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Angezeigt: Saison 2019.
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Länderinformationen China Tibet Mongolei

Sicher & Gesund

Detaillierte Informationen zu den Themen Reisesicherheit und Gesundheit finden Sie auf den Beschreibungen der einzelnen Reisen bzw. in unseren aktuellen Sicherheitmeldungen.

Qualität steckt im Detail

Unsere Reisen nach Fernost bieten vieles, was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist – Details, die die Reise entspannter und komfortabler machen. So wichtig beispielsweise ein schönes Hotel auch ist, für uns zählt ebenso die Lage: Viele der internationalen Kettenhotels liegen gerade in Beijing und Shanghai an der Peripherie, und die starke Verkehrsdichte verlängert die Anfahrt in die Zentren. Daher wählen wir unsere Hotels - wo möglich - so, dass Sie viele Sehenswürdigkeiten und Einkaufsgegenden bequem zu Fuß erreichen; spätestens in Ihrer freien Zeit werden Sie das zu schätzen wissen. Auch zu Wasser bringen wir Sie komfortabel unter: Für unsere Yangzireisen nutzen wir die Schiffe der renommierten Reederei President Cruises. Im Reisepreis aller Reisen inklusive: die, übrigens sehr hohen, Visakosten, damit es bei der Einreise kein böses Erwachen gibt, und auch die Flughafensteuern und die z.T. beträchtlichen Eintrittsgelder. Und wir sorgen dafür, dass unsere Busfahrer und örtlichen Reiseleiter angemessen untergebracht werden und eine leistungsbezogene Bezahlung erhalten.

Abflug nach Fernost

Lehnen Sie sich zurück: Für Ihre Reise nach China und Tibet haben wir Langstreckenflüge mit den beiden Star-Alliance-Fluggesellschaften Lufthansa und Air China gebucht, bei unserer neuen China-Tibet-Nepal-Reise nutzen wir die renommierte Qatar Airways. Die Inlandsflüge in China entsprechen westlichen Standards, das Land überrascht den Reisenden vielerorts mit riesigen neuen Flughäfen, allerdings auch mit intensiven, zeitlich umfangreichen Sicherheitskontrollen. In die Mongolei fliegen wir nonstop von Frankfurt mit Boeing-Fluggerät des Typs B767 von MIAT Mongolian Airlines.

Unterwegs in China, Tibet und der Mongolei

Für Transfers und Besichtigungstouren stehen uns Reisebusse aus einheimischer Produktion zur Verfügung - technisch zuverlässig, aber nicht so komfortabel wie westeuropäische Modelle. Meist verfügen die Busse auch über eine Klimaanlage, die aber im Interesse des Umweltschutzes bei Stopps ebenso wie der Motor ausgeschaltet wird. Selbstverständlich beachten auch die Fahrer im Fernen Osten die Lenk- und Ruhezeitenvorschriften von Studiosus. Auch auf den Hauptrouten in Tibet zwischen Lhasa, Shigatse und Gyantse fahren wir im bequemen Bus, allerdings sorgt hier der zuweilen schlechte Straßenzustand für ein spürbar geringeres Komfortempfinden. In der Mongolei legen wir die Überlandstrecken mit robusten Allradbussen (sog. Furgons) russischer Bauart zurück. Bei vielen Chinareisen nutzen wir mittlerweile häufig moderne Hochgeschwindigkeitszüge, bei denen die Gesamtreisezeit oft ähnlich wie bei einem Flug ist.

Hotels von Welt

Chinas Hotels können sich international messen lassen. Außer in entlegenen Regionen Tibets bieten alle von uns ausgewählten Häuser Zimmer mit Bad oder Dusche und WC. Die Hotels in der Volksrepublik China werden von staatlicher Seite kategorisiert, in Hongkong schätzen sich die Hotels hingegen selbst ein. Wenn nach unserer Einschätzung eine niedrigere Einstufung angebracht wäre, haben wir einen Stern in Klammern gesetzt. Bei unseren Reisen in touristisch weniger erschlossenen Gebieten - besonders in Tibet - müssen Sie teilweise mit einfacheren Unterkünften rechnen. Gepflegte sanitäre Einrichtungen sind hier selten, die überwältigenden Landschaftseindrücke und der kulturelle Reichtum werden Sie aber für diese Komforteinbuße entschädigen. In der Mongolei übernachten wir außerhalb der Hauptstadt ausschließlich in gemütlichen, meist sehr geräumigen Jurten, die neben bequemen Betten über landestypisches Mobiliar und Öfen verfügen. Duschen, Waschräume und Toiletten sind in festen Gebäuden untergebracht.

Qing - guten Appetit!

Die abwechslungsreiche, landestypische Küche wird Ihnen schmecken. Die chinesische Küche ist vielfältig und reichhaltig. Meist haben Sie die Wahl zwischen gut gewürzten Fleisch- und Gemüsegerichten. Dazu gibt es Reis (auch als Wein!) und Stäbchen - auf Wunsch natürlich ebenfalls Messer und Gabel. Morgens können Sie zwischen westlichem und chinesischem Frühstück wählen - suchen Sie sich einfach aus, was Ihnen am besten schmeckt.

Gesund unterwegs

Die medizinische Versorgung in China hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, auf dem Land in China und in der gesamten Mongolei entspricht sie jedoch nach wie vor nicht dem europäischen Standard. In China kommt es seit vielen Jahren zu Infektionen von Menschen mit unterschiedlichen Subtypen des Vogelgrippevirus. Daher verzichten wir in China - den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden folgend - auf den Besuch der Marktbereiche, in denen mit lebenden Vögeln gehandelt wird. Um jedes Infektionsrisiko auszuschließen, achten Sie bitte darauf, nur gut durchgegartes Geflügelfleisch zu essen.Bei Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Dennoch empfehlen wir Ihnen in jedem Fall eine ärztliche Beratung zum Infektions- und Impfschutz, zu weiteren Prophylaxemaßnahmen und ggf. zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken. Dies gilt besonders, wenn Sie sich auf unseren Tibetreisen über längere Zeit in Höhen von über 3500 m aufhalten. Zusammen mit Ihrer Reisebestätigung schicken wir Ihnen ausführliche Hinweise zur Gesundheitsvorsorge in Ihrem Reiseland. Weitergehende Informationen erhalten Sie insbesondere bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, tropenmedizinischen Instituten und bei deren Beratungsdiensten.

Klima & Kleidung

Chinas Klima ist durchaus mit dem europäischen vergleichbar: Für die Reisen von Mai bis September packen Sie am besten leichte Sommerkleidung und Regenschutz ein. Je weiter Sie in den Süden kommen, desto heißer wird es. Dann steigen nicht nur die Temperaturen, auch die Luftfeuchtigkeit nimmt zu. Im März, April, Oktober und November brauchen Sie dagegen überall auch warme Sachen - die Sie für Tibet und die Mongolei ohnehin zu jeder Zeit dabeihaben sollten.

Richtig vorbereitet unterwegs

Ihre Reiseleiterinnen und Reiseleiter geben Ihnen unterwegs umfassende Ratschläge zu uns Europäern eher unbekannten Bräuchen und "ungeschriebenen Gesetzen", damit ein jeder Gesprächspartner sein Gesicht wahrt - in China die Basis jeglicher Kommunikation. Auf manche Umstände sollte man sich aber auch schon vor der Reise einstellen, beispielsweise auf die Situation der Umwelt in China: In Städten wie Xian und Beijing können manche Wetterlagen, verbunden mit den Emissionen zahlreicher Betriebe, die Luftqualität beeinträchtigen. Auch reisen sehr viele Chinesen im eigenen Land. Vor allem an den nationalen Feiertagen in der ersten Maiwoche sowie rund um den Nationalfeiertag am 1. Oktober wird es daher an den Besichtigungspunkten so richtig voll - bitte berücksichtigen Sie dies gegebenenfalls bei der Wahl Ihres Reisetermins.

Der Pass muss mit

Für die Einreise nach China brauchen Sie einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig ist, und ein Visum. Studiosus kann das Visum nur für Gäste, die ihren Wohnsitz in Deutschland oder Österreich haben, beantragen. Die Gebühren dafür sind bei Berücksichtigung der bei der einzelnen Reiseausschreibung genannten Frist im Reisepreis enthalten. Eine kurzfristigere Besorgung des Visums ist bei Chinareisen bis drei Wochen vor Abreise, bei Chinareisen mit Besuch von Tibet bis vier Wochen vor Abreise gegen Mehrkosten möglich. Alle Gäste, für die Studiosus das Visum nicht beantragen kann, erhalten die kalkulierte Gebühr selbstverständlich zurück. Für Reisen nach Tibet beantragt Studiosus für alle Gäste eine separate Einreisegenehmigung. Für die Mongolei muss Ihr Reisepass noch mindestens sechs Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein. Deutsche können visumfrei einreisen. Österreicher und Schweizer müssen aufgrund von staatlichen Bestimmungen ihr Visum selbst beantragen. Wir bitten alle Teilnehmer mit anderer Nationalität, sich bei ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat nach den aktuellen Einreisebestimmungen zu erkundigen.

Sicher reisen!

Wir tun alles, um Ihnen auf unseren Reisen größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir verfolgen daher weltweit aktuelle Ereignisse und Entwicklungen, prüfen rund ums Jahr die Situation in unseren Reiseländern und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen.Die Volksrepublik China und die Mongolei sind grundsätzlich stabile Reiseländer, die allgemeine Sicherheitslage ist gut. In der westchinesischen Autonomen Region Xinjiang nehmen die Spannungen und Konflikte zwischen indigenen muslimischen Bevölkerungsgruppen auf der einen Seite und den staatlichen Behörden sowie chinesischen Zuwanderern auf der anderen Seite zu. Wir bieten zwar in diesem Katalog keine Reisen in diesen Teil Chinas an, seit 2013 haben aber Extremisten aus der Region ihren Aktionsradius auf andere Teile Chinas ausgeweitet. So kam es unter anderem in Kunming, der Hauptstadt Yunnans, und in Beijing zu Anschlägen. Landesweit wurden die Sicherheitsvorkehrungen erheblich verstärkt.Reisen nach Tibet sind nur mit einer Spezialgenehmigung möglich, die wir für Sie besorgen. Allerdings können die chinesischen Behörden in Reaktion auf Ereignisse in Tibet diese Reisegenehmigungen für Ausländer auch sehr kurzfristig verweigern bzw. ohne Nennung von Gründen aussetzen. Die rasanten sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen der letzten Jahre haben in vielen Großstädten Chinas, aber auch in der Hauptstadt der Mongolei, Ulan Bator, zu einem Anstieg der Alltagskriminalität geführt. Bitte seien Sie vor allem in den Metropolen vor Straßendieben auf der Hut und befolgen Sie die Sicherheitstipps, die Ihnen unsere ReiseleiterInnen zu Beginn der Reise geben! Die vorliegende Sicherheitseinschätzung stammt vom Mai 2018. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes vor Beginn Ihrer Reise ändern, informieren wir Sie bei oder nach Ihrer Buchung.

Impressionen eines Reiseleiters

Das erste Mal chinesischen Boden betrat ich, als ich einen Freund in Shanghai besuchte. Er war wie so viele andere junge Deutsche für einige Zeit als "Expat" dort tätig. Das Land mit seiner uralten Hochkultur, der vielseitigen Küche, den Landschaften, schöner als man sie sich erträumen kann, und der schon damals spürbaren Aufbruchstimmung zog mich sofort in seinen Bann. Ich war seitdem regelmäßig da, auch als Reiseleiter – und bin bei jedem Besuch wieder erstaunt. Das Land hat seit der Demokratisierung Ende der 1980er Jahre in einer weltweit einzigartigen Geschwindigkeit aufgeholt. Damals trugen viele Menschen noch die typischen blauen Mao-Jacken. Heute hat sich das Bild stark gewandelt. Sicher, der Staat passt immer noch nachdrücklich auf sein Volk auf, dennoch wird China zunehmend ein Land der Individuen. Das zeigt sich schon daran, dass sich gerade die jungen Städter auch mal kecke, modische Eskapaden wie in Japan erlauben und China wie die große weite Welt mithilfe von Smartphone & Co. auf eigene Faust entdecken. Zwischenmenschlich ist das Reich der Mitte spürbar entspannter und wärmer geworden. Die Gestaltung der persönlichen Freizeit nimmt mittlerweile ebenfalls einen wichtigen Stellenwert ein, so sitzen in den Parks gerne Familien, Freunde und Liebespaare beim Picknick zusammen. Auch dass das Land durch die neuen Hochgeschwindigkeitszüge so nah zusammengerückt ist und jetzt selbst entlegenste Regionen in wenigen Stunden erreichbar sind, tut in Bezug auf Toleranz und Weltoffenheit gut. Dass Behörden und Bulldozer bei der Realisierung der neuen Infrastruktur wenig Nachsicht mit bestehenden Gemeinden und Strukturen geübt haben, liegt allerdings auf der Hand. Mir ist es eine Herzensangelegenheit, meinen Gruppen ein neues, freundliches China zu zeigen – auch in den großen Städten wie Beijing oder Shanghai. Ohne dabei die Klassiker zu vergessen, denn Verbotene Stadt, Große Mauer, Terrakotta-Armee – das alles ist natürlich eine Wucht. Immer wieder. Selbst für Wiederholungstäter wie mich.