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Angezeigt: Saison 2019.
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Länderinformationen Marokko - Tunesien - Ägypten

Qualität steckt im Detail

Bei unseren Reisen nach Marokko sparen wir nicht an den Flügen, sondern haben bei allen Angeboten Linienflüge vorgesehen, die durch die Kombination der Ziel- und Rückflugsorte Casablanca und Marrakesch eine deutlich sinnvollere Routenführung erlauben als die preislich attraktiveren Angebote von Charterfluggesellschaften oder von Billigflug-Airlines. Diese setzen auf Zielflughäfen wie Agadir, die für unsere Reisen ungünstig gelegen sind, oder erlauben keine Kombination von unterschiedlichen Zielflughäfen und Abflughäfen. Bei uns verbringen Sie damit weniger Zeit im Bus und haben mehr Zeit für Entdeckungen im Land. Bei unseren Reisen nach Marokko und Tunesien setzen wir zudem ausschließlich qualifizierte Studiosus-ReiseleiterInnen und keine einheimischen Fremdenführer ein, da das Ausbildungsniveau in beiden Ländern noch nicht den Standard erreicht hat, den die Gäste unserer Studienreisen zu Recht erwarten. In Tunesien begleitet aufgrund von lokalen Vorschriften zusätzlich ein einheimischer Führer die Gruppe während der gesamten Reise, in Marokko ist dies nur an einzelnen Punkten, vor allem in den großen Städten, Pflicht. Dadurch haben Sie stets einen weiteren kompetenten Ansprechpartner, der Ihnen Ihre Fragen zu Land und Leuten aus der Sicht eines Einheimischen beantworten kann. In Ägypten hingegen werden Sie von einem sorgfältig ausgewählten und von Studiosus zertifizierten einheimischen Reiseleiter begleitet. Wir investieren viel Zeit und Geld in die Aus- und Weiterbildung unserer ägyptischen Reiseleiter, sodass sie zu Recht zu den besten des Landes gezählt werden. Bei den Nilkreuzfahrten arbeiten wir mit langjährigen Partnern zusammen. Alle von uns genutzten Schiffe auf dem Nil und dem Nassersee sind zertifiziert und entsprechen in Bezug auf die Hygiene internationalen Standards. Wir legen unser Augenmerk aber immer auch auf die Qualität der angemieteten Fahrzeuge. Die Bewertungen unserer Gäste geben uns recht. Wo immer wir Geländefahrzeuge für ganztägige oder halbtägige Touren anmieten, werden die Autos nicht mit mehr als vier (bei zwei Sitzreihen) oder fünf (bei drei Sitzreihen) Passagieren außer dem Fahrer besetzt, selbst wenn die Wagen für mehr Fahrgäste zugelassen sind. Auch ist uns sehr wichtig, dass die Busfahrer (und in Marokko auch die sogenannten Busjungen) menschenwürdig im Hotel untergebracht werden und nicht im Bus schlafen müssen, wie es oftmals noch üblich ist.

Abflug nach Marokko, Tunesien und Ägypten

MarokkoFür unsere Marokkoreisen nutzen wir Flüge von Royal Air Maroc, Iberia, Air France und Lufthansa.Von den meisten Städten können Sie bequem mit dem im Reisepreis enthaltenen Bahnticket 1. Klasse zum Abflughafen anreisen.Mit Royal Air Maroc fliegen Sie am Nachmittag von Frankfurt direkt nach Marokko und kommen am Abend dort an. Der Rückflug ist mittags. An einzelnen Wochentagen fliegt Royal Air Maroc auch von München, Berlin, Zürich oder Genf nach Casablanca. Bei Royal Air Maroc können Sie zu relativ moderaten Aufpreisen eine sich deutlich von der Economy-Class unterscheidende Business-Class buchen.Bei Flügen mit Air France fliegen Sie vormittags über Paris nach Casablanca oder Marrakesch (Ankunft am Nachmittag) und von dort auch wieder am Vormittag zurück. Die Flugzeiten der Lufthansa über Frankfurt nach Casablanca sind nicht sehr angenehm (Ankunft in Casablanca nach Mitternacht, Abflug von Casablanca nachts, Ankunft in Frankfurt ca. 6.30 Uhr). Marrakesch wird von Frankfurt vormittags, von München mittags angeflogen, zurück geht es jeweils am Nachmittag. Mit der spanischen Fluggesellschaft Iberia fliegen Sie über Madrid nach Marokko und kommen am Mittag in Marrakesch an. Der Rückflug erfolgt mittags von Casablanca und Marrakesch. Iberia bietet Bordverpflegung und Getränke nur gegen Bezahlung an und ist deshalb - und auch wegen der oft geringen Servicebereitschaft des Personals - in den Beurteilungen unserer Kunden weniger beliebt.Tunesien Nach Tunesien haben wir Flüge mit Lufthansa ab Frankfurt reserviert, die Frankfurt am Vormittag verlassen und am Nachmittag zurückkehren. ÄgyptenNach Ägypten fliegen Sie zu angenehmen Flugzeiten mit Egypt Air, nachmittags von Frankfurt, München, Berlin oder Wien nach Kairo, Ankunft abends. Die Rückflüge erfolgen vormittags, Ankunft mittags. Alternativ dazu bieten wir Ihnen Flüge mit Lufthansa von Frankfurt. Während des Winterflugplans bis zum 30. März bzw. ab dem 27. Oktober - und damit bei der Mehrzahl unserer Reisen - fliegt Lufthansa nachmittags nach Kairo, Ankunft abends. Der Rückflug erfolgt nachts mit Ankunft in Frankfurt am Morgen. Im Sommerflugplan fliegt Lufthansa vormittags nach Kairo, Ankunft nachmittags, und nachmittags wieder zurück. Bei allen Reisen bieten wir Ihnen auch Flüge mit Austrian über Wien zur Wahl, die in den meisten Fällen bequeme Flugzeiten hat, vormittags auf dem Hinweg, nachmittags auf dem Rückweg.Alle Fluggesellschaften fliegen mit modernen Maschinen von Boeing, Airbus und Embraer.

Gute Fahrt

Die Reisebusse in Marokko und Ägypten sind komfortabel. In Tunesien werden Busmodelle aus einheimischer Produktion eingesetzt. Sie entsprechen leider nicht immer unseren hohen Ansprüchen. Vor allem der Sitzabstand ist in vielen dieser Busse geringer als in Fahrzeugen aus europäischer Fabrikation. Eine Klimaanlage ist in den drei Ländern selbstverständlich, sodass es im Bus auch bei großer Hitze angenehm kühl bleibt. Doch wollen wir auch aktiv zum Umweltschutz beitragen, indem wir z. B. den Motor - und damit auch die Klimaanlage - abstellen, wenn der Bus steht. Auch Reisebusse mit Toilette können wir nicht garantieren, da es in Marokko, Tunesien und Ägypten nur sehr wenige davon gibt und das umweltgerechte Entsorgen vielerorts ebenfalls nicht möglich ist. Erstklassige, landeskundige Fahrer unserer bewährten Partner, die wir zur strikten Einhaltung unserer strengen Vorgaben bei den Lenk- und Ruhezeiten verpflichtet haben, sorgen für eine sichere und angenehme Reise.

Unser Hotelstandard

In Marokko und Tunesien wurde seit Mitte der 1980er Jahre eine Reihe ambitionierter Hotels gebaut. In Stil und Ausstattung griffen die Architekten oftmals die Traditionen des Landes auf. Die Zimmer bieten europäischen Komfort mit Telefon, Bad und WC, häufig auch mit Klimaanlage. Zu vielen Hotelanlagen gehören weitläufige Gärten und ein Swimmingpool. Freies WLAN zumindest in Teilbereichen der Hotels ist in den meisten Häusern selbstverständlich. Viele Hotels wurden nach ihrer Eröffnung nicht in dem Maße instand gehalten, wie es in Mitteleuropa üblich ist. Das Mobiliar gehört manchmal nicht mehr zum neuesten, und die sanitären Anlagen funktionieren nicht immer perfekt. Im Service können Sie so manche (Nach-)Lässigkeit entdecken; Sie sollten bei Ihrem Urteil jedoch bedenken, dass Marokkaner Dienstleistung im europäischen Sinne wie eine Fremdsprache erlernen müssen. Die Hotels in Ägypten müssen dagegen auch international keinen Vergleich scheuen. Unsere Schiffe auf dem Nil und dem Nassersee sind persönlich ausgewählt und bieten einen hohen Komfort. Die staatliche Kategorisierung mit einem bis zu fünf Sternen, die wir bei unseren Reisen angeben, ist häufig nicht aussagekräftig, weil innerhalb der einzelnen Kategorien beträchtliche Unterschiede bestehen. Wo die offizielle Kategorie in unseren Augen zu sehr von den tatsächlichen Gegebenheiten abweicht, haben wir einen Stern in Klammern (*) gesetzt.

Chahia Ladida - guten Appetit!

Die Küche Marokkos und Tunesiens richtet sich nach den Jahreszeiten und besteht in ihren Grundzügen vor allem aus schmackhaften Eintopfgerichten. Freuen Sie sich auf eine Speise, die es in beiden Ländern gleichermaßen gibt: Couscous, gekochter Weizengrieß, würzig z. B. mit Fleisch und Gemüse oder auch süß mit Rosinen. Tajine ist in Marokko ein leckerer Eintopf aus Gemüse und Lamm- oder Hühnerfleisch, angereichert z. B. mit Mandeln und Backpflaumen oder mit eingelegten Zitronen. In Tunesien versteht man darunter eine Art Omelett. Alles ist delikat, aber mild gewürzt, mit einem Hauch von Koriander. Brochettes, Fleischspieße mit Reis, und die scharfen Würstchen Merguez bekommt man fast überall. Eine besondere Spezialität Marokkos ist die B'stilla, bei der sich im mit Puderzucker und Zimt bestäubten Blätterteig Geflügelfleisch verbirgt. Typisch für Tunesien ist die scharfe Sauce Harissa, mit der man nach Bedarf das Essen nachwürzen kann. Das Frühstück stellen Sie sich in fast allen Hotels am Buffet selbst zusammen. Oder tun Sie es den Nordafrikanern gleich und beginnen Sie den Tag mit würzigem Minztee und Pfannkuchen. In Ägypten wird in allen Hotels und auf den Kreuzfahrtschiffen sowohl internationale als auch orientalische Küche angeboten - immer in guter Qualität. Die einheimische Küche ist hier stark von der libanesischen geprägt und unterscheidet sich von der Küche der Maghreb-Staaten. Bi Saha - möge es Ihnen wohl bekommen!

Gesund unterwegs

Die Großstädte und Tourismuszentren Nordafrikas bieten in der Regel eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau. Auf dem Land - insbesondere in Ägypten - ist dagegen selbst eine Notfall- und Erstversorgung nicht immer in vollem Umfang möglich. Impfungen sind bei Einreise aus Europa nicht vorgeschrieben. Dennoch empfehlen wir Ihnen vor Reisebeginn eine ärztliche Beratung zum Infektions- und Impfschutz, zu weiteren Prophylaxemaßnahmen und gegebenenfalls zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken. Zusammen mit Ihrer Reisebestätigung senden wir Ihnen ausführliche Hinweise zur gesundheitlichen Vorsorge. Weitergehende Informationen erhalten Sie insbesondere bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, tropenmedizinischen Instituten und bei deren Beratungsdiensten.

Klima & Kleidung

Im Frühjahr und Herbst ist das Klima in Marokko und Tunesien sehr angenehm: sommerliche Tage, kühle Nächte. Im Hochsommer, wenn das Thermometer im Landesinneren auf über 35 °C steigt, macht die trockene Luft die Hitze gut verträglich. Besonders bei Reisen im Winter und ins Gebirge darf etwas Warmes im Koffer nicht fehlen. Ganz gleich, wann Sie nach Nordafrika fahren. Die beste Reisezeit für Ägypten ist zwischen Oktober und April.

Verantwortlich reisen

In Nordafrika treten die Menschen dem Besucher freundlich und mit Neugier entgegen, aber auch mit einer gewissen Zurückhaltung - vor allem, was die Privatsphäre betrifft. Wir wollen dies natürlich respektieren und die Sitten und Gebräuche in diesen islamischen und in vieler Hinsicht konservativen Ländern beachten. Dazu gehört, dass es auch bei hohen Temperaturen nicht üblich ist, sich schulterfrei oder in Shorts auf der Straße zu zeigen. Bitte tragen Sie deshalb nur am Strand oder am Pool Badekleidung. Viele Menschen wollen sich aus religiösen Gründen nicht gerne fotografieren lassen - diesen Wunsch sollte man immer respektieren. Die Kulturschätze des Landes werden aber gerne präsentiert. Auch Teppiche sind ein wesentlicher Teil der nordafrikanischen Kultur. Aus diesem Grund gehört auch der Besuch einer Teppichvorführung zu einer Studienreise durch diese Länder. Die örtlichen Reiseleiter zeigen Ihnen gerne ihre bevorzugten Läden. Auch zum Schutz der Umwelt wollen wir beitragen, indem wir mit Wasser und Energie sparsam umgehen. Mehr zu den Themen Umwelt, Land und Leute, Kultur, Religion und Politik erzählen Ihnen Ihre Studiosus-ReiseleiterInnen unterwegs. Für Ihre Fragen finden Sie immer ein offenes Ohr.

Der Pass muss mit

Für die Einreise nach Marokko, Tunesien und Ägypten benötigen Sie einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Darüber hinaus ist für die Einreise nach Ägypten ein Visum erforderlich, die Visamarke schicken wir Ihnen vorab mit Ihren Reiseunterlagen zu.

Sicherheit geht vor!

Wir tun alles, um Ihnen auf unseren Reisen größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir verfolgen daher weltweit aktuelle Ereignisse und Entwicklungen, prüfen rund ums Jahr die Situation in unseren Reiseländern und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen. Wegen anhaltender Aktivitäten von Terrorgruppen in abgelegenen Wüstenregionen der Sahara rät das Auswärtige Amt seit vielen Jahren auch im nördlichen Afrika von Reisen in entlegene und nicht hinreichend geschützte Regionen der Sahara und ihrer Randbereiche ab. Selbstverständlich besuchen wir bei keiner unserer Nordafrikareisen Regionen, die in diesem Kontext als kritisch erscheinen. Marokko und Tunesien Die Umwälzungen und tiefen sozialen sowie politischen Veränderungen in der arabischen Welt seit 2011 haben Marokko nur am Rande berührt. Zwar finden auch in marokkanischen Städten gelegentlich Demonstrationen und Kundgebungen oppositioneller Gruppierungen statt, sie sind jedoch vielfach genehmigt und verlaufen zumeist friedlich. Die Beliebtheit von König Mohammed VI. in großen Teilen der Bevölkerung und die in den letzten Jahren umgesetzten politischen und wirtschaftlichen Reformen konnten eine Destabilisierung des Landes verhindern. Mit einer neuen Verfassung wurde im Jahr 2014 in Tunesien nach Jahren des Umbruchs das Fundament für eine neue demokratische Ordnung gelegt. Wegen der wiederholten Regierungswechsel und der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Situation breiter Bevölkerungsschichten bleibt die Unzufriedenheit im Land jedoch unverändert hoch: Lokale, auch gewalttätige Proteste und Ausschreitungen sind daher nicht auszuschließen. Auch wenn sich Demonstrationen und Proteste im Regelfall nicht gegen westliche Besucher und Touristen richten, meiden wir sowohl in Marokko als auch in Tunesien alle politisch motivierten Menschenansammlungen weiträumig und passen unseren Programmablauf den lokalen Gegebenheiten an. Ebenso vermeiden wir alle Regionen in Tunesien, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes eine erhöhte Gefährdung besteht: Dies gilt für große Teile des Südens, für das gesamte Grenzgebiet zu Libyen sowie für einige Abschnitte an der Grenze zu Algerien. Im Kampf gegen terroristische Gruppierungen haben die Behörden in beiden Ländern ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich verstärkt. Dennoch gibt es in beiden Ländern unverändert ein Anschlagsrisiko. Das Auswärtige Amt fordert daher Besucher vor allem rund um touristische Anziehungspunkte und religiöse Kultstätten zu besonderer Vorsicht auf.ÄgyptenSeit der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch den ehemaligen Militärchef Abdel al-Sisi hat sich die innenpolitische Lage in Ägypten zumindest oberflächlich beruhigt. Das unverändert harte Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Anhänger der Opposition, insbesondere der Muslimbrüder und anderer Gruppierungen des politischen Islams, hat jedoch zu einer Radikalisierung dieser Kräfte beigetragen und ihre Gewaltbereitschaft verstärkt: Die Zahl terroristischer Anschläge hat seit 2015 zugenommen. Trotz weitreichender Sicherheitsvorkehrungen der Behörden ist auch eine Gefährdung touristischer Ziele nicht auszuschließen. Ziel der Anschläge waren aber zumeist Einrichtungen des Staates sowie von Polizei und Militär: vor allem im Norden der Sinai-Halbinsel, aber auch in Kairo und in anderen Städten des Niltals. Das deutsche Auswärtige Amt rät vor diesem Hintergrund von Reisen in einige Regionen des Landes ab. Selbstverständlich befolgen wir bei unserer Reiseplanung diese Hinweise strikt und verzichten bei unseren Reisen unter anderem auf Aufenthalte auf der Sinai-Halbinsel, in Mittelägypten und in den Wüstengebieten westlich des Niltals. Aufenthalte in Kairo, im Niltal zwischen Luxor und Assuan, am Nassersee sowie in den Touristenresorts am Roten Meer gelten derzeit dagegen als vergleichsweise sicher.

Ramadan/Feiertage

2019 beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan am 6.5., er endet am 5.6. Voraussichtlich vom 11.8. bis 15.8.2019 (das genaue Datum bestimmt sich nach dem arabischen Mondkalender und kann sich kurzfristig ändern) findet das islamische Opferfest Aid el-Kebir statt. Aus saisonalen Gründen bieten wir während des Opferfests keine Reisen nach Marokko, Tunesien und Ägypten an. Während des Ramadan öffnen viele Restaurants erst nach Sonnenuntergang. Die Hotelrestaurants bieten jedoch in der Regel den ganzen Tag Mahlzeiten für Touristen. Schließlich hat der Prophet Mohammed Reisende ausdrücklich von der Verpflichtung zum Fasten ausgenommen. Während des Ramadan gilt außerdem ein striktes Rauchverbot in der Öffentlichkeit, an das sich auch Gäste halten sollten.
Auf unseren Reisen durch Marokko, Tunesien und Ägypten betreuen Sie hoch qualifizierte und landeskundige Studiosus-ReiseleiterInnen. Fast alle haben eine akademische Ausbildung, die meisten in Kunstgeschichte, Geographie oder Islamwissenschaft. Alle nehmen am vielfältigen Studiosus-Weiterbildungsprogramm teil. Lokalen Vorschriften in Marokko und Tunesien entsprechend, ziehen wir an manchen Stätten örtliche Führer hinzu. Ihre Studiosus-ReiseleiterInnen ergänzen und vertiefen dann deren Ausführungen. Reisen nach Ägypten werden ausschließlich von einheimischen, zertifizierten Studiosus-ReiseleiterInnen geführt. Die Begeisterung für ein Land wurzelt oft in der persönlichen Lebensgeschichte, entspringt individuellen Erfahrungen und Erlebnissen; die profunde Aus- und Weiterbildung, die Ihre ReiseleiterInnen durch Studiosus erfahren, vermittelt organisatorische und didaktische Fähigkeiten. So können auch Sie an dieser Begeisterung teilhaben und sich von ihr anstecken lassen. Freuen Sie sich bei Ihrer Reise nach Marokko, Tunesien und Ägypten auf die Begleitung durch eine oder einen unserer über 30 Expertinnen und Experten für diese stets aufs Neue faszinierenden Reiseländer.

Grand Egyptian Museum

Für Ende 2018 ist die Teileröffnung des neuen großen Ägyptischen Museums, des Grand Egyptian Museum (GEM), in der Nähe der Pyramiden geplant, das nach seiner Fertigstellung mit ca. 50000 Exponaten das größte archäologische Museum der Welt sein wird. Stück für Stück sollen bedeutende Teile der Sammlung aus dem altehrwürdigen Bau am Tahrir-Platz im Zentrum Kairos in dem neuen Gebäude ins rechte Licht gerückt werden. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten dort wird der weltberühmte Schatz des Tutanchamun sein. Da bei großen Bauprojekten zugesagte Eröffnungstermine nicht immer eingehalten werden, haben wir für unsere Programme des Jahres 2019 Besichtigungen in beiden Museumsgebäuden vorgesehen, damit Sie die schönsten Stücke der immensen Sammlung auf jeden Fall zu Gesicht bekommen.

Ägypten: Ausflug nach Abu Simbel

Bei mehreren Reisen nach Ägypten haben Sie Gelegenheit, einen Ausflug von Assuan nach Abu Simbel mit dem Bus zu buchen. Die Straße zwischen Assuan und Abu Simbel ist gut ausgebaut. Die einfache Entfernung beträgt 290 Kilometer, die Fahrzeit ca. drei Stunden.

Impressionen eines Reiseleiters

Vor Kurzem erzählte mir eine Freundin, sie sei gerade von einem Badeurlaub in Marokko zurückgekommen. Sie schwärmte vom Strand. Ein Badeurlaub in Marokko – da blutet mir mein Reiseleiterherz. Seit 20 Jahren erkunde ich mit meinen Reisegruppen die Landschaften und Kulturen Nordafrikas. Ich konnte nicht umhin, meiner Freundin zumindest anzudeuten, welche Chance sie hatte liegen lassen: die Chance, Evolution im Zeitraffer zu erleben. Den gesellschaftlichen Aufbruch in die Moderne, irgendwo zwischen Stammesgesellschaft und Demokratie. Sie hätte eine Region entdeckt, die die unterschiedlichsten Völker prägen und bis heute beleben. Sie hätte ihre Sinne mit einem Tuschkasten exotischer Farben, Düfte, Gewürze, Rhythmen und Temperamente bemalen können. Erfahrungen, die weit über Couscous und Pfefferminztee hinausgehen und die sie sich am Badestrand nicht mal erträumen kann.Noch besteht die Chance, das Alte zu erleben. Altstädte, die die Bezeichnung "Labyrinth" auch verdienen, weil man sich in ihnen ohne einen Einheimischen mit Sicherheit verläuft. Sogar das Mittelalter, etwa auf dem Gauklerplatz in Marrakesch mit seinen Schlangenbeschwörern und Wahrsagerinnen oder in der Königsstadt Fes, wo Maultiere die Waren durchs Gassengewirr schleppen. Die Wiege der Zivilisation in Ägypten, das Reich der Pharaonen, Pyramiden, Tempel, Gräber und das Leben am Nil. Dazu Mosaiken und römische Ausgrabungsstätten in Tunesien, deren Anziehungskraft es Pompeji gleichtut. Und die Wüste. Atlasgebirge, Atlantik- und Mittelmeerküste sind fesselnd, die Wüste jedoch bleibt die Königin der nordafrikanischen Landschaften: Ein Sonnenuntergang in allen Pastelltönen und danach das Sternenzelt über der Sahara – das ist Freiheit. Hier leben die Berber, die niemals Grenzen akzeptieren und uns sogar Einlass in ihre Städte gewähren, damit wir voneinander lernen können. All das liegt nur drei Flugstunden entfernt.Meine Freundin meinte, meine Art von Urlaub sei dieses Mal nicht das Passende für sie gewesen. Wir sind trotzdem noch befreundet.