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Angezeigt: Saison 2019.
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Länderinformationen Der Nahe Osten Israel Jordanien Libanon

Sicher & Gesund

Detaillierte Informationen zu den Themen Reisesicherheit und Gesundheit finden Sie auf den Beschreibungen der einzelnen Reisen bzw. in unseren aktuellen Sicherheitmeldungen.

Qualität steckt im Detail

Unsere Hotels in Jordanien, im Libanon und in Israel sind sorgfältig ausgewählt und persönlich überprüft. Wir arbeiten vorwiegend mit renommierten nationalen und internationalen Hotelketten zusammen. Wichtig ist uns die Lage der Hotels, z. B. in Jerusalem nach Möglichkeit in der Nähe der Altstadt. So können Sie ohne große Umstände auch individuell auf Entdeckungstour gehen. Bei allen Reisen haben Sie Gelegenheit, Einheimische zu einem Gespräch zu treffen - sei es bei einem Besuch in einem Kibbuz, beim Abendessen mit Beduinen in Jordanien oder bei einem Mittagessen bei einer palästinensischen Familie in Bethlehem. Diese Qualitätsmerkmale schlagen sich manchmal im Reisepreis nieder, aber Sie werden sie - spätestens im Rückblick auf Ihre Reise - zu schätzen wissen. Die hohe Zufriedenheit unserer Gäste auf Reisen im Nahen Osten ist uns ein dauerhafter Ansporn.

Gute Fahrt

In Jordanien, Israel und im Libanon sind Sie in modernen Bussen europäischer Bauart unterwegs - natürlich mit genügend Komfort. Dazu gehören u. a. eine Klimaanlage und verstellbare Sitze. Zur Schonung der Umwelt sind die Busfahrer angehalten, den Motor - und damit die Klimaanlage - auszuschalten, sobald der Bus steht. Landeskundige Fahrer sorgen dafür, dass Sie immer wohlbehalten ankommen. Selbstverständlich halten sich die Fahrer auch strikt an unsere strengen Vorgaben bei den Lenk- und Ruhezeiten. Auch kontrollieren wir bei unseren Busfirmen, dass die von ihnen eingesetzten Fahrer über ordentliche Verträge und alle notwendigen Versicherungen verfügen.

Unser Hotelstandard

Das Hotelangebot in Jordanien und Israel wurde in den letzten Jahren stark erweitert. Überall gibt es heute gute Hotels mit internationalem Standard. Dies gilt auch für den Libanon. Zimmer mit Bad oder Dusche, WC und Klimaanlage sind selbstverständlich. Die meisten Häuser verfügen auch über einen Swimmingpool, der allerdings bei Reisen zwischen November und April meist nicht in Betrieb ist. Freies WLAN, zumindest in Teilbereichen des Hotels, ist in den meisten Häusern selbstverständlich. Unsere Vertragshotels entsprechen überwiegend einem Vier- und Fünfsternestandard, gelegentlich übernachten wir auch in Dreisternehotels. Bei der Auswahl der Unterkünfte ist uns die Lage wichtig, in Jerusalem z. B. die Nähe zur Altstadt. In Einzelfällen haben wir in den Hoteltabellen bei den Reisen einen Stern in Klammern gesetzt, wenn nach unserer Einschätzung die offizielle Kategorie nicht mit dem tatsächlichen Standard des Hotels übereinstimmt. Da es in Israel keine offizielle Hotelkategorisierung gibt, haben wir die Hotels nach deren Selbsteinschätzung und unserer eigenen Bewertung beurteilt.

Gesund unterwegs

Das Gesundheitswesen in Israel und in der jordanischen Hauptstadt Amman sowie in Beirut, der Hauptstadt des Libanons, ist sehr gut ausgebaut, in den ländlichen Gebieten ist meist nur eine Notfall- und Erstversorgung möglich.Impfungen sind bei Einreise aus Europa nicht vorgeschrieben. Dennoch empfehlen wir Ihnen vor Reisebeginn eine ärztliche Beratung zum Infektions- und Impfschutz, zu weiteren Prophylaxemaßnahmen und ggf. zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken. Zusammen mit Ihrer Reisebestätigung senden wir Ihnen ausführliche Hinweise zur gesundheitlichen Vorsorge. Weitergehende Informationen erhalten Sie insbesondere bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, tropenmedizinischen Instituten und bei deren Beratungsdiensten.

Prima Klima

Die besten Jahreszeiten für Reisen nach Jordanien und Israel sind Frühjahr und Herbst. Allerdings gibt es starke regionale Unterschiede. In den Hochlagen, z. B. in Petra und Jerusalem, kann es im Frühjahr und Herbst abkühlen, andererseits sind dort die Temperaturen auch im Mai und September oft angenehm.

Rücksichtsvoll reisen

Was Ihnen als lebendiger Eindruck Ihrer Nahostreise in Erinnerung bleiben wird, ist die überwältigende Gastfreundschaft der Bevölkerung. Es wird Ihnen nicht schwerfallen, mit den meist kontaktfreudigen Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Die Höflichkeit und der Respekt, mit denen man Ihnen begegnet, werden aber umgekehrt auch von Ihnen erwartet. Dazu gehört, dass es in Jordanien nicht üblich ist, sich allzu freizügig zu kleiden. Deswegen unsere Bitte: Akzeptieren und respektieren Sie Sitten und Gebräuche, ob sie nun religiösen oder traditionellen Ursprungs sind! In Israel und im Libanon kleidet man sich dagegen leger, außer an religiösen Stätten. Wasser und Energie sind in allen Ländern des Nahen Ostens knapp. Bitte tragen Sie durch sorgsamen Umgang damit zur Bewahrung der natürlichen Ressourcen bei. Fragen zu Land und Leuten, Gesellschaft und Politik, Kultur und Religion beantworten Ihnen gerne Ihre Studiosus-ReiseleiterInnen.

Der Pass muss mit

Für die Einreise nach Jordanien, Israel und in den Libanon benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Pass, der mindestens sechs Monate über das Ende der Reise hinaus gültig ist. Das Visum für Jordanien wird von Studiosus vorbereitet und bei Einreise mit der Gruppe erteilt. Für die Einreise nach Jordanien ist ein israelischer Stempel kein Problem. In den Libanon können Sie nicht mit einem israelischen Einreisestempel im Reisepass einreisen.

Sicherheit geht vor

Wir tun alles, um Ihnen auf unseren Reisen größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir verfolgen daher weltweit aktuelle Ereignisse und Entwicklungen, prüfen rund ums Jahr die Situation in unseren Reiseländern und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen. Jordanien ist unverändert ein Anker der Stabilität in der Region. Die Stellung des Königshauses in der jordanischen Gesellschaft und die von König Abdullah II. in den letzten Jahren angeordneten politischen und sozialen Reformen haben bisher eine Destabilisierung des Landes verhindert. Es gibt zwar auch in Jordanien eine breit gefächerte Protestbewegung: Sie fordert immer wieder lautstark tief greifende Reformen, nur eine Minderheit stellt jedoch das aktuelle politische System grundsätzlich infrage. Proteste und lokale Auseinandersetzungen richteten sich in der Vergangenheit auch nie gegen westliche Besucher und haben zu keinem Zeitpunkt zu einer nachhaltigen Verschlechterung der innenpolitischen Lage geführt. Eine Sicherheitsbeeinträchtigung auf unseren Reiserouten durch Jordanien sehen wir daher aktuell nicht. Auch im Libanon ist die innenpolitische Lage ruhig: Aufenthalte in Beirut, Ausflüge nach Sidon, zur archäologischen Stätte von Byblos sowie zu den Zedernwäldern des Libanongebirges sind nach unserer Einschätzung derzeit bei Beachtung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen gut möglich. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Katalogs rät das Auswärtige Amt – wie seit vielen Jahren - von Fahrten in den nördlichen Teil der Bekaa-Ebene, in der auch Baalbek liegt, ab. Nach uns vorliegenden Informationen verbessert sich aber auch dort die Lage. Sollte es nicht zu einer nachhaltigen Entspannung der Situation in diesem Teil der Bekaa-Ebene kommen, werden wir umgehend reagieren und für den geplanten Besuch in Baalbek ein attraktives Ersatzprogramm anbieten. Wie in allen Ländern der Region besteht auch im Libanon und in Jordanien ein unverändert hohes Risiko terroristischer Anschläge. Wir fordern daher auch in diesen beiden Ländern unsere Leistungspartner und ReiseleiterInnen zu erhöhter Wachsamkeit auf. Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden wir - wie überall in der Region - großräumig. Die Sicherheitslage in Israel ist insbesondere in den Grenzregionen zu Syrien, zum Libanon und zum Gazastreifen angespannt. Im Frühjahr 2019 feuerten radikale Palästinenser vermehrt Raketen auf israelisches Territorium ab: Diese Raketen schlugen meist im Grenzgebiet ein. Bei zwei Angriffen im März wurden zum ersten Mal seit mehreren Jahren auch Ziele im Großraum von Tel Aviv und somit im israelischen Kernland angegriffen. Zwar gilt seit Anfang Mai 2019 wieder ein neu ausgehandelter Waffenstillstand, eine erneute Eskalation ist jedoch nicht auszuschließen. Die Sicherheitsvorkehrungen der israelischen Behörden bleiben landesweit auf hohem Niveau. Bisher richteten sich terroristische Angriffe in der Vergangenheit nie gezielt gegen westliche Besucher, das deutsche Auswärtige Amt fordert dennoch auch Ausländer zu erhöhter Vorsicht auf. Ebenso rät es landesweit von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und in Jerusalem von Besuchen der Altstadt ohne ortskundige Begleitung ab. Da es insbesondere an Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen rund um den Tempelberg zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen kommen kann, planen wir unsere Reisen stets so, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem nicht an Freitagen oder anderen kritischen Tagen stattfinden. Zudem finden unsere Rundgänge durch die Altstadt auf sorgfältig ausgewählten Routen und in Begleitung unserer ReiseleiterInnen statt. In ganz Israel verzichten wir auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und bleiben bei unseren Reisen den direkten Grenzgebieten zu Syrien, zum Libanon, zum Gazastreifen und zum Nordsinai fern. Diese Sicherheitseinschätzung stammt vom Mai 2019. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes zu einem der Länder vor Beginn Ihrer Reise ändern, informieren wir Sie selbstverständlich bei oder nach Ihrer Buchung.

Studiosus-Förderprojekte

Schon seit vielen Jahren unterstützt Studiosus soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Dieses Engagement ist seit 2005 in der Studiosus Foundation zusammengefasst. In Palästina unterstützt Studiosus seit Jahren das Internationale Begegnungszentrum in Bethlehem, das sich für einen Ausgleich zwischen Israelis und Palästinensern sowie Juden, Christen und Muslimen einsetzt. Daneben haben wir auch eine palästinensische Frauen-Fußballmannschaft gefördert und das Reha-Zentrum Lifegate in Beit Jala. Außerdem unterstützen wir die deutsche Freitagsschule, eine Einrichtung, in der jüdische, christliche und muslimische Kinder gemeinsam Deutschunterricht bekommen. Auf einigen Reisen besuchen wir eines dieser Projekte.

Feiertage erleben

In Jordanien ist der Freitag der wöchentliche Feiertag, in Israel und im Libanon der Samstag. An diesen Tagen bleiben die Geschäfte zu. Vom 24.4. bis 23.5.2020 leben die Muslime nach den Regeln des Fastenmonats Ramadan. In ganz Jordanien, im Libanon sowie in Israel an Orten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit und in den palästinensischen Gebieten sollte man während des Ramadans nicht in der Öffentlichkeit essen oder rauchen. In Israel fällt der höchste jüdische Feiertag, Yom Kippur, 2020 auf den 28. September. Weitere Feiertage, an denen es 2020 in Israel zu Einschränkungen oder Umstellungen bei den Besichtigungen kommen kann, sind das Pessachfest (9./10.4.), das jüdische Neujahrsfest (19.9./20.9.) und das Laubhüttenfest (3./4.10.).

Unsere Experten für Jordanien, Israel und den Libanon

Auf unseren Reisen nach Jordanien, Israel und in den Libanon werden Sie von hoch qualifizierten und landeskundigen Studiosus-ReiseleiterInnen betreut. Fast alle haben eine akademische Ausbildung, die meisten in Islamwissenschaften, Arabistik, Judaistik, Geschichte oder Kunstgeschichte. Jeder nimmt an dem vielfältigen Studiosus-Weiterbildungsprogramm teil.Karin Lucke-Huss, eine unserer etwa 25 Expertinnen und Experten für Jordanien und Israel: "Oft werde ich von meinen Reisegästen gefragt, woher denn meine große Liebe zu Israel stamme. Die Wurzeln liegen in meiner Schulzeit, als ich eine Facharbeit über den Antisemitismus verfasst habe, im Studium recherchierte ich dann schon in Israel selbst für meine Magisterarbeit. Seither bereise ich mehrmals jährlich das Land, ab und an zur Recherche für Reisebücher, am liebsten aber mit Reisegästen, denen ich dort zeigen darf, warum Israel eine solche Faszination auf mich ausübt. Es gibt kein zweites Land, wo auf so kleiner Fläche eine solche Vielfalt an Landschaften, bedeutenden historischen Ereignissen mit ihren archäologischen Spuren, Kulturen und Religionen zu entdecken ist. Für mich befindet sich hier mit den Anfängen von Judentum und Christentum die Wiege der abendländischen Zivilisation. Besonders in Jerusalem begegnen sich Orient und Okzident auf Schritt und Tritt, die Küstenstadt Tel Aviv hat sich dagegen zum Symbol des modernen Israel gemausert. Der Nahe Osten sorgt immer wieder für negative Schlagzeilen, vor Ort helfe ich meinen Gästen, den Überblick in diesem komplizierten Konflikt zu behalten. Seit Jahren arbeite ich auch bei den Planungen der Reiseprogramme mit und konnte durch meine vielfältigen Kontakte eine ganze Reihe interessanter Begegnungen aufnehmen. Wichtig ist mir, dass unsere Gruppen auch die Palästinensergebiete besuchen und Menschen auf der anderen Seite der Mauer kennenlernen. Auch das Ostufer des Jordans besuche ich gerne, denn das Nachbarland Jordanien bietet faszinierende Landschaften, Ausgrabungen und Menschen."