sich vereint. Das Schwergewicht liegt auf geschmorten Speisen. Kaninchenbraten - oder auf Maltesisch "Fenek stuffat" - gilt als Nationalgericht, daneben werden in Restaurants gerne Oktopus oder Schwertfisch serviert. In den Hotels ist die Auswahl der Gerichte eher dem internationalen Geschmack angepasst. Leider entspricht die Hotelküche daher nicht immer den Erwartungen unserer Kunden.

Klima & Kleidung

Im mediterranen Klima Italiens kann man sich eigentlich immer wohlfühlen. Sehr angenehm sind die Temperaturen im Frühjahr oder Herbst - wobei Sie in dieser Zeit für alle Fälle einen Regenschutz dabeihaben sollten. Auch kann es im März und April oft noch kühler sein, als man vermutet. In den Sommermonaten steigt das Thermometer auch mal auf über 30 °C - da heißt es öfter: Ab ins Meer! Die Monate November und Dezember dagegen sind ausgesprochen mild und eignen sich besonders für eine Tour nach Sizilien oder Rom. Und selbst in der Toskana kann man in dieser Zeit den Espresso oft noch in einem Straßencafé genießen.Auf Malta - das auf gleicher Höhe wie Tunesien liegt - herrscht mildes, sonniges Mittelmeerklima. Die beste Reisezeit sind die Monate März, April, Mai, September, Oktober und November, mit angenehmen und für Besichtigungen idealen Bedingungen.

Nachhaltig reisen

Malta wird Ihnen gefallen: die lebendige Tradition, die vielen Kulturen, die in der Geschichte der Insel ihre Spuren hinterlassen haben, und die ständige Nähe zum Meer. Aber Sie werden stellenweise auch mit Lebensgewohnheiten und Anschauungen konfrontiert, die vielleicht nicht immer einfach zu verstehen sind. Zum Beispiel dem Verhältnis der Malteser zur Umwelt - obwohl man sagen muss, dass sich gerade in den letzten Jahren viel getan hat: Kompostier- und Kläranlagen wurden in größerer Zahl gebaut. Demgegenüber stehen nach wie vor die Zersiedelung der Landschaft auf der Hauptinsel Malta, ein oft verschwenderischer Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Wasser und Energie und - trotz internationaler Proteste - die Vogeljagd. Wir bitten unsere Gäste, mit Trinkwasser, das dort wirklich knapp ist, sparsam umzugehen.

Die Papiere bitte!

In Italien und auf Malta reicht EU-Bürgern und Schweizern der gültige Personalausweis bzw. die Identitätskarte.

Die Papiere bitte!

... heißt es heute nicht mehr, wenn Sie nach Malta reisen wollen. Malta hat sich dem Schengener Abkommen angeschlossen, das Ein- und Ausreisekontrollen weitestgehend abgeschafft hat. Trotzdem ist es vorgeschrieben, dass alle EU-Bürger ihren Pass oder Personalausweis mitführen, um sich jederzeit ausweisen zu können.

Umweltfreundlich mit der Bahn

Viele Reisen nach Italien können Sie auch bequem tagsüber mit der Bahn antreten, ab München auf reservierten Plätzen in der Gruppe - vielleicht die angenehmste Art, sich in Ruhe auf das Land einzustimmen. Die Strecke durch das Wipptal über den Brenner und an der Eisack entlang ist nicht nur eine klassische Italienroute, sondern auch landschaftlich sehr reizvoll. Bei einigen Reisen können wir Ihnen auch von Südwestdeutschland aus Verbindungen anbieten: durch die Schweiz über Basel oder über Mailand nach Florenz und Rom. Von Österreich können Sie ebenfalls - über Tarvisio - direkt nach Italien reisen. Welche Bahnstrecke für Sie auch die günstigste ist - wenn Sie in Italien ankommen, haben wir den Transfer vom Bahnhof zum Hotel bereits organisiert.

Studiosus-Förderprojekte

Schon seit vielen Jahren unterstützt Studiosus soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Dieses Engagement ist seit 2005 in der Studiosus Foundation zusammengefasst. In Italien gehören z. B. die Unterstützung zweier Frauenhäuser mit Antimafia-Arbeit und die Restaurierung von Fresken in Pompeji in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut zu unseren Projekten.

Feiertage und Öffnungszeiten

In Malta gibt es zahlreiche Feste, von den hohen kirchlichen wie Ostern und den Namenstagen katholischer Heiliger bis hin zum Nationalfeiertag am 31. März. Diese Anlässe führen in manchen Fällen zu Änderungen der regulären Öffnungszeiten. Meistens können Ihre Studiosus-ReiseleiterInnen das Programm so umstellen, dass Sie doch alles zu sehen bekommen. Bei einigen der Besichtigungspunkte kann es vorkommen, dass sie während Ihres Aufenthalts geschlossen sind. So ist z.B. der Großmeisterpalast in Valletta für öffentliche Besuche teilweise gesperrt, wenn das Repräsentantenhaus tagt oder Staatsbesuche angesagt sind. Leider werden diese Schließungen i.d.R. nur kurzfristig bekannt gegeben. In diesen Fällen bieten wir Ihnen ein attraktives Alternativprogramm.

Feiertage in Italien

Sie müssen sich kaum neue Termine merken - die Italiener haben so ziemlich die gleichen Feiertage wie wir: 1.1. Neujahr; 6.1. Hl. Drei Könige; Ostern; den 1. Mai; 15.8. Mariä Himmelfahrt; 1.11. Allerheiligen; 25. und 26.12. Weihnachten. Dazu kommt am 25.4. der Nationalfeiertag und am 8.12. Mariä Empfängnis. In der Regel sind an all diesen Tagen die privaten und staatlichen Museen sowie die Ausgrabungsstätten geschlossen. Aber keine Sorge, das wissen natürlich auch unsere Studiosus-ReiseleiterInnen und planen das Programm so, dass Sie alles zu sehen bekommen.

Gut zu Fuß

WanderStudienreisen sind eine abwechslungsreiche Kombination aus Besichtigungen und Bewegung - die schönste Art, die großartigen italienischen Landschaften richtig kennenzulernen. Alle Wege sind sorgsam gewählt und gut zu gehen - auch wenn etwa in den Cinqueterre oder am Golf von Neapel Steigungen oder Abstiege dazugehören.

Gut zu Fuß

Unsere WanderStudienreise ist eine gelungene Kombination aus Besichtigungen und Bewegung und die schönste Art, die so verschiedenen Inseln Malta, Gozo und Comino intensiv kennenzulernen. Alle Wege sind sorgfältig gewählt. Das Programm ist so geplant, dass jeder mitmachen kann, der gut zu Fuß ist und entsprechendes Schuhwerk mitbringt. Die idealen Reisezeiten für Wanderfreunde sind Frühjahr und Herbst.

Übernachtungssteuer in Malta

In Malta müssen alle Hotels eine Übernachtungssteuer, die sogenannte Ökosteuer, an die Inselverwaltung weitergeben. Die Steuer beträgt 50 Cent pro Tag, maximal müssen ## € pro Hotel und pro Gast gezahlt werden. Wegen der unterschiedlichen Ankunftszeiten der Reisegäste bitten wir Sie, die Steuer beim Check-in im Hotel zunächst selbst zu bezahlen. Die Steuer ist in den veröffentlichten Reisepreisen bereits berücksichtigt, Ihre Studiosus-ReiseleiterInnen zahlen Ihnen den Betrag dann zurück. Bei den Verlängerungsangeboten ist die Steuer dagegen aus organisatorischen Gründen nicht im Preis enthalten. Je nachdem, ob und wie lange Sie bei der vorherigen Gruppenreise in dem gewählten Verlängerungshotel gewohnt haben, müssen Sie den Betrag von bis zu ## € selbst zahlen.

Impressionen einer Reiseleiterin

Angefangen hat das mit meiner Italienliebe so: Ich war 16, hatte bereits zwei Jahre lang Italienisch in der Schule und durfte als Austauschschülerin in ein Dorf in den Abruzzen fahren. Obwohl ich mich damals natürlich lieber auf Rom oder Florenz und mitten hinein ins Gucci-, Pucci- und Ferragamo-Reich gestürzt hätte, fühlte ich mich in dem verschlafenen Nest sofort wohl. Meine Gastfamilie hieß Verdi - "come Giuseppe Verdi", wie sie immer zu sagen pflegte. Man zelebrierte stundenlanges Essen und Ausflüge mit der ganzen Familie. Die Nonna mochte ich besonders gern. Sie hatte immer Angst, dass ich verhungern würde, und brachte mir bei, wie man auf der Chitarra - einem wie mit Saiten bespannten Küchengerät - die typischen Maccheroni zubereitet. Nach dem Abitur perfektionierte ich ein Jahr lang als Au-pair in Rom mein Italienisch. "Meine" Bambini hielten mich zwar ganz schön in Trab, brachten mir aber auch bei, "una bella figura" zu machen. Zurück in Deutschland, studierte ich Kunstgeschichte, Publizistik und Italienisch. Dabei verfiel ich immer mehr dem "bel paese", dem schönen Land, das trotz aller Probleme nie seine fröhliche Gelassenheit verliert. Nicht zu übersehen: In Pompeji, am Forum Romanum oder in Selinunt bräuchte es weit mehr als ein wenig Schminke für die verfallenden antiken Stätten. Und natürlich schimpfen die Italiener über Korruptionsskandale ohne Ende und eine marode Wirtschaft und betrachten den Flüchtlingsstrom an Italiens Küsten mit Sorge - ganz schön viele Baustellen für Italiens amtierenden Regierungschef. Kein Wunder, dass sich bisher keiner in dem Amt sonderlich lange halten konnte. "Und wie ist das mit der Mafia?" Diese Frage höre ich auf fast jeder Reise. Italiens Gegenwart interessiert meine Reisegäste natürlich genauso wie römische Ausgrabungen und barocke Kirchen. Aber keine Sorge - neben dem Philosophieren und Politisieren kommt das Dolcefarniente nicht zu kurz: Bei "sprizzigen" Momenten auf der Piazza, beim Eisschlecken in der Gelateria oder beim Picknick auf einer Küstenwanderung genießen wir Italien mit allen Sinnen.